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DE112005001883T5 - Tastatur zum Minimieren unproduktiver Handbewegungen - Google Patents

Tastatur zum Minimieren unproduktiver Handbewegungen Download PDF

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DE112005001883T5
DE112005001883T5 DE112005001883T DE112005001883T DE112005001883T5 DE 112005001883 T5 DE112005001883 T5 DE 112005001883T5 DE 112005001883 T DE112005001883 T DE 112005001883T DE 112005001883 T DE112005001883 T DE 112005001883T DE 112005001883 T5 DE112005001883 T5 DE 112005001883T5
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keyboard
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key
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Edgar Vaughan Matias
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Matias Co Vaughan
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MATIAS CO
Matias Co Vaughan
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Abstract

Schreibtastatur zum Minimieren unproduktiver Handbewegungen, die umfasst:
a) mehrere Tasten zum Eingeben von alphanumerischem Text, wobei die Tasten entsprechend einem herkömmlichen Tastaturlayout positioniert sind; und
b) wenigstens eine Modifizierertaste zum Zuweisen von gewöhnlich verwendeten Tastaturfunktionen an vorgegebene der Tasten, die in der Nähe einer normalen Ruheposition der Schreibfinger eines Anwenders gemäß dem herkömmlichen Tastaturlayout positioniert sind, wodurch unproduktive Handbewegungen zwischen der Eingabe von alphanumerischem Text und den gewöhnlich verwendeten Tastaturfunktionen minimiert werden.

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • 1. Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf alphanumerische Tastaturen und insbesondere auf eine verbesserte Tastatur zum Minimieren unproduktiver Handbewegungen.
  • 2. Beschreibung des Standes der Technik
  • Über die Jahre hinweg haben sich Computer-Tastaturen in eine begrenzte Anzahl von Standardmodellen entwickelt, die auf der allgemeinen Vorstellung des Anwenders von Nutzen gegenüber Kompromissen basieren. Diese allgemein verfügbaren Standardtastaturen laufen auf den kleinsten gemeinsamen Nenner hinaus, der im Allgemeinen die Mehrzahl der Bedürfnisse der Anwender befriedigt. Nichtsdestoweniger setzt die Forschung im Tastaturentwurf ihren Versuch fort, die größten Nachteile vorhandener Modelle zu verbessern.
  • Das US-Patent 6.682.235 offenbart eine weit verbreitete Desktop-Tastatur mit einem Scroll-Rad auf der linken Seite und mit Editierungstasten an Standardorten. Ein Anwender kann seine Hände von den Ausgangsstellungstasten (vom Buchstaben "a" zum Apostroph) wie gefordert bewegen, um auf die Editierungstasten zuzugreifen. Die Tastatur besitzt außerdem Navigationsfunktionen, auf die in einem Zahlenfeld zugegriffen werden kann. Da jedoch der "NUM LOCK"-Aktuator zum Ausführen dieser Funktionen nicht bequem zugänglich ist, werden die Navigationsfunktionen selten benutzt. Stattdessen neigen Anwender dazu, ihre Hände zwischen Cursor/Edit-Tasten und dem Zahlenfeld hin und her zu bewegen.
  • Das US-Patent Des 458.258 zeigt eine Tastatur, die im Handel als "Microsoft Office Keyboard" bekannt ist. Sie wurde entworfen, um auf die Bedürfnisse von Microsoft-Office-Anwendern eine Antwort zu liefern, und besitzt spezielle Cut-, Copy- und Paste-Tasten und ein Scroll-Rad auf der linken Seite. Diese Merkmale sind zwar bequem, sie erfordern jedoch, dass die Anwender ihre Hände von den Ausgangsstellungstasten wegbewegen, um auf die Cut-, Copy- und Paste-Tasten und auf das Scroll-Rad zuzugreifen. In Folge des Einbaus dieser zusätzlichen Tasten sowie einer integrierten Handballenauflage ist die Tastatur außerdem sehr groß und belegt erheblich mehr Platz auf dem Schreibtisch als eine Standardtastatur. Die Nummernfeld-Navigation auf der "Microsoft Office Keyboard"-Tastatur ist die gleiche wie bei der Tastatur, die in dem US-Patent 6.682.235 angegeben ist.
  • Die Praxis der Verwendung einer zusätzlichen Modifizierertaste (Fn-Taste) zum Zuordnen ausgewählter Tasten auf kompakten Tastaturen ist in der Industrie weit verbreitet. Diese Technik lässt zu, dass mit einer kleinen Tastatur die Funktionalität einer großen Tastatur reproduziert werden kann, ohne dass die Größe entsprechend zunimmt.
  • Das US-Patent Des 354.049 gibt ein repräsentatives Beispiel eines Tastaturentwurfs an, der in Laptop-Computern gewöhnlich verwendet wird. Eine Modifizierertaste (Fn-Taste) ermöglicht dem Anwender, die rechte Seite der Tastatur auf ein numerisches Tastenfeld abzubilden. Die Position der Ausgangsstellung für das resultierende virtuelle Zahlenfeld befindet sich jedoch eine Reihe weiter oben als die Position der Ausgangsstellung zum Schreiben von Text, mit der Folge, dass eine Umpositionierung der Hand erforderlich ist, um zwischen der numerischen Eingabe und der Texteingabe hin und her zu wechseln. Die Navigations- und Editierungsfunktionen erfordern ebenfalls die Bewegung der Hand bzw. der Hände weg von der Ausgangsstellungszeile.
  • Das im Handel erhältliche Happy Hacking KeyboardTM, hergestellt von PFU Systems, Inc., in Santa Clara, Kalifornien, verwendet das Fn-Tasten-Verfahren, um Navigations- und Editierungsmerkmale für die rechte Hand zu schaffen. Die verfügbaren Fn-Tasten befinden sich jedoch nicht in der Ausgangsstellungszeile, mit der Folge, dass manchmal unangenehme Handbewegungen erforderlich sind. Außerdem befinden sich die Navigations- und Editierungstasten an beliebigen Positionen, die nicht gut zu den Standard-Positionen der Ausgangsstellungszeile für die Steuerung dieser Tasten passen, was dazu beiträgt, dass der Anwender zusätzliche Lernzeit/Lernanstrengung aufbringen muss.
  • Das US-Patent 5.287.526 offenbart einen komplizierten Mechanismus für die Verwendung von Nichtmodifizierertasten, damit sie als Modifizierertasten wirken, was zulässt, dass der Rest des Tastaturlayouts beliebig zugeordnet werden kann. Dieser Lösungsweg ist aus mehreren Gründen problematisch: (1) Um die Absicht der Bedienungsperson zu ermitteln, muss die als ein Modifizierer wirkende Taste für eine festgelegte Zeitdauer niedergedrückt werden. Diese Pause verlangsamt die Anwendung, wodurch der Arbeitsfluss unterbrochen wird. (2) Langsame Schreibkräfte könnten unabsichtlich das alternative Layout auslösen, was ein unvorhersagbares Tastaturverhalten zur Folge hat. (3) Die Tasten, die als Modifizierertasten wirken, verlieren die Fähigkeit zur Selbstwiederholung. Dies kann insbesondere dann problematisch sein, wenn die Leertaste als die Modifizierertaste verwendet wird (eine der bevorzugten Ausführungsformen, die in dem Patent angegeben werden). Da die Leertaste während des normalen Schreibens sehr häufig verwendet wird, kann die Beeinträchtigung ihrer Funktionalität die Schreibleistung erheblich vermindern. (4) Die offenbarten Layouts zeigen, dass der linken Hand die Cursor-Steuerung zugewiesen ist, was im Gegensatz zu der üblichen Praxis steht. Im Wesentlichen alle Tastaturen übertragen der rechten Hand die Steuerung der Cursor-Tasten. Dies steht auch in Konflikt mit der bekannten Finger/Tasten-Zuordnung eines Standard-Cursorfeldes in Form eines "umgedrehten T" (d. h., dass die durch Schreiben mit dem Zeige- und dem Ringfinger erhaltenen Tasten vertauscht sind). Dies kann Probleme hervorrufen und den Anwender weiter verwirren. (5) Die offenbarten Ausführungsformen sind nur auf kompakte Tastaturen eingeschränkt. Es wird nicht erörtert, wie die Tastatur mit einer Maus (oder einer anderen Zeigevorrichtung) in Wechselwirkung treten würde oder wie die Funktionalität des Zahlenfeldes verbessert würde. Darüber hinaus spricht sich das US-Patent 5.287.526 für die vollständige Beseitigung des Standard-Zahlenfeldes und der Navigationstasten aus, um die Herstellungskosten zu verringern.
  • Das US-Patent 6.198.474 offenbart Techniken, die jenen, die in dem (weiter oben diskutierten) US-Patent 5.287.526 beschrieben sind, ähnlich sind und auch das Ziel der Verringerung der Tastaturgröße haben. Alle Standard-Modifizierertasten sind beseitigt und funktional durch eine Leertaste ersetzt, die in zwei Teile unterteilt ist, wovon jeder Hälfte unterschiedliche Modifiziererfunktionen zugewiesen sind. Die Prozedur für die Reproduktion der nicht mehr vorhandenen Modifizierertasten ist jedoch kompliziert und das resultierende Layout ist weitgehend beliebig und hat keine Ähnlichkeit mit irgendeinem Standard-Tastaturlayout. Dies hat eine erhebliche Anstrengung des Anwenders zur Folge, um zu lernen, wie mit der Tastatur zu schreiben ist, was viele der Nachteile zur Folge hat, die oben mit Bezug auf das US-Patent 5.287.526 diskutiert worden sind.
  • Die US-Patente 4.974.183 und 4.522.518 offenbaren ähnliche Verfahren zum Verringern der Handbewegung. Jedes offenbart eine Tastatur, die in der Mitte geteilt ist, wobei zwischen den zwei Seiten zusätzliche Tasten angeordnet sind.
  • Zusätzliche Tasten unterhalb des Bereichs der Leertaste werden ebenfalls in Betracht gezogen. Leider müssen Anwender dieser Tastaturen noch immer ihre Hände bewegen, um die zusätzlichen Tasten zu erreichen, wobei in einigen Fällen die Positionierung nicht intuitiv sein könnte. Beide Tastaturen besitzen Nicht-Standard-Entwürfe, was eine teuere Kundenherstellung erfordert. Eine Abweichung vom Standardlayout macht diese Tastaturen außerdem für konservative Verbraucher weniger attraktiv.
  • Das US-Patent 6.043.809 beschreibt die Hinzufügung von Scroll-Leistensensoren zu verschiedenen geradlinigen Bereichen einer Standardtastatur. Durch Bewegen eines Fingers längs eines dieser Streifen kann die Bedienungsperson unter Verwendung irgendeiner Hand durch ein Dokument (vertikal oder horizontal) scrollen.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine verbesserte Tastatur geschaffen, die effizienter als Modelle des Standes der Technik wie oben erwähnt zu verwenden ist. Insbesondere umfasst die Tastatur der vorliegenden Erfindung strategisch positionierte spezielle Modifizierertasten (Fn-Tasten) und weist üblicherweise verwendete Tastaturtunktionen Positionen zu, die schnell und einfach getippt werden, so dass der Anwender im Vergleich zu Standard-Computertastatur-Entwürfen weniger unproduktive Handbewegungen ausführt.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Eine genaue Beschreibung der Erfindung wird unten mit Bezug auf die folgenden Zeichnungen angegeben, in denen:
  • 1 ein Tastaturlayout gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt, in dem eine Modifizierertaste (Fn-Taste) für eine optimale Nutzung strategisch positioniert ist;
  • 2, die die 2a und 2b umfasst, das Tastaturlayout eines herkömmlichen numerischen Tastenfeldes (2a) bzw. eines alternativen Layouts (2b), das aktiviert wird, wenn die Fn-Taste von 1 niedergedrückt und gehalten wird, zeigt;
  • 3 eine Ausführungsform des Tastaturlayouts gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt, das für die Verwendung mit einer Maus (oder einer anderen Zeigevorrichtung) optimiert ist;
  • 4 eine Ausführungsform des Tastaturlayouts gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt, das für die Verwendung zur Eingabe von Text optimiert ist;
  • 5a eine alternative Ausführungsform des Tastaturlayouts gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt, die für die Verwendung in einem selbstenthaltenen numerischen Tastenfeld optimiert ist, wobei die linke Zeichnung das Standard-Layout des numerischen Tastenfeldes zeigt und die rechte Zeichnung ein alternatives Layout zeigt, wenn die Fn-Taste aktiv ist;
  • 5b eine weitere alternative Ausführungsform des Tastaturlayouts gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt, die für die Verwendung auf einem selbstenthaltenden numerischen Tastenfeld optimiert ist, wobei die linke Zeichnung das Standard-Layout des numerischen Tastenfeldes zeigt und die rechte Zeichnung ein alternatives Layout zeigt, wenn die Fn-Taste aktiv ist; und
  • 6 eine Ausführungsform des Tastaturlayouts gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt, das ein Cursor-Tasten-Layout für drei unterschiedliche Heim-Positionen hat.
  • GENAUE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • In sämtlichen Figuren sind bestimmte Tasten nicht bezeichnet (z. B. andere Modifizierertasten). Der Durchschnittsfachmann auf dem Gebiet erkennt, dass diese Tasten in Kombination mit den in den Figuren gezeigten Tasten verwendet oder nicht verwendet werden können.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung befindet sich eine Modifizierertaste (Fn-Taste) an einer Position in der Ausgangsstellungszeile von Tasten (oder innerhalb einer kurzen Reichweite hiervon). Vorzugsweise befindet sich die Fn- Taste, wie in 1 gezeigt ist, auf der linken Seite der Tastatur zwischen der Tab- und der Shift-Taste. Dies ist die Standardposition für die Caps-Lock-Taste, die an irgendeinem anderen verfügbaren Ort angeordnet werden würde.
  • Wenn die Fn-Taste gedrückt (aktiviert) wird, wird die Tastatur auf ein alternatives Layout zugeordnet, wie später genauer diskutiert wird. Wenn die Fn-Taste losgelassen (deaktiviert) wird, kehrt die Tastatur zu ihrem Standard-Layout zurück.
  • 2 zeigt eine Ausführungsform, die für die Verwendung mit einem numerischen Tastenfeld optimiert ist. Durch einfaches Drücken oder Loslassen der Fn-Taste von 1 mit der linken Hand kann der Anwender nahezu sofort zwischen dem Schreiben von Zahlen (2a) und dem Navigieren in einem Dokument (2b) unter Verwendung seiner rechten Hand umschalten.
  • 3 zeigt eine Ausführungsform, die für die Verwendung mit einer Maus (oder einer anderen Zeigevorrichtung) optimiert ist. Mehrere Cut-, Copy- und Paste-Tasten sind redundant vorgesehen, wodurch dem Anwender ein größerer Fehlerbereich zugestanden wird, wenn er solche Funktionen aktiviert, und eine größere Flexibilität hinsichtlich der zum Drücken der Fn-Taste zu verwendenden Finger zugestanden wird. Außerdem sind Rückwärts- und Vorwärts-Tasten für die Web- und die Dateibrowser-Navigation vorgesehen.
  • 4 zeigt eine Ausführungsform, die für die Verwendung zur Eingabe von Text optimiert ist. Genauer ermöglicht das Layout von Editierungsfunktionstasten dem Anwender, schnell zwischen dem Schreiben, der Dokumentnavigation und dem Editieren umzuschalten, ohne seine Hände von der Ausgangsstellungszeile zu bewegen.
  • Es sei darauf hingewiesen, dass irgendeine oder alle Ausführungsformen, die oben in Verbindung mit den 14 diskutiert wurden, auf derselben Tastatur implementiert werden könnten.
  • 5 zeigt zwei Ausführungsformen für selbstständige numerische Tastenfelder (5a und 5b). In jeder Ausführungsform wird die Fn-Taste durch den Daumen der rechten Hand des Anwenders aktiviert. Größe, Form und Position der Fn-Taste können sich für verschiedene Anwendungen und Anwendervorlieben unterscheiden.
  • Zusammengefasst ermöglicht das Tastaturlayout gemäß der vorliegenden Erfindung, dass die Hände der Anwender für die meisten Schreibaufgaben im Allgemeinen in der Ausgangsstellung verbleiben, wodurch unproduktive Handbewegungen zwischen der jeweiligen Ausgangsstellung für verschiedene Vorrichtungen/Aufgaben minimiert werden. Das Zuordnen von Tasten auf andere Tastenfunktionen ist im Allgemeinen mit den Ausgangsstellungspositionen für die zugeordneten Tasten konsistent. Dies beschleunigt den Lernprozess des Anwenders und minimiert die Verwirrung, da der Anwender Wissen, das er bei Verwendung der Standardtastenpositionen bereits erlernt hat, übertragen kann. Beispielsweise zeigt 6 Tastenzuordnungen für den Zeigefinger, den Mittelfinger und den Ringfinger (Quadrat, Dreieck bzw. Kreis), die für die Cursortasten in allen verschiedenen Positionen, an denen sie getippt werden können, identisch sind. Die grauen Kästen in 6 geben die Standard-Ausgangsstellung für den Zeigefinger in jedem Fall an.
  • Das Tastaturlayout der vorliegenden Erfindung kann gut in eine Standardtastatur integriert werden, ohne dass teuere materielle Änderungen erforderlich sind (beispielsweise sind keine zusätzlichen Tasten erforderlich), außerdem stehen sie mit dem Standardverhalten der Tastatur nicht in Konflikt. Wenn die Fn-Taste nicht aktiviert wird, arbeitet die Tastatur genau wie eine Standardtastatur.
  • In der bevorzugten Ausführungsform befinden sich die Shift- und die Fn-Taste nebeneinander, weshalb sie gleichzeitig unter Verwendung lediglich eines Fingers gedrückt werden können. Dies ist ein kritischer erheblicher Vorteil, da er dem Anwender erlaubt, schnell und komfortabel Auswahlvorgänge zu initiieren, indem er die Cursor- und die Shift-Taste in Kombination verwendet. Der Anwender kann Zeichen, Wörter, Zeilen und sogar ganze Absätze unter Verwendung dieses Lösungswegs auswählen.
  • Die vielen Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus der genauen Beschreibung hervor, weshalb durch die beigefügten Ansprüche beabsichtigt ist, alle derartigen Merkmale und Vorteile der Erfindung abzudecken, die in den Umfang der Erfindung fallen. Andere Ausführungsformen oder Abwandlungen sind innerhalb des Bereichs und Umfangs der vorliegenden Erfindung möglich. Obwohl beispielsweise die oben angegebenen Ausführungsformen nur eine einzige Modifizierertaste (Fn-Taste) enthalten, können zusätzliche (redundante) Fn-Tasten in die Tastatur aufgenommen sein. Obwohl ferner die oben angegebenen Ausführungsformen nur die Verwendung der Fn-Taste als einen Modifizierer zeigen, wird in Betracht gezogen, dass andere Modifizierertasten die Funktion der Fn-Taste ausführen können, sofern kein Konflikt mit anderen Funktionen entsteht, die der oben genannte Modifizierer bereits ausführt. Darüber hinaus sind dem Fachmann auf dem Gebiet zahlreiche Fn-Tasten-Kombinationen, die in Verbindung mit der bevorzugten Ausführungsform nicht angegeben worden sind, bekannt. Diese umfassen, ohne darauf eingeschränkt zu sein, die Exposé-Funktionen in Mac OS X, die Lautstärkesteuerfunktionen, Medienzugriffstasten und so weiter. Da zahlreiche Modifikationen und Änderungen dem Fachmann auf dem Gebiet ohne weiteres deutlich sind, ist nicht beabsichtigt, die Erfindung auf die genaue Konstruktion und die genaue Funktionsweise, die erläutert und beschrieben worden ist, einzuschränken, weshalb alle geeigneten Modifikationen und Äquivalente in den Umfang der Erfindung fallen sollen.
  • Zusammenfassung
  • Es wird eine Schreibtastatur zum Minimieren unproduktiver Handbewegungen geschaffen. Die Tastatur umfasst mehrere Tasten zum Eingeben von alphanumerischem Text, wobei die Tasten in Übereinstimmung mit einem herkömmlichen Tastaturlayout positioniert sind, und wenigstens eine Modifizierertaste zum Zuweisen von gewöhnlich verwendeten Tastaturfunktionen an vorgegebene der Tasten, die in der Nähe einer normalen Ruheposition der Schreibfinger eines Anwenders positioniert sind.

Claims (11)

  1. Schreibtastatur zum Minimieren unproduktiver Handbewegungen, die umfasst: a) mehrere Tasten zum Eingeben von alphanumerischem Text, wobei die Tasten entsprechend einem herkömmlichen Tastaturlayout positioniert sind; und b) wenigstens eine Modifizierertaste zum Zuweisen von gewöhnlich verwendeten Tastaturfunktionen an vorgegebene der Tasten, die in der Nähe einer normalen Ruheposition der Schreibfinger eines Anwenders gemäß dem herkömmlichen Tastaturlayout positioniert sind, wodurch unproduktive Handbewegungen zwischen der Eingabe von alphanumerischem Text und den gewöhnlich verwendeten Tastaturfunktionen minimiert werden.
  2. Schreibtastatur nach Anspruch 1, bei der auch die Modifizierertaste in der Nähe der normalen Ruheposition der Schreibfinger des Anwenders in Übereinstimmung mit dem herkömmlichen Tastaturlayout positioniert ist.
  3. Schreibtastatur nach Anspruch 2, bei der die Modifizierertaste zwischen der Tab- und der Shift-Taste des herkömmlichen Tastaturlayouts positioniert ist.
  4. Schreibtastatur nach Anspruch 1, bei der die mehreren Tasten ein numerisches Tastenfeld bilden und die gewöhnlich verwendeten Tastaturfunktionen Tasten zum Navigieren in einem Dokument umfassen.
  5. Schreibtastatur nach Anspruch 1, bei der die vorgegebenen Tasten in der Nähe von Tasten der Ausgangsstellungszeile des herkömmlichen Tastaturlayouts positioniert sind und die gewöhnlich verwendeten Tastaturfunktionen Tasten zum Editieren eines Dokuments umfassen.
  6. Schreibtastatur nach Anspruch 5, bei der die gewöhnlich verwendeten Tastaturfunktionen Cut und/oder Copy und/oder Paste enthalten.
  7. Schreibtastatur nach Anspruch 6, bei der die gewöhnlich verwendeten Tastaturfunktionen Zurück und/oder Vorwärts umfassen.
  8. Schreibtastatur nach Anspruch 1, bei der jede der gewöhnlichen Tastaturfunktionen zu Redundanzzwecken mehreren der Tasten zugewiesen ist.
  9. Schreibtastatur nach Anspruch 6, bei der die gewöhnlich verwendeten Tastaturfunktionen wenigstens eine der folgenden Funktionen umfassen: Pgrph↑, Home, PgUp, ←Word, Word→, Pgrph↓, End, PgDn, ←, ↑, →, ↓.
  10. Schreibtastatur nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die wenigstens eine Modifizierertaste die Fn-Taste ist.
  11. Schreibtastatur nach Anspruch 4, bei der die wenigstens eine Modifizierertaste in der Nähe der normalen Ruheposition des Daumens der rechten Hand des Anwenders positioniert ist.
DE112005001883T 2004-08-06 2005-08-05 Tastatur zum Minimieren unproduktiver Handbewegungen Withdrawn DE112005001883T5 (de)

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