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Die
Erfindung betrifft ein Verfahren zum Steuern des Erscheinens und
Verschwindens von Bildschirmtastaturschemata zum Verbessern des Eingabekomforts
und Verbergen der Tastaturschemata, wie gewünscht, so dass eine Überprüfung durch
den Benutzer ermöglicht
wird.
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Computer
sind heutzutage zunehmend transportabel gestaltet. Sie können leicht
transportiert werden, so dass Anwendern eine Benutzung überall und
jederzeit ermöglicht
wird. Die heutigen Notebook-Computer weisen im Allgemeinen zwei Platten
auf, welche zu einem Gerät
zusammenfaltbar sind. Die eine Platte dient zum Aufnehmen eines Computer-Bildschirms, während die
andere Platte zum Aufnehmen einer Tastatur dient. Während der Benutzung
sind die Platten nicht zusammengefaltet, sondern senkrecht zueinander
angeordnet, damit ihre Bedienung auf einem Tisch begünstigt wird.
Allerdings ist solch ein Ansatz unkomfortabel für eine Bedienung als Handgerät. Um der
Aufgabe der Bedienung als Handgerät gerecht zu werden, wird normalerweise
ein Tablett-Computer
verwendet. Der Tablett-Computer weist einen auf dem Gehäuse angeordneten
Bildschirm auf, so dass der Benutzer den Computer mit einer Hand
halten kann, während
er einen Stift in der anderen Hand hält, um den Berührungsbildschirm
zum Auswählen
von Funktionstasten auszuwählen
oder zum Schreiben zu berühren.
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Wenngleich
der Tablett-Computer in der Art eines Handgeräts betrieben werden kann, erfordern viele
wichtige Computer-Aufgaben eine Texteingabe. Der Tablett-Computer
basiert auf dem Berührungsstift
als hauptsächliches
Eingabemittel. Der Tablett-Computer erfordert größere Anstrengungen als die
herkömmliche
Tastatur, um eine Dateneingabe durchzuführen, und die Eingabegeschwindigkeit
ist außerdem
viel langsamer. Infolgedessen weist der Tablett-Computer Nachteile beim Eingabevorgang auf,
obwohl er eine Verbesserung bei der Transportfähigkeit bietet. Infolgedessen
wurde der Tablett-Computer noch nicht in großem Umfang vom Markt angenommen.
Der Tablett-Computer ist hauptsächlich
auf einige spezielle Anwendungen beschränkt, beispielsweise auf Arztvisiten,
Inventur und Ähnliches,
was lediglich ein Klicken auf ausgewählte Elemente erfordert, aber
nicht viele Dateneingaben.
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Ein
anderer Ansatz verwendet ein zweistufiges Druck-Berührungspaneel
in Verbindung mit einem Tastaturschema, welches auf einem Bildschirm angezeigt
wird. Wenn ein Finger eines Benutzers ein entsprechendes Zeichen
auf dem Berührungspaneel berührt, wird
eine spezielle Markierung auf dem Tastaturschema gesetzt, und wenn
diese gedrückt
wird, wird das Zeichen eingegeben. Das Berührungspaneel kann auch mit
einem Klick-Gefühl
während
des Drückens
ausgestaltet sein. Eine Mehrzahl von zweistufigen Druck-Berührungspaneelen
kann bereitgestellt werden, so dass ein entsprechendes Tastaturschema
auf einem Bildschirm bereitgestellt wird, und so eine Bedienung
durch mehrere Finger gleichzeitig ermöglicht wird. Die Bedienung
ist annähernd
so, wie bei der herkömmlichen
Tastatur. Aber das Tastaturschema hat eine sehr geringe Größe. Da das
Tastaturlayout und die Fingerberührungsposition
auf dem Bildschirm angezeigt werden können, wird manchmal sogar eine
Ausgestaltung verwendet, welche an der Rückseite des Gehäuses bedienbar
ist.
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Die
oben dargelegten Verfahren erfordern das Anzeigen eines Tastaturschemas
auf dem Bildschirm. Das Tastaturschema belegt einen Teil des Bildschirms.
Da der Berührungsbildschirm
durch Finger eines Benutzers gedrückt werden muss, ist das Tastaturschema
gewöhnlich
entsprechend größer ausgebildet,
um eine Bedienung zu ermöglichen,
wodurch das Tastaturschema einen großen Teil der Bildschirmfläche ausmacht.
Deshalb besteht ein mit Hochdruck verfolgtes Ziel in der Industrie
darin, ein Tastaturschema automatisch auf dem Bildschirm erscheinen
zu lassen, sobald es benötigt
wird, und automatisch verschwinden zu lassen, wenn es nicht benötigt wird.
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Im
Allgemeinen erfordern viele Computeraufgaben nicht viel Texteingabe,
beispielsweise das Surfen im Internet, das Spielen von Videospielen oder
das Anschauen von Spielfilmen. Allerdings erfordern manche Aufgaben
häufige
Texteingaben, beispielsweise das Schreiben (Beantworten) von Emails,
MSN, das Editieren von Texten und Ähnliches. Während des Schreibens muss ein
Tastaturschema auf dem Bildschirm erscheinen. Allerdings wollen
Benutzer während
des Schreibprozesses oft die Schreibergebnisse und die Textstruktur überprüfen und
in diesem Moment wollen die Benutzer, dass das Tastaturschema verschwindet,
ohne den Bildschirm einzuengen. Die meisten Benutzer haben im Allgemeinen
die Angewohnheit, das Eingabeergebnis nach dem Fertigstellen der
Eingabe von einem Wort oder sogar einem kompletten Satz zu überprüfen.
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Um
die zuvor diskutierten Nachteile der herkömmlichen Ansätze zu überwinden,
ist es eine vorteilhafte Lösung,
das Tastaturschema temporär
verschwinden zu lassen, wenn ein Benutzer ein Beendigungszeichen
eingegeben hat, beispielsweise wenn die Leertaste, der Punkt, das
Komma, das Fragezeichen, der Doppelpunkt oder sogar die Entertaste
betätigt
wurde. Das Tastaturschema erscheint wieder, nachdem das Berührungspaneel
oder der Berührungsbildschirm
berührt
worden ist. Durch solch einen Ansatz kann die Unbequemlichkeit reduziert werden,
dass der Bildschirm von dem Tastaturschema verdeckt wird.
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Ein
primäres
Ziel der Erfindung besteht darin, ein Verfahren zum Steuern des
Erscheinens und Verschwindens von Bildschirm-Tastaturschemata bereitzustellen.
Dieses Verfahren ermöglicht,
dass die Tastaturschemata flexibel und automatisch auf einem Bildschirm
erscheinen, um für
eine Texteingabe verwendet zu werden, und während des Überprüfens der Eingabeergebnisse
automatisch verschwinden, so dass ein Verdecken des Textes vermieden
wird.
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Das
erfindungsgemäße Verfahren
weist zumindest die Schritte auf: (1) Triggern: Anzeigen eines Tastaturschemas
auf einem Bildschirm, wenn ein Berührungspaneel von einem Finger
eines Benutzers berührt
wird; (2) Drücken
des Berührungspaneels: ein
Finger eines Benutzer drückt
das jeweilige Zeichensegment und ein zugehöriges Zeichen wird dadurch
eingegeben; und (3) Eingabe eines Beendigungszeichens: Eingeben
des Beendigungszeichen und das Tastaturschema verschwindet dadurch
vom Bildschirm.
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In
dem erfindungsgemäßen Verfahren
weist das Berührungspaneel
ein Berührungspaneel
oder eine Mehrzahl von Berührungspaneelen
auf, welche auf Drücken
reagieren. Jedes Berührungspaneel
ist entsprechend von Koordinaten in eine Mehrzahl von Zeichensegmenten
unterteilt. Jedes Zeichensegment repräsentiert ein Zeichen. Wenn
das Berührungspaneel
gedrückt
wird, wird das Zeichen eingegeben, welches von dem vom Finger des
Nutzers berührten
Zeichensegment repräsentiert
wird.
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In
einem Aspekt ist in dem Schritt des Eingebens eines Beendigungszeichens
das Beendigungszeichen ein Interpunktionszeichen, beispielsweise ein
Komma, ein Punkt, ein Fragezeichen, ein Ausrufezeichen, ein Doppelpunkt
oder ein Leerzeichen, welches zum Beenden eines Satzes dient.
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In
einem anderen Aspekt weist der Schritt des Drückens des Berührungspaneels
ferner einen Schritt einer Verlängerungszeit-Berechnung
auf. Abgesehen vom Eingeben des Beendigungszeichens verschwindet
das Tastaturschema dann vom Bildschirm, wenn die Dauer, während der
ein Finger eines Benutzers das Berührungspaneel nicht berührt, eine
eingestellte Zeitdauer überschreitet.
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In
noch einem anderen Aspekt weist der Schritt des Eingebens eines
Beendigungszeichens ferner einen Schritt des Eingebens eines Editierpositions-Einstellzeichens
auf. Außer
den Beendigungszeichen kann das eingegebene Zeichen ein Editierpositions-Einstellzeichen
(beispielsweise eine der Richtungstasten Aufwärts, Abwärts, Nach Links und Nach Rechts,
eine Rücksetztaste,
eine Entertaste, eine Leertaste, eine TAB-Taste oder Ähnliches)
sein. Dann verschwindet das Tastaturschema ebenfalls automatisch
vom Bildschirm, während
das Berührungspaneel
die Texteingabefunktion beibehält.
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In
noch einem anderen Aspekt weist das Tastaturschema einen temporären Editor
auf. Während
einer Texteingabe werden die eingegebenen Zeichen temporär auf dem
temporären
Editor angezeigt, so dass eine Zeichenkette ausgebildet wird. Wenn
ein Beendigungszeichen eingegeben wird, verschwindet das Tastaturschema
und die Zeichenkette auf dem temporären Editor wird zu einem zu editierenden
Text verschoben, so dass es ermöglicht wird,
dass der Benutzer eine Gesamtüberprüfung durchführt.
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Das
oben Gesagte, genauso wie zusätzliche Ziele,
Merkmale und Vorteile der Erfindung werden besser ersichtlich aus
der folgenden detaillierten Beschreibung unter Bezugnahme auf die
beigefügten Zeichnungen.
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1 ist
eine schematische Ansicht einer Ausführungsform der Erfindung.
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2 ist
ein Bedienungs-Flussdiagramm der Erfindung.
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3 ist
ein Bedienungs-Flussdiagramm einer zweiten Ausführungsform der Erfindung.
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4 ist
ein Bedienungs-Flussdiagramm einer dritten Ausführungsform der Erfindung.
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5 ist
eine schematische Ansicht eines Bedienungszustands 1 der Erfindung.
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6 ist
eine schematische Ansicht eines Bedienungszustands 2 der Erfindung.
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7 ist
eine schematische Ansicht eines Bedienungszustands 3 der Erfindung.
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8 ist
eine schematische Ansicht eines Bedienungszustands 4 der Erfindung.
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9 ist
eine schematische Ansicht eines Bedienungszustands 5 der Erfindung.
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10 ist
eine schematische Ansicht eines Bedienungszustands 6 der Erfindung.
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Bezugnehmend
auf 1 wird zum Implementieren des erfindungsgemäßen Verfahren
zumindest ein auf Drücken
reagierendes Berührungspaneel 1 bereitgestellt,
welches in eine Mehrzahl von Segmenten 11 unterteilt ist,
so dass ein Tastaturschema 21 gebildet wird, welches auf
einem Bildschirm 2 angezeigt wird (das Tastaturschema 21 hat
eine Inhaltsdefinition, die durch ein System veränderbar ist). Jedes der Segmente 11 ist
einem Zeichen 211 auf dem Tastaturschema 21 zugeordnet.
Wenn das Berührungspaneel 1 gedrückt wird,
berührt
ein Finger eines Benutzers das Segment 11, wonach das dem Segment
zugeordnete Zeichen 211 eingegeben wird. Mittels der oben
dargestellten Kombination von Elementen kann das erfindungsgemäße Verfahren 3 durch
zumindest die folgenden Schritte (bezüglich 2) ausgeführt werden:
- 1. Triggern (Schritt 31): Anzeigen
des Tastaturschemas 21 auf dem Bildschirm 2, wenn
das Berührungspaneel 1 von
einem Finger eines Benutzers berührt
wird;
- 2. Drücken
des Berührungspaneels
(Schritt 32): ein Finger eines Benutzers drückt das
Zeichensegment 11 auf dem Berührungspaneel 1 und
dadurch wird ein zugeordnetes Zeichen eingegeben (Schritt 321);
und
- 3. Eingeben eines Beendigungszeichens (Schritt 33):
wenn das eingegebene Zeichen ein Beendigungszeichen ist, verschwindet
das Tastaturschema 21 von dem Bildschirm 2 und
die Bedienung endet (Schritt 331).
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In
dem oben dargestellten Schritt des Eingebens eines Beendigungszeichens
ist das Beendigungszeichen ein Interpunktionszeichen, beispielsweise
ein Komma, ein Punkt, ein Fragezeichen, ein Ausrufezeichen, ein
Doppelpunkt und/oder ein Leerzeichen, welches zum Beenden eines
Satzes dient.
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Für eine zweite
Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Verfahrens 4 wird
auf 3 Bezug genommen. Wenn die Zeitdauer, während der
ein Finger eines Benutzers das Zeichensegment 11 des Berührungspaneels 1 nicht
berührt,
eine einstellbare und eingestellte Zeitdauer T (welche gemäß einer Anforderung
eines Benutzers eingestellt wurde) überschreitet, verschwindet
das Tastaturschema 21, so dass dem Benutzer eine Gesamtüberprüfung ermöglicht wird.
Die Schritte 41, 411, 42, 421, 43 und 431 und
die Operationen davon sind in der zweiten Ausführungsform die gleichen wie
in der vorher diskutierten Ausführungsform,
weshalb Details weggelassen werden. Zusätzlich weist der oben dargestellte
Schritt des Drückens
des Berührungspaneels (Schritt 42)
einen Schritt einer Verlängerungszeit-Berechnung
(Schritt 44) auf, welcher ausgeführt wird, wenn die Zeitdauer,
während
der ein Finger eines Benutzers das Berührungspaneel 1 nicht
berührt,
eine eingestellte Zeitdauer T überschreitet
(Schritte 422 und 44), wonach das Tastaturschema 21 auf
dem Bildschirm 2 verschwindet (Schritt 431).
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Für eine dritte
Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Verfahrens 5 der
Erfindung wird auf 4 Bezug genommen. Die Schritte 51, 511, 52, 521, 522, 53, 531 und 54 und
die Operationen davon sind die gleichen wie in der zweiten Ausführungsform.
Zusätzlich
weist der Schritt 53 zum Eingeben eines Beendigungszeichens
einen Schritt 55 des "Eingebens
eines Editierpositions-Einstellzeichens" auf. Das Verfahren 5 gemäß der Erfindung
kann nämlich,
abgesehen vom Eingeben eines Beendigungszeichens, auch ein Editierpositions-Einstellzeichen eingeben,
wonach das Tastaturschema 21 auf dem Bildschirm 2 verschwindet
(Schritt 551). Allerdings behält das Berührungspaneel 1 (Berührungsbildschirm)
noch die Texteingabefunktion bei. Infolgedessen wird der Prozess
des Eingebens des Einstellzeichens ausgeführt (Schritte 552 und 533),
wenn der Benutzer das Einstellzeichen nocheinmal drückt.
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In
den Schritten 55 und 551 zum "Eingeben eines Editierpositions-Einstellzeichens" weist das Einstellzeichen
die Richtungstasten Aufwärts,
Abwärts,
Nach Links und Nach Rechts, die Rücktaste, die Enter-Taste, die
Leertaste, die TAB-Taste oder Ähnliches
auf.
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Mittels
der vorher behandelten Schritte kann das Tastaturschema 21 flexibel
und automatisch auf dem Bildschirm 2 erscheinen, so dass
ein Durchführen
einer Texteingabe ermöglicht
wird. Während
des Überprüfens des
Eingabeergebnisses verschwindet das Tastaturschema 21 automatisch,
so dass ein Verdecken des Textes vermieden wird. Ein praktisches Ausführungsbeispiel
und ein Arbeitsablauf werden wie folgt dargestellt:
Gemäß auf 5 wird
das Tastaturschema 21 nicht angezeigt, wenn das Berührungspaneel 1 noch
nicht berührt
wurde. Wenn das Berührungspaneel
von einem Benutzer berührt
wird, zeigt der Bildschirm 2 das Tastaturschema 21 (gemäß 6)
an, so dass es ermöglicht
wird, dass der Benutzer Text eingibt, zum Beispiel "Dear Johnson". Wenn der Benutzer
ein Beendigungszeichen eingibt (beispielsweise ein Komma), verschwindet
das Tastaturschema 21 (gemäß 7), so dass
es ermöglicht
wird, dass der Benutzer die eingegebenen Daten überprüft. Wenn der Benutzer ein Editierpositions-Einstellzeichen (beispielsweise
die Rücktaste
in 8) eingibt, verschwindet das Tastaturschema 21 ebenfalls,
so dass ein Überprüfen der
Eingabeposition ermöglicht
wird.
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Gemäß der 9 und 10 weist
das Tastaturschema ferner einen temporären Editor 22 auf, so
dass die eingegebenen Zeichen temporär angezeigt werden und eine
Zeichenkette 221 gebildet wird, bis ein Beendigungszeichen
(beispielsweise der in 10 gezeigte Punkt) eingegeben
wird. Dann verschwindet das Tastaturschema 21 auf dem Bildschirm 2,
so dass ein Verschieben der Zeichenkette 221 in dem temporären Editor
zu einem gewünschten Editiertext
ermöglicht
wird, so dass es ermöglicht wird,
dass der Benutzer eine Gesamtüberprüfung durchführt.