DE1119035B - Krautabscheidevorrichtung fuer Maschinen zum Ernten von Erdfruechten, insbesondere Kartoffeln - Google Patents
Krautabscheidevorrichtung fuer Maschinen zum Ernten von Erdfruechten, insbesondere KartoffelnInfo
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- DE1119035B DE1119035B DEL34200A DEL0034200A DE1119035B DE 1119035 B DE1119035 B DE 1119035B DE L34200 A DEL34200 A DE L34200A DE L0034200 A DEL0034200 A DE L0034200A DE 1119035 B DE1119035 B DE 1119035B
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D33/00—Accessories for digging harvesters
- A01D33/02—Foliage-separating mechanisms
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Harvesting Machines For Root Crops (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Krautabscheidevorrichtung für Maschinen zum Ernten von Erdfrüchten,
insbesondere Kartoffeln, die wenigstens zwei aneinander ablaufende Walzen od. dgl. aufweist,
über die das Kraut, die Erdfrüchte, Kluten und Steine hinweggeführt werden. Das Kraut wird hierbei von
den paarweise zusammenarbeitenden Walzen eingezogen und auf den Boden abgeworfen, während die
größeren Erdfrüchte, Erdklumpen und Steine oberhalb der Walzen weiterbefördert werden.
Es hat sich gezeigt, daß von den Walzenpaaren dieser bekannten Krautabscheidevorrichtung nicht
nur das Kartoffelkraut, sondern auch kleinere Erdfrüchte, Kluten und Steine eingezogen werden. Hierdurch
werden einerseits die Walzen übermäßig beansprucht und andererseits der Ernteertrag vermindert.
Es ist bereits eine Steinauffangvorrichtung für Erntemaschinen, insbesondere für Mähdrescher und
Mähhäcksler, vorgeschlagen worden, die aus einer hinter dem Mähwerk in einem Abstand über dem
Bodenblech des Einlaufes parallel zum Fingerbalken montierten Querstange besteht, die in ihrer Höhe und
in ihrem Abstand vom Mähwerk parallel verstellbar ist. Dadurch wird erreicht, daß Steine oder Fremdkörper,
welche mit dem abgemähten Erntegut aufgenommen werden, kurz hinter dem Mähwerk vor der
montierten Auffangstange sichtbar liegen bleiben und jeder Zeit ohne Mühe entfernt werden können, so daß
Beschädigungen der Arbeitswerkzeuge dieser Maschinen vermieden werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile der bekannten Krautabscheidevorrichtung
zu vermeiden.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß oberhalb des Einzugsspaltes jedes Walzenpaares ein
parallel zu diesem verlaufender Abweisstab angeordnet ist. Der jedem Walzenpaar zugeordnete Abweisstab
weist alle Erdfrüchte, Kluten und Steine von dem Einzugsspalt ab, die größer sind als der Abstand
zwischen den Walzen und dem Abweisstab.
Um die Krautabscheidevorrichtung dem unterschiedlichen Zustand des Krautes und der sich
ändernden Krautmenge anpassen zu können, ist es vorteilhaft, den Abweisstab oberhalb des Einzugspaltes
der Walzen so anzubringen, daß sein Abstand vom Walzenpaar verändert werden kann. Bei einer
geringeren Krautmenge wird der Abstand zwischen den Walzen und dem Abweisstab so klein wie möglich
gehalten, während bei einer größeren Krautmenge der Abstand entsprechend vergrößert wird.
Einzelheiten der Erfindung sind aus der Beschrei-Krautabscheidevorrichtung
für Maschinen zum Ernten von Erdfrüchten,
insbesondere Kartoffeln
Anmelder:
JOHN DEERE-LANZ Aktiengesellschaft,
Mannheim
Mannheim
Wilhelm Spatz, Biblis (Hess.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
bung und aus der Zeichnung ersichtlich, die ein Ausführungsbeispiel
des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. Es zeigt
Fig. 1 eine mit der neuen Vorrichtung ausgerüstete Kartoffelerntemaschine in schematischer Darstellung
und
Fig. 2 die neue Krautabscheidevorrichtung im Schnitt, und zwar in größerem Maßstab.
In Fig. 1 bedeutet 1 den auf Laufrädern 2 sich abstützenden Rahmen der Kartoffelerntemaschine. Die
Erdfrüchte werden mittels eines Rodeschares 3 aufgenommen und auf einer Siebfördervorrichtung 4
weitergeleitet, die sich an das Rodeschar anschließt. Von der Siebfördervorrichtung 4 aus gelangen die
Erdfrüchte in einen Höhenförderer 5, der sie auf einen Schüttler 6 abgibt. Nachdem die Erdfrüchte
durch den Schüttler 6 von anhaftender Erde befreit worden sind, werden sie auf einen Krautabscheider 7
bis 13 geleitet, der das Kraut von den Erdfrüchten trennt und dabei die Kartoffeln in schonender Weise
behandelt. Das abgeschiedene Kraut fällt auf den Boden, während die Erdfrüchte vermittels des entgegengesetzt
zur Fahrtrichtung geneigten Krautabscheiders auf ein rotierendes trommelartiges Förderrad
14 rollen bzw. rutschen. Von dem Förderrad 14 werden die Erdfrüchte nunmehr über eine zweite
Schüttelvorrichtung 15 zwei angetriebenen Querförderern 16 und 17 aufgegeben. Diese dienen zur Vorabscheidung
von Steinen und Erdklumpen aus dem Fördergut. Der Querförderer 16 ist zur Fahrtrichtung
geneigt, wogegen der Förderer 17 horizontal angeordnet ist.
109 748/28
Das aus Steinen, Erdklumpen und Erdfrüchten bestehende Gut fällt vom Schüttler 15 zunächst auf
den Querförderer 16, wobei die zumeist runden Kartoffeln infolge der Neigung des Querförderers 16
sofort auf den Querförderer 17 rollen, während die kantigen Steine und Erdklumpen, die ein kleineres
Rollvermögen haben als die Kartoffeln, auf dem geneigten Querförderer 16 verbleiben. Von den beiden
Querförderern 16 und 17 werden sowohl die Steine als auch die Erdfrüchte auf zwei Längsförderbänder
18 und 19 transportiert, von denen das Band 18 die Steine und Erdklumpen aufnimmt, um diese an einer
geeigneten Stelle abzuwerfen. Die Erdfrüchte hingegen nimmt das Band 18 auf, auf dem nunmehr das
endgültige Verlesen der Früchte erfolgt.
Die in Fig. 2 dargestellte Krautabscheidevorrichtung besteht aus paarweise zusammenarbeitenden, aus
elastischem Material gefertigten Walzen 8, 9 und 10, 11, einem Rahmen 7 und über den Walzenpaaren
angeordneten aus Rundeisen bestehenden Abweisstäben 12, 13. Die Walzen jedes zusammenarbeitenden
Walzenpaares haben untereinander Reibungsschluß, wobei eine Walze das treibende Glied bildet.
Der Krautabscheider ist mit einer Verstellvorrichtung versehen, durch die die Neigung des die Walzen
tragenden Rahmens verändert werden kann. Die Verstellung erfolgt durch eine Klemmschraube 20, die
den an der Drehachse 21 befestigten Rahmen 7 im Schlitz 22 festklemmt.
Die Abweisstäbe 12, 13 sind je einem Wakenpaar zugeordnet und in einem bestimmten Abstand vom
Umfang der Walzen über deren Berührungslinie an den Rahmenseitenteilen des Krautabscheiders 7
bis 13 verstellbar angeordnet. Der Abstand der Abweisstäbe 12, 13 von den Walzen 8 bis 11 ist im
wesentlichen abhängig vom Zustand des Krautes und von der anfallenden Krautmenge. Die Abweisstäbe
12, 13 halten die Erdfrüchte von dem Einzugsbereich der Walzen 8 bis 11 fern bzw. trennen diese vom
Kraut ab, so daß auch in größere Krautmengen eingeschlossene Kartoffeln nicht von den Walzenpaaren
erfaßt werden. Dies bedeutet nicht nur eine Erhöhung des Ernteertrages, sondern es wird auch eine übermäßige
Beanspruchung der elastischen Walzen vermieden. Es soll in diesem Zusammenhang vermerkt
werden, daß die Anzahl der einzelnen Walzenpaare mit den ihnen zugeordneten Abweisstäben für die
Erfindung unbedeutend und ebenso, wie die in der Fig. 1 dargestellte Kartoffelerntemaschine, nicht
Gegenstand der Erfindung ist.
Claims (3)
1. Krautabscheidevorrichtung für Maschinen zum Ernten von Erdfrüchten, insbesondere Kartoffeln,
die wenigstens zwei aneinander ablaufende Walzen od. dgl. aufweist, über die das Kraut, die
Erdfrüchte, Kluten und Steine hinweggeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb
des Einzugspaltes jedes Walzenpaares (8, 9 bzw. 10, 11) ein parallel zu diesem verlaufender Abweisstab
(12 bzw. 13) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand des Abweisstabes
(12 bzw. 13) vom Walzenpaar (8, 9 bzw. 10, 11) veränderbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abweisstab (12 bzw. 13)
jedes Walzenpaares (8, 9 bzw. 10,11) im Rahmen (7) der Krautabscheidevorrichtung verstellbar
gelagert ist.
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 1095 042.
Deutsches Patent Nr. 1095 042.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 748/28 11.61
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL34200A DE1119035B (de) | 1959-09-12 | 1959-09-12 | Krautabscheidevorrichtung fuer Maschinen zum Ernten von Erdfruechten, insbesondere Kartoffeln |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL34200A DE1119035B (de) | 1959-09-12 | 1959-09-12 | Krautabscheidevorrichtung fuer Maschinen zum Ernten von Erdfruechten, insbesondere Kartoffeln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1119035B true DE1119035B (de) | 1961-12-07 |
Family
ID=7266583
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL34200A Pending DE1119035B (de) | 1959-09-12 | 1959-09-12 | Krautabscheidevorrichtung fuer Maschinen zum Ernten von Erdfruechten, insbesondere Kartoffeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1119035B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3301766A1 (de) * | 1983-01-20 | 1984-07-26 | Günter 2730 Zeven Gerlach | Vorrichtung (krautfaenger) zum aussondern von faserigen gegenstaenden aus einem zuckerrueben aufweisenden gemisch |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1095042B (de) * | 1958-12-23 | 1960-12-15 | & Eisengiesserei Lauingen Koed | Steinauffangvorrichtung fuer Erntemaschinen, insbesondere fuer Maehdrescher und Feldhaecksler |
-
1959
- 1959-09-12 DE DEL34200A patent/DE1119035B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1095042B (de) * | 1958-12-23 | 1960-12-15 | & Eisengiesserei Lauingen Koed | Steinauffangvorrichtung fuer Erntemaschinen, insbesondere fuer Maehdrescher und Feldhaecksler |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3301766A1 (de) * | 1983-01-20 | 1984-07-26 | Günter 2730 Zeven Gerlach | Vorrichtung (krautfaenger) zum aussondern von faserigen gegenstaenden aus einem zuckerrueben aufweisenden gemisch |
| EP0114665A1 (de) * | 1983-01-20 | 1984-08-01 | Gerlach, Hildburg | Vorrichtung (Krautfänger) zum Aussondern von faserigen Gegenständen aus einem Zuckerrüben aufweisenden Gemisch |
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