DE1118638B - Lukenabdeckung - Google Patents
LukenabdeckungInfo
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- DE1118638B DE1118638B DEJ17719A DEJ0017719A DE1118638B DE 1118638 B DE1118638 B DE 1118638B DE J17719 A DEJ17719 A DE J17719A DE J0017719 A DEJ0017719 A DE J0017719A DE 1118638 B DE1118638 B DE 1118638B
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- Pending
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B19/00—Arrangements or adaptations of ports, doors, windows, port-holes, or other openings or covers
- B63B19/12—Hatches; Hatchways
- B63B19/14—Hatch covers
- B63B19/21—Hatch covers of roll-up type
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Sliding Valves (AREA)
- Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)
Description
- Lukenabdeckung Zusatz zum Patent 1041384 Die Erfindung betrifft eine vorteilhaftere Ausbildung der Betätigungsvorrichtung für eine Lukenabdeckung, die aus einer Vielzahl pyramidenstumpfförmiger Einzelelemente gleicher Abmessungen besteht, die in mehr als einer Lage auf eine Haspel aufgewickelt und miteinander durch je einen von Lage zu Lage auf der Haspel breiteren elastischen Streifen verbunden sind, wobei die Haspel beim Öffnen der Luke über die Elemente hinwegrollt, die bis zu dem Augenblick des Aufrollens an ihrem Platz verbleiben, nach Patent 1041384.
- Die Haspel ist bei dieser Vorrichtung drehbar auf einem Wagengestell gelagert, was nicht als optimale Lösung angesehen werden kann. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine öffnungs- und Schließvorrichtung zu schaffen, bei der auf ein solches Wagengestell verzichtet wird.
- Es ist zwar bereits bei einer ebenfalls aus mehreren Profilteilen bestehenden Lukenabdeckung, deren Teile jalousieartig miteinander verbunden sind und die beim Öffnen der Luke zu einer Rolle aufgewickelt werden, bekannt, den Aufwickelvorgang ohne einen Wagen derart durchzuführen, daß ein Enddeckel mit Aufnahmen für ein Werkzeug versehen ist, dessen Betätigung von Hand das Aufrollen des ganzen Lukenverschlusses um den Enddeckel herum ermöglicht.
- Diese handbetätigte Vorrichtung ist jedoch nur für Lukenverschlüsse von Kähnen, Schuten u. dgl. gedacht und für den Betrieb von Lukenabdeckungen auf größeren Schiffen wegen des Gewichts dieser Abdeckungen unbrauchbar.
- Die Erfindung besteht darin, daß die Haspel an beiden Enden mit Endscheiben versehen ist, die nebeneinander angeordnete Ringe mit verschiedenen Durchmessern aufweisen, von denen jeder Ring für jede aufzuwickelnde Haspellage einen Umfang gleich der Länge der in seiner Haspellage aufzuwickelnden Deckelelemente hat, und daß auf den Lukensüllen für jeden Ring Leitschienen hintereinander und versetzt zueinander angeordnet und an ihrer Anlaufkante abgeschrägt sind.
- Die Anordnung der nebeneinanderliegenden Ringe auf den Endscheiben garantiert bei der Möglichkeit einer mechanischen Bearbeitung auf der Drehbank gleiche Durchmesser für entsprechende Ringe auf beiden Seiten und damit ein zur Längsachse der Luke paralleles Rollen der Rollhaspel. Zur Betätigung der Rollhaspel sind an den Endscheiben Seiltrommeln angebracht, auf die jeweils ein Seil aufgewickelt ist. Dabei kann die Anordnung so getroffen sein, daß z. B. beim Abziehen des Steuerbordseiles von der Trommel die Lukenabdeckung geöffnet, beim Abziehen des Backbordseiles von seiner Trommel die Lukenabdeckung geschlossen wird. Die Ringe auf den Endscheiben können am Umfang nutenähnliche Einfräsungen haben und mit Bolzen im Eingriff stehen, die auf die Leitschienen geschweißt sind. Bei Verwendung dieser »Verzahnung« kann der Seilzug bei bewegter Rollhaspel größer sein als der Reibungswiderstand der Rollhaspel.
- Gegenüber der Ausführung mit Haspelwagen wie im Patent 1041384 hat die vorgeschlagene Rollhaspel verschiedene Vorteile, die in der Einsparung vieler Einzelteile, einem kleineren Gewicht, größerer Funktionssicherheit, einer besseren Ausnutzung der Decksfläche und geringeren Herstellungskosten liegen. Vor allem wird aber die Haspel in einem möglichst geringen Abstand über die Elemente hinweggeführt, d. h. die Elemente werden nur so viel gehoben, wie für den zu öffnenden Lukenteil unbedingt nötig.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine seitliche Ansicht einer teilweise geöffneten Lukenabdeckung mit Rollhaspel, Fig. 2 die in einer Endstellung (vor dem Öffnen) nach unten geklappte Rollhaspel, Fig. 3 die Anordnung der Leitschienen in Draufsicht, Fig. 4 einen Querschnitt durch die Rollhaspel, Fig. 5 eine Abwandlung, bei der die Leitschienen und Ringe über eine Verzahnung im Eingriff stehen.
- In der Zeichnung sind mit 1 das Lukensüll, mit 2 die Deckelelemente, mit 3 die Achse, mit 4 die Haspelscheiben zum Aufhaspeln der Deckelelemente, mit 5 die Ringe auf den Endscheiben, mit 6 die Leitschienen, mit 7 der Lukensüllgurf, mit 8 die Seiltrommeln an den Endscheiben, mit 9 a das öffnungs - bzw. mit 9 b das Schließseil, mit 10 die Endscheiben, mit 11 die auf den Leitschienen aufgeschweißten Bolzen bezeichnet.
- Das öffnen der Lukenabdeckung geht so vor sich, daß das auf der Seiltrommel 8 aufgewickelte öffnungsseil 9a durch mechanischen Antrieb abgezogen wird.
- Dabei werden im Verlauf der Rollbewegung die miteinander verbundenen Deckelelemente 2- auf die Haspelscheiben 4 gewickelt. Nacheinander bewegen sich die nebeneinanderliegenden Ringe 5 über die entsprechend angeordneten Leitschienen 6.
- Nachdem die Luke voll geöffnet ist, kann zur Verringerung der Stauhöhe die Rollhaspel um ihre Auflagepunkte auf den Leitschienen 6 nach unten geklappt werden.
- Das Schließen der Luke geht in umgekehrter Reihenfolge vor sich. Hierbei wird das Schließseil 9 b von der Seiltrommel 8 abgezogen. Das Öffnungsseil kann hierbei als Bremsseil benutzt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Lukenabdeckung, bestehend aus einer Vielzahl von pyramidenstumpfförmigen Einzelelementen gleicher Abmessungen, die in mehr als einer Lage auf der Haspel aufgewickelt und miteinander durch je einen von Lage zu Lage auf der Haspel breiteren elastischen Streifen verbunden sind, wobei die Haspel bei dem öffnen der Luke über die Elemente hinwegrollt, die bis zu dem Augenblick des Aufrollens an ihrem Platz verbleiben, nach Patent 1041384, dadurch gekennzeichnet, daß die Haspel an beiden Enden mit Endscheiben (10) versehen ist, die nebeneinander angeordnete Ringe (5) mit verschiedenen Durchmessern aufweisen, von denen jeder Ring für jede aufzuwickelnde Haspellage einen Umfang gleich der Länge der in seiner Haspellage aufzuwickelnden Deckelelemente hat, und daß auf den Lukensüllen für jeden Ring Leitschienen (6) hintereinander und versetzt zueinander angeordnet und an ihrer Anlaufkante abgeschrägt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 959 710; deutsche Auslegeschrift Nr. 1094 618.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ17719A DE1118638B (de) | 1960-02-20 | 1960-02-20 | Lukenabdeckung |
| GB1974260A GB957776A (en) | 1960-02-20 | 1960-06-03 | Device for the opening and closing of hatchways |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ17719A DE1118638B (de) | 1960-02-20 | 1960-02-20 | Lukenabdeckung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1118638B true DE1118638B (de) | 1961-11-30 |
Family
ID=7199648
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ17719A Pending DE1118638B (de) | 1960-02-20 | 1960-02-20 | Lukenabdeckung |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1118638B (de) |
| GB (1) | GB957776A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1224631B (de) * | 1963-05-18 | 1966-09-08 | Kloess Hans K | Lukenabdeckung, insbesondere fuer Binnenschiffe und Schuten |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE959710C (de) * | 1954-04-16 | 1957-03-07 | Caillet Rene | Metallabdeckung z.B. fuer Schiffsluken |
| DE1094618B (de) * | 1957-10-19 | 1960-12-08 | Friedrich Plickert | Aufwickelbarer Lukenverschluss |
-
1960
- 1960-02-20 DE DEJ17719A patent/DE1118638B/de active Pending
- 1960-06-03 GB GB1974260A patent/GB957776A/en not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE959710C (de) * | 1954-04-16 | 1957-03-07 | Caillet Rene | Metallabdeckung z.B. fuer Schiffsluken |
| DE1094618B (de) * | 1957-10-19 | 1960-12-08 | Friedrich Plickert | Aufwickelbarer Lukenverschluss |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1224631B (de) * | 1963-05-18 | 1966-09-08 | Kloess Hans K | Lukenabdeckung, insbesondere fuer Binnenschiffe und Schuten |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB957776A (en) | 1964-05-13 |
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