DE1051670B - Anordnung an Schiffslukenverschluessen - Google Patents
Anordnung an SchiffslukenverschluessenInfo
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- DE1051670B DE1051670B DEW18982A DEW0018982A DE1051670B DE 1051670 B DE1051670 B DE 1051670B DE W18982 A DEW18982 A DE W18982A DE W0018982 A DEW0018982 A DE W0018982A DE 1051670 B DE1051670 B DE 1051670B
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B19/00—Arrangements or adaptations of ports, doors, windows, port-holes, or other openings or covers
- B63B19/12—Hatches; Hatchways
- B63B19/26—Gaskets; Draining means
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Barrages (AREA)
Description
- Anordnung an Schiffslukenverschlüssen Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung an Schiffslukenverschlüssen, die aus einzelnen zueinander parallelen Lukenverschlußplatten bestehen, die mit Rädern od. dgl. auf horizontalen, an zwei sich gegenüberliegenden Seiten der Luke parallel zueinander angeordneten Führungsschienen verschiebbar sind, die mit ihrem oberen Teil den Rand der Lukenverschlußplatten umfassen und mittels gemeinsam gesteuerter Hebevorrichtungen in vertikaler Richtung verschiebbar sind, um die Lukenverschlußplatten von ihren Lukensüllen abzuheben oder sie auf diese anzupressen.
- Bei solchen bekannten Anordnungen, die dazu dienen, alle Lukenplatten zur Erzielung eines dichten Abschlusses auf die Lukensülle zu pressen und die Platten zum Verfahren und Öffnen der Luke abzuheben, wird diese Aufgabe dadurch erfüllt, daß die Laufschienen durch mechanische Rädergetriebe, Exzentergetriebe od. dgl. abgesenkt oder angehoben werden. Solche mechanischen Anordnungen erfordern lange Wellen, viele Winkeltriebe oder Exzentertriebe, die gegen Seewasser und Witterungseinflüsse nicht voll geschützt werden können, so daß sie einer besonderen Pflege bedürfen.
- Die Erfindung bezweckt nun, solche teuren bzw. kostspieligen, mechanischen Triebwerke zu vermeiden, und sie besteht darin, daß bei der eingangs erwähnten Anordnung die Hebevorrichtungen aus hydraulisch oder pneumatisch arbeitenden, senkrecht am Süll angeordneten Druckzylindern bestehen, deren Kolbenstangen die Führungsschiene tragen. Damit wird eine wesentliche Vereinfachung im Aufbau und in der Wirkungsweise gegenüber bekannten Anordnungen erreicht, da die Schienen nunmehr durch einfache Ventilsteuerung angehoben oder abgesenkt werden können, und zwar im letzteren Fall mit einem gleichmäßigen, wählbaren Auflagerdruck, so daß der über den Verschlußplattenrand fassende Teil der Laufschienen die Verschlußplatten beliebig fest gegen die Oberkante des Lukensülls preßt.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 im oberen Teil eine perspektivische Ansicht einer Shelterdeckluke in halb geöffneter Stellung und im unteren Teil eine perspektivische Ansicht einer Zwischendeckluke in voll geöffneter Stellung, Fig. 2 einen Teilquerschnitt durch das Lukenlängssüll des Shelterdecks mit den Lukenverschlußplatten in geschlossener Stellung.
- Im Ausführungsbeispiel ist der Lukenverschluß in sechs Lukenverschlußplatten aufgeteilt, und jede Platte ist mit zwei Paar Rädern 2 versehen, von denen das eine Paar in Nähe der Querschiffsmittellinie jeder Platte montiert ist, während das zweite Paar in Nähe der dem Stapelplatz abgekehrten Plattenkante gelagert ist. Die einzelnen Lukenplatten sind im Beispiel durch Steuerhebel 5 gelenkig miteinander verbunden, die mit dem einen Ende schwenkbar an den Radwellen 8 der in der Plattenmittellinie liegenden Räder angelenkt sind, während sie mit dem anderen Ende schwenkbar an den Wellen des anderen Räderpaares der benachbarten Lukenplatte angreifen.
- Die Räder 2 laufen innerhalb eines Rahmens 6, der mittels Hebevorrichtungen gegenüber dem Lukensüll angehoben und abgesenkt werden kann. Diese Hebevorrichtungen bestehen erfindungsgemäß aus auf den beiden Längsseiten senkrecht am Süll angeordneten Druckzylindern 7, in denen Kolben mit Kolbenstangen 14 hydraulisch oder pneumatisch sowohl angehoben als auch abgesenkt werden können, wie noch erläutert wird.
- Der vorerwähnte Rahmen 6, der sich außerhalb des Lukensülls 9 in senkrechter Richtung bewegen kann, besteht aus einer Laufschiene 10, die z. B. aus zwei U-Eisen zusammengesetzt ist, die mit ihren Rücken in Horizontalebene gegeneinanderliegen und zusammengeschweißt sind. Auf der Länge der Außenseite dieser Laufschiene 10 sind sich nach oben bis über den Rand der Lukenplatten erstreckende Bleche 11 lösbar befestigt, so daß durch dieses Lösen eine Kontrolle der Laufräder, der Laufschiene und auch der Lukendichtung möglich wird. Die Bleche 11 können durch aufgeschweißte Rippen 12 verstärkt werden und sind durch Laschen 13 miteinander verbunden.
- Die Kolbenstangen 14 der einzelnen Hydraulikzylinder 7 laufen durch Bohrungen eines am Lukenrahmen befestigten Wulstwinkels 15 und sind hierdurch in senkrechter Richtung geführt. Mit ihren oberen Enden sind die Kolbenstangen 14 fest aber lösbar mit der Führungsschiene 10 verbunden, und ebenso können die einzelnen Hydraulikzylinder lösbar am Deck oder Lukensüll befestigt sein.
- Soll die Luke durch die Lukenverschlußplatten verschlossen werden, so werden zunächst alle Schloßbolzen und Schloßschienen abgeräumt, und darauf werden die beiden seitlichen Laufschienen 10 durch Ventilsteuerung hydraulisch oder pneumatisch angehoben, so daß nunmehr die einzelnen Platten aus dem Stapelplatz verschoben werden können. Zu diesem Zweck wird das übliche Windenseil über einen Werpblock mit der in dem Stapelplatz am weitesten nach außen liegenden Platte verbunden, so daß dann die Platten nacheinander in die Schließstellung gezogen werden können. Sobald die Luke geschlossen ist, werden die Kolbenstangen 14 durch Umsteuerung hydraulisch oder pneumatisch abgesenkt, so daß die über den Plattenrand fassenden Teile 11 die einzelnen Lukenplatten auf der ganzen Länge fest gegen die Oberkante des Lukensülls 9 pressen, womit eine einwandfreie Abdichtung erreicht wird. Soll die Luke geöffnet werden, so geht man in umgekehrter Weise vor, indem die Laufschienen 10 pneumatisch oder hydraulisch etwas angehoben werden, so daß die Druckplatten 11 sich von der Oberseite des Lukenplattenrandes abheben und die Laufräder sich auf den Führungsschienen 10 abstützen, womit gleichzeitig auch alle Lukenplatten von der Oberkante des Lukensülls abgehoben werden, sodann wird mit der erwähnten Winde das Stapeln der Platten durchgeführt. Bei Zwischendeckluken, bei denen der Lukenverschluß häufig mit dem Zwischendeck bündig liegt, können die Führungsschienen 10 mit den Teilen 11 in angehobener Stellung gehalten werden, wenn die Luke geöffnet ist, so daß dann die Führungsschienen 10 mit den Druckplatten 11 ein schützendes Geländer bilden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Anordnung an Schiffslukenverschlüssen, die aus einzelnen zueinander parallelen Lukenverschlußplatten bestehen, die mit Rädern od. dgl. auf horizontalen, an zwei sich gegenüberliegenden Seiten der Luke parallel zueinander angeordneten Führungsschienen verschiebbar sind, die mit ihrem oberen Teil den Rand der Lukenverschlußplatten umfassen und mittels gemeinsam gesteuerter Hebevorrichtungen in vertikaler Richtung verschiebbar sind, um die Lukenverschlußplatten von ihren Lukensüllen abzuheben oder sie auf diese anzupressen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebevorrichtungen aus hydraulisch oder pneumatisch arbeitenden, senkrecht am Süll angeordneten Druckzylindern (7) bestehen, deren Kolbenstangen (14) die Führungsschiene (10) tragen. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschriften Nr. 611848, 651343; französische Patentschriften Nr. 980498, 1076 19'1; deutsche Patentschrift Nr. 560 510.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NO1051670X | 1955-05-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1051670B true DE1051670B (de) | 1959-02-26 |
Family
ID=19908023
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW18982A Pending DE1051670B (de) | 1955-05-12 | 1956-05-04 | Anordnung an Schiffslukenverschluessen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1051670B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1068141B (de) * | 1959-10-29 | |||
| DE1092798B (de) | 1957-07-23 | 1960-11-10 | Rainer Vilho Albin Sjoestroem | Vorrichtung zum Anheben bzw. Absenken von Lukendeckeln von bzw. auf ihre Lukensuelle an Bord von Schiffen |
| DE1210705B (de) * | 1963-07-08 | 1966-02-10 | Hans K Kloess Dipl Ing | Lukenabdeckung, insbesondere fuer Binnenschiffe |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE560510C (de) * | 1931-04-22 | 1932-10-03 | Adolf Jan Drenth | Schiffsluke mit einer Vorrichtung zum Befestigen und Abraeumen der Lukendeckelteile |
| GB611848A (en) * | 1946-05-10 | 1948-11-04 | Joseph Macgregor | Improvements in and relating to steel hatches |
| GB651343A (en) * | 1948-01-01 | 1951-03-14 | M E P Company Ltd | Improvements in or relating to hatch covers |
| FR980498A (fr) * | 1948-12-18 | 1951-05-15 | Olaer Patent Co | Dispositif de fermeture applicable en particulier aux écoutilles de bateaux |
| FR1076191A (fr) * | 1953-02-12 | 1954-10-25 | Tech Integrale | Panneau perfectionné pour écoutille |
-
1956
- 1956-05-04 DE DEW18982A patent/DE1051670B/de active Pending
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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