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DE1118476B - Optisches Geraet zur Abstandsmessung fuer allgemeine Verwendung - Google Patents

Optisches Geraet zur Abstandsmessung fuer allgemeine Verwendung

Info

Publication number
DE1118476B
DE1118476B DEO6049A DEO0006049A DE1118476B DE 1118476 B DE1118476 B DE 1118476B DE O6049 A DEO6049 A DE O6049A DE O0006049 A DEO0006049 A DE O0006049A DE 1118476 B DE1118476 B DE 1118476B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lens
measuring
rays
optical
unit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEO6049A
Other languages
English (en)
Inventor
Cornelius Frank Dietrich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Optical Measuring Tools Ltd
Original Assignee
Optical Measuring Tools Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Optical Measuring Tools Ltd filed Critical Optical Measuring Tools Ltd
Priority to DEO6049A priority Critical patent/DE1118476B/de
Publication of DE1118476B publication Critical patent/DE1118476B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C3/00Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders
    • G01C3/32Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders by focusing the object, e.g. on a ground glass screen
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B11/00Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B11/00Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques
    • G01B11/14Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring distance or clearance between spaced objects or spaced apertures
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B9/00Measuring instruments characterised by the use of optical techniques
    • G01B9/04Measuring microscopes
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D7/00Indicating measured values
    • G01D7/02Indicating value of two or more variables simultaneously
    • G01D7/04Indicating value of two or more variables simultaneously using a separate indicating element for each variable
    • G01D7/06Luminous indications projected on a common screen

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Length Measuring Devices By Optical Means (AREA)

Description

  • Optisches Gerät zur Abstandsmessung für allgemeine Verwendung Die Erfindung bezieht sich auf ein optisches Gerät zur Abstandsmessung für allgemeine Verwendung, vor allen Dingen zum Messen der Höhendifferenz zwischen verschiedenen Flächen oder Teilen eines Gegenstandes, der auf seine genauen Abmessungen überprüft werden soll. Zu diesem Zweck hat das Gerät ein Objektiv bzw. einen Schirm od. dgl., durch das die von dem zu prüfenden Gegenstand ausgesandten oder reflektierten Lichtstrahlen zwischen zwei nahe dem Umfang des Objektivs liegenden Objektivteilen hindurchtreten und anschließend in Form von zwei voneinander getrennten Strahlen oder Strahlenbündeln zu einem hinter dem Objektiv befindlichen optischen System gelangen, durch das eine Vereinigung der beiden Lichtstrahlen oder Strahlenbündel und der dadurch erzeugten Bilder zu einem einzigen Bild erfolgt.
  • Die Erfindung besteht nun vor allen Dingen darin, daß das Objektiv, das dahinter befindliche optische System und das Okular gegenüber dem in einem Halter sitzenden Prüfgegenstand eine verstellbare Einheit bilden und Mittel zum Messen der Lage dieser Einheit an dem Halter vorgesehen sind.
  • Durch das Ausmessen der jeweiligen Lage der Einheit gegenüber der vorhergehenden Lage ergibt sich ein Maß für den Höhenunterschied zwischen den verschiedenen Teilen oder Flächen des Prüfgegenstandes.
  • Im Gegensatz zu den als Abstandsmesser dienenden Entfernungsmessern, wo der Abstand der Gegenstände voneinander veränderlich ist und die Lage des als Einheit zu betrachtenden Gerätes feststeht, ist gemäß der Erfindung die Entfernung konstant und die Lage der Einheit veränderlich. Gegenüber einem Mikroskop ergibt sich der Unterschied einer wesentlich schärferen und genaueren Anzeige der Brennpunktlage.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform nach der Erfindung hat das Objektiv einen konkav-konvexen Linsensatz, der an den hinteren Kanten und dem vorderen Zentrum einen Silberbelag aufweist und dessen konkave Seite dem zu prüfenden Gegenstand zugekehrt ist. Ferner besitzt die Vorrichtung zum Messen der Lage der Einheit einen Fühler, der gegen einen Teil der Einheit liegt und Bestandteil einer Vorrichtung zum Anzeigen der Lage der Einheit ist bzw. mit der Anzeigevorrichtung zusammenarbeitet. Das Gerät eignet sich auch zum Messen der Brennweite von Linsen. In diesem Falle ist die Lage des Objektivs durch eine Linsenhaltevorrichtung und die Lage des Gegenstandes, d. h. der Linse, durch eine beleuchtete Skala bestimmt, während das Okular als Coniometer zum Messen des zwischen zwei Linien auf der erleuch- teten Skala liegenden Winkels durch die in dem Linsenhalter sitzende zu prüfende Linse dient.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch die wesentlichen optischen Teile der Vorrichtung, Fig. 2 eine Seitenansicht der gesamtenVorrichtung, Fig 3 eine Vorderansicht der Vorrichtung und Fig. 4 schaubildlich eine Ansicht einer Vorrichtung zum Bestimmen der Brennweite von oder für Kollimatorlinsen.
  • Die in Fig. 1 bis 3 gezeigte Vorrichtung weist ein Objektiv 11 auf, das aus einer dicken konkav-konvexen Linse besteht, deren konkave Seite dem zu untersuchenden Werkstück 12 zugekehrt ist. Der Rand der Linse 11 ist auf der Rückseite bei 13 versilbert.
  • Ferner ist das Zentrum der Vorderseite 14 versilbert.
  • Vor der Linse 11 sitzt eine Meniskuslinse 15, die dafür sorgt, daß das Licht von dem Gegenstand oder Werkstück 12 im wesentlichen rechtwinklig auf die Linsenoberfläche fällt.
  • Das von dem Gegenstand 12 ausgesandte Licht fällt durch die Vorderseite der Linse 11 um den versilberten Teil 14 und wird von dem versilberten Rand 13 auf den versilberten Teil 14 reflektiert und dann entlang den beiden Linien 16, 17 auf die Rückseite der Linse gelenkt. Wenn der ganze Umfang der Linse versilbert ist, dann muß ein Schirm mit zwei Öffnungen für die beiden Strahlen hinter dem Objektiv augeordnet werden. Dieser Schirm kann z. B. auf der Rückseite der kleinen Linse 18 mittels Farbe aufgestrichen werden. Diese Linse 18 liegt gegen die Rückseite der Linse 11 und bewirkt, daß die Lichtstrahlen rechtwinklig zur Oberfläche des Objektivs austreten.
  • Die Linse 11 sitzt in einer Haltevorrichtung 19 und ist hier mittels eines Schraubringes 20 in ihrer Lage gesichert. In der Bahn der Strahlen 16, 17 liegt ein Prisma 21, dessen Vorder- und Rückseite rechtwinklig zu den Strahlen 16, 17 liegen. An jedem Ende sind geneigte Flächen 22, 23 vorgesehen, von denen die eine in der Bahn des Strahles 16 und die andere in derjenigen des Strahles 17 liegt. Vor der geneigten Fläche 23, die in der Bahn des Strahles 17 liegt, sitzt ein kleines dreieckiges Prisma 24. Dadurch wird erreicht, daß der Strahl durch die Fläche 22 hindurch und in die Bahn des Strahles 17 reflektiert und diesem überlagert wird.
  • Die Haltevorrichtung 19, die das Objektiv 11 enthält, sitzt am Ende des Mikroskoprohres 25. Am oberen Ende dieses Rohres sitzt eine schräg liegende Verlängerung 27, die durch ein Okular 28 abgeschlossen ist. Das Licht fällt hinter dem Prisma 21 durch eine Kollimatorlinse 26, die in dem Rohr 25 sitzt, und dann durch ein Reflexionsprisma 29, das sich in der Verlängerung 27 befindet. Von hier gelangt das Licht in das Okular, das mittels eines Gewindes 30 verstellbar ist.
  • Wenn die Prismenflächen 22, 23 parallel sind und die hinter dem Objektiv liegende Linse 26 eine entsprechende Brennweite hat, dann fallen die beiden Bilder zusammen und erscheinen dem Betrachter als ein einziges Bild. Wenn sich aber die Linse 11 etwas außerhalb des Brennpunktes der Linse 21 befindet, dann entstehen zwei Bilder. Der Punkt, an dem die beiden Bilder zusammenfallen, kann mit größerer Genauigkeit bestimmt werden als der Punkt, an dem genau der Brennpunkt erreicht wird. Durch diese Mittel können bei Verwendung eines Objektivs mit einer numerischen Öffnungsweite von 0,5 die Flächen des Arbeitsstückes mit einer Genauigkeit von weniger als einem zehntausendstel Zoll eingestellt werden.
  • Die Formel für die Brennweite eines gewöhnlichen Mikroskops ist etwa folgende: il fe2 F.F.R (nu.)2 VM2 Hierin bedeutet A = die Wellenlänge des Lichtes, das verwendet wird und normalerweise 0,000022 Zoll ist, fe = die Brennweite des Okulars, das zum Wahrnehmen des Bildes dient, M = die Vergrößerung des Objektivs, V = die minimalste Entfernung des Okularbildes vom Okular, N. A. = die numerische Öffnungsweite des Objektivs.
  • Die Formel enthält zwei Teile, von denen der zweite von dem verwendeten Okular abhängig ist. Vorrichtungen nach der Erfindung eliminieren den zweiten Teil und reduzieren den ersten auf etwa die Hälfte, wodurch die Genauigkeit wesentlich vergrößert wird.
  • Wenn die beiden Flächen des Prismas 21, das zum Reflektieren des ersten Lichtstrahles 16 von dem Objektiv verwendet wird, parallel oder unter einem kleinen Winkel zueinander liegen, dann fallen die beiden Bilder zusammen, was sehr wichtig ist, da das Prisma naturgemäß klein ist und nur eine dem ursprünglichen Abstand der beiden Strahlen voneinander entsprechende Länge besitzt.
  • Die optische Meßvorrichtung nach Fig. 1 ist in einem Ständer gelagert, der in den Fig. 2 und 3 dargestellt ist und eine Grundplatte 31 mit Einstellschrauben 32, 33 aufweist. Am hinteren Ende der Grundplatte erhebt sich ein Ständer 34, der eine Gleitführung 35 und eine Zahnstange 36 zum Betätigen eines Schlittens 37 aufweist. Das Rohr 25 der optischen Vorrichtung ist mittels einer Klemmschelle 38 am Schlitten 37 befestigt. Diese Klemmschelle wird mittels einer Klemmschraube 39 angezogen. Der Schlitten 37 kann mittels geränderter Einstellknöpfe 40 gehoben und gesenkt werden, die zusammen mit einem Knopf 41 für die Feineinstellung und einem Feststellknopf 42 auf die Zahnstange 36 arbeiten.
  • Das Werkstück bzw. der Gegenstand 12 wird auf einem Tisch befestigt, der einen Schlitten 43 aufweist, auf dem das Werkstück liegt und der in dem Tisch 44 mittels Kugellagern 45 verschiebbar geführt und in der gewünschten Lage mit Hilfe einer Schraube 46 feststellbar ist, die gegen das eine Ende des Schlittens 43 liegt. Der Schlitten wird durch eine Feder 47 gegen die Schraube gezogen. Die Feder 47 ist mit ihrem einen Ende an einem Ansatz 48 des Tisches 44 und mit ihrem anderen Ende an einem Zapfen 49 eines Ansatzes 50 befestigt, der auf dem Schlitten 43 sitzt.
  • Der Tisch 44 läuft auf Kugellagern 51 und wird mittels einer Schraube 52 verstellt, die gegen sein eines Ende liegt. Der Tisch wird durch eine Feder 53 gegen die Schraube 52 gezogen. Diese Feder ist in Fig. 2 von der einen Stirnseite aus sichtbar und mit einem Ende an einem Ansatz 54 befestigt, der an der Grundplatte sitzt. Das andere Ende der Feder ist an einem waagerecht an der Seite des Tisches 44 vorstehenden Ansatz 54' befestigt. Dadurch kann der Gegenstand 12 in die gewünschte Stellung zu dem in dem Gehäuse 19 sitzenden Objektiv 11 gebracht werden.
  • Da die relative Höhe der nach oben gerichteten Teile des Werkstückes 12 festgestellt werden soll, müssen Bezugspunkte vorhanden sein, von denen aus die Messung erfolgt. Das obere Ende des Ständers 34 hat einen seitlichen Arm 55, in den ein Zeigermeßgerät 56 eingeklemmt ist, von dem ein verschiebbarer Fühler 57 nach unten ragt. Der Schlitten 37 hat ein nach oben gerichtetes Widerlager 58 für den Fühler 57, der normalerweise dagegenliegt.
  • Das Werkstück 12 wird auf den Tisch 44 unter das Objektiv 11 gelegt. Dann wird der Schlitten 37 verschoben, damit die obere Fläche des Werkstückes 12 in den Brennpunkt kommt. Vorher können noch Einstellungen vorgenommen werden, um den Brennpunkt ungefähr festzustellen, wobei die Teile 57, 58 in Berührung miteinander sind. Dadurch wird erreicht, daß die Anzeigevorrichtung 56 genau in der Mittelstellung ist, wenn das Werkstück 12 normale Abmessungen hat. Anderungen der Abmessungen des Werkstücks werden dann angezeigt, wenn die neuen Werkstücke nacheinander auf den Tisch gelegt werden. Abweichungen von der normalen Größe werden durch die Anzeigevorrichtung angegeben, wenn die Vorrichtung auf jedes Werkstück eingestellt wird.
  • Wenn auch die Erfindung bei der Verwendung als optischer Tiefenmesser beschrieben worden ist, so kann sie auch zum genauen Einstellen von Teleskopen und Kollimatoren dienen oder kann in eine Brennweitenmeßvorrichtung eingebaut werden.
  • Die Fig.4 zeigt eine Vorrichtung, welche eine Linsenhaltevorrichtung 60 aufweist, die auf einem Träger 61 sitzt. Ferner ist ein Skalenträger 62 vorgesehen, der auf einem länglichen Schlitten 63 sitzt.
  • Schließlich ist noch ein Goniometer 64 vorhanden, das in einer Linie mit der Linsenhaltevorrichtung 60 und dem Skalenträger 62 liegt.
  • Der Schlitten 63 sitzt auf Führungsstangen 65, 66, welche durch aufrecht stehende Wände 67, 68 od. dgl. gehalten werden und parallel zueinander verlaufen.
  • Der Schlitten 63 läuft auf einer Seite auf in Nuten sitzenden Rollen oder Kugeln 69, die gegen die Führungsstange 65 liegen. Ferner sind auf der anderen Seite waagerechte Kugeln oder Rollen 70 vorgesehen, welche auf der Führungsstange 66 laufen. Der Träger 61 ist auf einer Grundplatte 100 befestigt. Der Skalenträger 62 besteht aus einem zylindrischen Gehäuse, das eine Lampe 72, einen Kondensator 73 und an seinem nach innen gerichteten Ende eine durchscheinende Skala 74 hat, wie die Zeichnung zeigt.
  • Die Linsenhaltevorrichtung 60 weist einen Rahmen auf mit kreisförmiger Öffnung und verstellbaren Halterm 75 für die zu prüfende Linse80. Die Linsenhaltevorrichtung 60 sitzt auf einem waagerechten Teil 76 des Trägers 61, der die Wand 68 umspannt, ohne sie zu berühren. Der Träger 61 weist nach unten gerichtete Seitenplatten77, 78 auf, zwischen denen ein runder Führungsstab 81 und ein rechteckiger Führungsstab 82 sitzen. Die Stäbe 81, 82 verlaufen parallel zueinander. Der runde Führungsstab 81 geht durch eine Bohrung der Wand 68 rechtwinklig zu den Führungsstangen65, 66 hindurch. Der Stab 82 ragt durch einen Schlitz im Boden der Wand hindurch.
  • Mit seiner einen Seite liegt er gegen den Schlitz. Die am anderen Ende der Führungsstangen 65, 66 sitzende Wand 67 ruht auf Rollen 71, welche quer auf der Grundplatte verfahrbar sind, so daß die Führungsstangen zusammen mit der Linsenhaltevorrichtung 60 und dem Skalenträger 62 quer zur Blickrichtung verschoben werden können.
  • Auf dem Träger 61 sitzt ein Querschlitten 83, welcher einen Spiegel 84 trägt, der unter einem Winkel von etwa 450 zu der optischen Achse des Systems versetzt ist. Ferner trägt dieser Schlitten ein Doppelprisma 85 mit einer halb versilberten zwischen den beiden Prismenhälften liegenden Fläche. Das Goniometer 64 sitzt auf einem optischen Teilkreis 90, der auf einem Träger 91 liegt und in horizontaler Ebene drehbar ist. Die Drehachse des Teilkreises 90 fällt mit dem optischen Mittelpunkt der vorderen Linse des Goniometers 64 zusammen. Die Winkelverstellung des Goniometers kann durch Ablesen der optischen Teilvorrichtung mit Hilfe eines Vergrößerungsglases 92 ermittelt werden. Das Goniometer hat ein Okular 93.
  • Der Spiegel 84 und das Prisma 85 sitzen verstellbar zueinander auf dem Querschlitten 83. Bei einer Untersuchung werden sie so eingestellt, daß ihre Mitten ungefähr zwei Drittel so weit voneinander entfernt sind, wie der Öffnung der Linse 80 entspricht, die geprüft werden soll. Sie sind dabei so angeordnet, daß sie symmetrisch zu der Linse liegen. Sie liegen ferner in einer Linie, so daß zwei parallele von der Linse ausgesandte Lichtstrahlen, die in den Spiegel und das Prisma einfallen, beim Austritt aus dem Prisma zu einem parallelen Strahl vereinigt werden. Der Spiegel 84 kann durch Drehen um eine vertikale Achse verstellt werden, falls dieses notwendig ist. Diese Einstellung wird vor der Prüfung vorgenommen. Zu diesem Zweck kann hinter dem Prisma 85 und dem Spiegel 84 ein weiterer Spiegel angeordnet werden und Licht von einem Autokollimator auf die gesamte Anordnung gerichtet werden, so daß es durch den hinteren Spiegel reflektiert wird. Der Spiegel 84 wird dann verstellt, bis die beiden von dem Autokollimator ausgestrahlten Bilder zusammenfallen. Dann wird die Skala 74 durch Verstellung des Schlittens 63 auf den Führungen 65, 66 in die ungefähre Lage der Brennpunktebene der Linse 80 gebracht. Beim Durchblicken durch das Okular des Goniometers sieht man im allgemeinen zwei Bilder der Skala 74, von denen das eine durch das halbsilbrige Prisma 85 direkt erkennbar ist und das andere durch Reflexion von dem Spiegel 84 und der halbsilbrigen geneigten Fläche des Prismas 85 erzeugt wird, wie durch die gestrichelte Linie 87 angedeutet ist. Wenn jetzt der Schlitten, der die Skala 74 trägt, auf den Führungen verstellt wird, dann kann eine Stellung gefunden werden, wo die beiden Bilder übereinandergelagert sind. Damit ist dann die genaue Stellung der Brennpunktebene der Linse 80 ermittelt. Nachdem die Skala 74 in diese Ebene eingestellt worden ist, wird der Schlitten 83 quer zur Sichtlinie verschoben, bis eine Irisblende 88, die auf dem Schlitten 83 sitzt, in die Stellung gebracht worden ist, in der sich vorher das Prisma 85 befand. Die zu prüfende Linse und die Skala werden nun quer zu der Sichtlinie verschoben, bis die Linsenachse mit der Achse des Goniometers 64 zusammenfällt. Das Goniometer dient zum Messen des Winkels zwischen zwei Linien der Skala, welche symmetrisch zu der optischen Achse der Linse 80 liegen. Wenn S die Entfernung der einzelnen Linien der Skala und 0 der halbe Winkel zwischen den Linien ist, dann errechnet sich die Brennweite der Linse nach der Formel F= S O 2tang Die optische Lage der Teile, die zur Bestimmung der Brennweite der Linse dienen, ähnelt derjenigen der Teile nach Fig. 1 bis 3 bei der Bestimmung des Abstandes der Oberfläche des Werkstückes 12 vom Mikroskop. Die Prüflinse 80 nimmt dabei die Stelle des Mikroskopobjektivs ein.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜcHE: 1. Optisches Gerät zur Abstandsmessung für allgemeine Verwendung mit einem Objektiv bzw. einem Schirm od. dgl. zum Durchlassen der von dem zu prüfenden Gegenstand ausgesandten oder reflektierten Lichtstrahlen bzw. Strahlenbündel zwischen zwei getrennten, nahe dem Umfang des Objektivs liegenden Objektivteilen, hinter dem das Licht in zwei voneinander getrennten Strahlen bzw. Strahlenbündeln zu einem hinter dem Objektiv befindlichen optischen System gelangt, durch das eine Vereinigung der beiden Lichtstrahlen bzw. Strahlenbündel und der dadurch erzeugten Bilder zu einem Bild erfolgt, das durch ein Okular wahrnehmbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Objektiv, das dahinter befindliche optische System und das Okular gegenüber dem in einem Halter sitzenden Prüfgegenstand eine verstellbare Einheit bilden und Mittel zum Messen der Lage der Einheit an dem Halter vorgesehen sind.
  2. 2. Optische Meßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Objektiv einen konkav-konvexen Linsensatz hat, dessen konkave Seite dem zu prüfenden Gegenstand zugekehrt ist, und daß der Linsensatz an den hinteren Kanten und dem vorderen Zentrum einen Silberbelag hat.
  3. 3. Optische Meßvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Messen der Lage der Einheit einen Fühler enthält, der gegen einen Teil der Einheit liegt und Bestandteil einer Vorrichtung zum Anzeigen der Lage der Einheit ist bzw. mit der Anzeigevorrichtung zusammenarbeitet.
  4. 4. Optische Meßvorrichtung gemäß Anspruch 1 zum Messen der Brennweite von Linsen, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage des Objektivs durch eine Linsenhaltevorrichtung (60) und die Lage des Gegenstandes durch eine beleuchtete Skala (74) bestimmt ist, während das Okular als Goniometer angeordnet ist zum Messen des zwischen zwei Linien auf der erleuchteten Skala liegenden Winkels durch eine in dem Linsenhalter sitzende zu prüfende Linse. ~~~~~~~ In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 1 110 360; Zeitschrift »Stahl und Eisen«, 74 (1954), Nr. 14, S. 874/875.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR1110360A (fr) * 1954-08-17 1956-02-13 Télémètre afocal

Patent Citations (1)

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FR1110360A (fr) * 1954-08-17 1956-02-13 Télémètre afocal

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