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CH368311A - Optische Tiefenanzeigevorrichtung - Google Patents

Optische Tiefenanzeigevorrichtung

Info

Publication number
CH368311A
CH368311A CH5685458A CH5685458A CH368311A CH 368311 A CH368311 A CH 368311A CH 5685458 A CH5685458 A CH 5685458A CH 5685458 A CH5685458 A CH 5685458A CH 368311 A CH368311 A CH 368311A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
lens
objective
rays
display device
depth
Prior art date
Application number
CH5685458A
Other languages
English (en)
Inventor
Frank Dietrich Cornelius
Original Assignee
Optical Measuring Tools Limite
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Optical Measuring Tools Limite filed Critical Optical Measuring Tools Limite
Priority to CH5685458A priority Critical patent/CH368311A/de
Publication of CH368311A publication Critical patent/CH368311A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B11/00Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques
    • G01B11/14Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring distance or clearance between spaced objects or spaced apertures

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Microscoopes, Condenser (AREA)
  • Instruments For Measurement Of Length By Optical Means (AREA)
  • Length Measuring Devices By Optical Means (AREA)

Description


  



  Optische Tiefenanzeigevorrichtung
Diese Erfindung betrifft eine optische Tiefenanzeigevorrichtung.



   Die vorliegende Erfindung bezweckt die Schaffung einer   Tiefenanzeigevorrichtung,    welche mit dem Objekt nicht in Berührung kommt. Es ist bereits eine optische   Tiefenanzeigevorrichtung    bekannt, welcher aus einem auf Gleitbahnen gelagerten Mikroskop besteht, wobei der   Lagenunterschied    des Mikroskops nach erfolgtem Fokussieren auf zwei Bestimmungsflächen den Lagenunterschied dieser beiden Flächen mit einer Genauigkeit angibt, die durch den vorderen   Fokalbereich    oder durch die Tiefenschärfe des Mikroskops begrenzt ist.

   Bei einem Mikroskop mit einem Objekt von 8, 5 mm Brennweite   undeinem    Okular von 25, 4mm Brennweite kann die totale Tiefenschärfe die Grössenordnung 0, 0127 mm aufweisen, wenn die numerische   Offnung    des Objektivs ungefähr 0, 5 ist.



   Mit anderen Worten, die mit dieser Methode erzielbare Genauigkeit beträgt nicht mehr als ungefähr 0, 0127 mm, was für viele Zwecke nicht genügt. Wenn zur Erzielung eines grösseren numerischen   Offnungs-    wertes ein Objektiv mit kürzerer Brennweite benutzt und dadurch die Tiefenschärfe verringert wird, dann wird auch die vordere Brennweite beträchtlich verringert und die Nützlichkeit des   Bestimmungsverfah-    rens dadurch begrenzt.



   Gemäss vorliegender Erfindung besitzt die optische Tiefenanzeigevorrichtung ein Objektiv mit   Einstellein-    richtung, Mittel, um zwei getrennte, vom   Prüfling    ausgehende, die Randzone des Objektivs beaufschlagende Strahlenbündel zu erzeugen, eine hinter dem Objektiv angeordnete, die Strahlenbündel   vereinigende    Optik, die zwecks Scharfstellung der beiden bei erfolgter Scharfstellung sich überlagernden Zwischenbilder zusammen mit dem Objektiv verschiebbar ist, ein Okular zur Betrachtung der Zwischenbilder und   letztens    einen als Bezugspunkt dienenden Anschlag und Mittel zum Messen des Abstandes des   Objektivträgers    von diesem Anschlag.



   In der beiliegenden Zeichnung ist eine   beispiels-    weise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt :
Fig.   1    einen Längsschnitt durch die wesentlichen optischen Teile der genannten Vorrichtung,
Fig. 2 eine Seitenansicht der vollständigen Vorrichtung,
Fig. 3 eine Stirnansicht der Vorrichtung.



   Die in den Fig.   I    bis 3 gezeigte Vorrichtung weist ein Objektiv 11 (Fig.   1)    auf, das aus einer dicken konkav-konvexen Linse besteht, welche mit ihrer konkaven Seite dem zu beobachtenden   Arbeitsstück    12 zugewandt ist. Die Linse 11 ist rings um den Rand ihrer Rückenfläche bei 13 und auch in der Mitte ihrer   Vorderfläcbe    14 versilbert. Vor der Linse 11 befindet sich eine Meniskuslinse 15, deren Zweck darin besteht, sicherzustellen, dass der vom Objekt 12 kommende Lichtstrahl annähernd rechtwinklig zur   Linsenoberfläche    eintritt.



   Das Licht vom Objekt 12 gelangt durch die Stirnfläche der Linse 11 rings um den   versilberten    Teil 14 und wird von dem versilberten hinteren   Kreis-    ring 13 des Objektivs auf den versilberten Teil 14 zurückgeworfen und gelangt von da längs der beiden Linien 16, 17 durch die Rückseite der Linse. Wenn nur zwei einzelne Teile der Linse 11 versilbert sind, würde das längs den Linien 16, 17 verlaufende Licht ohne weitere Filterung zwei deutliche   Strahlenbündiel    bilden, falls jedoch die ganze Randzone der Linse versilbert ist, muss eine nur zwei Öffnungen für die beiden Strahlenbündel aufweisende   Abschirmung'hin-    ter dem Objektiv angeordnet werden.

   Die Abschir  mung könnte beispielsweise    auf die Rückseite der kleinen Linse 18 gemalt sein,   welche in Berüh-    rung mit der Rückseite der Linse   11    angeordnet ist, um sicherzustellen, dass die Lichtstrahlenbündel im rechten Winkel   zur-Oberfläche    des Objektivs austreten.



   --Die Linse 11 ist mittels eines Schraubringes 20 in einer Lagerung 19 befestigt und hinter der letzteren in der Bahn der Strahlenbündel 16, 17 befindet sich ein Prisma 21 mit vorderen und hinteren   Flä-    chen, die sich rechtwinklig zu den Strahlenbündeln 16, 17 erstrecken, und mit an beiden Enden vorgesehenen Schrägflächen 22, 23, von denen sich die eine   Schräg-    fläche in der Bahn des Strahles 16 und die andere in der Bahn des Strahles 17 befindet. Vor der in der Bahn des Strahles 17 liegenden Schrägfläche 23 befindet sich ein kleines, dreieckiges Prisma 24, wodurch der von der Fläche 22   zunickgeworfene    Strahl 16 in die Bahn des Strahles 17 gelenkt wird, dem er überlagert wird.



   Die das Objektiv 11 tragende   Lagevorrichtung    19 ist am Ende eines   Mikroskoprohres    25 befestigt, welches eine schräge Verlängerung 27 trägt, an der ein Okular 28 angebracht ist. Nach dem Prisma 21 gelangt das Licht durch eine   Kollimationslinse    26, die im Rohr 25 sitzt, und von da durch ein Reflexionsprisma 29 in der Verlängerung 27 zum Okular, das mit einem   Fokussierungsgewinde    30 versehen ist.



   Wenn die Prismenflächen 22, 23 parallel sind und die hinter dem Objektiv angeordnete Linse 26 passende Brennweite aufweist, dann werden beim Fokussieren der Bilder der beiden Lichtstrahlen diese beiden Bilder ersichtlicherweise zusammenfallen und dem Beobachter als ein einziges Bild erscheinen, falls jedoch die Linse 11 auch nu, ein wenig ausser Fokus ist, werden zwei Bilder erscheinen. Der Punkt, in welchem die Bilder zusammenfallen, kann mit   grö-      sserer    Genauigkeit bestimmt werden als der Punkt, bei welchem genauer Fokus erzielt wird, und dadurch können in der Tat die Flächen des Arbeitsstückes bei einem Objektiv mit einer numerischen Öffnung 0, 5 mit einer Genauigkeit bestimmt werden, die unter 0, 0025 mm liegt.



   Die Formel für den vorderen Fokusbereich eines gew¯hnlichen Mikroskops ist annÏhernd die folgende:     @B@2
Vorderer Fokusbereich = @ + @ @  (N. O.) 2 VM2    worin :   2    = Wellenlänge des verwendeten Lichtes, ge    wöhnlich    0, 000559 mm, Bo = Brennweite des zum Beobachten des   Bfldes    benutzten Okulars, M = Vergrösserung des Objektivs,   V    = Minimalabstand des   Okularbildes    vom
Okular, N.   Ö.    = Numerischer Öffnungswert des Objektivs.



   Es ist zu ersehen, dass die obige Formel zwei Glieder enthält, von denen das zweite vom verwendeten Okular abhängt. Die beschriebene Messvorrichtung beseitigt das zweite Glied und reduziert das erste Glied ungefähr zur Hälfte, wodurch die Messgenauigkeit beträchtlich erhöht wird.



   Es kann gezeigt werden, dass, ganz gleich, ob die beiden Flächen des Prismas 21, das zur Reflexion des ersten Lichtstrahles 16 vom Objektiv benutzt wird, parallel zueinander verlaufen oder ob sie unter einem geringen Winkel stehen, die Bilder der beiden zum Zusammenfallen gebracht werden können, was ein wesentlicher Punkt ist, da das Prisma natürlich von kleinem Ausmass ist, und zwar mit Bezug auf Länge nicht grösser als der ursprüngliche Trennungsabstand der beiden Strahlen.



   Die in Fig.   1    dargestellte optische Einheit ist in einem in den Fig. 2 und 3 gezeigten Ständer untergebracht, welcher einen auf Horizontierschrauben 32, 33 gelagerten Grundteil   31    aufweist und hinten eine Säule 34 besitzt, welche eine Gleitbahn 35 (Fig. 3) und eine Zahnstange 36 zum Betätigen eines Schlittens 37 besitzt. Das Rohr 25 der optischen Einrichtung ist in einer am Schlitten 37 vorgesehenen Klammer 38 mittels einer Klemmschraube 39 festgehalten. Der Schlitten kann durch am   Zahnstangen-    teil 36 arbeitende Grobeinstellknöpfe   40 gehoben    oder gesenkt, ferner mittels eines Feineinstellknopfes 41 justiert und durch einen Klemmknopf 42 in seiner Lage festgehalten werden.



   Das   Arbeitsstück    12 ist auf einem Tisch mit einem, zur Aufnahme desselben dienenden, oberen Schlitten 43 untergebracht, welcher im Hauptteil 44 des Tisches mittels   Kugellaufschienen    45 befestigt ist und in seiner Lage durch eine Schraube 46 eingestellt werden kann, die gegen das eine Ende des Schlittens 43 anliegt. Der Schlitten wird durch eine Feder 47 gegen die Schraube gezogen, welche am einen Ende an einem Stift 48 am Tisch 44 und am andern Ende an einem Haken 49 eines auf dem Schlitten 43 gelagerten Armes 50 befestigt ist.



   Der Tisch 44 ist in ähnlicher Weise auf Kugellaufschienen 51 gelagert und wird durch eine Schraube 52 betätigt, welche am einen Ende des   Tischschlittens    angreift und gegen welche der Tisch durch eine, in Fig. 2 in Stirnansicht dargestellte Feder 53 gezogen wird, die am einen Ende an einem Stift 54 in der Grundplatte und am anderen Ende an einem Stift 55 befestigt ist, welcher horizontal von der Seite des Tisches 44 abragt. Das   Arbeitsstück    12 kann somit auf jede gewünschte Lage unter dem im Gehäuse 19 befindlichen Objektiv eingestellt werden.



   Da die relativen Höhenlagen der nach aufwärts gerichteten Teile des   Arbeitsstückes    12 gemessen werden sollen, ist das Vorhandensein eines gewissen   Normalpunktes    erforderlich, von dem aus gemessen werden soll ; das obere Ende der Säule 34 trägt daher einen Stützarm 55, in welchem ein Fühlhebelanzeiger 56 eingeklemmt ist, von dem ein gleitbarer Fühler 57 nach unten ragt. Der Schlitten 37 besitzt einen nach aufwärts abragenden Messkontakt 58 in Ausrichtung mit dem Fühler 57, gegen welchen der Messkontakt 58 normalerweise anliegt. 



   Beim Gebrauch wird das   Arbeitsstück    auf den Tisch 44 unter das Objektiv 11 gelegt, dann wird der Schlitten 37 bedient, um die obere Oberfläche des Arbeitsstückes 12 in Fokus zu bringen. Vorläufige Einstellungen zum Herstellen eines annähernden Fokus, wobei die Teile 57, 58 einander   berühren, kön-    nen bewirkt werden, um sicherzustellen, dass der Fühlhebelanzeiger   56    eine genau in der Mitte seiner Skala angezeigte Ablesung gibt, sobald ein   Arbeits-    stück 12 normale Dimensionen aufweist.

   Hernach können Anderungen in den Dimensionen der Arbeitsstücke ermittelt werden, indem nacheinander die neuen Arbeitsstücke auf den Tisch gebracht und die Abweichungen von der Normalgrösse so   notiert    werden, wie sie der   Fülhlhebelanzeiger    angibt, wenn die Einrichtung der Reihe nach auf jedes einzelne Ar  beitsstück    fokussiert wird.



   Die beschriebene Vorrichtung gleicht im Prinzip einem Entfernungsmesser, aber, da ein einziges Objektiv verwendet wird, lässt sich die Schwierigkeit vermeiden, welche beim Herstellen eines Entfernungsmessers mit zwei   enganeinander      genickten      Objektiven von    den erforderlichen winzigen Dimen  sionen    auftreten würde.



   Die beschriebene Tiefanzeigevorrichtung kann auf jede Art von   Mikroskop-Objektiv    angewandt werden, kann aber am besten in Verbindung mit einem Objektiv benutzt werden, welches eine dicke   konkav-kon-    vexe Linse besitzt, deren konkave Seite dem zu besichtigenden Objekt zugerichtet ist und welche an ihrer hinteren Randzone sowie in der Mitte ihrer   Vorder-    fläche versilbert ist. Ein solches, an sich bekanntes Spiegelobjektiv kann in einem grösseren Abstand vom zu untersuchenden Objekt, das heisst von der zu bestimmenden Oberfläche angeordnet werden als ein einfaches durchsichtiges Linsenobjektiv, was bei einer Tiefenanzeigevorrichtung von Vorteil ist. Spiegelobjektive der oben beschriebenen Art können einen Arbeitsabstand von bis zu fast das Doppelte der Brennweite des Objektivs haben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Optische Tiefenanzeigevorrichtung, gekennzeich- net durch ein Objektiv mit Einstelleinrichtung, durch Mittel, um zwei getrennte, vom Prüfling ausgehende, die Randzone des Objektivs beaufschlagende Strahlenbündel zu erzeugen, durch eine hinter dem Objektiv angeordnete, die Strahlenbündel vereinigende Optik, die zwecks Scharfstellung der beiden bei er folgter Scharfstellung sich überlagernden Zwischenbilder zusammen mit dem Objektiv verschiebbar ist, durch ein Okular zur Betrachtung der Zwischenbilder und letztens durch einen als Bezugspunkt dienenden Anschlag und Mittel zum Messen des Abstandes des Objektivträgers von diesem Anschlag.
    UNTERANSPRUCHE 1. Tiefenanzeigevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Vereinigung der beiden Strahlenbündel benutzte Optik (21-24) Reflexionsmittel (21, 22, 23) besitzt, welche die beiden Bündel vereinigt, und eine Linse (26) aufweisen, welche die Schnittweite des Objektivs (11) verkürzt.
    2. Tiefenanzeigevorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reflexionsmittel aus einem sich vom einen zum anderen Strahlenbündel erstreckenden Prisma (21) mit einer in der Bahn des einen Strahlenbüindels befindlichen schrä- gen, inneren Fläche (22), ferner aus einer in der Bahn des zweiten Strahlenbündels, zu dieser inneren Fläche nahezu parallelen zweiten Fläche (23) und aus Mitteln (24) bestehen, um zu bewirken, dass das zweite Strahlenbiindel durch die zweite Hache durchgelant, während das erste Strahlenbündel von dieser Fläche zurückgeworfen wird.
    3. Tiefenanzeigevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Spiegelobjektiv (11) aus einer dicken, konkav-konvexen Linse (11) besteht, die mit ihrer konkaven Seite (13) dem Prüfling (12) zugewandt ist, wobei die Randzone an ihrer hinteren Fläche und die Mitte ihrer vorderen Fläche versilbert sind.
    4. Tiefenanzeigevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Bezugspunkt ein Fühler (57) vorgesehen ist, der mit einem Teil (58) der Vorrichtung in Berührung kommen kann, welches sich zusammen mit dem Objektiv (11) bei dessen Fokussierbewegungen bewegt, und mit einer vervielfachenden Anzeigevorrichtung (56) zum Anzeigen seiner Lage wirksam verbunden ist.
CH5685458A 1958-03-10 1958-03-10 Optische Tiefenanzeigevorrichtung CH368311A (de)

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