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DE905672C - Anordnung zur genauen Bestimmung von Laengenabstaenden, insbesondere zur Fokussierung optischer Geraete - Google Patents

Anordnung zur genauen Bestimmung von Laengenabstaenden, insbesondere zur Fokussierung optischer Geraete

Info

Publication number
DE905672C
DE905672C DED5630D DED0005630D DE905672C DE 905672 C DE905672 C DE 905672C DE D5630 D DED5630 D DE D5630D DE D0005630 D DED0005630 D DE D0005630D DE 905672 C DE905672 C DE 905672C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arrangement
scale
arrangement according
bearing surfaces
optical devices
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED5630D
Other languages
English (en)
Inventor
Joseph Dahl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DED5630D priority Critical patent/DE905672C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE905672C publication Critical patent/DE905672C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B27/00Optical systems or apparatus not provided for by any of the groups G02B1/00 - G02B26/00, G02B30/00
    • G02B27/40Optical focusing aids

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)
  • Length Measuring Devices By Optical Means (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

  • Anordnung zur genauen Bestimmung von Längenabständen, insbesondere zur Fokussierung optischer Geräte Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur genauen Bestimmung von Längenabständen, die insbesondere zur Fokussierung optischer Geräte Anwendung finden kann.
  • Zur Ermittlung gegebener Abstände bzw. bestimmte Längenmaße siad verschiedene Mogllichkeiten bekannt. Soweit sie verhältnismäßig einfach durchzuführen sind, haben die bekannten Meßanordnungen den Nachteil mangelnder Genlauigkeit.
  • Verlangt man größte Meßgenauigkeit, so werden die dazu gebräuchlichen Einrichtungen sehr kompliziert und sind daher nur von geschulten Kräften zu bedienen. Zur Fokussierung optischer Geräte bedient man sich optischer Hlil£smittel (Collimatoren), die aber ein günstiges Ergebnis nur unter Zuhilfenahme von Vergleichs aufnahmen ermög-Eichen. Man hat daher schon vorgeschlagen, ein schräg gestelltes Testobjekt zur Fokussierung zu verwenden. Auch hat man schon die Anordnung von Testsegmenten, die axial hintereinander liegen, vorgeschlagen (Einstellungsigel). Die bekannten optischen Anordnungen haben den gemeinsamen Mangel, daß sie keine augenfällige Kontrolle ermöglichen und Bedienung durch geschulte Kräfte voraussetzen, wobei die Erzielung rechnerischer Genauigkeit noch stark vom Zufall abhängig ist.
  • Die gegenwärtig erzielbare Höchstgenauigkeit beträgt ungefähr 1/1000 Brennweite der angewendeten Coll imatoroptik.
  • Die Erfindung zeigt eine einfache Anordnung zur Bestimmung der gewünschten Längenabstände, die von ungeschulten Kräften bedient werden kann und mit der eine Genauigkeit von 1/10 000 bis 1/30000 Brennweite erzielbar ist.
  • Die Erfindung betrifft eine Anordnung von mindestens zwei im Winkel zueinander stehenden Peilflächen, die mit einer Skaleneinteilung versehen und nach der Erfindung symmetrisch zur optischen Achse angeordnet sind. Solche Peilflächen vermitteln ein kontinuierliches graphisches Diagramm im Beobachtungsraum, durch Idessen Schärfenvergleich die gewünschte Einstellung vorgenommen werden kann. Bei einer Ausführungsform der Erfindung weist die Anordnung drei übereinanderliegende, um 600 gelgeneinander versetzte Skalen auf. Die Skaleneinteilungen können dabei auf den Seitenflächen von Prismen vorgesehen sein.
  • Will man außer einer genauen Fokussierung auch das Auflösungsvermögen optischer Geräte nachprüfen, so benutzt man gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ein lin der optischen Achse liegendes System im Winkel zueinaiider stehender Peilflächen, das von einem gleichartigen System rahmenartig umgeben ist Die Skaleneinteilung für die Peilflächen kann aus einem Koordinatensystem mit einer Hauptpeillinie bestehen, die in Richtung der Unschärfe verläuft.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung list nicht auf die Fokussierung optischer Geräte beschränkt. Sie kann überall dort Anwendung finden, wo bestimmte Längenabstände oder Entfernungen gemessen werden sollen, beispielsweise also in Werkzeugmaschinen oder in Entfernungsmessern. ffier kann die Anordnung gewissermaßen als optische Feineinstellung Verwendung finden.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
  • Abb. 1 zeigt die Anordnung in schematischer Ansicht; Abb. 2 ist ein Grundriß zu Abb. I; Abb. 3 veranschaulicht die Erfindung unter Zuhilfenahme eines Prismas; Abb'. 4 zeigt eine andere Ausführungsform in schaubildlicher Darstellung; Abb. 5 ist dieAnsicht einer Anordnung zurFokussierung und gleichzeitigen Kontrolle eventueller Zeichnungsfehler optischer. Systeme; Abb. 6 ist ein Schnitt nach LinieV-V der Abb. 5; Abb. 7 stellt eine andere Ausführungsform der Anordnung gemäß Abb. 5 in Ansicht dar; Abb. 8 veranschaulicht beispielsweise ein Meßgerät zur Messung von Längenabstän,den, wie es hei Werkzeugmaschinen Verwendung finden kann.
  • Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß eine genaue Scharfeinstellung eines bestimmten Abstandes dann erzielbar ist, wenn vor oder hinter der Einstellebene liegende Vergleichspunkte miteinander optisch verglichen werden. Diie Vergleichspunkte erscheinen nämlich, da vor oder hinter der Einstellebene liegend, mit einer gewissen Unschärfe, die, wenn sie nach vorn und hinten gegenüber der Bezugsebene oder dem Bezugs punkte gleichmäßig ist, die richtige Lage der Einstellebene bzw. der Einstellentfernung anzeigt. Die Gleichmäßigkeit des Unschärfeverlaufs vor und hinter der Ein stellt ebene kann am Ibesten ean Hand von Skal,eneinteilungen an im Winkel versetzt zueinander angeordneten Testobjekten geprüft werden. Es ergibt sich dann auf den Testobjekten gewissermaßen ein Unschärfendiagramm, das die Unschräfen vor und hinter der Einstellebene gegenüber dieser zu vergleichen gestattet. Sind die Unschärfen bei einander entsprechenden Markierungen der Peilflächen identisch, so ist damit die richtige Lage der Einstellebene bzw. Ides Einstellpunktes ermittelt.
  • Die einfachste Anordnung zur Auswertung dieser Ergebnisse besteht in zwei senkrecht übereinander, jedoch im Winkel zueinander versetzten Peilflächen, wie sie in Abb. I mit a und b bezeichnet sind. Diese Peilflächen liegen mit ihren Nullmarkierungen genau übereinander, und es ist ersichtlich, daß, wenn diese Markierungen in die Einstellebene eines optischen Gerätes od. dgl. fallen, die Skaleneinteilungen in den Ebenen vor und hinter der Einstellebene wachsende Unschärfe annehmen. Die Skaleneinteilungen vermitteln also ein BIil'd darüber, ob die Unschärfen nach vorn und hinten, rechts und links genau gleichen Grad haben. Ist das der Fall, so befindet sich die Nullmarkierung genau in der Eins tel lebene. Ist es nicht der Fall, so muß die Nullmarkierung so lange verschoben werden, bis sämtliche Skaleneinteilungen, beispielsweise also die Stellen bei 2, auf Iden Peilflächen a, b genau gleiche Unschärfe aufweisen. Der Beobachtende peilt sich also gewissermaßen an diesen graphlischen Vergleichsbildern ein. Die Meßempfindl.ichkeit kann noch durch Hinzunahme eines dritten Testobjektes c wesentlich gesteigert werden, das parallel zur Bildebene angeordnet wird. Ein solches parallel liegendes Objekt wird zweckmäßig zwischen den zur optischen Achse geneigten Objekten oder Peilflächen a, b, wie in Abb. I und 2 dargestellt, vorgesehen. Zur Fokussierung wird das optische Gerät zunächst auf die Pfeilfläche c und alsdann auf die axial versetzten Peilflächen a, b eingestellt. Man kann die Empfindlichkeit der Messung und die Ablesbarkeit der Skalen noch dadurch weiter steigern, daß man auf den Skaleneinteilungen. eine Hauptpeillinie d, d', d" vorsieht, die in Richtung der Unschärfe bzw. wachsender Skalenzahlen verläuft. Dadurch wird Idas Unschärfendiagramm noch drastischer, denn die Darstellung auf der parallelen Peilfläche c würde der optimalen Schärfe entsprechen, während die Unschärfen auf den Peilflächen a, b mittels wider Hauptpe;illinie d', d" ein kontinuierliches Diagramm der Schärfenlage aufzeigen. Natürlich könnte statt der Hauptpeillinien und der Skaleneinteilung auch ein beliebiges anderes Koordinatensystem, das das Unschärfendiagramm dem Auge vermittelt, gewählt werden.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung kann auch in einfacher Weise ein einem Prisma dargestellt werden, indem nämlich die Seitenflächen des Prismas mit einer Skaleneinteilung oder einem Koordinatensystem versehen werden, mit Hilfe Ideren das unscharfe Diagramm Idarstellbar ist. Die Abb. 3 un;d 4 zeigen Ausführungsbeispiele hierfür. In Abb. 3 ist ein Prisma e dargestellt, dessen Grundfläche f dem Beobachter zugekehrt ist. Die Skaleneinteilungen sind auf den Seitenflächen g, g' angebracht. Bezeichnet man die Linien h, h' als Hauptpeillinien der Skaleneinteilungen, so ist ersichtlich, daß die vor und hinter der durch diese Linien begrenzten Ebene liegenden Skalenmarkierungen an Unschärfe zunehmen, je mehr sie sich von der Hauptpeillinie h bzw. h' entfernen. Der Grad der Unschärfe diesseits und jenseits der Hauptpeillinien auf Iden Flächen, g' und ihre Gleichmäßigkeit bilden den Maßstab für die richtige Lage der Einstellebene. Abb. 4 stellt ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung an einem Prisma dar, das mit einer entsprechend angeordneten Skaleneinteilung auf den Seitenflächen i, i' versehen ist. Die Hauptpeillinie trägt hier die Zahlenbezeichnung 0-0.
  • In den Abb. 5 bis 7 sind Anordnungen dargestellt, die dazu dienen, optische Systeme auf Zeichnungsfehler (Zonenfehler) zu kontrollieren. Wie aus den Abb. 5 bis 7 ersehen werden kann, ist in der optischen Achse eine Anordnung gemäß Abb. I vorgesehen, die von einer Anordnung im Winkel stehender Testobjekte, etwa in der Ausbildung nach Abb. 3, rahmenartig umgeben wird. Während in Abb. 5 ein viereckiger Rahmen k dargestellt ist, zeigt das Ausführungsbeispiel nach Abb. 7 einen rund verlaufenden Rahmen 1. Die Skaleneinteilung bei einer solchen Anordnung kann so gehalten sein, daß sie z. B. eine Teilung von l/oo mm aufweist, die auch von einer entsprechend feinen Mattscheibe noch eben aufgelöst würde. Bei der Beobachtung müßten sich die Auflösungsuonenfehler im Beobachtungsbild deutlich markieren. Die als Rahmen k bzw. l vorgesehenen, im Winkel zueinander angeordneten Skaleneinteilungen können aus Glas bestehen, wobei die Skaleneinteilungen jeweils auf der Außenfläche eingeritzt sind. Natürlich kann auch ein anderer Werkstoff als Glas Verwendung finden, beispielsweise kann ein hohlkehlenartiger Metallrahmen benutzt werden, der auf seiner Innenfläche die Skaleneinteilungen, die -in Abb. 5 und 7 mit m angedeutet sind, aufweist. Solche Hohlprcfile hiaben den Vorzug, daß der Lichtstrahl nicht erst ein Medium zu durchdringen braucht, ehe er an die Skalenteilung gelangt.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung kann außer auf optischen Bänken zur Fokussierung optischer Geräte und bei ähnlichen optischen Einrichtungen auch überall dort Verwendung finden, wo es gilt, Längen-oder Entfernungsmessungen vorzunehmen.
  • In Abb. 8 ist ein Ausführungsbeispiel für eine Meßanordnung, wie sie bei Werkzeugmaschinen zu Längenabmessungen Anwendung finden kann, schematisch dargestellt. Die Anordnung kann in einem Gehäuse untergebracht werden, das nach Art eines Reiters auf die entsprechende Meßskala der Werkzeugmaschine aufgesetzt wird. Hierin ist P ein Beobachtungsprisma, welches es gestattet, die Hauptpeillinie d unter Zuhilfenahme der beiden Peilebenen a und b mit hoher Genauigkeit auf seine Stellung abzulesen. n ist ein Objektiv und p ein Okular. Über das Prisma P wird das Bild der Skalenpunkte 0-0-0 auf den Peilflächen a, b, c dem Auge des Beobachters dargeboten. Da der Raum, in dem die Verschiebung beobachtet wird, erheblich verbreitert ist, beträgt die Wahrnehmungsfähigkeit und darmit die Empfindlichkeit der Messung ein Vielfaches gegenüber den bisher bekannten Methoden.
  • Insoweit ,ist also die optische Einrichtung als Mikromeßeinrichtung verwendbar.
  • PATENTANSPROCHE: I. Anordnung zur genauen Bestimmung von Längenabständen, inlsbesondere zurFokussilerung optischer Geräte mittels im Winkel zueinander stehender Peilflächen, die mit einer, Skaleneinteilung versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Peilflächen symmetrisch zur optischen Achse angeordnet sind.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch I, gekennzeichnet durch drei überein'anderliegende, um 600 gegeneinander versetzte Skalen.
    3. Anordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Skaleneinteilungen auf den Seitenflächen von Prismen vorgesehen sind.
    4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3 zur Kontrolle optischer Systeme auf Zeichnungsfehler, dadurch gekennzeichnet, daß ein in der optischen Achse liegendes System von symmetrisch im Winkel zueinander stehenden Peilflächen von einem gleichartigen System symmetrisch angeordneter Peilflächen rahmenartig umgeben ist.
    5. Skaleneinteilung für eine Anordnung nach den Ansprüchen I bis 4, bestehend aus einem Koordinatensystem mit einer Hau-ptpeillinie, die in Richtung der Unschärfe verläuft.
    6. Die Verwendung eines Systems von mindestens zwei symmetrisch zur optischen Achse im Winkel von 60° zueinander liegenden Skalen als Mikromeßeinrichtung für Längenmessungen, z. B. bei Werkzeugmaschinen u. dgl. Einrichtungen oder Geräten, bei denen Entfernungen oder Längen gemessen wenden sollen.
DED5630D 1940-03-22 1940-03-22 Anordnung zur genauen Bestimmung von Laengenabstaenden, insbesondere zur Fokussierung optischer Geraete Expired DE905672C (de)

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DE (1) DE905672C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2938270A (en) * 1955-10-14 1960-05-31 Askania Werke Ag Precision means for measurement of angles
US12078473B2 (en) 2021-06-17 2024-09-03 Universität Stuttgart Measuring device and method of determining a depth of field of an optical setup

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2938270A (en) * 1955-10-14 1960-05-31 Askania Werke Ag Precision means for measurement of angles
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