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DE1118325B - Regeleinrichtung mit einem mindestens zweistufigen magnetischen Verstaerker - Google Patents

Regeleinrichtung mit einem mindestens zweistufigen magnetischen Verstaerker

Info

Publication number
DE1118325B
DE1118325B DES38381A DES0038381A DE1118325B DE 1118325 B DE1118325 B DE 1118325B DE S38381 A DES38381 A DE S38381A DE S0038381 A DES0038381 A DE S0038381A DE 1118325 B DE1118325 B DE 1118325B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stage
amplifier
sub
output
magnetic amplifier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES38381A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Werner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES38381A priority Critical patent/DE1118325B/de
Publication of DE1118325B publication Critical patent/DE1118325B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B11/00Automatic controllers
    • G05B11/01Automatic controllers electric
    • G05B11/012Automatic controllers electric details of the transmission means
    • G05B11/016Automatic controllers electric details of the transmission means using inductance means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Regeleinrichtung mit einem mindestens zweistufigen magnetischen Verstärker Die Erfindung bezieht sich auf eine Regeleinrichtung mit einem mindestens zweistufigen magnetischen Verstärker, bei welchem die Eingangsstufe als Nullstromverstärker ausgebildet ist.
  • Zweistufige Magnetverstärker sind als Nullstromverstärker in der Form bekanntgeworden, daß im Ausgang der ersten Stufe die beiden den Wechselstrom der einzelnen Teilverstärker gleichrichtenden Gleichrichterbrücken gleichsinnig in Reihe geschaltet sind und von den Verbindungsleitungen beider Gleichrichter die Steuerwicklungen der nachfolgenden Magnetverstärkerstufe gespeist werden.
  • Bei einer solchen Schaltung wird also eine Stromdifferenzschaltung für die Speisung der nachfolgenden Stufe benutzt. Diese Schaltung hat zur Folge, daß in nachteiliger Weise der Gleichstrom des einen Gleichrichters jeweils über den zweiten Gleichrichter kurzgeschlossen wird. Die Spannung, die an der Belastung, d. h. an der Steuerwicklung der nachfolgenden Stufe auftreten kann, ist somit auf die Höhe des Durchlaßspannungsabfalles der den zweiten Gleichrichter bildenden Ventile begrenzt.
  • Ziel der Erfindung ist eine solche Verbesserung des dynamischen Verhaltens eines zweistufigen magnetischen Verstärkers, daß es demjenigen eines einstufigen Magnetverstärkers angenähert wird.
  • Zur Erreichung dieses Zieles arbeitet erfindungsgemäß der Nullstromverstärker der ersten Stufe in an sich bekannter Weise an seinem Ausgang mit einer elektrischen Differenzbildung der Ausgangsspannungen seiner Teilverstärker, und er ist dabei so bemessen, daß er für die größte statischeSteuerleistung der zweiten Stufe mit etwa 1% Abweichung oder weniger der Ausgangsspannungen der Teilverstärker arbeitet. Der magnetische Verstärker ist damit in seiner ersten Stufe planmäßig so ausgelegt, daß er in der Lage ist, im Falle einer Übersteuerung eine gegenüber dem statischen Verhalten wesentlich größere Steuerleistung unbedenklich auf die zweite Stufe zu übertragen, wodurch für diese ein schnelleres Ansprechen erreicht wird.
  • Für die zweite Verstärkerstufe ist es erfindungsgemäß auch ohne weiteres möglich, einen sehr kleinen Steuerkreiswiderstand anzuwenden, wobei, ohne dadurch die Regelzeit heraufzusetzen, die Steuerleistung weitgehend vermindert werden kann.
  • Bei der in Verbindung mit der Erfindung benutzten elektrischen Differenzbildung der Ausgangsspannungen geht bei einem Magnetverstärker der zur Erzeugung einer bestimmten Ausgangsleistung erforderlicheLeistungsaufwand gegenüber demjenigen bei der Benutzung einer Differenzbildung durch Amperewindungen auf einen kleinen Bruchteil zurück, wenn die Unterschiede der Ausgangsspannungen bzw. Ströme der einzelnen Verstärker der Gegentaktanordnung nur geringe Werte erreichen. Im Falle der Benutzung einer Amperewindungsdifferenzbildung bei kleinenDifferenzen zwischen denAusgangsgrößen der beiden Teilverstärker kann ferner eine volle Leistungsausnutzung des Verstärkers nicht mehr stattfinden, da die durch den Steuerstrom bestimmte thermische Belastbarkeit der Steuerwicklungen des zweiten Verstärkers hierbei überschritten werden würde.
  • Es ist zwar in der Literatur für einen Transduktor, der z. B. in Selbstsättigungsschaltung als Regler Verwendung findet und einen Soll- und Istwertvergleich dadurch vornimmt, daß zwei entsprechende Ströme gegensinnig über zwei Steuerwicklungen des Transduktors geführt werden, die Forderung bekanntgeworden, daß eine Abweichung von 1% untereinander zur Aussteuerung des Transduktors führen muß. Dieser Hinweis berührt aber nur die Frage der Empfindlichkeit des nach jenem Stand der Technik zunächst überhaupt nur einstufig in Betracht gezogenen Magnetverstärkers und weder die Aufgabestellung noch die Lösung nach der vorliegenden Erfindung sowie die dieser zugrunde liegende Lehre, daß die Regelzeit unabhängig ist von der Größe des bzw. der Steuerkreiswiderstände, da sich bei Änderung dieses Widerstandes bzw. dieser Widerstände sowohl die Zeitkonstante als auch die Verstärkungsziffer in demselben Verhältnis ändern, indem die Regelzeit zwar proportional der Zeitkonstante bzw. den Zeitkonstanten der Glieder der Regelanordnung, jedoch außerdem umgekehrt proportional der linearen Verstärkungsziffer bzw. Spannungsverstärkungsziffer des Verstärkers ist.
  • Eine beispielsweise schaltungsmäßige Anordnung für dieAnwendung derErfindung veranschaulicht die Figur der Zeichnung.
  • In dem Ausführungsbeispiel bezeichnet 1 einen Regler, dem über die Leitungen l a, 1 b die Istgröße zugeleitet wird. In dem Regler 1 wird diese Istgröße mit einer Sollwertgröße verglichen. Bei Abweichungen des Istwertes vom Sollwert ergibt sich an den Ausgangsklemmen 1 c und 1 d eine Ausgangsgleichspannung bzw. ein Ausgangsgleichstrom zur entsprechenden Speisung der in Reihe liegenden Steuerwicklungen 2 a und 3 a der in Selbstsättigungsschaltung ausgeführten magnetischen Teilverstärker 2 bzw. 3 der ersten Stufe des zweistufigen Magnetverstärkers. Der magnetische Teilverstärker 2 bzw. 3 der ersten Stufe enthält weiterhin jeweils in einer mit Wechselstrom gespeisten Gleichrichterbrückenschaltung aus den Gleichrichterventilen 2 c bis 2 f bzw. 3 c bis 3 f die Arbeitswicklungen 2 b bzw. 3 b und an seinem Ausgang einen Belastungswiderstand 4 bzw. 5. An diesen beiden Widerständen 4 und 5 werden Gleichspannungsabfälle gegensinniger Richtungen erzeugt.
  • Ein Steuerstrom, der z. B. von der Klemme 1 c über die Wicklungen 2 a und 3 a nach der Klemme 1 d fließt, würde den Teilverstärker 2 in seiner Ausgangsspannung herunter- und gleichzeitig den Teilverstärker 3 in seiner Ausgangsspannung heraufsteuern. Wegen des Arbeitens der beiden Teilverstärker 2 und 3 mit Sättigungswinkelsteuerung hat das bei dem angegebenen Steuerstrom zur Folge, daß die Drosseln des Teilverstärkers 2 später als die Drosseln des Teilverstärkers 3 in den Sättigungszustand kommen. Sobald aber die Drosseln des Teilverstärkers 3 in den Sättigungszustand kommen, entsteht an dem Widerstand 5 eine Ausgangsspannung, welche der angelegten Speisewechselspannung des Verstärkers praktisch gleichkommt. Da zum gleichen Zeitpunkt die Drosseln. des Teilverstärkers 2 noch nicht gesättigt sind, ist in diesem Zeitpunkt die Spannung an dem Widerstand 4 vernachlässigbar klein. Für die Steuerung des nachfolgenden magnetischen Verstärkers ist daher während dieses Zeitraumes, in welchem die Drosseln des Teilverstärkers 3 gesättigt und diejenigen des Teilverstärkers noch nicht gesättigt sind, die volle Spannung an dem Widerstand 5 bestimmend. Die Differenzspannung der an den Widerständen 4 und 5 erzeugten Gleichspannungsabfälle dient zur Erzeugung des Stromes in den in Reihe liegenden Steuerwicklungen 6a bzw. 7a der Teilverstärker 6 und 7, welche zusammen die zweite Stufe des magnetischen Verstärkers bilden.
  • Die erste Stufe des magnetischen Verstärkers ist dabei in der angegebenen erfindungsgemäßen Weise bemessen.
  • In dem jeweiligen magnetischen Teilverstärker der zweiten Stufe 6 bzw. 7 sind die Gleichrichterventile in der jeweilig mit Wechselstrom gespeisten Gleichrichterbrückenschaltung mit 6 c bis 6 f bzw. 7 c bis 7 f und die Arbeitswicklungen mit 6 b bzw. 7 b bezeichnet. Jeder der beiden Teilverstärker 6 bzw. 7 liefert eine Ausgangsgröße an das Stellglied 8 für die Durchführung des Regelvorganges, der eine entsprechende Änderung der Eingangsgröße Ui am Regler herbeiführt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Regeleinrichtung mit einem mindestens zweistufigen magnetischen Verstärker, bei welchem die Eingangsstufe als Nullstromverstärker ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Nullstromverstärker der ersten Stufe in an sich bekannter Weise an seinem Ausgang mit einer elektrischen Differenzbildung der Ausgangsspannungen seiner Teilverstärker arbeitet und dabei so bemessen ist, daß er für die größte statische Steuerleistung der zweiten Stufe mit etwa 1% Abweichung oder weniger der Ausgangsspannungen der Teilverstärker arbeitet. In Betracht gezogene Druckschriften: »Wissenschaftliche Veröffentlichungen des Siemens-Konzerns«, 1940, S. 233; »ETZ«,.62. Jahrgang (1941), S. 896; »General electric review«, August 1950, S. 41; »Die Elektro-Post«, Jg. 1953, S. 194 bis 197.
DES38381A 1954-03-27 1954-03-27 Regeleinrichtung mit einem mindestens zweistufigen magnetischen Verstaerker Pending DE1118325B (de)

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Non-Patent Citations (1)

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