DE1078363B - Regler mit einem auf sprunghafte Regelabweichungen ansprechenden zusaetzlichen Messwerk - Google Patents
Regler mit einem auf sprunghafte Regelabweichungen ansprechenden zusaetzlichen MesswerkInfo
- Publication number
- DE1078363B DE1078363B DES42964A DES0042964A DE1078363B DE 1078363 B DE1078363 B DE 1078363B DE S42964 A DES42964 A DE S42964A DE S0042964 A DES0042964 A DE S0042964A DE 1078363 B DE1078363 B DE 1078363B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- control
- amplifier
- regulator according
- circuit
- time
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05B—CONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
- G05B11/00—Automatic controllers
- G05B11/01—Automatic controllers electric
- G05B11/012—Automatic controllers electric details of the transmission means
- G05B11/016—Automatic controllers electric details of the transmission means using inductance means
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Feedback Control In General (AREA)
Description
DEUTSCHES
Bei Regelstrecken mit mehreren Speichern, d. h. mehreren trägheitsbehafteten Gliedern, ist es im allgemeinen
trotz Anwendung eines IPD-Reglers nicht möglich, eine plötzliche Störung so schnell auszuregeln,
wie dies an sich durch die Leistungsfähigkeit des Stellgliedes möglich wäre. Dies beruht darauf,
daß das Stellglied noch während des Regelvorganges durch den Regler zurückgeholt wird, um Schwingungen
zu vermeiden.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Regler, der langsame Regelabweichungen stetig ausregelt, mit
einem auf sprunghafte Regelabweichungen ansprechenden zusätzlichen Meßwerk. Ihr liegt die Aufgabe zugrunde,
einen Regler zu schaffen, der bei gegebener Äusregelzeit mit knappster Bemessung des Stellgliedes
auskommt.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß das zusätzliche Meßwerk in Verbindung
mit einem Begrenzer integrierend wirkt, so· daß eine konstante Hilfsstellgröße erzeugt wird, die das Stellglied
in der betreffenden Endlage für eine Zeitdauer hält, die der Größe der den Bereich stetiger Regelung
überschreitenden Regelabweichung proportional ist.
Durch die Erfindung werden plötzliche Änderungen von Störgrößen bzw. die durch sie hervorgerufene
dynamische Regelabweichung dahingehend ausgewertet, wieviel Zeitintegral des Hilfsstellimpulses notwendig
ist, um die Störungen schnellstens zu beseitigen. Dementsprechend wird das Stellglied gesteuert.
Hierbei wird neben der normalen, durch eine stetige Grundregelung gegebenen Verstellung des
Stellgliedes eine zusätzliche Verstellung erzeugt. Diese wird auch bei verhältnismäßig kleinen Störungen
das Stellglied in die zugeordnete Endlage bringen. Gleichzeitig wird die Dauer des Hilfsstellimpulses so
bemessen, daß sie der Größe der Störung oder der durch die Störung bedingten Regelabweichung entspricht.
Dadurch werden kürzeste Ausregelzeiten ermöglicht. Der stationäre Ausgleich von Störgrößen
durch die stetige Regelung kann durch an sich beliebige bekannte Regeleinflüsse erreicht sein, etwa durch
einen P- und/oder einen I-Einfluß. Hierdurch wird
das Stellglied nur so weit verstellt, wie zum Ausgleich der jeweiligen Störgrößen im stationären Zustand erforderlich
ist.
Der Regler nach der Erfindung unterscheidet sich trotz gewisser Ähnlichkeit in der Wirkungsweise
grundsätzlich von dem bekannten D-Regler, bei dem der Regeleinfmß der Änderungsgeschwindigkeit der
Regelabweichung proportional ist. Die Hilfsstellgröße beim Erfindungsgegenstand ist jedoch von dieser
Änderungsgeschwindigkeit unabhängig, seine Dauer ist eine Funktion der Größe des Regelabweichungssprunges.
Regler mit einem auf sprunghafte
Regelabweichungen ansprechenden
zusätzlichen Meßwerk
Anmelder:
Siemens-Schuckertwerke
Aktiengesellschaft,
Berlin und Erlangen,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Dipl.-Ing. Wilhelm Kafka,
Tennenlohe-Turmberg bei Erlangen,
und Dr.-Ing. Georg Sichling, Erlangen,
sind als Erfinder genannt worden
Es ist ein Regler bekannt, bei dem zwischen dem Meßwerk und dem Stellglied eine Übersetzung angeordnet ist. Sie wird vom Meßwerk aus derart ge-
a5 steuert, daß der Ausschlag des Meßwerkes im mittleren
Teil des Ausschliagbereiches mit einer kleineren Übersetzung auf das Stellglied übertragen wird als an
den Enden dieses Bereiches. Beim Regler nach der Erfindung wird jedoch keine veränderliche Über-Setzung
angewandt, sondern unabhängig vom Ausschlag des Meß werkes bei plötzlichen Regelabweichungen
das Stellglied bis in die Endlage geführt. Zum stationären Ausgleich von Störeinflüssen kann
beim Erfindungsgegenstand ein von der Hilfsregelung unabhängiger labiler Stelleinfluß verwendet werden.
Als Beispiel sei die Regelung eines elektrischen Generators genannt, dessen Erregerwicklung von einer
Nebenschluß erregermaschine gespeist wird. In diesem Fall läßt man die Kennlinie Erregerstrom—Erregerspannung
der Erregermaschine mit der Widerstandsgeraden ihres Erregerkreises zusammenfallen. Dadurch
kann sich die Erregermaschine in jedem Punkt des geradlinigen Kennlinienteiles selbst erregen. Durch
den Hilfsstellimpuls nach der Erfindung wird dann jeweils der richtige Arbeitspunkt eingestellt, der dann
so lange gehalten wird, bis durch eine neue Regelabweichung ein neuer Punkt bestimmt wird.
Bevor auf Beispiele und Möglichkeiten zur näheren Erläuterung der Erfindung eingegangen wird, sei ein
Vergleich mit den bekannten Tirrillreglern angestellt. Bei diesen werden auch Stellimpulse gegeben, deren
Zeitdauer von der Regelabweichung abhängt. Jedoch wird hier durch beständiges Abwechseln zwischen
Plus- und Minuisimpulsen ein Mittelwert zur Steue-
9M 767/98
rung des Stellgliedes gebildet, der der Regelabweichung
entspricht. Demgegenüber verwendet das durch die Erfindung vorgeschlagene Regelprinzip bei
einer Störung bestimmter Richtung nur Impulse einer Richtung. Bei Störungen in anderer Richtung werden
Hilfsstellimpulse in anderer Richtung erzeugt. Ein weiterer Unterschied liegt darin, daß der Tirrillregler,
wenn eine Regelabweichung t nicht vorliegt, beständig
arbeitet, jedoch diesen Arbeitsvorgang unterbricht, wenn ein großer Störimpuls* vorliegt. Dagegen wirkt
der Hilfsstellimpuls nach der Erfindung so, daß nicht gearbeitet wird, d. h. kein Stellimpuls erzeugt wird,
wenn keine plötzliche Störung bzw. keine über die stationäre Grenze hinausgehende Regelabweichung
vorliegt, daß jedoch gearbeitet wird, wenn eine solche Störung vorliegt.
Die Hilfsstellimpulse nach der Erfindung können als Rechteckimpulse entsprechend Fig. 1 a durch Ein-
und Ausschalten eines Stromkreises mit Hilfe von Schaltern oder Relais gewonnen werden. Sie können
aber auch mit Hilfe von stetig arbeitenden Verstärkern, z. B. mit Hilfe von Magnetverstärkern, erzeugt
werden. Die Impulse brauchen an sich nicht rechteckig sein, sondern können abgeschrägte Flanken aufweisen,
wie Fig. 1 b zeigt, oder ein aperiodisches Ausklingen aufweisen gemäß Fig. 1 c. Mit H ist die Impulshöhe
und mit At die wirksame Impulszeit bezeichnet, die der Größe der Regelabweichung proportional
ist.
Ein Beispiel für eine kontaktlose Schaltung zur Gewinnung eines Hilfsstellimpulses, der seiner Dauer
nach der Regelabweichung einer Regeleinrichtung entspricht, ist in Fig. 2 dargestellt. Diese zeigt einen
elektrischen Zeitkreis, der an den Klemmen 1 und 2 von einer der Regelabweichung x-x0 proportionalen
Spannung u gespeist wird. Der Zeitkreis enthält einen Kondensator 3 und zwei Widerstände 4 und 5, von
denen der erste einstellbar ist und der zweite ein Konstantstromglied darstellt, durch den der Ladestrom i
des Kreises konstant gehalten wird. Der Widerstand 5 kann beispielsweise ein Eisemvasserstoffwiderstand
sein oder eine gittergesteuerte Hochvakuumröhre, ein Transistor oder ein Widerstand mit positivem Temperaturbeiwert
und kleiner Erwärmungszeit. In vorliegendem Fall ist ein Halbleiterkörper hoher Trägerbeweglichkeit
benutzt. Der Widerstand 5 wird durch das Magnetfeld einer Wicklung 6, die von der an dem
Widerstand 5 abfallenden Spannung gespeist wird, selbst gesteuert, so daß ein konstanter Ladestrom i erzeugt
wird. Konstantstromeinrichtungen, die auf der Ausnutzung des Effektes der magnetfeldabhängigen
Widerstandsänderung von Halbleiterkörpern hoher Trägerbeweglichkeit (größer als 6000 Cm2V-1SCk"1)
beruhen, sind an anderer Stelle vorgeschlagen, worden, so daß sich ein näheres Eingehen darauf hier erübrigt,
zumal auch das Mittel und die Art und Weise, durch die der Ladestrom i konstant gehalten wird, für die Erfindung
an sich weniger wichtig ist. Jedoch ergibt sich durch die Anwendung halbleitender Widerstandskörper
im vorliegenden Fall eine verhältnismäßig einfache und zugleich robuste Schaltung gegenüber den
vorgenannten Mitteln zur Erzeugung des konstanten Ladestromes. Die Steuerung des halbleitenden Widerstandskörpers
5 kann außerdem oder zusätzlich durch den Ladestrom i des Kondensators 3 oder durch Störgrößen
oder Störgrößenänderungen erfolgen.
Bei der Schaltung nach Fig. 2 ergibt es sich, daß die Dauer des Ladestromes i der Spannung u proportional
ist und somit der Größe der Regelabweichung -T-X0. Die Spannung am Widerstand 5 ist dem Steuereingang
eines mit 7 bezeichneten Verstärkers zugeführt, der beispielsweise ein Magnetverstärker ist
und deshalb schematisch mit einer Steuerwicklung 8 dargestellt ist. An den Ausgangsklemmen 9, 10 des
Verstärkers 7 entsteht der Hilfsstellimpuls 3». Die Eingangsamperewindungszahl des Magnetverstärkers ist
so bemessen, daß dieser bei Erreichen der Stromgrenze des Widerstandes 5 stets bis an die Grenze
seines Bereiches ausgesteuert wird.
Gemäß einem Ausbildungsmerkmal der Erfindung kann zur Erzielung von rechteckförmigen Hilfsstellimpulsen,
insbesondere im Falle eines Magnetverstärkers zur Lieferung der Hilfsstellimpulse, der Verstärker
mit einer Kennlinie I gemäß Fig. 3 ausgerüstet werden.
In Fig. 3 zeigt I die Kennlinie eines Gegentaktmagnetverstärkers,
also eines Magnetverstärker, bei dem die Augangsgröße der steuernden Eingangsgröße
nach Größe und Richtung proportional ist. Als Be-Sonderheit gegenüber den normalen Kennlinien bei
Gegentaktmagnetverstärkern ist hier ein (normalerweise unerwünschter) Unempfindlichkeitsbereich in
der Nähe des Nullpunktes vorhanden. Dieser ist in bekannter Weise durch eine Vormagnetisierung der
beiden Hälften des Gegentaktmagnetverstärkers in entgegengesetzter Richtung erreicht. Der Unempfindlichkeitsbereich
ist gleich 2 /s 0. Ein diesen Bereich nicht überschreitender Steuerwert kann nicht wirksam
werden. Für den Hilfsstellimpuls y ist dies ohne Belang, da die zu seiner Bildung erforderliche Steuergröße,
wie aus Vorstehendem hervorgeht, in jedem P'all größer ist als /s0 entspricht. Der Vorteil des Unempfindlichkeitsbereiches
besteht darin, daß irgendwelche im Ladekreis der Fig. 2 durch den Ladekreis selbst bedingte Störeinflüsse, beispielsweise infolge
von Restladungen des Kondensators 3, nicht wirksam werden können. Will man dem Hilfsstellimpuls eine
Form nach Fig. 1 c geben, so wird man /s 0 wesentlich
kleiner wählen, als dem durch den Widerstand 5 be-
<to stimmten Ladestromgrenzwert entspricht. Mit Hilfe
des Widerstandes 11 kann die Abklingzeit des Impulses eingestellt werden.
In Fig. 3 ist noch eine weitere, gestrichelt ausgeführte Kennlinie II vorhanden, die lediglich in
ihrem oberen und unteren Teil gleichartig wie die Kennlinie I verläuft. Diese Kennlinie weist im Bereich
des Nullpunktes einen Bereich geringer Steigung auf. Nachdem etwa der Bereich /so überschritten ist, steigt
die Kennlinie fast senkrecht an und weist anschließend wie die Kennlinie I einen ausgeprägten Sättigungsbereich auf. Eine solche Kennlinie ist für den Fall
vorteilhaft, daß zum Erzeugen von Hilfsstellimpuls und zusätzlichem Regeleinfluß gemeinsame Meß- und
Steuermittel vorhanden sind. Die Kennlinien kann durch Wahl der Eisensorte des Kernes des Magnetverstärkers
sowie Wahl der Speisewechselspannung erzielt werden, ferner in Verbindung mit einer entsprechenden.
Rückkopplungsbemessung und der oben bereits erwähnten Kennlinienverschiebung durch Vormagnetisierung.
Fig. 4 zeigt die der Regelabweichung x-xn entsprechende
Spannung u sowie den Steuerstrom i des Magnetverstärkers 7 und den Stellimpuls y in Abhängigkeit
von der Zeit t, und zwar für zwei verschiedene
Regelfälle. Im oberen Teil α der Fig. 4 ist eine kleine Regelabweichung, im unteren Falle b eine
Regelabweichung angenommen. Die Darstellungen für is und y zeigen in jedem Falle gleiche Ordinatenwerte, jedoch sind die Abszissenwerte, also die Dauer
Regelabweichung angenommen. Die Darstellungen für is und y zeigen in jedem Falle gleiche Ordinatenwerte, jedoch sind die Abszissenwerte, also die Dauer
von is und y, entsprechend der Größe der Spannung u
I 078 363
jeweils verschieden. Die Darstellungen für is zeigen
außerdem nach Beendigung des Impulses konstanter Höhe jeweils kleine positive und negative Nachimpulse,
die dadurch bedingt sind, daß sich der Kondensator 3 in Fig. 2 während der Übergangszeit Z über
den Widerstand 5 entladen kann. Diese Störimpulse können jedoch durch die Kennlinie I gemäß Fig. 3,
wie oben erklärt, nicht zur Wirkung gelangen, da die Ansprechschwelle/so des Verstärkers 7 (Fig. 2) nicht
erreicht wird. Die der Regelabweichung entsprechende Spannung u verschwindet nach der sogenannten Verzugszeit
Tn plus Anlaufzeit Ta der Regelstrecke.
Die störenden Nachimpulse (s. die Darstellungen is
in Fig. 4), können vermindert bzw. verhindert werden, wenn dem in Fig. 2 parallel zum Ladekondensator 3
geschalteten Widerstand 11 eine Entladezeitkonstante — entsprechend dem Produkt aus dem Ohmwert des
Widerstandes 11 und der Kapazität des Kondensators 3 — in der Größenordnung der Summe von
Laufzeit Tu und Übergangszeit T0 gegeben wird. Der
Kondensator 3 entlädt sich alsdann gleichzeitig mit dem Zurückgehen der Spannung«.
Die Erzeugung des der Regelabweichung lediglich der Dauer nach proportionalen Hilfssteliimpulses gemäß
der Erfindung ist nicht nur durch die vorbeschriebene Zeitkreisanordnung nach Fig. 2 möglich. Diese
Anordnung ist vielmehr lediglich als Beispiel anzusehen. Des weiteren sind an Stelle eines Magnetverstärkers
zur Verstärkung des Hilfsstellimpulses auch andere Verstärkerarten verwendbar. Ein Verstärker,
mit dem sich die hinsichtlich der Kennlinie gestellten Forderungen in besonders vorteilhafter Weise verwirklichen
lassen, ist der Transistor. Der erforderliche sprunghafte Zusammenhang zwischen Eingangs- und
Ausgangsgröße läßt sich durch Rückkopplungseinflüsse leicht erzeugen. Außerdem kann auch als Konstantstromglied
(Widerstand 5 in Fig. 2) vorteilhaft ein Transistor verwendet werden. Diesem wird man
durch die Steuerelektrode eine bestimmte Stromgrenze vorschreiben, was z. B. in der emittergeerdeten
Schaltung durch einen bestimmten Basisstrom möglich ist. Zum Erfassen der Richtung der Störung wird
man Gegentaktschaltungen mit mindestens zwei Transistoren benutzen. Die Anwendung von Transistoren
ermöglicht es außerdem, die Konstantstromgrenze in einem Ladekreis von der Größe der Störung abhängig
zu machen, so daß die Dauer des Hilfsstellimpulses gleichzeitig von der Regelabweichung und der Größe
der Störung beeinflußt wird. Aus diesen Gründen werden für die Zwecke der vorliegenden Erfindung
Schaltungen mit Transistoren bevorzugt. Im Falle einer Kombination der Regelmaßnahmen nach, der Erfindung
mit einer P-Regelung kann der P-Einftuß auf die erste Stufe, die Impuls regelung auf eine folgende
von mehreren in Kaskade geschalteten Stufen des Regelverstärkers einwirken.
Claims (10)
1. Regler, der langsame Regelabweichungen stetig ausregelt, mit einem auf sprunghafte Regelabweichungen
ansprechenden zusätzlichen Meßwerk, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Meßwerk (3, 4) in Verbindung mit einem Begrenzer (5, 6)
integrierend wirkt, so daß eine konstante Hilfsstellgröße erzeugt wird, die das Stellglied in der betreffenden
Endlage für eine Zeitdauer hält, die der Größe der den Bereich stetiger Regelung überschreitenden
Regelabweichung proportional ist.
2. Regler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Anordnung zur Gewinnung des
in seiner Dauer der Regelabweichung entsprechenden Hilfsstellimpulses ein elektrischer Zeitkreis
mit einem elektrischen Speicherglied, z. B. einem Ladekondensator (3), verwendet ist, der über ein
Konstantstromglied (5, 6) von einer der Regelabweichung proportionalen Spannung gespeist wird,
und daß der Ladestrom des Zeitkreises direkt oder ίο indirekt das Stellglied der Regeleinrichtung steuert.
3. Regler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem Ladekondensator (3) ein Widerstand
(11) parallel geschaltet ist, der eine Entladungszeitkonstante entsprechend etwa der Summe
von Verzugszeit (T11) und Anlaufzeit (Ta) der Regelstrecke
hat, so· daß die Ladung des Speichergliedes
zumindest annähernd gleichzeitig mit der den Ladestromkreis speisenden Spannung abnimmt.
4. Regler nach Anspruch 2 und 3, dadurch ge-
ao kennzeichnet, daß das Konstantstromglied aus einem vom Ladestrom des Zeitkreises direkt oder
indirekt beeinflußten magnetfeldabhängigen halbleitenden Widerstandskörper (5) hoher Trägerbeweglichkeit
besteht.
5. Regler nach Anspruch 2 oder 3 mit einem Magnetverstärker in Gegentaktschaltung, dadurch
gekennzeichnet, daß diese durch Vormagnetisierung der beiden Verstärkerhälften in der Nähe des
Nullpunktes einen Unempfindlichkeitsbereich" aufweist,
so daß nur Steuerwerte von einem Mindestwert ab zur Wirkung gelangen.
6. Regler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetverstärker durch Wahl
der Eisensorte für dessen Kern und der Speisewechselspannung eine Verstärkerkennlinie (II in
Fig. 3) aufweist, die in der Nähe des Nullpunktes einen Bereich geringer Steigung, danach einen Bereich
mit fast senkrechter Steigung und anschließend einen ausgeprägten Sättigungsbereich
aufweist.
7. Einrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der die Hilfsstellgröße liefernde Verstärker ein Transistorverstärker ist, der infolge von Rückkopplungseinflüssen
einen sprunghaften Zusammenhang zwischen Eingangs- und Ausgangsgröße aufweist.
8. Einrichtung nach Anspruch 2 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Konstantstromglied aus einem Transistor besteht, dem durch die Steuerelektrode eine bestimmte
Stromgrenze vorgeschrieben wird, z. B. in der emittergeerdeten Schaltung durch einen bestimmten
Basisstrom.
9. Regler nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erfassung des A^orzeichens der
Regelabweichung eine Gegentaktschaltung von mindestens zwei Transistoren benutzt ist.
10. Regler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausgleich von Störeinflüssen
ein von der Hilfsstellgröße unabhängiger labiler Stelleinfluß an sich bekannter Art vorhanden
ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 905 208; Engel, Oldenbourg, Mittelbare Regler und
Regelanlagen, Berlin (VDI), 1944, S. 152.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES42964A DE1078363B (de) | 1955-03-08 | 1955-03-08 | Regler mit einem auf sprunghafte Regelabweichungen ansprechenden zusaetzlichen Messwerk |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES42964A DE1078363B (de) | 1955-03-08 | 1955-03-08 | Regler mit einem auf sprunghafte Regelabweichungen ansprechenden zusaetzlichen Messwerk |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1078363B true DE1078363B (de) | 1960-03-24 |
Family
ID=7484548
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES42964A Pending DE1078363B (de) | 1955-03-08 | 1955-03-08 | Regler mit einem auf sprunghafte Regelabweichungen ansprechenden zusaetzlichen Messwerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1078363B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1291799B (de) * | 1961-01-11 | 1969-04-03 | Siemens Ag | Anordnung zum Abstimmen eines Senders auf eine vorgegebene Sollfrequenz |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE905208C (de) * | 1943-01-30 | 1954-03-01 | Julius Pintsch K G | Regler fuer Temperatur, Druck, Menge, Fluessigkeitsstand und sonstige Regelgroessen |
-
1955
- 1955-03-08 DE DES42964A patent/DE1078363B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE905208C (de) * | 1943-01-30 | 1954-03-01 | Julius Pintsch K G | Regler fuer Temperatur, Druck, Menge, Fluessigkeitsstand und sonstige Regelgroessen |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1291799B (de) * | 1961-01-11 | 1969-04-03 | Siemens Ag | Anordnung zum Abstimmen eines Senders auf eine vorgegebene Sollfrequenz |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE919125C (de) | Zweifach stabile Kreise mit Transistoren | |
| DE2614765C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur funkenerosiven Bearbeitung | |
| DE1254202B (de) | Transformatorloser Gleichspannungswandler | |
| DE1242742B (de) | Gleichspannungswandler | |
| DE2613423B2 (de) | Elektronisches Schaltgerät | |
| DE2510837C3 (de) | Einrichtung zur Regelung von totzeitbehafteten Regelstrecken | |
| DE2849216B2 (de) | Schaltungsanordnung zum Regeln der Drehzahl eines Gleichstrommotors | |
| DE1078363B (de) | Regler mit einem auf sprunghafte Regelabweichungen ansprechenden zusaetzlichen Messwerk | |
| DE1006012B (de) | Magnetverstaerkerendstufe | |
| DE1115293B (de) | Impulsverstaerker mit Transistor zur Speisung einer veraenderlichen Impedanz | |
| DE2629804A1 (de) | Vergleichender bistabiler schaltkreis | |
| CH348446A (de) | Einrichtung zur selbsttätigen Regelung | |
| DE3220553C2 (de) | Sägezahngenerator | |
| DE1134705B (de) | Schaltungsanordnung mit einem Transistor zur Erzeugung einer stabilen Impulsspannung | |
| DE1030878B (de) | Magnetverstaerkeranordnung | |
| DE970692C (de) | Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung der Erregung von Synchronmaschinen | |
| DE1114846B (de) | Treiberschaltung fuer eine induktive Last | |
| DE2827357A1 (de) | Regeleinrichtung mit stromnullmeldung fuer einen kreisstromfreien doppelstromrichter | |
| EP0050676A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Aufrechterhaltung der Eingangssymmetrie eines Gegentakt-Wandlers bei grossen Änderungen der Eingangsspannung | |
| DE1513876C (de) | Anordnung zur selbsttätigen Regelung einer Wechselspannung | |
| DE1513122C (de) | Anordnung zur Regelung des von einer Wechselspannungsquelle über m Zweiweg schaltung geschaltete steuerbare Gleich nchterzellen gelieferten Gleichstroms | |
| DE1474504C3 (de) | Integrierender Magnetkernimpulsspeicher | |
| DE1017209B (de) | Steuereinrichtung fuer Magnetverstaerker | |
| DE1040125B (de) | Schaltungsanordnung zur UEberwachung einer Spannung | |
| DE1040080B (de) | Magnetischer Verstaerker |