DE1050421B - - Google Patents
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05B—CONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
- G05B11/00—Automatic controllers
- G05B11/01—Automatic controllers electric
- G05B11/36—Automatic controllers electric with provision for obtaining particular characteristics, e.g. proportional, integral, differential
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05B—CONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
- G05B24/00—Open-loop automatic control systems not otherwise provided for
- G05B24/02—Open-loop automatic control systems not otherwise provided for electric
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Control Of Eletrric Generators (AREA)
Description
DEUTSCHES
L 19431 VIIIb/21 c
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Erzielung einer punktsymmetrischen geknickten
Kennlinie in elektrischen Anlagen. Solche Anordnungen werden z. B. in Regelkreisen als »elektrischer
Anschlag« verwendet, um eine Übersteuerung des Reglers über einen vorgegebenen Schwellwert zu verhindern.
Als zusätzliches Element in Regelkreisen, etwa zur Spannungsregelung, kann mit der elektrischen
Schwellwertbildung ein Stromeinfluß eingeschleift werden, um eine Strombegrenzung zu erhalten,
die eine Übersteuerung der Regelstrecke verhindert. Die bekannten Anordnungen dieser Art
arbeiten meistens in der Weise, daß den Stellgliedern eine Zusatzgröße zugeführt wird, die von der zu begrenzenden
Größe abhängig ist, wobei durch nichtlineare Schaltelemente und Gegenspannungen ein
nichtlinearer Verlauf der Zusatzgröße erzwungen wird. Die ganze Anordnung wirkt dann auf die zu
beeinflussende Größe oder eine von ihr abhängige Größe im begrenzenden Sinne.
Die notwendige Kopplung von Steuersystem und Begrenzungssystem brachte bei den bekannten Anordnungen
eine Rückwirkung des ersten auf das zweite, so daß der Schwellwert nicht genau festlag,
sondern in Abhängigkeit von der Steuergröße schwankte. Außerdem wurden in den bekannten Anordnungen
Elemente mit natürlichen geknickten Kennlinien verwendet (Trockengleichrichter, Dioden),
deren Knickpunkte temperaturabhängig sind und der Alterung unterliegen. Es ist auch bekannt, zur
Schwellwertbildung, wenn die Bedingung der Punktsymmetrie der Kennlinie nicht gestellt ist, magnetische
Verstärker zu verwenden. Zu diesem Zweck wird die zu steuernde Größe oder ein ihr proportionaler Anteil
über eine zusätzliche Steuerwicklung auf den magnetischen Verstärker zur Einwirkung gebracht.
Zur Erzielung mehrerer Knickpunkte in der Kennlinie werden dabei mehrere magnetische Verstärker verwendet,
die so geschaltet sind, daß jeder entsprechend seiner Aussteuerung einen Knickpunkt hervorruft.
Mit diesen bekannten Anordnungen ist es jedoch nicht ohne weiteres möglich, punktsymmetrische geknickte
Kennlinien zu erzielen und unter Wahrung dieser Symmetrie die Lage der Knickpunkte zu verändern.
Diese Nachteile lassen sich bei einer Anordnung zur Erzielung einer punktsymmetrischen geknickten
Kennlinie in elektrischen Anlagen unter Verwendung zweier Steuergeneratoren mit mindestens in einem
einseitig begrenzten Bereich linearer Kennlinien sowie einer Bürde, die von Ausgangs- und Steuerströmen
durchflossen wird, dadurch vermeiden, daß nach der Erfindung die von der gemeinsamen Steuergröße der
beiden Steuergeneratoren gegensinnig gesteuerten Anordnung zur Erzielung einer punktsymmetrischen geknickten
Kennlinie in elektrischen Anlagen
Anmelder:
LICENTIA Patent -Verwaltungs - G. m. b. H.( Hamburg 36, Hohe Bleichen 22
Dipl.-Ing. Werner Jentsch1 Berlin, ist als Erfinder genannt worden
Ausgangsgrößen zusammen mit der Steuergröße selbst derart über eine Bürde geleitet werden, daß die
Bürdenspannung in einem vorgegebenen zum Nullpunkt punktsymmetrischen linearen Steuerbereich bis
zum Knickpunkt verschwindet oder proportional anwächst.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Die Fig. 3 zeigt einen gewünschten
Zusammenhang allgemein zwischen der Eingangsgröße 0si und der Ausgangsgröße Θ β der Begrenzungsanordnung. Solange die Eingangsgröße kleiner als der
vorgegebene Schwellwert bleibt, ist die Ausgangsgröße gleich Null. Erreicht sie dagegen in einer von
beiden Richtungen diesen Schwellwert, so nimmt die Ausgangsgröße bei einem weiteren Anwachsen von
Θ$ί beispielsweise linear zu. Hierbei stellt
<9S/ ein Maß für die Größe dar, die begrenzt werden soll. Θβ
ist diejenige Größe, die diese Begrenzung durchzuführen hat, und gegebenenfalls, wie oben ausgeführt,
als Zusatzgröße in Steuer- oder Regelkreisen anzusehen. Darüber hinaus wird noch die Forderung
gestellt, daß diese Charakteristik selbst unabhängig von den elektrischen Größen ist, die mittelbar oder
unmittelbar als Veränderliche auf die Anordnung einwirken.
Eine Schaltung, die diese Bedingungen erfüllt, ist im Blockschaltbild in der Fig. 1 wiedergegeben.
Darin bedeuten 11 und 12 Gleichstromwandler mit einer V-Charakteristik nach Fig. 2. Das können beispielsweise
stromsteuernde Reihendrosseln sein, die
809 749/289
Claims (3)
1. Anordnung zur Erzielung einer punktsymmetrischen geknickten Kennlinie in elektrischen
Anlagen unter Verwendung zweier Steuergeneratoren mit mindestens in einem einseitig
begrenzten Bereich linearer Kennlinie, sowie einer Bürde, die von Ausgangs- und Steuerströmen
durchflossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die von der gemeinsamen Steuergröße
der beiden S teuer generatoren gegensinnig ge* steuerten Ausgangsgrößen zusammen mit der
Steuergröße selbst derart über eine. Bürde geleitet werden, daß die Bürdenspannung in einem
vorgegebenen zum Nullpunkt punktsymmetrischen linearen Steuerbereich bis zum Knickpunkt verschwindet
oder proportional anwächst.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Steuergenerator die
Vorerregungen oder Vorspannungen einer konstanten Steuergröße zur Schwellwertfestlegung zu
der zu begrenzenden Steuergröße addiert, im anderen Generator subtrahiert werden.
3. Anordnung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Verwendung elektronischer, magne-
tischer oder Maschinenverstärker als Steuergeneratoren.
In Betracht gezogene Druckschriften: AEG-Mitteilungen, Bd. 41, 1951, Heft9/10, S.250/
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© SOi 749/289 2.59
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1050421B true DE1050421B (de) | 1959-02-12 |
Family
ID=590829
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1050421D Pending DE1050421B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1050421B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1261227B (de) * | 1960-09-13 | 1968-02-15 | Continental Elektronidustrie A | Regeleinrichtung mit einem Grenzwertregler |
| DE1297190B (de) * | 1959-10-02 | 1969-06-12 | Vevey Atel Const Mec | Regeleinrichtung fuer einen hydroelektrischen Maschinensatz |
-
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- DE DENDAT1050421D patent/DE1050421B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1297190B (de) * | 1959-10-02 | 1969-06-12 | Vevey Atel Const Mec | Regeleinrichtung fuer einen hydroelektrischen Maschinensatz |
| DE1261227B (de) * | 1960-09-13 | 1968-02-15 | Continental Elektronidustrie A | Regeleinrichtung mit einem Grenzwertregler |
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