DE1059545B - Schaltungsanordnung fuer Steuerungs- bzw. Regelzwecke - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer Steuerungs- bzw. RegelzweckeInfo
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Description
DEUTSCHES
kl. 21 c 46/31
INTERNATIONALE KL.
PATENTAMT
G05f;g
S 44991 VIIIb/21 c
ANMELD E TAG: 3 0. JULI 1955
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 18. JUNI 1959
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 18. JUNI 1959
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Schaltungsanordnung für Steuerungs- oder Regelzwecke,
in welcher die Steuerung bzw. Regelung durch mehrere ihrem Meßwert nach über Umformer
gewonnene Betriebsgrößen erfolgt, jedoch jeweils für die Regelung bzw. Steuerung nur diejenige mit dem
größeren Meßwert zur Wirkung kommt. Eine solche Anordnung ist in der Form bekanntgeworden, daß
die zwei wählbaren Funktionen einer Betriebsgröße durch mit dem Meßwert veränderliche Spannungen
nachgebildet werden und über Gleichrichter entgegengesetzter Durchlaßrichtung parallel auf das Meß- oder
Regelgerät geschaltet werden, so daß stets die'größere
der beiden Spannungen· die Meßgröße in das Meßoder Regelgerät liefert. Bei einer solchen Anordnung
haben die benutzten. Gleichrichterventile die Funktion von Sperrorganen zu erfüllen. Wenn die von dem
einen Meßwertumformer gelieferte Größe den Wert der von dem anderen Meßwertumformer gelieferten
Größe überschreitet, so wird das Ventil in dem Parallelzweig des letzteren Meßwertumformers in seiner
Sperrichtung·, das Ventil in dem Parallelzweig des erstgenannten Meßwertumformers in Durchlaßrichtung
beansprucht. Die größere der beiden Spannungen liefert also.den Strom an den Verbraucher über das
zu ihrem Parallel zweig gehörige Ventil. Dabei entsteht
ein Spannungsabfall der gelieferten Meßwertgröße an diesem Ventil, um welchen die betreffende
Spannung also mindestens größer als die andere Spannung sein muß. Es ergibt sich somit in der Anordnung,
wenn der eine Meßwertumformer den anderen in der Speisung des Verbrauchers ablösen soll, ein entsprechender
Fehler.
Solche Fehlererscheinungen lassen sich vermeiden, indem erfindungsgemäß mehrere Meßwertumformer
für verschiedene Betriebsgrößen ihre Meßwerte über je einen Transistor als steuerbaren Widerstand an die
Steuerstrecke des nachfolgenden Transistors in der Weise liefern, daß die Steuerstrecke dieses Transistors
jeweils durch den Widerstand der Ausgangsstrecke des Transistors für diejenige Betriebsgröße gesteuert
wird, welche den für diese Größe vorgegebenen Sollwert überschreitet.
Es kann beispielsweise der von dem einzelnen Meßwertumformer gelieferte Wert an die Emitter- und die 45'
Basiselektrode angeschlossen und der durch die Emitter- und Kollektorelektrode gebildete Ausgang
der Anordnung an die Steuerstrecke des nachfolgenden Transistors angeschlossen werden. Gleichzeitig wird
an diese Strecke Emitter—Kollektor- eine Hilfsgleichspannung
über einen Begrenzungswiderstand angelegt. Durch die Steuerung verändert sich dann der Widerstand
der Strecke Emitter—Kollektor, und der an dieser entstehende Spannungswert wird als Steuer-Schaltimgs
anordnung für Steuerungsbzw. Regelzwecke
Anmelder:
Siemens-Scfmckertwerke
Aktiengesellschaft,
Berlin und Erlangen,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Otto Werner, Berlin-Siemensstadt, ist als Erfinder genannt worden
wert für die Steuerstrecke des nachfolgenden Transistors
benutzt. Es wird dadurch eine Anordnung geschaffen, bei welcher im wesentlichen derjenige Transistor
die EingangS'Steuerspannung des nachgeschalteten Transistors bestimmt, dessen Eingangssteuerspannung
größer ist als die eines anderen parallel geschalteten Transistors. Der zuerst genannte Transistor
mit der größeren Eingangssteuerspannung hat nämlich den kleineren Widerstand, so daß infolge der
Parallelschaltung der resultierende Widerstand der parallel geschalteten Ausgangsstrecke noch kleiner ist
als der Widerstand des erstgenannten Transistors allein.
Der von der Ausgangsspannung der Transistoren gesteuerte nachfolgende Transistor kann dann weiterhin
z. B. als ein gesteuerter Widerstand in der nachfolgenden Steuer-bzw. Regelschaltung benutzt werden,
oder aber er wird als normaler Transistorverstärker benutzt. Der Transistor kann z. B. die Vorstufe eines
magnetischen Verstärkers oder einer anderen Schaltung bilden. Der magnetische Verstärker kann dabei
verschiedener Art sein, vorzugsweise von solcher, bei der innerhalb jeder negativen Halbwelle die Teildrossel
auf den Wert magnetisiert wird, der der an den Steuerkreis angelegten Steuerspannung entspricht.
Derartige Verstärker sind z. B. in der Form vorgeschlagen worden, daß in dem Steuerkreis eine
Ventilschaltung benutzt ist und außer der Steuergleichspannung eine Hilfswechselspannung in der
Weise benutzt wird, daß die aus dem Arbeitskreis in den Steuerkreis induzierten Wechselspannungen durch
die Hilfswechselspannung kompensiert werden. Nach einem anderen Vorschlag kann ein derartiger Magnetverstärker
einen solchen Aufbau haben, daß der Grad der Magnetisierung durch einen Steuerkreis beein-
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flußt wird, dessen treibende Spannung aus der Arbeitswickiung
transformatorisch in den Steuerkreis übertragen wird und in Reihe mit einem veränderlichen
Widerstand ein Ventil liegt, so daß in diesem Steuer-. kreis nur,die negative Halbwelle einen Strom durch
den,..Steuerstromkreis treiben'· kann.
Um die Anordnung jederzeit betriebssicher zu erhalten; kann· · es sich als zweckmäßig erweisen,
zwischen den ,Meßwertumformern, welche die Steuerwerte entsprechend den einzelnen Betriebsgrößen
liefern, und den nachfolgenden Transistoren für die einzelnen Größen entsprechende Begrenzungseinrichtungen
einzuschalten, welche den von dem einzelnen Meßwertumformer gelieferten und an den nachfolgenden
Transistor gelangenden Wert auf einen bestimmten oberen Wert begrenzen. Eine solche
Begrenzereinrichtung kann beispielsweise gebildet werden durch eine Schaltung aus stromabhängigen
Widerständen, wie z. B. Trockengleichrichterventilen mit entsprechenden Schwellwerten, wobei also>
die Schwellspannung der \?entilanordnung jeweils die
obere Grenze der von dem Meßwertumformer gelieferten Spannung bestimmt.
Es kann sich in manchen Fällen als zweckmäßig erweisen, von der vom Meßwertumformer gelieferten
Größe nur einen Teilwert für die Steuerung zu benutzen, um die Empfindlichkeit der Regelung zu vermindern.
Der Vergleich der gelieferten Betriebsgröße mit dem Sollwert, oberhalb dessen sie in der Anordnung
steuernd wirken soll, kann vorzugsweise in einem Meßwertumformer in Form einer, Brückenschaltung
erfolgen, wobei diese Brücke mindestens in einem der Zweige mit. einem nichtlinearen spannungsabhängigen
oder stromabhängigen Widerstand ausgestattet ist. ... Eine, solche erfindungsgemäße grundsätzliche Anordnung
kann verschiedene Anwendungszwecke finden, so beispielsweise, als Einrichtung zur. Steuerung der
Gitterkreise eines Stromrichters. In diesem Fall kann der eine gesteuerte nachfolgende Transistor unmittelbar wirksam sein für die verschiedenen Steuerkreise
der verschiedenen Entladungsstrecken des Stromrichters. Das kann z. B. erfolgen, indem der Transistor
je einen Magnetverstärker zur Bildung der Gittersteuerspannung des Stromrichters steuert.
. Eine beispielsweise Ausführung für die Anwendung der Erfindung veranschaulicht die Fig. 1 der Zeichnung.
In dieser bezeichnen U und / je einen Meßwertumformer in Form einer Brückenschaltung. Jede
dieser Brücken weist einen Widerstand 1 und einen Widerstands mit linearer Stromspannungskennlinie
auf und einen Widerstand 3 mit nichtlinearer Charakteristik.
Die beiden Brücken, U und / werden an ihren Eingangsdiagonalen jeweils mit je einer der Betriebsgrößen
gespeist, z. B. der .Meßwertumformer U mit einer Spannung an den Klemmen 4 und 5 und der
Meßwertumfqrmer / an seinen Klemmen 4 und 5 mit
einem Spannungswert, der einem Strom proportional ist.. Diese beiden Brücken, sind derart abgeglichen,
daß,, wenn die an den Klemmen 4 und 5 eingespeisten Betriebsgrößen ihren Sollwert haben, an den Ausgangsklemmen
6 und 7 der beiden Brücken kein .Spannungswert entsteht, die Brücke also im Gleichgewicht
ist. Sobald jedoch: eine der Betriebsgrößen von dem Sollwert abweicht, entsteht zwischen den
jeweiligen Ausgangsklemmen eine Spannung, weil das Gleichgewicht an der Brücke verschwindet. Jeder
dieser Meßwertumformer liefert dann über die Leitungen 8 und 9 bzw. 10 und 11 einen entsprechenden
Ausgangswert. .Der. Ausgangswert des Meßwertumformers
U wird über die Leitungen 8 und 9 der Steuerstrecke des Transistors 12 zugeführt, der
Wert am Ausgang des Meßwertumformers / wird über die Leitungen 10 und 11 an die Steuerstrecke des
Transistors 13 gelegt. Die Emitter- und Kollektorelektroden jedes der beiden Transistoren sind parallel
geschaltet und an die Steuerstrecke des nachfolgenden Transistors 15 angeschlossen. Außerdem liegen die
beiden Ausgangselektroden der Transistoren 12 und
ίο 13 über einen Reihenwiderstand 14 an einer Hilfsgleichspannungsquelle,
die durch die Klemmen 16 und 17 angedeutet ist. Der Ausgang des Transistors 15 ist
angeschlossen an die Steuerkreise 18 bis 23 mehrerer magnetischer Verstärker, von denen nur der zu der
Steuerwicklung 18 gehörige magnetische Verstärker ausführlicher dargestellt ist. In jedem Steuerkreis der
magnetischen Verstärker liegt eines der Ventile 24 bis 29. Zu dem magnetischen Verstärker mit der Steuerwicklung
18 gehört der Arbeitskreis mit der Wicklung 30, dem Ventil 31 und dem Belastungswiderstand 32.
Dieser Belastungskreis wird an seinen Klemmen 33 und 34 von einer geeigneten Hilfswechselspannungsquelle
gespeist. Der magnetische Verstärker trägt auf seinem Kern außerdem noch eine Wicklung 35, welche
in Reihe über den Widerstand 36 von einer Hilf sgleichspannungsquelle
gespeist wird. Diese Wicklung dient dazu, einen bestimmten Arbeitspunkt auf der
magnetischen Kennlinie dieses Verstärkers festzulegen. Betriebsmäßig wird aus der Arbeitswicklung
die in dem Steuerkreis wirksame Spannung auf transformatorischem Wege über die beiden gegeneinander
isolierten Wicklungen 30 und 18 übertragen; Der auf Grund dieser treibenden Spannung in dem
Steuerkreis mit der Steuerwicklung 18 wirksame Steuerstrom für die Aussteuerung des magnetischen
Verstärkers erfährt seine Steuerung durch die Veränderung des Widerstandes der Emitter-Kollektor-Strecke
des Transistors 15. Zwischen dem Ausgang des Meßwertumformers U bzw. des Meßwert-Umformers/
und dem jeweilig von der Ausgangsgröße dieser Meßwertumformer gesteuerten Strecke
der Transistoren 12 und 13 ist zur Begrenzung des an die Transistoren gelangenden größten Steuerwertes
auf einen oberen Grenzwert je eine Begrenzereinrichtung 37 bzw. 38 aus zwei antiparallel liegenden Ventilen
zwischen die Ausgangsleitung'en 8 und 9 bzw. 10 und 11 eingeschaltet. Auch dem Eing'angssteuerkreis
des Transistors 15 ist noch ein Ventil 39 zugeordnet, welches in gleicher Weise als Amplitudenbegrenzer
wirkt.
Auf das obenerwähnte Beispiel der Gitterstexierung
eines Stromrichters angewandt, liefert der an den
einzelnen Widerständen 32 entstehende Spannungsabfall einen Steuerwert zur Steuerung der Strecke
Gitter — Kathode des einzelnen Entladungsgefäßes bzw. der einzelnen Entladungsstrecken eines mehrphasigen
Stromrichters.
Die grundsätzliche Wirkung' der erfxndungsgemäßen
Anordnung vom Eingang des Meßwertumformers bis zum Ausgang des Transistors 15 ist die folgende:
An dem Meßwertumformer U liegt an den Klemmen 4, 5 z. B'. eine Gleichspannung, die der zu
regelnden Spannung proportional ist. An dem Meßwer'tumformer / liegt gleichzeitig an seinen Klerrimen
4, 5 eine Spannung, die dem in seiner Größe zu
begrenzenden Strom proportional ist, wobei die zu . regelnde Spannung und der zu begrenzende Strom
z. B. die Ausgangsgrößen eines zu regelnden Stromrichters darstellen. Ziel der Anordnung möge beispiels-
7" weise sein, daß der Stromrichter zunächst auf eine
konstante Ausgangsspannung geregelt wird und mit Erreichen einer oberen Grenze des Belastungsstromes
auf diesem konstanten Strom gehalten wird. Übersteigt z. B. die Gleichspannung den Sollwert, so entsteht
an den Klemmen 7, 6 des Meßwertumformers U eine Steuerspannung, wobei 7 positiv gegen 6 wird.
Diese Spannung steuert den Transistor 12, wenn eine p-n-p-Type vorliegt, an seiner Emitter-Basis-Strecke
derart, daß der Innenwiderstand zwischen'Emitter und Kollektor vermindert wird. Unter der Annahme, daß
der Strom, der an den Klemmen 4, 5 des Meßwertumformers
/ als eine diesem Strom proportionale Spannung erscheint, kleiner ist als der Sollwert, d. h.
kleiner ist als der größte zugelassene Belastungsstrom, so ergibt s}ch an den Klemmen 6 und 7 des
Meßwertumformers / ebenfalls eine Steuerspannung, wobei jedoch 6 positiv gegenüber 7 wird. Der Transistor
13 bleibt daher gesperrt, so daß der Widerstand zwischen seiner Emitter-Kollektor-Strecke einen sehr
großen Wert behält. Beide Strecken Emitter—Kollektor
der beiden Transistoren 12 und 13 sind einander parallel geschaltet und liegen in Reihe mit dem
Ohmschen Widerstand 14 an der Hilfsgleichspannung 16, 17, so daß zwischen Emitter und Kollektor eine
Spannung entsteht, die abhängt von dem resultierenden Widerstand beider Transistoren und der Größe des
Stromes, der durch den Widerstand 14 bestimmt wird. In dem angegebenen Fall, daß der Transistor 12
weiter ausgesteuert ist als der Transistor 13 und er damit einen kleineren Widerstand besitzt als dieser,
wird die Spannung zwischen den Emittern und Kollektoren von 12 und 13 im wesentlichen durch den
Transistor 12 bestimmt. Diese Spannung gelangt: als Steuerkommando auf den nachgeschalteten Transistor
15. Dieser wird dadurch in seinem Widerstand zwischen seinem Emitter und seinem Kollektor verkleinert,
so daß z. B. der Steuerstrom in der Steuerwicklung 18 vergrößert wird im Sinne einer Herabsteuerung
der Ausgangs spannung des zu regelnden Stromrichters.
Bei ansteigendem Belastungsstrom des Stromrichters erreicht dieser schließlich den Sollwert, wobei
die an den Klemmen 6, 7 des zugehörigen Meßwertumformers / entstehende Spannung von dem negativen
Wert auf Null zurückgeht. Bei weiterem Anstieg des Stromes entsteht am Meßwertumformer eine Ausgangsspannung
umgekehrter Rieh tunig, wobei 7 jetzt positiv gegenüber 6 ist. Nunmehr wird der Ausgangswiderstand
des Transistors 13 vermindert, so daß der Transistor 13 bzw. der Belastungsstrom als Betriebsgröße
der Anordnung bestimmend wird für die Aussteuerung des Transistors 15. Hierbei ist zu beachten,
daß bei einer Abwärtssteuerung des Stromrichters infolge Anwachsens des Stromes die Ausgangsspannung
des Stromrichters sich automatisch vermindern muß, so daß in diesem Falle die von dem Meßwertumformer
U gelieferte Steuerspannung auf Null zurückgeht bzw. negative Werte erreicht. Der Transistor
12 wird dann für die Steuerung des Transistors 15 wirkungslos, so daß also die Anordnung nur noch
auf konstanten Strom und nicht mehr auf konstante Spannung geregelt wird. Es wird auf diese Weise
durch eine solche Einrichtung eine geknickte Kennlinie für die Regelung erreicht.
Fig. 2 zeigt eine Teilschaltung für die Benutzung nur eines Teiles der Ausgangsspannung eines Meßwertumformers
für die Steuerung des Transistors. Die Spannung wird vom Meßwertumformer an die Enden des Spannungsteilers 40 geliefert. Über die
Leitungen 41 und 42 wird ein Teil dieser Spannung für die Steuerung des Transistors 43 abgegriffen, wobei
die Ventile 44 als Begrenzer oberhalb eines bestimmten Wertes wirken. ■■■'.·■
Während das vorliegende AusführüngsbeispieT in
der Weise geschildert worden ist, daß die die Rege-. lung bestimmenden Betriebsgrößen, die an den Meßwertumformern übernommen werden, durch eine
Spannung und einen Strom gebildet werden, ist es auch möglich, andere Betriebsgrößen. einzeln oder in
ίο Kombination für die Regelung bzw. Steuerung heran^
zuziehen. So kann beispielsweise an Stelle der Betriebsspannung der Anordnung eine andere Spannung
benutzt werden, z.B. eine der Drehzahl eines über den Stromrichter gespeisten. Motors proportionale
Spannung, die entweder unmittelbar am Ankerkreis oder über eine Tachometermaschine als Istgröße
entnommen wird und in der Einrichtung dann ausgenutzt
wird, um die Anordnung auf konstante Drehzahl des Motors zu regeln. Ebenso' kann z. B' an
Stelle des Betriebsstromes / eine Spannung herangezogen werden, die aus mehreren Komponenten
zusamengesetzt ist, z. B. der Ausgangsspannung und einer dem Belastungsstrom proportionalert Spannung.
Schließlich ist es auch möglich, mehr als zwei Größen auf die Regelung einwirken zu lassen, wobei dann-für
jede dieser Größen in der Anordnung je ein Meßwertumformer und ein diesem zugeordneter Transistor
vorgesehen werden. ' '
Während im Vorstehenden die Erfindung' bisher
dahingehend beschrieben worden ist, daß die Transistoren,
die den Meßwertumformern der zu regelnden Betriebsgrößen nachgeschaltet sind, mit ihren Ausgangselektroden
parallel an die Steuerstrecke des nachfolgenden Transistors angeschlossen sind und in
Reihe mit der Parallelschaltung ein Begrenzungs- '
widerstand geschaltet ist, wobei die Reihenschaltung an einer Hilfsgleichspannung liegt, ist es im Rahmen
der Erfindung auch möglich, für die den.'Meßwert-: ■ umformern nachgeschalteten Transistoren andere
Schaltungen anzuwenden. In den Fig. 3 bis 6 sind solche verschiedenen Schaltungsmöglichkeiten dargestellt
für den Fall, daß für die Transistoren die Emitterschaltung gewählt wird. Es ist aber im
Rahmen der Erfindung ebenfalls möglich, eine andere Transistorschaltung, z. B. die Basisschaltung/ anzuwenden.
Die Schaltung nach der Fig. 3 gibt zunächst zur Erleichterung des Vergleichs nochmals die Schaltung
der Transistoren wieder, wie sie im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 erläutert wurde.
Bei der Schaltung nach Fig. 4 liegt die Steuerstrecke
des nachgeschalteten Transistors 15 in Reihe mit den parallel geschalteten Ausgangsstrecken der Eingängstransistoren
12 und 13. Während die Schaltung nach Fig. 3 mit zunehmender Eingangssteuerspannung an
12 bzw. 13 eine Verminderung der Steuerspannung des nachgeschalteten Transistors 15 ergibt, wird bei
der Schaltung nach Fig. 4 die Steuerspannung des nachgeschalteten Transistors 15 größer, wenn die
Eingangssteuerspannung an 12 bzw. 13 wächst. Die Schaltung nach Fig. 4 ist daher dann anzuwenden,
wenn eine solche Umkehrung zur Erreichung des richtigen Regelsinnes notwendig ist.
Die Schaltungen nach den Fig. 5 bzw. 6 unterscheiden sich von denen nach den Fig. 3 und 4 dadurch,
daß die Ausgangsstrecken der Eingangstransistoren 12 bzw. 13 unter sich in Reihe geschaltet
sind. Hierbei bestimmt jeweils der Transistor 12 bzw.
13 die Steuerspannung des nachgeschalteten Transistors 15, der den größeren Ausgangswiderstand hat.
Die Meßwertumformer müssen dabei derart an diese Transistoren 12 bzw. 13 angeschlossen werden, daß
. die Eingangssteuerspannung der letzteren abnimmt, wenn die Betriebsgröße zunimmt.
.Die Schaltung nach Fig. 5 unterscheidet sich von der Schaltung nach Fig. 6 wieder durch eine Umkehrung
des Regelsinnes.
Claims (1)
- Patentansprüche-.IO. ; 1. Schaltungsanordnung für Steuerungs- bzw. Regelzwecke, dadurch, gekennzeichnet, daß mehrere, Messwertumformer (U, I) für verschiedene Be-. triebsgrößen ihre Meßwerte über je einen Tran-.; sistor (12, 13) als steuerbaren Widerstand an die.;. Steuerstrecke eines nachfolgenden Transistors (15) in der Weise liefern, daß dessen Steuerstrecke je^: weils durch den Widerstand der Ausgangs strecke des Transistors für diejenige Betriebsgröße gesteuert wird, welche den für diese Größe vorgegebenen Sollwert überschreitet., ,, 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangseiektroden der Transistoren (12, 13), welche den verschiede-:,::nen Meßwertumfo'rtnern (U, I) nachgeschaltet .. sind, parallel an die Steuerstrecke des nachfolgen-, den Transistors (15) angeschaltet sind und in Reihe mit einem Widerstand (14) an einer Hilfsspannung liegen.: , ;3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vorgeschalteten Transistoren (12, 13) an ihren Ausgangsstrecken :. zueinander parallel geschaltet sind und diese Parallelschaltung in Reihe mit der Steuerstrecke des nachgeschalteten Transistors (15) liegt, wobei diese Reihenschaltung an die Hilfsspannung· ange-■-.·■-■; schlossen ist.: , 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, da.-durch gekennzeichnet, daß die vorgeschalteten ... Transistoren (12, 13) an ihren Ausgangsstreckenmiteinander und mit der Steuerstrecke des nach-■ /geschalteten Transistors (15) in Reihe geschaltet ,:.- sind, wobei die Hilfsspannung über einen Wider-; /stand an die Stromschleife angeschlossen ist, deren einer Zweig durch die in Reihe liegenden Ausgangsstrecken der \Orgeschalteten Transistoren und deren anderer Zweig durch die Steuerstrecke des nachgeschalteten Transistors gebildet wird.5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vorgeschalteten Transistoren (12, 13) an ihren Ausgangsstrecken miteinander und mit der Steuerstrecke des nachgeschalteten Transistors (15) in Reihe liegen und an dieser Reihenschaltung die Hilfsspannungsquelle angeschlossen ist.6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß als Meßwertumformer (U, I) eine Brückenschaltung benutzt ist, wobei mindestens in einem der Zweige ein nichtlinearer strom- bzw. spannungsabhängiger Widerstand (3) vorgesehen ist.7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Meßwertumformer und dem nachfolgenden Transistor eine Einrichtung (37, 38) zur Begrenzung des an den Transistor gelieferten Steuerwertes auf einen bestimmten Höchstwert vorgesehen ist.8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß als. Begrenzungseinrichtung nichtlineare Widerstände verwendet werden.9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Meßwertumformer und. seinem nachgeschalteten Transistor eine Anordnung zur Veränderung der Empfindlichkeit der Steuerung des Transistors für Änderungen der Betriebsgröße angeordnet ist.10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung einen magnetischen Verstärker sp eist.11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der magnetische Verstärker aus mehreren Drosseln besteht, in deren Steuerkreise je ein Ventil geschaltet ist, und die in dem einzelnen Steuerkreis wirksame treibende Spannung jeweils unmittelbar transformatorisch aus der zugehörigen Arbeitswicklung in die Steuerwicklung übernommen wird.12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerwicklungen der Drosseln parallel an die Ausgangselektroden des vorgeschalteten Transistors (15) angeschlossen sind.13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anwendung einer Wicklung (35) für die konstante Vormagnetisierung1 des Kernes jeder Drossel diese Wicklungen für mehrere Drosseln unmittelbar miteinander und mit nur einem gemeinsamen Widerstand (36) in Reihe geschaltet sind.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 922 723;
Fernmeldetechnische Zeitschrift, 1950;, S. 397.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 909 557/322 6.59
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES44991A DE1059545B (de) | 1955-07-30 | 1955-07-30 | Schaltungsanordnung fuer Steuerungs- bzw. Regelzwecke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES44991A DE1059545B (de) | 1955-07-30 | 1955-07-30 | Schaltungsanordnung fuer Steuerungs- bzw. Regelzwecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1059545B true DE1059545B (de) | 1959-06-18 |
Family
ID=7485348
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES44991A Pending DE1059545B (de) | 1955-07-30 | 1955-07-30 | Schaltungsanordnung fuer Steuerungs- bzw. Regelzwecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1059545B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE922723C (de) * | 1937-12-16 | 1955-01-24 | Aeg | Anordnung zur Verstellung beliebiger Organe, insbesondere zur Regelung, nach verschiedenen, insbesondere zwei waehlbaren Funktionen |
-
1955
- 1955-07-30 DE DES44991A patent/DE1059545B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE922723C (de) * | 1937-12-16 | 1955-01-24 | Aeg | Anordnung zur Verstellung beliebiger Organe, insbesondere zur Regelung, nach verschiedenen, insbesondere zwei waehlbaren Funktionen |
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