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DE1118223B - Setztisch fuer Schriftsetzer - Google Patents

Setztisch fuer Schriftsetzer

Info

Publication number
DE1118223B
DE1118223B DEG28626A DEG0028626A DE1118223B DE 1118223 B DE1118223 B DE 1118223B DE G28626 A DEG28626 A DE G28626A DE G0028626 A DEG0028626 A DE G0028626A DE 1118223 B DE1118223 B DE 1118223B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
profile
boxes
profile strip
shelf
compartment
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG28626A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Goos
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ERNST GOOS SETZEREIEINRICHTUNG
Original Assignee
ERNST GOOS SETZEREIEINRICHTUNG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ERNST GOOS SETZEREIEINRICHTUNG filed Critical ERNST GOOS SETZEREIEINRICHTUNG
Priority to DEG28626A priority Critical patent/DE1118223B/de
Publication of DE1118223B publication Critical patent/DE1118223B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B1/00Elements or appliances for hand composition; Chases, quoins, or galleys
    • B41B1/22Composing tables; Type cases; Storage cabinets; Washing or cleaning devices therefor

Landscapes

  • Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)

Description

  • Setztisch für Schriftsetzer Die Erfindung betrifft einen Setztisch für Schriftsetzer, der mit einem auf der ebenen Tischplatte aufgebauten Regal für Blindmaterial und einem oder mehreren oberhalb der Tischplatte verfahrbaren kollpulten für Setzkästen u. dgl. ausgerüstet ist.
  • Bei einem bekannten Setztisch dieser Art bildet das Regal eine in Fächer unterteilte, fest an der Rückseite des Tisches angebrachte Wand, und die Rollpulte laufen einerseits auf der Vorderkante der Tischfläche und andererseits auf Schienen, die in einigem Abstand über der Oberkante der Fächer am Regalaufbau angebracht sind. Diese Anordnung ergibt einen verhältnismäßig hohen Aufbau, der die Übersicht im Setzersaal erschwert. Außerdem ist die starre Einteilung des Regals ungünstig, da Aufbauten mit verschiedenen Einteilungen auf Lager gehalten werden müssen, wenn die von Fall zu Fall verschiedenen Anforderungen einigermaßen erfüllt werden sollen.
  • Es wurde deshalb schon vorgeschlagen, das Regal so auszubilden, daß die Fächer einzeln oder gruppenweise auswechselbar sind. Dieser derart verbesserte Aufbau erfordert jedoch einen erhöhten Aufwand an Leisten und Schienen, um die Fächer aufzuhängen, so daß sich diese Ausführungsart wesentlich teurer stellt. Außerdem tritt hier auch noch der Nachteil auf, daß das in den Regalfächem gestapelte Blindmaterial, vor allem Stege und Regletten, leicht aus diesen herausfallen kann.
  • Andererseits hat man zur Herabsetzung der Bauhöhe bei feststehenden Stegregalen die Rollpulte mit ihren hinteren Rollen in Laufschienen laufen lassen, die in Form von Rinnen unmittelbar in der oberen Deckplatte oder Deckleiste des Regals angebracht waren. Auch diese Ausbildung hat die bereits angeführten Nachteile der starren Regaleinteilung.
  • Es ist der Zweck der Erfindung, diese Nachteile zu beheben und den Regalaufbau so zu gestalten, daß er einfach und mit geringem Arbeits- und Materialaufwand gefertigt werden kann und bei niedriger übersichtlicher Bauhöhe vielseitig anpassungsfähig ist an die gegebenen Verhältnisse.
  • Zu diesem Zweck ist bei einem Setztisch, dessen Rollpulte mit ihren hinteren Rollen auf einer Profilleiste laufen, gemäß der Erfindung diese Profilleiste an ihrer Unterseite so ausgebildet, daß sie gleichzeitig den -Träger für einhängbare Fachkästen beliebiger Größe und Einteilung bildet.
  • Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Profilleiste im Querschnitt im wesentlichen U-förmig gestaltet, und die nach unten gerichteten Schenkel der Leiste sind an ihrer unteren Kante mit nach innen gerichteten Flanschen versehen, an welcher die mit entsprechenden Nasen versehenen - Fachkästen von unten her eingehängt werden können.
  • Der neue Regalaufbau ermöglicht eine sehr einfache, wirtschaftliche Fertigung und zeitsparende Montage. Er ist niedrig in der Gesamtbauhöhe und läßt ohne weiteres so viel Bodenfreiheit zu, daß zwischen der Tischfläche und dem Boden der eingehängten Fachkästen noch Schriftsätze od. dgl. zu einem unmittelbar an der Rückseite des Tisches anschließenden weiteren Arbeitsplatz durchgeschoben werden können. Die leichte Auswechselbarkeit der Fachkästen ermöglicht die verschiedensten Zusammenstellungen von Fächern je nach Bedarf.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Vorderansicht des neuen Regalaufbaus, Fig. 2 eine Seitenansicht des Regalaufbaus gemäß Fig. 1, Fig.3 einen Querschnitt durch den Aufbau in größerem Maßstab.
  • Auf dem in irgendeiner üblichen Weise gestalteten Unterteil I des Setztisches ist ein Regalaufbau angeordnet, der im wesentlichen aus einer vorzugsweise aus Metall gefertigten, mittels zweier an ihren Enden angeordneter Seitenwangen 3 über der Tischplatte 4 gelagerten Profilleiste 2 und aus einer Reihe von Fachkästen 5 besteht, die von unten her in die Profilleiste 2 eingehängt werden können.
  • Die Profilleiste 2 hat einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt, wobei die Schenkel dieses U nach unten gerichtet sind. An der Oberseite des U-Steges sind zwei mit geeignetem Abstand parallel zueinander verlaufende Rippen 6 ausgebildet, die als Führungsschienen für die hinteren Rollen 9 zweier längs des Tisches verschiebbarer Rollpulte 7 und 8 dienen. Zur vorderen Abstützung dieser Rollpulte auf der Tischfläche sind weitere Rollen 10 vorgesehen, die in den Fußleisten der Pulte 7 und 8 lagern.
  • Wie schon erwähnt, dient die Profilleiste 2 gleichzeitig zum Einhängen der das Regal bildenden Fachkästen 5. Diese sind vorteilhaft aus Kunststoff gefertigt, können aber auch aus anderen Werkstoffen hergestellt sein. Zum Einhängen besitzen die Schenkelenden des U-Profils der Leiste je einen nach innen gerichteten Flansch 11 bzw. 12, und die Schenkel sind ungleich lang, und zwar so, daß der dem Setzer zugekehrte, vomliegende Schenkel kürzer ist.
  • Entsprechend dieser Form der Profilleiste 2 sind auch an den Fachkästen 5 vorn und hinten zwei in der Höhe verschieden angeordnete Ansätze oder Nasen 13 und 14 vorgesehen, die bei eingehängtem Kasten auf den Flanschen 11 und 12 aufliegen. Die Rückseite der Fachkästen 5 ist so gestaltet, daß sie mit der hinteren Fläche der Profilleiste fluchten oder zumindest nicht über diese hinausragen. Die Höhe der Fachkästen ,5 ist so gewählt, daß ein gewisser Abstand x zwischen den Böden der eingehängten Kästen und der Tischfläche verbleibt. Ihre Breite kann beliebig gewählt werden und kann z. B. der Breite eines oder mehrerer der heute üblichen Fächer entsprechen. Selbstverständlich kann auch eine beliebige horizontale bzw. vertikale Unterteilung der Fachkästen je nach Wunsch und Bedarf erfolgen.
  • Die erfindungsgemäße Ausbildung des Regalaufbaus hat unter anderem auch den Vorteil; daß Doppelarbeitsplätze in besonders zweckmäßiger Weise aufgebaut werden können. Zu diesem Zweck kann die Profilleiste mit Doppelprofil gestaltet werden, so wie dies in Fig. 3 mit gestrichelten Linien angedeutet ist. Diese Doppelprofilleiste hat dann eine Symmetrieebene, die durch die hintere Begrenzungsfläche des in Fig. 3 voll ausgezogenen einfachen Profils verläuft. Die Fachkästen 5 beider Arbeitsplätze hängen in diesem Fall dann Rücken an Rücken.
  • Die Erfindung ist nicht nur auf das dargestellte und beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern kann auch in abgewandelter Form ausgestaltet werden. So wäre es beispielsweise möglich, eine beliebig andere Aufhängungsmöglichkeit für die Fachkästen in der Profilleiste vorzusehen. Weiter können die Fachkästen nach oben geschlossen oder offen sein. Selbstverständlich können auch eine oder mehrere Zwischenwangen als Tragorgane für die Profilleiste angeordnet werden, falls diese eine bestimmte Länge überschreitet und die Gefahr des Durchbiegens besteht.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Setztisch für Schriftsetzer, welcher mit einem über der Tischplatte angeordneten Fachregalaufbau und mit einem oder mehreren längs der Tischplatte verfahrbaren Rollpulten eingerichtet ist, die mit ihren hinteren Rollen auf der Kopfleiste des Fachregalaufbaus laufen, gekennzeich- net dadurch, daß der Fachregalaufbau außer aus den Seitenwangen nur aus einer Profilleiste besteht, die mit eingepreßten Führungen für die hinteren Pultrollen versehen ist und deren Unterseite für die Aufnahme von einhäng- und verschiebbaren Fächerkästen beliebiger Größe und Aufteilung eingerichtet ist.
  2. 2. Setztisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilleiste U-Profil mit nach unten gerichteten, verschieden langen Schenkeln aufweist, deren untere Enden je einen nach innen gerichteten Flansch (11, 12) aufweisen, und daß an der Oberseite der Leiste (2) eine oder mehrere Längsrippen (6) ausgebildet sind, die die Führung für die hinteren Laufrollen (9) der Rollpulte (7, 8) bilden.
  3. 3. Setztisch nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fachkästen (5) an ihrem Oberteil außen in verschiedener Höhe nach vorn und hinten gerichtete Ansätze (13,14) aufweisen, derart, daß die Ansätze (13,14) auf den Flanschen (11, 12) aufliegen, wenn die Kästen (5) von unten her in die Profilleiste (2) eingehängt werden.
  4. 4. Setztisch nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei spiegelbildlich Rücken an Rücken angeordneten Doppelsetztischen die beiden einzelnen Profilleisten (2) der Tische durch eine Doppelprofilleiste ersetzt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1694 462.
DEG28626A 1959-12-18 1959-12-18 Setztisch fuer Schriftsetzer Pending DE1118223B (de)

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DEG28626A DE1118223B (de) 1959-12-18 1959-12-18 Setztisch fuer Schriftsetzer

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1118223B true DE1118223B (de) 1961-11-30

Family

ID=7123531

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DE (1) DE1118223B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1694462U (de) * 1954-09-27 1955-03-10 Maximilian Laier Setzregal-aufsatz fuer druckereien.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1694462U (de) * 1954-09-27 1955-03-10 Maximilian Laier Setzregal-aufsatz fuer druckereien.

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