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DE1829666U - Fuehrungsschiene, insbesondere fuer die sitze von kraftfahrzeugen. - Google Patents

Fuehrungsschiene, insbesondere fuer die sitze von kraftfahrzeugen.

Info

Publication number
DE1829666U
DE1829666U DEST10820U DEST010820U DE1829666U DE 1829666 U DE1829666 U DE 1829666U DE ST10820 U DEST10820 U DE ST10820U DE ST010820 U DEST010820 U DE ST010820U DE 1829666 U DE1829666 U DE 1829666U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guide rail
hollow profile
needles
seats
motor vehicles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEST10820U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STUTTGARTER KAROSSERIEWERK REUTTER AND CO GmbH
Original Assignee
STUTTGARTER KAROSSERIEWERK REUTTER AND CO GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by STUTTGARTER KAROSSERIEWERK REUTTER AND CO GmbH filed Critical STUTTGARTER KAROSSERIEWERK REUTTER AND CO GmbH
Priority to DEST10820U priority Critical patent/DE1829666U/de
Publication of DE1829666U publication Critical patent/DE1829666U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Seats For Vehicles (AREA)

Description

  • Stuttgarter Karosseriewerk Reutter & Co. GmbH.,
    Stuttgart-W(Baden-WUrttemberg)
    Führungsschiene insbesondere für Sitze von Kraftfahrzeugen Das Gebrauchsmuster betrifft eine FUhrungsschiene, bei der eine bewegliche Schale sich von oben und seitlich mittels in einem Käfig geführter Wälzkörper an einem ortsfesten Profilstab abstützt und die beiden eine gemeinsame Symmetrieebene besitzenden Teile im Querschnitt ein Gehäuse bilden. Solche Führungsschienen sind in allen Fällen anwendbar, in denen ein Körper auf einer Schiene oder einem Schienenpaar verschiebbar sein soll, der mit dem beweglichen Teil verbunden ist, z. B. bei Schubladen von Möbeln oder bei Maschinenteilen.
  • Insbesondere ist die Führungsschiene für Sitze von Kraftfahrzeugen anwendbar.
  • Dem Gebrauchsmuster liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Führungsschiene dieser Art zu schaffen, deren ortsfester, also unterer Teil verwindungssteif ist, die eine sehr geringe Bauhöhe aufweist, aus möglichst wenig Teilen besteht und daher leicht herstellbar ist und im übrigen in an sich bekannter Weise mit Wälzkörpern versehen ist, die sowohl den Druck in senkrechter Richtung als auch den Druck in waagrechter Richtung übertragen.
  • Bei den bekannten Führungsschienen stützt sich eine bewegliche Schale von oben und seitlich mittels in einem Käfig geführter Wälzkörper an einem ortsfesten Profilstab ab. Die Schale und der Profilstab besitzen eine gemeinsame Symmetrieachse und bilden im Querschnitt ein nur annähernd geschlossenes Gehäuse. Verwindungssteif kann jedoch ein ortsfest anzuordnender Profilstab bei Abmessungen und Gewichten, die für eine Führungsschiene für Sitze von Kraftfahrzeugen in Frage kommen, dann nicht
    sein, wenn er nicht ein geschlossenes Hohlprofil darstellte
    sondern ein offenes Hohlprofil. Jeder Spalt eines offenen Hohlprofiles setzt die Verwindungssteifheit außerordentlich herab.
  • Demgegenüber ist die Führungsschiene gemäß dem Gebrauchsmuster so abgebildete daß der ortsfeste Teil durch ein geschlossenes liohlprotil von im wesentlichen rechteckigem, liegendem Querschnitt gebildet ist und daß zur Aufnahme des Druckes in senk@echter Richtung Nadeln, zur Aufnahme des Druckes in waagrech@er Richtung Nadeln oder in bekannter Weise Kugeln vorgesehen sind.
  • Vorzugsweise ist das Hohlprofil aus einem StUck gezogen oder aus zwei mit ih@e@ Flanschen miteinander verschweißten Halbprofilen gebildet und mit in Abständen innerhalb desselben angeordneten, von unten zugänglichen Gewindeträgern, wie Muttern, angebördelten Büchsen od. dergl. versehen.
  • Die bewegliche Schale, die gegebenenfalls ebenso lang sein kann wie das Hohlprofil, umgibt das Hohlprofil derart, daß beide nur durch gegenseitige Verschiebung in der Längsrichtung voneinander lösbar sind.
  • Keine der bekannten Führungsschienen weist als Wälzkörper" die den in senkrechter Richtung wirkenden Druck zu übertragen haben, Nadeln auf, sondern Kugeln. Die Anwendung von Nadeln setzt voraus, daß sie eine ebene Auflagefläche haben, andernfalls kommt es zu Brüchen. Der ortsfeste Teil der Führungsschiene muß also eine ebene Auflagefläche darstellen. Wenn zwar das auch durch entsprechende Herstellung des ortsfesten Teiles der Schiene und durch entsprechenden Einbau erreicht werden kann, so wird aber doch die Auflagefläche uneben, sobald sich der ortsfeste Teil der Schiene verwindet, so daß also erst die Verwindungssteifheit des ortsfesten Teiles der Schiene in Form eines geschlossenen Hohlprofiles die Verwendung von Nadeln ermöglicht, die wiederum die Bauhöhe herabsetzt.
  • Außerdem ergibt sich dadurch eine Führungsschiene, die aus sehr wenigen Teilen besteht und daher einfach herzustellen ist. Sie besteht nämlich lediglich aus dem im Profil sohalenformigen Stab, aus dem geschlossenen Hohlprofil und aus dem die Nadeln und die gegebenenfalls anstelle von Nadeln zur Übertragung eines in waagrechter Richtung wirkenden Druckes vorgesehenen Kugeln enthaltenden Kifi@.
  • Es sind zwar auch führungsschienenartige Einrichtungen mit geschlossenem Profil bekannt. Dabei ist jedoch folgendes zu berücksichtigen. Beim Gegenstand cles Gebrauchsmusters legen die Wälzkörper beim Bewegen des Sitzes den halben Weg des Sitzes zurück. Wenn, wie üblich, Wälzkörper nicht gleichmäßig verteilt auf die jeweils druckende und tragende Länge der Führungsschiene angeordnet sind, sondern nur an zwei Stellen, nämlich in der Nähe der Enden dieser Länge, vorgesehen sind, dann wird diese Anordnung in der Nähe der Enden dieser Länge deshalb gewählt, um eine möglichst große Stabil@tät des Sitzes bei einseitig auf den Sitz,
    z. B. nur auf die Lehne oder nur auf die Vorderkante des
    Sitzes, ausgeübten Drücken zu erziehen.
    Der H8chstabstand, in dem die vorderen und die hinteren
    Wälzkörper voneinander angeordnet soin können, beträgt
    rund : Sitzlänge (in der Längsrichtung des Kraftfahrzeuges gemessen) minus 1/2 Schiebebereich, oder anders ausgedrückt, die feststehende Schiene und die bewegliche Schale, also auch der Sitz, müssen mindestens eine Länge von H8chstabstand plus 1/2 Schiebebereich haben.
  • Bei den bekannten führungsschienenartigen Einrichtungen sind zwar beide Teile der Einrichtung als Rohre, also als geschlossene Hohlprofile, ausgebildet. Dort liegen aber die Verhältnisse anders. Das erste Rohr muß eine Länge von Höchstabstand der Wälzkörper plus 1/2 Schiebebereich haben. Das zweite Rohr muß eine Länge von Höchstabstand der Wälzkörper plus 1 1/2 Schiebebereich haben, denn es muß um einen ganzen Schiebebereich länger sein als das erste Rohr. Das würde also bedeuten, daß bei Anwendung der Einrichtung zur ängs/erschiebung eines Sitzes der Höchstabstand der Wälzkörper um 1 1/2 Schiebebereiche kürzer sein muß als die Sibzlänge, hingegen beim Gegenstand des Gebrauchsmusters nur um 1/2 Schiebebereich kürzer als die Sitzlänge. Mit der bekannten Einrichtung kann also bei weitem nicht die gleiche Stabilität erreicht werden wie beim Gegenstand des Gebrauchsmusters. Bei diesem wird das geschlossene Hohlprofil des ortsfesten Teiles der Führungsschiene in anderer Weise angewendet.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigen : Fig. l einen Schnitt durch eine erste Ausführungsform Fig. 2 einen Teilschnitt durch eine teilweise abgeänderte erste Ausführungsform Fig. 3 einen Schnitt durch eine zweite Ausführungsform.
  • Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 ist das ortsfeste" im Querschnitt rechteckige Hohlprofil 1 aus zwei Halbprofilen 2, 3 zusammengesetzt, die an ihren Längskanten Flanschen 2', 3' aufweisen, die miteinander verschweißt sind. Auf dem Hohlprofil 1 liegen Nadeln 4 oder Kugeln auf, die eine bewegliche Schale 5 tragen, die beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 die Flanschen 3' des Hohlprofils 1 mit einem umgebördelten Rand 5' ohne Berührung so umgibt, daß das Hohlprofil und die bewegliche Schale nur durch gegenseitige Verschiebung in der Längsrichtung voneinander lösbar sind.
    Seitlich am Hohlprofil l über den Flanschen 22 und um-
    geben von der beweglichen Schale 5 sind Kugeln 6 oder
    Nadeln angeordnete die zusammen mit den Nadeln 4 durch
    einen Käfig 7 geführt werden. Die Nadeln 4, die Kugeln 6 und der Käfig 7 brauchen nicht Uber die ganze Länge der beweglichen Schale angeordnet zu sein, sondern in bekannter Weise nur an mindestens zwei Stellen, nämlich an den Enden der beweglichen Schale.
  • Zur Befestigung des. Hohlprofils 1 kennen in Abständen innerhalb des Hohlprofils 1 Befestiaungsmittel vorgesehen sein, die aus von unten zugänglicher Gewindeträgern bestehen können. Solche Gewindeträger können angeschweißte
    Muttern 8 oder auch nach innen angebördelte oder gezogene,,
    %...
    mit Innengewinde versehene BUchsen 9 sein, wie Fig. 2
    zeigt.
    Die AusfUhrungsform gemäß Fig. 3 unterscheidet sich von der Ausführungsform gemäß Fig. 1 lediglich dadurch, daß das Hohlprotil 1 aus einem StUck gezogen ist und an seiner Unterseite Stufen 10 aufweist, in die die umgebSrdelten Ränder sg der beweglichen Schale 5 hineinragen.

Claims (3)

  1. Schutzansprüche 1) Führungsschiene, bei der eine bewegliche Schale sich von oben und seitlich mittels in einem Käfig geführter Wälzkörper an einem ortsfesten Profilstab abstützt und die beiden eine gemeinsame Symmetrieebene besitzenden Teile im Querschnitt ein Gehäuse bilden, insbesondere für Sitze von Kraftfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß der ortsfeste Teil durch ein gesc@lossenes Hohlprofil (1) von im wesentlichen rechteckigem, liegendem Querschnitt gebildet tut und daß zur Aufnahme des Druckes in senkrechter Richtung Nadeln, zur Aufnahme des Druckes in waagrechter Richtung Nadeln oder in bekannter Weise Kugeln vorgesehen sind.
  2. 2) Führungsschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Hohlprofil (1) aus einem Stück gezogen oder aus zwei mit ihren @lanschen (2', 3') miteinander verschweißten Halbprofilen (2, 3) gebildet ist.
  3. 3) Führungsschiene nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Hohlprofil (1) mit in Abständen innerhalb desselben engetvdneten, von unten zugänglichen Gewindeträgern, wie Muttern (8) angebördelten BUchsen (9) od. dergl. versehenist.
DEST10820U 1959-01-28 1959-01-28 Fuehrungsschiene, insbesondere fuer die sitze von kraftfahrzeugen. Expired DE1829666U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEST10820U DE1829666U (de) 1959-01-28 1959-01-28 Fuehrungsschiene, insbesondere fuer die sitze von kraftfahrzeugen.

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1829666U true DE1829666U (de) 1961-04-13

Family

ID=32977840

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEST10820U Expired DE1829666U (de) 1959-01-28 1959-01-28 Fuehrungsschiene, insbesondere fuer die sitze von kraftfahrzeugen.

Country Status (1)

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DE (1) DE1829666U (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2715640A1 (de) * 1977-04-07 1978-10-19 Hammerstein Gmbh C Rob Gleitschienenfuehrung mit feststellvorrichtung fuer fahrzeugschiebesitze
DE3302467A1 (de) * 1983-01-26 1984-07-26 Albert 5438 Westerburg Griesemer Schienenpaar zum verstellen von fahrzeugsitzen
DE102019109073A1 (de) * 2019-04-05 2020-10-08 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Fahrzeugsitz, insbesondere Kraftfahrzeugsitz

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2715640A1 (de) * 1977-04-07 1978-10-19 Hammerstein Gmbh C Rob Gleitschienenfuehrung mit feststellvorrichtung fuer fahrzeugschiebesitze
DE3302467A1 (de) * 1983-01-26 1984-07-26 Albert 5438 Westerburg Griesemer Schienenpaar zum verstellen von fahrzeugsitzen
DE102019109073A1 (de) * 2019-04-05 2020-10-08 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Fahrzeugsitz, insbesondere Kraftfahrzeugsitz

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