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DE1117269B - Selbsttaetige Formanlage fuer die Herstellung von Sandformen in Giessereibetrieben - Google Patents

Selbsttaetige Formanlage fuer die Herstellung von Sandformen in Giessereibetrieben

Info

Publication number
DE1117269B
DE1117269B DEB56599A DEB0056599A DE1117269B DE 1117269 B DE1117269 B DE 1117269B DE B56599 A DEB56599 A DE B56599A DE B0056599 A DEB0056599 A DE B0056599A DE 1117269 B DE1117269 B DE 1117269B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
box
molding
empty
boxes
automatic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB56599A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Juergen V Fahland
Werner Moebius
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Badische Maschinenfabrik A G
Original Assignee
Badische Maschinenfabrik A G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Badische Maschinenfabrik A G filed Critical Badische Maschinenfabrik A G
Priority to DEB56599A priority Critical patent/DE1117269B/de
Priority to GB1315460A priority patent/GB938230A/en
Publication of DE1117269B publication Critical patent/DE1117269B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D33/00Equipment for handling moulds
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C11/00Moulding machines characterised by the relative arrangement of the parts of same
    • B22C11/02Machines in which the moulds are moved during a cycle of successive operations
    • B22C11/04Machines in which the moulds are moved during a cycle of successive operations by a horizontal rotary table or carrier
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C11/00Moulding machines characterised by the relative arrangement of the parts of same
    • B22C11/02Machines in which the moulds are moved during a cycle of successive operations
    • B22C11/08Machines in which the moulds are moved during a cycle of successive operations by non-rotary conveying means, e.g. by travelling platforms
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C13/00Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes
    • B22C13/12Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes for cores
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D33/00Equipment for handling moulds
    • B22D33/02Turning or transposing moulds

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

  • Selbsttätige Formanlage für die Herstellung von Sandformen in Gießereibetrieben Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige Formanlage für die Herstellung von Sandformen in Gießereibetrieben, bei der zwischen den parallellaufenden Trumen einer umlaufenden, die Formkasten transportierenden Standbahn wenigstens je eine Formmaschine für die Ober- und Unterkästen angeordnet ist und bei der für den Transport der Forskastenhälften von einem Trum zur Formmaschine und von da zum anderen Trum der Standbahn Hebezeuge vorgesehen sind, die auf einer obenliegenden Traverse quer verfahrbar sind.
  • Bei einer derartigen bekannten Formanlage ist zwischen jedem Trum der Standbahn und jeder Formmaschine eine Rollenbahn vorgesehen, auf denen die Formkastenhälften quer zur Bewegungsrichtung der Standbahn verschiebbar sind. Die Hebezeuge dienen bei dieser Anlage lediglich zum tYbersetzen der leeren Formkastenhälften von der Standbahn auf die Rollenbahn zur Formmaschine bzw. der fertigen Forrnkastenhälften von der von der Formmaschine kommenden Rollenbahn auf die Standbahn. Zwischen der Formmaschine für die Unterkästen und der die fertigen Unterkästen transportierenden Rollenbahn ist bei dieser Formanlage noch eine besondere Einrichtung zum Drehen der fertigen Unterkästen vorgesehen.
  • Diese Ausbildung macht die Anlage vielteilig, kompliziert und störungsempfindlich. Als besonders nachteilig hat sich dabei noch der Transport der fertigen Formkastenhälften mittels einer Rollenbahn erwiesen.
  • Außerdem erfordert diese Anlage verhältnismäßig viel Platz, der in Gießereibetrieben. oftmals nicht zur Verfügung steht.
  • Durch die Erfirldung soll daher die Aufgabe gelöst werden, die Herstellung von Sandformen in einer selbsttätigen Formanlage und die Formanlage selbst in noch weitergehendem Maße als bisher zu vereinfachen und dadurch die Zeit zu verkürzen, die für das Abuehmesl der leeren Formkastenhälften, das Füllen mit Formsand, das Verdichten des Formsandes und das Absetzen der fertigen Formkastenhälften bisher erforderlich war.
  • Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß das Hebezeug für das Abnehmen der leeren Fcrmkastenhälften von einem Trum der Standbahn und das Zubringen zur Formmaschine als ein auf der Traverse querverfahrbares Leerkastengerät ausgebildet ist, mit dem ein MefS und Füllbehälter für den Formsand, ein Füllrahmen für das Einfüllen des Formsandes in die Formkastenhälften sowie ein Profflabstreifer für den Formsand verbunden sind, während das Hebezeug für das Abnehmen der fertigen Fonmkastenhilften von der Formmaschine und das Zubringen zum anderen Trum der Standbahn als ein auf der gleichen Traverse querverfahrbares Fertigkastengerät ausgebildet ist, das mit einem Preßhaupt zum Pressen des eingefüllten Formsandes zusammenarbeitet und mit einer Kastenwendevorrichtung für die Unterkästen bzw. einer Kastenverklammerungsvorrichtung für die Oberkästen verbunden ist, und daß für die aufeinanderfolgenden Arbeitsgänge eine Steuereinrichtung vorgesehen ist, durch die der Beginn jedes folgenden Arbeitsganges in Abhängigkeit von der ordnungsgemäßen Beendigung der vorhergehenden Arbeitsgänge sowohl für das Leerkastengerät als auch für das Fertigkastengerät für sich gesteuert ist, die ihrerseits nur gemeinsam oder nachein ander in derselben Richtung quer verfahrbar sind.
  • Die Anordnung von zwei auf der gleichen Traverse querverfahrbaren Hebezeugen gibt die Möglichkeit, die einzelnen Arbeitsgänge so aufeinander abzustimmen, daß eine wesentliche Zeitersparnis erreicht werden kann. Sowohl das Leerkastengerät als auch das Fertigkastengerät sind dabei mit Einrichtungen verbunden, durch die sämtliche Arbeiten für die Herstellung fertiger Formen während des Bewegungsablaufes durchführbar sind.
  • Im einzelnen ist vorgesehen, daß der Füllbehälter des Leerkastengerätes während des Abnehmen der leeren Formkastenhälfte von der Standbahn mit einer abgemessenen Menge Formsand beschickbar ist und daß der benötigte Formsand durch ein in bekannter Weise oberhalb der Traverse angeordnetes Transportband einer über dem die leeren Formkasten tragenden Trum der Standbahn angeordneten Zumeßvorrichtung zuführbar ist und daß der Füllrahmen vom Leerkastengerät vor dem Entleeren des Formsandes in die Formkastenhälfte auf die auf der Formmaschine abgesetzte Leerkastenhälfte aufsetzbar und nach dem Einrütteln des Formsandes von der Formkastenhälfte abnehmbar ist.
  • Durch den amLeerkastengerätangeofdnetenProflabstreifer wird bei der Querbewegung des Leerkastengerätes zu dem die Leerkastenhälften heranfiihrenden Trum der Standbahn der Überschuß des in die Formkastenhälfte auf der Formmaschine eingerättelten Sandes abgestreift. Dabei ist der Profflabstreifer während dieser Bewegung durch ein Kurvenlineal auf und ab beweglich, so daß durch entsprechende Ausbildung des Abstreiferprofils und des Kurvertineals jede beliebige Obertlächengestalt des im Kasten befindlichen Sandes erzielt werden kann. Während der Querbewegung des Leerkastengerätes zur Fornunaschine hin wird durch die am Leerkastengerät angebrachten Blasdüsen die Formplatte saubergeblasen.
  • Erfindungsgemäß ist mit dem Fertigkastengerät ein Preßzylinder verbunden, in dem außer dem Kolben für das Preßhaupt ein weiteres Kolben für eine Stütze angeordnet ist, durch die der Preßzylinder während des Preßvorganges gegen einen festen Anschlag abgestützt ist.
  • Zweckmäßigerweise besitzen das Leerkastengerät und das Fertigkastengerät je einen zwei Arme aufweisenden Kastengreifer, der durch zwei Kolbenstangen von pneumatischen Kraftkolben in lotrechter Richtung verfahrbar ist, wobei an den freien Enden der Arme in waagerechter Richtung wirkende Pneumatikzylinder angeordnet sind, deren einander zugewendete Kolbenstangenenden je einen Teil einer Lagerschale aufweisen, welche von der Seite her unter die an den Kasterdiälften angeordneten Lagerzapfen greifen. Die Lagerschalenteile weisen zweckmäßig eine kegelige Schulter auf, die an den kegelstumpfförmigen Enden der Lagerzapfen zur Anlage kommen. Außerdem weist jeder Lagerzapfen einen senkrecht verlaufenden Schlitz auf, in den ein oberhalb des querverschiebbaren Lagerschalenteils angeordnetes Kupplungselement mit schraubenzieherartig abgeflachtem Ende eingreift.
  • Beim Fertigkastengerät für die Oberkästen sind diese Kupplungselemente fest angeordnet, so daß sie den fertigen Oberkasten gegen Drehung sichern. Beim Fertigkastengerät für die Unterkästen dagegen sind die Kupplungselemente um eine horizontale Achse drehbar angeordnet, wobei wenigstens eines der Kupplungselemente über einen Winkelweg von 1800 ant treibbar ist, um den Kasten zu wenden. Als Antrieb dient zweckmäßigerweise ein pneumatisch betätigter Kurbeltrieb. Außerdem sind die Kupplungselemente vorteilhafterweise in ihren Grenzlagen durch verstellbare Anschläge fixiert.
  • Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, für die in lotrechter Richtung verfahrbaren Kastengreifer Zentriervorrichtungen vorzusehen, die aus fest angeordneten, an ihren Enden konischen Stiften bestehen, die in Bohrungen in den Kastengreiferu eintreten.
  • Zum Vorzentrieren der Leerkastenhälften ist beiderseits des die Leerkastenhälften transportierenden Trums der Standbahn eine Einrichtung vorgesehen, die aus querverschiebbaren, an ihren Enden schraubenzieherartig abgeflachten Bolzen besteht, welche in die senkrecht verlaufenden Schlitze in den Lager- zapfen der Kästen eintreten, und für die Unterkästen sind weiterhin Niederhalter vorgesehen, welche an den Unterkästen angeordnete Leisten während des Abhebens der Oberkästen übergreifen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 in schematischer Darstellung eine Ansicht der erfindungsgemäßen Formvorrichtung für die Oberkästen, teilweise im Schnitt, in einer bestimmten Arbeitsstellung, Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Ansicht der Formvorrichtung für die Unterkästen in einer anderen Arbeitsstellung; Fig. 3 zeigt einen senkrechten Schnitt in schematischer Darstellung durch die Enden der Kastengreifer für die Oberkästen, Fig. 4 einen der Fig 3 entsprechenden Schnitt für die Unterkästen mit der Wendevorrichtung, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 3 zusammen mit einer schematischen Darstellung der Vorzentriereinrichtung.
  • Fig. 1 und 2 zeigen die beiden im wesentlichen gleich ausgebildeten, in der Bewegungsrichtung der Standbahn hFintereinanderliegenden Formvorrichtungen für die Oberkästen (Fig. 1) und die Unterkästen (Fig. 2). Auf je einer obenliegenden Traverse 1 sind zwei Hebezeuge gemeinsam oder nacheinander in der gleichen Richtung quer verfahrbar. Zu ihrem Antrieb dienen pneumatische Kraftkolben 2. Im Fahrbereich der beiden Hebezeuge liegen die Trume 3 und 4 einer umlaufenden Standbahn, wobei das Trum 3 die Leerkastenhälften 5, 6 anliefert, während das Trum 4 die fertigen Formkastenhälften abtransportiert.
  • Zwischen den beiden Trumen 3 und 4 ist sowohl für die Oberkästen 5 als auch für die Unterkästen 6 je eine Fornunaschine 7 fest angeordnet, die in bekannter Weise eine Formplatte8 mit nicht dargestellten Rüttelvorrichtungen aufweist.
  • Das zwischen dem Trum 3 und der Formmaschine 7 querverfahrbare Leerkastengerät ist mit9 und das zwischen der Fornunaschine 7 und dem Trum 4 verfahrbare Fertigkastengerät mit 10 bezeichnet.
  • In Fig. 1 ist eine Arbeitsstellung der Formvorrichtung für die Oberkästen dargestellt, bei der das Leerkastengerät einen leeren Oberkasten 5 vom Trum 3 der Standbahn abnimmt, während gleichzeitig das Fertigkastengerät 10 einen bereits auf die Formmaschine 7 aufgesetzten und mit Sand gefüllten OberkastenSa bearbeitet.
  • Oberhalb der Standbahn 3 ist ein Transportband 11 angeordnet, das einen mit dem Leerkastenigerät 9 verbundenen Meß- und Füllbehälter 12 mit Formsand beschickt. In dieser Stellung ist das zwei aufeinandergesetzte Formkastenhälften 5 und 6 tragende Trum 3 der Standbahn zum Stillstand gekommen und eine beiderseits des Trums 3 angeordnete Einrichtung 13 zum Vorzentrieren der Leerkastenhälften 5, 6 in Tätigkeit getreten, wie später noch im einzelnen beschrieben werden wird.
  • Sowohl das Leerkastengerät 9 als auch das Fertigkastengerät 10 besitzen einen zwei Arme 14 aufweisenden Kastengreifer, der durch zwei Kolbenstangen von pneumatischen Kraftkolben 15 in lotrechter Richtung verfahrbar ist, wobei an den freien Enden der Arme in waagerechter Richtung wirkende Prreumatikzylinder 16 angeordnet sind (vgl. Fig. 3 und 4), deren einander zugewendete Kolbenstangenenden 17 je als Teil einer Lagerschale ausgebildet sind, welche von der Seite her unter die an den Kastenhälften angeordneten Lagerzapfen 18 greifen können, wie dies insbesondere aus Fig. 2 bis 5 ersichtlich ist.
  • Die Lagerschalenteile weisen je eine kegelige Schulter 19 auf, die an den kegelstumpfförmigen Enden 20 der Lagerzapfen 18 zur Anlage kommen. Oberhalb der querverfahrbaren Lagerschalerteile 17 sind Kupplungselemente 21 angeordnet, die mit einem schraubenzieherartig abgeflachten Ende in senkrechte Schlitze 22 in den Lagerzapfen 18 eingreifen können.
  • Beim Fertigkastengerät für die Oberkästen 5 sind diese Kupplungselemente 21 nichtdrehbar angeordnet (Fig. 3), während sie beim Fertigkastengerät für die Unterkästen drehbar gelagert sind. Wenigstens eines der beiden Kupplungselemente (Fig. 4) kann in diesem Falle mit Hilfe eines Kurbeltriebes 23 um 1800 gedreht werden, um den fertigen Unterkasten, nachdem er von der Formplatte abgenommen ist, zu wenden.
  • Als Antrieb für den Kurbeltrieb dient ein pneumatischer Kraftkolben 24.
  • Während der Meß- und Füllbehälter 12 des Leerkastengerätes 9 mit Formsand beschickt wird (Fig. 1), wird der Kastengreifer nach unten gefahren, wobei seine beiden Arme 14 mit an ihrem unteren Ende angeordneten Bohrungen 25 über fest angeordnete Zentrierstifte 26 greifen, so daß ihre genaue Lage ge sichert ist. Die Lagerschalenteile 17 sind dabei noch zurückgezogen. Die Kupplungselemente 21 greifen aber von oben her in die Schlitze 22 der Lagerzapfen 18 ein. Sobald der Kastengreifer ganz ausgefahren ist, werden die Lagerschalenteile durch die Pneumatikzylinder 16 unter die Lagerzapfen 18 geschoben.
  • Durch die Anlage der kegeligen Schulter 19 an den kegelstumpfförmigen Enden 20 der Lagerzapfen und die in die Schlitze 22 eingreifenden Kupplungselemente wird der Kasten sicher gefaßt.
  • Die obenerwähnte Vorzentriereinrichtung 13 besteht aus Kupplungselementen, die ähnlich ausgebildet sind wie die oben beschriebenen, nur sind diese Kupplungselemente quer verschiebbar und mit stärker abgeflachten Enden versehen. Sie werden, nachdem die Standbahn stillgesetzt worden ist, durch eine pneumatische Einrichtung 27 gegeneinandergeschoben und greifen dabei in die Schlitze 22 der Lagerzapfen ein und drücken damit die Formkastenhälften 5, 6 in die richtige Lage. Hier nicht dargestellte Niederhalter können ebenfalls quer verschiebbar angeordnet sein.
  • Sie übergreifen an den Unterkästen 6 angeordnete Leisten, so daß diese beim Hochheben der Oberkästen 5 festgehalten sind.
  • Während des oben beschriebenen Vorganges hat das über der Formmaschine 7 stehende Fertigkastengerät 10, das einen Preßzylinder 30 trägt, mit seinem Preßhaupt 31 den in den Formkasten 5 a auf der Formplatte eingerüttelten Formsand festgepreßt. Das Preßhaupt 31 ist am Ende einer Kolbenstange des Preßzylinders 30 angeordnet, in dem ein weiterer Kolben vorgesehen ist, dessen Kolbenstangenende 32 sich während des Preßvorganges gegen einen festen Anschlag 33 abstützt, so daß die Traverse 1 mit dem Preßdruck nicht belastet ist. Im Anschluß an den Preßvorgang werden auch beim Fertigkastengerät die beiden Arme 14 nach unten bewegt und die Lagerschalenteile 17 unter die Lagerzapfen 18 geschoben Dann wird vom Leerkastengerät 9 der Leerkasten 5 und vom Fertigkastengerät 10 der gefüllte Formkasten 5 a durch lotrechtes Verfahren der Kastengreifer hochgehoben, und anschließend werden sowohl das Leerkastengerät als auch das Fertigkastengerät in Fig. 1 nach links verfahren. Beim Anheben des fertigen Kastens 5 a von der Formplatte wird durch eine nicht dargestellte Vibrationsvorrichtung ein einwandfreies Lösen der Sandform von der Formplatte sichergestellt. In gleicher Weise arbeitet auch die Formvorrichtung für die Unterkästen 6. Während des Querverfahrens nach links tritt bei der Formvorrichtung für die Unterkästen die Kastenwendevorrichtung 23, 24 in Tätigkeit, so daß der Kasten 6 a gewendet wird, wie dies in Fig. 2 angedeutet ist.
  • Am Leerkastengerät 9 sind Blasdüsen 35 angeordnet, die während der Querbewegung nach links die nunmehr frei liegende Formplatte 8 der Formmaschine 7 sauberblasen.
  • Wenn beide, das Leerkastengerät 9 und das Fertigkastengerät 10, die in Fig. 2 dargestellte Endlage erreicht haben, werden die Kastengreifer erneut nach unten ausgefahren, wodurch bei beiden Formvorrichtungen je ein Leerkasten s bzw. 6 auf die Formplatte 8 der Formmaschine 7 aufgesetzt wird. Der fertige Unterkasten 6 a wird nach Wendung auf das Trum 4 der Standbahn abgesetzt, während der fertige Oberkasten 5 a auf den vom Trum 4 herangebrachten fertigen Unterkasten 6 a aufgesetzt und gegebenenfalls mit diesem verklammert wird.
  • Am Leerkastengerät9, das nun über der Formmaschine steht, ist ein absenkbarer Füllrahmen 36 angeordnet, der nunmehr auf den Leerkasten aufgesetzt wird. Danach werden die bisher den Maß- und Füllbehälter 12 nach unten abschließenden Entleerungsklappen 37 durch Ausfahren der Kolbenstangen von pneumatischen Kraftkolben 38 geöffnet, so daß der Formsand in den auf der Formplatte 8 aufgesetzten leeren Kasten hineinfallen kann. Gleichzeitig tritt eine in der Formmaschine 7 angeordnete Rüttelvorrichtung in Tätigkeit, die den Formsand in den Leerkasten einrüttelt. Vor Beginn des Rüttelvorganges wurden bereits die Lagerschalenteile 17 zurückgezogen.
  • Der in senkrechter Richtung gefederte Füllrahmen 36 bleibt aber während des Rüttelvorganges auf dem Leerkasten aufgesetzt. Nach Beendigung des Rüttelvorganges werden der Kastengreifer und der Füllrahmen 36 nach oben gefahren, wobei gleichzeitig auch die Entleerungsklappen 37 wieder geschlossen werden. In der Zwischenzeit sind auch die Lagerschalenteile 17 beim Fertigkastengerät zurückgezogen worden und der Kastengreifer wieder hochgefahren worden.
  • Nun werden sowohl das Leerkastengerät als auch das Fertigkastengerät wieder nach rechts gefahren, wobei ein am Leerkastengerät angebrachter Profilabstreifer 40 den in den Formkasten auf der Formatmaschine eingerüttelten Formsand bei der Querbewegung des Leerkastengerätes abstreift. Mit Hilfe einer Kurvensteuerung 41 kann dem' Profilabstreifer 40 während der Querverschiebung eine Auf- und Abbewegung erteilt werden, wadurch es möglich ist, der Formsandobertiäche ein bestimmtes Profil zu geben.
  • Im allgemeinen wird die Formsandoberfläche gegen die Mitte des Formlcastens zu ausgehöhlt, damit beim anschließenden Pressen des Formsandes an den Formkastenrädern eine höhere Verdichtung des Formsandes eintritt.
  • Wenn das Leerkastengerät und das Fertigkastengerät durch die Querverschlebung nach rechts wieder die in Fig. 1 bezeichnete Lage erreicht haben, tritt beim Fertigkastengerät der Preßsteinpei 31 in Tätigkeit, um den Formsand festzupressen, während das Leerkastengerät von der inzwischen um einen Takt weiterbewegten Standbahn einen neuen Kasten aufnimmt.
  • Die automatische Formanlage besteht aus zwei in der Bewegungsrichtung in der Standbahn hintereinanderliegenden Vorrichtungen wie sie soeben beschrieben worden sind. In der einen werden die Oberkästen geformt, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist. Die von dem Trum 3 abgenommenen Oberkästen 5 wandern auf die Formmaschine 7 und von dort ohne Kastenwendung auf das Trum 4, wo bereits der fertiggeformte, von der zweiten Vorrichtung hergestellte Unterkasten 6 a antransportiert worden ist. Oberkasten und Unterkasten werden dann vom Fertigkastengerät der ersten Vorrichtung zur fertigen Form vereinigt und gegebenenfalls durch eine nicht dargestellte Verklammerungseinrichtung miteinander verklammert.
  • Bei der in der Laufrichtung des Trums 3 der Standbahn hinter der Oberkastenformvorrichtung liegenden Unterkastenformvorrichtung werden in der beschriebenen Weise die Unterkästen 6 von dem Trum 3 der Standbahn abgenommen, zur Formmaschine 7 gebracht, gefüllt und unter Kastenwendung auf das Trum 4 abgesetzt, von wo aus sie beim nächsten Takt der Standbahn in die Ebene der Oberkastenformvorrichtung gebracht werden, die auf den Unterkasten 6 a den Oberkasten 5 a aufsetzt.
  • Der Arbeitsablauf ist durch eine an sich bekannte Folgesteuerung sichergestellt. Jeder folgende Arbeitsgang kann durch eine solche Steuerung erst dann beginnen, wenn der oder die vorhergehenden Arbeitsgänge ordnungsgemäß zu Ende gebracht worden sind.
  • Sowohl das Fertigkastengerät als auch das Leerkastengerät besitzen eine Steuerung der Arbeitsabläufe, die unabhängig von der Steuerung der Arbeitsfolge im anderen Gerät ist. Jedoch sind die Querbewegungen der beiden Geräte in geeigneter Weise gegeneinander blockiert. Auch ist dafür gesorgt, daß die gesamte Anlage stillgesetzt wird, wenn irgendein Arbeitsgang wegen irgendeiner Störung nicht zu Ende geführt werden konnte.

Claims (16)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Selbsttätige Formanlage für die Herstellung von Sandformen in Gießereibetrieben, bei der zwischen den parallellaufenden Trumen einer umlaufenden, die Formkasten transportierenden Standbahn wenigstens je eine Formmaschine für die Ober- und Unterkästen angeordnet ist und bei der für den Transport der Formkastenhälften von einem Trum zur Formmaschine und von da zum anderen Trum der Standbahn Hebezeuge vorge sehen sind, die auf einer obenliegenden Traverse quer verfahrbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Hebezeug für das Abnehmen der leeren Formkastenhälften von einem Trum (3) der Standbahn und das Zubringen zur Formmaschine (7) als ein auf der Traverse (1) querverfahrbares Leerkastengerät (9) ausgebildet ist, mit dem ein Meß-und Füllbehälter (12) für den Formsand, ein Füllrahmen (36) für das Einfüllen des Formsandes in die Formkastenhälften (5, 6) sowie ein Profilabstreifer (40) für den Formsand verbunden sind, während das Hebezeug für das Abnehmen der fertigen Formkastenhälften von der Formmaschine und das Zubringen zum anderen Trum (4) der Standbahn als ein auf der gleichen Traverse quer- verfahrbares Fertigkastengerät (10) ausgebildet ist, das mit einem Preßhaupt (31) zum Pressen des eingefüllten Formsandes zusammenarbeitet und mit einer Kastenwendevorrichtung (23, 24) für die Unterkästen bzw. einer Kastenverklammerungsvorrichtung für die Oberkästen verbunden ist, und daß für die aufeinanderfolgenden Arbeitsgänge eine Steuereinrichtung vorgesehen ist, durch die der Beginn jedes folgenden Arbeitsganges in Abahängigkeit von der ordnungsgemäßen Beendigung der vorhergehenden Arbeitsgänge sowohl für das Leerkastengerät als auch für das Fertigkastengerät für sich gesteuert ist, die ihrerseits nur gemeinsam oder nacheinander in derselben Richtung quer verfahrbar sind.
  2. 2. Selbsttätige Formanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllbehälter (12) des Leerkastengerätes (9) während des Abnehmens der leeren Formkastenhälfte von dem Trum (3) der Standbahn mit einer abgemessenen Menge Formsand beschickbar ist und daß der benötigte Formsand durch ein in bekannter Weise oberhalb der Traverse angeordnetes Transportband (11) einer über dem die leeren Formkästen tragenden Trum der Standbahn angeordneten Zumeßvorrichtung zuführbar ist.
  3. 3. Selbsttätige Formanlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllrahmen (36) vom Leerkastengerät (9) vor dem Entleeren des Formsandes in die Formkastenhälfte auf die auf der Formmaschine (7) abgesetzte Leerkastenhälfte aufsetzbar und nach dem Einrütteln des Formsandes von der Formkastenhälfte abnehmbar ist.
  4. 4. Selbsttätige Formanlage nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch den am Leerkastengerät (9) angeordneten Profilabstreifer (40) bei der Querbewegung des Leerkastengerätes zu dem die Leerkastenhälften heranführenden Trum (3) der Standbahn der Überschuß des in die Formkastenhälfte auf der Formmaschine (7) eingerüttelten Sandes abstreifbar ist.
  5. 5. Selbsttätige Formanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Profil abstreifer (40) während des Abstreifvorganges durch ein fest angeordnetes Kurvenlineal (41) in seiner Höhenlage verstellbar ist.
  6. 6. Selbsttätige Formanlage nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Leerkastengerät (9) Blasdüsen (35) angebracht sind, die während der Querbewegung des Leerkastengerätes zur Formmaschine hin deren Formplatte (8) sauberblasen.
  7. 7. Selbsttätige Formanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Fertigkastengerät (10) ein Preßzylinder (30) verbunden ist, in dem außer dem Kolben für das Preßhaupt (31) ein weiterer Kolben für eine Stütze (32) angeordnet ist, durch die der Preßzylinder während des Preßvorganges gegen einen festen Anschlag (33) abgestützt ist.
  8. 8. Selbsttätige Formanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Leerkastengerät (9) und das Fertigkastengerät (10) je einen zwei Arme (14) aufweisenden Kastengreifer besitzen, der durch zwei Kolbenstangen von pneumatischen Kraftkolben (15) in lotrechter Richtung verfahrbar ist, und daß an den freien Enden der Arme (14) in waagerechter Richtung wirkende Pneumatikzylinder (16) angeordnet sind, deren einander zugewendete Kolbenstangenenden je einen Teil einer Lagerschale (17) aufweisen, welche von der Seite her unter die an den Kastenhälften angeordneten Lagerzapfen (18) greifen.
  9. 9. Selbsttätige Formanlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerschalenteile (17) eine kegelige Schulter (19) aufweisen, die an den kegelstumpfförmigen Enden (20) der Lagerzapfen (18) zur Anlage kommen.
  10. 10. Selbsttätige Formanlage nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Lagerzapfen (18) einen senkrecht verlaufenden Schlitz (22) aufweist, in den ein oberhalb des querverschiebbaren Lagerschalenteils (17) angeordnetes Kupplungselement (21) mit schraubenzieherartig abgeflachtem Ende eingreift.
  11. 11. Selbsttätige Formanlage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungselemente beim Fertigkastengerät für die Unterkästen um eine horizontale Achse drehbar angeordnet sind und daß wenigstens eines der Kupplungselemente über einen Winkelweg von 1800 antreibbar ist.
  12. 12. Selbsttätige Formanlage nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb der Kupplungselemente ein pneumatisch betätigter Kurbeltrieb (23, 24) dient.
  13. 13. Selbsttätige Formanlage nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsele- mente in ihren Grenzlagen durch verstellbare Anschläge fixiert sind.
  14. 14. Selbsttätige Formanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüclie, dadurch gekennzeichnet, daß für die in lotrechter Richtung verfahrbaren Kastengreifer Zentriervorrichtungen vorgesehen sind, die aus fest angeordneten, an ihren Enden konischen Stiften (26) bestehen, die inBohrungen (25) in den Kastengreifern eintreten.
  15. 15. Selbsttätige Formanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits des die Leerkastenhälften transportierenden Trums (3) der Standbahn eine Einrichtung(27) zum Vorzentrieren der Kästen vorgesehen ist, die aus querverschiebbaren, an ihren Enden schraub enzieherartig abgeflachten Bolzen (13) besteht, welche in die senkrecht verlaufenden Schlitze(22) in den Lagerzapfen(18) der Kästen eintreten.
  16. 16. Selbsttätige Formanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits des die Leerkastenhälften transportierenden Trums (3) der Standbahn querverschiebbare Niederhalter für die Unterkästen vorgesehen sind, welche an diesen angeordnete Leisten während des Abhebens der Oberkästen übergreifen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 787 402; Sonderdruck: »Die automatischeBührer-Form- und Gießanlage«.
DEB56599A 1960-02-10 1960-02-10 Selbsttaetige Formanlage fuer die Herstellung von Sandformen in Giessereibetrieben Pending DE1117269B (de)

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GB787402A (en) * 1954-10-12 1957-12-11 Coleman Wallwork Company Ltd Improvements relating to foundry moulding apparatus

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