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DE895210C - Formmaschine - Google Patents

Formmaschine

Info

Publication number
DE895210C
DE895210C DESCH5101A DESC005101A DE895210C DE 895210 C DE895210 C DE 895210C DE SCH5101 A DESCH5101 A DE SCH5101A DE SC005101 A DESC005101 A DE SC005101A DE 895210 C DE895210 C DE 895210C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine
frame
turning
machine according
box
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH5101A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Schwiese
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DESCH5101A priority Critical patent/DE895210C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE895210C publication Critical patent/DE895210C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C11/00Moulding machines characterised by the relative arrangement of the parts of same

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

  • Formmaschine Die Entwicklung der Gießereimasch:inen, speziell der Sand'blasmaschinen, Kern- und. Formmaschinen, hat sich im Laufe der Zeit im wesentlichen auf den Füll- und Verdichtungsvorgang und den Trennvorgang zwischen Modell und Form bzrw. Kern- und Kernkasten gerichtet.
  • Es sind, als Ergebnis dieser Entwicklung in bezug auf das Füllen und Verdichten Sandblasmaschinen, Stampfmaschinen, Preßmaschnen, Rüttelmaschinen, Preßrüttelmaschinen und in geringerem Umfange Wurfmaschinen, z. B. Slinger, gebaut worden.
  • In bezug auf das Trennen hat man in der Hauptsache Abhebemaschinen, Absenkmaschinen, Durchzugmaschinen, Wendemaschinen und Umrollmaschinen geschaffen. Als weitere Maschinentypen sind ortsfeste und ortsveränderliche Maschinen anzusprechen sowie Formmaschinen, die mit festem Kasten arbeiten, und die sogenannten kastenlosen Maschinen.
  • Die vorgenannten Maschinen sind im wesentlichen als Einzweckmaschinen konstruiert, die für Serien gleichartiger Arbeit durchaus gut sind, aber den Nachteil haben, daß sie nur für ihren jeweiligen Zweck vorteilhaft eingesetzt werden könnten.
  • Die Maschine nach der Erfindung, ähnlich den kombinierten Holzbearbeitungsmaschinen (Dickten-, Hobel-, Fräs-, Bohrmaschinen) ist für viele Zwecke geeignet und ermöglicht dem die Maschine bedienenden Arbeiter ein Höchstmaß an Arbeitsleistung.
  • Die Maschine gemäß der Erfindung enthält daher einen gewissen Grundaufbau, der es ermöglicht, die vorstehend bezeichneten Aufgaben zu erfüllen. Dieser Grundaufbau wird später im einzelnen besonders erläutert.
  • Durch geringe Veränderung an Einzelbauteilen bzw. schnelles Auswechseln von Einzelbauteilen unter Beibehaltung des Grundaufbaus ist es möglich, die nachstehend genannten Aufgaben und- geforderten, Eigenschaften zu erfüllen,.
  • Die, Maschine gemäß der Erfindung soll in. bezug auf den Verdichtungsvorgang als Stampfmaschine, als Rüttelmaschine, als Unter- oder Oberpresse, als Sandblasmaschine oder aLs kombinierte Maschine arbeiten.
  • Sie soll in bezug auf die verwendbaren Modelle bzw. Kernkasten mit Einzel- oder Doppelmodellen, mit einer oder mehreren einseitigen Einzelplatten, mit zweiseitigen Reliefplatten, mit ein- oder, niehrteil:igen Kernkasten arbeiten.
  • Gleichzeitig solq die Maschine als kastenlose Maschine oder als Maschine mit festem Kasten. arbeiten können.
  • In bezug auf die Trennung von Modell bzw. Kernkasten soll sie als Abhebemaschine, Absenkmaschine, Durchzugmaschine, Wendemaschine oder als kombinierte Maschine arbeiten können.
  • Durch den weiter oben erwähtl-ten bestimmten Grundaufbau, der es ermöglicht, die Maschüne fundamentfrei auszuführen, soll sie sowoh(1 als ortsfeste als auch als ortsbewegliche Maschine vorgesehen werden können.
  • Die bisher dem Arbeiter an der Maschine überlassenen Arbeitsvorgänge, z. B. Sieben von Modellsand, Füllen des S.andblasbehälters mit Blassend, Zulegen der Formkasten sowie Abtransportieren der fertigen Formen oder Kerne- auf den Abstellplatz, sollen ebenfalls von der Maschine getätigt werden. Gleichzeitig sollen Einrichtungen ermöglichen, daß speziell die Teilflächen bzw. die entsprechenden Kernflächen. der Formen sowie die Unterfläche der Unterkasten und die Oberfläche der Oberkasten für daran vorzunehmende Arbeitsoperationen in Stellungen gebracht werden, die dies gestatten.
  • In dieser Beziehung handelt es sich beim, Formen speziell um das Schwenken des Oberkastens um eine horizontale Achse und beim Kernnachen um .die Möglichkeit, geblasene oder sonstwie verdichtete Kerne mit. Hilfe der Wendeeinrichtung und erforderlichenfalls von Kerntrockenplatten oder Kernfassonschalen von ,der Maschine zu bekommen, ohne den Kernkasten von der Maschine nehmen zu müssen. Weiterhin soll ermöglicht werden, daß Kernkasten, die am Oberteil der Blasmaschine befestigt sind, in eine Lage gebracht werden können, daß sie unter Augensicht gereinigt und Losteile angesteckt werden können, wozu die vorerwähnte Schwenkung um die horizontale Achse analog des. Oberkastens von Formen erforderlich ist.
  • Durch das erwähnte Schwenken des Oberkastens um eine horizontale Achse wird einerseits das Einlegen von Kernen in den Unterkasten und auch in den Oberkasten wegen der damit verbundenen günstigen, Sicht außerordentlich erleichtert und andererseits das Einlegen der Kerne und Kontrollieren des Unterkastens in einer entsprechenden, dem- Hu`ö .des Arbeitstisches gewünschten unieinstellbaren Höhe ermöglicht.
  • Eine weitere Aufgabe der Maschine ist es, die Modellplatten bzw. Kernkasten mit Hilfe einer Ausfahreinrichtung aus der getrennten Form herauszubekommen, ohne körperliche Arbeit zu leisten, und diese dort über eine Anwärmvorrichtung zu bringen, da einerseits bekannflich auf den Maschinentischplatten befestigte elektrische Anwärmvorricbtungen bei Rüttelmaschinen keine lange Lebensdauer haben, während das Auflegen von Heizkörpern, z. B. Briketts oder Holzkohlenkörben, auf Modell und Kernkasten außerordentlich umständlich ist, und andererseits gasbeheizte Maschinentischplatten den daran befindlichen Arbeiter duröh die Abgase sehr stören.
  • Da schwere Modellplatten; leichte Modellplatten, schwere und leichte Kernkasten beim Vibrieren einen verschieden starken und frequenzverschieldenen Vibratorschlag benötigen, sind erfindungsgemäß verschiedene Vibratoren vorgesehen, die mit verschiedener Frequenz arbeiten. und verschiedene Schlagstärke haben. Sie sind so geschaltet, .daß sie entweder einzeln oder auch zusammen arbeiten können.-Für manche Zwecke ist es günstig, die Zapfen .der weiter oben beschriebenen. Wendeplatt; als Vi'bratoren auszubilden.
  • Ein- wesentlicher Vorteil der Maschine. entsprechend der Erfindung isst der, daß ein Mann 'an ihr sämtliche Arbeitsvorgänge au.sfüh;ren kann, die notwendig sind, um eine vollständige Forrn bzw. einen vollständigen Kern auf den Abstellplatz zu bringen.
  • Es ist bekannt, daß gerade beim Aufteilen von Arbeitsgängen auf mehrere Maschinen diese Arbeitsgänge zeitlich nicht gleich aufeinander abgestimmt werden können, wodurch Verluste entstehen.. Dies ist .der Fall, wenn z. B. ein Forrnkastenteil sehr einfach in der Herstellung ist, das andere Formkastenteil sehr kompliziert und wenn dann noch Kerne eingelegt werden müssen, bei denen der Arbeitstakt zu keinem der vorgenannten Arbeiten paßt.
  • Weiterhin ergeben sich beträchtliche Ersparnisse an Mitteln, um einen Maschinenpark zu schaffen, der allen Anforderungen gerecht wird, weil Vielzweckmaschinen gemäß der Erfindung sich für alle vorkommenden Arbeiten eignen und dadurch im Gegensetz zu Einzweckmasch.inen besser ausnutzen lassen.
  • In den Abbildungen handelt es sich um. Darstellungen, die jeweils nur das eigentliche Prinzip herausarbeiten sollen, also nicht mit der konstruktiven Ausführung identisch sind. Prinzip insofern ve: -standen,als es sich -um das Erreichen eines gewissen Bewegungs- oder Arbeitsvorganges handelt. Es sind also beispielsweise Darstellungen.
  • Entsprechend dem Vorgenannten kann beispielsweise das Bewegungssystem der Positionen 22 bis 29 in den Abb. z2 und 13 durchaus konstruktiv anders gelöst werden.
  • Die *nachstehend beschriebenen Maschinenbewegungen können je nach der Maschinengröße durch. mechanische, elektrische, pneumatische oder Flüssigkeitsantriebe oder auch durch Handbewegungen erzielt werden. Sie sind in den Abbildungen und Darstellungen nicht gezeichnet, da sie mit dem eigentlichen Arbeitsprinzip der Maschine nicht zusammenhängen.
  • Das eigentliche Maschinengestell besteht aus dein Maschinengrundgestell 30 (Abb. 16), aus einer aus dem M:aschinengrundgestell 30 lotrecht herausragenden Führungssäule 30a, auf der ein gabelförmiger Rahmen 16 höhenverstellbar und feststellbar angeordnet ist. Das Maschinengestell ist an den jeweils angezogenen Stellen meist nur durch Schraffur gekennzeichnet.
  • In den Abb. i bis 6 ist im Längs- und Querschnitt eine zweiseitige Modellplatte und eine fertige Form schematisch dargestellt.
  • Hierbei ist Formkasten i der Unterkasten, 2 die Formstoffüllung, 3 die zweiseitige Modellplatte mit dem Oberkastenmode113a und dem Unterkastenmodell 3b, der Formkasten 4 der Oberkasten und 5 die Formstoffüllung dazu.
  • Abb.7 stellt einen teilweisen Längsschnitt der Einrichtung dar, Abb. 8 einen Querschnitt und Abb. 9 eine Draufsicht.
  • In Abb. 7 liegt die Modellplatte 3 in einem Wenderahmen 6, der auch als Wendeplatte ausgebildet sein kann. Der Wenderahmen 6 trägt Wendezapfen 7, die in Lagern. 8 liegen. Die Wendezapfen 7 können in bekannter Weise in den Lagern 8 arretiert werden. Die Lager 8 befinden sich auf einem Rahmenträger 9, welcher Drehzapfen io trägt. Statt des Wenderahmens oder der Wendeplatte kann auch die Modellplatte mit Zapfen ausgebildet sein.
  • Abb. io zeigt eine Seitensicht auf den. Maschinentisch mit Formkasten, Wendeplatte und Preßplatte. Es ist mit 12 der Maschinenkolben angedeutet, i i ist der Maschinentisch und i ein .darauf befindlicher Formkasten. 6 ist der Wenderahmen, der die nicht gezeichneten Modelle trägt, 4 ein Formkasten als Oberkasten. Die Abbildung zeigt den Zustand, in dem mittels des Maschinentisches ii die Formkasten i und 4. gegen die um eine horizontale Achse schwenkbare Preßplatte 13 gepre;ßt sind. Die Preßplatte 13 ist durch nicht gezeichnete Arretierungen in dieser Lage festgestellt und ist nach Lösen dieser Arretierung in den Lagern 14 mittels Lagerbolzen 15 schwenkbar. Lager 14 ist auf dem. gabelförmigen Rahmen 16 angeordnet.
  • In der gezeichneten Preßstellung ist der Wenderahmen mit seinen Zapfen durch die gegen die Preßplatte 13 getätigte Preßbewegung aus, den Lagern 8 ausgehoben. Die Preßplatte 13 trägt Spannorgane bekannter Bauart für den Oberkasten, nämlich Zylinder 17, Kolben 18, Spannzangen i9, die mit Klauen 2o an Knaggen 21 des Formkastens 4 greifen. Es ist der Zustand des Spannens gezeichnet. Abb. ii stellt in einer Seitensicht dar, wie mittels der Preßplatte 13 und der erwähnten Spannorgane derFormkasten 4. geschwenkt werden kann, wenn der Wenderahmen 6 gemäß der AbU 12 abgesenkt ist. Durch diesen Schwenkvorgang liegt die Teilfläche des Formkastens für Arbeitsoperationen: und für Kontrollzwecke frei. Andererseits besteht die Möglichkeit, vor Absenken des Wenderahmens 6 bei entspannten Spannorganen 17 bis 20 :die Preß.platte 13 nach oben zu schwenken, um beispielsweise aus der Oberfläche des Formkastens 4 Federtrichter zu ziehen, Luft zu stechen usw.
  • Abb. 12 stellt eine Seitenansicht und Abb. 13 eine Draufsicht dar, wobei in Abb.13 der Wenderahmen 6 nicht gezeichnet ist. In Abb. 12 ist der Maschinenkolben 12 und der damit verbundene Maschinentisch. i i so weit gesenkt worden, daß der Wenderahmen 6 die Modelle aus dem Ober- und Unterkasten herausgezogen hat und die Modelle 3a und 3b sichtbar geworden sind.. Der Formkasten 4 hängt hierbei an der horizontal arretierten Preßplatte 13 mittels der Spannorgane 17 bis 2o und der an ihm befindlichen Knaggen 21.
  • Der Rahmenträger 9 ist über Drehzapfens io, Lager 22, Führungsstangen 23, Lager 24 im Maschinengrundgestell 3o bzw. an der Führungssäule 30a derart gelagert, daß er mit Ansicht auf die Abb. 12 nach, links gefahren werden kann., so daß der Raum zwischen den Trennflächen des Formkastens i und des Formkastens 2 frei wird. Hierbei verschieben sich die Führungsstangen 23 in den Lagern 24. Die Lager 24 sind in horizontaler Achse um .die Zapfen 25 schwenkbar. Diese sitzen in Lagergabeln 26 auf Lagerkörpern 27.
  • Die Lagerkörper 27 tragen Drehzapfen 2@9 mit vertikaler Achse, die sich in Lagern des Maschinen:-grundgestelles, 3o b:zw. der Führungs.sälule 3oa befinden. Die Lager 24 tragen einstellbare Anschläge 28, die die Bewegung der Lager 24 um, die Zapfen 25 begrenzen. Damit gestatten sie die Höheneinstellung des Rahmenträgers 9 in bezug auf seine Waagerechtstellung.
  • Der Rahmenträger 9 kann mittels Zylinder 31 und Kolben 32 angehoben werden, wobei er um die Zapfen 25 schwingt. Zylinder 31 ist auf oder in dem Maschinengrundgestell 3o angeordnet. Durch andere konstruktive Elemente kann der Rahmenträger 9 nicht nur schwingbar um Zapfen 25, sondern auch genau vertikal auf und ab bewegt werden.
  • In Ahb, 16 ist beispielsweise nur ein Kolben 32 vorgesehen, der auf den Rahmenträger 9 wirkt, während nach Abb,. 13 zwei Kolben angeordnet sind, die auf die Führungsstangen 23 wirken, um den Rahmenträger 9 anzuheben.
  • Bei .der Bewegung nach links (Abb. 12) wird die Modellplatte mit den Modellen 3a und 3b durch den Rahmenträger 9 und den Wenderahmen 6: über, eine Heizvorrichtung 33 gebracht. Diese Heizvorrichtung kann durch elektrische Widerstandsheizung, mit Grudekoks, Gas usw. betrieben werden. Sie ist mittels Verbindungselementen 34 am Maschinengrundgestell3o befestigt.
  • Abb. 14 stellt eine Ausführungsform, der Maschine als Blasmaschine mit angebauter Transporteinrichtung, und zwar eine Seitensicht dar. Die Preßplatte 13 trägt als Verstärkung einen Hohlkörper 35, in den durch, nicht gezeichnete Steuerorgane Pr.eßluft eingelassen wird. Diese Pre@ßluft tritt durch nicht gezeichnete Bohrungen in. der Preßplatte 13 in einen Behälter 36. Der Behälter 36 ist mit Blassand gefüllt. Das Füllen des Behälters 36 geschieht, nachdem die Preßplatte 13 nach oben geschwenkt ist und der Kolben i2 und der Maschinentisch i i in Tiefstellung gebracht wurden, die unterhalb der Hochstellung bzw. Anpreßstellung der Abb. 14 gezeichnet ist. Zum Füllen selbst fährt der Behälter 36, der an den Führungsstangen 37 befestigt ist, nach links in der Sicht auf die Abbildung: Die Führungsstangen 37 führen sich in Lagern 38, die mit dem gabelförmigen Rahmen 16 des Maschinengestelles fest verbunden sind. Selbstverständlich können auch andere Führungs- oder Transportorgane gewählt werden.
  • Nach Beendigung der Linksbewegung steht der Behälter 36 unter einem Sandbunker 40, der mit dem Maschinengestell mittels Befestigungselementen 41 (Abb. 16) an: dem gabelförmigen Rahmen 16 befestigt ist. Durch bekannte Verschlüsse 42 und Zapfen 43 wird der Bunker geöffnet, so daß der Behälter 3,6 gefüllt wird.
  • Der Behälter 36 hat einen in der Abbildung nicht gezeichneten Boden, .der mit nicht gezeichneten Bohrungen versehen isst (der Boden kann auch als Sieb ausgebildet sein), die über Blasdüsenöffnungen der Wendeplatte 44 stehen, wenn der Behälter sich in Rechtsstellung befindet.
  • Unter der Wendeplatte 44, die im Wenderahmen 6 liegt, ist ein Kernkasten(45 befestigt, durch den ebenfalls eine Düsenbohrung geht. Unter .dem Kernkasten 45 befindet sich eine Kerntroekenplatte 46, die auf dem Maschinentisch i i liegt.
  • Die Abb. 14 zeigt, wie mittels des Kolbens z2 und des Maschinentisches i i der Kernkasten 45 unter der Wendeplatte 44 und dem Behälter 36 gegen die horizontal arretierte Preßplatte 13 angedrückt wird, so daß der San:dblasvorgang erfolgen kann, wenn in den Hohlkörper 35 Preßluft gelassen wird. Zu erwähnen ist noch, daß von dem Sandbehälter auch ohne Wendeplatte direkt unter den daruntergepreßten Kasten geblasen werden kann.
  • Nach Beendigung des Blasvorganges werden der Kolben 12 und der Maschinentisch I i gesenkt, so daß der geblasene Kern 47 frei wird und auf" der Trockenplatte 46 ,der Maschine entnommen werden kann. Das Absinken der Wendeplatte 44 im Wenderahmen, 6 wird durch den Rahmenträger 9 verhindert, der über die Lager 8 und die Zapfen 7 gemäß Abb.9 nach oben drückt, was mit Hilfe des Zylinders 31 und des Kolbens 32 in Abb. 12 und 13 geschieht.
  • Abb. 15 zeigt in Seitensicht einen Formkasten i auf dem Wenderahmen 6, welcher im Rahmenträger 9 ruht. Über dem Formkasten befindet sich ein: Rüttelsieb 48. Am Rüttelsieb befinden sich Preßluftzylinder 49. Das Rüttelsieb schwingt bei Einlassen von Preßluft in Zylinder 49 durch Kolben 50., Feder 51 hin und her, da diese Organe auf Nokken 52 von Führungsstangen 43 wirken. Das Rüttelsieb 48 hat über die Nocken 52 mit den Führungsstangen 53 bewegliche Verbindung. Die FühTungsstanrgen 53 führen sich außerdem in Lagern 54 am Rüttelsieb 48. (Konstruktiv kann die Schwingbewegung bzw. Siebbewegung jederzeit auch anders ausgeführt wenden.) Die Führungsstangen 53 führen sich in Lagern 55, die mit dem gabelförmigen Rahmen i.6 des Maschinengestelles fest verbunden sind. Bei der Bewegung nach links fährt das Sieb unter den Bunker 40 und wird von da aus mit Sand gefüllt. Bei Verwendung eines anders gestalteten Behälters, beispielsweise eines vorn offenen Kastens, kann die vorgenannte Einrichtung auch nur zum Sandtransport verwendet werden, z. B. als Kernsandzubringer. Die Abb. 15 unterscheidet sich von der Abb. 14 dadurch, daß in dieser Abbildung der Behälter 36 der Abb. 14 durch das Rüttelsieb 48 ausgewechselt ist einschließlich der Führungselemente.
  • Am Maschinengestell befindet sich gemäß Abb. 15 eine Platte 56. Diese Platte verhindert, daß beim Einfüllen von S and aus dem Bunker 40 in das Rüttelsieb48 durch den Siebboden fallende Sandteilchen auf Maschinenteile gelangen, die sich unterhalb der Platte 56 befinden, aber in der Abb. 15 nicht gezeichnet sind.
  • Als beispielsweise Ausführung ist in Abb. 15 dargestellt, daß die Preßplatte 13 mit einem Blaskopl 57 versehen. ist, der in bekannter Weise mit Blassand gefüllt wird, so daß hier der Sand beim Sandblasen durch die Preßplatte 13 hindurchtreten muß im Gegensatz zur Abb. 14, nachdem die Preßplatte 13 in- horizontale Stellung gebracht wurde und wenn es beabsichtigt ist, Sand zu verblasen.
  • In der Abb. 1q. ist im Bunker 4o mittels Lager 58 und Bolzen 59 ein Fahrarm 6o gezeigt, der durch ein an ihm befindliches Lager Goa drehbar mit dem Bunker 4o verbunden ist. Auf dem Fahrarm 6o rollt mittels Rolle 61, Bolzen 62, Gehänge 63 ein Hubzylinder 64, in dem ein Kolben 65 gleitet. Der Kolben 65 trägt Greiforgane 66 und 67. Der Hubzylinder 64 und der Kolben 65 sind so bemessen, daß sie fertige Formen oder Kerne von dem Maschinentisch i.i aufnehmen können, wenn sich welche auf diesem befinden und wenn die Preßplatte 13 hochgeschwenkt und der Rahmenträger 9 nach links gefahren ist. Nach kurzem Anlüften und Greifen der fertigen Formen fährt diese Hebeeinrichtung 61 bis 67 auf dem Fahrarm 6o nah rechts so weit, daß die gegriffene Last -auf dem gewollten Platz abgesenkt und abgestellt werden kann. Abhängig von der Länge des Fahrarmes 6o und dem Drehwinkel um den, Bolzen 59 kann also eine bestimmte Fläche mit Formen oder Kernen belegt werden. Naturgemäß: können auch Hebezeuge anderer Bauart verwendet werden; ebenso können auch Formkasten und Kernkasten auf die Maschine gebracht werden bzw. Kernkasten-oder Kernkastenteile von. der Maschine aus abgelegt werden.
  • Abb. 16 stellt in stark schematisierter Darstellung das Maschinenprinzip dar. Auf dem Maschinengrundgestell 30 sitzt der Maschinentisch i i. Der vorerwähnte Rahmenträger 9 mit dem Wenderahmen 6 ist mittels der Führungsstangen 23 nach links verfahrbar und kommt über die Heizvorrichtung 33 zu stehen, so daß er den Raum über dem Maschinentisch i i freigibt. In :der Rechtsstellung wird der Rahmenträger 9 durch Kolben 32 im Zylinder 3.i nach Bedarf angehoben, wie es beispielsweise für den Arbeitsvorgang der Abb. 14 erforderlich ist. Über dem Wenderahmen 6 befindet sich in der Rechtsstellung das Rüttelsieb 48, das mit Hilfe der Führungsstangen 53 unter den Bunker 4o gefahren werden kann.
  • Der Bunker 40 sitzt auf dem gabelförmigen Rahmen 16 des Maschinengestelles mittels Befestigungselementen 41. Der gabelförmige Rahmen 16, das Maschinengrundgestell 30 undidieFührungssäule Sod bilden zusammen das Maschinengestell, welches derart zusammengebaut ist, daß die drei genannten Bauteile nach Bedarf gegenseitig verstellbar und feststellbar sind. Am gabelförmigen Rahmen 16 be- findet sich schwenkbar die Preßplatte 13 mittels der Lager 14 und. Lagerbolzen 15. Bewegungs- und Arretierungsvorrichtung en, Leitungen und Steurun,gsorgane usw. sind in dieser Prinzipskizze nicht gezeichnet.
  • Am, Bunker 4o ist mittels der Teile 58, 59, und Goa der Fahrarm 6o in horizontaler Ebene schwenkbar gelagert, der die Greif-, Absetz- (gleichzeitig Transport-) Vorrichtung 61 bis 67 trägt.
  • Die Abb. 16 zeigt, daß, die Grundbauweise der Maschine darin besteht, daß sämtliche Arbeitso@rigane der Maschine, also Wendeplatte, Wenderahmen, Rüttelsieb usw., in einen Raum gebracht werden. können, der sich, vom Bedienungsstandort gesehen,, hinter dem Maschinentisch befindet, und daß. die Preßplatte so ausgeführt ist, daß sie, gleichgültig ob sie als Preßp atte oder als Sandblaskopf wirkt, um eine horizontale Achse schwenkbar ist und hierbei den Raum über dem Maschinentisch freigibt.
  • Nachstehend werden einige Arbeitsbeispiele beschrieben: In Abb. 17 ist die Maschine als Sandblasmaschine eingerichtet. Die Preßplatte 1ß ist mit einem Sandblaskopf 57 versehen. Auf den Maschinentisch i i ist mittels des Kolbens 12, der Kernkasten 45 an die horizontal arretierte Preßplatte 13 gepreßt. Darunter ist der Maschinentisch i i in Absenkstellung gezeichnet, damit der Kernkasten 45 entnommen werden kann. Der Wenderahmen 6 ist nach links ausgefahren. Im Gegensatz zu A'bb. 14 ist der Kernkasten nicht fest mit der Maschine verbunden.
  • Die Abb. 18 zeigt, daß der Kernkasten 45 an der Preßplatte 13 befestigt ist, so @daß nach dem Blasvorgang und Absenken des Maschinentisches i i der Kern 47 auf der Trockenplatte 46 steht und so aus der Maschine genommen werden kann.
  • In Abb. ig ist der Kernkästen45 mit der Preßplatte 13 nach oben geschwenkt, damit der Kernkasten gereinigt und mit Anblasöl angeblasen werden kann. Dadurch ist der Kern 47 auf dem, Maschinentisch i i besser zugängig.
  • In Abb,. 2o ist im Gegensatz zu Abb. 17 bis ig ein zweiteiliger Kernkasten 45a und 45b zum Sandblasen gezeichnet. Die Einrichtung befindet sich in Anpreßstellung.
  • Abb.2'i zeigt eine Einrichtung wie vorstehend, jedoch ist der Maschinentisch i i abgesenkt und der Kern 47 über dem unteren Kernkastenteil 45b sichtbar. Die Wendeplatte ist vor dem Schwenken noch arretiert. In Abb.2z ist das Kernkastenobertei145a nach oben geschwenkt, um beispielsweise das Losteil6-8 wieder einsetzen zu können. Auf den Kern 47 ist die Trockenschale 69 gelegt.
  • Gemäß Abb. 23 ist die Wendeplatte 6 geschwenkt, und der Maschinentisch i i ist gegen die Trocken,-schale 69 hochgefahren. Die Verriegelung der Trockenschale mit dem Oberkasten während des Schwenkens ist nicht gezeichnet.
  • In Abb. 24 ist der Kern 47 vollständig sichtbar auf der Trockenschale 69. Der Maschinentisch i i ist vollständig abgesenkt. Der Wenderahmen 6 ist nicht gezeichnet, da er vollständig nach links ausgefahren ist. Der Kernkasten ist zum Hantieren frei.
  • In Abb. 25 ist die Maschine als Stampfmaschine eingerichtet. Die Preßplatte 13 ist hochgeschwenkt, und der Formkasten i sitzt auf der Modellplatte 7o11; diese befindet sich fest auf der Wendeplatte 44. Die Wendeplatte 44 ist arretiert. Auf den Maschinentisch i i sind auswechselbare Abhebestützen 72 gestellt. Beim Emporfahren des Maschinentisches: i i erfolgt das Abheben des Formkastens i. Das; Unterkastenmodell7:ib sitzt auf der Unterkastenmodellplatte lob, die ebenfalls an der Wendeplatte 44 angeschraubt ist. Man kann also ohne Plattenwechsel nach einer Anzahl Unterkasten eine Anzahl Oberkasten anfertigen.
  • Die Abb.26 stellt die gleiche Einrichtung dar wie die Ab@h. 25, jedoch ist der Formkasten i abgehoben und das Modell 7i11 sichtbar geworden.
  • Die Abb. 27 zeigt, daß die Formmaschine als Maschine zum Einpressen des Sandes von oben her eingerichtet ist. Der Formkasten i wird gegen die arretierte Preßplatte 13 gepreßt, der Rahmenträger 9 ist nach links, ausgefahren, und die auswechselbaren Abhebestützen 72 sitzen auf dem arretierten Wenderahmen 611, der nach vorn offen: ist, um, unter den Maschinentisch fahren zu können.
  • Die Abb. 28 zeigt, daß der Preßvorgang beendet ist. Die Preßplatte 13 ist nach oben geschwenkt und der Formkasten i mittels der Abhebestützen 72, ab, gefangen, nachdem der Rahmenträger 9 nach rechts verfahren wurde, worauf der Maschinentisch i i abgesenkt worden ist. Das Modell 7111 und die Modellplatte 70" sind auf dem Maschinentisch i i sichtbar.
  • Die Abb.29 zeigt die Maschine als Durchzugsformmaschine. Das Modell 7111 befindet sich. auf der Modellplatte 7o11 und diese auf dem Maschinentisch i i. Es ist die Stellung nach dem Durchziehen gezeichnet. Der Wenderahmen 6 wird durch den Rahmenträger 9 in oberer Stellung gehalten. Die Wendeplatte 44, die im Wenderahmen 6 liegt, hat Öffnungen zum Durchziehen des Modells 7i11. Der Formkasten i befindet sich auf der Wendeplatte 44. Die Preßplatte 13 ist hochgeschwenkt. In:derAbb.29 ist der Einfachheit halber die Wendeplatte 44 nicht gezeichnet, sondern nur der Wenderahmen 6.
  • Abb.3o zeigt den Vorgang des Wendepressens. Der Preßvorgang ist beendet, der Formkasten i befindet sich noch zwischen dem Maschinentisch i i und der Preßplatte 13, der Rahmenträger 9 ist eingefahren, um den Wenderahmen 6 mittels der Zapfen 7 und Lager 8 abzufangen, da dieser von dem Maschinentisch -i i beim Durchführen des Preßvorganges mit nach oben genommen wurde. 70a stellt die Modellplatte für das Modell 71a dar:.
  • In Abb. 31 ist die Preßplatte 13 hochgeschwenkt. Der Wenderahmen 6 wurde geschwenkt und ruht nunmehr imRahmenträger 9. Der Maschinentisch ii ist nach beendetem Schwenkvorgang wieder hochgefahren bis zum Anstoßen an die Unterseite des geschwenkten Formkastens i. Der Wenderahmen 6 ist gegen Drehen arretiert. .
  • In Abb. 32 ist der Arbeitsvorgang der Abb. 31 in einem zeitlich späteren Zeitpunkt dargestellt. Der Formkasten i ist jedoch auf dem Maschinentisch i i abgesenkt und die Preßplatte 13 hochgeschwenkt. Der Rahmenträger 9 ist nach links ausgefahren, jedoch nicht gezeichnet. Der Kern 73 ist eingelegt.
  • Die Abb. 33 zeigt, daß der Formkasten i gerüttelt wurde und ,dann ..nach unten geschwenkt ist. Der Formkasten 5 ist, aufgesetzt. und, gegen die. Preß.-platte- 13 gepreßt oder auch mittels ,des Blaskopfes 57 vollgeblasen worden: Die Spannzangen sind in Bereitstellung.
  • Die Abb: 34 zeigt, .daß der Formkasten 5 mittels der Spannzangen i9 an die Preßplatte_r3 geklemmt ist. Der Formkasten z ist auf dem, 1yIaschinentisch ii abgesenkt. Dadurch sind die Modelle-71a und 7ib frei geworden, nachdem auch der Rahmenträger 9 gesenkt wunde gegenüber seiner Stellung in Abb. 33.
  • In .der Ab-h- 35 ist der Formkasten 5 mit der Preßplatte 13 hochgeschwenkt und der Kern 73 in den Formkasten i gelegt worden.
  • In der Abb. 36 ist die- Preßplatte wieder in Horizontallage gebracht und in dieser arretiert worden. Die Spannzangen i9 sind entspannt und der Formkasten i mittels des Maschinentisches i i vor dem Entspannen an den Formkasten 5 herangefahren. Damit ist die Form zugelegt, und gegebenenfalls sind Klapprahmen (beim kastenlosen Formen) fertig zum Abschlagen..
  • Abb. 37 zeigt eine Arbeitsstellung zeitlich nach dem Arbeitsvorgang in Abb. 33. Die Preßplatte 13 ist hochgeklappt, um Gießtrichtermodelle aus dem Formkasten 5 zu ziehen.
  • Die Abb. 38 zeigt die Maschine eingerichtet zum Einpressen von Modellen von oben her in die Teilfläche des Formkastens.. Im Beispiel befindet sich das Mode117ia auf der Modellplatte,7oa und diese sich- an der arretierten Preßplatte 13. Das Modell 7,a wird durch Emporfahren des Maschinentisches i i in den Formkasten i eingepreßt. Es kann sich hierbei nicht nur um das Einpressen von Gußmodellen handeln, sondern auch um das Einpressen von Gießtrichtermodellen.
  • Die Ab-h- 39 zeigt die Arbeitsstellung zeitlich nach derjenigen in A'bb. 36. Die Preßplatte 13 ist hochgeschwenkt, die zugelegte Form, bestehend aus Formkasten i und Formkasten 5, steht auf dem Maschinentisch i i fertig zum Absetzen. Die Modelle 71a und 7ib, die auf den Modellplatten 70a und lob sitzen, welche ihrerseits auf der Wendeplatte 6 befestigt sind, sind mittels -des Rahmenträgers 9 nach links gefahren.
  • Die-,vorgenannten Beispiele lassen sich noch um viele vermehren; z. B. durch Anbringen eines Drehtisches oder einer Verschiebeeinrichtung, beispielsweise eines Supportes auf dem Maschinentisch, der Wendeplatte oder der Preßp,latte, kann man Formen mit Oberkasten, Mittelkasten und Unterkasten herstellen, ebenso Formen aus Oberkasten, Unterkasten. und einschwenkbarem grünem Kernstück.
  • Kastenlos kann man nicht nur mit Abscblagkasten, sondern auch mit festem-Rahmen arbeiten, indem man entweder nach dem Durchstoßverfähren, das an sich bekannt ist, arbeitet oder nach dem Absenkverfahren, bei -dem die Rahmenteile oben bleiben und die fertige Form nach unten abgesenkt wird. .
  • Mit Hilfe der Preßplatte können Gießtrichtermodelle in den- Formkasten eingepreßt, und entsprechend wieder herausgezogen werden, wenn.diese mit der Preßplatte in eine -geeignete Verbindung gebracht werden, wodurch das Ausbohren von Gießtrichtern bzw. das jedesmalige Aufstecken von Gießtrichtermodellen auf die Modellplatte entfällt.
  • Mit Hilfe der Transporteinrichtung kann ein zusätzliches Kastenteil oder ein Kernstück von einer benachbart stehenden Maschine geholt werden, um mit ihm Formen, die auf- der Maschine gemäß der Erfindung ,hergestellt sind, zu vervollständigen.
  • Bei der Verwendung der Preßplatte als Sandblaskopf bzw. Sanidblasbehälter entsteht durch das Schwenken der Preßplatte ein Umstürzen des im Sandblaskopf bzw. im Sandblasbehälter befindlichen Sandinhaltes, so daß nach einer Schwenkung dieses .Glaskopfes das vor dem Blasen ursprüng-,liche gleichmäßige Sandniveau wiederhergestellt wird, d. h. durch das Sandblasen entstandene Krater werden durch. das Umstürzen: zum Verschwinden gebracht. Hierbei, gibt man zweckmäßigerweise dem Querschnitt des Sandblaskopfes eine derartige Gestalt, daß er dem Schüttwinkel des Sandes entspricht.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Formmaschine, gekennzeichnet .durch ein Maschinengestell, das im wesentlichen aus einem Maschinengrundgestell (30) als Träger eines lotrecht arbeitenden Maschinentisches (ii) besteht, einem in der Härte einstellbaren und feststellbaren Gegenhalter, der der Träger von Einrichtungen und auswechselbaren Einrichtungen zurrt -Sandzufuhren, Sieben, Pressen, Kastenhalten, Schwenken, Wenden, Blasen, Transportieren usw. ist,, beispielsweise einem gabelförmigen Rahmen (i6) und einem beide Teile verbindenden Bauteil, beispielsweise einer :im Mäschinengrundgestell befestigten Führungssäule (30a).
  2. 2. Maschine nach Anspruch. i, gekennzeichnet durch eine Heizeinrichtung (33) am Maschinen-Bestell.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch einen Wenderahmen, bzw. Wendeplatte (6), der in einem Rahmenträger (9) liegt, welcher seinerseits in dem Raum über dem Masch@inengrund!gestell und unterhalb des beispielsweise gabelförmigen Rahmens beweglich und einstellbar angeordnet ist, derart, daß der Wenderahmen sich in seiner Ruhestellung über der Heizeinrichtung befindet.
  4. 4. Maschine nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch einen Rahmenträger, der Lager (8) für den Wenderahmen trägt, wobei das Stück des Rahmenträgers, welches sich zwischen den Lagern befindet und parallel mit der Längsachse des Wenderahmens liegt, sich unterhalb der Drehachse des Wenderahmens befindet.
  5. 5. Maschine nach Anspruch i bis q., gekennzeichnet durch einen Rahmenträger, der mit Drehzapfen (io) versehen ist, an denen die ihn bewegenden Mechanismen angreifen.
  6. 6. Maschine nach Anspruch i bis- 5, gekennzeichnet durch Kolben (32) und Zylinder (3.1) im Maschinengrundgestell, die den Rahmenträger um eine horizontale Achse schwingen oder senkrecht anheben und senken.
  7. 7. Maschine nach Anspruch i bis 6, gekennzeichnet durch einen Bunker (q.o), der an dem Gegenhalter, dem beispielsweise gabelförmigen Rahmen (16), angeordnet ist. B. Maschine nach Anspruch i bis 7, gekennzeichnet durch eine Auffangvorrichtung für Sand unterhalb des Bunkers, beispielsweise durch eine Platte (56). g. Maschine nach Anspruch. i bis 8, gekennzeichnet durch eine Sandzuführungseinrichtung, beispielsweise durch ein Rüttelsieb (q.8), einen vorn offenen Kasten, ein Abzugsband, eine Rutsche od. dgl. . io. Maschine nach Anspruch i bis g, gekennzeichnet durch eine auf einem schwenkbaren Fahrarm (6o) ortsb:ewegliche Hebeeinrichtung (61 bis 67), wobei der Fahrarm direkt mit dem Maschinengestell verbunden sein kann oder unter Verwendung eines Ständers als Zubehör der Maschine beigeordnet ist. ii. Maschine nach Anspruch io, gekennzeichnet durch einen Fahrarm, der in horizontaler Ebene schwenkbar ist und vorzugsweise am Bunker angebracht wird. 3 12. Maschine nach Anspruch i bis. io, gekennzeichnet durch Lager (r4) mit horizontaler Achse (15), die an dem in der Höhe e;nstellbaren und feststellbaren Gegenhalter, beispielsweise dem gabelförmigen Rahmen, angeordnet sind, um die die Preßplatte (13) bzw. diese mit Hohlkörper (35) bzw. diese mit Blaskopf (57) schwingt und in horizontaler Ebene feststellbar ist. 13. Maschine nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch eine Preßplatte bzw. eine solche mit Blaskopf, die mit Spannorganen (17 bis 20) versehen ist. 1q.. Verfahren zum Trennen von Modellen oder Kernkasten vom Sand unter Verwendung der Maschine nach Anspruch i bis 13, gekennzeichnet durch das Verwenden von Vibratoren verschiedener Schlagstärke und Frequenz. 15. Verfahren zum Herstellen von Formen und Kernen mit der Maschine nach Anspruch i bis 13, gekennzeichnet durch das Schwenken des Oberkastens bzw. des Kernkastens mittels einer um eine horizontale Achse schwenkbaren Preßplatte bzw. einer solchen mit Blaskopf. 16. Verfahren zum maschinellen Schwenken von Kernen auf Kerntrockenschalen (Trockenplatten) mit der Maschine nach Anspruch i bis 13, gekennzeichnet durch das Verwenden von zwei verschiedenen Wendeplatten in hintereinanderliegenden Arbeitsoperationen. 17: Verfahren zum Herstellen von Formen nach Anspruch 15, gekennzeichnet durch: das maschinelle Verfahren der Modellplatte über eine Anwärmvorrichtung. 18. Wenderahmen bzw. Wendeplatte für Form- oder Kernmaschinen nach Anspruch i bis 13, gekennzeichnet durch Drehzapfen, die als Vibratoren ausgebildet sind. ig. Verfahren zum Ermöglichen von Arbeitsoperationen an Form- und Kernkasten auf der Seite, :die unterhalb der Preßplatte bzw. des Blaskopfes liegt, mit der Maschine nach Anspruch i bis 13, gekennzeichnet durch das Schwenken der Preßplatte bzw. des Blaskopfes nach oben in horizontaler Achse bzw. -durch das Durchführen von Arbeitsoperationen selbst durch den gleichen Bewegungsvorgang, wie beispielsweises Ziehen von Trichtern. 2o. Verfahren zum Anwärmen von auf Wendeplatten befindlichen bzw. an Preßplatten (Blasköpfen) hängenden Modellen oder Kernkasten bei Maschinen nach. Anspruch i bis 13, gekennzeichnet durch das maschinelle Einfahren einer Anwärmvorrichtung unter die genannten Platten bzw. durch das Fahren dieser über eine Anwärmvorrichtung. 21. Verfahren zum Herstellen von Formen oder Kernen mit Hilfe eines Wenderahmens (Wendeplatte) auf der Maschine nach Anspruch i bis 13, gekennzeichnet durch maschinelles Fahren .des Wenderahmens (Wendeplatte) in seiner Arbeitsstellung oberhalb des Maschinentisches, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß der Wenderahmen in seiner Arbeitsstellung sowohl schwingende Bewegungen um eine horizontale Achse als auch lotrechte Bewegungen ausführen kann, die höheneinstellbar sind.
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