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DE3123651A1 - Verfahren und maschine fuer das abtrennen des giesssystems von gussstuecken - Google Patents

Verfahren und maschine fuer das abtrennen des giesssystems von gussstuecken

Info

Publication number
DE3123651A1
DE3123651A1 DE19813123651 DE3123651A DE3123651A1 DE 3123651 A1 DE3123651 A1 DE 3123651A1 DE 19813123651 DE19813123651 DE 19813123651 DE 3123651 A DE3123651 A DE 3123651A DE 3123651 A1 DE3123651 A1 DE 3123651A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
casting
castings
machine
dependent
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19813123651
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English (en)
Other versions
DE3123651C2 (de
Inventor
Wilhelm 5603 Wülfrath Zeh
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19813123651 priority Critical patent/DE3123651C2/de
Publication of DE3123651A1 publication Critical patent/DE3123651A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3123651C2 publication Critical patent/DE3123651C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D31/00Cutting-off surplus material, e.g. gates; Cleaning and working on castings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

  • Beschreibung
  • Titel: (technische Bezeichnung) Verfahren und Maschine für das Abtrennen des Gießsystems von Gußstücken, Anwendungsgebiet: (Wiedergabe des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1) Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Maschine zum Abtrennen des Gießsystems von Gußstücken, die in Fließarbeit auf Formanlagen hergestellt werden, insbesondere von Serienteilen aus dem Fahrzeugbau und / oder ähnlichen Teilen aller vergleichbaren Sparten.
  • Zweck: Bei einem derartigen Abtrennen des Gießsystems von den Gußstücken kommt es darauf an diese so zu behandeln, daß keine Rißbildung, Deformierung oder sogar Bruch eintreten. Die Zeit für den Abtrennvorgang muß unterhalb der von der Formanlage vorgegebenen Taktzeit minus der Bewegungszeit der Anlage von einem Takt zum anderen liegen. Hierbei können es auch nach Form und Größe mehrere und verschiedene Gußstücke je Takt sein.
  • Menschliche Arbeitskraft soll nicht beansprucht werden wegen Befreiung von schwerer körperlicher Anstrengung, lästigen Umwelteinflüssen wie Hitze und Staub sowie Monotonie am Arbeitsplatz.
  • Durch Rationalisierung der Produktion soll die Produktivität erhöht werden.
  • Beschreibung Stand der Technik: Es ist bekannt, zur Erfüllung dieser Erfordernisse das Gießsystem bzw. die Reste des Gießsystems nach dem Ausleeren mit Vorschlaghämmern oder Handhämmern von geeigneter Größe durch gezielte Schläge in eine bestimmte Richtung die möglichst optimal Rißbildung, Deformierung oder sogar Bruch verhindern, abzuschlagen. Diese Tätigkeit wird durch eine Gruppe von Arbeitskräften durchgeführt, deren Größe von der jeweiligen Formanlagenleistung bestimmt wird. Hierbei wird innerhalb der Gruppe die Arbeit noch einmal aufgeteilt in Transportarbeiten und Abschlagen des Gießsystems. Besonders größere Gußstücke müssen mit Hebezeugen vom Plattenband nach der Ausleerung auf einen anliegenden Abschlagplatz gehoben werden, auf dem dann mit Vorschlaghämmern die Abtrennung des Gießsystems erfolgt.
  • Anschließend gelangen die Gußstücke zum Gebläse, während die abgeschlagenen Reste des Gießsystems in Spezialbehältern wieder der Schmelzanlage zugeführt werden. Ferner ist eine Beseitigung des Altformsandes, der mit den größeren Gußstücken auf die Abschlagstelle kommt, notwendig.
  • Bei Gußstücken von bestimmter Formgebung, die wegen größerer Empfindlichkeit ein Abschlagen mit dem Vorschlaghammer nicht zulassen, ist ein Abtrennen des Gießsystems unter geeigneten Pressen oder an besonderen Abtrennmaschinen erforderlich.
  • Ein weiteres Verfahren ist das Abschießen des Gießsystems mit Hilfe einer Pistole.
  • Diese hat etwa die Form eines Drucklufthammers und ist mit einer bestimmten Anzahl von Patronen geladen, deren Stärke der jeweiligen Größe der abzutrennenden Angüsse oder Steiger entspricht.
  • Beschreibung: Kritik des Standes der Technik: Diesen angegebenen Verfahren haften folgende Mängel an: Die Arbeit ist vollständig oder zum größten Teil manuell. Sie ist körperlich schwer und gesundheitsschädlich. Auch ist Unfallgefahr durch abgeschlagene Teile des Gießsystems in der dicht zusammenarbeitenden Gruppe dauernd gegeben.
  • Trotz aller eingehaltenen Vorsicht besteht ständig die Möglichkeit, daß das Gußstück beschädigt, ja sogar durch Bruch zerstört werden kann. Gußstücke, die nicht unmittelbar hinter der Ausschlagstelle aus bestimmten Gründen abgeschlagen werden können, müssen an einen anderen Arbeitsplatz zu einer geeigneten Abtrennmaschine transportiert werden.
  • Dadurch entstehen Zeitverluste und zusätzliche Transportkosten.
  • Aufgabe: Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die kraftraubende manuelle und gesundheitsschädliche Arbeit maschinell zu ersetzen. Die Gefahr der Beschädigung des Gußstückes oder sogar des vollständigen Bruches ist ganz auszuschalten. Erzielung von Zeit- und Kosteneinsparung durch Wegfall des umständlichen Transportes bestimmter Gußstücke mit ihren Gießsystemen zu anderen Arbeitsplätzen. Aus Gründen der Rationalisierung soll die Produktivität wesentlich gesteigert werden.
  • Lösung: (Wiedergabe des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs 1) Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Gießsystem in der letzten Taktstelle vor der Ausleerung, also noch vollständig im Formkasten im ausreichend abgekühlten Zustand durch eine elektronisch gesteuerte, hydraulische Abstütz- und Abtrenn- Beschreibung.
  • Lösung: (Wiedergabe des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs 1) maschine vom Gußstück bzw. den Gußstücken getrennt wird.
  • Die gesamte Abtrennmaschine besteht jeweils für Unter- und Oberkasten aus einem im rechteckigen System, entsprechend der Kastengröße der Formanlage, von möglichst dicht nebeneinander angeordneten Zylindern, die nach der speziellen Charakteristik des vorhandenen Gießsystems mit den Gußstücken die Aufgabe des Abstützens oder des Abtrennens übernehmen.
  • Die Steuerung dieser Zylinder erfolgt elektronisch durch eine Steckkarte mit dem Modul für die jeweilige Charakteristik von Gießsystem und Gußstücken eines bestimmten Kastens. Diese wird gleich an der Formmaschine der Anlage beim Einwechseln der Modellplatten des Unter- und Oberkastens für die nächste Losgröße zugeschaltet und kommt nach der Anzahl der Takte von der Formmaschine über die Gießstelle und Kühlstrecke zur Abtrennmaschine vor der Ausschlagstelle zur Wirkung.
  • Bei mehreren Formmaschinen einer Anlage muß auch die Lage der einzelnen Formmaschine im Modul der Steckkarte wegen der unterschiedlichen Anzahl der Takte bis zur Abtrennmaschine berücksichtigt werden.
  • Der Modul einer Steckkarte steuert die für die Abstützung und Ab trennung bestimmten Zylinder über eine Hydraulik nach Weglänge und Zeit sowie den Aufgaben Abstützen der Gußstücke und Abtrennen des Gießsystems.
  • Jeder Zylinder besitzt eine ballige Stirnfläche um beim Abstützen des Gußstückes im Unter- und Oberkasten diese an seiner Oberfläche vor Eindrücken mehr zu schonen. Außerdem ist jeder Zylinder mit einer hydraulischen Teleskopfederung ausgerüstet. Diese Beschreibung.
  • Lösung: (Wiedergabe des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs 1) berücksichtigt die am Gußstück vorhandenen Unregelmäßigkeiten wie sie zum Beispiel durch Treiben im Formsand entstehen können. Nach dem die Zylinderstirnfläche den vorprogrammierten Kontaktpunkt des Gußstückes oder des Gießsystems erreicht hat wird durch eine elektronische Schaltung über den Modul der Steckkarte die Teleskopfederung blockiert mit Hilfe eines Leistungstransistors.
  • Ferner hat jeder Zylinder auf der entgegengesetzten Seite der balligen Stirnfläche ein Schlagwerk das in Tätigkeit gesetzt wird, wenn er zum Abtrennen bestimmt ist.
  • Die für das Abstützen und Abtrennen vorgesehenen Zylinder werden gleichzeitig hydraulisch im Eilgang durch den Formsand des Unter-und Oberkastens gedrückt bis die Stirnflächen die vorprogrammierten Kontaktpunkte erreichen.
  • Um ein Verkanten des Gußstückes und des Gießsystems durch die ungleich langen Wege von der Ausgangslage bis zu den Kontaktpunkten hin zu verhindern, läßt man jeden einzelnen Zylinder mit einer entsprechend vorprogrammierten Geschwindigkeit gleichzeitig mit allen Zylindern auf die Kontaktpunkte auftreffen.
  • Nach deren Erreichung erfolgt die Blockierung der Teleskopfederungen.
  • Während die Abstützzylinder das Gußstück oder die Gußstücke in ihrer gegossenen Position halten, beginnen die Abtrennzylinder jetzt im Arbeitsgang mit einem angemessenen wesentlich geringerem Vorschub an allen Kontaktpunkten gleichzeitig mit dem Abtrennen des ganzen Gießsystems. Hierbei sind ihre Schlagwerke eingeschaltet um insbesondere bei größeren Querschnitten zum Gußstück hin den Abtrennvorgang wirkungsvoll zu unterstützen.
  • Uber die vorprogrammierten Kontaktpunkte hin- Beschreibung -Lösung: (Wiedergabe des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs 1) aus legen die Abtrennzylinder noch einen Weg zurück der ausreicht um das Gießsystem vollständig von den Gußstücken zu trennen.
  • Nach der Ab trennung fahren Abstütz- und Abtrennzylinder im Eilgang in ihre ursprüngliche Ausgangsstellung zurück. Dabei werden die Blockierungen der Teleskopfederungen wieder aufgehoben.
  • Der gesamte Abtrennvorgang muß zeitlich unter der Taktzeit minus der Bewegungszeit der Formanlage liegen oder darf ihr im höchsten Falle gleich sein.
  • Nach der Ab trennung liegen die Gußstücke und das abgetrennte Gießsystem zusammen im Formkasten und werden im nächsten Takt über der Ausschlagstelle entleert. Von hier gelangen sie über Plattenbänder zum Gebläse bzw. in Sammelbehältern zur Schmelzanlage ohne manuelle Bearbeitung.
  • Weitere Ausgestaltung der Erfindung: (Wiedergabe des kennzeichnenden Teils eines Unteranspruchs) Zum Abtrennen des Gießsystems von Gußstücken aus kastenlosen Gußformen einer Strangformmaschine wird zwischen der Abtrennmaschine vor der Ausschlagstelle und der nächsten auf der automatischen Sandform-Transporteinrichtung zum Abtrennen ankommenden Sand form zusätzlich ein Industrieroboter geschaltet.
  • Dieser hat die Aufgabe, die mit senkrechter Teilungsnaht gegossene Sand form ohne Deformation in eine Horizontallage in die Abtrennmaschine zu bringen.
  • Ermöglicht wird es dadurch, daß die ankommende Sandform mit Hilfe des Preßkolbens der Strangformmaschine und durch die automatische Sandform-Transporteinrichtung in einen vom Roboter senkrecht gehaltenen Rahmen, der am Ende des Sandform-Gleitrostes aufliegt, hineingeschoben wird.
  • Beschreibung Weitere Ausgestaltung der Erfindung: (Wiedergabe des kennzeichnenden Teils eines Unteranspruchs) Der Innenquerschnitt des Rahmens entspricht dem Außenquerschnitt der Sand form.
  • Das Ende des Sandform-Gleitrostes hat eine Vertiefung von der Stärke des Rahmens damit bei Rahmenauflage die untere Innenfläche des Rahmens mit der Oberfläche der Stäbe des Gleitrostes horizontal verläuft.
  • Um ein Durchfallen der Sand form aus dem Rahmen beim Schwenken von der Senkrechten in die Horizontallage zu verhindern, werden von allen vier Innenseiten des Rahmens Klemmleisten elektromagnetisch, pneumatisch oder hydraulisch gegen die Außenkontur der Sand form gedrückt. Diese Klemmleisten besitzen einen keilförmigen Querschnitt um verhältnismäßig leicht genügend tief in die Sandform eindringen zu können.
  • Die so gegen Herausfallen im Rahmen gesicherte Sand form kann nun vom Roboter in Richtung Abtrennmaschine gezogen, in Horizontalrichtung geschwenkt und in die Abtrennmaschine geschoben werden.
  • Es erfolgt dann die Trennung des Gießsystems von den Gußstücken im Prinzip wie auf der Formanlage mit Kastenguß. Die elektronische Steuerung der Zylinder der Abtrennmaschine geschieht ebenfalls durch eine Steckkarte mit dem jeweiligen Modul für die Charakteristik von Gußstücken und Gießsystem. Sie wird beim Einwechseln der Modellplatten für die nächste Losgröße unmittelbar an der Strangformmaschine zugeschaltet.
  • Die Anzahl der zu berücksichtigenden Takte, nach der die Steckkarte an der Abtrennmaschine zur Wirkung kommt, hängt von der Länge des Formstranges und des Form-Vorschubes einer bestimmten Sandform ab.
  • Im Gegensatz zum Kastenguß mit Unter- und Oberkasten befindet sich jetzt in der Abtrenn- Beschreibungg Weitere Ausgestaltung der Erfindung: (Wiedergabe des kennzeichnenden Teils eines Unteranspruchs) maschine nur die in einen Rahmen geschobene und von Klemmleisten gesicherte, gegossene Sandform. Auf der Oberseite der Sandform liegen die Gußstücke mit dem Gießsystem frei.
  • Um die Lage der Gußstücke mit dem Gießsystem für die Abtrennung zu sichern, läßt man zuerst die Abstütz- und Abtrennzylinder des Abtrennmaschinen-Oberteiles die vorprogrammierten Kontaktpunkte gleichzeitig im Eilgang erreichen. Nach der Blockierung der Teleskopfederungen dieser Zylinder beginnt die Durchdringung der Abstütz- und Abtrennzylinder des Formsandes von der unteren Seite der Abtrennmaschine her im Eilgang bis zu den vorprogrammierten Kontaktpunkten. Der hierbei entstehende Druck auf die Gußstücke mit dem Gießsystem durch die Sand form wird von den Abstütz- und Abtrennzylindern des Maschinen-Oberteiles aufgefangen.
  • Die gleichzeitige Ankunft der Zylinderstirnflächen auf ihre Kontaktpunkte wird wieder wegen der verschieden langen Wege eines jeden Zylinders mit Hilfe von vorprogrammierten Geschwindigkeiten für jeden Zylinder erreicht.
  • Nach erfolgter Blockierung der Teleskopfederungen sämtlicher Abstütz- und Abtrennzylinder des Maschinenunterteils beginnt die Ab trennung des Gießsystems mit Unterstützung der Schlagwerke aller Abtrennzylinder des Unter- und Oberteiles im Arbeitsgang mit einem angemessenen wesentlich geringerem Vorschub über die Kontaktpunkte hinaus bis das Gießsystem vollständig von den Gußstücken getrennt ist.
  • Im Anschluß daran werden mit dem Rückgang der Zylinder in ihre Ausgangsstellung auch die Klemmleisten im Rahmen wieder zurückgezogen.
  • Gleichzeitig erfolgt die Aufhebung der Blockierungen sämtlicher Teleskopfederungen der aktiv Beschreibung.: Weitere Ausgestaltung der Erfindung: (Wiedergabe des kennzeichnenden Teils eines Unteranspruchs) gewesenen Zylinder.
  • Nun schiebt der Roboter den Rahmen mit den Gußstücken und dem abgetrennten Gießsystem horizontal zur Ausschlagstelle weiter.
  • Nach erfolgter Ausleerung zieht und schwenkt er den Rahmen wieder zurück in die senkrechte Ausgangslage auf die Vertiefung am Ende des Sandform-Gleitrostes. Der Zeitpunkt des Aufsetzens auf die Vertiefung muß vor, spätestens jedoch gleich sein mit dem Bewegungsbeginn der nächsten Sand form, damit diese vom Preßkolben der Strangformmaschine und der automatischen Sandform-Transporteinrichtung hineingeschoben werden kann.
  • Die Gesamtzeit für den Transport mit dem Roboter, das Abtrennen des Gießsystems und das Ausleeren muß unter bzw. gleich sein mit der Taktzeit der Strangformmaschine minus der Bewegungszeit der automatischen Sandform-Transporteinrichtung.
  • Weitere Ausgestaltung der Erfindung: (Wiedergabe des kennzeichnenden Teils eines anderen Unteranspruchs) Um auch auf Formanlagen mit Kastenguß und solchen mit kastenlosen Gußformen Gießsysteme mit Angüssen und Steigern von größerem Querschnitt an der Bruchstelle unmittelbar am Gußstück abtrennen zu können, verstärkt man den Arbeitsgang mit hydraulischem Druck und gleichmäßig arbeitendem Schlagwerk zusätzlich durch einen oder mehrere Patronenschüsse hintereinander.
  • Hierfür ist jeder Zylinder wie ein Pistolen-oder Gewehrlauf durchbohrt und trägt oberhalb des Schlagwerkes über dem Abtrennmaschinen-Oberteil einen Schußautomat mit Selbstladeeinrichtung. Das gleiche gilt für das Abtrennmaschinen-Unterteil. Hier ist der Schußautomat mit Selbstladeeinrichtung unterhalb des Schlagwerkes angeordnet.
  • Beschreibung, Weitere Ausgestaltung der Erfindung: (Wiedergabe des kennzeichnenden Teils eines anderen Unteranspruchs) Die Auslösung von einem oder mehreren Schüssen hintereinander in den betreffenden Abtrennzylindern erfolgt elektronisch über den Modul für die Charakteristik auf der Steckkarte der beiden Modellplatten einer Gießform.
  • Je nach Größe des Bruchstellenquerschnittes verwendet man Patronen mit der angemessenen Treibladungsstärke.
  • Uberdeckt der Grundrißquerschnitt eines abzutrennenden Angusses oder Steigers den Bereich von mehreren zusammenliegenden Abtrennzylindern, so können aus diesen gleichzeitig und hintereinander Schüsse abgegeben werden um die schlagartig abtrennende Wirkung nochmals zu erhöhen.
  • Erzielbare Vorteile: Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß durch die Ausschließung der manuellen Tätigkeit die Produktivität erheblich gesteigert wird.
  • Das vorprogrammierte, maschinelle, gleichmäßige Abtrennen des Gießsystems sichert den Gußstücken optimal eine schonende Behandlung. Die Gefahr der Rißbildung, Deformation oder des Bruches durch dieses Verfahren ist so gut wie ausgeschlossen. Eine Verringerung des Ausschusses in diesem Bereich der Produktion wird somit erzielt.
  • Weitere Einsparungen an Zeit und Kosten ergeben sich durch das Unterbleiben des umständlichen Transportes von empfindlichen Teilen zu Spezialabtrennmaschinen.
  • Mit dem Entfallen der kraftraubenden, ungesunden und gefährlichen manuellen Tätigkeit wird die Arbeit des Abtrennens des Gießsystems humanisiert.
  • Beschreibung Beschreibung von zwei Ausführungsbeispielen: Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden nach Aufbau und Wirkungsweise näher beschrieben.
  • Beschreibung des 1. Ausführungsbeispiels: Es zeigen für das erste Ausführungsbeispiel von Formanlagen mit Kastenguß Fig. 1, 2, und 3 einen senkrechten Längsschnitt durch die aktuellen Teile des Unter- und Oberkastens auf einem Rollband vor, in und hinter der Abtrennmaschine. Fig. 2 veranschaulicht schematisch von dieser eine erfindungsgemäße Ausführungsform. Fig. 4 zeigt den Grundriß der beiden Gußstücke mit dem Gießsystem in der Formteilungsebene und der Anordnung der Zylinder als Abstütz-, Abtrenn- oder als passive Zylinder in Ausgangsstellung für den Unter- und Oberkasten.
  • In Fig; 1 bezeichnet 1 den Unterkasten auf Rollband 3, der gemeinsam mit Oberkasten 2 die in den Formstoff gegossenen Gußstücke 4 und das Gießsystem bestehend aus Eingußtrichter 5, Schlackenlauf 6, Angüsse 7 und Steigern 8 umschließt.
  • Die Stirnwände 9 und 10 in Fig. 2 tragen Unterteil 11 und Oberteil 12. Im Unter- und Oberteil befindet sich die Hydraulik, welche die Abstützzylinder 13 und die Abtrennzylinder 14 mit deren Teleskopfederungen 15 in einer nicht näher gezeigten Weise vom Modul für die Charakteristik der Modellplatten auf der Steckkarte des Unter- und Oberkastens steuert. Die pneumatischen Schlagwerke 17 aller Zylinder sind an ein Druckluft- Versorgungssystem 18 angeschlossen.
  • In Fig. 3 werden das abgetrennte Gießsystem, die Gußstücke und der Formstoff mit Hilfe des Stempels 19 ausgeschlagen. Dieser kann mittels einer Kolbenstange 20 in auf- und abgehende Bewegung versetzt werden, so wie es durch den Doppelpfeil 21 angedeutet ist. Beschreibung Beschreibung des 2. Ausführungsbeispiels: Eine erfindungsgemäße Anlage des zweiten Ausführungsbeispiels für kastenlose Gußformen von Strangformmaschinen wird durch die teilweise schematische Zeichnung veranschaulicht.
  • Es zeigen Fig. 5, 6, 7 und 8 einen senkrechten Längsschnitt durch die aktuellen Teile einer Ausführungsform dieser Anlage. Die kastenlose Gußform befindet sich in einem schwenkbaren Rahmen, der mit seinen beiden Zapfen in den Lagern der gabelförmigen Halterung eines nicht näher gezeigten Industrieroboters gelagert ist in den Positionen am Ende des Sandform-Gleitrostes in Fig. 5, vor der Abtrennmaschine in Fig. 6, innerhalb derselben in Fig. 7 und hinter ihr über dem Ausschlag in Fig. 8.
  • Fig. 7 veranschaulicht von der Abtrennmaschine eine erfindungsgemäße Ausführungsform.
  • Fig. 9 zeigt den Grundriß des Gußstückes mit dem Gießsystem in der Formteilungsebene und der Anordnung der Zylinder als Abstütz-, und Abtrennzylinder oder als passive Zylinder in Ausgangsstellung im Unter- und Oberteil der Ab trennmaschine.
  • In Fig. 5 bezeichnet 1 das Ende des Sandform-Gleitrostes, welches auf Bock 3 aufliegt.
  • An diesem Gleitrost ist die Auflage 2 befestigt, in deren Vertiefung der Rahmen 6 vom Roboter aufgesetzt wird um die Sandform mit Gußstück 4 und Gießsystem 5 durch den Schub vom Preßkolben der Strangformmaschine und der automatischen Sandform-Transporteinrichtung aufzunehmen. Nach Beendigung des Schubes werden die Klemmleisten 7 in den Führungen 8 von allen vier Seiten gleichzeitig auf eine hier nicht näher gezeigte Weise in die Sandform eingedrückt.
  • Danach zieht der Roboter den Rahmen 6 mit der durch die Klemmleisten gesicherte Gußform in senkrechter Lage von Position A in Fig. 5 in Beschreibung Beschreibung des 2. Ausführungsbeispiels: die gestrichelt gezeichnete Position B in Fig. 6.
  • Anschließend schwenkt er den Rahmen um die Achse der Zapfen 22 in den Lagern der gabelförmigen Halterung um 900 in eine horizontale Lage von Position B nach Position C in Fig. 6.
  • Der Roboter zieht nun den Rahmen horizontal weiter in die Abtrennmaschine von Position C nach Position D in Fig. 7. In der Abtrennmaschine liegt der Rahmen mit der Gußform auf einem Gleitblech 23 auf, das für den Durchlaß der Zylinder des Unterteils die gleiche Anzahl von Bohrungen 24 aufweist.
  • In Fig. 7 tragen die Stirnwände 9 und 10 Unterreil 11 und Oberteil 12 der Abtrennmaschine. Im Unter- und Oberteil befindet sich die Hydraulik, welche die Abstützzylinder 13 und die Abtrennzylinder 14 mit deren Teleskopfederungen 15 in einer nicht näher gezeigten Weise vom Modul für die Charakteristik der beiden Modellplatten auf der Steckkarte steuert. Die pneumatischen Schlagwerke 17 aller Zylinder sind an ein Druckluft-Versorgungssystem 18 angeschlossen, Nach dem Abtrennen des Gießsystems 5 zieht der Roboter den Rahmen 6 mit Gußstück 4, und dem abgetrennten Gießsystem 5 im Formstoff über das Gleitblech 23 zur Ausschlagstelle von Position D nach Position E in Fig. 8. Hierbei fahren die Klemmleisten 7 in ihren Führungen 8 in einer hier nicht näher gezeigten Weise in ihre Ausgangsstellung zurück. Das Gleitblech 23 hat über der Ausschlagstelle einen rechteckigen Durchlaß 25 von der Größe des Gußformquerschnittes. Hierdurch werden das abgetrennte Gießsystem, das Gußstück und der Formstoff mit Hilfe des Stempels 19 ausgeschlagen. Dieser kann mittels einer Kolbenstange 20 in auf- und abgehende Bewegung versetzt werden, so wie es durch den Beschreibung - -Beschreibung des 2. Ausführungsbeispiels: Doppelpfeil 21 angedeutet ist.
  • Nach dem Ausschlagen schiebt der Roboter den leeren Rahmen 6 wieder zurück über das Gleitblech 23, durch die Abtrennmaschine hindurch nach Position C in Fig. 6.
  • Dann schwenkt er den Rahmen 6 um die Achse der Zapfen 22 in den Lagern der gabelförmigen Halterung um 900 in eine senkrechte Lage in die gestrichelt gezeichnete Position B der Fig. 6 und schiebt anschließend den Rahmen 6 in senkrechter Lage von Position B nach Position A in Fig. 5 auf die Vertiefung der Auflage 2 am Ende des Sandform-Gleitrostes.
  • Der leere Rahmen 6 ist wieder zu Beginn des neuen Taktes für die nächste Sand form aufnahmebereit.
  • Die Fig. 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16 und 17 verdeutlichen im einzelnen die Bewegungen des Rahmens 6 mit Hilfe des hier nicht näher gezeigten Industrieroboters in den Lagern seiner gabelförmigen Halterung innerhalb eines Taktes.
  • Hierbei gibt die gestrichelte Lage die jeweils vorletzte Position an.
  • In Fig. 10 findet keine Bewegung des Rahmens 6 statt. Der leere Rahmen steht senkrecht auf der Vertiefung der Auflage 2. Er wird vom Preßkolben der Strangformmaschine und der automatischen Sandform-Transporteinrichtung mit einer neuen Gußform gefüllt. Die vorletzte gestrichelte Position deckt sich mit der ausgezogenen Position A.
  • In Fig. 11 erfolgt die Ziehung des Rahmens 6 in senkrechter Lage durch den Roboter von Position A nach Position B.
  • In Fig. 12 wird durch eine Schwenkung des Rahmens 6 um die Achse der Zapfen 22 um 900 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn mittels des hier nicht näher gezeigten Schwenkflügelmotors Beschreibung: Beschreibung des 2. Ausführungsbeispiels: des Roboters die Horizontallage von Position C erreicht.
  • In Fig. 13 wird der Rahmen -horizontal von Position C nach Position D vom Roboter in die Abtrennmaschine gezogen. In dieser liegt er auf Gleitblech 23 auf. Es erfolgt die Ab trennung des Gießsystems durch die Abtrennzylinder 14 bei gleichzeitiger Abstützung des Gußstückes durch die Abstützzylinder 13.
  • In Fig. 14 befindet sich Rahmen 6 mit Gußstück und abgetrennten Gießsystem im Formstoff über der Ausschlagstelle, nachdem ihn der Roboter aus der Abtrennmaschine von Position D nach Position E gezogen hat. Mit Hilfe des Stempels 19 und der auf- und abgehenden Kolbenstange 20 wird der Ausschlag getätigt.
  • In Fig. 15 ist der entleerte Rahmen 6 wieder in Position C. Der Roboter hat ihn durch eine horizontale Rückwärtsbewegung auf dem Gleitblech 23 durch die Abtrennmaschine hindurch von Position E aus nach dort befördert.
  • In Fig. 16 erreicht der leere Rahmen 6 durch eine Schwenkung von 900 im Uhrzeigersinn um die Achse der Zapfen 22 mittels des hier nicht näher gezeigten Schwenkflügelmotors des Roboters die senkrechte Lage von Position C nach Position B.
  • In Fig. 17 steht Rahmen 6 auf der Vertiefung der Auflage 2 nach einer Horizontalbewegung in senkrechter Lage durch den Roboter von Position B nach Position A und ist wieder zu Beginn des neuen Taktes für die nächste Sandform aufnahmebereit.
  • Ein Industrieroboter mit elektropneumatischem Translations- und Schwenkantrieb für die Handhabung der Bewegungen des Rahmens 6 in den Fig. von 10 bis 17 wird durch die teilweise schematische Zeichnung in den Fig. 18 und 19 Beschreibung. Beschreibung des 2. Ausführungsbeispiels: veranschaulicht. Es zeigt Fig. 18 die Vorderansicht der aktuellen Teile einer Ausführungsform des Roboters mit Rahmen 6 im Zusammenhang mit der Auflage 2 am Ende des Sandform-Gleitrostes, der Abtrennmaschine und dem Ausschlag und Fig. 19 eine Draufsicht von dieser Anlage.
  • In Fig. 19 bezeichnet 26 den Pneumatikzylinder in dem die beschleunigenden Kräfte erzeugt werden und dessen zugehöriges Pneumatikventil 25 Je nach Bewegungsrichtung geschaltet wird. Die hin- und her fahrenden Massen werden über ein Führungsrohr 35 in Wälzlagern 36 geführt. Die mechanische Verkopplung von Kolben 27 über Kolbenstange 28 mit Führungsrohr 35 und der gabelförmigen Halterung 31 für den Rahmen 6 mit den beiden Zapfen 22 geschieht durch die Traverse 29 und den beiden Verbindungsbolzen 30.
  • Zusätzlich werden die hin- und her fahrenden Massen nach unten hin durch die beiden Prismenrollen 33, die mit der Halterung 31 über die beiden Achsen 32 verbunden sind, auf den zwei Prismenschinen 34 abgestützt und geführt. Sie werden von den Prismenstützen 46 getragen.
  • Der Betrag der Bremsgeschwindigkeit wird über Zahnstange 38 und Ritzel 39 mit Hilfe einer Elektromagnetbremse 40 kontrolliert, indem das Bremsmoment gerade so geregelt wird, daß der spielfrei angekoppelte Tachogenerator 41 die gewünschte Drehzahl anzeigt. Die Position des Systems wird der Steuerung über ein Präzisions-Potentiometer 42 mitgeteilt.
  • Zur Schwenkung von 90° des Rahmens 6 um die Achse der Zapfen 22 von Position B nach Position C in Fig. 12 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn und von Position C nach Position B in Fig. 16 im Uhrzeigersinn dient der elektropneumatische Schwenkflügelmotor 44 mit dem Drehpotentiometer 45. Er ist durch die Kupplung 43 mit Zapfen 22 von Rahmen 6 verbunden. Beschreibung: Beschreibung des 2. Ausführungsbeispiels: Um eine Schwenkung zu ermöglichen, gleitet die Grundplatte 47 des Schwenkflügelmotors in der Führung der horizontalen Schine 49. Diese wird von den beiden Stützen 49 getragen.
  • In der gezeigten Situation befindet sich Rahmen 6 mit seinen Zapfen 22 in der gabelförmigen Halterung 31 des Roboters auf der Vertiefung der Auflage 2 am Ende des Sandform-Gleitrostes nach Beendigung der Füllung mit einer neuen Sand form und deren Sicherung durch die Klemmleisten 7 in der linken Extremlage (Fig. 10).
  • Die gestrichelt gezeichneten Prismenrollen 33 auf der Prismenschine 34 deuten die rechte Extremlage an. In dieser Position befindet sich Rahmen 6 über dem Ausschlag (Fig. 14).

Claims (1)

  1. Patentansprüche Oberbegriff: 1. Verfahren zum Abtrennen des Gießsystems von Gußstücken die in Fließarbeit auf Formanlagen für Kastenguß und kastenlose Gußformen für Gießereizwecke hergestellt werden, insbesondere von Serienteilen aus dem Fahrzeugbau und/ oder ähnlichen Teilen aller vergleichbaren Sparten, wobei es nach Form und Größe mehrere und verschiedene Gußstücke je Takt sein können und die Zeit für den Abtrennvorgang unterhalb der von der Formanlage vorgegebenen Taktzeit minus der Bewegungszeit der Anlage von einem Takt zum anderen liegt im ausreichend abgekühlten Zustand ohne menschliche Arbeitskraft zu beanspruchen, Kennzeichnender Teil: dadurch gekennzeichnet, daß das Gießsystem von den Gußstücken vor der Ausschlagstelle, also noch vollständig im Formkasten oder in der kastenlosen Gußform umgeben vom Formstoff in der Lage wie es gegossen wurde, getrennt wird.
    Oberbegriff des Unteranspruchs 1: 2. Abtrennmaschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, Kennzeichnender gekennzeichnet durch Teil des Unteranspruchs 1: eine elektronisch gesteuerte, hydraulische Abtrennmaschine, die für Unter- und Oberkasten aus einem im rechteckigen System, entsprechend PatentansprUche«~: Kennzeichnender Teil des Unteranspruchs 1: der Kastengröße der Formanlage von möglichst dicht nebeneinander angeordneten Zylindern, die nach der speziellen Charakteristik des vorhandenen Gießsystems mit den Gußstücken die Aufgaben des Abstützens oder des Abtrennens übernehmen.
    Oberbegriff des Unteranspruchs 2: 3. Abtrennmaschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, Kennzeichnender Teil des Unteranspruchs 2: gekennzeichnet durch eine elektronisch gesteuerte, hydraulische Abtrennmaschine für kastenlose Gußformen einer Strangformmaschine die diese mit Hilfe eines Rahmens (6) und dessen Zapfen (22) in der Halterung (31) eines Industrieroboters von der senkrechten Gießlage in eine horizontale Lage in die Abtrennmaschine und zum Ausschlag bringen, wobei der Rahmen (6) dem Querschnitt der Gußform entspricht und die Abtrennmaschine für Unterteil (11) und Oberteil (12) aus einem im rechteckigen System entsprechend dem lichten Querschnitt des Rahmens (6) von möglichst dicht nebeneinander angeordneten Zylindern, die nach der speziellen Charakteristik des vorhandenen Gießsystems mit den Gußstücken die Aufgaben des Abstützens oder des Abtrennens übernehmen.
    Oberbegriff des Unteranspruchs 3: 4. Abtrennmaschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und Anspruch 3 Kennzeichnender Teil des Unteranspruchs 3: dadurch gekennzeichnet, daß in Rahmen (6) zur Sicherung der Sandform gegen Durchfallen beim Schwenken von der Senkrechten in die Horizontallage Klemmleisten (7) Patentansprd Kennzeichnender Teil des Unteranspruchs 3: in Führungen (8) gleichzeitig von allen vier Innenseiten gegen die Außenkontur der Sandform elektromagnetisch gedrückt werden.
    Oberbegriff des Unteranspruchs 4: 5. Abtrennmaschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, 2, und 3 Kennzeichnender Teil des Unteranspruchs 4: dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinder mit Teleskopfederungen (15) ausgerüstet sind, die bei Berührung mit den vorprogrammierten Kontaktpunkten des Gießsystems und der Gußstücke von Leistungstransistoren blockiert werden.
    Oberbegriff des Unteranspruchs 5: 6. Abtrennmaschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, 2, 3, 4 und 5 Kennzeichnender Teil des Unteranspruchs 5: dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinder mit einem kontinuierlich arbeitenden pneumatischen Schlagwerk (17) ausgerüstet sind.
    Oberbegriff des Unteranspruchs 6: 7. Abtrennmaschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5 und 6 Kennzeichnender Teil des Unteranspruchs 6: dadurch gekennzeichnet, daß jeder Zylinder wie ein Pistolen- oder Gewehrlauf durchbohrt ist und einen zugeordneten Schußautomaten mit Selbstladeeinrichtung oberhalb des Schlagwerkes (17) im Oberteil (12) beziehungsweise unterhalb des Schlagwerkes (17) im Unterteil (11) trägt. Patentansprüwho.-Oberbegriff des Unteranspruchs 7: 8. Abtrennmaschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, 3, 4, 5, 6 und 7 Kennzeichnender Teil des Unteranspruchs 7: dadurch gekennzeichnet, daß Rahmen (6) mit den Zapfen (22) in der gabelförmigen Halterung (31) eines Industrieroboters mit elektropneumatischem Translations- und Schwenkantrieb die Bewegungen von der senkrechten Gießlage am Ende des Sandform-Gleitrostes von der Vertiefung der Auflage (2) durch eine Schwenkung entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn zur Horizontallage in die Abtrennmaschine hinein vollführt, wonach erfolgter Abtrennung des Gießsystems ein weiteres Vorziehen bis zum Ausschlag und dann wieder zurück durch die Abtrennmaschine hindurch eine Schwenkung im Uhrzeigersinn in die senkrechte Lage auf die Vertiefung der Auflage (2) getätigt wird.
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