DE1117149B - Vortriebsschild fuer den Tunnel- oder Stollenbau - Google Patents
Vortriebsschild fuer den Tunnel- oder StollenbauInfo
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- DE1117149B DE1117149B DEW25153A DEW0025153A DE1117149B DE 1117149 B DE1117149 B DE 1117149B DE W25153 A DEW25153 A DE W25153A DE W0025153 A DEW0025153 A DE W0025153A DE 1117149 B DE1117149 B DE 1117149B
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D9/00—Tunnels or galleries, with or without linings; Methods or apparatus for making thereof; Layout of tunnels or galleries
- E21D9/06—Making by using a driving shield, i.e. advanced by pushing means bearing against the already placed lining
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Description
- Vortriebsschild für den Tunnel-oder Stollenbau Die Erfindung betrifft einen Vortriebsschild für den Tunnel- oder Stollenbau, der am Schildschwanz mit einem umlaufenden, nach rückwärts offenen Ringschlitz versehen ist, aus dem zum Verpressen des Hohlraumes zwischen Stollenauskleidung und Gebirge am gesamten Stollenumfang gleichmäßig und gleichzeitig eine Verpreßmasse ausgepreßt wird. Bei einem bekannten Vortriebsverfahren handelt es sich bei dieser Verpreßmasse um ein Bodengemisch, das aus Sand oder Kies unter Beigabe von Lehm oder unter Zusatz von Dichtungsmitteln, wie Ton, Kalkbrei oder Traß, hergestellt ist und durch die Vortriebspressen des Schildes satt in den Spaltraum zwischen Auskleidung und Gebirge gepreßt wird. Die Vortriebspressen greifen zu diesem Zweck mit ihren rückwärtigen Stempeln in einen am hinteren Ende des Schildes gebildeten Ringraum ein, in den bei stehendem Schild nach dem Einziehen der Pressenstempel die Verpreßmasse eingefüllt wird. Ein solches Vorgehen ist natürlich nur dann möglich, wenn die Verpreßmasse eine so feste Konsistenz hat, daß sie beim Einziehen der Pressenstempel nicht unter dem Druck des umgebenden Gebirges wieder zurück- und ausfließt.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein am gesamten Stollenumfang gleichmäßiges und gleichzeitiges Austreten einer Verpreßmasse auch dann zu ermöglichen, wenn als Verpreßmasse ein Mörtel nicht so fester Konsistenz, wie oben angegeben, verwendet wird und die Vortriebspressen nicht zum Auspressen der Verpreßmasse mit herangezogen werden, sondern sich z. B. an der Stollenauskleidung abstützen.
- Diese Aufgabe wird erfahrungsgemäß in der Weise gelöst, daß bei einem Vortriebsschild der eingangs angegebenen Art der Ringschlitz mit einem gleichfalls am ganzen Schildumfang herumgeführten Umlaufkanal verbunden ist, über den ein Verpreßmörtel dem Ringschlitz über seine ganze Umfangslänge verteilt zugeführt wird.
- Diese besondere Ausbildung bietet den Vorteil, daß die im Umlaufkanal enthaltene, im Verhältnis zum Ringschlitzvolumen, das im Zuge des langsamen Schildvortriebs jeweils entsteht, sehr große Menge eine gleichmäßige Mörtelzufuhr an jeder Stelle des Umfangs sichert. Ein bei ungleich schnellem Vortrieb etwa entstehender Druckabfall wird an der Austrittsstelle des Mörtels am Schildschwanzende entstehen und zunächst in dem engen Ringschutzraum, der dem Mörtel einen höheren Fließwiderstand entgegensetzt, wirksam. Der im Umlaufkanal nachgepreßte Mörtel wird jeweils sofort nachdrucken und den Druckabfall dadurch um so schneller ausgleichen können, daß der Verteilung auf den Schildumfang im Umlaufkanal ein geringerer Fließwiderstand entgegengesetzt wird. Dadurch ist die Gefahr des Abreißens oder der Unterbrechung des Mörtelflusses im engen Teil des Schlitzraumes beseitigt und der Mörtelfluß im Schlitzbereich ausschließlich in Längsrichtung des Tunnels, also auf dem kürzesten Wege gewährleistet.
- Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der bei Vortriebsschilden meist angeordnete Druckring, der zum gleichmäßigen Verteilen der Einzelkräfte aus den Vortriebspressen auf die Stollenauskleidung dient, hohl und als Umlaufkanal für den Verpreßmörtel ausgebildet. In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele eines Vortriebsschildes nach der Erfindung im Schnitt dargestellt. Es zeigt Fig. 1 den Schildschwanz eines Vortriebsschildes mit einem Umlaufkanal und Fig. 2 einen Druckring, der als Umlaufkanal ausgebildet ist.
- In das Gebirge 1 wird ein Tunnel oder Stollen in Schildbauweise vorgetrieben. In der Zeichnung ist von dem verwendeten Vortriebsschild der obere Teil des Schildschwanzes 2 im Schnitt zu sehen. Beim Vorrücken des Schildes bildet sich zwischen dem umgebenden Gebirge 1 und der im Schutz des Schildschwanzes 2 aufgestellten Stollenauskleidung 5 ein ringspaltartiger Hohlraum 3. Dieser Hohlraum 3 steht über einem Ringschlitz 4 mit dem Umlaufkanal 6 nach der Erfindung in Verbindung, welchem der Verpreßmörtel über eine Rohrleitung 8 zugeführt wird.
- Nach Fig. 1 wird der Umlaufkanal durch ein Winkelprofil gebildet, das sich mit dem einen Schenkelende an dem Schildschwanz 2 und mit dem anderen Schenkelende an der Stirnseite der Auskleidung 5 abstützt. Zur Abdichtung an diesen Stellen dienen elastisch nachgiebige Dichtungen 7. Die Vortriebspressen 9 sind weiter innen, d. h. zur Tunnelachse hin angeordnet.
- In Fig. 2 ist eine andere Form des Umlaufkanals dargestellt. Die Vortriebspressen 9 stützen sich gegen einen Druckring 10 ab, der aus einem Breitflanschträger hergestellt ist und zugleich den Umlaufkanal 6 bildet.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Vortriebsschild für den Tunnel- oder Stollenbau, der am Schildschwanz mit einem umlaufenden, nach rückwärts offenen Ringschlitz versehen ist, aus dem zum Verpressen des Hohlraumes zwischen Stollenauskleidung und Gebirge am gesamten Stollenumfang gleichmäßig und gleichzeitig eine Verpreßmasse ausgepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringschlitz mit einem gleichfalls am ganzen Schildumfang herumgeführten Umlaufkanal verbunden ist, über den ein Verpreßmörtel dem Ringschlitz über seine ganze Umfangslänge verteilt zugeführt wird.
- 2. Vortriebsschild nach Anspruch 1 mit einem auf der Stirnfläche der Stollenauskleidung aufliegenden Druckring zur gleichmäßigen Verteilung der Einzelkräfte aus den Vortriebspressen über den Stollenumfang, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Druckring hohl ist und als Umlaufkanal für den Verpreßmörtel ausgebildet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 67 098, 283 254; deutsche Auslegeschrift Nr. 1044 856; USA.-Patentschrift Nr.1378158.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW25153A DE1117149B (de) | 1959-03-05 | 1959-03-05 | Vortriebsschild fuer den Tunnel- oder Stollenbau |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW25153A DE1117149B (de) | 1959-03-05 | 1959-03-05 | Vortriebsschild fuer den Tunnel- oder Stollenbau |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1117149B true DE1117149B (de) | 1961-11-16 |
Family
ID=7598024
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEW25153A Pending DE1117149B (de) | 1959-03-05 | 1959-03-05 | Vortriebsschild fuer den Tunnel- oder Stollenbau |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1117149B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1216345B (de) | 1961-02-02 | 1966-05-12 | Wayss & Freytag Ag | Auskleidung fuer einen in Schildbauweise herzustellenden Tunnel |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE67098C (de) * | Firma F. C. GLASER in Berlin S.W., Lindenstr. 80. Vom 12. Mär2 1892 ab | Vorrichtung zum Ausfüllen des beim Vortreiben des Schildmantels von Stollen -Vortreib-Apparaten sich bildenden Hohlraumes durch Cement oder dergl | ||
| DE283254C (de) * | ||||
| US1378158A (en) * | 1920-12-29 | 1921-05-17 | Aldrich Baxter | Concrete tunnel structure |
| DE1044856B (de) * | 1956-10-08 | 1958-11-27 | Baugesellschaft Hallinger Komm | Dichtung und Vorrichtung fuer einen im Schildvortrieb herzustellenden Tunnel oder Stollen |
-
1959
- 1959-03-05 DE DEW25153A patent/DE1117149B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE67098C (de) * | Firma F. C. GLASER in Berlin S.W., Lindenstr. 80. Vom 12. Mär2 1892 ab | Vorrichtung zum Ausfüllen des beim Vortreiben des Schildmantels von Stollen -Vortreib-Apparaten sich bildenden Hohlraumes durch Cement oder dergl | ||
| DE283254C (de) * | ||||
| US1378158A (en) * | 1920-12-29 | 1921-05-17 | Aldrich Baxter | Concrete tunnel structure |
| DE1044856B (de) * | 1956-10-08 | 1958-11-27 | Baugesellschaft Hallinger Komm | Dichtung und Vorrichtung fuer einen im Schildvortrieb herzustellenden Tunnel oder Stollen |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1216345B (de) | 1961-02-02 | 1966-05-12 | Wayss & Freytag Ag | Auskleidung fuer einen in Schildbauweise herzustellenden Tunnel |
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