DE1116445B - Rechenverfahren fuer Digitalrechengeraete und Digitalrechengeraet zur Durchfuehrung dieses Verfahrens - Google Patents
Rechenverfahren fuer Digitalrechengeraete und Digitalrechengeraet zur Durchfuehrung dieses VerfahrensInfo
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- DE1116445B DE1116445B DEC20440A DEC0020440A DE1116445B DE 1116445 B DE1116445 B DE 1116445B DE C20440 A DEC20440 A DE C20440A DE C0020440 A DEC0020440 A DE C0020440A DE 1116445 B DE1116445 B DE 1116445B
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Description
Ziel der Erfindung ist ein Rechenverfahren für Digitalrechengeräte, das einen besonders einfachen
Aufbau der zur Durchführung der Rechenoperationen, insbesondere der Grundrechnungsarten, «ewie eine
Abkürzung der Rechenzeit im Vergleich zu den üblichen Rechenverfahren ermöglicht. Dies wird durch
Anwendung einer besonderen Zahlendarstellung erreicht, die aus dem üblichen binären Zahlensystem
abgeleitet ist und »algebraisch-binäres« System genannt wird.
Bei diesem algebraisch-binären Zahlensystem werden die drei Symbole 1, 0 und Ϊ benutzt, von denen
die beiden ersten die gleiche Bedeutung wie bei der gewöhnlichen binären Schreibweise haben, während
das dritte »minus Eins« bedeutet. Die allgemeine Brauchbarkeit dieser drei Ziffern' zur Darstellung von
Zahlen geht aus den folgenden Betrachtungen hervor. Es ist klar, daß jede mehrstellige Zahl als die algebraische
Summe von zwei Zahlen, nämlich einer positiven und einer negativen, dargestellt werden kann,
und zwar gibt es hierfür eine unendliche Anzahl von Möglichkeiten. Infolgedessen kann jede in dem üblichen
binären System als eine Folge der Symbole 0 und 1 geschriebene Zahl ebensogut gemäß einer
unendlichen Anzahl von Möglichkeiten als eine Folge der drei Symbole 1, 0, Ϊ dargestellt werden, derart,
daß, wenn diese Folge in· zwei andere Folgen geteilt wird, von denen die eine aus der ersten Folge durch
Ersatz aller Ziffern ϊ durch 0 abgeleitet ist, während die andere durch Ersatz aller Ziffern 1 durch 0 entstanden
ist, jede der beiden Folgen zwei Zahlen in gewöhnlicher binärer Schreibweise darstellt, nämlich
eine positive und eine negative Zahl, deren algebraische Summe gleich der ursprünglichen binären
Zahl ist. Die so erhaltenen Zahlen können als die positive und die negative Teilzahl der algebraischbinären
Zahl bezeichnet werden. ·
Als Beispiel hierfür sei die gewöhnliche binäre Zahl
11101 (Dezimalzahl 29) betrachtet. Diese kann unter anderem durch irgendeine der folgenden algebraischen
Schreibweisen dargestellt werden:
a) 1000Π, worin der positive Teil 100000 und der
negative Teil ΪΪ ist. Dies ist gleichwertig mit der
Darstellung der ursprünglichen Dezimalzahl 29 als Differenz der Dezimalzahlen 32—3=29.
(b) 10Ϊ101, worin der positive Teil 100101 und der
negative Teil Ϊ000 ist, was gleichbedeutend mit den Dezimalzahlen 37—8=29 ist.
(c) 100Ϊ1Ϊ, worin der positive Teil 100010 und der negative Teil TOi ist, d. h. in Dezimalzahlen
34-5=29.
Rechenverfahreii für Digitalrechengeräte
und Digitalrechengerät zur Durchführung
dieses Verfahrens
Anmelder:
Louis Etienne Coste,
Cheville, Seine (Frankreich)
Vertreter: Dipl.-Ing. E. Prinz
und Dr. rer. nat. G. Hauser, Patentanwälte,
München-Pasing, Bodenseestr. 3 a
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 27. Dezember 1958
Frankreich vom 27. Dezember 1958
Louis Etienne Coste, Cheville, Seine (Frankreich),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Das erfindungsgemäße Rechenverfahren besteht nun darin, daß die Zahlen in algebraisch-binärer
Form durch eine positive Teilzahl und eine negative Teilzahl dargestellt sind, deren Summe gleich der
ursprünglichen Zahl ist, daß die positiven und die negativen Teile jeder algebraisch-binären Zahl in getrennten
Kanälen geführt werden, daß die Teilzahlen entsprechend den üblichen binären Rechnungsarten
getrennt bearbeitet werden und daß das gleichzeitige Auftreten von Ziffern des Wertes 1 gleicher Stellenzahl
in den die positiven bzw. negativen Teilzahlen jeder algebraisch-binären Zahl führenden Kanälen
verhindert wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren ergibt den Vorteil, daß aus der unendlich großen Zahl von möglichen
Teilzahlen diejenigen herausgesucht werden können, mit denen die durchzuführenden Rechenoperationen
besonders einfach werden. Die Teilzahlen können dann in entsprechend einfachen Rechenanordnungen
getrennt behandelt werden, worauf aus den Ergebnisteilzahlen wieder eine gewöhnliche Binärzahl gebildet
werden kann.
So gibt es beispielsweise in der Gruppe aller möglichen algebraisch-binären Darstellungen einer gegebenen
Zahl eine Untergruppe, deren Zahlen die bemerkenswerte Eigenschaft besitzen, daß sie nirgends
zwei Einheiten mit gleichem Vorzeichen in benach-
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3 4
barten Ziffernstellen enthalten. In dem obigen Bei- und die positive Einheit 1 in jeder Gruppe jedesmal
spiel genügen offenbar die Darstellungen (b) und (c) gestrichen (d. h. durch 0 ersetzt) wird, wenn die Steldieser
Bedingung, während die Darstellung (a) dieser lung dieser positiven Einheit mit der negativen
Bedingung nicht genügt, da sie zwei Einheiten mit Ziffer Ϊ einer anderen ähnlichen Gruppe zusammennegativen
Zeichen an der ersten und zweiten Stelle 5 fällt, welche durch die Umwandlung einer Ziffer 1 der
enthält. - ursprünglichen Binärzahl an dieser Stelle entstanden
Diese algebraisch-binären Darstellungen (»AB«), ist. Dezimal ausgedrückt heißt dies nämüch, daß der
welche der obigen Bedingung genügen, daß sie nir- Dezimalwert 1 der ursprünglichen Zahl durch den
gends zwei Einheiten gleichen Zeichens an benach- gleichwertigen Wert 2—1, der Wert 2 durch den
barten Stellen enthalten, sind nachstehend bisweilen io gleichwertigen Wert 4—2 ersetzt wird usf. Allge-
als »berichtigte algebraisch-binäre« Darstellungen meiner ausgedrückt wird bei dieser Umwandlung jeder
(abgekürzt »BAB«) bezeichnet. Binärwert 10" in der ursprünglichen Zahl durch den
Die Hauptbedeutung dieser BAB-Darstellung be- äquivalenten Wert 10"+1 —10" ersetzt,
steht darin, daß niemals ein Übertrag über zwei oder Eine andere schnelle Möglichkeit zur Umwandlung
mehr binäre Stellen auftritt, wenn zwei in der BAB- 15 einer gewöhnlichen Binärzahl in eine NAB-Zahl be-
Schreibweise geschriebene Zahlen durch getrennte steht darin, in der Binärzahl jede Ziffer 1, die sich
Addition ihrer positiven und negativen Teilzahlen rechts von einer Ziffer 0 befindet, durch eine Gruppe
addiert (bzw. subtrahiert) werden. Da die Vornahme 1Ϊ und jede Gruppe mehrerer nebeneinanderstehender
derartiger Überträge die Hauptschwierigkeit bei den Ziffern 1, die sich rechts von einer Ziffer 0 befindet,
Addierkreisen der bekannten Rechenmaschinen, ins- 20 durch eine Gruppe 10 ... 0Ϊ zu ersetzen, wobei die
besondere der Parallelmaschinen. ist, ermöglicht dieses binäre Stellung der rechten negativen Einheit der Stel-
Verfahren eine erhebliche Vereinfachung derartiger lung der rechten Einheit der umzuwandelnden Gruppe
Addierkreise und zugehöriger Kreise unter entspre- entspricht, während die Stellung der Unken positiven
chender Einsparung an Material und/oder Bedienungs- Einheit gegenüber der Stellung der linken Einheit in
zeit. 25 der umzuwandelnden Gruppe um eine binäre Stelle
Demgemäß besteht eine bevorzugte Ausführung des nach links verschoben ist.
erfindungsgemäßen Verfahrens darin, daß die posi- Ein zur Durchführung des vorstehenden Verfahrens
tiven und negativen Teilzahlen so bestimmt sind, daß geeignetes Digitalrechengerät kennzeichnet sich ge-
keine Teilzahl zwei Ziffern des Wertes 1 in benach- maß der Erfindung durch Rechenkanäle zur getrenn-
barten Binärstellen enthält. 3° ten Verarbeitung der positiven und negativen Teil-
Daß kein Übertrag bei der Addition von zwei in zahlen und durch Kodeumformer, denen binäre Zahlen
der BAB-Schreibweise geschriebenen Zahlen auf- zugeführt werden und die daraus die positiven und die
treten kann, wird klar, wenn man bedenkt, daß z. B. negativen Teilzahlen bilden, die dem einen bzw. dem
beim Addieren der positiven Teile der beiden gege- anderen Rechenkanal zugeführt sind,
benen BAB-Zahlen nur dann ein Übertrag an einer 35 Eine besonders günstige Ausführung des erfindungs-
Binärstelle auftritt, wenn jede der beiden Zahlen eine gemäßen Verfahrens ist für den Fall möglich, daß
1 an dieser binären Stelle enthält. Da aber dann ge- zwei Zahlen miteinander addiert werden sollen. In
maß der Definition der BAB-Schreibweise keine der diesem Fall lassen sich nämlich die algebraisch-
Zahlen eine 1 in der nächsthöheren Binärstelle ent- binären Teilzahlen der Summe direkt aus den beiden
halten kann, kann der Übertrag in diese höhere Stelle 40 zu addierenden gewöhnlichen Binärzahlen ableiten,
gebracht werden, ohne daß hierdurch ein neuer Über- so daß mit der Umwandlung in die algebraisch-binäre
trag erzeugt wird. Form zugleich die Addition durchgeführt wird.
Es gibt natürlich viele Möglichkeiten zur Umwand- Zu diesem Zweck wird gemäß der Erfindung so vorhang
einer gewöhnlichen binären Zahl in ihre alge- gegangen, daß zunächst zwei Zwischenzahlen gebildet
braisch-binäre Form bzw. in deren Teilzahlen. Jenach 45 werden, von denen die erste eine Ziffer 1 an jeder
der Art der gewünschten algebraisch-binären Zahl Stelle enthält, in der entweder die eine oder die ankann
jeweils das günstigste Verfahren gewählt werden. dere Ausgangszahl eine Ziffer 1 enthält, während die
Gemäß einer Weiterbildung des Erfindungs- zweite Zwischenzahl eine Stelle 1 an jeder Stelle entgegenstandes
werden die positiven und negativen Teil- hält, die der Stelle vorangeht, in der beide Ausgangszahlen
dadurch gebildet, daß für die positive Teilzahl 50 zahlen eine Ziffer 1 enthalten, daß dann die erste
die ursprüngliche binäre Zahl verdoppelt wird, daß Zwischenzahl in die algebraisch-binäre Form gebracht
für die negative Teilzahl die ursprüngliche Binärzahl wird und daß alle Ziffern des Wertes 1 gelöscht wergenommen
wird und daß die in den gleichen Stellen den, die in der negativen Teilzahl der ersten Zwischender
so gebildeten Teilzahlen vorkommenden Ziffern zahl und in der zweiten Zwischenzahl an gleichen
des Wertes 1 gelöscht werden. 55 Stellen auftreten.
Diese Teilzahlen erfüllen die Forderung der BAB- Ein zur Durchführung dieses Verfahrens besonders
Zahlen, daß niemals zwei Ziffern des Wertes 1 in ein- geeignetes Digitalrechengerät ist gemäß der Erfindung
ander benachbarten Ziffernstellen vorhanden sind. Sie gekennzeichnet durch ein Addierwerk mit zwei Eineignen
sich daher besonders gut zur Durchführung gangen, denen die Ziffern der zu addierenden Binärder
Grundrechnungsarten. Diese Sonderform der 60 zahlen zugeführt werden, zwei Ausgängen, an denen
BAB-Darstellung wird in der folgenden Beschreibung die Ziffern der negativen bzw. positiven Teilzahl des
als »normale algebraisch-binäre« Schreibweise oder Ergebnisses erscheinen, mit logischen Schaltungen,
»NAB «-Schreibweise bezeichnet. welche mit den Eingängen und Ausgängen verbunden
Die vollständige NAB-Zahl läßt sich auch direkt und so ausgebildet sind, daß sie beim Auftreten einer
durch eine sehr einfache Methode aus der Ursprung- 65 Ziffer 1 in einer bestimmten Ziffernstelle an einem
liehen Binärzahl erhalten. und nur einem der Eingänge ein Ausgangssignal für
Diese Methode besteht darin, daß jede 1 der ur- eine Ziffer 1 an dem der entsprechenden Ziffernstelle
sprünglichen Zahl in die Gruppe Ϊ1 verwandelt wird der negativen Teilzahl zugeordneten Ausgang und
gleichzeitig ein Ausgangssignal für eine Ziffer 1 an
dem der nächsthöheren Ziffernstelle der positiven Teilzahl zugeordneten Ausgang erzeugen, während
sie beim Auftreten von Ziffern 1 in einer bestimmten Ziffernstelle an beiden Eingängen ein Ausgangssignal
für eine Ziffer 1 nur an dem der nächsthöheren Ziffernstelle der positiven Teilzahl zugeordneten Ausgang
erzeugen, und mit Einrichtungen, welche die gleichzeitige Abgabe von Ausgangssignalen für Ziffern 1 an
Eigenschaften des erfindungsgemäßen Verfahrens erläutert werden.
Wie bereits ausgeführt, besteht ein hier benutztes Grundkodierverfahren zur Umwandlung einer gewohnlichen
binären Zahl in eine algebraisch-binäre Zahl ohne benachbarte Ziffern gleichen Zeichens
(eine BAB-Zahl) darin, jeden Wert 10" derselben in einen Wert (10"+1 — 10") zu verwandeln, wobei die
durch diese Umwandlung etwa eingeführten Ziffern
den der gleichen Ziffernstelle beider Teilzahlen züge- io entgegengesetzten Zeichens gestrichen werden. Bei
ordneten Ausgängen verhindern. Anwendung dieses Kodierverfahrens auf eine binäre
Durch vorteilhafte Weiterbildung des Erfindungs- Zahl stellt man fest, daß jede getrennte Ziffer 1 der
gegenstandes lassen sich besonders einfache Anord- Zahl, d. h. jede zwischen zwei 0 (oder zwischen einer
nungen zur Durchführung von Multiplikationen, zur 0 und einem Ende der Zahl) liegende 1 um eine bi-Rückumwandlung
von algebraisch-binären Zahlen in 15 näre Stelle in der Richtung auf die höheren Stellen
normale Binärzahlen, zur Durchführung von Prüfvor- (d. h. normalerweise nach links) verschoben wird,
und daß gleichzeitig eine negative Ziffer Ϊ an der Stelle eingeführt wird, welche diese isolierte 1 in der
ursprünglichen Zahl innehatte. Ferner zeigt sich, daß überall da, wo die ursprünglichen Zahlen eine
Gruppe von benachbarten Ziffern 1 (an Stelle einer isolierten 1) enthält, die Umwandlung eine positive
Ziffer 1 in der binären Stelle erzeugt, welche die nächsthöhere als die höchste Ziffer 1 der ursprüng-
Fig. 3 ein Teilschaltbild eines Vorzeichenwählers 25 liehen Gruppe ist (d. h. links von dieser liegt), und
der Anordnung von Fig. 1, eine negative Ziffer Ϊ in der Stelle, welche der
gangen u. dgl. bilden.
Die Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beispielshalber erläutert. Darin
zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines Summierwerks zur algebraischen Addition von Binärzahlen,
Fig. 2 ein Teilschaltbild eines Kodeumformers der Anordnung von Fig. 1,
Fig. 4 ein Teilschaltbild eines Addierwerks der Anordnung
von Fig. 1,
Fig. 5 ein Teilschaltbild der Löschanordnung von Fig. 1,
Fig. 6 ein Teilschaltbild der Umschreibeanordnung von Fig. 1,
Fig. 7 ein Teilschaltbild einer anderen Ausführungsform eines Addierwerks nach der Erfindung,
niedrigsten Ziffer 1 in der ursprünglichen Gruppe entspricht, wobei an allen Zwischenstellen 0 auftreten.
Beispielshalber sei die gewöhnliche binäre Zahl A=101001111001 betrachtet. Durch Anwendung
des obigen Umwandlungs- und Streichungsverfahrens kann diese Zahl sofort in die gleichwertige normale
algebraisch-binäre Zahl(»NAB«) A=1Ϊ1Ϊ01000Ϊ01Ϊ
| A = 101001111001 | (D |
| 1010011110010 | (2) |
| Ϊ0Ϊ00ΠΠ00Ϊ | (3) |
| AP = 10100100000^10 | (4) |
| AN= 1010000010*01 | (5) |
| A = 1Ϊ1Ϊ01000Ϊ01Ϊ | (6) |
Fig. 8 eine Abwandlung der Anordnung von 35 umgewandelt werden. Dieser Umwandlungsprozeß
Fig. 7, kann jedoch zur Klarstellung in folgende Schritte
Fig. 9 ein Teilschaltbild einer Schaltungsanordnung, aufgespalten werden:
die derjenigen von Fig. 7 und 8 vorschaltbar ist,
Fig. 10 ein Teilschema einer zur Durchführung von Multiplikationen dienenden Matrizenschaltung,
Fig. 11 ein Blockschaltbild der zur Addition der Teilprodukte dienenden Einrichtungen des Multiplizierwerks,
Fig. 12 eine Anordnung zur Unterscheidung des Vorzeichens,
Fig. 13 eine Anordnung zur serienmäßigen Umwandlung einer algebraisch-binären Zahl in eine gewöhnliche
binäre Zahl,
Fig. 14 eine Abänderung des in Fig. 8 und 9 gezeigten Addierwerks,
Fig. 15 eine Anordnung zur Umwandlung einer algebraisch-binären Zahl in eine andere Form der
algebraisch-binären Darstellung,
Fig. 16 zwei Stufen einer Anordnung zur Vorbereitung der Vorzeichenunterscheidung,
Fig. 17 ein Verschieberegister,
Fig. 18 eine Anordnung zur serienmäßigen Umwandlung einer algebraisch-binären Zahl in eine gewöhnliche
binäre Zahl,
(1) zeigt die ursprüngliche binäre Zahl. (2) zeigt die binäre Zahl, welche dadurch entstanden ist, daß
jeder Wert 10" der ursprünglichen Zahl A durch den doppelt so großen Wert 10n+1 ersetzt wurde. (3) zeigt
die durch Ersatz jedes Wertes 10" von A durch den entsprechenden negativen Wert —10" erhaltene Zahl.
(4) zeigt das Ergebnis der Streichung in (1) aller 1, deren binäre Stellung den ϊ in (3) entspricht, und
(5) ist das Ergebnis der Streichung in (3) aller I, deren Stellung denen der 1 in (2) entspricht. Schließlich
ist (6) durch Addition der beiden Zahlen AP und AN von (4) und (5) erhalten, und stellt die
schließliche algebraisch-binäre Zahl (»NAB«) dar.
Fig. 19 eine Anordnung zur Umwandlung einer ge- 60 AP und AN sind die positiven und negativen Teile
wohnlichen binären Zahl in eine algebraisch-binäre dieser letzten Zahl. Es ist klar, daß infolge des Vor-Zahl,
die in einem Fehlerprüfkode dargestellt ist, gehens zur Herstellung der endgültigen Zahl (6) diese
Fig. 20 eine Anordnung zur Umwandlung einer nicht zwei benachbarte Ziffern gleichen Zeichens entalgebraisch-binären
Zahl, in eine gewöhnliche binäre halten kann. Ferner zeigt sich, daß die beiden »Teil-Zahl,
die in einem Fehlerprüfkode dargestellt ist, und 65 zahlen« AP und AN keine Ziffern entgegengesetzten
Fig. 21 eine Fehlerprüfanordnung. Zeichens in entsprechenden Stellungen enthalten
Vor einer eingehenden Beschreibung der obigen können, da derartige Ziffern einander aufheben
Figuren sollen zunächst noch einige grundlegende würden.
Wenn zwei gewöhnliche binäre Zahlen vorliegen, so besteht eine einfache Methode zur erfindungsgemäßen
Addition derselben ohne Übertrag darin, zunächst beide Zahlen in ihre algebraisch-binären
NAB-Äquivalente umzuformen, dann die positiven und negativen Teile der beiden NAB-Zahlen getrennt
zu addieren und schließlich (nach Belieben) die resultierende positive und negative Zahl zu einer algebraisch-binären
Zahl zu kombinieren, welche der Summe der beiden gegebenen Zahlen gleichwertig ist.
Aus den oben erläuterten Gründen tritt offenbar bei diesen beiden Schlitten zur Addition der positiven
und negativen Teile kein Übertrag über mehr als eine binäre Stelle auf. Die schließlich durch die Kombi-
Originalzahlen: A =
NAB-Äquivalente:
NAB-Äquivalente:
Positive Teile: AP =
Negative Teile: AN =
Die beiden positiven Teile werden nun addiert:
AP + BP= UP:
AP + BP= UP:
AP= 1010010000010 (11)
BP = 10010000100100 (12)
UP = AP+ BP = 11100010100110 (13)
Ebenso werden die beiden negativen Teile addiert: AN + BN = UN:
AN= ΪΟΪΟ0Ο00ΪΟΟΪ (14)
BN = Ϊ000Ϊ0000Ϊ00Ϊ (15)
UN = AN+ BN= ΪΪ0Π000Ϊ00Ϊ0 (16)
Die beiden Zahlen UP und UN können als die positiven
und negativen Teile einer algebraisch-binären Zahl U betrachtet werden, welche die gewünschte
Summe U = A + B ist. Wenn daher nur die Addition der beiden Zahlen A und B gewünscht wurde, ist
offenbar diese Aufgabe durch die Vornahme der beiden getrennten Addierschritte (AP + BP) und
(AN + BN) gelöst, von denen keiner zu einem Übertrag führte. In vielen Fällen müssen jedoch mehr als
nur zwei binäre Zahlen zueinander addiert werden. Es sei daher angenommen, daß noch eine weitere
binäre Zahl C zu der Summe U addiert werden soll. Diese weitere Addition kann nicht unmittelbar mittels
der obigen Methode vorgenommen werden, indem der positive Teil des NAB-Äquivalents von C zu UP
und der negative Teil des NAB-Äquivalents von C zu UN addiert wird. Dies rührt davon her, daß weder
UP noch UN BAB-Zahlen sind, was sofort klar wird, wenn man bedenkt, daß UP benachbarte positive
Ziffern und UN benachbarte negative Ziffern enthält. Erfindungsgemäß wird dann folgendes Verfahren benutzt.
Zunächst ist zu bemerken, daß positive und negative Ziffern, welche sich an entsprechenden Stellen
in UP und UN befinden, ohne Veränderung der Summe U gestrichen werden können. So können UP
und UN als EP bzw. EN folgendermaßen neu geschrieben werden:
EP = 10000010100100 (17)
EN= 000ΪΪ000Ϊ0000 (18)
welche der positive bzw. negative Teil der Summe sind
U = E= 1000Η101Ϊ0100 (19)
nation der positiven und negativen Zahlen in dem obigen Verfahren erhaltene algebraisch-binäre Zahl
ist jedoch im allgemeinen weder eine NAB-Zahl noch eine BAB-Zahl, sondern sie ist eine einfache AB-Zahl,
da sie im allgemeinen benachbarte Ziffern gleichen Zeichens enthalten wird. Das nachstehende
Beispiel wird dies noch klarer zeigen.
Es sei angenommen, daß die Zahl A des vorhergehenden Beispiels zu einer ZahlJ3=1001100011011
addiert werden soll. Nachstehend sind beide Zahlen A und B und hinter diesen ihre NAB-Äquivalente
sowie die positiven und negativen Teile dieser Äquivalente angeschrieben:
| 101001111001 | B = | 1001100011011 | (7) |
| 1Ϊ1Ϊ01000Ϊ01Ϊ | 1Ϊ010Ϊ0010Ϊ10Ϊ | (8) | |
| 1010010000010 | BP = | 10010000100100 | (9) |
| Ϊ0Ϊ00000Ϊ00Ϊ | BN = | Ϊ00010000ΪΟΟΪ | (10) |
Hierdurch ist natürlich die Schwierigkeit nicht behoben worden, da z. B. bei dem vorliegenden Beispiel
EN noch benachbarte negative Ziffern enthält.
Es wird nun eine der beiden Zahlen EP und EN, z. B. EP, in die entsprechende NAB-Zahl mittels der
obigen Methode verwandelt, was ergibt:
EP = 1Ϊ0001Ϊ1Ϊ01Ϊ00
Wenn jetzt alle positiven und negativen Einheiten in entsprechenden Stellungen in EP und EN gestrichen
werden [Zeilen (20) und (18)] und gleichzeitig alle negativen Einheiten aus EP in die entsprechenden
Stellungen in EN übertragen werden (wobei diese Stellungen notwendigerweise 0 enthalten, da
sonst die an diesen Stellen befindlichen Ϊ aufgehoben worden wären), erhält man das neue Zahlenpaar
EP = 100000001001000 (21)
EN= Ϊ000Ϊ0Ϊ0ΪΪ0Ϊ00 (22)
welches offenbar mit jedem der vorhergehenden Paare gleichwertig ist.
Hierauf wird die Zahl EN durch ein Verfahren umgeformt, welches dem oben beschriebenen zur Umwandlung
einer gewöhnlichen binären Zahl in eine NAB-Zahl entspricht (da offenbar EN als eine gewohnliche
binäre Zahl mit negativem Zeichen angesehen werden kann), jedoch mit dem Unterschied,
daß die Ϊ von EN, welche sich an den nächsthöheren Stellen von einer durch diese Umformung erhaltenen
ϊ befinden, nicht verändert werden. Dies bedeutet
z. B. in der obigen Zahl EN der Formel (22), daß die ϊ in der dritten binären Stelle von rechts in Ϊ1 umgeformt
wird, wobei die 1 in die dritte Stelle der neuen Zahl und die ϊ in die vierte Stelle kommt. Die
ϊ der fünften Stelle von EN wird nicht verändert, da sie die nächsthöhere Stelle gegenüber der ϊ der
vierten Stelle einnimmt. Die ϊ der sechsten Stelle von EN wird in Ϊ1 umgeformt usf. Man erhält so die
neue Zahl EN
EN = Ϊ100Ϊ10Π1Π100
(23)
wobei die Sternchen die 1 der früheren Zahl EN anzeigen, die entsprechend der obigen Regel unverändert
geblieben sind. Der erhaltene .EW-Wert ist immer
noch dem früheren EN-Wert gleichwertig. Wenn man
jetzt in der früheren EP-Zahl und der neuen EN-Zahl alle 1 und Ϊ in entsprechenden Stellungen
löschen kann, erhält man das weitere Paar
FP = 010001000100100 (24)
FN = 0000Ϊ00Ϊ00Ϊ0000 (25)
Dieses Paar ist dem ursprünglichen Paar£P, EN
gleichwertig, jede der beiden Zahlen desselben befriedigt jedoch jetzt die geforderte Bedingung, daß
sie keine· Ziffern 1 in benachbarten Stellungen enthält, so daß dieses Paar jetzt zur weiteren Zusammenzählung
mit einer dritten Zahl C nach dem obigen Verfahren benutzt werden kann. Es ist zu bemerken, daß
bei der Kombination von FP und FN zu der nachstehenden einzigen algebraisch-binären Zahl
F = 100Ϊ10Ϊ01Ϊ0100
(26)
diese gleichwertig zu der oben angegebenen Größe E ist, wie z. B. durch Berechnung der dezimalen Äquivalente
der beiden Zahlen leicht bewiesen werden kann. Es ist ferner zu bemerken, daß F eine BAB-Zahl,
aber keine NAB-Zahl ist.
Das oben für eine Addition beschriebene Verfahren ist offenbar auch für eine Subtraktion anwendbar.
Hierfür brauchen nur die Zeichen aller Ziffern des Subtrahenden verändert zu werden. Das Zeichen des
Resultats ist dann das Zeichen seiner Ziffer der höchsten Stelle.
Fig. 1 zeigt ein Blockschema eines erfindungsgemäßen Addierwerks, welches das obige Verfahren
zum Addieren beliebiger Mengen von gewöhnlichen binären Zahlen ohne Übertrag ausführt. In den Zeichnungen
bedeuten die z. B. oben in Fig. 1 angegebenen Symbole i0, ti, ... aufeinanderfolgende Zeitabschnitte
des Rechenvorgangs, welche im allgemeinen durch Zeitsteuerimpulse bestimmt werden,
weiche auf beliebige bei Rechenmaschinen gebräuchliche Weise erzeugt werden. Der erste für jeden
Schaltkreis dargestellte Zeitabschnitt i0 ist willkürlich
gewählt.
In dem Gerät der Fig. 1 werden zwei identische Kodieremheiten TBA-A und TBA-B parallel mit den
Digitalnachrichten gespeist, welche die zu addierenden gewöhnlichen binären Zahlen A bzw. B darstellen,
und zwar von Speicherwerken beliebiger bekannter Bauart, z. B. gewöhnliche binäre Speicher.
Diese parallele Einführung der beiden binären Zahlen A und B erfolgt zu dem Zeitpunkt i0. Jede
Kodrereinheit arbeitet in der nachstehend unter Bezugnahme auf Fig. 2 beschriebenen Weise so, daß sie
aus der ihr zugeführten Zahl A oder B ein Paar von positiven und negativen binären Teilzahlen ableitet,
welche die positiven und negativen Teile AP und AN bzw. BP und BN der Zahlen A und B sind, welche
bei dem obigen Beispiel in Formel (9) und (10) angegeben sind. Dieser Ableitungs- oder Kodiervorgang
erfordert einen Zeitabschnitt, d. h., er ist zu dem Zeitpunkt 11 beendet.
Auf jede Kodiereinheit folgt ein Zeichenwähler IS-A bzw. IS-B (welcher unten unter Bezugnahme
auf Fig. 3 beschrieben ist). Zu jedem Zeichenwähler führen zwei Steuerleitungen ADD und SST, von
denen eine bestimmte gespeist wird, je nachdem, ob der an A und B vorzunehmende Vorgang eine Addition
oder eine Subtraktion ist. Wenn eine Addition vorliegt, wird in dem v4-Wähler die Digitalnachricht
von den Wählereingangsleitungen AP und AN zu den Ausgangsleitungen A'P und A'N und in dem
B-Wähler von den Eingangsleitungen BP und BN zu
den Leitungen B'P und B'N weitergeleitet. Wenn eine Subtraktion vorgenommen werden soll, werden die
Verbindungen in einem der Zeichenwähler umgekehrt, so daß z. B. in IS-A die Elemente von BP an
B'N und von BN an B'P weitergeleitet werden. Zum
ίο Zeitpunkt t3 werden die von den Leitungen A'P und
B'P der Zeichenwähler geführten positiven Nachrichten einem positiven Addierwerk ADP zugeführt,
während die negativen Nachrichten auf den Leitungen B'P und B'N einem negativen Addierwerk ADN
zugeführt werden.
Die Addierwerke ADN und ADP sind gleich und werden weiter unten im einzelnen beschrieben. Ihre
Tätigkeit besteht darin, die positiven und negativen Teile getrennt zu addieren, wie dies an Hand der
Gleichungen (13) und (16) oben erläutert wurde, und zu dem Zeitpunkt i5 werden die erhaltenen positiven
und negativen binären Zahlen über Leitungssätze UP bzw. UN einer nachstehend unter Bezugnahme auf
Fig. 5 beschriebenen Einheit SP zur Löschung oder gegenseitigen Ausschließung zugeführt. Wie gezeigt
werden wird, arbeitet das Löschwerk SP so, daß es in beiden über die Leitungssätze UP und UN zugeführten
Zahlen jede Ziffer 1 auslöscht, wenn diese in beiden Zahlen an entsprechenden Stellen vorkommt.
Die beiden Ausgangsleitungssätze EP und EN des Löschwerks enthalten daher zu dem Zeitpunkt t6 die
entsprechenden Zahlen gemäß den obigen Gleichungen (17) und (18), welche die positiven und negativen
Teile einer algebraisch-binären Zahl bilden, welche die gewünschte Summe von A und B ist.
Aus den obigen Ausführungen geht hervor, daß der bisher beschriebene Teil der Fig. 1 ein Addierwerk
bildet, welches die parallele Addition von zwei binären Zahlen ohne Übertrag ermöglicht, so daß, wenn es
sich um Additionen von nicht mehr als zwei Zahlen handelt, dieses System als an sich vollständig betrachtet
werden kann. Die beiden auf den Ausgangsleitungssätzen EP bzw. EN erscheinenden Zahlen
können in getrennten Speichern gespeichert oder wieder kombiniert werden und können mittels weiter
unten beschriebener Einrichtungen wieder in die gewöhnliche binäre Form zurückgeführt werden. Gemäß
einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung enthält jedoch das System der Fig. 1 außerdem
eine sogenannte Umschreibeeinheit TR für die weitere Behandlung dieser beiden Zahlen zum Zwecke ihrer
Überführung in eine »B AB «-Form, was dem System die Möglichkeit gibt, gemäß den obigen Ausführungen
mehr als zwei Eingangszahlen zu addieren.
Die Arbeitsweise des Umschreibers TR ist weiter unten unter Bezugnahme auf Fig. 6 erläutert. Als Ergebnis
seiner Tätigkeit liefert er zu dem Zeitpunkt t9 zwei Sätzen von parallelen Ausgangsleitungen FP
und FiV zwei Zählen der in den obigen Gleichungen
(24) und (25) dargestellten Art, d. h. eine positive und eine negative binäre Zahl, von denen keine
Ziffern 1 in benachbarten Stellungen enthält.
Die Ausgangsleitungen FP und FiV sind in der dargestellten Weise wieder an den unmittelbaren Eingang
des positiven Addierwerks ADP bzw. an den gekreuzten Eingang des negativen Addierwerks ,4DiV
zurückgeführt, und zwar zum Zwecke einer späteren Addition einer über den Eingang B zugeführten wei-
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11 12
teren binären Zahl zu der Summe der beiden ersten hinderungssignale führende Leiter sind gestrichelt
Zahlen. dargestellt.
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform eines logischen Fig. 2 zeigt drei der parallelen y4-Eingangsleitungs-
Schaltkreises zur Umformung einer gewöhnlichen sätze des Kodierwerks TBA-A der Fig. 1, welche mit
binären Zahl in ihr NAB-Äquivalent, welcher für die 5 A(n—1), An und A(n+1) bezeichnet sind und von
beiden Kodierwerke TBA-A und TBA-B in Fig. 1 denen jede ein »bivalentes« binäres Signal führen
benutzt werden kann. Bei dieser Gelegenheit seien kann, nämlich das Vorhandensein oder das Fehlen
die in den Zeichnungen zur Darstellung der verschie- einer bestimmten Spannung, um die entsprechende
denen logischen Elemente benutzten Symbole be- binäre Ziffer 1 oder 0 der entsprechenden Stelle in
schrieben. io einer vielziffrigen binären Zahl A darzustellen, welche
Logische »Undtf-Schaltungen oder Koinzidenzen zu einem willkürlichen Zeitpunkt iO angelegt wird,
sind nachstehend als kleine Blocks dargestellt, welche Bei der Betrachtung z. B. der Leitung An sieht man,
mit dem Buchstaben e und einem Zahlenindex be- daß diese an den Haupteingang der Nicht-Schaltung
zeichnet sind, wie z. B. die Und-Schaltung el in n\ angelegt ist, deren Ausgang an die Ausgangs-Fig.
4. 15 leitung AnN angeschlossen ist. Diese bildet die Aus-Logische »Oder«-Schaltungen oder Mischungen gangsleitung der η-ten Stufe für die n-te binäre Ziffer
sind einfach durch das Zusammenlaufen ihrer beiden der negativen Ausgangszahl und stellt einen Teil des in
oder mehr mit Pfeilspitzen versehenen Eingangs- Fig. 1 allgemein mit A'N bezeichneten Satzes von
leitungen und ihre einzige Ausgangsleitung dargestellt, parallelen Leitungen dar. Die Eingangsleitung An ist
wie z.B. die beiden auf der rechten Seite der Fig. 3 20 ferner an den Haupteingang einer Nicht-Schaltung «4
dargestellten »Oder«-Schaltungen mit zwei Eingängen. angelegt, deren Ausgang die positive Ausgangslei-Wenn
sie in der Beschreibung besonders erwähnt tang A(n f I)P für die (n+l)-te Ziffer der positiven
werden, sind sie mit dem Buchstaben u und einer Ausgangszahl bildet und einen Teil des in Fig. 1 all-Zahl
bezeichnet, wie die Oder-Schaltungen μ 3 und gemein mit A'P bezeichneten parallelen Satzes von
z/4 in Fig. 4. 25 Ausgangsleitungen darstellt. Ferner liefert die Ein-
Logische »Nicht«-Schaltungen oder Verhinderer gangsleitung An die Verhinderungseingänge für eine
sind als Ringe mit einem Digitaleingang, einem Aus- Nicht-Schaltung n2, deren Ausgang die Ausgangsgang
und einem (gestrichelt dargestellten) Verhinde- leitung AnP bildet, und für eine Nicht-Schaltung η3,
rungeingang dargestellt und mit η und einer Zahl be- deren Ausgang die Ausgangsleitung A(n+I)N bildet,
zeichnet, z. B. der Verhinderer η 1 in Fig. 2. Es sei 30 Die zuletzt genannten beiden Ausgangsleitungen fühdaran
erinnert, daß eine Nicht-Schaltung so arbeitet, ren die «-te Ziffer der positiven Ausgangszahl A'P
daß ein auf ihren (vollausgezogen dargestellten) der Fig. 1 und die (w+l)-te Ziffer der negativen Aus-Digitaleingang
gegebener Impuls unverändert an den gangszahl^i'iV der Fig. 1. Die beschriebenen Verbin-Ausgang
weitergegeben wird, außer wenn ein Impuls düngen für die Eingangsleitung An der η-ten Stufe
gleichzeitig an ihrem (gestrichelt gezeichneten) Ver- 35 wiederholen sich in gleicher Weise bei allen anderen
hinderungseingang auftritt. Eingangsstufen (wovon gegebenenfalls bei der ersten
Verzögerungsglieder zur Herstellung des richtigen und bei einigen der letzten Stufen abgewichen wird,
Synchronismus zwischen über verschiedene Kanäle wie dies weiter unten beschrieben ist), was durch die
geleiteten Signalen durch Herstellung von Verzöge- teilweise Darstellung der Verbindungen der beiden
rangen um einen oder mehrere Steuerzeitabschnitte, 40 Eingangsleitungen A(n—1) und A(n+1) der Nach-
wo dies erforderlich ist, sind als eine Pfeilspitze barstufen angegeben wurde.
an der Verzögerungsstelle dargestellt, wie z. B. Wenn über die Leitung An ein eine positive 1 des
die drei Verzögerungsglieder auf der linken Seite binären Wertes 2" darstellendes Eingangssignal ander
Fig. 2. kommt und wenn dieses Signal nicht von einem Signal
Bistabile Speicherglieder oder Flip-Flops sind als 45 auf den Leitungen A(n—Y) und A(ft+1) begleitet ist,
teilweise schraffierte Kästchen dargestellt, wie z. B. welches positive 1 der Werte 2"-1 und 2"+1 darstellt,
der Flip-Flop/1 in Fig. 17. Die dargestellten Flip- wird ein Signal an der Ausgangsleitung A(n+I)P erFlops
haben zwei Eingänge (Einstellung und Rück- zeugt, welches eine Ziffer 2n+1 in der positiven Ausstellung)
und einen einzigen Ausgang (den Stellaus- gangszahl darstellt, sowie ein Signal in der Ausgangsgang),
wobei der auf den Stelleingang gegebene Im- 5° leitung AnN, welches eine Ziffer —2" in der negapuls
eine Speisung des einzigen Ausgangs bewirkt, tiven Ausgangszahl darstellt, und zwar entsprechend
bis der Flip-Flop durch Aufgabe eines Impulses an den obigen Umformungsregeln. Wenn jedoch gleichseinen
Rückstelleingang wieder zurückgestellt wird. zeitig Eingangssignale an den Eingangsleitungen An
Die obigen Bestandteile können irgendeine der und A(n—1) auftreten, verhindert die Wirkung der
äußerst verschiedenen physikalischen Formen haben, 55 Nicht-Schaltungen n\ und nl das Auftreten eines
welche im allgemeinen für Rechenvorgänge in Digital- Ausgangssignals an den beiden positiven Ausgangsrechengeräten
benutzbar sind, z. B. unter anderem leitungen AnP und AnN. In gleicher Weise verhin-Ferritkerne.
Die Zeitsteuerimpulse zur Synchronisie- dert das gleichzeitige Auftreten von Eingangssignalen
rang der verschiedenen Schaltkreise werden an die an An und Α(η+1) über die Nicht-Schaltungen «3
obigen Einzelteile durch Einrichtungen angelegt, 60 und η 4 eine Ausgangsnachricht an den Ausgangsweiche
im allgemeinen nicht dargestellt sind, außer leitungen der (n+l)-Stufe. Hieraus ergibt sich, daß
wo dies für das Verständnis der Arbeitsweise eines entsprechend den obigen Umformungsregeln jede
Schaltkreises erforderlich oder wünschenswert ist. Gruppe von benachbarten 1 in der Eingangszahl eine
Schließlich ist noch in vielen Figuren die Darstel- negative Ziffer Ϊ in der Ausgangszahl erzeugt, deren
lung so ausgeführt, daß Leiter, welche positive Ziffern 65 Stellung der niedrigsten Ziffer 1 in der Eingangszahldarstellende
Nachrichtensignale führen, stark ausge- gruppe entspricht, und eine positive Ziffer 1 in der
zogen sind, während negative Ziffern darstellende Ausgangszahl in der nächsthöheren Stellung von der
Signale führende Leiter dünner gezeichnet sind. Ver- der höchsten Ziffer 1 der Eingangszahlgruppe ent-
13
14
sprechenden Stellung, wobei alle Zwischenstellungen Fig. 5 zeigt eine typische Stufe eines Löschkreises
der Ausgangszahl 0 sind. SP (Fig. 1) zur Löschung aller Ziffern 1 und Ϊ, welche
Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform des Zeichen- in entsprechenden Stellen oder Stufen der positiven
Wählers IS-A (oder IS-B) der Fig. 1. Es ist nur das und negativen Zahlen auftreten. Die negative Einvon
dem Kodierwerk der Fig. 2 kommende typische 5 gangsleitung UnN ist an den Digitaleingang einer
Paar von Eingangsleitungen AnP und AnN darge- Nicht-Schaltungntl und an den Verhinderungseinstellt,
da der Aufbau der übrigen Stufen unmittelbar gang einer Nicht-Schaltung η 12 angelegt. Die posiaus
der nachstehenden Beschreibung hervorgeht. Die tive Eingangsleitung UnP ist an den Digitaleingang
Leitung AnN ist an die Digitaleingänge von Nicht- von «12 und den Verhinderungseingang von nil
Schaltungen «5 und η 6 angelegt, während die Lei- io angeschlossen. Die Ausgänge von «11 und η 12
tung AnP an die Digitaleingänge der Nicht-Schaltun- bilden so die Ausgangsleitungen EnN und EnP,
gen «7 und «8 angelegt ist. Die Verhinderungsein- welche die n-ten Ziffern der reduzierten positiven und
gänge der Nicht-Schaltungen η 6 und η 7 werden von negativen Zahlen führen, wie oben erläutert. Wenn
der Additionssteuerleitung ADD und die Verhinde- beide Eingänge UnN und UnP Ziffern 1 führen, werrungseingänge
der Nicht-Schaltungen η 5 und «8 von 15 den beide Ausgänge gelöscht. Wenn nur ein Eingang
der Subtraktionssteuerleitung SST gespeist. Die Aus- eine (positive oder negative) Ziffer 1 führt, erscheint
gänge der Nicht-Schaltungen η 5 und η 7 sind zu einer ein Ausgang 1 an der Ausgangsleitung mit entspre-Oder-Schaltung
«1 kombiniert, deren Ausgang die chendem Zeichen. Es ist zu bemerken, daß die vollnegative Ausgangsleitung A 'N der Stufe η liefert, und ständige Addition von zwei vielstelligen binären
gleichzeitig sind die Ausgänge von η 6 und «8 zu 20 Zahlen sechs Zeitabschnitte tO bis t6 erfordert hat.
einer Oder-Schaltung μ 2 kombiniert, deren Ausgang Fig. 6 zeigt drei benachbarte Stufen einer Umdie
positive Ausgangsleitung A 'nP der gleichen Stufe schreibeeinheit TR der Fig. 1, welche zur Umwandist.
Ein über die Leitung ADD ankommender Steuer- lung zweier positiver und negativer Zahlen EP und
impuls verhindert offenbar die Übertragung einer EiV, welche positive und negative Teile einer alge-Nachricht
auf die Leitung A'nN, aber nicht die Über- 25 braisch-binären AB-Zahl bilden, in die positiven und
tragung auf die Leitung A 'nP, so daß die Ziffern der negativen Teile einer algebraisch-binären BAB-Zahl
Ausgangszahl das gleiche Zeichen wie bei der Ein- dient, welche der obigen Grundbedingung genügt,
gangszahl haben. Ein über die Leitung SST ankom- nämlich dem Fehlen von Einheiten gleichen Zeichens
mender Steuerimpuls hat jedoch die entgegengesetzte in benachbarten binären Stellen. Bei Einfügung einer
Wirkung und verändert das Zeichen aller Ziffern in 30 derartigen Umschreibeeinheit in ein erfindungsgeder
Ausgangszahl gegenüber dem in der Eingangszahl. mäßes Addiersystem der obigen Art, wie in Fig. 1
Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform eines der Addier- dargestellt, kann dieses System zum aufeinanderfolwerke,
z. B. des positiven Addierwerks ADP der genden Addieren einer beliebigen Anzahl von binären
Fig. 1, zur Vornahme der parallelen Addition eines Zahlen benutzt werden. Nach Addierung des ersten
Paares von BAB- oder NAB-Zahlen ohne Übertrag. 35 Paares von zu addierenden Zahlen A und B zur Herin
jeder Parallelstufe der Anordnung, z. B. in der voll stellung der positiven und negativen Teile EP und EN
dargestellten «-ten Stufe, ist die die Ziffer der «-ten an dem Ausgang der Löscheinheit SP werden dann
Stufe der positiven Zahl B führende Eingangsleitung diese letzten beiden Zahlen durch die Umschreibe-
B'nP an den Digitaleingang einer Nicht-Schaltung «9 einheit TR geleitet, wo sie in positive und negative
und an einen Eingang einer Und-Schaltung e 1 ange- 40 Zahlen FP bzw. FN umgeformt werden, welche der
legt. In entsprechender Weise ist die Eingangsleitung obigen Bedingung genügen. Diese letzteren Zahlen
A'nP an den Digitaleingang einer Nicht-Schaltung werden dann wieder z. B. zu den positiven und nega-
«10 und an den anderen Eingang der Und-Schaltung tiven A -Eingängen der Addierwerke ADP und ADN
el angelegt. Der Verhinderungseingang der Nicht- zurückgeführt, wie dargestellt, um zu einer weiteren
Schaltung «9 ist mit der Leitung A'nP verbunden, 45 Zahl C addiert zu werden, welche z. B. auf den Einwährend
der Verhinderungseingang der Nicht-Schal- gang B gegeben wird usf.
tung «10 an die Leitung B'nP angeschlossen ist. Die Entsprechend der Theorie des oben erläuterten
Ausgänge der beiden Nicht-Schaltungen η 9 und «10 »Umschreibeprozesses« umfaßt das Arbeiten der
bilden zwei der Eingänge einer Oder-Schaltung κ 3 Umschreibeanordnung der Fig. 6 drei Hauptschritte,
mit drei Eingängen, deren dritter Eingang von dem 5° deren jeder für seine Ausführung einen Zeitabschnitt
Ausgang einer Und-Schaltung gebildet wird, welche erfordert. Die logischen Schaltkreise der Anordnung
el in der nächstniedrigen Stufe der Anordnung ent- der Fig. 6 werden am besten mittels einer Beschrei-
spricht, während der Ausgang von u3 die Ausgangs- bung dieses Dreischrittprozesses erläutert,
leitung UnP ist, welche die «-te Ziffer der positiven In dem ersten Schritt, zu dem Zeitpunkt t7, wird
Summenzahl führt. Der Ausgang der Und-Schaltung 55 die positive Zahl EP in ihr »NAB «-Äquivalent in
e 1 ist in gleicher Weise an den dritten Eingang einer einem ersten Abschnitt der Anordnung umgeformt,
Oder-Schaltung u 4 gelegt, welche «3 in der nächst- welcher eine Reihe von Nicht-Schaltungen enthält,
höheren Stufe entspricht. welche im wesentlichen wie die oben unter Bezug-
Jede Stufe dieser Anordnung gleicht offenbar einer nähme auf Fig. 2 beschriebene Kodiervorrichtung
üblichen binären »Halbaddierstufe«, welche einen 60 ausgebildet sind, da sie die gleiche Funktion ausübt.
!-Ausgang in der gleichen Stufe wie der Eingang In dem vorliegenden Fall tritt jedoch noch die wei-
liefert, wenn nur eine der beiden zu addierenden tere Forderung auf, daß dieser erste Kodierabschnitt
Zahlen eine 1 an dieser Stufe aufweist, und einen in jeder binären Stufe außer der positiven Eingangs-
1-Ausgang in der nächsthöheren Stufe, wenn die leitung und der positiven Ausgangsleitung negative
beiden zu addierenden Zahlen eine 1 in der betreffen- 65 Ausgangs- und Eingangsleitungen aufweist. Die nega-
den Stufe enthalten. Es ist zu bemerken, daß dieser tive Ausgangsleitung des ersten Abschnitts muß ein
Addiervorgang nur zwei Zeitabschnitte t4 und tS er- Signal 1 führen, wenn an der negativen Eingangslei-
fordert. tung der entsprechenden Stufe (z. B-. Ε«Λ0 ein
15 16
Signal ϊ auftritt, außer wenn ein solches Ausgangs- Anlegung des positiven 1-Signals an die Und-Schal-
signal Ϊ gleichzeitig mit einem Signal 1 erscheint, tunge2, was nicht der Fall sein kann, da irgendeine
welches von der positiven Ausgangsleitung der glei- gegebene binäre Stufe nicht gleichzeitig eine 1 und
chen Stufe geführt wird, wie dies der Fall ist, wenn eine ϊ auf ihren positiven und negativen Leitungen
eine Eingangsgröße von der positiven Eingangslei- 5 am Eingang des zweiten Abschnitts der Anordnung
tungZs(n—I)P der vorhergehenden Stufe an die diese führen kann, wie dies aus den obigen Ausführungen
positive Ausgangsleitung speisende Nicht-Schaltung hervorgeht.
«16 angelegt wird. Die Erfüllung dieser Bedingung Die von der Anordnung kommenden Ausgangswird
dadurch vereinfacht, daß infolge des Arbeitens leitungen, ζ. B. die Leitungen FnP und FnN der «-ten
der oben beschriebenen Löscheinheit SP niemals zwei io binären Stufe, führen so binäre Nachrichten der
Eingangsleitungen EnP und EnN gleichzeitig eine durch die obigen Gleichungen (24) und (25) darge-Ziffer
1 und eine Ziffer ϊ führen können. Es ist daher stellten Art, welche die positiven und negativen Teile
nur erforderlich, jede negative Eingangsleitung EnN einer BAB-Zahl darstellen, welche keine Ziffern gleimit
dem Digitaleingang der die negative Ausgangslei- chen Zeichens in benachbarten Stellen aufweist. Die
tung dieses ersten Abschnitts speisenden Nicht-Schal- 15 Ausgangsleitung FnP kann daher z. B. ein Signal 1
ter η 15 und mit dem Verhinderungseingang der die führen, welches von der Umwandlung entweder einer
positive Ausgangsleitung dieses Abschnitts speisenden positiven Ziffer 1 von der vorhergehenden (n—l)-ten
Nicht-Schaltung η 16 zu verbinden, wie dargestellt. In binären Stufe durch η 16 und «20 oder einer negadem
nächsten Schritt zu dem Zeitpunkt 18 wird jede tiven Ziffer ϊ von der η-ten Stufe durch «15, η 18
negative aus der Nicht-Schaltung «15 kommende 20 und «20 herrührt. Die Ausgangsleitung FnN kann
Ausgangsziffer in einerUnd-Schaltunge2 gespeichert, ein negatives Signal ϊ führen, welches entweder von
jedesmal wenn eine positive Ziffer an der positiven der Umformung einer negativen Ziffer ϊ von der vor-Ausgangsleitung
der vorhergehenden Stufe auftritt, hergehenden («—l)-ten Stufe durch «13, «17 und
d.h. dem Ausgang der Nicht-Schaltung η 14, wofür η 19 oder von der in el gespeicherten Ziffer! herdieser
Ausgang mit dem zweiten Eingang der Und- 25 rührt, welche von der Nicht-Schaltung «15 der «-ten
Schaltung el verbunden ist. Die Notwendigkeit für Stufe abgeleitet ist.
diese Speicherung der Ziffer ϊ unter diesen Umstän- Bisher wurde unter Bezugnahme auf das Blockden
wird aus der Beschreibung des nächsten dritten diagramm der Fig. 1 und die Diagramme der logi-Schrittes
des Prozesses hervorgehen. Gleichzeitig wird sehen Schaltungen der Fig. 2 bis 6 eine erste Form
das aus dem Ausgang von «15 kommende !-Signal 30 eines erfindungsgemäßen Addiersystems beschrieben,
auf den Eingang einer Nicht-Schaltung «18 gegeben, mit welcher zwei oder mehr binäre Zahlen ohne
welche durch den Ausgang einer Nicht-Schaltung «14 Übertrag addiert werden können. Die Arbeitsweise
blockiert werden kann, wenn dieser eine Ziffer 1 in dieses Systems beruht auf einem Verfahren, dessen
der vorhergehenden Stufe darstellt. Dies ist erforder- Theorie vor der Beschreibung der Fig. 1 beschrieben
lieh, da, wie nochmals erwähnt sei, der Prozeß erfor- 35 wurde. Nachstehend soll ein anderes Verfahren zur
dert, daß eine Ziffer ϊ in irgendeiner Stufe nicht in Vornahme von Additionen gemäß dem erfindungsihr
NAB-Äquivalent umgeformt werden darf, wenn gemäßen Grundsatz sowie ein Addierwerk zur Auseine
Ziffer 1 in der vorhergehenden Stufe auftritt. übung dieses Verfahrens beschrieben werden. Ein
In dem zu dem Zeitpunkt t9 erfolgenden dritten vorteilhaftes Kennzeichen dieses anderen Verfahrens
Schritt wird jedes restliche Signal I, welches auf den 40 besteht darin, daß die zu addierenden binären Zahlen
negativen Ausgangsleitungen des zweiten Abschnitts nicht vorher auf die algebraisch-binäre Form gebracht
vorhanden ist, d. h. an den Ausgängen der Nicht- zu werden brauchen, wodurch weitere Ersparnisse an
Schaltungen «18, in sein NAB-Äquivalent umge- Rechenzeit und Ausrüstung erzielt werden,
formt. Diese Umwandlung erfolgt mittels eines Dieses bevorzugte erfindungsgemäße Addierver-Kodierabschnitts, welcher dem ersten oben beschrie- 45 fahren beruht auf der Feststellung, daß bei zwei zu benen Kodierabschnitt vollständig gleicht, jedoch mit addierenden vielzifferigen binären Zählen ein Paar dem Unterschied, daß die negativen Eingangsleitun- von Ziffern 1 in entsprechenden Stellungen bei diesen gen dieses letzten Kodierabschnitts die gleichen Zahlen eine einzige Ziffer 1 in der resultierenden Zahl Funktionen erfüllen wie die positiven Eingangsleitun- an einer nach links verschobenen binären Stelle ergibt gen des ersten Kodierabschnitts, und umgekehrt, da 5° und daß ebenso bei dem Verfahren zur Umformung in diesem dritten Abschnitt die negativen Ziffern auf einer binären Zahl in eine erfindungsgemäße NAB-die NAB-Form gebracht werden müssen. Außerdem Zahl eine Ziffer 1 ebenso eine Ziffer 1 in der schließwerden alle negativen Digitalnachrichten, welche in lieh erhaltenen Zahl erzeugt, welche um eine Stelle dem vorhergehenden Zeitabschnitt in Und-Schaltun- nach links verschoben ist.
formt. Diese Umwandlung erfolgt mittels eines Dieses bevorzugte erfindungsgemäße Addierver-Kodierabschnitts, welcher dem ersten oben beschrie- 45 fahren beruht auf der Feststellung, daß bei zwei zu benen Kodierabschnitt vollständig gleicht, jedoch mit addierenden vielzifferigen binären Zählen ein Paar dem Unterschied, daß die negativen Eingangsleitun- von Ziffern 1 in entsprechenden Stellungen bei diesen gen dieses letzten Kodierabschnitts die gleichen Zahlen eine einzige Ziffer 1 in der resultierenden Zahl Funktionen erfüllen wie die positiven Eingangsleitun- an einer nach links verschobenen binären Stelle ergibt gen des ersten Kodierabschnitts, und umgekehrt, da 5° und daß ebenso bei dem Verfahren zur Umformung in diesem dritten Abschnitt die negativen Ziffern auf einer binären Zahl in eine erfindungsgemäße NAB-die NAB-Form gebracht werden müssen. Außerdem Zahl eine Ziffer 1 ebenso eine Ziffer 1 in der schließwerden alle negativen Digitalnachrichten, welche in lieh erhaltenen Zahl erzeugt, welche um eine Stelle dem vorhergehenden Zeitabschnitt in Und-Schaltun- nach links verschoben ist.
gen el gespeichert wurden, jetzt zu den Eingängen 55 Es seien wiederum die beiden binären Zahlen A
der die negativen Ausgangsleitungen speisenden und B des obigen Beispiels betrachtet. Die Gesamt-
Nicht-Schaltungen η 19 zurückgeführt. Dies bewirkt, heit der binären Stellungen des Zahlenpaares kann
daß alle ϊ in der Eingangszahl, welche an Stellen auf- in zwei Klassen eingeteilt werden, nämlich die Klasse
treten, welche höher als eine 1 sind, unverändert von Stellen, in welchen eine Ziffer 1 nur in einer Zahl
durch die Umschreibevorrichtung gehen, wie dies der 60 vorhanden ist, und die Klasse von Stellen, an welchen
Prozeß erfordert. Hierzu ist zu bemerken, daß es eine Ziffer 1 in beiden Zahlen vorliegt. Von der
einer Nicht-Schaltung «19 stets freisteht, ein Ϊ-Signal ersten Klasse wird nun eine solche binäre Zahl E ab-
von der entsprechenden Und-Schaltunge2 zu emp- geleitet, daß sie eine Ziffer 1 an jeder binären Stelle
fangen, da der andere Eingang dieser Nicht-Schaltung enthält, welche einer Stelle entspricht, an welcher ent-
von der die vorhergehende binäre Stufe betreffenden 65 weder A oder B eine Ziffer 1 enthält, während von
Nicht-Schaltung «17 kommt und an diese letztere der zweiten Klasse eine solche binäre Zahl F abge-
Nicht-Schaltung zu dem vorhergehenden Zeitpunkt leitet wird, daß sie eine Ziffer 1 an jeder binären
/8 angelegt werden müßte, d. h. gleichzeitig mit der Stelle enthält, welche die nächsthöhere Stelle in bezug
wH eine Stelle ist, an welcher beide Zahlen A und B
Ziffern 1 enthalten. Die Summe E+F ist offenbar gleich der Summe ΑΛ-Β. Die vier Zahlen A, B, E
und F sind nachstehend angeschrieben:
A = 101001111001
B = 1001100011011
E = 1100101100010 (27)
F = 10000110010 (28)
Die Zahl E wird dann durch das erfindungsgemäße Kodierverfahren auf die algebraisch-binäre NAB-Form
gebracht. In der entstehenden kodierten Zahl E können offenbar negative Ziffern Ϊ nur an Stellen auftreten,
welche Stellen entsprechen, an welchen F Ziffern 1 enthält, und wo derartige Übereinstimmungen
tatsächlich auftreten, muß die übereinstimmende 1 in der Zahl F notwendigerweise auf der linken
Seite eine Null haben. Dies rührt davon her, daß einer Ϊ in der auf die NAB-Form gebrachten Zahl E
einer Stelle entspricht, an welcher nur eine der beiden ursprünglichen Zahlen A und B eine 1 enthielt, so
daß, wenn F eine 1 an derselben Stelle enthält, diese 1 nur von einem Übertrag von einer vorhergehenden
Stelle herrühren kann. Die Zahl F und die Zahl E in der NAB-Form sind nachstehend angeschrieben:
E = 10Ι01Ϊ10Ϊ001Ϊ0 (29)
F = 10000110010 (28)
F = 10000110010 (28)
Wenn jetzt Ziffern mit entgegengesetzten Zeichen in entsprechenden Stellungen von E und F gestrichen
werden, wird offenbar ihre Summe nicht verändert. In der resultierenden Summenzahl V-E+F können
keine negativen Ziffern ϊ in benachbarten Stellen auftreten,
da derartige ϊ alle von der Zahl E in NAB-Schreibweise herrühren, doch können natürlich 1 in
benachbarten Stellen auftreten, da die 1 sowohl von E als auch von der gewöhnlichen binären Zahl F herrühren.
Die reduzierten Zahlen E und F sowie ihre Summe V = E + F sind nachstehend angeschrieben.
Diese Summe ist offenbar gleichwertig mit der gewünschten Summe A +B.
E = 10Ϊ01Ϊ10000100 (30)
F = 10000010000 (31)
V = E + F = 10Ϊ11Ϊ10010100 (32)
Die Zahl V hat folgende positive und negative Teile D und C:
D = 10011010010100 (33)
C = Ϊ00Ϊ00000000 (34)
Es ist zu bemerken, daß, obwohl diese Zahl V anders als die als Summe von A und B in dem ersten
Verfahren [s. Gleichung (19)] gefundene Zahl U kodiert ist, die beiden Werte gleichwertig sind, wovon
man sich durch Umwandlung beider Zahlen V und U in Dezimalzahlen überzeugen kann. Die beiden gegebenen
Zahlen A und B sind so ohne Übertrag addiert worden. Ferner gestattet das obige Addierverfahren
die unmittelbare Addition von mehr als zwei Zahlen (hier Totalisierung genannt). Es sei z. B.
angenommen, daß eine weitere binäre Zahl G zu der Zahl V=A+B addiert werden soll. Es genügt dann
einfach, die entsprechenden positiven und negativen Ziffern zwischen G und dem negativen Teil E von V
zu streichen und anschließend den übrigbleibenden Teil von G zu dem positiven Teil D von V durch das
oben beschriebene Verfahren zu addieren.
Fig. 7 zeigt einen Teil eines gemäß dem obigen Verfahren arbeitenden Addierwerks. Es sei die «-te Stufe des Satzes von parallelen Eingangsleitungen für die beiden zu addierenden Zahlen A und B betrachtet. Diese Stufe enthält die Leitungspaare An und Bn,
Fig. 7 zeigt einen Teil eines gemäß dem obigen Verfahren arbeitenden Addierwerks. Es sei die «-te Stufe des Satzes von parallelen Eingangsleitungen für die beiden zu addierenden Zahlen A und B betrachtet. Diese Stufe enthält die Leitungspaare An und Bn,
ίο und es ergibt sich, daß, wenn eine Ziffer 1 auf einer
dieser Leitungen und nur auf einer auftritt, ein derartiges Signal über die Nicht-Schaltung η 23 oder η 24
und die gemeinsame Ausgangs-Nicht-Schaltung η 27 an die Ausgangsleitung Cn weitergegeben wird, es sei
denn, daß «27 gesperrt ist, wie dies weiter unten erläutert ist. Die parallen Sätze von Eingangsleitungen,
von denen Cn einen Teil bildet, führen die negativen Ziffern der schließlich erhaltenen vollständig negativen
Zahl C gemäß der obigen Gleichung (34). Wenn jedoch beide Eingangsleitungen An und Bn Signale 1
führen, werden beide Schaltungen «23 und n24 durch die dargestellten Querverbindungen zur »gegenseitigen
Sperrung« gesperrt, so daß kein Ausgangssignal zu der Leitung Cn gelangt. Wenn ferner irgendeine
der Eingangsleitungen An und Bn oder beide Signale 1 führen, wird ein Ausgangssignal 1 von einer
Oder-Schaltung u 6 übertragen, an welche diese beiden Eingangsleitungen angelegt sind, und von dort
über eine Nicht-Schaltung «30 auf die Ausgangsleitung D («+1) der nächsthöheren Stufe, wenn nicht
«30 gesperrt ist, wie weiter unten erläutert. Die parallelen Sätze von Ausgangsleitungen, von welchen
D(«+l) einen Teil bildet, führen die positiven Ziffern der schließlich erhaltenen vollständig positiven
Zahl D gemäß Gleichung (33).
Aus obigem geht hervor, daß, wenn eine Ziffer 1 in der R-ten Stufe nur einer der beiden Eingangszahlen A und B vorhanden ist, eine Ziffer ϊ in der
η-ten Stufe der Zahl C und eine Ziffer 1 in der («+l)-ten Stufe der Zahl D erscheint, d. h. die Ausgangsleitungen
C und D der Stufen η und («+1) führen die Ziffern, welche die Zahl .E in der NAB-Schreibweise
gemäß Gleichung (29) darstellen. Ferner sieht man, daß, wenn Ziffern 1 in der η-ten Stufe der
beiden Eingangszahlen A und B vorhanden sind, eine Ziffer 1 in der (ra+l)-ten Stufe der Zahl D erscheint,
d.h. die AusgangslinienD dieser beiden Stufen führen
Ziffern, welche die durch die Gleichung (28) dargestellte Zahl F darstellen.
Damit die Ausgangsleitungen C die Zahl C gemäß Gleichung (34) und die Ausgangsleitungen D die
Zahl D gemäß der Gleichung (33) darstellen, ist nur noch erforderlich, alle Ausgangssignale zu löschen,
die sonst gleichzeitig an beiden Ausgangsleitungen C und D einer gemeinsamen Stufe auftreten würden.
Hierfür werden, wie dargestellt, die die C-Ausgänge der betreffenden Stufen speisenden Nicht-Schaltungen
«27 und «29 durch die Ausgangssignale der entsprechenden Oder-Schaltungen u5, u6 gesperrt,
welche (über «28, «30) die Ausgangsleitungen D speisen. Ferner werden die Nicht-Schaltungen «28
und «30 durch die Ausgangssignale der betreffenden Nicht-Schaltungen «23 und «24 sowie «25 und «26
gesperrt, welche die Ausgangsleitungen C speisen.
Die Vorrichtung der Fig. 7 verwandelt also die beiden zu addierenden Eingangszahlen A und B in
Ausgangszahlen C und D, welche der negative bzw. der positive Teil einer algebraisch-binären Zahl sind,
109 737/228
19 20
welche die gewünschte Summe von A und B darstellt, scheint diese Ziffer Ϊ an dem Ausgang Cn. Wenn
gemäß folgendem Verfahren: Alle einzelnen Ziffern 1 jedoch eine Ziffer! von Cn nil gleichzeitig mit einer
in einer gegebenen binären Stelle irgendeiner der zu zu «28 weitergeleiteten Ziffer 1 erreichen sollte,
addierenden Zahlen werden zu einer einzelnen löschen sich beide Ausgangssignale durch die darbinären
Zahl zusammengefaßt, und diese wird auf 5 gestellten gegenseitigen Sperrverbindungen gegenseitig
die NAB-Form gebracht. Alle doppelten Ziffern 1, aus. Es ist zu bemerken, daß das Vorhandensein von
welche in einer binären Stelle der beiden zu addieren- drei Sperreingängen an der Nicht-Schaltung «28 zuden
Zahlen auftreten, werden in eine binäre Zahl mit lässig ist, da offenbar nur einer der drei zu einer geeiner
Ziffer 1 umgewandelt, welche um eine binäre gebenen Zeit gespeist werden kann, und zwar infolge
Stelle gegenüber der betreffenden Stelle nach links io der Kreuzsperrung zwischen η 23 und «24 und der
verschoben ist. Alle Einheiten mit entgegengesetztem Kreuzsperrung zwischen «31 und «32. In anderer
Zeichen, welche in entsprechenden übereinstimmen- Beziehung arbeitet die Vorrichtung der Fig. 8 wie
den Stellen der beiden resultierenden Zahlen auf- die der Fig. 7.
treten, werden beide ausgelöscht, wobei zu bemerken Das Addierwerk der Fig. 7 und das Totalisierwerk
ist, daß jedes Zusammenfallen von derartigen Ziffern 15 der Fig. 8 sind äußerst vorteilhaft, da jede mit ihnen
entgegengesetzten Zeichens in den beiden Zahlen von vorgenommene Addition nicht mehr als drei Zeiteiner
Wechselwirkung zwischen einer Ziffer 1, welche abschnitte erfordert. Beide unterliegen jedoch der Bean
diese Stelle von der nächstniedrigeren Stelle schränkung, daß jede Eingangszahl A und B stets ein
irgendeiner oder beider der zu addierenden Zahlen festes Zeichen haben muß, d. h., anders ausgedrückt,
gebracht wurde, und einer Ziffer Ϊ herrührt, welche zo daß sie nicht unmittelbar für die Subtraktion geeignet
durch die NAB-Umformung einer Ziffer 1 erzeugt sind. Eine Vorrichtung, welche dem Eingang des
wurde, welche an dieser Stelle in einer der zu addie- Totalisierwerks der Fig. 8 vorgeschaltet werden kann,
renden Zahlen vorhanden war. um es für eine algebraische Addition einer Reihe von
Fig. 8 zeigt eine Abänderung des Addierwerks der Zahlen ohne Rücksicht auf das Zeichen, d. h. sowohl
Fig. 7, bei welcher eine an den Ausgangsleitungen C 25 für eine Addition als auch für eine Subtraktion,
und D als die Summe des Paares der Eingangszahlen brauchbar zu machen, ist in Fig. 9 dargestellt,
erscheinende Zahl zur Addition zu einer weiteren Jede Stufe der Vorrichtung der Fig. 9 hat zwei Zahl wieder an den Eingang zurückgeführt werden Paare von Eingangsleitungen, von denen das eine kann usf. Es ist nur eine vollständige binäre Stufe der Paar die positive Leitung A'η und die negative Lei-Vorrichtung dargestellt. Die positive Ausgangsleitung 30 tang Cn und das andere Paar die positive Leitung Dn ist mittels der gestrichelt dargestellten Schleife zu B'nP und die negative Leitung Β'ώΝ enthält. Diese der Eingangsleitung An der Vorrichtung zurück- Stufe hat drei Ausgangsleitungen, nämlich die positive geführt. Die negative Ausgangsleitung Cn ist mittels Leitung An, die positive Leitung Bn und die negative der in gleicher Weise gestrichelt dargestellten Schleife Leitung Cn, welche mit den in gleicher Weise bezu einer dritten Eingangsleitung Cn zurückgeführt, 35 zeichneten Eingangsleitungen der Fig. 8 verbunden welche, wie aus den obigen Ausführungen hervor- werden können. Ferner kann die Ausgangsleitung Dn geht, nur negative Ziffern führt. Es ist zu bemerken, der Fig. 8 zu der Eingangsleitung A'n der Fig. 9 zudaß die gestrichelten Eingänge zu den Leitungen An rückgeführt werden, und die Ausgangsleitung Cn der und Cn in Fig. 8 gegebenenfalls von den Ausgangs- Fig. 8 kann zu der Eingangsleitung Cn der Fig. 9 leitungen Dn und Cn eines anderen ähnlichen Addier- 40 zurückgeführt werden. Es ist dann offenbar nur noch werks abgezweigt werden können anstatt von dem das Eingangsleitungspaar B'nP und B'nN zur Aufgleichen Addierwerk, wie dargestellt. Eingangsleitun- nähme einer neuen zu addierenden Zahl während der gen An und Cn einer gegebenen Stufe werden nicht Totalisierung einer Reihe von Zahlen frei, während stets gleichzeitig Digitalnachrichten (1 bzw. Ϊ) führen. die Eingangspaare A'n und Cn zur Rückführung der Die Leitungen Bn und Cn sind an die Nicht-Schal- 45 vorher berechneten Summe dienen, welche den Sumtungen «32 bzw. «31 angelegt, deren jede einen von mand für den nächsten Addiervorgang bildet. Es ist der anderen Eingangsleitung kommenden Sperrein- angenommen, daß die positiven und negativen Teile gang hat, wie dargestellt, so daß auf Bn und Cn einer über die Eingangsleitungen B'nP und B'nN vorhandene Ziffern entgegengesetzten Zeichens sich eingegebenen Zahl B die reduzierte Form haben, gegenseitig auslöschen. Der Ausgang der Nicht- 50 d.h., daß sie keine Ziffern mit entgegengesetztem Schaltung «32 ist dann in genau der gleichen Weise Zeichen in irgendeiner gemeinsamen binären Stelle geschaltet wie die Verbindungen der Eingangsleitung enthalten, was gegebenenfalls dadurch erhalten wird, der Fig. 7, wie dies ohne weiteres aus dem Vergleich daß sie zuerst durch einen Löschkreis gemäß Fig. 5 der beiden Figuren hervorgeht, in welchen ent- geführt werden. Die über A'n und Cn eingegebenen sprechende Teile in gleicher Weise bezeichnet sind. 55 positiven und negativen Teile haben ebenfalls ihre Der Ausgang der Nicht-Schaltung η 31 der zusatz- reduzierte Form.
erscheinende Zahl zur Addition zu einer weiteren Jede Stufe der Vorrichtung der Fig. 9 hat zwei Zahl wieder an den Eingang zurückgeführt werden Paare von Eingangsleitungen, von denen das eine kann usf. Es ist nur eine vollständige binäre Stufe der Paar die positive Leitung A'η und die negative Lei-Vorrichtung dargestellt. Die positive Ausgangsleitung 30 tang Cn und das andere Paar die positive Leitung Dn ist mittels der gestrichelt dargestellten Schleife zu B'nP und die negative Leitung Β'ώΝ enthält. Diese der Eingangsleitung An der Vorrichtung zurück- Stufe hat drei Ausgangsleitungen, nämlich die positive geführt. Die negative Ausgangsleitung Cn ist mittels Leitung An, die positive Leitung Bn und die negative der in gleicher Weise gestrichelt dargestellten Schleife Leitung Cn, welche mit den in gleicher Weise bezu einer dritten Eingangsleitung Cn zurückgeführt, 35 zeichneten Eingangsleitungen der Fig. 8 verbunden welche, wie aus den obigen Ausführungen hervor- werden können. Ferner kann die Ausgangsleitung Dn geht, nur negative Ziffern führt. Es ist zu bemerken, der Fig. 8 zu der Eingangsleitung A'n der Fig. 9 zudaß die gestrichelten Eingänge zu den Leitungen An rückgeführt werden, und die Ausgangsleitung Cn der und Cn in Fig. 8 gegebenenfalls von den Ausgangs- Fig. 8 kann zu der Eingangsleitung Cn der Fig. 9 leitungen Dn und Cn eines anderen ähnlichen Addier- 40 zurückgeführt werden. Es ist dann offenbar nur noch werks abgezweigt werden können anstatt von dem das Eingangsleitungspaar B'nP und B'nN zur Aufgleichen Addierwerk, wie dargestellt. Eingangsleitun- nähme einer neuen zu addierenden Zahl während der gen An und Cn einer gegebenen Stufe werden nicht Totalisierung einer Reihe von Zahlen frei, während stets gleichzeitig Digitalnachrichten (1 bzw. Ϊ) führen. die Eingangspaare A'n und Cn zur Rückführung der Die Leitungen Bn und Cn sind an die Nicht-Schal- 45 vorher berechneten Summe dienen, welche den Sumtungen «32 bzw. «31 angelegt, deren jede einen von mand für den nächsten Addiervorgang bildet. Es ist der anderen Eingangsleitung kommenden Sperrein- angenommen, daß die positiven und negativen Teile gang hat, wie dargestellt, so daß auf Bn und Cn einer über die Eingangsleitungen B'nP und B'nN vorhandene Ziffern entgegengesetzten Zeichens sich eingegebenen Zahl B die reduzierte Form haben, gegenseitig auslöschen. Der Ausgang der Nicht- 50 d.h., daß sie keine Ziffern mit entgegengesetztem Schaltung «32 ist dann in genau der gleichen Weise Zeichen in irgendeiner gemeinsamen binären Stelle geschaltet wie die Verbindungen der Eingangsleitung enthalten, was gegebenenfalls dadurch erhalten wird, der Fig. 7, wie dies ohne weiteres aus dem Vergleich daß sie zuerst durch einen Löschkreis gemäß Fig. 5 der beiden Figuren hervorgeht, in welchen ent- geführt werden. Die über A'n und Cn eingegebenen sprechende Teile in gleicher Weise bezeichnet sind. 55 positiven und negativen Teile haben ebenfalls ihre Der Ausgang der Nicht-Schaltung η 31 der zusatz- reduzierte Form.
liehen Eingangsleitung C« ist über ein Verzögerungs- In einem Anfangsabschnitt der Schaltung der
glied zur Aufnahme des Zeitabschnitts t5 mit einem Fig. 9 wird die gegenseitige Löschung von Ziffern
zusätzlichen (dritten) Digitaleingang der Nicht- entgegengesetzten Zeichens in allen Eingangsleitun-Schaltung
«27 des Ausgangs Cn sowie mit einem zu- 60 gen zunächst dadurch vervollständigt, daß das Paar
sätzlichen (dritten) Sperreingang der Nicht-Schaltang A'n und B'N durch eine die Nicht-Schaltungen «35
«28 des Ausgangs Dn verbunden. Jede auf Cn vor- und «36 enthaltende Löschschaltung geleitet wird
handene Ziffer ϊ wird dann, vorausgesetzt, daß sie und daß in gleicher Weise das Paar B'nP und Cn
nicht mit einer Ziffer 1 auf Bn zusammenfällt, über über eine Löschschaltung «33, «34 geleitet wird. Am
«31 nach «27 weitergeleitet, und wenn sie dann nicht 65 Ausgang dieser Schaltungen (Zeitabschnitt il) führen
mit einer Ziffer 1 zusammenfällt, welche von der daher die vier Eingangsleitungen entweder eine einvorhergehenden
(«—l)-ten Stufe über uS und «28 zelne (positive oder negative) Ziffer oder ein Paar von
zu der Ausgangsleitung Dn zu gelangen sucht, er- (positiven oder negativen) Ziffern gleichen Zeichens.
21 22
Wenn die erste Eingangsziffer oder die ersten Ein- vorgenommen wird. Nachstehend ist ein derartiges
gangsziffern positiv sind, wird eine positive, von der Muliiplizierverfahren beschrieben, bei welchem die
Leitung A '« kommende, über «36 gehende Ziffer auf Teilprodukte durch eine Methode erhalten werden,
die Ausgangsleitung An über eine Nicht-Schaltung welche zuerst von dem indischen Mathematiker
η48 gegeben, außer bei einer Sperrung durch weiter 5 Brahmaguptaim fünften Jahrhundert beschrieben
unten beschriebene Einrichtungen, und/oder eine und über die arabische Literatur in das mittelalterpositive,
von der Leitung B'nP kommende, über «34 liehe Europa eingeführt wurde. Diese Methode selbst
gehende Ziffer wird auf den Ausgang Bn über ein bildet keinen Gegenstand der Erfindung. Die Erfin-Verzögerungselement
oder eine Oder-Schaltung u9 dung betrifft jedoch die Kombination der Multipligegeben.
io kationsmethode von Brahmagupta mit den erfln-Wenn
andererseits die nach der Reduktion übrig- dungsgemäßen Addierverfahren zur Herstellung eines
bleibende Eingangsziffer oder die übrigbleibenden verbesserten binären Multipliziergeräts, welches er-Eingangsziffern
negativ sind, wobei sie dann an den heblich schneller arbeitet als die bisher bekannten
Ausgängen von η 35 und «33 erscheinen, werden der- selbsttätigen Rechengeräte.
artige negative Ziffern in der gleichen Weise behan- 15 Brahmaguptas Multiplizierverfahren wird am
delt, wie die positiven, am Eingang der Vorrichtung besten an Hand eines Beispiels erläutert. Es sei das
der Fig. 7 erscheinenden Eingangsziffern. Dies be- Produkt der dezimalen Faktoren
deutet, daß bei Vorhandensein einer einzelnen negativen Ziffer diese in eine positive Ziffer am Ausgang 213-123=26199
Bn und eine negative Ziffer am Ausgang C(«+l) der 20
deutet, daß bei Vorhandensein einer einzelnen negativen Ziffer diese in eine positive Ziffer am Ausgang 213-123=26199
Bn und eine negative Ziffer am Ausgang C(«+l) der 20
nächsthöheren Stufe umgewandelt wird, während bei betrachtet, worin die Faktoren der Klarheit wegen
Vorhandensein von zwei negativen Ziffern diese in absichtlich so gewählt sind, daß keines der Teileine
einzelne negative Ziffer an dem Ausgang produkte einen Übertrag bedingt. Die beiden Fak-
C(n+l) umgewandelt werden, wobei gleichzeitig toren sind längs benachbarter Seiten einer quadra-Ziffern
entgegengesetzten Zeichens an den drei Aus- 25 tischen Tabelle (siehe weiter unten) angeschrieben,
gangsleitungen An, Bn, Cn gelöscht werden. Hierfür wobei die Ziffer der höchsten Stelle eines jeden Fakist
eine der Fig. 7 entsprechende allgemeine Anord- tors oben steht. Die Seiten des Quadrats liegen vornung
vorgesehen, welche die Nicht-Schaltungen «37 zugsweise diagonal zu den Rändern der Textseiten,
und «38, die Oder-Schaltung «8 und die Nicht- wie dargestellt. Das Quadrat wird dann durch zwei
Schaltung «39 (welche von «7 gespeist wird, welches 30 Sätze von zu den obigen beiden Seiten parallelen
u 8 in der nächstniedrigeren Stufe entspricht) enthält. Linien in ein Schachbrettmuster geteilt, wobei jede
Wenn daher eine einzelne negative Ziffer von ent- Linie von einer Ziffer eines der beiden Faktoren ausweder
«35 oder «33 kommt, geht diese über «38 geht. An der Kreuzungsstelle von zwei Linien dieser
oder «37 zu der Oder-Schaltung «9 und dem posi- Sätze wird das Teilprodukt aus den beiden zu diesen
tiven Ausgang Bn, und gleichzeitig geht sie über «8 35 Linien gehörenden Ziffern angeschrieben. Die auf
und die Nicht-Schaltung «41, welche (in der nächst- jeder waagerechten Linie erscheinenden Teilprodukte
höheren Stufe) der Nicht-Schaltung «39 entspricht, werden dann addiert, indem man unten anfängt (wo
zu der negativen Ausgangsleitung C («+1) der nächst- nur ein einziges Teilprodukt vorhanden ist) und nach
höheren Stufe. Wenn zwei negative Ziffern von den oben fortschreitet, wobei Überträge berücksichtigt
beiden Schaltungen «35 und «33 kommen, gelangen 40 werden. Die resultierende Zahl ergibt lotrecht von
sie nicht nach Bn infolge der gegenseitigen Löschung oben nach unten gelesen das gewünschte Produkt,
durch die Nicht-Schaltungen «37 und «38, sie gelangen jedoch als eine einzelne negative Ziffer über 2
u 8 und «41 nach C(n+1). Schließlich werden alle
auf den Leitungen An und Cn vorhandenen Ziffern 45 1
entgegengesetzten Zeichens gegenseitig durch Sper- N..
durch die Nicht-Schaltungen «37 und «38, sie gelangen jedoch als eine einzelne negative Ziffer über 2
u 8 und «41 nach C(n+1). Schließlich werden alle
auf den Leitungen An und Cn vorhandenen Ziffern 45 1
entgegengesetzten Zeichens gegenseitig durch Sper- N..
rung bei «48 und «39 von «7 bzw. «36 gelöscht, ^- /\ χ1 ^ l
wie dargestellt. Die gegenseitige Löschung zwischen ys \ 4 6
beliebigen Ziffern entgegengesetzten Zeichens in Bn y \ / \ / \
und Cn erfolgt in dem Anfangsabschnitt der Vor- 50 \ 3 .2 6 1
richtung der Fig. 8, wie bereits ausgeführt. \/ x g - x 3
Die kombinierten Vorrichtungen der Fig. 9 und 8 /^V / \ /
bilden einen vollständigen Totalisator, mit welchem 1 /<^ 9 9
gewöhnliche binäre und/oder algebraisch-binäre
Zahlen ohne Rücksicht auf das Zeichen totalisiert, 55
d. h. wiederholt addiert werden können, wobei jede 3'
Addition im ganzen nur sechs Zeitabschnitte erfordert.
Addition im ganzen nur sechs Zeitabschnitte erfordert.
Die Erfindung hat ferner ein verbessertes Multi- Ein vollständig vergleichbares Multiplizierverfahren
pliziergerät zum Gegenstand. Da im allgemeinen jedes 60 ist auch bei binärer Schreibweise anwendbar. Tat-Verfahren
zum Multiplizieren von vielzifferigen sächlich wird dann das Verfahren beträchtlich verZahlen
mehrere Additionen von Teilprodukten um- einfacht, da jedes Teilprodukt dann nur eine Ziffer
faßt, verschafft offenbar die erfindungsgemäße Ver- aufweist, welche entweder gleich 1 oder gleich 0 ist.
besserung, welche die parallele Addition von binären Ferner sind die längs jeder Linie eines zu einer Seite
Zahlen ohne Übertrag ermöglicht, einen entsprechen- 65 des Quadrats parallelen Satzes ablesbaren binären
den Vorteil bei einem beliebigen Multiplikations- Zahlen entweder alle Null, wenn der dieser Linie zuverfahren,
bei welchem eine derartige Addition von geordnete Multiplikationszahlenfaktor Null ist, oder
Teilprodukten mit den erfindungsgemäßen Mitteln sie sind die gleiche binäre Zahl wie der längs der
23 24
betreffenden Seite des Quadrats angeschriebene ist. AO und BO führen die höchststelligsten Ziffern
Multiplikationsfaktor, wenn die betreffende Ziffer der betreffenden Faktoren. Die Gesamtzahl der Und-
eine Eins ist. Dies soll an Hand des nachstehenden Schaltungen beträgt (m+1)2. Die an der Kreuzung
Beispiels erläutert werden, welches folgendes Produkt zwischen den Linien Ai und Bj angeordnete Und-
betrifft: 5 Schaltung ist mit e(i, /) bezeichnet.
101101-110101 = 100101010001 W,f,n die Ziffe™ der beiden Faktoren^ und B
parallel zu einem Anfangszeitpunkt t0 auf die entsprechenden
Liniensätze A und B gegeben werden,
1 wird zu dem Zeitpunkt ti das Teilprodukt irgend-
0 · 1 ίο eines Paares dieser Ziffern der binären Stelle / bzw. j
I . ι 10 m der Und-Schaltung e (i, j) als das Fehlen (0) oder
, _ ,ν -,
j Q das Vorhandensein (1) einer Ausgangsgröße an der
' Und-Schaltung gespeichert. Die binäre Stelle oder
0 ' l ° υ *■ * das Gewicht des Teilprodukts in der Teilproduktzahl
1 · 1 1 0 1 11 0 15 ist 21'· 2>
= 2i+i, worin 2* und 2' die binären Gewichte
0 1 0 0 0 11 der betreffenden Eingangsziffern sind. Es ist ohne
\ ο 0 1 0 1 .... 11 0 weiteres klar, daß die in den Und-Schaltungen ge-
-(QjQQ 10 1 speicherten Teilprodukte, welche auf einer gemeinsamen
waagerechten (gestrichelten) Linie der Tabelle 1 ' ° υ ° 1 1U 2o erscheinen, alle das gleiche binäre Gewicht haben,
1 · 1 0 1 10 0 da die Summe (i+f) längs einer solchen waagerechten
0 · 0 0 0 0 Linie konstant ist. Infolgedessen sind die Ausgänge
1 . ι ii aller Und-Schaltungen einer gemeinsamen waagerech-Q
_ ten Linie gemeinsam (z. B. über eine nicht dar-
25 gestellte Oder-Schaltung) mit der entsprechenden
Eingangsstufe (Stufe/+;) eines TotalisatorsM verbunden.
Von den beiden Kolonnen rechts von der obigen Der benutzte Totalisator kann eine der beiden
Tabelle enthält die linke Kolonne die Summe aller erfindungsgemäßen unter Bezugnahme auf Fig. 1
Teilprodukte in der entsprechenden waagerechten 30 bis 6 bzw. 7 bis 9 beschriebenen Hauptformen haben.
Zeile, während die letzte Kolonne auf der rechten Zu einer gegebenen Zeit kann der Totalisator natür-Seite
die schließliche Produktzahl zeigt, welche er- lieh nur eine einzige Zahl zu einer anderen Zahl
halten wird, nachdem die Überträge in der ersten addieren. Zur Herabsetzung der zur vollständigen
Kolonne vorgenommen wurden, wobei von unten be- Summierung der einzifferigen Teilprodukte erfordergonnen
wird. Ferner kann offenbar die Produktzahl 35 liehen Gasamtzeit werden diese zu einer Mindestzahl
dadurch erhalten werden, daß die Teilprodukte ge- von vielstelligen Zahlen zusammengefaßt, welche
maß irgendeinem geeigneten Schema totalisiert wer- dann nacheinander in der oben erläuterten Weise
den, vorausgesetzt, daß die relativen binären »Ge- addiert werden. Diese Zusammenfassung kann gemäß
wichte« oder binären Stellen der Teilprodukte in dem einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
Endprodukt richtig berücksichtigt werden. Eine 40 folgendermaßen vorgenommen werden,
solche Totalisierung kann z. B. dadurch erfolgen, daß Bei Betrachtung eines Paares von benachbarten lot-
solche Totalisierung kann z. B. dadurch erfolgen, daß Bei Betrachtung eines Paares von benachbarten lot-
alle längs der zu einer gewählten Seite des Quadrats rechten Kolonnen der Und-Schaltungen der Matrize
parallelen Linien erscheinenden binären Zahlen ad- sieht man, daß eine lotrechte Kolonne Teilproduktdiert
werden oder durch Addieren aller binären ziffern enthält, welche in dem Endprodukt gerade
Zahlen, welche in aufeinanderfolgenden Paaren von 45 binäre Gewichte haben, während die anderen Teilvertikalen Kolonnen der Tabelle erscheinen, wie dies produktziffem der dazwischenliegenden ungeraden
nachstehend ausgeführt ist. Gewichte enthalten. Die in einem solchen Paar von
Fig. 10 zeigt das Schema einer Matrizenschaltung, benachbarten lotrechten Kolonnen enthaltenen Ziffern
welche die Benutzung einer binären Multiplikations- können daher so gedeutet werden, daß sie eine eintabelle
nach Brahmagupta in einem erfindungs- 50 zelne vollständige vielzifferige binäre Zahl bilden,
gemäßen Multipliziergerät verwirklicht. Die ausge- Ausgehend von der linken Ecke der Matrize ist die
zogenen Linien der Tabelle sind elektrische Leiter in den Und-Schaltungen des ersten Paares von lot-
und in zwei parallelen Sätzen A und B angeordnet. rechten Kolonnen gespeicherte dreizifferige ZahliVl
An den Kreuzungsstellen zwischen beliebigen Paaren genannt, die in dem zweiten Kolonnenpaar gevon
den verschiedenen Sätzen angehörenden Linien 55 speicherte siebenzifferige Zahl ist N 2 genannt usf.
sind die beiden Leiter mit den Eingängen einer an Da die Gesamtzahl der lotrechten Kolonnen in der
dieser Kreuzungsstelle angeordneten Und-Schaltung quadratischen Matrize unabhängig von ihrer Größe
verbunden. Diese Und-Schaltungen sind der Klarheit notwendigerweise ungerade ist, und zwar gleiche
wegen in der Tabelle nicht dargestellt. Alle Linien (2 m+ 1), ist offenbar die letzte zu berücksichtigende
des Satzes A, nämlich AO, Al... A(m— 1), Am, 60 binäre ZahlN(m+1) die einzifferige Zahl, welche in
sind mit den Ausgangsstufen eines ersten vielstufigen der einzigen Und-Schaltung an der rechten Ecke der
binären Speicherwerks verbunden, in welchem eine Matrize gespeichert ist. Die Totalisierung wird daher
m-zifferige Zahl A gespeichert wird, welche eine der dadurch vorgenommen, daß die aufeinanderfolgenden
beiden zu multiplizierenden Faktoren ist. In gleicher Zahlen Nl, N2 ... N(m+1) in eine einzige er-Weise
sind alle Linien B, nämlich BO, Bl ... 65 findungsgemäße Totalisiervorrichtung eingegeben
B(tn—l), Bm, mit einem anderen binären Speicher- werden, und die Matrize wird von den in ihr gewerk
zur Speicherung einer m-zifferigen ZahlB ver- speicherten binären Nachrichten in insgesamt (m-^i)
bunden, welche der andere Faktor der Multiplikation Addiervorgängen befreit.
25 26
Bine beträchtliche Herabsetzung der Multiplizier- in der Form von positiven und negativen Teilen
zeit gegenüber dem obigen nur eine einzige Totali- (An und Cn genannt) einer algebraisch-binären Zahl
siervorrichtung benutzenden Verfahren kann durch über drei Eingangsleitungen empfangen, und eine
die gleichzeitige Benutzung von mehr als einem entsprechende zweiteilige algebraisch-binäre Zahl
Addier- und Totalisierwerk erzielt werden, wie dies 5 über ein Paar von Ausgangsleitungen mit entgegennachstehend
unter Bezugnahme auf das Block- gesetztem Zeichen ausgeben. Wie in Fig. 11 dargediagramm
der Fig. 11 erläutert ist. Dieses Diagramm stellt, empfängt jedes Totalisierwerk TOTt bis
zeigt verschiedene erfindungsgemäße unter Bezug- TOT4 als seinen Summanden mit zwei Zeichen die
nähme auf Fig. 4, 7, 8 und 9 beschriebene Vorrich- Ausgangsgrößen mit zwei Zeichen der erststufigen
tungen, welche zu einem System zur Summierung io Addierwerke ADD 3 bis ADD 6 und als seinen
von Multiplikationsprodukten zusammengeschaltet Summanden mit einem einzigen Zeichen die positive
sind, wodurch die Multiplikationszeit bedeutend ver- Ausgangsgröße der restlichen Addierwerke/i DDi,
ringert wird, wobei trotzdem der Aufwand verhältnis- ADD 2, ADD 7 und ADD 8. Die zweistufigen Addiermäßig
gering bleibt, insbesondere infolge der Einfach- werke ADNl und ADN 2 empfangen als ihre Einheit
jeder der erfindungsgemäßen (addierenden und 15 gangsgrößen mit einem einzigen Zeichen die negatotalisierenden)
Einzelvorrichtungen. tiven Ausgangsgrößen von ADDl und ADD 2 sowie
Bei diesem System ist angenommen, daß die von ADD 7 und ADD 8. Die Eingabe der Nachrichten
Multipliziermatrize der Fig. 10, mit welcher es be- in alle obigen Teile der zweiten Stufe erfolgt zu dem
nutzt wird, 32 Linien in jedem Satz aufweist, d. h., Zeitpunkt i4. Die Ausgabe von den Addierwerken
daß jeder Multiplikationsfaktor eine 32zifferige binäre 20 ADNl und ADN 2 der zweiten Stufe erfolgt zu dem
Zahl (m+1) = 32 sein kann. Zeitpunkt 16, und die Ausgabe von den Totalisier-Ein
erster Abschnitt des Systems enthält die acht werken TOTl bis TOT 4 der zweiten Stufe erfolgt zu
Addierwerke ADD 1 bis ADD 8, deren jedes die in dem Zeitpunkt 17.
Fig. 7 dargestellte Bauart aufweist, d. h., es kann ein In jeder Stufe des beschriebenen Verfahrens ist
Paar von positiven binären Eingangszahlen über 25 offenbar die algebraische Summe der positiven und
einen parallelen Satz von Eingangsleitungen emp- negativen Ausgangsgrößen aller Totalisatoren und/
fangen und gibt eine algebraisch-binäre Zahl in Form oder Addierwerke der Stufe gleich der Summe aller
eines Paares von positiven und negativen Teilzahlen ursprünglichen Zahlen iV, welche in das System von
über zwei Sätze von Ausgangsleitungen aus. Die der Matrizenschaltung eingegeben wurden.
Zahlenkapazität eines jeden dieser Addierwerke ist 30 In der dritten Stufe sind zwei Totalisatoren TOT 5 so gewählt, daß sie der größten Größe der Summen- und TOT 6 vorhanden, welche denen der zweiten zahl entspricht, welche es ausgeben soll, wobei das Stufe gleichen, sowie zwei Addierwerke ADD 9 und gleiche für alle anderen Addier- und Totalisierwerke ADN 3, von denen das erste wie die Addierwerke dieses Systems gilt. Jedes der Addierwerke A DDl der ersten Stufe und das letzte wie die Addierwerke bis ADD 8 ist so geschaltet, daß es an seinem Ein- 35 der zweiten Stufe ausgebildet ist. Die Totalisatoren gang ein erstes Paar von Zahlen N von der Matrizen- TOT 5 und TOT 6 empfangen an ihren Eingängen schaltung der Fig. 10 zu einem ersten Zeitpunkt er- für den ersten Summanden mit zwei Zeichen die mit hält, d. h. dem Zeitpunkt 12, da, wie ausgeführt, alle zwei Zeichen versehenen Ausgangsgrößen von TOT 2 Teilproduktnachrichten in den Und-Schaltungen der bzw. TOT 3 und an ihren Eingängen für einen Sum-Matrize zu dem Zeitpunkt 11 gespeichert sind, und 40 manden mit einem einzigen Zeichen die positiven ein zweites Paar von Zahlen N von der Matrizen- Ausgangsgrößen von TOTl bzw. TOT 4. In dieser Schaltung drei Zeitabschnitte später, d. h. zu dem Beschreibung bezeichnet der erste Summand die Zeitpunkt 15. So empfängt insbesondere das Addier- Größe, zu der etwas hinzugezählt werden soll, werk ADDl das Paar iVl und N 2 zu dem Zeitpunkt während der zweite Summand die hinzugezählte t2 und das Paar N 3 und N 4 zu dem Zeitpunkt t S. 45 Größe ist. Das Addierwerk ADD 9 empfängt an Ganz allgemein empfängt das Addierwerk ADDi seinen Eingängen für ein einziges Zeichen die nega-N(4i—3) und N(4i—2) zu dem Zeitpunkt 12 und tiven Ausgangsgrößen von ADNl und ADN 2, N(Ai-I) und N(Ai) zu dem Zeitpunkt 15. Zu dem während das Addierwerk ADN3 an seinen EinZeitpunkt 16 sind daher die Und-Schaltungen der gangen die negativen Ausgangsgrößen von TOTl Matrize vollständig geleert. Auf diese Weise fließen 50 und TOT 4 empfängt. Die Ausgangsgrößen von zwei Nachrichtenzüge in einem Abstand von drei TOT S und TOT 6 erscheinen zu dem Zeitpunkt 110, Zeitabschnitten durch das System bis zu dem Zeit- die Ausgangsgröße von ADN 3 erscheint zu dem punkt/21, wie dies nachstehend erläutert ist. Die Zeitpunkt?9, und die Ausgangsgröße von ADD9 beiden Züge werden in dem System in gleicherweise erscheint zu dem Zeitpunkt 18 und wird deshalb behandelt, so daß nur der erste derselben nachstehend 55 durch ein Verzögerungsglied rl für einen Zeitim einzelnen beschrieben zu werden braucht. abschnitt geleitet, um mit der Ausgangsgröße von
Zahlenkapazität eines jeden dieser Addierwerke ist 30 In der dritten Stufe sind zwei Totalisatoren TOT 5 so gewählt, daß sie der größten Größe der Summen- und TOT 6 vorhanden, welche denen der zweiten zahl entspricht, welche es ausgeben soll, wobei das Stufe gleichen, sowie zwei Addierwerke ADD 9 und gleiche für alle anderen Addier- und Totalisierwerke ADN 3, von denen das erste wie die Addierwerke dieses Systems gilt. Jedes der Addierwerke A DDl der ersten Stufe und das letzte wie die Addierwerke bis ADD 8 ist so geschaltet, daß es an seinem Ein- 35 der zweiten Stufe ausgebildet ist. Die Totalisatoren gang ein erstes Paar von Zahlen N von der Matrizen- TOT 5 und TOT 6 empfangen an ihren Eingängen schaltung der Fig. 10 zu einem ersten Zeitpunkt er- für den ersten Summanden mit zwei Zeichen die mit hält, d. h. dem Zeitpunkt 12, da, wie ausgeführt, alle zwei Zeichen versehenen Ausgangsgrößen von TOT 2 Teilproduktnachrichten in den Und-Schaltungen der bzw. TOT 3 und an ihren Eingängen für einen Sum-Matrize zu dem Zeitpunkt 11 gespeichert sind, und 40 manden mit einem einzigen Zeichen die positiven ein zweites Paar von Zahlen N von der Matrizen- Ausgangsgrößen von TOTl bzw. TOT 4. In dieser Schaltung drei Zeitabschnitte später, d. h. zu dem Beschreibung bezeichnet der erste Summand die Zeitpunkt 15. So empfängt insbesondere das Addier- Größe, zu der etwas hinzugezählt werden soll, werk ADDl das Paar iVl und N 2 zu dem Zeitpunkt während der zweite Summand die hinzugezählte t2 und das Paar N 3 und N 4 zu dem Zeitpunkt t S. 45 Größe ist. Das Addierwerk ADD 9 empfängt an Ganz allgemein empfängt das Addierwerk ADDi seinen Eingängen für ein einziges Zeichen die nega-N(4i—3) und N(4i—2) zu dem Zeitpunkt 12 und tiven Ausgangsgrößen von ADNl und ADN 2, N(Ai-I) und N(Ai) zu dem Zeitpunkt 15. Zu dem während das Addierwerk ADN3 an seinen EinZeitpunkt 16 sind daher die Und-Schaltungen der gangen die negativen Ausgangsgrößen von TOTl Matrize vollständig geleert. Auf diese Weise fließen 50 und TOT 4 empfängt. Die Ausgangsgrößen von zwei Nachrichtenzüge in einem Abstand von drei TOT S und TOT 6 erscheinen zu dem Zeitpunkt 110, Zeitabschnitten durch das System bis zu dem Zeit- die Ausgangsgröße von ADN 3 erscheint zu dem punkt/21, wie dies nachstehend erläutert ist. Die Zeitpunkt?9, und die Ausgangsgröße von ADD9 beiden Züge werden in dem System in gleicherweise erscheint zu dem Zeitpunkt 18 und wird deshalb behandelt, so daß nur der erste derselben nachstehend 55 durch ein Verzögerungsglied rl für einen Zeitim einzelnen beschrieben zu werden braucht. abschnitt geleitet, um mit der Ausgangsgröße von
Der zweite Abschnitt des Systems enthält vier ADN synchronisiert zu werden.
Totalisierwerke der in Fig. 8 dargestellten all- In dem vierten Abschnitt werden die Ausgangsgemeinen
Bauart, nämlich TOTl bis TOT 4, und ein großen von TOT 5 als den ersten Summanden bil-Paar
von binären Addierwerken ADNl und ADN2, 60 dende Eingangsgrößen zu dem Zeitpunkt 110 in ein
deren jedes die in Fig. 4 dargestellte Bauart auf- Totalisierwerk TOT 8 eingegeben, während die posiweist
und ein Paar von binären Eingangszahlen mit tiven Ausgangsgrößen von TOT 6 als den zweiten
einem einzigen Zeichen empfängt und eine binäre Summanden bildende Eingangsgröße TOT 8 zuge-Ausgangszahl
mit einem einzigen Zeichen ausgibt. Es führt wird. Die in der obenerwähnten Weise versei
daran erinnert, daß die Totalisierwerke, z. B. 65 zögerten Ausgangsgrößen mit entgegengesetzten
TOTl, so ausgebildet sind, daß sie einen Summanden Zeichen von ADD 9 werden zu dem Zeitpunkt t9 als
in Form einer positiven gewöhnlichen binären Zahl die den ersten Summanden darstellenden Eingangs-(in
Fig. 8 B genannt) und einen weiteren Summanden großen in einen Totalisator TOT 7 eingegeben, dessen
27 28
Eingang für den zweiten Summanden die negative dem ersten Satz von zu dem Zeitpunkt 12 eingegeeinzige
Ausgangsgröße von ADN 3 ist. Es bleibt benen Zahlen iV abgeleitete Summe und unmittelbar
noch die negative Ausgangsgröße von TOT6 übrig, die von dem zweiten Satz von zu dem Zeitpunkt*5
welche in eine in dem vierten Abschnitt vorhandene eingegebenen Zahlen iV abgeleitete Summe. Diese
Verzögerungsleitung für zwei Zeitabschnitte rl ein- 5 beiden Restzahlen werden totalisiert, und zu dem
gegeben wird. Zeitpunkt i30 wird an dem einzigen Paar von Ausin
dem fünften Abschnitt werden die Ausgangs- gangsleitungen des Systems ein Paar von Zahlen entgrößen
von TOTl als erster Summand in einen gegengesetzten Zeichens erhalten, welche in alge-Totalisatorror9
eingegeben, während die verzögerte, braisch-binärer Form das Ergebnis der Multiplikation
von TOT'6 über rl kommende Zahl als zweiter io der beiden zu dem Zeitpunkt ti in die Matrizen-Summand
in TOT eingegeben wird. Dies geschieht schaltung eingegebenen Faktoren A und B darstellen,
zu dem Zeitpunkt 112. Die positiven und negativen Dieses Produkt wird in einem beliebigen nicht dar-Zahlen
von TOTS werden in Verzögerungsleitungen gestellten Speicherwerk gespeichert.
rl für zwei Zeitabschnitte zu dem Zeitpunkt tl2 ein- Es ist zu bemerken, daß zu den Zeitpunkten tl7 gegeben. 15 bzw. t33 der Ausgang des Systems zwei weitere Die zu berechnende Summe ist so zu dem Zeit- Zahlen liefert, welche die unverzögerte erste Teilpunkt 115 zu zwei positiven und zwei negativen summe bzw. die durch die Verzögerungsleitungen r 3 Zahlen reduziert. Diese können jetzt als der erste verzögerte zweite Teilsumme darstellen. Diese Zahlen und der zweite Summand in die vier Eingänge eines können ausgeschieden werden, oder sie werden darvollständigen Totalisators eingegeben werden, welcher 20 an gehindert, in PTAl einzugehen und so an dem einen Vorbereitungsabschnitt gemäß Fig. 9 enthält, Ausgang des Systems zu erscheinen, indem zeitauf welchen ein Totalisator gemäß Fig. 8 folgt, da die gesteuert gesperrte Nicht-Schaltungen vorgesehen Eingänge des Vorbereitungsabschnitts gemäß Fig. 9 werden, welche zu den Zeitpunkten 121 und tl4 zwei positive und zwei negative Leitungssätze be- arbeiten und an den entsprechenden Ausgangspaaren sitzen können. Die sechste Stufe des beschriebenen 25 von TOTlO vorgesehen sind, wie bei INH(t11) und Systems enthält daher die Vorbereitungsschaltung INH (t 24) dargestellt.
rl für zwei Zeitabschnitte zu dem Zeitpunkt tl2 ein- Es ist zu bemerken, daß zu den Zeitpunkten tl7 gegeben. 15 bzw. t33 der Ausgang des Systems zwei weitere Die zu berechnende Summe ist so zu dem Zeit- Zahlen liefert, welche die unverzögerte erste Teilpunkt 115 zu zwei positiven und zwei negativen summe bzw. die durch die Verzögerungsleitungen r 3 Zahlen reduziert. Diese können jetzt als der erste verzögerte zweite Teilsumme darstellen. Diese Zahlen und der zweite Summand in die vier Eingänge eines können ausgeschieden werden, oder sie werden darvollständigen Totalisators eingegeben werden, welcher 20 an gehindert, in PTAl einzugehen und so an dem einen Vorbereitungsabschnitt gemäß Fig. 9 enthält, Ausgang des Systems zu erscheinen, indem zeitauf welchen ein Totalisator gemäß Fig. 8 folgt, da die gesteuert gesperrte Nicht-Schaltungen vorgesehen Eingänge des Vorbereitungsabschnitts gemäß Fig. 9 werden, welche zu den Zeitpunkten 121 und tl4 zwei positive und zwei negative Leitungssätze be- arbeiten und an den entsprechenden Ausgangspaaren sitzen können. Die sechste Stufe des beschriebenen 25 von TOTlO vorgesehen sind, wie bei INH(t11) und Systems enthält daher die Vorbereitungsschaltung INH (t 24) dargestellt.
PTA1, welche wie die in Fig. 9 dargestellte aus- Mit dem beschriebenen Totalisiersystem dauert ein
gebildet ist, auf welche der Totalisator TOTlQ folgt. Multiplikationsvorgang insgesamt nur dreißig Zeit-Zwei
der Eingänge mit entgegengesetztem Zeichen abschnitte. Noch wichtiger ist jedoch, daß, da die
von PTA1 werden von den Ausgängen entgegen- 30 Matrizenschaltung zu dem Zeitpunkt t5 geleert ist,
gesetzten Zeichens von TOT9 abgezweigt und die ein neuer Multiplikationsvorgang zu dem Zeitpunkt
beiden anderen von den durch die Verzögerungs- t6 beginnen kann. Eine einzige Multipliziervorrichleitungen
rl verzögerten Ausgangsgrößen von T0T8. tung der in Fig. 10 und 11 dargestellten Art kann
Die Eingabe erfolgt zu dem Zeitpunkt 115. Zwei daher für wiederholte Multiplikationen benutzt
Ausgänge entgegengesetzten Zeichens von PTA1 35 werden, bei welchen nur fünf Zeitabschnitte zwischen
werden zu dem Zeitpunkt 118 als den ersten Sum- aufeinanderfolgenden Eingaben der Faktorenzahlen
manden bildende Eingangsgrößen in TOTlO ein- liegen. Hierdurch wird die Rechnung in dem häufigen
gegeben, während die übrigbleibende positive Aus- Fall von Aufgaben, welche eine große Zahl von
gangsgröße von PTA1 als die den zweiten Sum- wiederholten Multiplikationen erfordern, äußerst bemanden
bildende Eingangsgröße eingegeben wird. 40 schleunigt.
Die Ausgangsgröße von TOTlO enthält daher eine In vielen Fällen ist es interessant, schnell das
einzige algebraisch-binäre Zahl, welche als eine posi- Zeichen einer algebraisch-binären Zahl zu bestimmen,
tive und negative Teilzahl auf den gepaarten Aus- welche durch eine positive und negative, über zwei
gangsleitungen des Totalisators ausgedrückt ist. Leitungssätze beförderte Teilzahlen dargestellt ist.
Diese zu dem Zeitpunkt 121 von TOTlO gelieferte 45 Eine Parallelschaltung hierfür ist in Fig. 12 gezeigt.
Ausgangsgröße enthält die Summe des ersten Zuges Die Schaltung besitzt die beiden Sätze von parallelen
von ZahlenN, welche zu dem Zeitpunkte in den EingangsleitungenP und N für die positiven bzw.
ersten Abschnitt des Systems eingegeben wurde. Es negativen Teilzahlen.
sei daran erinnert, daß drei Zeitabschnitte später die Das Zeichen der vollständigen algebraisch-binären
Ausgangsleitungen von TOTlO eine weitere Zahl 50 Zahl ist offenbar das Zeichen der Ziffer in ihrer
ausgeben, welche die Summe des zweiten Zuges von höchsten Stelle. Es sind deshalb nur die binären
in den Eingangsabschnitt zu dem Zeitpunkt i5 ein- Stufen für die höchsten Stellen in Fig. 12 dargestellt,
gegebenen Zahlen iV darstellt. Der noch übrig- wobei es wohlverstanden ist, daß die Schaltung bebleibende
Abschnitt des Systems der Fig. 11 dient liebig viele binäre Stufen enthalten kann. Die höchste
dazu, zwei Zahlen zu einer einzigen Zahl zu korn- 55' Stufe enthält das Paar von positiven und negativen
binieren, welche so die Gesamtsumme der Summen Eingangsleitungen Ph und Nh, die nächstniedrigere
der Teilprodukte in der Matrizenschaltung darstellt. Stufe das Paar P (A-I) und N(Ji-I) usf. Die Vorrich-Hierfür
ist eine weitere Stufe vorgesehen, welche tung soll bewirken, daß die Ziffer der höchsten Stelle
eine Vorbereitungsschaltung PTA 2 enthält, welche der Eingangszahl zu der einzigen positiven Ausgangswie
PTA1 ausgebildet ist und auf welche ein Totali- 60 leitung oder der einzigen negativen Ausgangsleitung
sator TOTIl folgt. In die einen Eingänge entgegen- der Schaltung gelangt, je nachdem, ob diese Ziffer
gesetzten Zeichens von PTA 2 werden die Ausgangs- der höchsten Stelle in der positiven oder negativen
größen von TOTlO unmittelbar eingegeben, während Teilzahl vorhanden ist, wobei gleichzeitig alle Ziffern
die anderen Eingänge entgegengesetzten Zeichens in niedrigeren Stellen beider Teilzahlen verhindert
von TOTlO über eine Verzögerungsleitung r 3 für 65 werden, die Ausgänge zu erreichen. Dies wird durch
drei Zeitabschnitte gespeist werden. Die Einheit die Wiederholung eines Vorgangs erreicht, welcher
PTA 2 empfängt daher zu dem Zeitpunkt tl4 gleich- unter Bezugnahme auf die nachstehende Tabelle
zeitig über die Verzögerungsleitungen r3 die von erläutert ist.
Eingangszahl
Positiver Teil
Negativer Teil
Negativer Teil
| 10 | 01 | 00 | 11 | 0 | 0 | 01 | 10 | 01 | 10 | 0 |
| /ι | ί | / | \ | , ' ) |
||||||
| 01 | 10 | 11 | 00 | Γ | 10 | 01 | 10 | 01 | ||
| 1 | 1) | T | T | 1 | T | T | ||||
| -f | -τ | |||||||||
| 0 | T | ϊ | ϊ | 0 | ϊ | |||||
| ■ ν ] |
, ' | 1 S ( |
, ' ) |
' ν C |
||||||
| 0 | 1 | ] |
*. Zeitpunkt iO
Zeitpunkt ti
Zeitpunkt ti
Ausgangszeichen
1
0
0
Zeitpunkt fi
Zeitpunkt t4
In der obigen Tabelle ist angenommen, daß das Zeichen der beispielshalber gewählten algebraischbinären Zahl bestimmt werden soll, deren positive
und negative Teile in den ersten beiden Zeilen der Tabelle angeschrieben sind. Hierfür werden in einem
ersten Schritt (Zeitpunkt t OJ die binären Stufen der Eingangszahl unter Ausgang von den höchsten Stellen
paarweise zusammengefaßt, und wenn in jedem Paar in der höchsten Stufe des Paares eine 1 oder eine Ϊ
vorhanden ist, löscht oder sperrt sie jede Ϊ oder 1 in der niedrigeren Stufe des Paares. Derartige Sperrungen
sind in der Tabelle durch Pfeile angegeben, welche von jeder sperrenden Ziffer zu der durch sie
gesperrten Ziffer führen. Ferner werden die in beiden Stufen eines Paares vorhandenen 1 und ϊ zu einer
einzigen Ziffer 1 oder ϊ kombiniert. Zu Beginn des nächsten Schrittes (Zeitpunkt 11) sind daher halb so
viele Ziffern vorhanden als in der ursprünglichen Zahl, und jede dieser nächsten Stufe zugeführte
Ziffer 1 oder ϊ stellt das (positive oder negative) Zeichen einer entsprechenden zweistufigen Gruppe in
der ursprünglichen Zahl dar. Diese Ziffern werden wiederum zu einem einzigen kombiniert. Zu dem
paarweise zusammengefaßt, wobei der gleiche durch die Pfeile angegebene Sperrvorgang angewandt wird,
und gleiche Ziffern desselben Zeichens werden wiederum zu einem einzigen kombiniert. Zu dem
dritten Schritt gelangen daher wiederum halb so viele Ziffern als dem zweiten Schritt zugegeführt
wurden, wobei jetzt jede Ziffer 1 oder ϊ das Zeichen einer entsprechenden Gruppe von vier Stufen der
Ausgangszahl darstellt. Der Vorgang wird wiederholt, bis schließlich nur eine einzige Ziffer übrigbleibt,
und diese erscheint auf der positiven oder negativen Ausgangsleitung, um das Zeichen Plus
oder Minus darzustellen, je nachdem, ob das Zeichen in der positiven oder negativen Teileingangszahl vorherrschend
war. Bei dem dargestellten Beispiel wurde nur die Ziffer 1 an der höchsten Stelle der positiven
Teilzahl beibehalten, um das Zeichen + anzuzeigen.
In dem ersten Abschnitt der Schaltung der Fig. 12 dienen die Nicht-Schaltungen λ 43 und «44 zur Vornahme
der oben in dem ersten Schritt des Verfahrens erwähnten Sperrungen. Diese Nicht-Schaltungen
werden von den Eingangsleitungen NQi-T) und
P(Zz-I) gespeist und von Ph bzw. Nh gesperrt usf. für
jedes Paar von Eingangsleitungen. In dem nächsten Abschnitt, von welchem nur der Teil der Schaltung
betrachtet ist, welcher die höchststellige Gruppe von vier Eingangsstufen betrifft, werden die positiven Ausgangsgrößen
von Ph und π 44 einer Oder-Schaltung «11 zugeführt, und die negativen Ausgangsgrößen von
Nh und «43 werden einer Oder-Schaltung u 10 zugeführt,
während die positiven Ausgangsgrößen von P(/z-2) und «44 einer Nicht-Schaltung η 46 zugeführt
werden, welche durch die negativen Ausgangsgrößen von Nh und η 43 gesperrt wird, während die negativen
Ausgangsgrößen von NQi-I) und π 43 einer Nicht-Schaltung
η 45 zugeführt werden, welche durch die positiven Ausgangsgrößen von Ph und η 44 gesperrt
wird. Hierdurch werden die in dem mit dem Zeitpunkt 12 bezeichneten Abschnitt der obigen Tabelle
dargestellten Vorgänge vorgenommen. In dem nächsten Abschnitt der Schaltung, wobei nur der Teil
betrachtet ist, welcher die acht höchststelligen Stufen der Eingangszahl betrifft, werden die positiven Ausgangsgrößen
von «11 und «46 einer Oder-Schaltung «■13 zugeführt, und die negativen Ausgangsgrößen
von «10 und «45 werden einer Oder-Schaltung « 12 zugeführt, während in der unteren Gruppe von vier
Eingangsstufen die positiven Ausgangsgrößen von «11 und «46 einer Nicht-Schaltung «48 zugeführt
werden, welche durch die negative Ausgangsgröße der Schaltungen w 10 und η 45 der oberen Gruppe
von vier Eingangsstufen gesperrt wird, und die negativen Ausgangsgrößen von «10 und «45 werden in
gleicher Weise einer Nicht-Schaltung «47 zugeführt, welche durch die positiven Ausgangsgrößen der
Schaltungen«11 und «46 der oberen Gruppe gesperrt wird. Dies ergibt die in dem Abschnitt i3 der
Tabelle angegebenen Ausgangsgrößen. Unter der Annahme, daß die Schaltung nur acht Stufen hat, werden
jetzt die positiven Ausgangsgrößen von u 13 und «48 in einer letzten Oder-Schaltung u 14 kombiniert, deren
Ausgang die positive Ausgangsleitung der Schaltung ist, und die negativen Ausgangsgrößen von «12 und
«47 werden in einer letzten Oder-Schaltung«15
kombiniert, welche die negative Ausgangsleitung der Schaltung liefert.
Wenn die Zahl der Stufen Qi) in der Schaltung
eine Potenz von Zwei ist, d. h. h=2k, wird das Zeichen offenbar nach dem Α-ten Zeitabschnitt erhalten.
Wenn jedoch die Zahl der Stufen von einer Potenz von Zwei verschieden ist, d. h. 2k<Lh<2k+l,
sind (£+1) Zeitabschnitte erforderlich, um das Zeichen zu erhalten. Dies rührt davon her, daß das
Zeichen der obersten Gruppe von 2k Eingangsstufen
erhalten wird, nachdem das Zeichen der unteren («—2!i) Stufen enthaltenden Gruppe erhalten wurde,
so daß die Ausgangsgrößen der unteren Gruppe über entsprechende Verzögerungsschaltungen geleitet
werden müssen, auf welche eine Nicht-Schaltung folgt, welche zu dem Zeitpunkt t(k+l) durch die
Ausgangsgröße entgegengesetzten Zeichens von der höheren Gruppe gesperrt wird, so daß das Ausgangszeichen
erst zu dem Zeitpunkt t(k+2) erscheint.
Fig. 13 zeigt eine Schaltung zur Umwandlung einer algebraisch-binären Zahl in eine gewöhnliche binäre
Zahl durch nacheinander erfolgende Arbeitsschritte. Die Schaltung enthält ein einziges Paar von Eingangsleitungen
P und N, über welche die Ziffern der positiven und negativen Teile der umzuformenden
Eingangszahl nacheinander in aufsteigender binärer Ordnung eingegeben werden. Die Schaltung hat eine
einzige Ausgangsleitung S, über welche die Ziffern 0 und 1 der gewöhnlichen der Eingangszahl gleichwertigen
binären Zahl nacheinander in aufsteigender binärer Ordnung übertragen werden.
Zum Verständnis der Arbeitsweise dieser Schaltung ist zu bemerken, daß sie nacheinander die den
Absolutwert von N enthaltende binäre Zahl von der binären Zahl P abzuziehen hat und daß die binären
Zahlen so beschaffen sind, daß an jeder binären Stelle, an welcher die eine eine 1 hat, die andere
eine 0 hat. Der binäre Wert 0 oder 1 der aus S zu jedem Zeitpunkt kommenden Ziffer hängt von dem
binären Wert einer jeden der entsprechenden Ziffern P und N ab sowie davon, ob von der vorhergehenden
Stufe ein Übertrag kam oder nicht, d. h., ob die vorhergehende, von Null verschiedene Eingangsziffer in
der positiven Zahl P oder in der negativen Zahl N aufgetreten ist. Es ist leicht einzusehen, daß unter
diesen Umständen eine Ziffer 1 zu dem Ausgang S in jedem der folgenden Fälle und nur in diesen durchgegeben
werden muß:
(a) An der Leitung P ist eine 1-Eingabe vorhanden, und die vorhergehende, von Null verschiedene Eingabe
war nicht negativ.
(b) An der Leitung N ist eine Ϊ-Eingabe vorhanden, und die vorhergehende, von Null verschiedene
Eingabe war nicht negativ.
(c) Es waren O-Eingaben an beiden Leitungen N
und P vorhanden, und die vorhergehende, von Null verschiedene Eingabe war negativ.
Diese logischen Funktionen werden durch die Schaltung der Fig. 13 in folgender Weise verwirklicht.
Die P-Eingabe wird in eine Nicht-Schaltung η 50 gegeben und von da über eine Verzögerung von einem
Zeitabschnitt an den Eingang einer Oder-Schaltung u 15 und von da zu dem Ausgang. Die //-Eingabe
wird über die Nicht-Schaltung «49 und die NichtSchaltung η 51 auf den anderen Eingang von η 15
und von da an den Ausgang gegeben. Die NichtSchaltung «49 hat einen zusätzlichen Ausgang, welcher
jede negative Zifferneingabe über eine Verzögerungsleitung r zu einem zusätzlichen Eingang der
Nicht-Schaltung «49 zurückführt, wobei die der zurückgeführten Ziffer erteilte Verzögerung so bemessen
ist, daß eine Synchronisierung mit der nächsten Zifferneingabe über die Eingangsleitung P oder N
erfolgt. Ferner wird das verzögerte zurückgeführte Signal von dem Ausgang G der Verzögerungsleitung
an einen Sperreingang der Nicht-Schaltung «50 angelegt, während die P-Eingabe auf den Sperreingang
ίο der Nicht-Schaltung «49 gegeben wird, wodurch
Kreuzverbindungen zur gegenseitigen Sperrung entstehen, derart, daß jede positive über P eingegebene
Ziffer zusammen mit einer negativen Ziffer gelöscht wird, welche gleichzeitig mit ihr in der Rückführungsschleife
auftritt. Schließlich werden die negative N-Eingabe und die Rückführung bei G an die entsprechenden
Eingänge einer Und-Schaltung e4 angelegt,
deren Ausgang zur Sperrung von «51 dient. Bei dieser Anordnung wird jede auf der Leitung N
auftretende negative Eingangsziffer in der Rückführungsschleife gespeichert, bis auf der Leitung P
eine positive Eingangsziffer auftritt. In diesem Augenblick löschen sich die Ziffern entgegengesetzten Zeichens
gegenseitig infolge der Wirkung der Kreuzverbindungen zwischen den Nicht-Schaltungen «49 und
«50, so daß auf der Leitung S als Ausgangsgröße eine Null erscheint. Diese Nullausgangsgröße bleibt bestehen,
bis eine positive oder negative Eingangsziffer an einer der Leitungen P oder N auftritt.
Eine positive Eingangsziffer auf der Leitung P gelangt zu dem Ausgang S (um in der Ausgangszahl
eine 1 darzustellen), wenn sie nicht bei «50 durch ein in der Rückführungsschleife vorhandenes Signal gesperrt
wird, d. h., wenn nicht die vorhergehende, von Null verschiedene Eingabe negativ war, wodurch die
obige Bedingung (a) erfüllt wird.
Eine negative Eingangsziffer auf der Leitung N wird zu dem Ausgang S geleitet (um in der Ausgangszahl
eine 1 darzustellen), wenn sie nicht bei «51 von einem Signal von der Und-Schaltung e 4 gesperrt wird,
welches zu dem Zeitpunkt vorhanden ist, an welchem die negative Eingangsziffer «51 erreicht, wenn zu dem
Zeitpunkt der Aufgabe dieser negativen Ziffer ein Signal in der Rückführungsschleife vorhanden war.
Anders ausgedrückt, die negative Eingangsziffer wird nur bei «51 gesperrt, wenn der vorhergehende, von
Null verschiedene Eingang negativ war. Hierdurch wird die Bedingung (b) erfüllt.
Schließlich gelangt ein in der Rückführungsschleife vorhandenes Signal zu dem Ausgang S (um in der
Ausgangszahl eine 1 darzustellen), wenn es nicht bei «49 durch eine positive Eingabeziffer von P gesperrt
wird und wenn es nicht bei «51 durch eine negative Eingabeziffer von N (über e4) gesperrt wird. Anders
ausgedrückt, die Rückführungsschleife liefert ein Signal an dem Ausgang 5 zur Darstellung einer 1 in
der Ausgangszahl, wenn beide vorhandenen Eingänge P und N 0 waren und die vorhergehende, von
Null verschiedene Eingabe negativ war, wodurch die Bedingung (c) erfüllt wird.
Wenn die eingegebene algebraisch-binäre Zahl negativ ist, werden die positiven und negativen Eingänge
der Schaltung der Fig. 13 vertauscht, so daß die Ausgangszahl dann negativ ist.
Fig. 14 zeigt eine verbesserte Form des oben unter Bezugnahme auf Fig. 8 und 9 beschriebenen Totalisierwerks.
Die Verbesserung liegt darin, daß die unterste Stufe und die höchsten Stufen des Totalisier-
werks durch Ausnutzung der Tatsache vereinfacht sind, daß die unterste Stufe in keinem Fall einen
Übertrag empfangen kann, während die obersten Stufen nur Überträge empfangen. Fig. 14 zeigt eine
entsprechende normale Stufe des Totalisierwerks der Ordnung n, welche vollständig identisch mit der Stufe
des vollständigen, durch Kombination der oben erläuterten Schaltungen gemäß Fig. 9 und 8 erhaltenen
Totalisierwerks ist, wobei jedoch die unterste Stufe der Ordnung 1 und die obersten Stufen der Ordnungen
(«+1), (n+2) und («+3) vereinfacht sind.
Da die unterste Stufe keinen Übertrag empfangen kann, braucht sie keinen dem £>«-Ausgang einer
normalen Stufe entsprechenden Ausgang zu enthalten, so daß auch die positive Eingangsschleife zusammen
mit der die positive Ausgangsleitung liefernden Oder-Schaltung μ 6 fortfallen kann. Ferner sind die «35,
«23 und «27 entsprechenden Nicht-Schaltungen aus der Strecke B'\N-Cl fortgelassen. Da ferner keine
negativen Eingangsüberträge auftreten, sind die «32 und «27 entsprechenden Nicht-Schaltungen fortgelassen.
Hierdurch wird die Stufe beträchtlich vereinfacht.
Die drei obersten Stufen («+1) bis («+3) des Totalisators dienen zur Totalisierung der die Eingangskapazität
des Totalisators übersteigenden Überträge und haben daher keine anderen Eingangsleitungen
als die A' und C" genannten Eingangsschleifen. Ferner hält die («+l)-te Stufe eine negative Übertragsziffer
zurück, bis eine nächste Übertragsziffer auftritt, worauf der Übertrag gelöscht wird, wenn
dieser nächste Übertrag positiv ist oder an die höhere Stufe weitergegeben wird, wenn der nächste Übertrag
negativ ist. Die («+2)-te Stufe übt eine ähnliche Funktion für eine positive Übertragsziffer aus. Die
(«+3)-te Stufe, welche die höchste Stufe ist, hält eine Übertragsziffer ohne Rücksicht auf das Zeichen
zurück. Obwohl nur ein Paar von Stufen (n-fl) und
(« + 2) dargestellt ist, können mehr derartige Paare vor der hier mit («+3) bezeichneten obersten Stufe
liegen. Diese Stufen sind nachstehend im einzelnen beschrieben.
Die (n+l)-te Stufe enthält eine Schaltung zur »gegenseitigen Sperrung« der verschiedentlich oben
beschriebenen Art mit den Nicht-Schaltungen «46 und «47, von denen die erstere in die von der vorhergehenden
Stufe kommende negative Ubertragseingangsleitung und die letztere in die positive Eingangsschleife A' («+1) geschaltet ist. Der Sperreingang für
«46 kommt von A'(n+1) und der für «47 kommt von «33 und «34 der vorhergehenden Stufe. Der
Ausgang dieser gegenseitigen Sperrschaltung wird einer halben Addierschaltung zugeführt, welche eine
in die negative Übertragseingangsleitung geschaltete Nicht-Schaltung «48, eine in die negative Schleifenleitung
von C" (« +1) nach C («+1) geschaltete NichtSchaltung «49 und eine Oder-Schaltung μ 12 und eine
Nicht-Schaltung «52 enthält, welche in die negative Übertragsausgangsleitung geschaltet sind. Diese halbe
Addierschaltung dient zur Speicherung einer auf der eben erwähnten negativen Eingangsleitung vorhandenen
negativen Ziffer, bis eine solche Ziffer entweder auf dieser Leitung oder in der Übertragseingangsleitung
vorhanden ist, und gibt eine einzige Übertragsziffer auf die nächste Stufe, wenn diese beiden
Leitungen Ziffern enthalten. Beide Leitungen werden durch eine Oder-Schaltung η 14 mit drei Eingängen
kombiniert. Der positive Ausgang von «47 verzweigt sich in zwei positive Leitungen zur Vorbereitung des
Übertrags für die höheren Stufen, wobei eine erste Leitung an «53 in der («+2)-ten Stufe und eine
andere an «15 in der («+3)-ten Stufe angelegt ist. Ferner liefert der Ausgang von «47 eine zu dem
dritten Eingang von μ 14 führende Zweigleitung für negative Überträge. Der Ausgang von μ 14 ist über
ein Glied zur Verzögerung um einen Zeitabschnitt an den Eingang der Nicht-Schaltung η 56 gelegt,
welche zusammen mit einer Nicht-Schaltung «57 eine Schaltung zur gegenseitigen Sperrung bildet, welche
wie die ausgebildet ist, welche durch «27 und «28 in der oben beschriebenen vollständigen Stufe der
Ordnung « gebildet wird.
In der («+2)-ten Stufe ist die Eingangsleitung C" («+2) so geschaltet, daß sie zu dem Zeitpunkt ί 2
eine negative Übertragsausgangsleitung zu der nächsten Stufe liefert, welche in dieser an «50 angelegt
ist, und eine positive Eingangsleitung für eine Oder-Schaltung «12, an welche auch die positive Schleife
A'(n+2) angelegt ist. Der Ausgang von «12 ist um einen Zeitabschnitt verzögert und verzweigt sich dann
in zwei positive Leitungen, von denen die eine an μ 15 zur Übertragung einer Übertragsziffer auf die
nächste Stufe und die andere über «54 an die positive Ausgangsschleife zur Rückführung an den positiven
Eingang angelegt ist. Die «53, «54, «15, «16 und «55 enthaltende Schaltung enthält eine halbe Addierschaltung
zum Addieren der von der Eingangsleitung A'(n+2) kommenden Eingangsziffern zu den von
der vorhergehenden Stufe kommenden Eingangsübertragsziffern. Diese Schaltung hält in der («+2)-ten
Stufe jede einzelne ankommende Ziffer an jedem dieser Eingänge zurück und überträgt eine Übertragsziffer
auf die nächste Stufe, wenn eine Ziffer in der vorhergehenden Stufe vorhanden ist und eine weitere
Übertragsziffer an dem Eingang empfangen wird. Eine unmittelbar vor dem D(«-f-2)-Ausgang vorgesehene Nicht-Schaltung «59 und eine vor dem
negativen Ausgang C («+2) vorgesehene, von dem negativen Übertrag von der vorhergehenden Stufe
abgezweigte Nicht-Schaltung «58 sind kreuzweise miteinander so verbunden, daß eine gegenseitige
Sperrschaltung entsteht, welche beide Ausgänge löscht, wenn ein solcher negativer Übertrag gleichzeitig
mit einem Eingang von der positiven Schleife vorhanden ist.
Die nächste («+3)-te Stufe besteht in gleicher Weise nur aus einem positiven und negativen Paar
von Schleifenleitungen, von denen die negative Leitung C"(«+3)-C(«+3) negative Überträge von
der vorhergehenden Stufe über die Nicht-Schaltung «50 und die positive Leitung A'(n+3)-D(.n+3)
positive Überträge von dieser vorhergehenden Stufe über «61 empfängt. Die Einbringung einer neuen
Übertragsziffer gleichen Zeichens muß verhindert werden, da dies zu irrigen Ergebnissen führen würde.
Wenn daher eine Übertragsziffer auftritt, welche das entgegengesetzte Zeichen wie die in dieser Stufe
gespeicherte Ziffer hat, werden beide Ziffern von der einen oder der anderen oder beiden Schaltungen zur
gegenseitigen Sperrung gelöscht, welche die kreuzverbundenen Paare «50 und «51 sowie «60 und «61
enthalten.
Wie aus den eingangs gemachten Ausführungen hervorgeht, ist der sogenannte normale algebraischbinäre Kode im allgemeinen nicht der einfachste
Kode, in welchem eine Zahl in algebraisch-binärer
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Form geschrieben werden kann. Wenn eine binäre an eine in dem positiven Ausgang Kn der «-ten Stufe
Zahl in den NAB-Kode umgeformt wird, wird jede vorgesehene Oder-Schaltung u Yl angelegt ist. Dieser
Gruppe von benachbarten 1 in der Zahl, welche Ausgang wird daher nur gesperrt, wenn eine Einzwischen
0 auf beiden Seiten der Gruppe steht, in gangsziffer 1 an Z>(«+1) und keine Eingangsziffer Ϊ
ein Paar von Ziffern 1 und Ϊ mit dazwischenstehen- 5 an Cn vorhanden ist, so daß alle einzeln an die
den 0 umgeformt. Die resultierende NAB-Zahl ist Anordnung angelegten Eingangsziffern unverändert
daher einfacher als die ursprüngliche binäre Zahl, übertragen werden, während, wenn beide Eingangswenn drei oder mehr nebeneinanderstehende Ziffern 1 leitungen Ziffern führen, diese zu einer einzigen
vorhanden sind. Wenn jedoch die Ausgangszahl eine positiven Ausgangsziffer von der niedrigeren Stufe
einzige Ziffer 1 (entweder zwischen zwei 0 oder io kombiniert werden, wie dies durch das auszuführende
zwischen einer 0 und einem Ende der Zahl) enthält, Rückumwandlungsverfahren gefordert wird,
hat die resultierende NAB-Zahl zwei Ziffern (1 und Ϊ) Die Eingänge der oben beschriebenen Vorrichtung für die einzelne Ziffer 1 der ursprünglichen Zahl. In können mit den Ausgängen einer Umwandlungs- oder manchen Fällen ist es wünschenswert, eine derartige Kodiervorrichtung der unter Bezugnahme auf Fig. 2 Zahl in eine gleichwertige algebraisch-binäre Zahl 15 beschriebenen Art verbunden werden, so daß dann umzuwandeln, welche eine geringere Menge von 1 die Vorrichtung eine gewöhnliche binäre Eingangsund ϊ enthält, selbst wenn die so veränderte Zahl zahl in eine algebraisch-binäre Zahl mit weniger im allgemeinen keine BAB-Zahl ist, d. h. Ziffern Ziffern 1 umwandelt. Die Vorrichtung kann auch an gleichen Zeichens in benachbarten Stellungen ent- den Ausgang einer Totalisiervorrichtung der unter halten kann. Eine derartige Vereinfachung wird 20 Bezugnahme auf Fig. 14 beschriebenen Art geschaltet erfindungsgemäß dadurch vorgenommen, daß an werden.
hat die resultierende NAB-Zahl zwei Ziffern (1 und Ϊ) Die Eingänge der oben beschriebenen Vorrichtung für die einzelne Ziffer 1 der ursprünglichen Zahl. In können mit den Ausgängen einer Umwandlungs- oder manchen Fällen ist es wünschenswert, eine derartige Kodiervorrichtung der unter Bezugnahme auf Fig. 2 Zahl in eine gleichwertige algebraisch-binäre Zahl 15 beschriebenen Art verbunden werden, so daß dann umzuwandeln, welche eine geringere Menge von 1 die Vorrichtung eine gewöhnliche binäre Eingangsund ϊ enthält, selbst wenn die so veränderte Zahl zahl in eine algebraisch-binäre Zahl mit weniger im allgemeinen keine BAB-Zahl ist, d. h. Ziffern Ziffern 1 umwandelt. Die Vorrichtung kann auch an gleichen Zeichens in benachbarten Stellungen ent- den Ausgang einer Totalisiervorrichtung der unter halten kann. Eine derartige Vereinfachung wird 20 Bezugnahme auf Fig. 14 beschriebenen Art geschaltet erfindungsgemäß dadurch vorgenommen, daß an werden.
gewissen ausgewählten Stellen eine Rückumwandlung Fig. 16 zeigt eine Vorrichtung zur Benutzung mit
in die gewöhnliche Form vorgenommen wird. Als einer Vorrichtung zur Unterscheidung des Zeichens
Beispiel sei die gewöhnliche binäre Zahl A der unter Bezugnahme auf Fig. 12 beschriebenen Art,
= 1010110111101 und ihr normales algebraisch- 25 wenn diese zur Bestimmung des Zeichens einer von
binäres Äquivalent 1Ϊ1Ϊ10Ϊ1000Ϊ1Ϊ angenommen. einem Totalisator berechneten Summe dient, um den
Um diese letztere in eine einfachere algebraisch- Beginn der Zeichenbestimmung zu ermöglichen, wenn
binäre Zahl umzuschreiben, werden alle ihre ll-Grup- der Totalisator noch die Summe berechnet, wodurch
pen in 01 zurückverwandelt, d. h., es wird die Um- ein Zeitgewinn erzielt wird. In jeder Stufe der in
Wandlung 2""1—2" zu 2" vorgenommen, welche das 30 Fig. 16 gezeigten Schaltung sind die vier Eingangs-Umgekehrte
der erfindungsgemäßen Grundumwand- linien unmittelbar mit den Ausgängen der Nichtlung
ist. Dies ergibt die algebraisch-binäre Form Schaltungen verbunden, welche in die gleichbezeich-10110Ϊ1000Ϊ01,
welche einfacher sowohl als die neten Ausgangsleitungen der Schaltung der Fig. 14
oben angeschriebene normale algebraisch-binäre Zahl eingeschaltet sind. Jede Stufe enthält zwei halbe
als auch als die ursprüngliche gewöhnliche binäre 35 Addierschaltungen, von denen die eine den positiven
Zahl ist, von welcher letztere abgeleitet wurde. Diese Eingängen zugeordnet ist und die Schaltungen «66,
Vereinfachung ist besonders vorteilhaft bei Multipli- η 68 und e6 enthält, während die andere den negakationen
nach dem üblichen Verfahren mit aufein- tiven Eingängen zugeordnet ist und die Schaltungen
anderfolgenden Additionen des verschobenen Multi- η 65, «67 und eS enthält. Die Ausgänge der positiven
plikanden. Es ist zu bemerken, daß bei einer weiteren 4° halben Addierschaltung einer Stufe sind mit einer
Umwandlung, welche in der Umformung jeder gemeinsamen Nicht-Schaltung η 70 verbunden, wäh-Gruppe
Il in die gleichwertige Gruppe 0Ϊ besteht, rend die Ausgänge der negativen halben Addierschaldie
algebraische Form der ursprünglichen Zahl erhal- tung mit einer Nicht-Schaltung η 69 verbunden sind,
ten wird, welche die größte Einfachheit, d.h. die Beide Nicht-Schaltungen η 69 und η 70 werden von
geringste Zahl von Ziffern 1 und ϊ aufweist. 45 den vereinigten Ausgängen der Nicht-Schaltungen η 66
Fig. 15 zeigt einen Teil einer Schaltung zur Aus- bis «68 und der Und-Schaltungen eS und e6 der
führung der obigen vereinfachenden Rückumwand- nächsthöheren Stufe gesperrt. Die Ausgänge der
lung durch Ersatz jeder Gruppe 1Ϊ durch eine Und-Schaltungen e5 und e6 in der betreffenden
Gruppe 01. Es sind nur die beiden Stufen η und Stufe, welche die Übertragsziffern für die nächstin+1)
dargestellt. Die positive Eingangsleitung 5° höhere Stufe liefern, werden über die Nicht-Schaltun-Z>(«+1)
der (n+l)-ten Stufe verzweigt sich in zwei gen η 71 bzw. «72 geführt, welche von den Ausgängen
positive Leitungen, von denen die eine zu einer der Und-Schaltungen e 5 bzw. e 6 in der nächsthöheren
Nicht-Schaltung η 63 führt, welche eine positive Ein- Stufe gesperrt werden. Jede Übertragsziffer von der
gangsziffer 1 an der (n-fl)-ten Stufe zurückhält, höheren («+l)-ten Stufe löscht daher eine Übertragswährend
die andere eine positive Ziffer 1 für die 55 ziffer auf dem Weg derselben zu dieser Stufe von der
nachfolgende Rückübertragung in die vorhergehende niedrigeren «-ten Stufe, während jede verbleibende
n-te Stufe vorbereitet. Die Nicht-Schaltung «63 ist Ziffer in der (n+l)-ten Stufe nur eine verbleibende
kreuzweise mit einer Nicht-Schaltung «62 in der Ziffer in der η-ten Stufe löschen kann, aber nicht eine
negativen Eingangsleitung Cn der vorhergehenden Übertragsziffer auf ihrem Weg zu der («+l)-ten
Stufe verbunden, wodurch eine Schaltung zur gegen- 60 Stufe. In beiden Fällen wird das Zeichen der Zahl
seitigen Sperrung entsteht, welche gleichzeitig an nicht verändert.
beiden Leitungen vorhandene Ziffern 1 und ϊ löscht, Die positive Übertragsleitung von der η-ten Stufe
während sie den Durchgang einer einzelnen Ziffer auf ist mit der negativen Leitung in der («+ l)-ten Stufe
jeder dieser Leitungen gestattet. Die erwähnte Leitung über eine Schaltung zur gegenseitigen Sperrung ver-
zur Vorbereitung eines Übertrags von D(«+l) ist 65 bunden, welche die kreuzgeschalteten Schaltungen
über ein Glied zur Verzögerung um einen Zeit- «74 und «75 enthält, welche von «72 bzw. «69
abschnitt an eine Nicht-Schaltung «64 angelegt, gesperrt werden, und die negative Übertragsleitung
welche von «63 gesperrt wird und deren Ausgang von der «-ten Stufe ist mit der positiven Leitung in
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der (η -h l)-ten Stufe über die kreuzgeschalteten Nicht- lisators der Fig. 14. Der »Rückstelleingang« eines
Schaltungen «73 und «75 verbunden, welche gegen- jeden Flip-Flops/1 ist von einer gemeinsamen, mit Sn
seitig von «70 und «71 gesperrt werden. Die posi- bezeichneten Leitung zur Steuerung der Verschiebung
tiven Ausgänge von «75 und «76 sind dann an der abgezweigt. Der »eingestellte« Ausgang eines jeden
Oder-Schaltung u 19 vereinigt, und die negativen 5 Flip-Flops /1 verzweigt sich in vier Leitungen, von
Ausgänge von «73 und «74 sind in «18 vereinigt, welchen zwei zu den Einstelleingängen von Flip-Flops
wobei die Ausgänge dieser Oder-Schaltungen den benachbarter Stufen über Nicht-Schaltungen führen,
positiven bzw. negativen Ausgang der (« -!- l)-ten Stufe wie gerade beschrieben, während die beiden anderen
ergeben. Die eben beschriebenen Schaltungen zur über Nicht-Schaltungen «78 bzw. «79 zu einem
gegenseitigen Sperrung verändern nicht das Zeichen io ersten und zweiten parallelen Ausgang der Stufe
der Ausgangszahl, da sie sowohl die Übertragsziffer führen. Einer dieser Ausgänge ist mit dem Bezugsais auch die Ziffer entgegengesetzten Zeichens zeichen B'P für die positive Leitung und B'N für die
löschen. Infolge des Vorhandenseins der Sperr- negative Leitung bezeichnet, um anzugeben, daß
eingänge von der («+2)-ten Stufe zu der («+l)-ten diese Ausgänge mit den in gleicher Weise bezeich-Stufe
bei einem positiven Übertrag von der «-ten 15 neten Eingangsleitungen des Totalisators der Fig. 14
Stufe zu der (« + l)-ten Stufe kann keine Übertrags- verbunden werden können. Die übrigbleibenden
ziffer von der («+ l)-ten Stufe auf die («+2)-te Stufe Ausgänge können an einen beliebigen anderen Empübertragen
werden. Wenn ferner eine verbleibende fänger angelegt werden. Alle Nicht-Schaltungen «771
Ziffer gleichen Zeichens in der (« + l)-ten Stufe vor- können parallel von einer ersten Sperrleitung 70
handen ist, kann keine Eingangsziffer an die («+2)-te 20 gesperrt werden, und alle Nicht-Schaltungen «77
Stufe angelegt werden. Infolgedessen kann der Ersatz werden von einer zweiten Sperrleitung /1 gesperrt,
von zwei Ziffern durch eine einzige Ziffer in der während alle Nicht-Schaltungen «79 bzw. «78 von
(«+l)-ten Stufe nicht das Zeichen der Zahl ver- der dritten und vierten Sperrleitung 72 bzw. /3 geändern,
da die beiden Ziffern gleiche Bedeutung und sperrt werden können,
gleiches Zeichen haben. 25 Bei dieser Ausbildung können eine positive und
gleiches Zeichen haben. 25 Bei dieser Ausbildung können eine positive und
Die positiven und negativen Ausgangsleitungen der eine negative Eingangszahl parallel in die Stufen der
Vorrichtung der Fig. 16 sind mit den entsprechend Leitungen LP bzw. LN über die Stufeneingänge Dn
bezeichneten positiven und negativen Eingängen der und Cn eingegeben werden, worauf diese Zahlen
Schaltung der Fig. 12 zur Zeichenunterscheidung durch Aufgabe von Verschiebungssteuerimpulsen auf
verbunden. 3° die Leitungen Sh und gleichzeitige Speisung von 70
Unter Bezugnahme auf Fig. 17 soll jetzt eine eine »abwärts« verschoben werden können (d. h. zu Zif-Verschiebung
bewirkende Speichervorrichtung zur fern niedrigerer Ordnung) oder aufwärts durch Auferfindungsgemäßen
Behandlung von binären und gäbe von Verschiebungssteuerimpulsen auf Sh mit
algebraisch-binären Zahlen beschrieben werden. gleichzeitiger Speisung von 71. Während eines der-Diese
Vorrichtung kann eine Eingangszahl in binärer 35 artigen Verschiebungsvorganges werden normaler-
oder algebraisch-binärer Form aufnehmen, welche in weise beide Sperrleitungen/2 und 73 gespeist, um
sie nach Wunsch parallel oder nacheinander ein- eine Ausgabe zu verhindern. Wenn eine Zahl an
gegeben wird, kann diese Zahl speichern, um die irgendeinen (oder beide) Empfänger ausgegeben
Eingangszahl über eine gewünschte Zahl von binären werden soll, werden die Sperrleitungen 72 und/oder 73
Stufen zu verschieben, und die verschobene Zahl 40 entsprechend entregt, worauf die Ziffern parallel an
parallel oder nacheinander ausgeben, während die den ^'-Ausgängen oder/und den anderen nicht beverschobene
Zahl gespeichert bleibt. Ferner sind zeichneten dargestellten Ausgängen erscheinen. Die
Einrichtungen zur Freimachung des Speicherwerks Zahlen können ohne Verschiebung für einen beliebiwährend
oder nach der Ausgabe vorgesehen. gen Zeitraum dadurch gespeichert werden, daß keine
Die Speichervorrichtung der Fig. 17 enthält ein 45 Verschiebungsimpulse auf die 5«-Leitungen gegeben
Paar von Speicherleitungen LP und LJV für die posi- werden. Zur Freimachung der Speicherleitungen
tiven und negativen Teile einer algebraisch-binären werden beide Sperrleitungen 70, 71 gespeist.
Zahl. Jede Speicherleitung besteht aus einer Reihe Anstatt einer parallelen Aufgabe von Eingangs-
Zahl. Jede Speicherleitung besteht aus einer Reihe Anstatt einer parallelen Aufgabe von Eingangs-
von in Kaskade geschalteten bistabilen Elementen zahlen auf die Speicherleitungen, wie oben beschrie-
oder Flip-Flops/1, wovon einer für jede Stufe des 50 ben, können die Zahlen auch nacheinander auf sie
Speicherwerks vorhanden ist. Jeder Flip-Flop hat drei aufgegeben werden, wobei mit den höchsten Stufen
vereinigte »Einstelleingänge«, welche an ihn z. B. begonnen wird. Anstatt einer parallelen Ausgabe der
über eine Oder-Schaltung angelegt sind, und einen Zahlen können diese dann nacheinander von der
einzigen »Rückstelleingang«. Von den drei Einstell- niedrigsten (nicht dargestellten) Stufe aus einfach
eingängen ist der eine von dem »eingestellten« Aus- 55 dadurch ausgegeben werden, daß eine genügende
gang des Flip-Flops der nächsthöheren Stufe über Zahl von Verschiebungssteuerimpulsen auf die Leieine
Nicht-Schaltung «77 abgezweigt, ein zweiter ist tungen Sh gegeben wird.
von dem »eingestellten« Ausgang des Flip-Flops der Fig. 18 zeigt die Benutzung der oben beschriebenen
nächstniedrigeren Stufe über eine Nicht-Schaltung mit Verschiebung arbeitenden Speicheranordnung in
«771 abgezweigt, und ein dritter ist von einer ent- 60 Kombination mit einem unter Bezugnahme auf Fig. 13
sprechenden Stufenleitung abgezweigt, welche aus beschriebenen System zur Umwandlung einer algeeiner
geeigneten Quelle zur parallelen Speisung braisch-binären Zahl in eine algebraische Zahl. Diese
kommt. In der Zeichnung ist für diese Speisung ein Vorrichtung ist hier als der Block TB dargestellt.
Totalisator der z. B. in Fig. 14 dargestellten Art Wie bei der Beschreibung der Fig. 13 ausgeführt,
vorgesehen, und die Eingänge der Stufen der positiven 65 muß bei einer Zeichenumkehr der in die Umformerund
negativen Speicherleitungen LP und LN tragen vorrichtung eingegebenen Zahlen das Zeichen der
daher die gleichen Bezeichnungen D und C wie die Ausgabe umgekehrt werden. Es ist angenommen, daß
positiven und negativen Ausgangsleitungen des Tota- die algebraisch-binäre Zahl, welche durch die Vor-
richtung TB in eine binäre Zahl umgeformt werden soll, die Gesamtsumme einer Mehrzahl von positiven
und negativen Zahlen ist, wie sie von einem Totalisator der in Fig. 14 dargestellten Art berechnet wird.
Mit dem Totalisator ist eine Schaltung zur Zeichen-Unterscheidung der in Fig. 12 dargestellten Art kombiniert,
deren positive und negative Ausgänge mit den Eingängen eines nicht dargestellten Flip-Flop-Elements
verbunden sind, dessen Ausgänge mit den in Fig. 18 gestrichelt dargestellten Leitungen verbunden
sind, von denen die eine das Pluszeichen und die andere das Minuszeichen trägt. Diese Verbindungen
sind so getroffen, daß, wenn die Vorrichtung zur Zeichenunterscheidung feststellt, daß der Inhalt des
Totalisators positiv ist, die Plusleitung gespeist gehalten wird, während bei einem negativen Inhalt die
Minusleitung gespeist wird.
Von den Verschiebungsleitungen LP und LN des Speicherwerks der Fig. 17, dessen Eingänge mit den
Stufenausgängen des Totalisators in der oben erläuterten Weise verbunden sind, sind die niedrigsten
Stufenausgänge mit den P- und iV-Eingängen der TB-Schaltung in der dargestellten Weise verbunden. So
sind insbesondere die niedrigsten Stufenausgänge der Leitung LP über Nicht-Schaltungen η 81 und «83 mit
einem Eingang von die Eingänge P und N des Umformers TB speisenden Oder-Schaltungen verbunden,
während die mit den Ausgängen von LP kombinierten Nicht-Schaltungen «80 und «82 in gleicher Weise
mit den anderen Eingängen dieser Oder-Schaltungen verbunden sind. Die Nicht-Schaltungen η 80 und «81
werden von der Plusleitung gesperrt, während die Nicht-Schaltungen « 82 und « 83 von der Minusleitung
gesperrt werden. Der einzige Ausgang S des Umformers TB teilt sich in zwei Leitungen, welche die
Eingänge von Nicht-Schaltungen «85 und «84 bilden, welche von der Minusleitung bzw. der Plusleitung gesperrt
werden. Die Ausgänge der Nicht-Schaltungen bilden den positiven bzw. negativen Ausgang des Umformers.
Wenn die Vorrichtung arbeitet und der Inhalt des Totalisators positiv ist, so daß die Plusleitung gespeist
wird, werden die nacheinander von LP und LN kommenden Ziffern den Eingängen P bzw. N des Umformers
zugeführt, da «80 und «81 gesperrt sind. Da gleichzeitig «84 gesperrt ist, wird die gewöhnliche
binäre Ausgangszahl als eine positive Zahl auf der Leitung SP ausgegeben. Wenn dagegen der Inhalt des
Totalisators als negativ festgestellt wird, werden die Sperrungen umgekehrt. Es sind dann «82, «83 und
«85 gesperrt, so daß dann die aus dem Speicherwerk kommenden positiven und negativen Teilzahlen an
den negativen bzw. positiven Eingang des Umformers angelegt werden und die umgeformte Ausgangsgröße
nun als eine negative Zahl an SN ausgegeben wird.
Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Prüfung der Richtigkeit der in den algebraisch-binären
Kodes mittels irgendeiner der beschriebenen Schaltungen oder anderer gemäß den gleichen Grundsätzen
arbeitender Schaltungen vorgenommenen Rechenoperationen. Dieses Prüfverfahren besteht im wesentlichen
darin, dem Paar (oder jedem Paar) von positiven und negativen Leitungen, welche die Ziffern 1
und Ϊ der positiven und negativen Teile einer algebraisch-binären Zahl führen, eine dritte oder Nullleitung
zuzuordnen, welche ein Signal dann und nur dann führt, wenn keine der Leitungen 1 und Ϊ ein
Signal führt. Es wird dann jede binäre Ziffer durch ein Nachrichtensignal dargestellt, ganz gleich, ob sie
eine 1, ϊ oder 0 ist. Das O-Signal wird normalerweise
bei den gegenwärtigen Rechenverfahren außer acht gelassen und wird nur bei Übertragungsoperationen
benutzt. Dies verstärkt die Zuverlässigkeit der Rechnungen.
Fig. 19 zeigt eine Schaltung zur nacheinander erfolgenden Umwandlung einer gewöhnlichen binären
Zahl in eine normale algebraisch-binäre Zahl in dem obigen Dreisignalsicherheitskode. Es ist angenommen,
daß die binäre Eingangszahl unter Ausgang von den höheren Ordnungen nacheinander auf die Eingangsleitungen CO und Cl aufgegeben wird, welche abwechselnd
gespeist werden, um die 0 bzw. die 1 der binären Zahl darzustellen. Der Ausgang dieser Vorrichtung
wird durch die drei Leitungen Ml, MO, Mϊ
gebildet. In der von der Umwandlung der Eingangszahl herrührenden NAB-Ausgangszahl wird eine 1
durch Speisung der Leitung Ml allein, eine ϊ durch Speisung der Leitung Mi allein und eine 0 durch
Speisung von MO allein dargestellt.
Hierfür ist eine Anordnung!) von vier bistabilen Elementen oder Flip-Flops a, b, c, d vorgesehen, auf
welche eine Anordnung E von vier Nicht-Schaltungen «86, «87, «88, η 89 folgt. Die Einstelleingänge der
Flip-Flops α und c werden von CO gespeist, während
ihre eingestellten Ausgänge die Nicht-Schaltungen «86 und «88 speisen, welche ihrerseits die Ausgangsleitungen
MO bzw. Ml speisen. Die Einstelleingänge der Flip-Flops b und d werden von Cl gespeist, und
ihre eingestellten Ausgänge speisen «87 und «89, welche die Ausgangsleitungen Mi bzw. MO speisen.
Alle vier Flip-Flops werden durch die Zeitsteuerimpulse in der dargestellten Weise zurückgestellt. Die
Nicht-Schaltungen «86 und «87 werden von Cl gesperrt,
während die Nicht-Schaltungen «88 und «89 von C 0 gesperrt werden.
Es sei nun angenommen, daß eine gewöhnliche binäre Zahl nacheinander in die Vorrichtung dadurch
eingegeben wird, daß die Leitungen CO und Cl entsprechend den Ziffern 0 und 1 der Zahl wechselweise
gespeist werden, wobei mit der höchsten binären Ordnung begonnen wird. Zu Beginn des Vorgangs enthält
jeder der Flip-Flops α und c eine in ihm gespeicherte Nachricht, da sie mit der O-Eingangsleitung verbunden
sind, welche zu Beginn erregt ist. Die höchste Ziffer 1 der Eingangszahl erregt Cl und entregt CO. Hierdurch
werden die zwei in α und c gespeicherten Ziffern auf die Anordnung E übertragen, in welcher die
α-Ziffer durch die Nicht-Schaltung «86 gelöscht wird, welche durch die (erregte) Leitung Cl gesperrt wird,
während die c-Ziffer zu der Ausgangsleitung Ml durchgegeben wird. Gleichzeitig hat die Erregung von
Cl Ziffern 1 in den Flip-Flops b und d zur Vorbereitung des nächsten Schrittes gespeichert.
Es sei nun angenommen, daß die nächste höchste binäre Eingangsziffer wieder eine 1 ist. Cl wird dann
wieder erregt, und die in D gespeicherte Nachricht wird an E weitergegeben, da die ö-Ziffer durch «87
gesperrt wird, so daß nur die d-Ziffer über «89 auf die Ausgangsleitung MO gelangt. Wenn dagegen die
nächsthöchste Ziffer der binären Eingangszahl eine 0 ist, wird «89 gesperrt, wodurch die d-Ziffer gelöscht
wird, während «87 nicht gesperrt ist, so daß nur die ^-Ziffer auf die Ausgangsleitung M ϊ durchgegeben
wird. Auch hier werden wieder Nachrichtenziffern in α und c zur Vorbereitung des nächsten Digitalschrittes
gespeichert.
Aus den obigen Ausführungen geht hervor, daß die beschriebene Vorrichtung tatsächlich eine gewöhnliche
binäre Eingangszahl in eine algebraisch-binäre Ausgangszahl entsprechend dem obigen erfindungsgemäßen
Umwandlungsverfahren umwandelt und daß die Ausgangszahl dann in dem ternären Sicherheitskode ausgedrückt ist, derart, daß jede Ziffer 1, 0
und ϊ in ihr durch die Erregung einer und nur einer der drei Ausgangsleitungen Ml, MO und Ml dargestellt
wird. Die Schaltung der Fig. 19 kann leicht so abgeändert werden, daß sie in aufeinanderfolgenden
Schritten einen ähnlichen Umwandlungsvorgang an einer binären Zahl vornimmt, welche nacheinander
in aufsteigender Digitalordnung anstatt in absteigender auf die Eingangsleitungen CO und Cl aufgegeben
wird.
Fig. 20 zeigt eine vereinfachte Vorrichtung zur Umwandlung einer algebraisch-binären Eingangszahl
in eine entsprechende in dem Sicherheitskode dargestellte
Zahl. Die Ziffern der positiven und negativen Teile der Eingangszahl werden nacheinander über Dn
bzw. Cn aufgegeben. Eine Hilfseingangsleitung H führt einen gleichmäßigen Zug von Zeitimpulsen. Der
Ausgang umfaßt die drei Leitungen Ml, MO, ΜΪ
wie vorher. Die Leitungen Dn, H und Cn sind mit Ml bzw. MO bzw. ΜΪ verbunden, wobei eine NichtSchaltung «90 zwischen die Leitungen H und MO geschaltet
ist und sowohl von Dn als auch von Cn gesperrt wird. Die Ausgangsleitung MO führt offenbar
nur dann ein Signal, wenn keine der Eingangsleitungen Dn und Cn ein Signal führt.
Fig. 21 zeigt eine Fehlersuch- oder Prüfvorrichtung, welche den oben beschriebenen ternären Kode benutzt.
Jede der drei Eingangsleitungen Ml, MO, Mϊ
ist mit einem Eingang einer Oder-Schaltung u 20 mit drei Eingängen und mit je einem Eingang von zwei
von drei Und-Schaltungen el, e8, e9 verbunden, deren
Ausgänge an eine andere Oder-Schaltung «21 mit drei Eingängen angelegt sind. Der Ausgang von w20
verzweigt sich in zwei Ausgangsleitungen Tl und Γ 2, wobei in die letztere eine Nicht-Schaltung «91 eingeschaltet
ist, welche von dem Ausgang der Oder-Schaltung «21 gesperrt wird. Wenn mehr als ein Nachrichtensignal
auf dem drei Eingangsleitungen vorhanden ist, sendet offenbar wenigstens eine der drei
Und-Schaltungen ein Signal aus, welches den Ausgang von T 2 sperrt. Wenn dagegen nur eine einzige
der drei Eingangsleitungen eine Nachricht führt, wie
dies beim normalen Arbeiten der Fall ist, übertragen beide Leitungen Π und Γ 2 Ausgangssignale. Dies
zeigt das richtige Arbeiten der Rechenschaltungen an, mit welchen die Prüfvorrichtung kombiniert ist.
Zusammenfassend kann gesagt werden, daß die Erfindung ein Verfahren und Einrichtungen für schnelles
Digitalrechnen betrifft, welches auf der sogenannten algebraisch-binären Ausdrucksweise beruht. Dies
bedeutet die Darstellung von viekifferigen binären Zahlen als die algebraische Summe einer positiven
und einer negativen binären Teilzahl. Hierfür benutzt die Erfindung Einrichtungen zur Umwandlung einer
gewöhnlichen binären Zahl in eine sogenannte »normale« algebraisch-binäre Zahl, in welcher die positive
Teilzahl gleich dem Doppelten der ursprünglichen binären Zahl ist und die negative Teilzahl gleich dem
negativen Teil der ursprünglichen binären Zahl ist, und zur Behandlung der resultierenden Teilzahlen.
Ferner sind Einrichtungen beschrieben, welche eine algebraisch-binäre Zahl in normaler Form und/oder
in anderer als normaler Form in Kombination miteinander und/oder mit gewöhnlichen binären Zahlen behandeln,
wobei außerdem gezeigt wurde, daß derartige Operationen beträchtlich weniger Zeit und/oder Aufwand
erfordern als die gleichen in der üblichen binären Darstellung vorgenommenen Operationen,
was unter anderem auf dem Fortfall der vielfachen Überträge beruht.
Die Anwendung der Erfindung ist besonders für nach dem Parallelverfahren arbeitende Rechengeräte
interessant, und die meisten Schaltungen wurden als Parallelschaltungen dargestellt, es ist jedoch klar, daß
die erfindungsgemäßen Grundsätze auch auf die Rechnung in nacheinanderfolgenden Vorgängen anwendbar
ist, wenn die Gelegenheit dies erfordert. Die oben beschriebenen arithmetischen Operationen umfaßten
Addition, Subtraktion und Multiplikation und außerdem gewisse logische Funktionen, wie Zeichenbestimmung
od. dgl. ·
Die Erfindung kann natürlich abgewandelt werden und ist nicht auf die zu der definierten »algebraischbinären« Schreibweise führenden mathematischen und
logischen Funktionen oder die zur Verwirklichung dieser Funktionen benutzten logischen Schaltungen
beschränkt.
Claims (25)
1. Rechenverfahren für Digitalrechengeräte, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahlen in algebraisch-binärer
Form durch eine positive Teilzahl und eine negative Teilzahl dargestellt sind, deren
Summe gleich der ursprünglichen Zahl ist, daß die positiven und die negativen Teile jeder algebraisch-binären
Zahl in getrennten Kanälen geführt werden, daß die Teilzahlen entsprechend den
üblichen binären Rechnungsarten getrennt bearbeitet werden und daß das gleichzeitige Auftreten
von Ziffern des Wertes 1 gleicher Stellenzahl in den die positiven bzw. negativen Teilzahlen jeder
algebraisch-binären Zahl führenden Kanälen verhindert wird.
2. Rechenverfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die positiven und negativen
Teilzahlen so bestimmt sind, daß keine Teilzahl zwei Ziffern des Wertes 1 in benachbarten
Binärstellen enthält.
3. Rechenverfahren gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die positiven und die
negativen Teilzahlen dadurch gebildet werden, daß für die positive Teilzahl die ursprüngliche
binäre Zahl verdoppelt wird, daß für die negative Teilzahl die ursprüngliche Binärzahl genommen
wird und daß die in den gleichen Stellen der so gebildeten Teilzahlen vorkommenden Ziffern des
Wertes 1 gelöscht werden.
4. Rechenverfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilzahlen der
Summe von zwei Binärzahlen unter gleichzeitiger Addition dieser Zahlern dadurch gebildet werden,
daß zunächst zwei Zwischenzahlen gebildet werden, von denen die erste eine Ziffer 1 an jeder
Stelle enthält, in der entweder die eine oder die andere Ausgangszahl eine Ziffer 1 enthält,
während die zweite Zwischenzahl eine Stelle 1 an jeder Stelle enthält, die der Stelle vorangeht, in der
beide Ausgangszahlen eine Ziffer 1 enthalten, daß dann die erste Zwischenzahl in die algebraischbinäre Form gebracht wird und daß alle Ziffern
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des Wertes 1 gelöscht werden, die in der negativen Teilzahl der ersten Zwischenzahl und in
der zweiten Zwischenzahl an gleichen Stellen auftreten.
5. Digitalrechengerät zur Durchführung des Rechenverfahrens nach einem der Ansprüche 1
bis 3, gekennzeichnet durch Rechenkanäle zur getrennten Verarbeitung der positiven und negativen
Teilzahlen und durch Kodeumformer, denen binäre Zahlen zugeführt werden und die daraus
die positiven und die negativen Teilzahlen bilden, die dem einen bzw. dem anderen Rechenkanal zugeführt
sind.
6. Digitalrechengerät gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Rechenkanal ein
Addierwerk für die ihm zugeführten Teilzahlen enthält und daß zwischen den Kodeumformern
und den Rechenkanälen Vorzeichenwähler angeordnet sind, mit denen die Zuführung der positiven
und der negativen Teilzahlen zu den Rechenkanälen wahlweise vertauscht werden kann.
7. Digitalrechengerät gemäß Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß am Ausgang der
Rechenkanäle eine Löschanordnung zum Löschen der in gleichen Stellen der Ergebnisteilzahlen auftretenden
Ziffern des Wertes 1 angeordnet ist.
8. Digitalrechengerät gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß am Ausgang der Löschanordnung
eine Umschreibeanordnung angeschlossen ist, die die Ergebnisteilzahlen derart umwandelt,
daß keine Teilzahl Ziffern des Wertes 1 in benachbarten Binärstellen enthält.
9. Digitalrechengerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgänge der Umschreibeanordnung
für die positiven bzw. negativen Teilzahlen mit den Eingängen der Rechenkanäle zur wiederholten Durchführung von
Rechenoperationen verbunden sind.
10. Digitalrechengerät gemäß einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß jeder
Kodeumformer eine Anzahl von Ziffernstufen enthält, denen die Binärziffernsignale einer Binärzahl
parallel über eine entsprechende Zahl von Eingangsleitungen zugeführt werden, und die an
ihren Ausgängen die entsprechenden Ziffernsignale für jeweils eine Stelle der positiven und der negativen
Teilzahl der algebraisch-binären Form der zugeführten Binärzahl abgeben.
11. Digitalrechengerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß jede Ziffernstufe ein
Paar von Nicht-Schaltungen («1, «2...) enthält, daß jede Nicht-Schaltung einen Zifferneingang,
einen Sperreingang und einen Ausgang aufweist, daß der Zifferneingang der der negativen Teilzahl
zugeordneten Nicht-Schaltung (nl, «3) jeder Stufe mit der Eingangsleitung (AN) einer Binärstelle
und ihr Sperreingang mit der Eingangsleitung (An—1) der vorhergehenden Binärstelle
verbunden sind und daß der Zifferneingang der der positiven Teilzahl zugeordneten Nicht-Schaltung
(nl, η4) jeder Stufe mit der Eingangsleitung
(An—1) der vorhergehenden Binärstelle und ihr
Sperreingang mit der Eingangsleitung (An) der zugehörigen Binärstelle verbunden sind.
12. Digitalrechengerät zur Durchführung des Rechenverfahrens nach Anspruch 4, gekennzeichnet
durch ein Addierwerk (Fig. 7, 14) mit zwei Eingängen (A, B), denen die Ziffern der zu addierenden
Binärzahlen zugeführt werden, zwei Ausgängen (C, D), an denen die Ziffern der negativen
bzw. positiven Teilzahl des Ergebnisses erscheinen, mit logischen Schaltungen («23, η28, u6 . . .),
welche mit den Eingängen und Ausgängen verbunden und so ausgebildet sind, daß sie beim
Auftreten einer Ziffer 1 in einer bestimmten Ziffernstelle an einem und nur einem der Eingänge
(A oder B) ein Ausgangssignal für eine Ziffer 1
an dem der entsprechenden Ziffernstelle der negativen Teilzahl zugeordneten Ausgang (C) und
gleichzeitig ein Ausgangssignal für eine Ziffer 1 an dem der nächsthöheren Ziffernstelle der positiven
Teilzahl zugeordneten Ausgang (D) erzeugen, während sie beim Auftreten von Ziffern 1 in einer
bestimmten Ziffernstelle an beiden Eingängen (A und B) ein Ausgangssignal für eine Ziffer 1 nur
an dem der nächsthöheren Ziffernstelle der positiven Teilzahl zugeordneten Ausgang (D) erzeugen,
und mit Einrichtungen («27, η 28), welche die gleichzeitige Abgabe von Ausgangssignalen für
Ziffern 1 an den der gleichen Ziffernstelle beider Teilzahlen zugeordneten Ausgängen (D, C) verhindern.
13. Digitalrechengerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Addierwerk eine
Mehrzahl von Ziffernstufen aufweist, deren jede zwei Eingangsleitungen (An, Bn) für jeweils eine
Ziffernstelle der zugeführten Binärzahlen und zwei Ausgangsleitungen (Dn, Cn) für jeweils eine Ziffernstelle
der abgegebenen Teilzahlen aufweist.
14. Digitalrechengerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß jede Stufe eine dritte
Eingangsleitung (C) aufweist und weitere logische Schaltungen («31, η 32) enthält, welche so ausgebildet
sind, daß sie bei Zuführung eines die Ziffer 1 darstellenden Signals an der dritten Eingangsleitung
(Cn) einer Stufe ein die Ziffer 1 darstellenden Ausgangssignal an der der negativen
Teilzahl zugeordneten Ausgangsleitung (Cn) der Stufe erzeugen, daß Einrichtungen zur kreuzweisen
Sperrung dieser logischen Schaltungen («31, «32) vorgesehen sind, welche die gleichzeitige Zuführung
von die Ziffern 1 darstellenden Eingangssignalen an der zweiten und dritten Eingangsleitung (S, C) einer jeden Stufe verhindern, und
daß Verbindungen (von «31 nach «27, «28) vorgesehen sind, welche die gleichzeitige Abgabe
von die Ziffer 1 darstellenden Ausgangssignalen an den den positiven und negativen Teilzahlen zugeordneten
Ausgangsleitungen (D, C) jeder Stufe verhindern.
15. Digitalrechengerät nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß dem Addierwerk eine
vorbereitende Schaltung (Fig. 9) vorgeschaltet ist, die eine entsprechende Zahl von Ziffernstufen enthält,
deren jede eine erste und eine zweite positive Eingangsleitung (A', B'P) und eine erste und eine
zweite negative Eingangsleitung (C, B'N) sowie eine erste und eine zweite positive Ausgangsleitung
(A, B) und eine negative Ausgangsleitung (C) enthält, daß die erste und die zweite positive Ausgangsleitung
einer jeden Stufe der vorbereitenden Schaltung mit der ersten bzw. zweiten Eingangsleitung
(A, B) einer entsprechenden Stufe des Addierwerks und die negative Ausgangsleitung
(C) jeder Stufe der vorbereitenden Schaltung mit der dritten Eingangsleitung (C) der entsprechen-
den Stufe des Addierwerks verbunden sind, daß den Eingangsleitungen der vorbereitenden Schaltung
Signale zugeführt werden, die den positiven bzw. negativen Teil eines ersten und zweiten
Summanden darstellen, daß die vorbereitende Schaltung logische Schaltungen enthält, welche so ausgebildet
sind, daß sie entsprechend der Zuführung derartiger Eingangssignale an der ersten positiven
Ausgangsleitung (A), der zweiten positiven Ausgangsleitung (B) und der negativen Ausgangsleitung
(C) Signale abgeben, welche zwei positive und eine negative Zahl darstellen, deren kombinierte
algebraische Summe den gleichen Wert wie die kombinierte algebraische Summe der Teilzahlen
des ersten und zweiten Summanden hat, und daß Einrichtungen («39, η 40) vorgesehen
sind, welche die gleichzeitige Abgabe von die Ziffer 1 darstellenden Signalen an der positiven
und an der negativen Ausgangsleitung jeder Stufe verhindern.
16. Digitalrechengerät nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß zur wiederholten Addition
bzw. Subtraktion die der positiven Teilzahl zugeordneten Ausgangsleitungen (D) des Addierwerks
mit den ersten positiven Eingangsleitungen (A') der entsprechenden Stufen der vorbereitenden
Schaltung und die der negativen Teilzahl zugeordneten Ausgangsleitungen (C) des Addierwerks mit
den ersten negativen Eingangsleitungen (C) der entsprechenden Stufen der vorbereitenden Schaltung
verbunden sind.
17. Digitalrechengerät nach einem der Ansprüche 5 bis 16, gekennzeichnet durch eine
Multipliziervorrichtung mit Speichereinrichtungen zur Speicherung der Ziffern 0 bzw. 1 zweier miteinander
zu multiplizierender Binärzahlen, einer logischen Schaltungsanordnung (Fig. 10) zur parallelen
Multiplikation von paarweise zusammengefaßten Ziffern der gespeicherten Zahlen und mit
Einrichtungen zur Addition der durch die Multiplikation erhaltenen Teilprodukte.
18. Digitalrechengerät nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die logische Schaltungsanordnung
so ausgeführt ist, daß sie die parallele Multiplikation von paarweise zusammengefaßten
Ziffern entsprechend der Multiplikationstabelle von Brahmagupta vornimmt.
19. Digitalrechengerät nach einem der Ansprüche 5 bis 18 mit parallelen, positiven und
negativen Leitungen, auf denen die Ziffern der positiven bzw. der negativen Teilzahl gleichzeitig
erscheinen, gekennzeichnet durch eine Schaltung (Fig. 12) zur Unterscheidung des Vorzeichens der
durch die beiden Teilzahlen ausgedrückten Zahl, mit einem Plusausgang und einem Minusausgang
sowie mit logischen Schaltungen, denen die Ziffern der Teilzahlen zugeführt werden und die nur
die in der höchsten Stelle beider Teilzahlen vorhandene Ziffer 1 zu dem Plusausgang bzw. zu dem
Minusausgang übertragen, je nachdem, ob diese Ziffer 1 der höchsten Stelle in der positiven oder
in der negativen Teilzahl vorhanden ist, während sie die Übertragung aller in niedrigeren Stellen
beider Teilzahlen vorhandenen Ziffern 1 zu den beiden Ausgängen verhindern.
20. Digitalrechengerät nach einem der Ansprüche 5 bis 19, gekennzeichnet durch eine Anordnung
(Fig. 13) zur Rückumwandlung der beiden Teiizahlen in eine gewöhnliche Binärzahl, mit
einem positiven und einem negativen Eingang (P, N), denen die Ziffern der beiden Teilzahlen
synchron in aufsteigender Ordnung nacheinander zugeführt werden, wobei logische Einrichtungen
(Fig. 5) das gleichzeitige Auftreten von Ziffern 1 in einander entsprechenden Stellen der beiden
Teilzahlen verhindern, und mit logischen Schaltungen («49, «51, r, e4, ut5), welche am einzigen
Ausgang der Anordnung eine Ziffernfolge erzeugen, welche der algebraischen Summe der
positiven und der negativen Teilzahl entspricht.
21. Digitalrechengerät nach einem der Ansprüche 5 bis 20, gekennzeichnet durch eine Teilrückumwandlungsschaltung
(Fig. 15) zur Umwandlung der algebraisch-binären Teilzahlen in andere algebraisch-binäre Teilzahlen von einfacherer
Form, welche die gleiche Zahl darstellen, mit einer Anzahl von Ziffernstufen mit jeweils
einem positiven und einem negativen Eingang (D, C), denen die Ziffern einer Stelle der umzuwandelnden
Teilzahlen parallel zugeführt werden, und einem positiven und einem negativen Ausgang
(K, L) und mit logischen Schaltungen, die bei Zuführung einer Ziffer 1 an dem positiven Eingang
(Dn) einer Ziffernstufe eine Ziffer 1 am positiven Ausgang (Kn) der gleichen Ziffernstufe abgeben,
wenn nicht eine Sperrung durch das Auftreten einer Ziffer 1 am negativen Eingang (Cn— 1) der
nächstniedrigen Ziffernstufe erfolgt, in welchem Fall sie eine Ziffer 1 am positiven Ausgang
(Kn-1) der nächstniedrigen Stufe abgeben, und
die bei Zuführung einer Ziffer 1 am negativen Eingang (Cn) einer Ziffernstufe eine Ziffer 1 am negativen
Ausgang (Ln) der gleichen Stufe abgeben, wenn nicht eine Sperrung durch das Auftreten
einer Ziffer 1 am positiven Eingang (Xn+1) der
nächsthöheren Stufe erfolgt.
22. Digitalrechengerät nach einem der Ansprüche 5 bis 21, gekennzeichnet durch eine
Speichervorrichtung mit einer positiven und einer negativen Anordnung (LP, LN) von bistabilen
Elementen (fl) mit zwei Zuständen, von denen jedes einen Eingang (D bzw. C) besitzt, Einrichtungen
zur Zuführung der Ziffern einer positiven bzw. negativen binären Eingangszahl zu den entsprechenden
Eingängen beider Anordnungen, mit Einrichtungen, welche die gleichzeitige Zuführung
von Ziffern 1 zu den Eingängen der einander entsprechenden Elemente beider Anordnungen verhindern,
mit Verschiebungssteuereinrichtungen (Sh), welche die die binären Eingangszahlen darstellenden
Zustände der Elemente schrittweise in einem gewählten Sinn über jede der Anordnungen
verschieben, und mit sperrbaren Ausgängen («78, «79) an den Elementen einer jeden Anordnung
für die Entnahme der gespeicherten Ziffernfolgen.
23. Digitalrechengerät nach einem der Ansprüche 5 bis 22, gekennzeichnet durch eine Umsetzeranordnung
(Fig. 19) mit zwei Eingängen (CO, Cl), auf denen nacheinander die Ziffern 0 bzw. 1 einer binären Zahl erscheinen, drei Ausgängen
(Ml, MO, Mi) und mit logischen Schaltungen,
welche mit den Eingängen und Ausgängen verbunden und so ausgebildet sind, daß sie entsprechend den an den Eingängen zugeführten
Ziffern jeweils einen der Ausgänge zur Darstellung der Ziffern 1, 0 bzw. Ϊ einer algebraisch-
binären Zahl erregen, deren positiver Teil doppelt so groß wie die binäre Eingangszahl und deren
negativer Teil gleich dem negativen Teil der binären Eingangszahl ist.
24. Digitalrechengerät nach einem der Anspräche 5 bis 22, gekennzeichnet durch eine Umsetzeranordnung
(Fig. 20) mit einem positiven und einem negativen Eingang (D, C), denen gleichzeitig
die stellengleichen Ziffern einer positiven und einer negativen binären Eingangszahl zügeführt
werden, wobei Einrichtungen (Fig. 5) die gleichzeitige Zuführung von Ziffern 1 in den
gleichen Stellen der beiden Zahlen verhindern, mit drei Ausgängen (Ml, MO, Ml), von denen
zwei Ausgänge (Ml, Ml) den beiden Eingängen entsprechen und mit logischen Schaltungen,
welche so ausgebildet sind, daß sie bei Zuführung einer Ziffer 1 an einem Eingang ein Signal an dem
entsprechenden Ausgang (Ml oder Ml) abgeben,
während sie bei Zuführung der Ziffer 0 an beiden Eingängen ein Signal an dem dritten Ausgang
(MO) abgeben.
25. Digitalrechengerät nach Anspruch 23 oder 24, gekennzeichnet durch eine Prüfvorrichtung
(Fig. 21) mit drei Eingängen (Ml, MO, Mi), die mit den drei Ausgängen der Umsetzeranordnung
verbunden sind, einem ersten und einem zweiten Ausgang (Tl, T2), und mit logischen
Schaltungen, welche so ausgebildet sind, daß sie bei Zuführung einer Ziffer 1 an irgendeinem und
nur einem der drei Eingänge die Ziffer 1 darstellende Signale an beiden« Ausgängen (Tl, Tl) abgeben,
während sie bei gleichzeitiger Zuführung von Ziffern 1 an mehr als einem Eingang ein die
Ziffer 1 darstellendes Signal nur am ersten Ausgang (Π) abgeben.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
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