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DE1035943B - Einrichtung zur Konvertierung von Dezimalzahlen in Binaerzahlen oder umgekehrt - Google Patents

Einrichtung zur Konvertierung von Dezimalzahlen in Binaerzahlen oder umgekehrt

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Publication number
DE1035943B
DE1035943B DET13392A DET0013392A DE1035943B DE 1035943 B DE1035943 B DE 1035943B DE T13392 A DET13392 A DE T13392A DE T0013392 A DET0013392 A DE T0013392A DE 1035943 B DE1035943 B DE 1035943B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
decimal
binary
register
numbers
exponent
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET13392A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Math Wolfgang Haendler
Dr Hans-Otto Leilich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to NL225928D priority Critical patent/NL225928A/xx
Priority to BE565876D priority patent/BE565876A/xx
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET13392A priority patent/DE1035943B/de
Priority to CH356614D priority patent/CH356614A/de
Priority to US722209A priority patent/US3008638A/en
Priority to GB8787/58A priority patent/GB823513A/en
Priority to FR1202938D priority patent/FR1202938A/fr
Publication of DE1035943B publication Critical patent/DE1035943B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03MCODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
    • H03M7/00Conversion of a code where information is represented by a given sequence or number of digits to a code where the same, similar or subset of information is represented by a different sequence or number of digits
    • H03M7/02Conversion to or from weighted codes, i.e. the weight given to a digit depending on the position of the digit within the block or code word
    • H03M7/06Conversion to or from weighted codes, i.e. the weight given to a digit depending on the position of the digit within the block or code word the radix thereof being a positive integer different from two
    • H03M7/08Conversion to or from weighted codes, i.e. the weight given to a digit depending on the position of the digit within the block or code word the radix thereof being a positive integer different from two the radix being ten, i.e. pure decimal code

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Complex Calculations (AREA)
  • Error Detection And Correction (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Konvertierung von Dezimalzahlen in Binärzahlen oder umgekehrt und eignet sich besonders zur Verwendung in elektronischen Digitalrechenmaschinen und ähnlichen programmgesteuerten Anlagen. Rechenmaschinen und andere Einrichtungen, die im rein binären Zahlensystem arbeiten, erfordern die Umrechnung von Zahlen aus dem Dezimalsystem und umgekehrt bei der Eingabe bzw. Ausgabe der am Rechenprozeß beteiligten Größen. Zu diesem Zweck sind verschiedene Algorithmen bzw. Rechenverfahren bekannt, bei deren Anwendung die Rechenmaschinen mit einer gesonderten Steuereinrichtung versehen sind, die die erforderlichen Rechenprozesse in der richtigen Reihenfolge einleitet, oder es sind in der Maschine zyklische Unterprogramme, die z. B. etwa sechzig Befehle oder mehr enthalten, vorgesehen, welche in der richtigen Reihenfolge die Elementaroperationen entsprechend der Rechenvorschrift des betreffenden Algorithmus in der Maschine steuern. Beide Verfahren haben den Nachteil, daß das ganze Rechenwerk für die Umwandlung benötigt wird, so daß die Maschine während der Umwandlungszeit keine andere Rechenarbeit leisten kann. Außerdem ist entweder ein erheblicher Aufwand an Steuereinrichtungen erforderlich, oder es wird ein großer Teil des Speichers für das erforderliche Unterprogramm belegt und ist daher für die eigentliche Rechenarbeit der Maschine nicht mehr verfügbar. Auch sind die Algorithmen, die von einer rein binären Maschine zur Konvertierung verwendet werden können, ziemlich umfangreich, erfordern also eine große Anzahl von Operationen und damit eine erhebliche Zeit, die zu der eigentlichen Rechenzeit hinzukommt.
Die Erfindung macht von einem besonders einfachen Algorithmus Gebrauch, der zwar an sich bekannt ist, bisher aber nicht für die Konvertierung in einer rein binär arbeitenden Rechenmaschine verwendet ist, da man glaubte, daß dieser Algorithmus zu dem genannten Zweck nicht geeignet sei (vgl. Booth and Booth, »Automatic Digital Calculators«, London 1956, S. 190, unten). Die Verwendung dieses Algorithmus gemäß der Erfindung erfordert nur verhältnismäßig einfache Verknüpfungsnetzwerke mit einem sehr geringen Aufwand an Steuermitteln, ohne die Speicherkapazität der Rechenmaschine in Anspruch zu nehmen. Die einzelnen Rechenoperationen erfordern außer dem erwähnten Verknüpfungsnetzwerk lediglich noch ein Register, so daß eine Konvertierung ohne Inanspruchnahme des ganzen Rechenwerkes möglich ist. Insbesondere ist die Anwendung der Erfindung vorteilhaft, wenn eine Konvertierung erforderlich ist, ohne daß eine ganze Rechenmaschine hierzu zur Verfügung steht.
Im folgenden soll zunächst der verwendete einfache Algorithmus kurz beschrieben werden: Ein echter Dezimalbruch von der Form
Einrichtung zur Konvertierung
von Dezimalzahlen in Binärzahlen
oder umgekehrt
Anmelder:
Telefunken G.m.b.H.,
Berlin NW 87, Sickingenstr. 71
Dipl.-Math. Wolfgang Händler
und Dr. Hans-Otto Leilich, Backnang,
sind als Erfinder genannt worden
wird in einen Binärbruch von der Form
(i-i = 0,L)
(L = binäre 1)
umgewandelt, indem schrittweise nacheinander mit 2 multipliziert wird. Nach der ersten Multiplikation sagt die erste Stelle (Übertrag) vor dem Komma an, ob der Faktor 1J2 = 2~x in dem zugehörigen Binärbruch vorkommt oder nicht. Nach der zweiten Multiplikation rückt diese zuerst gefundene Binärziffer um eine Stelle weiter nach links, während direkt vor dem Komma entweder eine 0 oder eine 1 neu entsteht. Diese Ziffer zeigt in ähnlicher Weise an, ob der Faktor x/4 = 2~2 in dem neu entstehenden Binärbruch vorkommt oder nicht. Schrittweise kann so die ganze Binärzahl als Zahl links vor dem Komma gefunden werden. Dabei ist jeweils der linke Teil der Zahl (der ganze Teil) binär mit 2 zu multiplizieren (d. h. um eine Stelle nach links zu verschieben), während der rechte Teil (gebrochener Teil) dezimal mit 2 zu multiplizieren ist.
809 580/276
Es ist
D ■ 2 = (δ_, · 2"1) · 2 + Υ) d' ic · 10"*,
0-2-2= (δ_1·2-1 + δ_2-2-2)·2·2+ ^d'Lk· 10'k
usw.; allgemein ist
D-2" = (δ_.1·2-1 + 6_2 -2~2 H Β_η·2~η) -2"+ ^d(%- ΙΟ"*.
Die resultierende Binärzahl steht jeweils um η Binär- Zur Veranschaulichung sei die Umwandlung der
stellen nach links verschoben vor dem gedachten Dezimal- ganzen Dezimalzahl 413 in eine Binärzahl dargestellt:
komma, während die Ziffern dLk, d"_k usw. sich den Ge- 15
setzen der Arithmetik gemäß aus der Multiplikation der Tabelle 2
Dezimalzahl mit 2 ergeben. Der Prozeß wird abgebrochen,
wenn die Binärzahl mit genügender Genauigkeit der 206, Rest 1 -»- L
Dezimalzahl gleich ist. Zuletzt erhält man 103, Rest 0 OL
M . 2° 51, Rest 1 -*■ LOL
D · 2M = (X 6^n · 2-»} · 2M + Rest. 25, Rest 1 -»- LLOL
Vi/ 12, Rest 1 ^- LLLOL
M ist gemäß 2V geeignet zu bestimmen. Beide Dar- 6, Rest 0 OLLLOL
Stellungen haben etwa die gleiche relative Genauigkeit, 25 3, Rest 0 00LLL0L
wenn 2** ** 10* ist. 1, Rest 1 -». LOOLLLOL
Zur Veranschaulichung sei gezeigt, wie der echte q -^est ^ _^_ üOOLLLOL
Dezimalbruch 0,413 in einen Binärbruch verwandelt wird:
Unter Anwendung der vorstehend geschilderten Algo-
Tabelle 1 3° rithmen ist eine Einrichtung zur Konvertierung von
Dezimalzahlen in Binärzahlen oder umgekehrt mit
0 0,413 einem zweiteiligen Verschieberegister versehen, dessen
0,0 0,826 erster Teil zur Aufnahme der Dezimalzahl in ziffern-
0,OL -*- 1,652 mäßiger binärverschlüsselter Form und dessen zweiter
0 OLL -*- 1 304 35 ^e^ zur Aufnahme der Binärzahl dient. Weiterhin ist
' n'ftf« e*ne Vorrichtung vorgesehen, welche die in einem der
' U,oUö beiden Registerteile stehende Zahl durch schrittweise
0,0LLOL ■*- 1,216 Multiplikation (Linksverschiebung) bzw. Division (Rechts-
0,0LLOLO 0,432 verschiebung) mit 2 vom einen Registerteil in den anderen
0,0LLOLOO 0,864 4° Registerteil verschiebt, und ein Verknüpfungsnetzwerk,
0 OLLOLOOL -«- 1 728 welches zwischen je zwei Verschiebungen um eine Stelle
ηήτ τητηηττ Z4Cn eine Prüfung des Dezimalteils des Registers auf Auf-
U.ULLULUULL -<- 1,456 treten VQn nicht gültigen jetraden und gegebenenfalls
O.OLLOLOOLLO 0,912 von Überträgen vornimmt und entsprechende Korrek-
45 türen an den betreffenden Tetraden durchführt. Zur
Dabei bedeutet ein Pfeil jeweils die Entstehung einer Konvertierung echter Brüche ist z. B. der rechte Teil des
dezimalen 1, welche als binäre 1 (L) auf die linke Seite Registers zur Aufnahme des in Tetraden verschlüsselten
hinübergezogen wird. Man erkennt, daß der Prozeß un- Dezimalbruches und der linke Teil zur Aufnahme des
endlich oft fortgesetzt werden könnte. Es ist aus den Binärbruches vorgesehen, so daß bei Konvertierung eines
obengenannten Gründen zweckmäßig, ihn bei M = 10 50 Dezimalbruches in einen Binärbruch sich der letztere
abzubrechen (210 «s 103). aus den bei schrittweiser Multiplikation mit 2 auftreten-
Ganze Dezimalzahlen werden in analoger Weise um- den Überläufen der die Zehntel darstellenden Tetrade gewandelt durch schrittweise Division durch 2, wobei die aufbaut. Zur Konvertierung ganzer Zahlen ist z. B. der tetradenverschlüsselte Dezimalzahl zunächst im linken linke Teil des Registers zur Aufnahme der in Tetraden Teil des Registers stehen möge. Nach jedem Schritt 55 verschlüsselten Dezimalzahl und der rechte Teil zur Auftritt auf der rechten Seite des linken Registerteils ein nähme der Binärzahl vorgesehen, so daß bei Konver-Rest von 0 oder L auf, der in gleicher Weise wie oben in tierung einer Dezimalzahl in eine Binärzahl sich die den rechten Teil hinübergeschoben wird und als Ziffer letztere aus den bei schrittweiser Division mit 2 in den der neu entstehenden Binärzahl aufzufassen ist; da jede Binärteil übertretenden Resten der die Einer darstellenganze Dezimalzahl eine exakte Darstellung im Binär- 60 den Tetrade aufbaut.
system hat, ist der Prozeß nach endlich vielen Schritten Im folgenden wird der Deutlichkeit halber von einem beendet. Zur Vereinfachung der Beschreibung wird im »linken« und einem »rechten.. Registerteil (B bzw. D) folgenden angenommen, daß die Dezimalziffern als gesprochen. Hierunter soll keine Einschränkung ver-Tetraden in Direktverschlüsselung mit den Gewichten 8, standen werden. Linker sowie rechter Registerteil bein-4, 2, 1 dargestellt werden. Die Dezimalziffern können 65 halten je eine Wortlänge, der linke Teil eine binäre Wortjedoch auch in beliebig anderer Weise einzeln ver- länge von M Binärziffern und der rechte Teil eine dezischlüsselt werden, wenn nur die Bedingung erfüllt ist, male Wortlänge von N Dezimalziffern gemäß Beziehung daß sich in dem verwendeten Kode die arithmetischen 2M en 10*. Die beiden Teile können ebensogut als zwei Operationen »mal und »geteilt durch durch einfache getrennte Register aufgefaßt werden, die in geeigneter Stellenverschiebung ausführen lassen. 70 Weise, auch ringförmig, verknüpft sein können.
Praktisch wird man sowohl bei echten Brüchen wie bei ganzen Zahlen jeweils den gleichen Registerteil für die Dezimalzahlen bzw. die Binärzahlen verwenden. Wird z. B. stets der rechte Registerteil für die Dezimalzahlen verwendet, so muß bei Umwandlung ganzer Dezimalzahlen in ganze Binärzahlen nur dafür gesorgt sein, daß das rechte Ende des Registers mit dem linken Ende verbunden ist, so daß die bei Division durch 2 rechts heraustretenden Reste von links in den Binärteil eingespeist werden. Diese Verknüpfung der Registerenden sorgt im Falle der umgekehrten Konvertierung dafür, daß die bei Multiplikation mit 2 links heraustretenden Überläufe von rechts wieder in den Dezimalteil hineinlaufen. Fig. 1 zeigt schematisch ein solches Register, bestehend aus dem Binärteil B und dem Dezimalteil D. Der letztere besteht aus M — 3 Tetraden, der Binärteil B entsprechend aus N = 10 Stellen. Jede Binärstelle des Registers ist z. B. in bekannter Weise durch einen Flip-Flop dargestellt. Die Flip-Flops sind derart zusammengeschaltet, daß durch einen Impuls aus der Impulsquelle R eine Verschiebung des Registerinhalts um eine Stelle nach rechts und durch einen Impuls aus der Quelle L um eine Stelle nach links erfolgt. Außerdem sind die Flip-Flops des Dezimalteils mit Eingangsklemmen versehen (in Fig. 1 nicht dargestellt), um ein »Wechseln* in jeder einzelnen Stelle durchführen zu können. Der Zweck dieser Einrichtung wird weiter unten an Hand der Fig. 2 erläutert. Auch durch die in der Beschreibung erwähnten Flip-Flops soll keine Einschränkung vorgenommen werden. Grundsätzlich ist für die hier beschriebenen Operationen jede Form von binären Registerelementen, statischen oder dynamischen, geeignet. Zur Vereinfachung der Beschreibung wurde
ίο außerdem in Verbindung mit der Annahme von Flip-Flops die Operation »Wechseln« angenommen. Gegebenenfalls tritt an Stelle dieser Operation die Operation .»Setzen« bzw. »Löschen-..
Zur Veranschaulichung der Arbeitsweise des Registers sei das zur Erläuterung des Algorithmus für die Konvertierung eines echten Dezimalbruches in einen Binärbruch in Tabelle 1 unter Verwendung der Tetradendirektverschlüsselung an Hand der Tabelle 3 dargestellt. Hier bedeutet B wieder den linken Teil des Registers, in dem sich schrittweise durch Linksverschiebung der Binärbruch aufbaut, während I, II und III den rechten Teil D des Registers darstellen, in dem am Anfang der Operation die Zehntel, Hundertstel bzw. Tausendstel des Dezimalbruches 0,413 in Tetradenverschlüsselung stehen.
Tabelle 3
Schritt Takt Verschiebung
Korrektur: keine
B ,0
,0
I II III Dez.
Verschiebung
Korrektur: I und III
,0L
,0L
OLOO 0 0 OL 0 OLL ,413
1 a
b
Verschiebung
Korrektur: I und II
,0LO
W
,0LL
LOOO
LOOO
0 0 L 0
0 OL 0
OLLO
OLLO
,826
2 a
b
Verschiebung
Korrektur: keine
,0LLO
,0LLO
0 0 0 0
WW
OLLO
OLOO
W
OLOL
LLOO
WWW
0 OL 0
,652
3 a
b
Verschiebung
Korrektur: II und III
,0LLOO
W
,0LLOL
LLOO
WWWW
0 OLL
LOLO
W W
0 0 0 0
OLOO
OLOO
,304
4 a
b
Verschiebung
Korrektur: III
,0LLOLO
,0LLOLO
OLLO
OLLO
0 0 0 0
0 0 0 0
LOOO
LOOO
,608
5 a
b
Verschiebung
Korrektur: keine
,0LLOLOO
,0LLOLOO
LLOO
WWW
0 OL 0
0 0 OL
0 0 OL
0 0 0 0
WW
OLLO
,216
6 Λ
b
Verschiebung
Korrektur: I und II
,0LLOLOOL
,0LLOLOOL
OLOO
OLOO
0 OL 0
W
0 OLL
LLOO
WWW
0 OL 0
,432
7 a
b
Verschiebung
Korrektur: I und III
,OLLOLOOLO
W
,OLLOLOOLL
LOOO
LOOO
OLLO
OLLO
OLOO
OLOO
,864
8 a
b
Verschiebung ,OLLOLOOLLO 0 0 0 0
WW
OLLL
LLOO
WWW
0 OLO
LOOO
LOOO
,728
9 a
b
LLLO
W W
OLOO
OLOL
OLOL
0 0 0 0
WW
OLLO
,456
10 a LOOO LOLO LLOO
Jeder Schritt 1, 2, 3 ... besteht aus zwei Takten a und b, von denen der erste die Linksverschiebung um eine Stelle und der zweite eine Prüfung auf Auftreten von Pseudotetraden bzw. Übertragen aus einer Tetrade in ■die nächste sowie Anbringung der entsprechenden Korrektur vornimmt. Pseudotetraden und Überträge treten immer dann auf, wenn vor der Verschiebung eine Ziffer >_ 5 vorhanden war. Nach der ersten Linksverschiebung (Schritt 1, a) ist also keine Korrektur erforderlich, und es steht nunmehr 0,826 im rechten Teil des Registers. Nach nochmaliger Linksverschiebung (Schritt 2, a) ist eine L in den Registerteil B übergetreten,
und in der Tetrade III ist die Pseudodezimale LLOO aufgetreten. Die Tetraden I und III müssen korrigiert werden, indem gewissermaßen jeweils der Betragö=0LL0 addiert wird (Schritt 2, b), so daß nunmehr im rechten Teil des Registers die Zahl 0,652 in Tetradenverschlüsselung steht. Nach nochmaliger Verschiebung (Schritt 3, a) steht im Binärteil B ,0LO. Eine Korrektur (Schritt 3, b) ist in den Tetraden I und II wegen der Pseudodezimalen erforderlich, usw. Am Ende des Prozesses steht die M-stellige Binärzahl im linken Teil des Registers, während im rechten Teil der dezimale Rest stehengeblieben ist. Man wird den Prozeß so lange fortsetzen, bis dieser Rest, obgleich er ständig drei Dezimalzahlen umfaßt, gemäß der Beziehung 2M fa 1O* keine gültigen Stellen für die Binärzahl abgeben kann. Zur Sicherstellung des richtigen Abbrechens des Konvertierungsprozesses wird man ein (in der Zeichnung nicht dargestelltes) Zählwerk vorsehen, das nach M Schritten die Konvertierungseinrichtung stillsetzt. Dadurch ist auch die richtige Lage des Kommas nach der Konvertierung sichergestellt.
In entsprechender Weise läßt sich auch die Rückverwandlung eines Binärbruches in einen Dezimalbruch durchführen, wobei die Reihenfolge der beiden Arbeitstakte jedes Schrittes vertauscht werden kann und außerdem statt einer Linksverschiebung eine Rechtsverschiebung (Division durch 2) durchgeführt wird.
Die erwähnten Korrekturen, die als Addition von OLLO aufgefaßt werden können, sollen bei der Erfindung durch ein Verknüpfungsnetzwerk durchgeführt werden. Je nachdem, ob eine Rechtsverschiebung oder eine Linksverschiebung von dem betreffenden Algorithmus gefordert wird, muß die Korrektur eine andere sein. Betrachtet man zunächst den Fall der Linksverschiebung, der auftritt, wenn ein echter Dezimalbruch in einen Binärbruch oder eine ganze Binärzahl in eine Dezimalzahl
ίο umgewandelt wird, so sieht man zunächst, daß bei der Multiplikation mit 2 nur dann eine Korrektur erforderlich wird, wenn vorher in einer Tetrade eine der Ziffern 5, 6, 7, 8 oder 9 vorhanden war. Enthält die Tetrade vor der Verschiebung die Ziffern 0, 1, 2, 3 oder 4, so ist keine Korrektur erforderlich. Bei der Direktverschlüsselung, die hier stets als Beispiel herangezogen wird, enthält nach der Verschiebung die entsprechende neue Tetrade entweder den doppelten Wert 2, 4, 6 oder 8 bzw. für den Fall, daß von der nächstniedrigen (rechts angrenzenden)
Tetrade ein Übertrag hinzukommt, den Wert 3, 5, 7 oder 9. Anders ist es in den Fällen, in denen die betreffende Tetrade eine der Ziffern 5, 6, 7, 8 oder 9 enthielt. Im Endergebnis muß nach der Linksverschiebung in jedem Falle ein Übertrag auf die nächstfolgende (links benach-
barte) Tetrade erfolgen. Eine Übersicht ergibt die folgende Zusammenstellung:
0 0 L 5 0 6 Tabelle 4 7 L L 8 L L 0 9
1 L L 0 OL L OLLO LLL L 0 0 0 0 L 0 0 OL
2 W 0 0 £ W LLO- 0 LL- 0 0 0 — L 0 L —
3 W 0 — 0 OL- 0 L LO- LL- W 0 —
4 W WWW L 0 W WW W
5 W W
In der ersten Zeile stehen die entsprechenden Dezimalziffern. In der zweiten Zeile steht die entsprechende Tetrade in Direktverschlüsselung (mit den Gewichten 8, 4, 2, 1). Die dritte Zeile zeigt die Tetrade nach der Verschiebung um eine Stelle nach links (Multiplikation mit 2). Dabei tritt die erste Stelle jeder Tetrade jeweils als Einerstelle in die nächsthöhere Tetrade über. In der vierten Zeile sind die korrigierten Stellenwerte angegeben. In der fünften Zeile ist durch das Zeichen W angegeben, in welcher Binärstelle gewechselt worden ist. Dies Zeichen W ist auch in Tabelle 3 bei jedem Schritt zwischen Takt a und Takt b an den Stellen eingeschrieben, wo ein »Wechseln« vorgenommen werden muß.
Bezeichnet man die einzelnen Flip-Flops einer Tetrade nach ihrem binären Stellenwert mit xs, xit x2 und X1 und den der binären Einerstelle der nächstfolgenden (linken) Tetrade entsprechenden, in welchen ein eventueller Übertrag hineinkommt, mit xu, so sieht man, daß die Stelle X1 der betrachteten Tetrade für die Korrektur in jedem Falle uninteressant ist. Dagegen muß bei der Korrektur neben den Stellen xB, X1 und x2 auch die Stelle xu {χι der nächsten Tetrade links) mit erfaßt werden. Ein Verknüpfungsnetzwerk, welches die in der vorstehenden Tabelle angedeuteten Korrekturen durchführt, muß also, je nachdem ob in gewissen Stellen Xi (i = 2, 4, 8, u) eine 0 oder eine 1 steht, in gewissen anderen Stellen xt (k = 2, 4, 8, w) einen Wechsel bewirken, d. h. eine 1 in eine 0 verwandeln bzw. eine 0 in eine 1 verwandeln. Für die betrachteten Ziffern 5, 6, 7, 8 und 9 (vor der Verschiebung) ergeben sich dabei besondere Korrekturvorschriften, die sich im Aussagenkalkül gemäß Tabelle 5, Zeile A bis D, darstellen. Darin ist mit Xi der Zustand bezeichnet, daß die betreffende Stelle χι des Registers eine 1 (L) enthält, und mit X~t der Zustand, daß die betreffende Stelle xt eine Null (O) enthält. Entsprechende Beziehungen ergeben sich bei der Konvertierung eines Binärbruches in einen: Dezimalbruch, bei der im ersten Takt korrigiert und im zweiten Takt eine Rechtsverschiebung durchgeführt wird. Die hier geltenden Beziehungen sind in Tabelle 5, Zeile E bis H, wiedergegeben. Dabei ist in der letzten Spalte die vor (A bis D) bzw. nach (E bis H) der Verschiebung in der betreffenden Tetrade stehende Dezimalziffer angegeben.
Tabelle 5
A. wennXs-\-X2,
B. wennZg+y
C. wennXu-\-JT2, dann wechseln xt, X2
D. wenn.Xu+X,, dann wechseln χΆ,X0
E. wenn-Xtt+Zg-fXjj, dann wechseln xu,x$
F. wennXu+Xl+Xfr dann wechseln xu,xe
dann wechseln xu, x%, X2 (5 und 7) , dann wechseln Xn, xs, x4,x2 (6)
(8)
(9)
(5und7)
'2(6)
G. wenn.Xu+J5L4+X2> dann wechseln xitx2
H. wennXu+Xs, dann wechseln xs,x2
Man sieht, daß für die Fälle, in welchen vor der Verschiebung eine 5 oder eine 7 in der betreffenden Tetrade stand, die gleiche Beziehung gilt.
Ein Korrekturnetzwerk, welches die angegebenen Korrekturen durchführt, ist in Fig. 2 schematisch für eine Tetrade dargestellt. Die einzelnen Stellen der Tetrade, die z. B. als Flip-Flops ausgebildet sein mögen, sind mit X1, x2, xis xs und xu bezeichnet, wobei Xn bereits zur nächsthöheren Tetrade des Registers gehört und dort die Stelle X1 bildet. Jeder Flip-Flop besitzt zwei Ausgangsleitungen, von denen die eine beim Zustand L (Xi) Spannung führt, während die andere beim Zustand 0
(Si) Spannung führt. Diese Ausgangsleitungen führen
9 10
nach den Regeln der vorstehend im Aussagenkalkül einrichtung mit der Korrekturimpulssteuerquelle 1 und niedergelegten Operationen zu »Und-Torschaltungen« A, daß umgekehrt bei einer Rechtsverschiebung (Division B, C, D und E, F, G, H, die als Relais-, Röhren-, Transi- durch 2) die entsprechende Korrekturabfrageeinrichtung stör-, Ringkern- oder Diodenschaltungen in bekannter mit der Korrekturimpulssteuerquelle 2 angesteuert Weise ausgeführt sein können. Jedes dieser Und-Tore 5 werden muß. Bei der Linksverschiebung wird zunächst besitzt außerdem einen Eingang für einen Korrektur- die reine Verschiebung und dann die Korrektur durchgesteuerimpuls, und zwar die Tore A, B, C, D von einer führt, bei der Rechtsverschiebung umgekehrt. Korrektursteuerimpulsquelle 1 und die Tore E, F, G, H Gemäß weiterer Erfindung kann ein Register, wie es von einer Korrektursteuerimpulsquelle 2. Im Falle der beispielshalber schematisch in Fig. 1 dargestellt ist, derart Linksverschiebung (Multiplikation mit 2) im ersten Takt io ergänzt werden, daß es auch zur Konvertierung von eines Schrittes wird zur Korrektur im zweiten Takt Zahlen in halblogarithmischer Darstellung geeignet ist, so dieses Schrittes ein Impuls aus der Korrekturimpuls- daß auch die Konvertierung gemischter Zahlen mit einem steuerquelle 1 auf die Tore A, B, C, D gegeben; im Falle ganzen und einem gebrochenen Teil möglich wird. Dazu einer Rechtsverschiebung (Division durch 2) ein Impuls müssen noch zusätzliche Zähleinrichtungen für die aus der Quelle 2 auf die Tore E, F, G, H. Die Ausgänge 15 Exponenten vorgesehen sein. In halblogarithmischer der Tore A bis H sind gemäß den vorstehend angege- Darstellung stellt sich eine Dezimalzahl dar als D benen Beziehungen A bis H mit den entsprechenden = d · 10ρ, wo d die Dezimalmantisse und p der ganz-r Steuereingängen der Flip-Flops Xf so verbunden, daß in zahlige Exponent zur Basis 10 ist. Durch entsprechende den richtigen Flip-Flops jeweils ein Wechseln ausgelöst Wahl von p sorgt man dabei dafür, daß \d\ < 1 ist. Eine wird. Eine solche Schaltung führt, wie man sich leicht 20 Binärzahl B stellt sich in halblogarithmischer Darstellung überzeugt, die in Tabelle 5 aufgeführten Verknüpfungen wie folgt dar: B = b ·2ν, wo b als Binärmantisse und q A, B, C, D, E, F, G, H aus. als ganzzahliger Exponent zur Basis 2 bezeichnet wird. Es sind auch andere Ausführungen für Register gemäß Fig. 3 zeigt ein zur Konvertierung von halblogarithder Erfindung möglich, bei denen der Vorgang, der nach misch dargestellten Zahlen geeignetes Register. Zu den dem oben gegebenen Beispiel zwei Takte erfordert, durch 35 bereits an Hand der Fig. 1 erläuterten Teilen B, D, R und einen einzigen Takt ausgelöst werden kann. In einem L kommen noch die Zähleinrichtungen P (für den Dezisolchen Falle wird es allerdings im allgemeinen erforderlich malexponenten p) und Q (für den Binärexponenten q) sein, die die einzelnen Stellen des Registers darstellenden hinzu. Außerdem kommen noch zwei weitere Impuls-Flip-Flops zu »setzen« bzw. zu »löschen« und nicht — wie quellen 4 R und 4L hinzu, durch welche der ganze Inhalt im geschilderten Beispiel — zu »wechseln«. Für andere 30 des Registers jeweils um vier Stellen nach rechts bzw. Verschlüsselungen der Dezimalzahlen sind natürlich ent- nach links verschoben werden kann. Eine solche Versprechend andere Korrekturnetzwerke erforderlich, deren Schiebung bedeutet im Dezimalteil D des Registers eine Funktion sich nach der jeweiligen Art der Ver- Division bzw. Multiplikation mit 10. Die verschiedenen schlüsselung richtet. Impulssteuerquellen R, L, 41? und 4L werden von einer Ein Register der beschriebenen Art kann — wie noch- 35 Steuerquelle St gemäß dem im folgenden an einigen Beimals zusammenfassend bemerkt werden soll — folgende spielen zu erläuternden Algorithmus gesteuert. Von der Konvertierungen leisten: Steuerquelle St führen Steuerleitungen 1, 2, 3, 4 zu den
einzelnen Impulssteuerquellen L, R, 4L bzw. 4i? und
a) Konvertierung echter Dezimalbrüche in Binärbrüche, Abfrageleitungen 5 und 6 zu der ersten Dezimalstelle des
und umgekehrt 46 Registerteils D bzw. zu der letzten Binärstelle des
Die Dezimalzahl steht zunächst in direkter, z. B. Registerteils B. Je eine weitere Abfrageleitung 7 und 12
Tetraden-Verschlüsselung im rechten Teil des Registers. verbindet die Zähleinrichtung P bzw. Q mit der Steuer-
Das Komma wird zwischen den beiden Registerhälften quelle St.
stehend gedacht. Die Zahl wird in der weiter oben Die Wirkungsweise soll für die Fälle p < 0 und p > 0
beschriebenen Weise schrittweise in den linken Teil des 45 gesondert erläutert werden.
Registers geführt und dabei in eine Binärzahl umgewan- Zu Beginn einer Dezimal-zu-binär-Konvertierung steht
delt. Die Zahl der Schritte sollte zweckmäßig gleich der in beiden Fällen die Dezimalmantisse d im rechten Teil D
Binärkapazität des linken Registerteils sein. Zur Konver- des Konvertierungsregisters, und zwar z. B. — wie bereits
tierung echter Binärbrüche in Dezimalbrüche wird der oben erläutert — in direkter Tetradenverschlüsselung.
beschriebene Prozeß in umgekehrter Richtung abge- 50 Der Exponent p steht im Dezimalexponentenzählwerk P.
wickelt. Der linke Teil B des Registers dient wieder zur Aufnahme
η Tr χ· τ» · 1 -Ut · -D· ·· -Li der sich schrittweise aufbauenden Binärmantisse b,
ο) Konvertierung ganzer Dezimalzahlen m Bmarzahlen, .., , , „..., , „ . _, .. , T,
nd m k h t wahrend das Zahlwerk Q nach Beendigung der Konver-
tierung den Binärexponenten q enthalten soll.
Die Dezimalzahl steht zunächst in direkter, z. B. 55 Die Konvertierung geht in zwei Arbeitsabschnitten vor Tetraden-Verschlüsselung im rechten Teil des Registers. sich, wobei im ersten Arbeitsabschnitt eine Normierung Das Komma wird am rechten Ende des rechten Teils des vorgenommen wird, bei der im wesentlichen der im Zahl-Registers stehend gedacht. Dieses Ende wird schaltungs- werk P stehende Dezimalexponent unter gleichzeitiger technisch mit dem linken Ende des linken Teils des Umformung von d abgebaut und in das Zählwerk Q, das Registers verknüpft. Die Zahl wird beim Umwandlungs- 60 zu Anfang der Normierung auf 0 steht, als Binärexponent prozeß schrittweise rechts aus dem Register herausge- übertragen wird. Dies geschieht, je nachdem ob p<0 führt und links in den linken Teil des Registers wieder oder p > 0 ist, in verschiedener Weise, eingespeist. Auch hier sollte die Zahl der Schritte gleich Ist p < 0, so werden in dem Register zunächst fort-
der Binärkapazität des linken Registerteils sein, damit laufend Multiplikationen mit 2, d. h. also Verschiebungen die Zahl nach dem Umwandlungsprozeß stellenrichtig im 65 um eine Stelle nach links, mit nachfolgender Korrektur linken Teil des Registers steht. Zur Konvertierung ganzer der Pseudotetraden und Überträge durchgeführt, indem Binärzahlen in Dezimalzahlen wird der beschriebene die Impulsquelle L über Steuerleitung 1 angestoßen wird. Prozeß in umgekehrter Richtung abgewickelt. Die Anzahl dieser Multiplikationen wird über Leitung 8
In jedem Falle gilt bei einer Linksverschiebung (Multi- dem Zählwerk Q zugeführt und dort von 0 abgezogen, plikation mit 2), daß die entsprechende Korrekturabfrage- 70 Sobald ein Überlauf vom Registerteil D in den Registersos 580/276
teil B eintritt, was durch die Abfrageleitung 6 dem Steuerwerk Si gemeldet wird, wird die Folge der Multiplikationen mit 2 unterbrochen und über die Steuerleitung 4 die Impulsquelle 4 R angestoßen, welche eine Verschiebung im Register um vier Stellen nach rechts, also eine Division durch 10, veranlaßt. Gleichzeitig wird über die Leitung 9 der negative, im Zählwerk P stehende Exponent um 1 vermehrt. Nunmehr werden wieder Multiplikationen mit 2 durchgeführt und die Zahl im Zählwerk Q gleichzeitig jedesmal um 1 vermindert, bis der nächste Überlauf auftritt. Dieser Wechsel wird so lange fortgesetzt, bis im Zählwerk P der Exponent 0 steht. Dieser Zustand wird über die Abfrageleitung 7 dem Steuerwerk Si gemeldet, und dieses leitet nunmehr den zweiten Arbeitsabschnitt ein, der genauso verläuft, wie bereits für die Konvertierung gewöhnlicher Dezimalbrüche an Hand der Tabelle 3 ausführlich erläutert wurde. Im Zählwerk Q steht nunmehr schon der endgültige Binärexponent q. Nach den M weiteren Multiplikationen mit 2 steht die Binärmantisse im Registerteil B und der Binärexponent q im Zählwerk Q, wobei zu bemerken ist, daß während des zweiten Arbeitsabschnittes die Zähler P und Q nicht mehr weitergeschaltet werden. Tabelle 6 zeigt ein Rechenbeispiel für die Konvertierung der Dezimalzahl 0,001, geschrieben in der Form 0,1 · 10~2, in eine Binärzahl.
Tabelle 6
B D Op P Q 0
0000000000 0,100 •2 -2 γ
0,200 Δ -2 -2
0,400 O -2 3
0,800 • 1Π -2 4
L 1,600 . IU
• 2
-2 4
0,160 £*
■ 2
-1 -5
0,320 :10 j -6
0,640 — 1 -7
L 1,280 Δ
• 2
-1 -7
0,128 Δ
ο
0 7
0,128 * Δ
ο
0 7
0 0,256 Δ
ο
-7
00 0,512 Δ
■ 2
• 2
ο
-7
0OL 1,024 Δ -7
OOLO 0,048 -7
OOLOO 0,096 -7
OOLOOO 0,192 -7
OOLOOOO 0,384 -7
OOLOOOOO 0,768 -7
(X)LOOOOOL 1,536 _7
OOLOOOOOLL 1,072
Ergebnis: 0,0OLOOOOOLL · 2~7
Die Stellenzahl M des Registerteils B ist hier als 10 angenommen (10s *** 210). Die Dezimalzahlen sind zur besseren Übersicht nicht in Tetradenverschlüsselung, sondern in dezimaler Schreibweise in der Spalte D aufgeführt. In Spalte Op ist die Folge der durchzuführenden Operationen — Multiplikationen mit 2 (· 2) und Divisionen durch 10 (: 10) — aufgeführt. Die Spalten P und Q geben den jeweiligen Stand der betreffenden Zählwerke an. Zu Beginn der Rechnung steht im Binärteil B des Registers eine 0, im Dezimalteil D in Tetradenverschlüsselung die Zahl 0,1, im Dezimalexponentenzählwerk —2 und im Binärexponentenzählwerk Q die Zahl 0. Die Zahl der Multiplikationen mit 2 wird zum ersten Male unterbrochen, wenn im Dezimalregister die Zahl 1,6 auftritt, also eine L in den Binärteil B übertritt. Durch die darauffolgende Division durch 10 (Rechtsverschiebung) tritt diese L jedoch wieder in den Dezimalteil D zurück. Bei Beendigung des ersten Arbeitsabschnittes, wenn also der Inhalt des Zählwerks P auf 0 gebracht ist, steht im Dezimalregisterteil D (natürlich in Tetradenverschlüsselung) die Zahl 0,128 und im Binärexponentenregister Q die Zahl —7. Darauf geht der zweite Arbeitsabschnitt vor sich, in dem fortlaufend mit 2 multipliziert und die auftretenden Überläufe in den Binärteil B des Registers verschoben werden. Nach M — 10 Schritten ist die
ίο Rechnung beendet; das Ergebnis lautet 0,1 · 10"2 = 0,0OLOOOOOLL · 2"7.
Die Konvertierung von ganzen oder gemischten Dezimalzahlen in halblogarithmischer Darstellung, bei denen \d\ < 1 und p > 1 ist, geht in entsprechender Weise vor
sich, indem im ersten Arbeitsabschnitt die in den Dezimalteil gebrachte Dezimalmantisse fortlaufend durch 2 dividiert wird (Steuerung von R über Leitung 2) und jeweils wenn die erste Dezimalstelle im Registerteil D verschwindet, also eine Null in der ersten Tetrade links steht (Meldung über Leitung 5 an Si), mit 10 multipliziert wird (Steuerung von 4L über Leitung 3). Zu Anfang der Konvertierung steht dabei wieder im Dezimalexponentenzählwerk P der Dezimalexponent p. Bei jeder Division durch 2 wird die im Zählwerk Q stehende Zahl über Leitung 10 um 1 vermehrt und bei jeder Multiplikation mit 10 die im Zählwerk P stehende Zahl über Leitung 11 um 1 vermindert. Dieser Arbeitsrhythmus wird so lange fortgesetzt, bis im Zählwerk P die Zahl 0 erscheint, was wieder über Leitung 7 an Si gemeldet wird.
Dann wird im zweiten Arbeitsabschnitt gemäß Tabelle 3 weitergerechnet, wobei sich die Binärmantisse im Unken Teil B des Registers von rechts her aufbaut. Die Zählwerke P und Q werden wieder im zweiten Arbeitsabschnitt stillgesetzt. Ein Rechenbeispiel in Form einer Tabelle braucht nicht gegeben zu werden, da es aus dem Vorstehenden ohne weiteres verständlich ist.
Der umgekehrte Fall der Konvertierung einer Binärzahl in eine Dezimalzahl geht entsprechend in zwei Schritten vor sich, wobei zunächst der Binärexponentenzähler Q, je nachdem ob q < 1 oder q > 1 ist, durch fortlaufende Multiplikation bzw. Division mit 2 und Division bzw. Multiplikation mit 10 auf 0 gebracht und gleichzeitig der Dezimalexponent im Zählwerk P aufgebaut wird. Dazu ist noch eine Abfrageleitung 12 vorgesehen, die die 0 in Q dem Steuerwerk Si meldet und damit die Umschaltung auf den zweiten Arbeitsabschnitt bewirkt, der wie oben, jedoch in umgekehrter Folge verläuft.
Um eine genaue Konvertierung zu erreichen, ist es unter Umständen notwendig, auf der rechten Seite des rechten Registerteils D einige (etwa vier) Dezimalstellen hinzuzunehmen. Die Anzahl der hinzuzunehmenden Dezimalstellen richtet sich dabei nach dem zugelassenen Exponentenbereich. Gegebenenfalls kann hierfür auch die Unke Seite des linken Registerteils B ausgenutzt werden, da in diesem ja während des ersten Teils (Normierung) der Konvertierung keine Ziffern stehen.
Gemäß der bisherigen Beschreibung Uegt nach der Dezimal-zu-binär-Konvertierung die Binärmantisse im Bereich 0,1 < b < 1. ÜbUch jedoch ist für die Binärmantisse die Normierung 0,5 <Ξ b < 1. Will man diese übUche Normierung noch erreichen, müssen unter Beteiügung vom Zählwerk Q kleine Verschiebungen durchgeführt werden, und zwar am Ende des Konvertierungsprozesses. Eine solche Normierung mit an sich bekannten Mitteln macht keine zusätzUchen Schwierigkeiten.
Die beschriebenen Einrichtungen haben außer den vorstehend bereits erwähnten Vorteilen der Entlastung des Rechenwerks und der damit verbundenen Ersparnis an Rechenzeit den Vorteil, daß sie als Dezimalanzeigevorrichtungen in einer binär rechnenden Rechenmaschine

Claims (3)

verwendet werden können. An die Anzeigevorrichtung kann z. B. zum Zwecke der Testung von neuen Programmen oder zur Testung der Maschine selbst die Ausgabeeinrichtung angeschlossen werden, ohne daß der Gang der Rechnung bei beiden unterbrochen werden muß. PATENTA MSPROCHE:
1. Einrichtung zur Konvertierung von Dezimalzahlen in Binärzahlen oder umgekehrt, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiteiliges Verschieberegister vorgesehen ist, dessen erster Teil zur Aufnahme der Dezimalzahl in ziffernmäßig binärverschlüsselter Form und dessen zweiter Teil zur Aufnahme der reinen Binärzahl dient, daß eine Vorrichtung vorgesehen ist, welche die in einem der beiden Registerteile stehende Zahl durch schrittweise Multiplikation (Linksverschiebung) bzw. Division (Rechtsverschiebung) mit 2 vom einen Registerteil in den anderen Teil verschiebt, und daß ein Verknüpfungsnetzwerk vorgesehen ist, welches zwischen je zwei Verschiebungen um eine Stelle eine Prüfung des Dezimalteils des Registers auf Auftreten von Pseudoziffern und gegebenenfalls von Überträgen vornimmt und entsprechende Korrekturen an den betreffenden Ziffern durchführt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, bei der der rechte Teil des Registers zur Aufnahme der verschlüsselten Dezimalzahl und der linke Teil zur Aufnahme der Binärzahl vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das rechte Ende des Registers mit dem linken Ende verknüpft ist, derart, daß bei Konvertierung einer ganzen Dezimalzahl in eine ganze Binärzahl sich die letztere im linken Teil aus den bei schrittweiser Division durch 2 bei der die dezimale Einerstelle darstellenden Ziffer auftretenden, rechts aus dem Dezimalteil austretenden und links in den Binärteil eintretenden Resten aufbaut, während bei Konvertierung eines echten Dezimalbruches in einen echten Binärbruch sich der letztere im linken Teil aus den bei schrittweiser Multiplikation mit 2 bei der die dezimale Zehntelstelle darstellenden Ziffer auftretenden, links aus dem Dezimalteil austretenden und rechts in den Binärteil eintretenden Überläufen aufbaut.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 zur Konvertierung von Zahlen in halblogarithmischer Darstellung mit einer Mantisse kleiner als 1, dadurch gekennzeichnet, daß je ein Zählwerk (P) für den Dezimalexponenten und (Q) für den Binärexponenten sowie ein Steuerwerk vorgesehen ist, welches zur Umwandlung einer Dezimalzahl mit einem Dezimalexponenten > 1 bzw. < 1 in eine Binärzahl fortlaufend Divisionen bzw. Multiplikationen mit 2 und jeweils bei Auftreten einer Null in bzw. eines Übertrages aus der ersten Dezimalstelle eine Multiplikation bzw. Division mit 10 bewirkt unter gleichzeitiger Erhöhung bzw. Erniedrigung des Inhalts des Zählwerks Q für den Binärexponenten um eine Einheit bei jeder Operation mit 2 und gleichzeitiger Erniedrigung bzw. Erhöhung des Inhalts des Zählwerks P für den Dezimalexponenten um eine Einheit bei jeder Operation mit 10, so lange, bis im letzteren Zählwerk eine Null steht, und welches anschließend ein Arbeiten gemäß Anspruch 2 einleitet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 580/276 7.
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