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DE1116289B - Verfahren zur Herstellung von aus einzelnen Adern bestehenden Verseilelementen, insbesondere Sternvierern, fuer Fernmeldekabel - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von aus einzelnen Adern bestehenden Verseilelementen, insbesondere Sternvierern, fuer Fernmeldekabel

Info

Publication number
DE1116289B
DE1116289B DES56771A DES0056771A DE1116289B DE 1116289 B DE1116289 B DE 1116289B DE S56771 A DES56771 A DE S56771A DE S0056771 A DES0056771 A DE S0056771A DE 1116289 B DE1116289 B DE 1116289B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stranding
wire
wires
production
cores
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES56771A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Albrecht Boehse
Dipl-Ing Georg Demmel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES56771A priority Critical patent/DE1116289B/de
Publication of DE1116289B publication Critical patent/DE1116289B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/02Stranding-up
    • H01B13/0228Stranding-up by a twisting pay-off and take-up device

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Processes Specially Adapted For Manufacturing Cables (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von aus einzelnen Adern bestehenden Verseilelementen, insbesondere Sternvierern, für Fernmeldekabel Zur Herstellung von aus einzelnen Adern bestehenden Verseilelementen oder aus einzelnen Verseilelementen bestehenden Verseilgruppen, wie DM-Vierem, für Femmeldekabel wurde vorgeschlagen, die einzelnen Adern oder Verseilelemente von mit ihren Achsen im Raum feststehend gelagerten Tromnieln oder Trommeliochen einzeln über getrennte Abzugscheiben oder über eine gemeinsame Abzugscheibe zu einer im Raum feststehenden Einrichtung (Symmetriereinrichtung), die zur Symmetrierung des Aderlaufes, zur Erzielung gleicher Aderlängen und Regelung der Aderzugkräfte dient, laufen zu lassen und von dieser zum Verseilpunkt zu führen, in dem die Verseilung der Adern zum Verseilelement oder der Verseilelemente zur Verseilelementgruppe erfolgt. Durch die Anordnung der Abzugscheiben vor dem Verseilnippel und durch die Einschaltung einer Adersymmetriereinrichtung werden die von den Bremsen der Adervorratstrommeln herrührenden ungleichen Aderabzugspannungen ausgeschaltet, so daß durch das neue Verfahren nicht nur größere Verseilgeschwindigkeiten, sondern auch kleinere Kopplungen erzielt werden. Ferner kann die Anordnung dazu ausgenutzt werden, um die Abzugscheibe aus dem die Aufwickeltrornrnel enthaltenden umlaufenden Rahmen herauszunehmen und den Rahmen mit größerer Geschwindigkeit umlaufen zu lassen. Noch größere Verseilgeschwindigkeiten lassen sich dadurch erzielen, daß man die Aufwickeltrommel feststehend anordnet, wobei die Adern durch Bügelrohre oder über Rollen, die um die Aufwickeltrommel rotieren, geführt werden.
  • Es ist in erster Linie Aufgabe der Erfindung, das erwähnte Verfahren und die erwähnten Vorrichtungen dazu auszunutzen, um bei Verseilung von Adern zu Verseilelementen, insbesondere zu Sternvierern, eine weitere Vergrößerung der Fertigungsgeschwindigkeit zu erreichen. Zur Lösung dieser Aufgabe werden dah *er bei dem neuen Verfahren die einzelnen Adern nicht von Adervorratstrommeln in deren Drehrichtung abgespult, sondern erfindungsgemäß werden die Adern in Richtung der Achse des in Ring-, Spulen-oder Schleifenform gewickelten Adervorrates abgezogen.
  • Zur Herstellung von elektrischen Mehrmantelkabeln aus Kabeladern mit großem Metergewicht ist es bereits bekannt, die Kabeladern mit lotrechter Achse zu verseilen und das Kabel hinter der Verseilstelle in eine von der Lotrechten abweichende Abzugsrichtung umzulenken. Für dieses Verfahren war unter anderem auch vorgesehen, die schweren Kabeladern nicht auf Vorratstrommeln anzuordnen, sondern in Bütten einzulegen, d. h. in oben offene Behälter mit lotrechter Achse, so daß die zur Verseilstelle laufenden Kabeladern frei aus den Bütten gezogen werden. Dieses Verfahren verfolgte den Zweck, in der Fabrik hergestellte ummantelte Einzelkabel am Verlegeort miteinander zu verseilen, um auf diese Weise Mehrmantelkabel auch für höhere übertragungsspannungen in größeren Längen als bisher herstellen zu können. Demgegenüber besteht bei dem neuen Verfahren die Aufgabe, bei der Herstellung von Verseilelementen, insbesondere Sternvierern, für Femmeldekabel eine sehr hohe Abzuggeschwindigkeit und damit eine erhöhte Fertigungsgeschwindigkeit und außerdem kleine Kopplungen zu erzielen.
  • Das Abziehen der Adern von Vorratstrommeln in Richtung der Trommelachse - als »Überkopfabzug« bezeichnet, - ist bei den üblichen Verseilmaschinen zur Herstellung von Adergruppen für Fernmeldekabel bekannt. So werden nach einem bekannten Vorschlag die die Verseilelemente enthaltenden Trornmeln außerhalb der Verseilachse am Verseilkorb derart fliegend angeordnet, daß ihre Achsen parallel zur Verseilachse verlaufen und an den Trommeln zwangläufig untereinander gekuppelte, unabhängig von den Trommeln drehbare Führungsarme. angeordnet sind, die die abzuziehenden Verseilelemente über die Trommelflansche leiten und so gestaltet sind, daß die Verseilelemente von einem in der Trommelachse liegenden Punkt ablaufen. Dieses Verfahren bezweckt zwar auch, möglichst kleine Kopplungen zu erzielen, doch wird hierdurch in den üblichen Verseihnaschinen mit umlaufendem Verseilkorb keine höhere Fertigungsgeschwindigkeit erreicht. Die Erfindung geht von der überlegung aus,- daß das Abziehen der Adern in Richtung der Achse des in -Ring-, -Spulen- oder Schleifenform gewickelten Adervorrates speziell bei dem einleitend erwähnten umgekehrten Verseilverfahren besondere Vorteile- hat; Aenn. dieses Aderabzugverfahren unterstützt das durch das umgekehrte Verseilverfahren gesteckte Ziel, gleichzeitig möglichst große Fertigungsgeschwindigkeiten und kleine Kopplungen zu erzielen. Weitere hierdurch erzielte Vorteile gehen aus der weiteren Beschreibung der Erfindung hervor.
  • Eine einfache Ausführung besteht darin, die Adern frei von am Boden liegenden Ringen abzuziehen, die gegebenenfalls einzeln durch einen Konuskern zentriert sind. Vorteilhafter ist es jedoch, den Adervorrat in besondere faßartige Behälter in Form von Ringen oder Schleifen einzuwickeln und während des Verseilvorganges frei aus den Vorratsbehältern herauszuziehen. Ferner können die Adern in vorteilhafter Weise über den Trommelflansch von Vorratstrommeln, d. h. über Kopf abgezogen werden.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung näher erläutert.
  • Die Fig. 1 zeigt zunächst eine Stemvierer-Verseilmaschine, die im Prinzip dem Aufbau einer bereits vorgeschlagenen Verseilmaschine entspricht. An Stelle der Adervorratstrommeln 10 treten jedoch bei dem neuen Verfahren Adervorratsbehälter 105, in die die für sich hergestellte Ader 13 in bekannter Weise zu einem Ring 106 eingewickelt ist. Die einzelnen Adervorratsbehälter 105 werden über eine Welle 107 von einem Motor 108 zur Erzielung einer Aderrückdrehung in Drehung versetzt. Die aus den Vorratstrommeln herausgezogenen Adern 13 laufen durch Führungs- und Bremsnippel 109 über die Umlenkrollen 110 und die Abzugscheiben 18 zur Symmetriereinrichtung, die aus vier beweglichen Rollen 19 und vier festen Rollen 20 besteht. Die Achsen der beweglichen Rollen 19 werden in 1:ängsschlitzen 29 der Tragschienen 28 geführt, wodurch die Beweglichkeit dieser Rollen parallel zur Verseilachse erreicht wird. Die Tragschienen 28 sind auf der Tragplatte 30 befestigt. In übereinstimmung mit der Sternanordnung der auf der Tragplatte 27 montierten winkelförmigen Träger 26 einschließlich der Abzugscheiben 18 und der Führungsrollen 110 sind auch die Tragschienen 28 einschließlich der Rollen 19 und 20 sternförmig angeordnet. Nach Verlassen der festen Rollen 20 laufen die Adern 13 gemeinsam durch das Bügelrohr 31 über die Leitrolle 32 auf die Aufwickeltrommel 16. Die Aufwickeltrommel 16 ist im drehbar angeordneten Joch 33 gelagert. Die Verseilung der Adern zum Vierer erfolgt durch Drehung des in den Lagern-34 und 35 gelagerten Rahmens 36, wodurch -das Bügelrohr 31 um die Aufwickeltrommel 16 herumgeführt wird. Durch die Zahnräder 37 und 38 sowie durch die Zahnradstange 39 wird erreicht, daß die Aufwickeltrommel 16 mit ihrer Achse ün Raum feststeht.
  • In der Fig. 2 ist der Adervorratsbehälter 105 der Deutlichkeit wegen noch perspektivisch dargestellt. Um den Adervorrat 106 im Behälter 105 zu erkennen, ist angenommen, daß der Behälter eine durchsichtige Wandung hat. Falls eine besondere Aderrückdrehung nicht erforderlich ist, kann der Vorratsbehälter 105 auch feststehend angeordnet sein.
  • Die Fig. 3 zeigt in perspektivischer Darstellung einen Adervorratsbehälter 111, in den der Adervorrat - wie dargestellt - in Form von Schleifen 112 eingewickelt ist. Eine- derartige Ausführung hat den Vorteil, daß der Vorratsbehälter einen größeren Adervorrat aufnehmen kann.
  • Nach der Fig. 4 befindet sich der Adervorrat auf einer Vorratstrommel 113. Die durch die stillstehende Vorratstrommel geführte Welle 114 ist an dem Aderabzugende mit einer pilzartigen Aderabstreifscheibe 115 versehen, die am anderen Ende von einem Motor 116 in Drehung versetzt wird, um etwa an der Trommelspulenoberfläche haftende Aderwindungen sicher zu lösen.
  • Der bei dem neuen Verfahren angewendete Abzug der Adern in Richtung der Achse des Adervorrates, wodurch das Bewegen größerer Massen vermieden wird, ermöglicht nicht nur einen schnelleren Abzug der Adern, sondern auch die kontinuierliche Herstellung größerer Längen von Verseilelementen. So wird durch die Unterbringung des Adervorrates in einem Behälter ein größerer Adervorrat ermöglicht. Werden die Adern frei von festhegenden Vorratsringen abgezogen, so kann jeweils das Ende der Ader während des Verseilens mit dem Aderanfang des folgenden Adervorrates verbunden und damit die Adern ohne Unterbrechung, d. h. kontinuierlich abgezogen und miteinander verseilt werden. Das freie Einwickeln der Adern in Behälter ohne Zug hat den Vorteil, daß die Aderwindungen sich gegenseitig nicht verklemmen können, was bei hohen Abzuggeschwindigkeiten besonders wichtig ist.
  • Die Erfindung ist nicht auf die angegebenen Ausführungsmöglichkeiten beschränkt. Beispielsweise kann beim Abzug der Adern aus Adervorratsbehältern der vorgesehene Führungs- bzw. Bremsnippel 109 wegfallen oder durch andere Führungs-und Bremsorgane, z. B. Führungsrollenpaare, ersetzt werden. Der Abzug der Ader von einer Vorratstrommel über Kopf gemäß der Fig. 4 ist auch anwendbar bei horizontaler Anordnung der Trommelachse. Die Erfindung ist zwar in erster Linie zur Herstellung von Sternvierern. gedacht; sie ist aber sinngemäß auch anwendbar zur Herstellung von Paaren oder anderen aus Adern aufgebauten Verseilelementen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung von aus Adern bestehenden Verseilelementen, insbesondere Sternvierern, für Fernmeldekabel, bei dem die Adern einzeln über getrennte Abzugscheiben oder über eine gemeinsame Abzugscheibe zu einer im Raum feststehenden Einrichtung (Symmetriereinrichtung), die zur Syrnmetrierung des Aderlaufs, zur Erzielung gleicher Aderlängen und Regelung der Aderzugkräfte dient, laufen und von dieser zum Verseilpunkt geführt werden, in dem die Verseilung der Adern zum Verseilelement erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Adern in Richtung der Achse des in Ring-, Spulen- oder Schleifenform gewickelten Adervorrates abgezogen werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Adern frei von am Boden liegenden Ringen abgezogen werden, die gegebenenfalls einzeln durch einen Konuskem zentriert sind. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Adern frei aus Adervorratsbehältem gezogen werden. 4. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Vorratsbehälter (105) über eine Welle (107) von einem Motor (108) oder zwangläufig von der Verseilmaschine zur Erzielung einer Aderrückdrehung in Drehung versetzt werden. 5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Adern über den Trommel- flansch von Vorratstrommeln, d. h. über Kopf abgezogen werden. 6. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Ansprach 5, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die stillstehende Vorratstrommel (113) geführte Welle (114) an dem Aderabzugende mit einer pilzartigen Aderabstreifscheibe (115) versehen ist, die am anderen Ende von einem Motor (116) oder zwangläufig von der Verseilmaschine in Drehung versetzt wird. 7. Verfahren nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Adern durch besondere Führungs- und Bremsorgane, z. B. in Form von Nippeln. (109), gezogen werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung F 2574 VIII d / 21 c (bekanntgemacht am 6. 9. 1951).
DES56771A 1958-01-30 1958-01-30 Verfahren zur Herstellung von aus einzelnen Adern bestehenden Verseilelementen, insbesondere Sternvierern, fuer Fernmeldekabel Pending DE1116289B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1197718B (de) * 1962-08-13 1965-07-29 Siemens Ag Auffangkorb fuer ein Kabel mit einem darin angeordneten Kegel und einem darueber angebrachten Fuehrungselement zum selbsttaetigen Aufschiessen des lotrecht haengenden Kabels unter dem Einfluss seines Gewichtes
DE1275177B (de) * 1963-09-30 1968-08-14 Siemens Ag Verfahren zur Herstellung adrig verseilter Verseilelemente fuer Fernmeldekabel

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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None *

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DE1197718B (de) * 1962-08-13 1965-07-29 Siemens Ag Auffangkorb fuer ein Kabel mit einem darin angeordneten Kegel und einem darueber angebrachten Fuehrungselement zum selbsttaetigen Aufschiessen des lotrecht haengenden Kabels unter dem Einfluss seines Gewichtes
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