DE1116076B - Vorderachsaggregat fuer Kraftfahrzeuge mit unabhaengig voneinander ueber Lenker aufgehaengten Raedern und einer aus zwei ungleich langen Teilen bestehenden Spurstange - Google Patents
Vorderachsaggregat fuer Kraftfahrzeuge mit unabhaengig voneinander ueber Lenker aufgehaengten Raedern und einer aus zwei ungleich langen Teilen bestehenden SpurstangeInfo
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- DE1116076B DE1116076B DEG30410A DEG0030410A DE1116076B DE 1116076 B DE1116076 B DE 1116076B DE G30410 A DEG30410 A DE G30410A DE G0030410 A DEG0030410 A DE G0030410A DE 1116076 B DE1116076 B DE 1116076B
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- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D7/00—Steering linkage; Stub axles or their mountings
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Description
- Vorderachsaggregat für Kraftfahrzeuge mit unabhängig voneinander über Lenker aufgehängten Rädern und einer aus zwei ungleich langen Teilen bestehenden Spurstange Die Erfindung betrifft ein Vorderachsaggregat für Kraftfahrzeuge mit unabhängig voneinander über Lenker aufgehängten Rädern und einer aus zwei ungleich langen Teilen bestehenden Spurstange, bei dem die Lenker jedes Lenkerpaares im Winkel zueinander stehen. Bei den bekannten Aggregaten dieser Art bilden die Schwenkachsen der unteren Lenker gleiche spitze Winkel mit der Fahrzeugachse. Bei dieser Ausführung sind gewisse Lenkungsfehler immer noch vorhanden, die durch die erfindungsgemäße Konstruktion beseitigt werden sollen. Dies geschieht dadurch, daß die Achsschenkel eine größtmögliche Länge aufweisen und daß die Lenkhebel in unmittelbarer Nähe entweder der oberen oder der unteren Achsschenkelgelenke liegen und daß, dieser Reihenfolge entsprechend, in vertikaler Projektion gesehen, entweder die oberen oder die unteren Schwenkachsen der Lenkerpaare die gleichen Abstände von zu diesen Schwenkachsen gedachten Parallelen, die durch die ihnen zugeordneten Lenkstockhebelgelenke laufen, wie die dieser Reihenfolge entsprechenden Achsschenkelgelenke von den Lenkhebelgelenken haben und daß, in horizontaler Projektion gesehen, die entsprechenden Abstände der Achsschenkelgelenke von den Lenkhebelgelenken ungleich gehalten sind.
- Im Rahmen der Erfindung ist es auch möglich, die Länge der Achsschenkel ungleich zu halten. Ferner können die Lenkerpaare in verschiedenen Höhen angeordnet sein, sie brauchen somit nicht in gleichen Horizontalebenen zu liegen.
- In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt; es zeigt Fig. 1 die Aufsicht auf ein Vorderachsaggregat mit Lenkern, wobei die Schwenkachsen eines Lenkerpaares im Winkel zueinander stehen, und Fig. 2 und 2 a Außenansichten der linken Fahrzeugseite in Richtung einer gedachten parallelen Schwenkachse des oberen Lenkhebels durch das Lenkstockhebelgelenk. In Fig.2 sind die durchgefederten Lenker gestrichelt dargestellt.
- Aus Fig. 1 ist ersichtlich, daß von den Gelenkpunkten 15 und 16 des Lenkstockhebels die ungleich langen Spurstangenhälften 5 und 6 ausgehen und über die Gelenke 13 und 14 auf die starr mit den Achsschenkeln 17 und 18 verbundenen Lenkhebel 7 und 8 einwirken.
- Die Achsschenkel 17 und 18 sind in an sich bekannter Weise über die Gelenke 9, 11 und 10, 12 zwischen je zwei Lenkern 1; 2 und 3, 4 gelagert, die, wie üblich, durch Schraubenfedern, Torsionsstäbe od. dgl. gegen das Fahrgestell abgefedert sind und die Fahrbahnstöße aufnehmen. Entweder die oberen 1, 3 oder die unteren 2, 4 Lenker schwingen um Achsen mit ungleichen Winkeln «, ,8 mit der Fahrzeuglängsachse I, im Beispiel die Schenkachsen 1I, 11I. Die anderen Lenker schwingen um zur Fahrzeuglängsachse I parallele oder anderweitig zu ihr symmetrisch liegende Schwenkachsen, im BeispielIV, V. Die Lenkhebel 7, 8 sind in unmittelbarer Nähe der Gelenke, im Beispiel 9, 10, der Lenker jedes Lenkerpaares, im Beispiel des oberen, angebracht, deren Achsen, im Beispiel II, III; unter verschieden großen Winkeln a, ß zur Fahrzeuglängsachse I verlaufen.
- Um die durch die zweiteilige Spurstange mit ungleich langen Teilen 5, 6 auftretenden Lenkfehler zu korrigieren, werden die Lenkhebel ? und 8 unterschiedlich in Länge und Gestalt ausgeführt. Es ist zweckmäßig, die Gestalt der Lenkhebel 7, 8 ohne Berücksichtigung der Lenkfehler, die beim Einfedern des Fahrzeugds auftreten, für die Lage zu konstruieren, die das Fahrzeug bei normaler Belastung hat: vorher müssen die Gelenkpunkte 9 und 1.0 oder 11 und 12, je nachdem, in wessen unmittelbarer Nähe die Lenkhebel 7, 8 angebracht sind, in ihrer räumlichen Lage festgelegt werden.
- Um auch die Lenkfehler, die beim Durchfedern des Fahrzeuges auftreten, weitgehend auszuschalten, legt man die Lenker, in deren unmittelbarer Nähe die Lenkhebel 7, 8 angebracht sind, so, daß sich ihre Gelenkpunkte 9, 10 oder 11, 12 und die Gelenkpunkte der Lenkhebel 13, 14 auf Kreisen A, B, C um die Schwenkachsen 1I, III der Lenker und die gedachten Parallelen VI, VII bewegen würden, wenn die Achsschenkelgelenkpunkte 11, 12 von 9,10 unendlich weit entfernt wären, d. h. die Achsschenkel selbst unendlich lang wären.
- Das würde dadurch erreicht, daß man z. B. für die linke Seite die Länge des Lenkers, in dessen unmittelbarer Nähe der Lenkhebel 7 angebracht ist, und den Winkel x seiner Schwenkachse 1I so bemäße, daß in Fig. 2 a die Abstände a und b sowie c und d je gleich groß würden und die zur Schwenkachse II gedachte Parallele VI durch den Gelenkpunkt 15 des Lenkstockhebels ginge.
- Da aber in der Praxis der Achsschenkel nicht unendlich lang gemacht werden, sondern über eine bestimmte maximal mögliche Länge nicht hinausgehen kann, bleibt der Achsschenkel 17 beim Durchfedern des Fahrzeuges zu seiner Ausgangsstellung nicht parallel, sondern seine Spreizung und der Nachlauf ändern sich, wie in Fig. 2 für den Nachlauf gezeigt.
- Diese Spreizungs- und Nachlaufänderung der Räder hat zur Folge, daß das Gelenk 13 sich nicht mehr genau auf der Kreisbahn C bewegt, wie die Stellung 13' zeigt. Da der Lenkhebel 7 aber sehr nahe bei dem Gelenk 9 des in oben beschriebener Weise angeordneten Lenkers 1 angebracht ist und der Abstand der Achsschenkelgelenke 9 und 11 voneinander sehr groß gehalten ist, ist die Abweichung des Gelenkes 13 von der Kreisbahn C für den praktisch beim Durchfedern ausnutzbaren Teil der Kreisbahn C so gering, daß der Fehler dadurch kompensiert werden kann, indem die Abstände c und d in Fig. 2 a bewußt unterschiedlich gemacht werden, wobei die Größe des Unterschiedes vorteilhaft empirisch ermittelt wird. Analog dazu ist auch auf der rechten Fahrzeugseite zu verfahren.
- Eine andere Möglichkeit, den Lenkungsfehler zu kompensieren, ist die, daß man die gedachten Parallelen VI und VII nicht genau durch die Gelenkpunkte 15 und 16 des Lenkstockhebels gehen läßt und dafür die Abstände a und b sowie c und d gleich groß macht.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorderachsaggregat für Kraftfahrzeuge mit unabhängig voneinander über Lenker aufgehängten Rädern und einer aus zwei ungleich langen Teilen bestehenden Spurstange, bei dem die Lenker jedes Lenkerpaares im Winkel zueinander stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsschenkel (17 und 18) die konstruktiv größtmögliche Länge aufweisen und daß die Lenkhebel (7 und 8) in unmittelbarer Nähe entweder der oberen (9 und 10) oder der unteren (11 und 12) Achsschenkelgelenke liegen und daß, dieser Reihenfolge entsprechend, in vertikaler Projektion gesehen, entweder die oberen (II und III) oder unteren (IV und V) Schwenkachsen der Lenkerpaare (1, 2 oder 3, 4) die gleichen Abstände (a und b) von züi diesen Schwenkachsen gedachten Parallelen (VI und VII), die durch die ihnen zugeordneten Lenkstockhebelgelenke (15 und 16) laufen, wie die dieser Reihenfolge entsprechenden Achsschenkelgelenke (9 und 10 oder 11 und 12) von den Lenkhebelgelenken (13 und 14) haben und daß, in horizontaler Projektion gesehen, die entsprechenden Abstände (c und d) der Achsschenkelgelenke (9 und 10 oder 11 und 12) ungleich gehalten sind.
- 2. Vorderachsaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gedachten Parallelen (VI und VII) nicht genau durch die Gelenkpunkte (15 und 16) des Lenkstockhebels gehen und die Abstände (a und b sowie c und d) gleich groß sind.
- 3. Vorderachsaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Achsschenkel (17 und 18) zwischen den Achsschenkelgelenken (9, 11 bzw. 10, 12) ungleich ist.
- 4. Vorderachsaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenkerpaare (1 und 2 oder 3 und 4) in verschiedenen Höhen liegen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG30410A DE1116076B (de) | 1960-09-01 | 1960-09-01 | Vorderachsaggregat fuer Kraftfahrzeuge mit unabhaengig voneinander ueber Lenker aufgehaengten Raedern und einer aus zwei ungleich langen Teilen bestehenden Spurstange |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG30410A DE1116076B (de) | 1960-09-01 | 1960-09-01 | Vorderachsaggregat fuer Kraftfahrzeuge mit unabhaengig voneinander ueber Lenker aufgehaengten Raedern und einer aus zwei ungleich langen Teilen bestehenden Spurstange |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1116076B true DE1116076B (de) | 1961-10-26 |
Family
ID=7123999
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG30410A Pending DE1116076B (de) | 1960-09-01 | 1960-09-01 | Vorderachsaggregat fuer Kraftfahrzeuge mit unabhaengig voneinander ueber Lenker aufgehaengten Raedern und einer aus zwei ungleich langen Teilen bestehenden Spurstange |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1116076B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4278270A (en) | 1977-08-13 | 1981-07-14 | Gkn Group Services Limited | Sprung vehicles |
-
1960
- 1960-09-01 DE DEG30410A patent/DE1116076B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4278270A (en) | 1977-08-13 | 1981-07-14 | Gkn Group Services Limited | Sprung vehicles |
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