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DE1115462B - Verfahren zur Herstellung eines synthetischen Kautschuklatex mit grosser Teilchengroesse - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines synthetischen Kautschuklatex mit grosser Teilchengroesse

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Publication number
DE1115462B
DE1115462B DEU6519A DEU0006519A DE1115462B DE 1115462 B DE1115462 B DE 1115462B DE U6519 A DEU6519 A DE U6519A DE U0006519 A DEU0006519 A DE U0006519A DE 1115462 B DE1115462 B DE 1115462B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parts
latex
conversion
experiment
butadiene
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEU6519A
Other languages
English (en)
Inventor
Louis Harold Howland
Victor Stanley Chambers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Uniroyal Inc
Original Assignee
United States Rubber Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by United States Rubber Co filed Critical United States Rubber Co
Publication of DE1115462B publication Critical patent/DE1115462B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08CTREATMENT OR CHEMICAL MODIFICATION OF RUBBERS
    • C08C1/00Treatment of rubber latex
    • C08C1/02Chemical or physical treatment of rubber latex before or during concentration
    • C08C1/065Increasing the size of dispersed rubber particles
    • C08C1/07Increasing the size of dispersed rubber particles characterised by the agglomerating agents used
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F36/00Homopolymers and copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, at least one having two or more carbon-to-carbon double bonds
    • C08F36/02Homopolymers and copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, at least one having two or more carbon-to-carbon double bonds the radical having only two carbon-to-carbon double bonds
    • C08F36/04Homopolymers and copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, at least one having two or more carbon-to-carbon double bonds the radical having only two carbon-to-carbon double bonds conjugated
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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  • Processes Of Treating Macromolecular Substances (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
  • Colloid Chemistry (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft die Herstellung von synthetischen Kautschuklatizes mit großen Teilchen, besonders solchen, die zu Latizes mit hohem Feststoffgehalt konzentriert werden können.
Es wurde gefunden, daß bei der Behandlung eines synthetischen Kautschuklatex, der nicht umgesetzte, polymerisierbare Monomeren enthält, mit einer kleinen Menge Polyvinylalkohol oder Polyvinylmethyläther bei einer Temperatur von 0 bis 15°C, bevor die nicht umgesetzten Monomeren entfernt werden, ein Latex entsteht, der stark vergrößerte Teilchen hat, im Vergleich mit dem Latex, der nicht mit Polyvinylalkohol oder Polyvinylmethyläther behandelt wurde. Latizes, die mit Polyvinylalkohol oder Polyvinylmethyläther in Gegenwart von nicht umgesetzten Monomeren behandelt wurden, können leicht zu flüssigen Latizes mit hohem Feststoffgehalt konzentriert werden, vorzugsweise durch Eindampfen.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß man die wäßrige Emulsion von synthetischen, kautschukbildenden Monomeren bis zu einer Umwandlung von 60 bis 95% polymerisiert, wobei man der wäßrigen Emulsion vor, während oder nach der Polymerisation 0,005 bis 2%> vorzugsweise 0,05 bis 1 0J0, Polyvinylalkohol oder Polyvinylmethyläther, bezogen auf das ursprüngliche Gewicht der kautschukbildenden Monomeren, bei Temperaturen von 0 bis 150C in Gegenwart von mindestens 5% nicht umgesetzten, polymerisierbaren Monomeren, bezogen auf das Gewicht der ursprünglichen kautschukbildenden Monomeren, zusetzt und schließlich die nicht umgesetzten Monomeren aus dem Latex entfernt. Die Behandlungszeit ist nicht entscheidend. Der Polyvinylalkohol oder Polyvinylmethyläther kann dem Latex zugleich mit dem Unterbrechungsmittel oder nach Zugabe des Unterbrechungsmittels bei der gewünschten Umwandlung von 60 bis 95 % zugegeben werden, und die rückständigen Monomeren können dann entfernt werden.
Der Polyvinylalkohol oder der Polyvinylmethyläther kann zu der ursprünglichen Monomerenemulsion zugesetzt werden, wobei dann die Polyvinylverbindung während der für die Durchführung der Polymerisation bis zu dem fertigen Latex erforderlichen Zeit, die im allgemeinen nicht mehr als 24 Stunden beträgt, zugegen ist. Die Behandlungstemperatur soll zwischen 0 bis 15° C sein, da Behandlungen bei höheren Temperaturen keine beträchtliche Vergrößerung der Teilchen ergeben. Deshalb ist das erfindungsgemäße Verfahren besonders günstig bei Niedrigtemperaturpolymerisationen zwisehen Obis 15°C, da es schwierig ist, einen Hochtemperaturpolymerisationsansatz für die Behandlung mit Po-Verfahren zur Herstellung
eines synthetischen Kautschuklatex
mit großer Teilchengröße
Anmelder:
United States Rubber Company,
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. Dr.-Ing. R. Poschenrieder,
Patentanwalt,
München 8, Lucile-Grahn-Str. 38
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 28. November 1958
Louis Harold Howland, Watertown, Litchfield, Conn.,
und Victor Stanley Chambers,
Naugatuck, New Haven, Conn. (V. St. Α.),
sind als Erfinder genannt worden
lyvinylalkohol oder Polyvinylmethyläther abzukühlen, bevor die nicht umgesetzten Monomeren entfernt werden. Es müssen mindestens 5 % nicht umgesetzte, polymerisierbare Monomeren, bezogen auf das Gewicht der ursprünglichen kautschukbildenden Monomeren, zu der Zeit der Behandlung mit dem Polyvinylalkohol oder Polyvinylmethyläther im Latex vorhanden sein, da sonst keine Vergrößerung der Teilchen erhalten wird. Die bei der Behandlung mit dem Polyvinylalkohol oder Polyvinylmethyläther vorhandenen, nicht umgesetzten Monomeren können die gesamten nicht umgesetzten Monomeren nach der gewünschten Umwandlung sein, oder es kann nur ein Teil von ihnen vorhanden sein, wenn flüchtige Monomeren, wie Butadien-1,3, aus dem Latex vor der Zugabe des Polyvinylalkohols oder Polyvinylmethyläthers abgeblasen werden, vorausgesetzt, daß mindestens 5% höhersiedende Monomeren, wie Styrol, für die Behandlung mit Polyvinylalkohol oder Polyvinylmethyläther zurückbleiben. Danach können diese höhersiedenden Monomeren aus dem Latex durch Dampfdestillation entfernt werden. Der Latex hat üblicherweise einen Feststoffgehalt von 20 bis 50 % und kann auf einen Feststoffgehalt von 55 bis 70 % konzentriert werden, wodurch ein flüssiger Latex mit hohem
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3 4
Feststoffgehalt erhalten wird. Der Latex kann kanzen- im Molekül oder von. Harzsäuren, einschließlich triert werden, indem der Feststoffgehalt auf bekannte hydrierter, dehydrierter und disproportionierter Harz-Art erhöht wird, z. B. durch Aufcremen mit einem säuren. Der Latex kann auch andere oberflächenaktive Pflanzenschleim, wie Ammoniumalginat. Es ist jedqch Dispergiermittel von der Polymerisation her enthalten, vorzuziehen, den Feststoffgehalt durch Eindanipfen 5 wie suffonierte cjder sulfatierte Verbindungen mit den zu erhöhen. Nicht umgesetzte Monomeren können allgemeinen Formeln R — SO3M oder R — OSO3M, aus dem Latex durch Eindampfen entfernt werden. worin M ein Alkali-, Ammonium- oder Aminrest
Polyvinylalkohole werden im allgemeinen nach und R ein organischer Rest mit einer Gruppe mit ihrer Viskosität in eP einer 4%igen Lösung des Poly- 9 bis 23 Kohlenstoffatomen ist, wie Alkylsulfonate, vinylalkohole in Wasser bei 20° C eingestuft. Jeder io z. B. Dodecylnatriumsulfonat; Alkylsulfate, z. B. Naübliche Polyvinylalkohol mit einer Viskosität in 4%iger triumoleylsulfat; Alkylarylsulfonate, z.B. Dodecylwäßriger Lösung bei 200C von 4 bis 7OcP kann benzolsulfonat; Alkylsulfosuccinate, z.B. Dioctylerflndungsgemäß verwendet werden. Ein Beispiel natriumsulfosuccinat; Arylsulfonat-Formaldehyd-Koneines Polyvinylalkohole des Handels mit niedriger densationsprodukte, z. B. das Kondensationsprodukt Viskosität ist einer, der eine Viskosität von 4 bis 6 cP 15 von Natriumnaphthalinsulfonat und Formaldehyd.
in4%iger wäßriger Lösung bei 200C hat. Ein Beispiel Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung,
eines Polyvinylalkohol des Handels mit mittlerer Alle Teile und Prozentangaben beziehen sich auf das Viskosität ist einer, der eine Viskosität von 20 bis 30 cP Gewicht.
in 4%iger wäßriger Lösung bei 200C hat. Ein Beispiel Beispiel 1
eines Polyvinylalkohols des Handels mit hoher 20
Viskosität ist einer mit einer Viskosität von 45 bis 70 cP Bei Versuch A wurde ein Reaktionsgefäß aus Glas
in 4%iger wäßriger Lösung bei 200C. mit den folgenden Mischungsbestandteilen gefüllt:
Polyvinylmethyläther werden im allgemeinen durch 70 Teile Butadien-(1,3), 30 Teile Styrol; 0,10 Teile die spezifische Viskosität eingestuft, die ein Maß für Natriumformaldehydsulfoxylat, 0,10 Teile Diisoprodas durchschnittliche Molekulargewicht ist. Poly- 25 pylbenzolhydroperoxyd, 0,015 Teile Ferrosulfatheptavinylmethyläther mit einer spezifischen Viskosität hydrat, 0,030 Teile des Tetranatriumsalzes der Äthylenvon 0,015 bis 1,1, was durchschnittlichen Molekular- diamintetraessigsäure, 3,0 Teile Kaliumoleat, 0,50Teile gewichten im Bereich von 160 bis 6000 entspricht, eines Kondensationsproduktes von Natriumnaphthakönnen erfindungsgemäß verwendet werden. Die linsulf onat und Formaldehyd als Dispergierungsmittel, bevorzugten Polyvinylmethyläther sind diejenigen mit 30 0,75 Teile Natriumsulfat, 0,005 Teile Hydrochinon, spezifischen Viskositäten zwischen 0,1 und 1,1, die 0,1 Teil tert-Dodecylmercaptan und 100 Teile Wasser. Molekulargewichten von 4000 bis 6000 entsprechen. Die Mischung wurde durch Umschütteln bei 50C Der synthetische Kautschuklatex kann ein wäßriges durcheinandergemengt. Die Umwandlung der Mono-Emulsionspolymerisat von einem oder mehreren meren in Polymeren wurde durch periodische Messung Butadienen-(1,3) sein, z. B. Butadien-(1,3), 2-Methyl- 35 des Feststoffgehaltes des Polymerisationssystems in °/0 butadien-(l,3) (Isopren), 2,3-Dimethyl-butadien-(l,3), verfolgt. Als die Umwandlung ungefähr 36% erreicht Piperylen oder eine Mischung einer oder mehreren hatte, wurden 20 Teile Wasser hinzugegeben. Die dieser Butadiene-(1,3) mit einer oder mehreren anderen Polymerisation wurde durch 0,2 Teile Kaliumdimethylpolymerisierbaren Verbindungen, die mit Butadi- dithiocarbamat nach 10 Stunden bei 88 % Umwandenen-(l,3)Kautsehukmischpolymerisate bilden können, 40 lung unterbrochen. Es wurde ein sehr viskoser Latex z. B. bis zu 70 Gewichtsprozent dieser Mischung einer mit einer Viskosität von über 3000 cP, gemessen bei oder mehrerer Monoäthylenverbindungen, die eine ungefähr 25 0C, mit einem Feststoffgehalt von 42,8 % CH2 = C<-Gruppe enthalten, in welcher mindestens erhalten. Der durchschnittliche Teilchendurchmesser eine der freien Valenzen an eine elektronegative war 720 Ängströmeinheiten. Versuch B war Versuch A Gruppe gebunden ist, d. h. eine Gruppe, welche die 45 ähnlich, mit der Ausnahme, daß bei ungefähr 41 % elektrische Dissymmetrie oder den polaren Charakter Umwandlung 0,1 Teil Polyvinylalkohol als 5%ige des Moleküls erhöht. Die Beispiele von Verbindungen, Dispersion und eine Gesamtmenge von 20 Teilen die eine CH2 = CoGruppe enthalten und die mit Wasser hinzugegeben wurden. Die Polyvinylalkohol-Butadienen-(1,3) mischpolymerisierbar sind, sind: dispersion wurde hergestellt, indem 50 g Polyvinyl-Arylolefine, wie Styrol, Vinyltoluol, oc-Methylstyrol, 50 alkohol mit geringer Viskosität, nämlich 4 bis 6 cP, Chlorstyrol, Dichlorstyrol, Vinylnaphthalin; die a-Me- in einer 4°/oigen wäßrigen Lösung bei 20 ° C in ungefähr thylencarbonsäuren und ihre Ester, Nitrile und Amide, 500 g kaltes Wasser eingeführt, die Mischung bei wie Acrylsäure, Methylacrylat, Methylmethacrylat, 60 bis 70° C unter Rühren ungefähr 30 Minuten Acrylsäurenitril, Methacrylsäurenitril, Methacrylamid; erhitzt und dann mit Wasser auf einen Liter verdünnt Vinylpyridine, wie 2-Vinylpyridin, 2-Methyl-5-vinyl- 55 wurde. Die Polymerisation wurde durch 0,2 Teile pyridin; Methylvinylketon; Vinylidenchlorid. Solch Kaliumdimethyldithiocarbamat nach 10 Stunden bei ein synthetischer Kautschuklatex kann als »synthe- 82% Umwandlung unterbrochen. Es wurde ein Latex tischer Butadienpolymerisatkautschuklatex« bezeichnet mit einem durchschnittlichen Teilchendurchmesser werden. von 1530 Ä erhalten. Der Latex wurde durch Ein-
Die Latizes enthalten von der Polymerisation her 60 dampfen in einem Laboratoriumsscheibenkonzentrator Dispergierungsmittel, im allgemeinen in Mengen von bei 35 bis 4O0C zu einem Feststoffgehalt von 60% 2 bis 10%, bezogen auf die Festbestandteile des Latex, konzentriert, wonach eine Viskosität von 540 cP bei und zwar eines oder eine Mischung von anionischen, ungefähr 250C gemessen wurde,
oberflächenaktiven Dispergierungsmitteln. Diese an-
ionischen, oberflächenaktiven Dispergierungsmittel sind 65 Beispiel 2
wasserlösliche Seifen von seifenbildenden Monocarbonsäuren, wie Alkali-, Ammonium- und Aminsalze von Bei Versuch C wurde ein Reaktionsgefäß aus Glas höheren Fettsäuren mit 10 bis 24 Kohlenstoffatomen mit den folgenden Mischungsbestandteilen gefüllt:
5 6
70 Teile Butadien-(1,3), 30 Teile Styrol, 0,20 Teile merisation wurde nach 8 Stunden bei 86% Um-
Natriumformaldehydsulfoxylat, 0,15 Teile Diisopro- Wandlung unterbrochen. Die durchschnittliche Teil-
pylbenzolhydroperoxyd, 0,015 Teile Ferrosulfathepta- chengröße betrug nach Abblasen des Butadiens 1560Ä.
hydrat, 0,030 Teile des Tetranatriumsalzes von Äthylen- Versuch J war ähnlich Versuche, mit der Aus-
diamintetraessigsäure, 3 Teile Kaliumoleat, 0,5 Teile 5 nähme, daß 30 Teile Butadien und 70 Teile Styrol als
eines Kondensationsproduktes von Natriumnaphtha- Monomeren verwendet wurden, und es wurden zu-
linsulf onat und Formaldehyd als Dispergierungsmittel, sätzlich 20 Teile Wasser bei 79 % Umwandlung
0,75 Teile Natriumsulfat, 0,03 Teile Natriumdithionit, hinzugegeben. Die Polymerisation wurde nach
0,1 Teil tert.-Dodecylmercaptan und 130 Teile Wasser. 8 Stunden bei 93% Umwandlung unterbrochen. Die
Die Mischung wurde durch Umschütteln bei 5°C io durchschnittliche Teilchengröße betrug nach Abblasen
gemischt. Die Umwandlung der Monomeren in des Butadiens 600 Ä.
Polymere wurde wie im Beispiel 1 verfolgt. Als die Versuch K war ähnlich Versuch J, mit der AusUmwandlung annähernd 42% erreicht hatte, wurden nähme, daß eine 5%ige wäßrige Dispersion von 20 Teile Wasser hinzugegeben. Die Umwandlung 0,1 Teil Polyvinylalkohol mit 20 Teilen Wasser bei wurde nach 24 Stunden bei 76 % durch 0,2 Teile 15 75 % Umwandlung hinzugegeben wurde. Die PoIy-Kaliumdimethyldithiocarbamat in 10 Teilen Wasser merisation wurde nach 8 Stunden bei 90% Umunterbrochen. Das Reaktionsgefäß wurde ungefähr Wandlung unterbrochen. Die durchschnittliche Teil-16 Stunden stehengelassen, und das nicht umgesetzte chengröße betrug nach Abblasen des Butadiens 1300 Ä. Butadien wurde dann abgeblasen. Der durchschnittliche
Teilchendurchmesser des Latex war 620 Ä. 20 Beispiel 3
Versuch D war ähnlich Versuch C, mit der Ausnahme, daß nach 24 Stunden bei 84% Umwandlung Bei Versuch A wurde ein Reaktionsgefäß aus Glas eine Lösung von 0,2 Teilen Kaliumdimethyldithio- mit den folgenden Mischungsbestandteilen gefüllt: carbamat-Unterbrecher, 0,2 Teile Polyvinylalkohol 70 Teile Butadien-(1,3), 30 Teile Styrol, 0,20 Teile (als 5%ige Dispersion, hergestellt wie im Beispiel 1) 25 Natriumformaldehydsulfoxylat, 0,15 Teile Diisopro- und eine Gesamtmenge von 10 Teilen Wasser hinzu- pylbenzolhydroperoxyd, 0,015 Teile Ferrosulfatheptagegeben wurden. Das Reaktionsgefäß wurde ungefähr hydrat, 0,030 Teile des Tetranatriumsalzes von Äthylen-16 Stunden stehengelassen, und das nicht umgesetzte diamintetraessigsäure, 3,0 Teile Kaliumoleat, 1 Teil Butadien wurde abgeblasen. Der durchschnittliche eines Kondensationsproduktes von Natriumnaphtha-Teilchendurchmesser des Latex war 1420 Ä. 30 linsulfonat und Formaldehyd als Dispergierungsmittel, Versuch E war ähnlich Versuch C, mit der Aus- 0,5 Teile Natriumsulfat, 0,03 Teile Natriumdithionit, nähme, daß die Unterbrecherlösung ohne jeden 0,1 Teil tert.-Dodecylmercaptan und 130 Teile Wasser. Polyvinylalkohol nach 24 Stunden bei 83% Um- Die Mischung wurde durch Umschütteln bei 5°C Wandlung hinzugegeben wurde, und der Polyvinyl- durcheinandergemengt. Die Umwandlung der Monoalkohol wurde auch nicht hinzugegeben, nachdem 35 meren zu Polymeren wurde durch periodische Messung das Butadien abgeblasen war. Das Reaktionsgefäß der Festbestandteile in % des Polymerisationssystems wurde ungefähr 16 Stunden stehengelassen. Der durch- verfolgt. Als die Umwandlung ungefähr 68 % erreicht schnittliche Teilchendurchmesser des Latex war 1080Ä. hatte, wurde eine Lösung von 0,5 Teile eines Konden-Versuch F war ähnlich Versuch C, mit der Ausnahme, sationsproduktes von Natriumnaphthalinsulf onat und daß 100 Teile Butadien an Stelle der 70: 30 Butadien- 40 Formaldehyd als Dispergierungsmittel in 20 Teilen Styrol-Mischung verwendet wurden und 20 Teile mehr Wasser hinzugegeben. Die Polymerisation ließ man Wasser bei 43 % Umwandlung hinzugegeben wurden. fortschreiten, bis 87 % Umwandlung erreicht war, und Die Polymerisation wurde nach 10 Stunden bei 71 % dann wurde sie durch 0,2 Teile Kaliumdimethyl-Umwandlung durch 0,2 Teile Kaliumdimethyldithio- dithiocarbamat unterbrochen. Das nicht umgesetzte carbamat unterbrochen, und die durchschnittliche 45 Butadien wurde abgeblasen. Der durchschnittliche Teilchengröße wurde nach Abblasen des zurück- Teilchendurchmesser des Latex war 580 Ä. bleibenden Butadienmonomeren gemessen. Der durch- Versuch B war ähnlich Versuch A, mit der Ausschnittliche Teilchendurchmesser war 880 A. nähme, daß die 0,5 Teile des Kondensationsproduktes Versuch G war ähnlich Versuch F, mit der Aus- von Natriumnaphthalinsulfonat und Formaldehyd nähme, daß eine 5%ige wäßrige Dispersion von 50 und 20 Teile Wasser bei ungefähr 73 % Umwandlung 0,1 Teil Polyvinylalkohol zusammen mit 20 Teile hinzugegeben wurden. Die Polymerisation wurde bei Wasser bei 43 % Umwandlung hinzugegeben wurde 85 % Umwandlung unterbrochen. Nach Abblasen des und die Polymerisation nach 10 Stunden bei 69% nicht umgesetzten Butadiens war der durchschnittliche Umwandlung unterbrochen wurde. Der durchschnitt- Teilchendurchmesser des Latex 560 Ä. liehe Teilchendurchmesser war nach dem Abblasen 55 Die Latizes der Versuche A und B wurden gemischt, des Butadiens 1560 Ä. durch Dampf destillation wurde das restliche monoVersuch H war ähnlich Versuch C, mit der Aus- mere Styrol entfernt, und dann wurde der Latex nähme, daß 50 Teile Butadien und 50 Teile Styrol als durch Eindampfen in einem Laboratoriumsscheiben-Monomeren verwendet wurden und 20 Teile mehr konzentrator bei 35 bis 400C auf einen Feststoffgehalt Wasser bei 78 % Umwandlung hinzugegeben wurden. 60 von 43,5 % konzentriert. Der Latex mit 43 % Feststoff-Die Polymerisation wurde nach 8 Stunden bei 93 % gehalt hat eine Viskosität von 3500 cP, gemessen bei Umwandlung unterbrochen. Der durchschnittliche ungefähr 250C.
Teilchendurchmesser betrug nach Abblasen des Buta- Versuch C war ähnlich Versuch A, mit der Aus-
diens 560 Ä. nähme, daß bei 61 % Umwandlung 0,5 Teile Polyvinyl-
Versuch I war ähnlich Versuch H, mit der Ausnahme, 65 methyläther (als 10%ige wäßrige Lösung) und
daß eine 5%ige wäßrige Dispersion von 0,1 Teil 0,5 Teile eines Kondensationsproduktes von Natrium-
Polyvinylalkohol zusammen mit 20 Teilen Wasser bei naphthalinsulfonat und Formaldehyd und eine Ge-
71% Umwandlung hinzugegeben wurde. Die Poly- samtmenge von 20 Teilen Wasser hinzugegeben wurden.
7 8
Die Polymerisation wurde bei 77% Umwandlung Beispiel 5
unterbrochen. Der verwendete Polyvinylmethyläther
hatte eine spezifische Viskosität von 0,62. Nach Ab- Bei Versuch J wurde ein Reaktionsgefäß aus Glas
blasen des nicht umgesetzten Butadiens war der mit den folgenden Mischungsbestandteilen gefüllt: durchschnittlicheTeilchendurchmesserdesLatexl640Ä. 5 70 Teile Butadien-(1,3), 30 Teile Styrol, 0,20 Teile Versuch D war ähnlich Versuche, mit der Aus- Natriumformaldehydsulfoxylat, 0,15 Teile Diisopronahme, daß der Polyvinylmethyläther, das Konden- pylbenzolhydroperoxyd, 0,015 Teile Ferrosulfatheptasationsprodukt von Natriumnaphthalinsulfonat und hydrat, 0,030 Teile des Tetranatriumsalzes von Äthy-Formaldehyd und Wasser bei ungefähr 63% Um- lendiamintetraessigsäure,3,0TeüeKaliumoleat,l,0Teile Wandlung hinzugegeben wurden. Die Polymerisation io Kaliumseifevondisproportionierter Harzsäure, 1,8 Teile wurde bei 75% Umwandlung unterbrochen. Nach eines Kondensationsproduktes von Natriumnaphtha-Abblasen des nicht umgesetzten Butadiens war linsulfonat und Formaldehyd als Dispergierungsmittel, der durchschnittliche Teilchendurchmesser des La- 1,5 Teile Kaliumsulfat, 0,03 Teile Natriumdithionit, tex 1640Ä. 0,1 Teil tert.-Dodecylmercaptan, und 130 Teile Wasser.
Die Latizes der Versuche C und D wurden gemischt, 15 Die Polymerisation wurde bei 5°C unter Anwendung durch Dampfdestillation das restliche, nicht um- des im Beispiel 1 beschriebenen Verfahrens durchgesetzte monomere Styrol abdestiUiert und dann der geführt. Als die Umwandlung ungefähr 82% erreicht Latex durch Eindampfen in einem Laboratoriums- hatte, wurde sie durch 0,2 Teile Kaliumdimethylscheibenkonzentrator bei 35 bis 4O0C auf einen dithiocarbamat unterbrochen. Das nicht umgesetzte Feststoff gehalt von 72% konzentriert. Der Latex mit 20 Butadien wurde abgeblasen. Der durchschnittliche dem Feststoffgehalt von 72% hatte eine Viskosität Teilchendurchmesser des Latex war 1200 Ä.
von 130OcP, gemessen bei ungefähr 25° C, verglichen Versuch K war ähnlich Versuch J, mit der Aus-
mit der Viskosität des Latex mit 43,5 % Feststoff- nähme, daß 0,2 Teile Polyvinyläther mit einer spezigehalt ohne Zugabe des Polyvinylmethyläthers vor fischen Viskosität von 0,62 bei 80% Umwandlung zu dem Entfernen des restlichen Monomeren. > 25 ungefähr der gleichen Zeit wie der der Unterbrechung
hinzugegeben wurden. Nach dem Abblasen des
Beispiel 4 Butadiens war der durchschnittliche Teilchendurch-
Bei Versuch E wurde ein Reaktionsgefäß aus Glas messer des Latex 1920 Ä.
mit den folgenden Mischungsbestandteilen gefüllt: Versuch L war ähnlich Versuch J, mit der Aus-
70 Teile Butadien-(1,3), 30 Teile Styrol, 0,20 Teile 30 nähme, daß 0,5 Teile Polyvinylmethyläther mit einer Natriumformaldehydsulfoxylat, 0,15 Teile Diisopro- spezifischen Viskosität von 0,62 bei 81 % Umwandlung pylbenzolhydroperoxyd, 0,015 Teile Ferrosulfathepta- zu ungefähr der gleichen Zeit wie der der Unterhydrat, 0,030 Teile des Tetranatriumsalzes von Äthy- brechung hinzugegeben wurden. Nach dem Abblasen lendiamintetraessigsäure, 4,0 Teile Kaliumoleat, 1 Teil des Butadiens war der durchschnittliche Teilcheneines Kondensationsproduktes von Natriumnaphtha- 35 durchmesser des Latex 1920 Ä.
linsulfonat und Formaldehyd als Dispergierungsmittel, Die folgenden Beispiele 6 und 7 zeigen die Wirkung,
1,5 Teile Kaliumsulfat, 0,03 Teile Natriumdithionit, die bei Zugabe von Polyvinylalkohol oder Polyvinyl-0,1 Teile tert.-Dodecylmercaptan, und 130 Teile Wasser. methyläther zu der Monomerenemulsion erzielt wird. Die Polymerisation wurde bei 5°C unter Anwendung
des im Beispiel 1 beschriebenen Verfahrens durch- 4° Beispiel 6
geführt. Als die Umwandlung ungefähr 72% erreicht v , .
hatte, wurde sie durch 0,2 Teile Kaliumdimethyl- versucn A
dithiocarbamat unterbrochen. Das nicht umgesetzte Ein Glaskolben wurde mit folgenden Mischungs-
Butadien wurde abgeblasen. Der durchschnittliche bestandteilen beschickt: 70 Teile Butadien-(1,3), Teilchendurchmesser des Latex war 1220 Ä. 45 30 Teile Styrol, 0,20 Teile Natriumformaldehydsulf-
VersuchF war ähnlich Versuch A, mit der Aus- oxylat, 0,15 Teile Diisopropylbenzolhydroperoxyd, nähme, daß 0,5 Teile Polyvinylmethyläther (als 10%ige 0,015 Teile Ferrosulfatheptahydrat, 0,03 Teile des wäßrige Lösung) bei 73% Umwandlung ungefähr Tetranatriumsalzes der Äthylendiamintetraessigsäure, gleichzeitig mit der Unterbrechung hinzugegeben 3,0 Teile Kaliumoleat, 1,0 Teil eines Kondensationswurden. Der verwendete Polyvinylmethyläther hatte 50 Produktes aus Natriumnaphthalinsulfonat und Formeine spezifische Viskosität von 0,28. Das Reaktions- aldehyd als Dispergiermittel, 0,75 Teile Natriumsulfat, gefäß wurde ungefähr 1 Stunde lang vor Abblasen 0,03 Teile Natriumdithionit, 0,1 Teil tert.-Dodecyldes Butadiens auf 5°C gehalten. Der durchschnittliche mercaptan und 150 Teile Wasser. Das Gemisch wurde Teilchendurchmesser des Latex war 2000 Ä. bei 5°C geschüttelt. Die Umwandlung der Monomeren
Versuch G war ähnlich Versuch F, mit der Aus- 55 in Polymerisat wurde verfolgt, indem man von Zeit nähme, daß 0,5 Teile Polyvinylmethyläther mit einer zu Zeit den in dem polymerisierenden System vorspezifischen Viskosität von 0,59 bei 76% Umwandlung handenen Prozentsatz an Feststoffen bestimmte. Sozu ungefähr der gleichen Zeit wie der der Unter- bald die Umwandlung ungefähr 93% erreicht hatte, brechung hinzugefügt wurden. Nach dem Abblasen wurde die Polymerisation mit 0,2 Teilen Kaliumdes Butadiens war der durchschnittliche Teilchen- 60 dimethyldithiocarbamat abgebrochen. Der mittlere durchmesser des Latex 1880 Ä. Teilchendurchmesser betrug 680 Ä.
Versuch H war ähnlich Versuch F, mit der Aus-
nähme, daß 0,5 Teile Polyvinylmethyläther mit einer Versuch B
spezifischen Viskosität von 0,62 bei 74% Umwandlung Der Versuch B entsprach dem Versuch A mit der
zu ungefähr der gleichen Zeit wie der der Unter- 65 Ausnahme, daß 0,2 Teile Polyvinylalkohol zu dem brechung hinzugegeben wurden. Nach dem Abblasen Ausgangsgemisch für die Polymerisation zugesetzt des Butadiens war der durchschnittliche Teilchen- wurden. Der Polyvinylalkohol wurde in Form einer durchmesser des Latex 1810 Ä. 5%igen wäßrigen Lösung zugegeben. Das Wasser
dieser Lösung stellte einen Teil der für die Zubereitung verwendeten 150 Teile Wasser dar. Sobald die Umwandlung etwa 69% erreicht hatte, wurde die Polymerisation mit 0,2 Teilen Kaliumdimethyldithiocarbamat abgebrochen. Der mittlere Durchmesser der Teilchen des Latex betrug 1620 Ä.
Beispiel 7
Versuch A
Ein Glaskolben wurde mit folgenden Mischungsbestandteilen beschickt: 70 Teile Butadien-(1,3), 30Teile Styrol, 0,20 Teile Natriumformaldehydsulfoxylat, 0,15 Teile Diisopropylbenzolhydroperoxyd, 0,015 Teile Ferrosulfatheptahydrat, 0,03 Teile des Tetranatriumsalzes der Äthylendiamintetraessigsäure, 3,0 Teile Kaliumoleat, 1,0 Teil eines Kondensationsproduktes aus Natriumnaphthalinsulfonat und Formaldehyd als Dispergiermittel, 0,03 Teile Natriumdithionit, 0,1 Teil tert.-Dodecylmercaptan und 150 Teile zo Wasser. Das Gemisch wurde bei 50C geschüttelt. Die Umwandlung der Monomeren in Polymerisat wurde verfolgt, indem nach gleichmäßigen Zeitabständen der in dem polymerisierenden System vorhandene Prozentsatz an Feststoffen bestimmt wurde. Sobald die Um-Wandlung etwa 87% erreicht hatte, wurde die Polymerisation mit 0,2 Teilen Kaliumdimethyldithiocarbamat abgebrochen. Der mittlere Teilchendurchmesser betrug 730 Ä.
Versuch B
Der Versuch B entsprach dem Versuch A mit der Ausnahme, daß 1,0 Teil Polyvinylmethyläther zu der als Ausgangsmaterial für die Polymerisation dienenden Zubereitung zugesetzt wurde. Der verwendete Polyvinylmethyläther hatte eine spezifische Viskosität von etwa 0,28 und wurde in Form einer 10%igen wäßrigen Lösung zugesetzt. Das in dieser Lösung vorhandene Wasser stellte einen Teil der für die Zubereitung verwendeten 150 Teile Wasser dar. Sobald die Um-Wandlung etwa 65% erreicht hatte, wurde die Polymerisation mit 0,2 Teilen Kaliumdimethyldithiocarbamat abgebrochen. Der mittlere Durchmesser der Teilchen des Latex betrug 2160 Ä.
Die Latizes mit erfindungsgemäß vergrößerten Teilchen, besonders die mit hohem Feststoffgehalt, können bei der üblichen Anwendung von Latizes angewendet werden, z. B. zur Schaumgummiherstellung, zum Tauchen von Reifencord, zum Verbinden und Imprägnieren verschiedener Materialien oder zur Herstellung von Klebstoffen.

Claims (3)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Verfahren zur Herstellung eines synthetischen Kautschuklatex mit großer Teilchengröße, dadurch gekennzeichnet, daß man eine wäßrige Emulsion von synthetischen Kautschuk bildenden Monomeren, die Butadiene-(1,3) und gegebenenfalls damit mischpolymerisierbare monomere Verbindungen enthält, bis zu 60 bis 95%iger Umwandlung polymerisiert, wobei man der wäßrigen Emulsion vor, während oder nach der Polymerisation, in jedem Fall aber bei einer Temperatur zwischen 0 und 150C, 0,005 bis 2 Gewichtsteile Polyvinylalkohol oder Polyvinylmethyläther pro 100 Gewichtsteile der ursprünglich eingesetzten Monomeren zusetzt, und daß man schließlich die nicht umgesetzten Monomeren aus dem mindestens noch 5% solcher Monomerer enthaltenden Latex entfernt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man den hergestellten Latex konzentriert.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man aus dem mit einem Feststoffgehalt von 25 bis 50 % hergestellten Latex Wasser verdampft, bis der Feststoffgehalt auf 55 bis 70% erhöht ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 702 285;
Ind. Eng. Chem. Bd. 43, S. 1108 bis 1112,
Bd. 49, S. 382 bis 385.
® 109 709/447 10.61
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