DE1115211B - Vorrichtung zum Behandeln von bahnfoermigem Textilgut - Google Patents
Vorrichtung zum Behandeln von bahnfoermigem TextilgutInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B3/00—Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
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- D—TEXTILES; PAPER
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- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
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Description
- Vorrichtung zum Behandeln von bahnförmigem Textilgut Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Behandeln von bahnförmigem Textilgut, insbesondere eine Waschmaschine für Gewebebahnen.
- BekannteAusführungen derartiger Waschmaschinen bestehen im allgemeinen aus einer größeren Anzahl von in zwei Reihen übereinander angeordneten Walzen, von denen die Warenbahn immer abwechselnd eine obere und eine untere Walze umläuft. Hinter diesen Walzenreihen, die je nach den betrieblichen Notwendigkeiten aus einer größeren oder kleineren Anzahl von Walzen bestehen können, ist dann ein Quetschwerk angeordnet, durch das die Behandlungsflüssigkeit aus der Warenbahn herausgequetscht wird.
- Da es zur Erzielung einer guten Behandlung der Ware erforderlich ist, die Warenbahn möglichst spannungsarm in das Quetschwerk einzuführen, ist es schon bekanntgeworden, einzelne der Walzen aus den Walzenreihen anzutreiben und vor dem Quetschwerk einen Kompensator anzuordnen. Durch diesen Kompensator allein ist aber keine wirksame Entspannung zu erzielen, denn dieser muß so schwer sein, daß er den Widerstand der Walzenreihen überwindet und die Warenbahn über die Walzenreihen herüberzieht. Zwischen dem Quetschwerk und dem Kompensator steht dann aber die Warenbahn ebenfalls unter dem Gewicht des schweren Kompensators und damit unter hoher Spannung. Eine wirksame Entspannung der Warenbahn vor dem Quetschwerk erfolgt also hierbei nicht.
- Es ist deshalb auch schon bekanntgeworden, einzelne der Walzen aus den Walzenreihen anzutreiben. Hierdurch ist es möglich, die Spannung der Warenbahn vor dem Quetschwerk wirksam zu verringern. Durch Dehnung und Zusammenziehung der Bahn bei der Behandlung sind die Bahngeschwindigkeiten an den verschiedenen Walzen der Walzenreihen aber unterschiedlich, und die angetriebenen Walzen dieser Reihen dürfen darum nicht mit gleicher Geschwindigkeit umlaufen. Da es sehr schwierig ist, die meistens sehr geringen Drehzahlunterschiede zwischen den angetriebenen Walzen zu steuern, sind bereits für den Antrieb zum Ausgleich der Drehzahlunterschiede elastische Riementriebe verwendet worden. Diese bekannten Antriebe sind aber kompliziert und teuer und erreichen auch die gewünschte Entspannung der Warenbahn vor dem Quetschwerk nur unvollkommen. Es bleibt immer noch eine mehr oder weniger große Reibung durch nicht angetriebene Rollen oder Walzen vor dem Quetschwerk zu überwinden, die die Erfüllung der zur Erzielung eines einwandfreien Warenausfalls' notwendigen Forderung, daß nämlich die Ware entspannt und breitgehalten ins Quetschwerk einlaufen soll, verhindert.
- Zur Vermeidung der Nachteile der bekannten Vorrichtungen wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, bei einer Vorrichtung zum Behandeln von bahnförmigem Textilgut, insbesondere bei einer Waschmaschine für Gewebebahnen, bei der das Gut über ein Walzensystem, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Kompensators, einem Quetschwerk zugeführt wird, zwischen dem Walzensystem und dem Quetschwerk bzw. dem Kompensator eine angetriebene Walze .anzuordnen, die die Umlaufgeschwindigkeit der Walzen des, in Durchlaufrichtung der Bahn gesehen, vor dem Walzensystem liegenden Quetsch- bzw. Einlaufwerks steuert.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung nach der Erfindung schematisch dargestellt. Ein Quetsch- oder Einlaufwerk ist mit 10 bezeichnet, eine Waschmaschine mit 11 und ein Quetschwerk hinter der Waschmaschine mit 12. Das Einlauf- oder Quetschwerk 10 hat zwei angetriebene Walzen 13 und 14. In der Waschmaschine 11 befinden sich nicht angetriebene Walzen 15. Die Anzahl dieser Walzen ist nicht auf die im Ausführungsbeispiel angegebene Anzahl beschränkt, sondern kann auch erheblich größer sein und richtet sich nach den jeweiligen betrieblichen Erfordernissen. Hinter dem durch die Walzen 15 gebildeten Walzensystem ist eine angetriebene Walze 16 angeordnet, durch die die durch die Walzen 15 bewirkte Spannung, die durch die Überwindung der Reibung der Rollen oder Walzen 15 in der Warenbahn entsteht, aufgenommen wird. Zwischen dem Quetschwerk 12, welches mit den angetriebenen Quetschwalzen 18 und 19 versehen ist, und der angetriebenen Walze 16 befindet sich ein Kompensator 17 und ein Breithalter 21. Die Warenbahn ist mit 20 bezeichnet.
- Durch den Kompensator 17 wird die angetriebene Walze 16 gesteuert, so daß die durchhängende Schleife der Warenbahn 20 am Kompensator etwa konstant gehalten wird. Die angetriebene Walze 16 wiederum steuert die Umlaufgeschwindigkeit der Walzen 13 und 14 des Einlauf- oder Quetschwerkes 10. Es wird dadurch erreicht, daß die Spannung der Warenbahn zwischen dem Einlauf- bzw. Quetschwerk 10 und der angetriebenen Walze 16 gering gehalten wird. Spannungsunterschiede in der Warenbahn 20 zwischen den verschiedenen Walzen 15, die durch die Behandlung der Bahn bedingt sind, können sich, da keine dieser Walzen einen besonderen Antrieb aufweist, von selbst ausgleichen.
- Dadurch, daß zwischen der angetriebenen Walze 16 und den ebenfalls angetriebenen Walzen 18 und 19 des Auslaufquetschwerkes 12 nur der Kompensator 17, dessen Gewicht und Reibungswiderstand gering gehalten werden kann, und der Breithalter 21, der keine zusätzliche Spannung auf die Warenbahn bewirkt, angeordnet sind, läuft die Bahn praktisch spannungslos in das Quetschwerk 12 ein.
- Durch die Erfindung ist es somit möglich, die zu behandelnde Warenbahn mit geringstmöglicher Vorspannung und breitgehalten in das Quetschwerk einzuführen und dadurch einen einwandfreien Warenausfall zu erzielen. Die Steuerung des, in Laufrichtung der Warenbahn gesehen, vor der angetriebenen Walze liegenden Einlauf- oder Quetschwerkes von dieser Walze bewirkt, daß die Warenbahn auch durch das zwischen diesen angetriebenen Walzen liegende Walzensystem ohne Antrieb der Walzen spannungsarm hindurchgeleitet wird. Die erfindungsgemäße Vorrichtung zeichnet ,sich durch außerordentliche Einfachheit, Betriebssicherheit und Billigkeit in der Herstellung aus.
- Wie an sich bekannt, können auch mehrere Walzensysteme, angetriebene Walzen und Quetsch- oder Einlaufwerke hintereinandergeschaltet sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Behandeln von bahnförmigem Textilgut, insbesondere Waschmaschine für Gewebebahnen, bei der das Gut über ein Walzen-.System, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Kompensators, einem Quetschwerk zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Walzensystem (15) und dem Quetschwerk (12) bzw. dem Kompensator (17) eine angetriebene Walze (16) angeordnet ist, die die Umlaufgeschwindigkeit der Walzen (13, 14) des, in Durchlaufrichtung der Bahn (20) gesehen, vor dem Walzensystem liegenden Quetsch- bzw. Einlaufwerkes (10) steuert. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1075 542.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA34564A DE1115211B (de) | 1960-05-04 | 1960-05-04 | Vorrichtung zum Behandeln von bahnfoermigem Textilgut |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA34564A DE1115211B (de) | 1960-05-04 | 1960-05-04 | Vorrichtung zum Behandeln von bahnfoermigem Textilgut |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1115211B true DE1115211B (de) | 1961-10-19 |
Family
ID=6928609
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA34564A Pending DE1115211B (de) | 1960-05-04 | 1960-05-04 | Vorrichtung zum Behandeln von bahnfoermigem Textilgut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1115211B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3415677A1 (de) * | 1984-04-27 | 1985-10-31 | Küsters, Eduard, 4150 Krefeld | Vorrichtung zur spannungsarmen verweilbehandlung von warenbahnen in einer fluessigkeit |
| EP0593832A1 (de) * | 1992-10-23 | 1994-04-27 | Ramon Borras Colldefors | Verfahren und Vorrichtung zum gleichmässigen Aufbringen von Flüssigkeit auf eine laufende Textilbahn |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1075542B (de) * | 1957-11-27 | 1960-02-18 | Benteler-Werke Aktiengesellschaft, Bielefeld | Vorrichtung zur Spannungsregelung des Warenlaufes in Tcxtilveredlungsmaschinen |
-
1960
- 1960-05-04 DE DEA34564A patent/DE1115211B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1075542B (de) * | 1957-11-27 | 1960-02-18 | Benteler-Werke Aktiengesellschaft, Bielefeld | Vorrichtung zur Spannungsregelung des Warenlaufes in Tcxtilveredlungsmaschinen |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3415677A1 (de) * | 1984-04-27 | 1985-10-31 | Küsters, Eduard, 4150 Krefeld | Vorrichtung zur spannungsarmen verweilbehandlung von warenbahnen in einer fluessigkeit |
| EP0593832A1 (de) * | 1992-10-23 | 1994-04-27 | Ramon Borras Colldefors | Verfahren und Vorrichtung zum gleichmässigen Aufbringen von Flüssigkeit auf eine laufende Textilbahn |
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