DE1046825B - Vorrichtung zum kontinuierlichen Behandeln dicht nebeneinanderlaufender dehnbarer Einzelfaeden, z. B. Kunstseidefaeden, in Fluessigkeitsbaedern - Google Patents
Vorrichtung zum kontinuierlichen Behandeln dicht nebeneinanderlaufender dehnbarer Einzelfaeden, z. B. Kunstseidefaeden, in FluessigkeitsbaedernInfo
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- DE1046825B DE1046825B DEF13563A DEF0013563A DE1046825B DE 1046825 B DE1046825 B DE 1046825B DE F13563 A DEF13563 A DE F13563A DE F0013563 A DEF0013563 A DE F0013563A DE 1046825 B DE1046825 B DE 1046825B
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-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01D—MECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
- D01D10/00—Physical treatment of artificial filaments or the like during manufacture, i.e. during a continuous production process before the filaments have been collected
- D01D10/04—Supporting filaments or the like during their treatment
- D01D10/0436—Supporting filaments or the like during their treatment while in continuous movement
- D01D10/0463—Supporting filaments or the like during their treatment while in continuous movement the filaments being maintained parallel
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- Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur kontinuierlichen Behandlung dicht nebeneinanderlaufender
dehnbarer Einzelfäden, z. B. Kunstseidefäden, in Flüssigkeitsbädern, bestehend aus einer Reihe horizontal
unter dem Flüssigkeitsspiegel und im Abstand zueinander angeordneter, angetriebener Transportwalzen,
für die Fadenschar, die die einzelnen Walzen abwechselnd über- oder unterfährt.
Bei Vorrichtungen dieser Art ergaben sich große Schwierigkeiten. Einerseits besteht zwecks Vermeidung
von Überdehnungen die Notwendigkeit, die Spannung der Fäden so gering wie möglich zu halten,
was fast gleiche Umfangsgeschwindigkeiten sämtlicher Walzen bedingt. Andererseits besteht jedoch
wiederum das Bedürfnis, die Spannung der Einzelfäden zu erhöhen, um ein Zusammenschlagen und dadurch
eine eventuelle, zu Fadenbrüchen führende Verbindung der Einzelfäden zu verhindern. Eine einwandfreie
Grenze zu finden, ist sehr schwierig und unter Umständen unmöglich bei der Verarbeitung
empfindlichen Materials mit großen Dehnungsreserven.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Schwierigkeiten zu beheben.
Die Erfindung besteht in der Anordnung einer mit größerer Umfangsgeschwindigkeit als die vorangehenden
Walzen umlaufenden Endwalze und einer in geringerem Abstand von dieser gelagerten Vorwalze,
wobei die Vorwalze nicht nur mit geringerer Umfangsgeschwindigkeit umläuft als die ihr nachgeordnete
Endwalze, sondern auch als die ihr vorangehenden, mit praktisch einander gleicher Umfangsgeschwindigkeit
angetriebenen Walzen. Die Vorwalze ist in an sich bekannter Weise an ihrer Oberfläche mit
quer zur Längsachse angeordneten kimmenförmigen Vertiefungen versehen.
Bei einem derartigen Walzensystem bewirkt die am langsamsten umlaufende Vorwalze zur Spinnseite hin,
wo die Fäden noch plastisch sind, einen Abfall der Zugspannung, jedoch am Ende der Behandlungsstrecke, und zwar zwischen der Vor- und der Endwalze,
einen gewissen Spannungsanstieg, der durch Abstimmen der Umfangsgeschwindigkeiten der End-
und der Vorwalze bis zu der verfahrensmäßig eben noch tragbaren Zugspannung eingestellt wird, die zur
Verhinderung des Zusammenschlagens, Verwirrens und damit Verklebens der einzelnen Fäden notwendig
ist, ohne eine Überdehnung der Fäden hervorzurufen. Der Zug greift unterhalb der Badoberfläche wegen des
auf den einzelnen Walzen mitrotierenden, schlupfgebenden Flüssigkeitsfilms und wegen der Dehnungsreserve
im Fadenmaterial über die vorangehenden Walzen hinweg. Da die vorangehenden Walzen mit
praktisch einander gleicher Umfangsgeschwindigkeit angetrieben werden, üben sie nur einen geringen Ein-Vorrictitung
zum kontinuierlichen Behandeln
dicht nebeneinanderlaufender
dehnbarer Einzelfäden,
z.B. Kunstseidefäden,
in Flüssigkeitsbädern
Anmelder:
Farbenfabriken Bayer Aktiengesellschaft, Le verkus en-B ay er werk
Dr. Rudolf Hofmann und Dr. Wilhelm Hager,
Dormagen,
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
nuß auf die Fadenspannung aus. Die Kimmen der Vorwalzenoberfläche halten Unreinlichkeiten zurück
und bewirken die Umlenkung etwaiger QuerstrÖmungen der Flotte in Richtung der Fadenbahn. Mit Hilfe
der Vorrichtung können die noch nicht entquollenen einzelnen Fäden im Spinnzustand unterhalb der Badoberfläche
mit einer größeren als bisher bekannten Geschwindigkeit durch das Bad hindurchlaufen, ohne
daß dabei trotz größerer Wellenbewegung des Bades ein Zusammenschlagen, Verwirren und damit Verkleben
der einzelnen Fäden eintritt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt, und
zwar bedeutet 1 die Endwalze, 2 die mit den Kimmen 5 versehene Vorwalze sowie 3 und 4 die mit
praktisch einander gleicher Umfangsgeschwindigkeit umlaufenden Eingangswalzen des Systems. Mit 6 ist
die durch das Bad 7 hindurchlaufende Fadenschar bezeichnet.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum kontinuierlichen Behandeln dicht nebeneinanderlaufender dehnbarer Einzelfäden,
z. B. Kunstseidefäden, in Flüssigkeitsbädern, bestehend aus einer Reihe horizontal unter
dem Flüssigkeitsspiegel und im Abstand zueinander angeordneter angetriebener Transportwalzen
für die Fadenschar, die die einzelnen Walzen ab-
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wechselnd über- oder unterfährt, gekennzeichnet durch eine mit größerer Umfangsgeschwindigkeit
als die vorangehenden Walzen (3 und 4) umlaufende Endwalze (1) und eine in geringem Abstand
von dieser gelagerte Vorwalze (2), die nicht nur mit geringerer Umfangsgeschwindigkeit umläuft als die ihr nachgeordnete Endwalze (1), sondern
auch als die ihr vorangehenden, mit praktisch einander gleicher Umfangsgeschwindigkeit angetriebenen
Walzen (3 und 4).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorwalze (2) in an sich bekannter
Weise an ihrer Oberfläche mit quer zur Längsachse angeordneten kimmenförmigen Vertiefungen
(5) versehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 500008;
österreichische Patentschrift Nr 124 714;
USA.-Patentschrift Nr. 2 334 325.
Deutsche Patentschrift Nr. 500008;
österreichische Patentschrift Nr 124 714;
USA.-Patentschrift Nr. 2 334 325.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL193464D NL193464A (de) | 1953-12-24 | ||
| NL100633D NL100633C (de) | 1953-12-24 | ||
| DEF13563A DE1046825B (de) | 1953-12-24 | 1953-12-24 | Vorrichtung zum kontinuierlichen Behandeln dicht nebeneinanderlaufender dehnbarer Einzelfaeden, z. B. Kunstseidefaeden, in Fluessigkeitsbaedern |
| GB3680454A GB752449A (en) | 1953-12-24 | 1954-12-20 | Improvements relating to the continuous treatment of individual stretchable threads for example artificial silk threads |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF13563A DE1046825B (de) | 1953-12-24 | 1953-12-24 | Vorrichtung zum kontinuierlichen Behandeln dicht nebeneinanderlaufender dehnbarer Einzelfaeden, z. B. Kunstseidefaeden, in Fluessigkeitsbaedern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1046825B true DE1046825B (de) | 1958-12-18 |
Family
ID=7087340
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF13563A Pending DE1046825B (de) | 1953-12-24 | 1953-12-24 | Vorrichtung zum kontinuierlichen Behandeln dicht nebeneinanderlaufender dehnbarer Einzelfaeden, z. B. Kunstseidefaeden, in Fluessigkeitsbaedern |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1046825B (de) |
| GB (1) | GB752449A (de) |
| NL (2) | NL193464A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3930665A1 (de) * | 1989-09-14 | 1991-03-28 | Goch Gmbh Textilwerk | Verfahren zum herstellen einer zur unmittelbaren weiterverarbeitung geeigneten textilen fadenschar |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE500008C (de) * | 1927-03-05 | 1930-06-16 | I G Farbenindustrie Akt Ges | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines endlosen Kunstfaserstranges |
| AT124714B (de) * | 1929-10-18 | 1931-10-10 | Ig Farbenindustrie Ag | Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von Kunstseide. |
| US2334325A (en) * | 1939-09-19 | 1943-11-16 | American Enka Corp | Continuous spinning |
-
0
- NL NL100633D patent/NL100633C/xx active
- NL NL193464D patent/NL193464A/xx unknown
-
1953
- 1953-12-24 DE DEF13563A patent/DE1046825B/de active Pending
-
1954
- 1954-12-20 GB GB3680454A patent/GB752449A/en not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE500008C (de) * | 1927-03-05 | 1930-06-16 | I G Farbenindustrie Akt Ges | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines endlosen Kunstfaserstranges |
| AT124714B (de) * | 1929-10-18 | 1931-10-10 | Ig Farbenindustrie Ag | Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von Kunstseide. |
| US2334325A (en) * | 1939-09-19 | 1943-11-16 | American Enka Corp | Continuous spinning |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3930665A1 (de) * | 1989-09-14 | 1991-03-28 | Goch Gmbh Textilwerk | Verfahren zum herstellen einer zur unmittelbaren weiterverarbeitung geeigneten textilen fadenschar |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL100633C (de) | |
| GB752449A (en) | 1956-07-11 |
| NL193464A (de) |
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