DE3415677A1 - Vorrichtung zur spannungsarmen verweilbehandlung von warenbahnen in einer fluessigkeit - Google Patents
Vorrichtung zur spannungsarmen verweilbehandlung von warenbahnen in einer fluessigkeitInfo
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- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B3/00—Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
- D06B3/10—Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of fabrics
- D06B3/12—Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of fabrics in zig-zag manner over series of guiding means
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- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B3/00—Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
- D06B3/34—Driving arrangements of machines or apparatus
- D06B3/345—Means for controlling the tension in the textile material
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Description
Eduard Küsters Maschinenfabrik
4150 Krefeld
4150 Krefeld
Vorrichtung zur spannungsarmen Verweilbehandlung von Warenbahnen in einer Flüssigkeit
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung der dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entsprechenden
Art.
Vorrichtungen mit einer oberen und einer unteren Reihe von Rollen, über die eine Textilbahn in
vertikalen Schlaufen geführt ist, sind seit langem bekannt. Es sind dabei auch bereits Maßnahmen getroffen
worden, die durch die Behandlung oder anderweitig auftretenden Spannungen in der Textilbahn,
die zu Faltenbildung und auch zu Schädigungen der Textilbahn führen können, in Grenzen zu halten.
Bei der DE-AS 11 15 211 sind für die Zuführung und für das Abziehen der Warenbahnen oberhalb des
die Rollen und die Flüssigkeit enthaltenden Behälters Quetschwerke vorgesehen. Es wurde erkannt, daß
das Abzugsquetschwerk normalerweise bei einer derartigen Anordnung einen kräftigen Zug auf die Karenbahn
ausüben muß, um die Gesamtheit der nicht angetriebenen Rollen, die ja in ihren Lagern eine
gewisse Reibung aufweisen, in Drehungen zu versetzen. Diese Spannung beeinträchtigt die Behandlung
EPO tun
und den einwandfreien Lauf in dem Abzugsquetschwerk.
Um die Spannung zu verringern, wird in der DE-AS 11 15 211 vorgeschlagen, die letzte obere Walze vor
dem Abzugsquetschwerk anzutreiben.
Dadurch wird zwar die Spannung in dem Warenbahnabschnitt vor dem Abzugsquetschwerk herabgesetzt,
doch ist das Problem praktisch nur von dem Abzugsquetschwerk auf die angetriebene Walze verlagert
worden: Um die Gesamtheit der vorangehenden Walzen zu drehen und den in dem Behälter befindlichen
Warenbahnabschnitt durch die Flüssigkeit hindurchzubewegen, bedarf es einer nicht geringen Zugkraft,
die bei der DE-AS 11 15 211 dann eben von der
einzelnen angetriebenen Walze aufzubringen ist.
Aus der DE-OS 19 33 517 ist eine Vorrichtung
der dem Oberbegriff entsprechenden Art bekannt, bei der es ebenfalls um die Begrenzung von Spannungen
in einer in vertikalen Schlaufen geführten Warenbahn geht. Bei dieser Ausführungsform werden die
oberen Rollen nicht drehzahlstarr angetrieben, sondern sind über Kohleringe auf ihrer mit Voreilung
gegenüber der Warenbahn angetriebenen Welle gelagert. Wenn in der Warenbahn eine Vergrößerung
der Spannung auftritt, vergrößert sich auch die Belastung der Kohleringe auf der Welle einer bestimmten
Rolle und damit die Reibung, so daß die mit Voreilung umlaufende Welle die Rolle und damit die
Warenbahn etwas stärker mitnimmt. Auf diese Weise sollen sich Spannungen in der Warenbahn ausgleichen
.
Der Nachteil bei dieser Ausführungsform ist der
durch die Lagerung der einzelnen Rollen über die Kohleringe auf den Wellen erforderliche zusätzliche
Aufwand und die je nach Präzision und Verschmutzungsgrad der Kohleringe unterschiedliche Wirkung
des Schlupfantriebs. Zur Behebung von Spannungen
muß immerhin ein Zug durch die Warenbahn übertragen
EPOCOPY Λ
werden, der eine Verdrehung einer oder mehrerer Rollen gegen die Reibung auf den Wellen zustande
bringt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der dem Oberbegriff des Anspruchs 1
entsprechenden Art so auszugestalten, daß mit einfachen Mitteln die Spannungsarmut in der Warenbahn
noch gesteigert werden kann.
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 wiedergegebenen Merkmale gelöst.
Der schlupffreie Antrieb der oberen Rollen kann beispielsweise dadurch erzielt werden, daß die oberen
Rollen über einen Kettentrieb sämtlich miteinander verbunden sind. Wenn dann die Außendurchmesser
der Rollen untereinander gleich sind, ist die bei allen oberen Rollen gleiche Umfangsgeschwindigkeit
auf baulich einfache Weise sichergestellt. Wesentlich für die Funktion ist die Ausbildung und Führung
der unteren Rollen. Diese sind so ausgebildet, daß sie in der Flüssigkeit zwar noch untersinken, daß
aber ihr spezifisches Gewicht nur geringfügig über dem der Flüssigkeit liegt. Wenn also eine untere
Rolle in einer vertikalen Schlaufe aufliegt und von der Schlaufe gehalten wird, sind die hierzu in den
beiden Schenkeln der Schlaufe auftretenden Kräfte sehr gering und können überdies durch entsprechende
Ausbildungen der Rolle so gering wie gewünscht gemacht werden. Die in der Schlaufe gehaltene Rolle
zieht also die Schlaufe kaum nennenswert stramm und dient mehr der Führung der Schlaufe als der Erhöhung
der Warenbahnspannung in derselben.
Wenn nun in einer bestimmten Schlaufe eine Verlängerung eintritt und die im unteren Scheitel
der Schlaufe befindliche Rolle an der unteren Grenze -ihres Höhenverlagerungsbereiches angekommen
ist, geht das geringe Gewicht der unteren Rolle auf den Grenzanschlag über und wird die Warenbahn in der
copy Λ
Schlaufe auch von diesem geringen Gewicht noch entlastet.
Dadurch wird auch der Druck, der die Warenbahn auf der in Warenbahnlaufrichtung vorangehenden
oberen Rolle aufliegt, verringert. Dies wiederum führt zu einer Art Aquaplaningeffekt am Umfang der
betreffenden oberen Walze und zu einer verringerten Mitnahme der Warenbahn. Die folgende Schlaufe erfährt
dadurch einen geschwächten Nachschub, wodurch sie sich verkürzt und die untere Rolle von dem unteren
Grenzanschlag abhebt. Das geringe, in der Flüssigkeit verbleibende Gewicht der unteren Rolle
wird dann wieder von den Schlaufenschenkeln aufgenommen, wodurch sich der Druck der Warenbahn auf die
vorangehende obere Rolle und damit der Mitnahmeeffekt verstärken und wieder mehr Warenbahn in die
Schlaufe geliefert wird. Möglicherweise hängt dies damit zusammen, daß die zwischen der voreilenden
oberen Walze und der Warenbahn gebildete Flüssigkeitsschicht in ihrer Dicke verringert und die Warenbahn der Oberfläche der Rolle stärker angenähert
wird. an der anhaftende Flüssigkeit mitgeführt wird, und sich ein Geschwindigkeitsgefälle in der
Flüssigkeit von der Umfangsgeschwindigkeit der Rolle bis hin zur Geschwindigkeit der die Rolle
umschlingenden Warenbahn ergibt.
Es pendelt sich auf diese Weise eine sehr gleichmäßige und sehr' geringe Spannung in der Warenbahn
ein. Versuche haben gezeigt, daß der Effekt in der Praxis überraschend gut funktioniert und
sogar eine ausgeprägte Bereithaltewirkung eintritt, d.h. etwa in die Vorrichtung einlaufende Falten
glätten sich beim Durchlaufen der Vorrichtung von selbst aus.
Um die Flüssigkeitsgleitschicht zwischen den voreilenden oberen Rollen und der Warenbahn zu erzeugen,
ist es notwendig, daß· die oberen Rollen ganz unterhalb des Flüssigkeitsspiegels sich befinden.
EPOCOPY ill
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Das Merkmal a) ist also für die Erzielung des erfindungsgemäßen Effekts integrierend. Zwar funktioniert
der Transport im Prinzip auch bei oberhalb des Flüssigkeitsspiegels befindlichen oberen Rollen,
doch sind die dann auftretenden Mitnahmekräfte bei
unmittelbar auf Rollenoberfläche anhaftender Warenbahn viel größer und kann von einer spannungsarmen
Förderung nicht mehr gesprochen werden.
Wenn auch das Merkmal a) für sich genommen bekannt ist. so hat es doch innerhalb der Merkmalsgesamtheit des Kennzeichens des Anspruchs 1 seine
besondere Wirkung.
Natürlich können die oberen Rollen sämtlich einen separaten Antrieb aufweisen, doch ist aus
ökonomischen Gründen der gemeinsame Antrieb nach Anspruch 2 zu bevorzugen.
Für diesen Antrieb kann gemäß Anspruch 3 auch der Motor der Zuführvorrichtung oder der Abzugsvorrichtung
herangezogen werden, wobei sich auf einfache Weise, z.B. in Gestalt eines bestimmten
Übersetzungsverhältnisses eine vorgegebene Voreilung einstellen läßt.
Die Ausgestaltung nach Anspruch 4 dient dazu, die äußeren Antriebe an die Förderverhältnisse in
der Vorrichtung anpassen zu können. Wenn beispielsweise die unteren Rollen dauernd auf den unteren
Grenzanschlägen sitzen bleiben, muß dafür gesorgt werden, daß mehr Ware aus der Vorrichtung abgezogen
wird.
In einer ersten Ausführungsform nach Anspruch 5 können die oberen und/oder unteren Rollen glatt
sein. Gemäß Anspruch 6 können sie allerdings auch ein Oberflächenrelief aufweisen, welches so ausgebildet
sein kann, daß der Mitnahmeeffekt über' eine Flüssigkeitsschicht zwischen der oberen Rolle und
der Warenbahn aufrechterhalten bleibt.
EPO COPY
Anspruch 7 gibt eine praktische Ausführungsform
der Rollen wieder. Durch Bemessung der Wandstärke und/oder der Endscheiben der Rollen im Verhältnis
zu dem den Auftrieb bestimmenden Volumen kann das spezifische Gewicht der Rollen eingestellt werden,
und damit auch die Spannung, die sie auf die Schenkel einer vertikalen Schlaufe der Warenbahn
ausüben, wenn sie in dieser getragen werden.
Für das spezifische Gewicht der Rollen kommt ein Wert im Bereich von 1,01 und 1,20 g/cm3 in Betracht.
Die Praxis hat gezeigt, daß eine Voreilung der Umfangsgeschwindigkeit der oberen Walzen gegenüber
der Warenbahn von 1 bis 2.0 % zweckmäßig ist (Anspruch 9) .
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im vertikalen Längsschnitt schematisch
dargestellt.
Die als Ganzes mit 10 bezeichnete Vorrichtung umfaßt einen Behälter 1 , in welchem eine Flüssigkeit
2. z.B. heißes Wasser, eine Waschflüssigkeit, eine Imprägnierflüssigkeit, eine Lauge oder dergleichen,
bis zu einem Flüssigkeitsspiegel 3 enthalten ist. Die Warenbahn 4 wird durch eine Zuführvorrichtung
5 dem Behälter 1 zugeführt, die einen Motor 6 aufweist, der auf die untere Walze 7 eines
Quetschwalzenpaares 8 wirkt, durch dessen Fuge , die Warenbahn 4 hindurch- und in den Behälter 1 eingeleitet
wird.
Am gegenüberliegenden Ende des Behälters 1 ist eine Abzugseinrichtung 9 vorgesehen, deren Motor 11
auf die untere Walze 12 eines Quetschwalzenpaares 13 wirkt, durch dessen Fuge die Warenbahn 4 hindurchgeleitet
ist und welches die Warenbahn 4 aus dem Behälter 1 herauszieht.
In dem Behälter 1 sind obere Rollen 14 und untere Rollen 15 angeordnet. Die oberen Rollen 14 sind
EPO COPY
mit ihren Achsen in einer horizontalen Ebene so gelegen, daß sie sich ganz unterhalb des Flüssigkeitsspiegels
3 befinden. Die oberen Rollen 14 haben alle den gleichen Durchmesser, sind fest gelagert
und über Ketten 16 drehzahlverbunden, so daß sie von dem Antriebsmotor 17 und die Kette 18 gemeinsam
drehzahlstarr und mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit
antreibbar sind. Der Umfang der oberen Rollen 14 ist in dem Ausführungsbeispiel glatt, kann aber
auch ein mitnahmeförderndes Relief etwa in Gestalt einiger weniger über den Umfang verteilter flacher
Längsrippen aufweisen.
Die unteren Rollen 15 befinden sich mit ihren Achsen in ihrer untersten Stellung, in welchem sie
mit den Achszapfen auf nur schematisch angedeuteten Grenzanschlägen 19 aufliegen, ebenfalls im wesentlichen
in einer horizontalen Ebene. Die unteren Rollen 15 können sich aber, wie durch den Pfeil 20
und die gestrichelt wiedergegebene obere Grenzstellung 21 der Sollen 15 angedeutet, in einem Höhenverlagerungsbereich
22 in entsprechenden, nicht wiedergegebenen Führungen vertikal unabhängig voneinander
verlagern.
Die unteren Rollen bestehen aus dünnwandigen Rohren aus korrosionsfestem Blech mit ebensolchen
Endscheiben, die einen dichten Innenraum abschließen, so daß das Gewicht der unteren Rollen 15 teilweise
durch den Auftrieb ausgeglichen wird und die unteren Rollen 15 in der Flüssigkeit 2 nur noch ein
spezifisches Gewicht aufweisen, das beispielsweise etwa 10 % über dem der Flüssigkeit 2 liegt.
Die unteren Rollen 15 sind horizontal gegenüber den oberen Rollen 14 Versetzt, so daß die Warenbahn
4, wenn sie abwechselnd über obere und untere Rollen 14, 15 geleitet wird, in der aus der Zeichnung
ersichtlichen Weise vertikale Schlaufen bildet. Wenn die unteren Rollen 15 im unteren Scheitel ei-
EPO COPY
ner vertikalen Schleife getragen werden, die unteren Rollen 15 also nicht auf den unteren Grenzanschlägen
19 aufliegen, ist die durch das verbleibende Gewicht der unteren Rollen 15 erzeugte Spannung in den
Schenkeln der vertikalen Schlaufe der Warenbahn 4 nur sehr gering.
Die Zuführeinrichtung 5 , die Abzugseinrichtung
9 und der Antrieb 17 der oberen Rollen 14 sind so aufeinander abgestimmt, daß die oberen Rollen 14
gegenüber der Warenbahn eine Voreilung von beispielsweise 10/4 aufweisen. Da die oberen Rollen 14
sich ganz unterhalb des Flüssigkeitsspiegels 3 befinden und die Warenbahn 4 in der Flüssigkeit 2
praktisch schwebt und auch das Gewicht der unteren Rollen 15 nur eine geringe Spannung erzeugt, liegt
die Warenbahn 4 auf den oberen Rollen 14 nur mit einem geringen Druck an. Dieser Druck reicht aber
aus, um die durch die Voreilung der oberen Rollen
14 zwischen dieser und der Warenbahn gebildete Flüssigkeitsgleitschicht dünner werden zu lassen
und den Mitnahmeeffekt einer bestimmten oberen Rolle 14 zu erhöhen. Es wird dadurch in die nachfolgende
Schlaufe die Warenbahn hineingeliefert, die die Schlaufe verlängert und die untere Rolle 15 absinken
läßt, bis sie auf den unteren Grenzanschlägen 19 zur Anlage kommt. Dadurch wird die vertikale
Schlaufe auch noch von der Spannung durch das Gewicht der unteren Rolle 15 befreit und lockert sich
der Druck, unter dem die Warenbahn 4 auf der vorangehenden oberen Rolle 14 anliegt. Dadurch wird die
dortige Flüssigkeitsgleitschicht dicker und der Mitnahmeeffekt geringer, so daß durch die Abzugswirkung der folgenden oberen Rolle 14 sich die vertikale
Schlaufe wieder verkürzt und die untere Rolle
15 wieder von dem unteren Grenzanschlag 19 abhebt. Auf diese Weise stellt sich ein Gleichgewicht ein,
bei welchem die Warenbahn in dem ganzen' in dem Be-
EPOCOPV
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hälter 1 befindlichen Abschnitt eine gleichmäßige
und sehr geringe Spannung erfährt.
Wenn sich die Warenbahn 4 in der Flüssigkeit 2 längt oder kürzt, kann bei gleicher Geschwindigkeit
der Zuführvorrichtung 8 und der Abzugsvorrichtung 9 es dazu kommen, daß alle unteren Rollen 15 auf den
unteren Grenzanschlägen 19 aufsitzen und die Schlaufen schlaff werden bzw. alle unteren Rollen
15 die oberen Grenzen der Höhenverlagerungsbereiche 22 erreichen und die Warenbahnspannung in dem Behälter
1 ansteigt. Um dies zu verhindern, können geeignete Schalteranordnungen 23 vorgesehen sein,
die in einem solchen Fall die Arbeitsgeschwindigkeit der Zuführvorrichtung 8 und/oder der Abzugsvorrichtung
9 beeinflussen.
EPO COPY
Claims (9)
- Eduard Küsters Maschinenfabrik
4150 KrefeldPatentansprüche1 . Vorrichtung zur spannungsarmen Verweilbehandlung von Warenbahnen in einer Flüssigkeit, mit einem die Flüssigkeit enthaltenden Behälter t in welchem eine obere und eine untere Reihe voneinander parallelen Rollen vorgesehen sind, über welche die Warenbahn abwechselnd geführt ist und von denen die Rollen der oberen Reihe in der Nähe der Wandung des Behälters drehbar jedoch feststehend gelagert und angetrieben sind, wobei die Warenbahn einen schlupfaufweisenden Vortrieb erhält, und mit einer Zuführvorrichtung und einer Abzugsvorrichtung für die Warenbahn, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:a) Alle Rollen (14, 15) befinden sich ganz unter dem Flüssigkeitsspiegel (3);b) Die oberen Rollen (14) sind schlupffrei mit untereinander gleicher, über der Vorlaufgeschwindigkeit der Warenbahn (4) liegender Umfangsge-. schwindigkeit angetrieben;c) Die Rollen (15) der unteren Reihe weisen ein spezifisches Gewicht auf, welches geringfügig ober-EPO COPYhalb des spezifischen Gewichts der Flüssigkeit (2) liegt;d) Die unteren Rollen (15) sind in einem nach unten begrenzten Bereich (22) höhenverlagerbar geführt. - 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Rollen (14) gemeinsam angetrieben sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der. Antrieb der oberen Rollen (14) durch die Motoren (6, 11) der Zuführvorrichtung (8) oder der Abzugsvorrichtung (9) erfolgt.
- 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Regelvorrichtung (29) vorgesehen ist, mittels deren bei Erreichen der unteren oder der oberen Grenze des Höhenverlagerungsbereichs (22) mindestens einer der unteren Rollen (15) der Antrieb der oberen Rollen (14) und/oder der Zuführvorrichtung (8) und/oder der Abzugsvorrichtung (9) derart verstellbar ist, daß die untere Rolle (15) in den Höhenverlagerungsbereich (22) zurückgeführt wird.
- 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen und/oder unteren Rollen (14, 15) glatt sind.
- 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet. daß die oberen und/oder unteren Rollen (14, 15) ein Oberflächenrelief aufweisen .
- 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Rollen (15) als geschlossene Hohlkörper aus Blech ausgebildet sind, deren Volumen im Verhältnis zum Gewicht so gewählt ist. daß ihr spezifisches Gewicht wenig über dem der Flüssigkeit (2) liegt.CCPY
- 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 -7, dadurch gekennzeichnet, daß das spezifische Gewicht der unteren Rollen (14) zwischen 1,01 und 1,20 g/cm3 liegt.
- 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Voreilung der Umfangsgeschwindigkeit der oberen Rollen (14) gegenüber der Warenbahn (4) 1 bis LD % beträgt.EPOCOPY
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3415677A DE3415677C2 (de) | 1984-04-27 | 1984-04-27 | Vorrichtung zur spannungsarmen Verweilbehandlung von Warenbahnen in einer Flüssigkeit |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3415677A DE3415677C2 (de) | 1984-04-27 | 1984-04-27 | Vorrichtung zur spannungsarmen Verweilbehandlung von Warenbahnen in einer Flüssigkeit |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3415677A1 true DE3415677A1 (de) | 1985-10-31 |
| DE3415677C2 DE3415677C2 (de) | 1986-05-07 |
Family
ID=6234484
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3415677A Expired DE3415677C2 (de) | 1984-04-27 | 1984-04-27 | Vorrichtung zur spannungsarmen Verweilbehandlung von Warenbahnen in einer Flüssigkeit |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3415677C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5601648A (en) * | 1992-08-07 | 1997-02-11 | A. Monforts Gmbh & Co. | Apparatus for applying treating liquor to a traveling textile web |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR785994A (fr) * | 1935-02-21 | 1935-08-23 | Appareil pour la teinture, le blanchiment et le lavage d'articles tissés, en pièces | |
| DE1115211B (de) * | 1960-05-04 | 1961-10-19 | Artos Maschb Dr Ing Meier Wind | Vorrichtung zum Behandeln von bahnfoermigem Textilgut |
| DE1933517A1 (de) * | 1968-07-04 | 1970-02-05 | Masch Fabriek Brugman N V | Vorrichtung zum Behandeln von Bahn- oder Streifenmaterial |
-
1984
- 1984-04-27 DE DE3415677A patent/DE3415677C2/de not_active Expired
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| FR785994A (fr) * | 1935-02-21 | 1935-08-23 | Appareil pour la teinture, le blanchiment et le lavage d'articles tissés, en pièces | |
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| US5601648A (en) * | 1992-08-07 | 1997-02-11 | A. Monforts Gmbh & Co. | Apparatus for applying treating liquor to a traveling textile web |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3415677C2 (de) | 1986-05-07 |
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