DE1115139B - Vorrichtung zum Aufhaengen der Laufradachsen am Fahrgestell von Gleiskettenfahrzeugen - Google Patents
Vorrichtung zum Aufhaengen der Laufradachsen am Fahrgestell von GleiskettenfahrzeugenInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16F—SPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
- F16F1/00—Springs
- F16F1/02—Springs made of steel or other material having low internal friction; Wound, torsion, leaf, cup, ring or the like springs, the material of the spring not being relevant
- F16F1/32—Belleville-type springs
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D55/00—Endless track vehicles
- B62D55/08—Endless track units; Parts thereof
- B62D55/104—Suspension devices for wheels, rollers, bogies or frames
- B62D55/108—Suspension devices for wheels, rollers, bogies or frames with mechanical springs, e.g. torsion bars
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufhängen der Laufradachsen am Fahrgestell von Gleiskettenfahrzeugen
mittels federnd gelagerter, in Fahrtrichtung schwingender Kurbeln, deren Federung so
ausgebildet ist, daß sie eine progressive Federkennlinie aufweist.
Es ist bereits eine Vorrichtung zum Aufhängen der Laufradachsen am Fahrgestell von Gleiskettenfahrzeugen
bekannt, bei der jede der Laufrollen durch in Fahrtrichtung schwingende Kurbeln geführt und
durch Tellerfedern abgefedert ist, wobei die Kurbeln und die Abfederung in einem durch die Radscheibe
der Laufrolle abgedeckten Raum zwischen dieser und der Seitenwand des Fahrzeuges angeordnet sind. Der
Lagerbock der die Rollen tragenden Kurbel befindet sich in diesem Raum. Die Laufrollenführung und die
Abfederung einschließlich der Laufrolle ist als Baugruppe abnehmbar. Die Federung weist jedoch bei
dieser bekannten Ausführung nur eine lineare Kennlinie auf.
Es ist weiterhin auch eine Vorrichtung zum Aufhängen der Laufradachsen am Fahrgestell von Gleiskettenfahrzeugen
bekannt, bei der die Laufrollen in Kurbeln gelagert sind, die sich über Abwälznocken
paarweise gegen außen am Fahrzeug ungeschützt befestigte Blattfederpakete abstützen. Der an jedem
Kurbelarm angeordnete Abwälznocken ist so ausgebildet, daß bei steigendem Laufradhub die Länge der
Federn ab- und damit die Federkraft zunimmt. Die an den Seiten des Fahrzeuges angeordnete Vorrichtung
ist aber nicht gegen Schmutz und Feuchtigkeitseinwirkungen geschützt und deshalb störanfällig.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der obengenannten Art zu
schaffen, die so ausgebildet ist, daß die Federmittel eine progressive Kennlinie aufweisen und die gesamte
Vorrichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeitseinwirkung geschützt ist.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht erfindungsgemäß darin, daß jede Kurbel in an sich bekannter
Weise als zylindrisches, je eine Laufradachse tragendes Federgehäuse ausgebildet ist, in dem in ebenfalls
bekannter Weise sich an einem Ringflansch abstützende, mittels einer am Fahrgestell befestigten Zugstange
beim Anheben der Lauf räder zusammendrückbare Federelemente angeordnet sind und die Zugstange
mit einem am Fahrgestell fest angebrachten Nockenflansch durch Laschen verbunden ist, wobei sich
von einem bestimmten Laufradhub ab die Laschen auf an dem Nockenflansch angeordnete Flächen abstützen
und die Zugstange auf diese Weise einen anderen Aufhängepunkt erhält.
Vorrichtung zum Aufhängen
der Laufradachsen am Fahrgestell
von Gleiskettenfahrzeugen
Anmelder:
Brevets Aero-Mecaniques S. A.,
Genf (Schweiz)
Genf (Schweiz)
Vertreter:
Dr.-Ing. Dr. rer. pol. H. Kirchhoff, Patentanwalt,
Berlin-Dahlem, Löhleinstr. 43
Berlin-Dahlem, Löhleinstr. 43
Beanspruchte Priorität:
Luxemburg vom 29. Juni 1959
Luxemburg vom 29. Juni 1959
Es ist hierbei vorteilhaft, wenn die Laschen der Zugstange am feststehenden Nockenflansch in Ausfräsungen
des letzteren geführt und mittels eines BoI-zens
angelenkt sind. Die Flächen zum Abstützen der Laschen der Zugstange sind hierbei in vorteilhafter
Weise am Grunde der Ausfräsungen des Nockenflansches angeordnet.
Ein weiterer Vorteil ergibt sich dadurch, daß der Lagerbock für die Schwenkachse des Federgehäuses
am Wagenkasten angeflanscht ist und in diesen hineinragt. Das parallel zum Wagenkasten angeordnete
Federgehäuse ist mit einem zu seiner Längsachse senkrechten, zylindrischen Teil ausgerüstet, an dem
die Schwenkachse des Federgehäuses befestigt ist und in den der Nockenflansoh hineinragt. Schließlich ist
es noch von Vorteil, wenn als Federelemente ein Tellerfedernpaket vorgesehen ist, das konzentrisch
zur Zugstange angeordnet ist, und die Zugstange auf dem vom Nockenflansch abgewandten Ende mit Gewinde
zur Aufnahme einer sich auf einem Lagerflansch abstützenden Verstellmutter versehen ist.
Die Ansprüche 2 bis 6 sind echte Unteransprüche, für die nur im Zusammenhang mit Anspruch 1 Schutz
begehrt wird.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
109 708/221
Fig. 1 den Schnitt senkrecht zur Laufradachse eines Gleiskettenfahrzeuges entlang der Linie A-B in Fig. 2
und
Fig. 2 den Schnitt nach der Linie C-D in Fig. 1 in vergrößertem Maßstab.
An dem nicht dargestellten Fahrgestell des Gleiskettenfahrzeuges ist der Lagerbock 1 der Schwenkachse
2 des Federgehäuses 10 mittels des Flansches 7 verschraubt. Die Schwenkachse 2 ist fest mit dem
Flansch 3 des zylindrischen Teiles 9 verbunden, dessen Achse senkrecht zur Längsachse des Federgehäuses
10 steht. Das Innere des letzteren steht mit dem von dem zylindrischen Teil 9 eingeschlossenen Raum in
Verbindung. Die Achse 4 des nicht dargestellten Laufrades ist — wie Fig. 1 zeigt — an der Unterseite
des Federgehäuses 10 befestigt. Die Kurbel ist durch die Schwenkachse 2, den Flansch 3, das Federgehäuse
10 und die Laufradachse 4 gebildet.
Die Schwenkachse 2 ist in dem in das Innere des Wagenkastens des Gleiskettenfahrzeuges hineinragenden
Lagerbock 1 mittels der Kugellager 5 und 6 gelagert. Mit dem Flansch 7 des Lagerbockes 1 ist der
Nockenflansch 8 fest verschraubt und damit auch mit dem Wagenkasten fest verbunden. Der Flansch 3, der
zylindrische Teil 9 und das Federgehäuse 10 können aus einem einzigen Gußstück gefertigt sein.
Wie aus den Fig. 1 und 2 zu erkennen ist, ist an dem feststehenden, vom zylindrischen Teil 9 umgebenen
Nockenflansch 8 ein Bolzen 14 angeordnet, an dem die in Einfräsungen 21 des Nockenflansches 8
eingreifenden Laschen 18 befestigt sind. Über einen Bolzen 19 sind diese Laschen 18 mit der Zugstange
15 verbunden, die in das Innere des Federgehäuses 10 hineinragt. Das in dieses hineinragende Ende der
Zugstange ist mit Gewinde versehen, auf das eine Mutter 16 aufgeschraubt ist, gegen die ein Lagerflansch
17 anliegt. Der hülsenförmige Fortsatz des letzteren ist in die Öffnung des Tellerfedernpakets 11
eingepaßt, welches in dem Federgehäuse 10 konzentrisch zur Zugstange 15 angeordnet ist. Mittels der
Mutter 16 kann die Vorspannung des Tellerfedernpakets 11 verändert werden. Das Tellerfedernpaket 11
stützt sich mit seinem anderen Ende gegen den Ringflansch 12 des Federgehäuses 10 ab. Das letztere ist
nach außen durch den aufschraubbaren Deckel 13 abgeschlossen.
Wenn das nicht dargestellte Laufrad des Kettenfahrzeuges durchfedert, d. h., wenn seine Achse 4 entgegen
dem Uhrzeigersinn um die Schwenkachse 2 geschwenkt wird, wird das Tellerfedernpaket 11 zusammengedrückt,
und zwar auf Grund des Zuges, den die am Bolzen 14 des Nockenflansches 8 angelenkte Zugstange
15 auf den Lagerflansch 17 am Ende der Zugstange 15 ausübt. Federt das Laufrad so weit durch,
daß die Laschen 18 auf den Flächen 20 des Nockenflansches 8 zur Auflage kommen, dann ist nicht mehr
der Bolzen 14, sondern der Bolzen 19 der Anlenkpunkt der Zugstange 15. Hierdurch verändert sich die
Größe des wirksamen Hebelarms, und die Federkennlinie wird steller, da nunmehr die Entfernung des Anlenkpunktes
der Zugstange 15 vom Mittelpunkt der Schwenkachse 2 kleiner ist.
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Aufhängen der Laufradachsen am Fahrgestell von Gleiskettenfahrzeugen
mittels federnd gelagerter, in Fahrtrichtung schwingender Kurbeln, deren Federung so ausgebildet
ist, daß sie eine progressive Federkennlinie aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß jede Kurbel
in an sich bekannter Weise als zylindrisches, je eine Laufradachse (4) tragendes Federgehäuse
(10) ausgebildet ist, in dem in ebenfalls bekannter Weise sich an einem Ringflansch (12) abstützende,
mittels einer am Fahrgestell befestigten Zugstange (15) beim Anheben der Laufräder zusammendrückbare
Federelemente (11) angeordnet sind und die Zugstange (15) mit einem am Fahrgestell
fest angebrachten Nockenflansch (8) durch Laschen (18) verbunden ist, wobei sich von einem
bestimmten Laufradhub ab die Laschen (18) auf an dem Nockenflansch (8) angeordnete Flächen
(20) abstützen und die Zugstange (15) auf diese Weise einen anderen Aufhängepunkt (19) erhält.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Laschen (18) der Zugstange
(15) am feststehenden Nockenflansch (8) in Ausfräsungen (21) des letzteren geführt und mittels
eines Bolzens (14) angelenkt sind.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Flächen (20)
zum Abstützen der Laschen (18) der Zugstange (15) am Grund der Ausfräsungen (21) des Nokkenflansches
(8) angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerbock (1) für die
Schwenkachse (2) des Federgehäuses (10) am Wagenkasten angeflanscht ist und in diesen hineinragt.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das parallel zum
Wagenkasten angeordnete Federgehäuse (10) mit einem zu seiner Längsachse senkrechten zylindrischen
Teil (9) ausgerüstet ist, an dem die Schwenkachse (2) des Federgehäuses (10) befestigt
ist und in den der Nockenflansch (8) hineinragt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Federelemente ein Tellerfedernpaket
(11) vorgesehen ist, das konzentrisch zur Zugstange (15) angeordnet ist, und die Zugstange
(15) auf dem vom Nockenflansch (8) abgewandten Ende mit Gewinde zur Aufnahme einer sich auf einem Lagerflansch (17) abstützenden
Verstellmutter (16) versehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 713 283;
schweizerische Patentschrift Nr. 324 110;
USA.-Patentschrift Nr. 2 444 759.
Deutsche Patentschrift Nr. 713 283;
schweizerische Patentschrift Nr. 324 110;
USA.-Patentschrift Nr. 2 444 759.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 708/221 10.61
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR831381A FR1261121A (fr) | 1960-06-28 | 1960-06-28 | Dispositif de suspension pour les galets de roulement des véhicules à chenilles |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1115139B true DE1115139B (de) | 1961-10-12 |
Family
ID=8734389
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1960B0057850 Pending DE1115139B (de) | 1960-06-28 | 1960-05-14 | Vorrichtung zum Aufhaengen der Laufradachsen am Fahrgestell von Gleiskettenfahrzeugen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1115139B (de) |
| FR (1) | FR1261121A (de) |
| LU (1) | LU37366A1 (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH426509A (de) * | 1963-07-05 | 1966-12-15 | Walter Dipl Ing Ruf | Vorrichtung zur Federung und Stossdämpfung der Laufräder von Fahrzeugen, insbesondere von Panzern |
| GB1095580A (de) * | 1964-09-08 | |||
| US3374005A (en) * | 1965-08-26 | 1968-03-19 | Gen Motors Corp | Independent wheel suspension |
| FR3023217B1 (fr) * | 2014-07-03 | 2016-07-22 | Peugeot Citroen Automobiles Sa | Combine de suspension comportant des rondelles elastiques coniques et un amortisseur hydraulique |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE713283C (de) * | 1936-02-27 | 1941-11-05 | Fried Krupp Akt Ges | Federung fuer Fahrzeuglaufwerke, insbesondere von Gleiskettenfahrzeugen |
| US2444759A (en) * | 1943-11-15 | 1948-07-06 | Us Navy | Wheeled vehicle |
| CH324110A (de) * | 1954-07-02 | 1957-08-31 | Porsche System Engineering Ltd | Laufrollenaufhängung an Raupenfahrzeugen |
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0
- LU LU37366D patent/LU37366A1/xx unknown
-
1960
- 1960-05-14 DE DE1960B0057850 patent/DE1115139B/de active Pending
- 1960-06-28 FR FR831381A patent/FR1261121A/fr not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE713283C (de) * | 1936-02-27 | 1941-11-05 | Fried Krupp Akt Ges | Federung fuer Fahrzeuglaufwerke, insbesondere von Gleiskettenfahrzeugen |
| US2444759A (en) * | 1943-11-15 | 1948-07-06 | Us Navy | Wheeled vehicle |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| LU37366A1 (de) | |
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