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DE1114487B - Verfahren zur Herstellung von 6a, 6a-Dichlor-6,7-methylen- und 6a, 6a-Dibrom-6,7-methylenverbindungen von í¸-3-Ketosteroiden der Androstan- und Pregnanreihe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 6a, 6a-Dichlor-6,7-methylen- und 6a, 6a-Dibrom-6,7-methylenverbindungen von í¸-3-Ketosteroiden der Androstan- und Pregnanreihe

Info

Publication number
DE1114487B
DE1114487B DEL33430A DEL0033430A DE1114487B DE 1114487 B DE1114487 B DE 1114487B DE L33430 A DEL33430 A DE L33430A DE L0033430 A DEL0033430 A DE L0033430A DE 1114487 B DE1114487 B DE 1114487B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ether
dibromo
methylene
preparation
solution
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL33430A
Other languages
English (en)
Inventor
Wagn Ole Godtfredsen
Sven Liisberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Leo Pharma AS
Original Assignee
Leo Pharmaceutical Products Ltd AS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Leo Pharmaceutical Products Ltd AS filed Critical Leo Pharmaceutical Products Ltd AS
Publication of DE1114487B publication Critical patent/DE1114487B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J5/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms, e.g. pregnane and substituted in position 21 by only one singly bound oxygen atom, i.e. only one oxygen bound to position 21 by a single bond
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J1/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J7/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Steroid Compounds (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von 6a,6a-Dichlor-6,7-methylen-und 6a,6a-Dibrom-6,7-methylenverbindungen von 44-3-Ketosteroiden der Androstan-und Pregnanreihe Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von A4-3-Ketosteroiden der Androstan- und Pregnanreihe, die durch eine Dichlor- oder Dibrommethylengruppe substituiert sind. Die Struktur der erfindungsgemäß erhaltenen neuen Verbindungen wurde bis jetzt noch nicht aufgeklärt. Das Kohlenstoffatom der Dihalogenmethylengruppe kann entweder mit dem Kohlenstoffatom in Stellung 6 über eine Doppelbindung (vgl. Formell) oder unter Bildung eines 3gliedrigen Ringes mit den Kohlenstoffatomen 6 und 7 verbunden sein (vgl. Formel 1I). In diesen Formeln bedeutet X Chlor oder Brom. Aus Gründen der Übersichtlichkeit sollen die neuen Verbindungen im folgenden gemäß der Formel II benannt werden, allerdings mit der Einschränkung, daß das Ergebnis der Strukturaufklärung die Nomenklatur der Verbindungen ändert. Gemäß der in der Beschreibung gewählten Nomenklatur für diese Verbindungen bedeutet 6 a ein Kohlenstoffatom, das mit den Kohlenstoffatomen 6 und 7 des Steroidgerüstes verbunden ist. Die Verbindungen werden daher als 6 a,6 a-Dichlor- und 6 a,6 a-Dibrom-6,7-methylensteroide bezeichnet.
  • Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Verbindungen sind das 6 a,6 a-Dichlor- und 6 a,6 a-Dibrom-6,7-methylentestosteron und -progesteron sowie Derivate dieser Verbindungen, die verschiedene Substituenten tragen können, z. B. eine Hydroxylgruppe in Stellung 17 oder 21, die gegebenenfalls beide verestert sind, eine Keto- oder Hydroxylgruppe in Stellung 11 und ein Fluor- oder Chloratom in Stellung 9. Ist eine Hydroxylgruppe in Stellung 11 oder 17 vorhanden, so kann sie a- oder ß-orientiert sein.
  • Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Verbindungen sind bisher in der Literatur nicht beschrieben und zeigen überraschende physiologische Wirkung als solche bzw. in Form ihrer Derivate.
  • Gemäß der Erfindung wird ein Enoläther oder ein Ketal eines .j 4-3-Ketosteroids der Androstan- oder Pregnanreihe mit einem Tetrahalogenmethan umgesetzt, bei dem das Halogen entweder Brom oder Chlor und Brom ist.
  • Ist die 3-Ketogruppe als Enoläther oder als Ketalgruppe maskiert, so wird die Doppelbindung zwischen den Kohlenstoffatomen 4 und 5 in die 5(6)-Stellung verlagert. Das Tetrahalogenomethan greift die Doppelbindung zwischen den Kohlenstoffatomen 5 und 6 zur Hauptsache unter Bildung eines 6-Trihalogenomethylderivates an. Diese Verbindungen sind mehr oder weniger instabil und wandeln sich langsam in die gewünschten 6 a,6 a-Dihalogenderivate um. Die Umwandlung erfolgt schneller in Gegenwart eines Säureakzeptors. In manchen Fällen ist es möglich, das 6-Trihalogenomethylderivat aus der Reaktionsmischung zu isolieren.
  • Im allgemeinen verläuft die Umsetzung der in Frage kommenden Steroide mit dem Tetrahalogenomethan langsam bei Zimmertemperatur, zumindest wenn man die Reaktionsmischung diffusem Tageslicht aussetzt. Die Reaktion wird beträchtlich beschleunigt mit Licht der Wellenlänge zwischen 2000 und 8000 Angström. Zur Bestrahlung kann eine gewöhnliche Glühbirne oder eine Quarzquecksilberlampe geeigneter Größe verwendet werden.
  • Darüber hinaus wurde festgestellt, daß die Reaktion durch Säureakzeptoren, wie Collidin oder Pyridin, durch organische Peroxyde oder mit Hilfe von Magnesiummetall in der Reaktionsmischung katalysiert werden kann.
  • Die Reaktion wird vorzugsweise durch Auflösen des Enoläthers oder Ketals der Steroidverbindung im Tetrahalogenomethan oder in einer Mischung des Tetrahalogenomethans mit einem inerten Lösungsmittel geeigneten Siedepunkts, wie Dioxan, durchgeführt.
  • Eine andere Durchführungsform besteht darin, daß man den Säureakzeptor, d. h. die Base, als Lösungsmittel oder in Mischung mit einem inerten Lösungsmittel verwendet.
  • In beiden Fällen wird die Reaktion zweckmäßigerweise durch Erhitzen der Mischung unter Rückfluß zum Sieden bei Temperaturen zwischen 50 und 150° C, gegebenenfalls unter Bestrahlung der Reaktionsmischung oder durch Verwendung einer der erwähnten Katalysatoren durchgeführt.
  • Nach Beendigung der Reaktion wird die Masse im Vakuum zur Trockene eingedampft. In vielen Fällen läßt sich die gewünschte Substanz durch Umkristallisation des Rückstandes rein erhalten. In anderen Fällen ist es zweckmäßig, den Rückstand in inerten Lösungsmitteln zu lösen, die Verunreinigungen, z. B. durch Adsorption, Chromatographie usw., zu entfernen und die gewünschte Verbindung aus dem Eluat zu isolieren.
  • Einige der 3-Äthyläther der Enolverbindungen der _14-3-Ketosteroide sind bisher in der Literatur nicht beschrieben. Sie können auf die gleiche Weise wie derAndrosten-4-dion-3,17-äthylenoläther-3 hergestellt werden, dessen Darstellung in Berichte der Deutschen Chemischen Gesellschaft, 71, S.1769 (1938), geschildert ist.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren wird durch die folgenden Beispiele näher erläutert.
  • Beispiel 1 Herstellung von 6-Tribrommethyltestosteron Al. 31,6 g Testosteron-3-äthylenoläther in 250 ml frisch destilliertem 2,4,6-Collidin wurden mit 66,4 g Tetrabrommethan versetzt. Nach 48stündigem Stehenlassen bei Zimmertemperatur wurde die aus der Additionsverbindung von Collidinhydrobromid und Tetrabrommethan bestehende Fällung abfiltriert.
  • Das Filtrat wurde unter Rühren auf eisgekühlte verdünnte Salzsäure gegossen und das hierbei ausfallende kristalline 6-Tribrommethyltestosteron abfiltriert, mit Äther und mit Methanol gewaschen und bei Zimmertemperatur getrocknet. Ausbeute 45 g; Fp. 215 bis 216° C (Zersetzung). Das UV-Spektrum wies ein Absorptionsmaximum bei 238 m« (a = 12900) auf. Im IR-Spektrum in Chloroform trat ein Maximum bei 1600 und 1672 c10-1 auf.
  • Berechnet C44,5519/&, 1-15,05,1/o, Br 44,47%.; gefunden C 44,60%, H 5,19%, Br 44,32%. A.2. 3,16g Testosteron-3-äthylenoläther, in Propylenoxyd gelöst, wurden mit 3,32g Tetrabrommethan versetzt und die Lösung dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt. Nach kurzer Zeit schieden sich aus der Lösung Kristalle ab. Nach 5stündigem Stehenlassen bei Zimmertemperatur wurden die Kristalle gesammelt und mit Äther gewaschen. Ausbeute 1,9 g; Fp. 213 bis 216° C. Das Produkt war mit dem vorstehend erhaltenen Produkt identisch.
  • Bi. Herstellung von 6 a,6 a-Dibrom-6,7-methylentestosteron 5,39 g des nach Beispiel 1, A erhaltenen 6-Tribrommethyltestosterons in 100 ml Pyridin wurden auf dem Dampfbad 30 Minuten erhitzt. Nach dem Abkühlen wurde Wasser zugegeben und die kristalline Fällung gesammelt und aus Äthanol umkristallisiert. Ausbeute 4,05 g; Fp. 230 bis 231° C. Ein Analysenpräparat, das nach weiterer Umkristallisation aus Äthanol erhalten wurde, zeigte einen Schmelzpunkt von 232 bis 233° C; [a] ö° = -f-210°. @"ax 250 10u, (f = 10 400); IR-Spektrum in KBr: 1578, 1607 und 1660 cm-'.
  • Berechnet C 52,42%, H 5,72%, Br 34,88"/o; gefunden C52,170/9, H 5,72%, Br 34,88%. Bz. Herstellung von 6 a,6 a-Dibrom-6,7-methylentestosteronacetat Zu einer Lösung von .5,7 g des nach Beispiel 1, A erhaltenen 6-Tribrommethyltestosterons in 65 ml trockenem Pyridin wurden 20 ml Essigsäureanhydrid gegeben. Nach -Stehenlassen über Nacht bei Zimmertemperatur wurde die Mischung auf 500 ml Wasser gegossen. Die ausgefallenen Kristalle wurden abfiltriert und aus Äthanol umkristallisiert. Ausbeute 5,1 g, Fp. 168 bis 169° C; [a] ö = -f-180°; IR-Spektrum: 1570, 1605, 1672 und 1723 c10-1.
  • Berechnet C 52,81-1/o, H 5,64%, Br 31,95°/o; gefünden C 52,99"/o, H 5,78%" Br 31,98%. Beispiel 2 Herstellung von 6 a,6 a-Dibrom-6,7-methylentestosteron 9,5 g Testosteron-3-äthylenoläther, in 165 ml Chloroform gelöst, wurden mit 9,6 g Tetrabrommethan versetzt. Die Lösung wurde 20 Stunden am Rückfiuß zum Sieden erhitzt und während dieser Zeit mit einer 500-W-Glühbime (3800° Kelvin) bestrahlt. Hierauf wurde die Lösung im Vakuum zur Trockene eingedampft und der Rückstand mit 30 ml Äthanol digeriert; die hierbei sich bildenden Kristalle wurden abfiltriert und aus Äthanol umkristallisiert. Ausbeute 5,4 g, Fp. 229 bis 230° C. A,nax 250 10N, (a = 10 400); [a] ö = + 210° (in Chloroform).
  • Berechnet C 52,411%, H 5,71%, Br 34,880/"; gefunden C 52,37"/o" H5,760/9, Br 34,880/a. Durch 2stündiges Erhitzen der Reaktionsmischung am Rückfluß wurden aus 9,5 g Ausgangsmaterial nur 4,9 g Produkt erhalten.
  • Beispiel 3 Herstellung von 6 a,6 a-Dibrom-6,7-methylentestosteron 3,3g 3-Athylendioxytestosteron wurden in 50m1 Chloroform und 3,3 g Tetrabrommethan gelöst. Die Lösung wurde 20 Stunden am Rückfluß zum Sieden erhitzt und während dieser Zeit mit einer 250-W-Glühbirne bestrahlt. Die Reaktionsmischung wurde auf die gleiche Weise, wie im Beispiel 2 beschrieben, aufgearbeitet. Ausbeute 920 mg, Fp. 229 bis 230' C. Beispiel 4 A. Herstellung von 6a,6 a-Dibrom-6,7-methylentestosteron 3.2 g Testosteron-3-äthylenoläther in 50 ml Dioxan wurden mit 3,3 g Tetrabrommethan versetzt und 2 Stunden unter Bestrahlung mit einer 500-W-Lampe (3800° Kelvin) am Rückfluß zum Sieden erhitzt. Hierauf wurde die Lösung im Vakuum zur Trockene eingedampft und der Rückstand mit 10 ml Methanol digeriert. Die Kristalle wurden abfiltriert und aus Äthanol umkristallisiert. Ausbeute 1,6 g, Fp. 228 bis 230° C.
  • Das Verfahren wurde mit den gleichen Substanzmengen wiederholt, jedoch wurde statt Dioxan Tetrachlorkohlenstoff verwendet. Es wurden 920 mg der gewünschten Dibromverbindung erhalten.
  • B. Herstellung des 17-Acetates des 6 a,6 a-Dibrom-6,7-methylentestosterons 3 g 6 a,6 a-Dibrom-6,7-methylentestosteron, in 20 ml wasserfreiem Pyridin gelöst, wurden mit 10 ml Essigsäureanhydrid versetzt und 24 Stunden bei Zimmertemperatur stehengelassen. Hierauf wurde die Lösung im Vakuum zur Trockene eingedampft und der Rückstand aus Äther-Petroläther umkristallisiert. Ausbeute 2,9 g, Fp. 159 bis 161' C; [a] ö = + 194° (in Chloroform). Das gleiche Acetat wurde auch aus dem 3-Äthylenoläther des Testosteronacetates auf die im Beispiel 2 beschriebene Weise bereitet. Beispiel 5 A. Herstellung von 6-Trichlormethyltestosteron 20 g Testosteron-3-äthylenoläther in 60 ml Dioxan und 5 ml Pyridin wurden mit 10 ml Trichlorbrommethan versetzt und bei Zimmertemperatur 20 Stunden stehengelassen. Nach dem Abfiltrieren wurde das Filtrat auf eine große Menge Wasser gegossen. Hierbei schied sich die Substanz als Öl ab, das, nach dem Abdekantieren mit Äther digeriert, kristallisierte. Ausbeute 12,5 g; Fp. 212 bis 2l5° C (Zersetzung). @max 242 mg (f = 12500).
  • Berechnet C 59,19%, H 6,7011/o, Cl 26,21%; gefunden C 59,8711/o, H 6,8411/o, Cl 26,90%. B. Herstellung von 6 a,6 a-Dichlor-6,7-methylentestosteron 10g Trichlormethyltestosteron in 150m1 Pyridin wurden auf dem Dampfbad 30 Minuten erhitzt. Nach dem Abkühlen wurde Wasser zugegeben. Durch Reiben mit einem Glasstab an der Gefäßwand wurde die Substanz schließlich zur Kristallisation gebracht. Nach dem Umkristallisieren wurden 7,6 g Substanz vom Fp. 208 bis 210° C erhalten; [a] ö = -f-264°. 7"iax 246 mg (F = 10400). Berechnet C65,030/9, H 7,0819/o, C1 19,19%; gefunden C 65,15%, 1-17,20%, c119,23,1/0. Beispiel 6 Herstellung von 6a,6 a-Dichlor-6,7-methylentestosteron 3,2 g Testosteron-3-äthylenoläther in 50 ml Chloroform und 2,6m1 Dichlordibrommethan wurden am Rückfluß 20 Stunden zum Sieden erhitzt und hierbei mit einer 500-W-Lampe (3800° Kelvin) bestrahlt. Hierauf wurde die braune Lösung im Vakuum auf dem Dampfbad zur Trockene eingedampft und der fettige Rückstand mit 25 ml Äther digeriert. Nach 1stündigem Stehen wurde das feste Material abfiltriert und in einer möglichst geringen Menge Methanol gelöst. Die Lösung wurde bei 0° C stehengelassen. Hierbei schieden sich Kristalle aus, die abfiltriert und getrocknet wurden. Ausbeute 2,0 g; Fp. 210 bis 211° C.
  • Durch Verdampfung der methanolischen Mutterlauge und Umkristallisation des Rückstandes aus Äther konnte Testosteron vom Fp. 150 bis 152° C wiedergewonnen werden.
  • Beispiel 7 Herstellung von 6a,6 a-Dichlor-6,7-methylentestosteron 3,3 g 3-Äthylendioxytestosteron in 50 ml Trichlorbrommethan wurden 2 Stunden am Rückfluß zum Sieden erhitzt und hierbei mit einer 250-W-Lampe (2800° Kelvin) bestrahlt. Hierauf wurde die Lösung im Vakuum zur Trockene eingedampft und der Rückstand, wie im Beispiel 6 beschrieben, aufgearbeitet. Ausbeute 2,2 g; Fp. 209 bis 210° C. Etwas Testosteron konnte aus der Mutterlauge wiedergewonnen werden.
  • Wurde die Reaktionsmischung 20 Stunden statt 2 Stunden am Rückfluß zum Sieden erhitzt, so betrug die Ausbeute aus 3,3g Testosteron-3-ketal 2,4g.
  • Aus 3,3 g Testosteron-3-ketal in 50 ml Trichlorbrommethan, bei Zimmertemperatur 24 Stunden aufbewahrt, wurden 470 mg der gleichen Verbindung erhalten.
  • Bei 24stündiger Bestrahlung der gleichen Lösung bei 18° C mit UV-Licht fielen 800 mg des gewünschten Produktes an. Beispiel 8 Herstellung von 6a,6 a-Dichlor-6,7-methylentestosteron 3,3g Testosteron-3-ketal in 50 ml Trichlorbrommethan wurden mit 250 mg Benzoylperoxyd versetzt und die Mischung im Dunkeln 5 Stunden auf 100° C auf dem Dampfbad erhitzt. Nach dem Eindampfen der Reaktionsmischung und Aufarbeitung des Rückstandes, wie im Beispiel 6 beschrieben, fielen 1,1 g der gewünschten Substanz vom Fp. 210 bis 211°C an. Beispiel 9 Herstellung von 6a,6 a-Dichlor-6,7-methylentestosteron 3,3g Testosteron-3-ketal in 50m1 Trichlorbrommethan wurden mit 200 mg Magnesiumspänen (für Grignard-Reaktionen) versetzt und 5 Stunden im Dunkeln unter Rühren auf 100°C erhitzt. Hierauf wurde das Magnesium abfiltriert und die Lösung zur Trockene eingedampft. Der fettige Rückstand wurde, wie im Beispiel 6 beschrieben, aufgearbeitet. Ausbeute 1,1 g; Fp. 209 bis 210e C.
  • Beispiel 10 Herstellung von 6 a,6 a-Dibrom-6,7-methylen 17,#,-methyltestosteron 12 g des 3-Äthylenoläthers des 17a-lbiethyltestosterons in 65 ml wasserfreiem Dioxan und 4 ml wasserfreiem Pyridin wurden mit 12 g Tetrabrommethan versetzt und die Lösung unter Bestrahlung mit einer 250-W-Lampe 2 Stunden am Rückfluß zum Sieden erhitzt. Nach dem Abkühlen wurde von ungelösten Stoffen abfiltriert und das Filtrat im Vakuum zur Trockene eingedampft. Der Rückstand wurde in 5 ml wasserfreiem Äthanol gelöst und Hexan bis zur Fällung zugegeben. Ausbeute 8 g; Fp. 194 bis 195° C. @rnac 251 mu (F = 10600).
  • Beispiel 11 Herstellung von 6a,6 a-Dibrom-6,7-methylen-19-nortestosteronacetat Diese Verbindung wurde analog dem 6 a,6 a-Dibrom-6,7-methylentestosteron erhalten, wobei nach Verfahren AI des Beispiels 1 zur Herstellung des intermediären 6-Tribrommethylderivates gearbeitet wurde. Dieses wurde ohne weitere Reinigung in 350/riger Ausbeute durch Erhitzen in Pyridin, wie im Beispiel 1, B, beschrieben, in die gewünschte Verbindung umgewandelt. Nach Umkristallisation aus Methanol zeigte die Substanz einen Fp. von 146 bis 147° C; 250 mu (F = 13 900).
  • Berechnet C 51,86%, H 5,3811/o, Br 32,86%; gefunden C51,930/9, H 5,38%-, Br 32,79%. Beispiel 12 Herstellung des 6 a,6 a-Dichlor-6,7-methylenprogesterons 3,4 g Progesteron-3-äthylenoläther in 75 ml Chloroform und 2,4 g Dichlorbrommethan wurden 4 Stunden unter Bestrahlung mit einer 500-W-Lampe (3800° Kelvin) am Rückfluß zum Sieden erhitzt. Hierauf wurde die Lösung im Vakuum zur Trockene eingedampft, der fettige Rückstand in 50 ml Äther gelöst, die Lösung an einer 10 cm langen Aluminiumoxydsäule von 2 cm Durchmesser chromatographiert und mit 500 ml Äther eluiert. Die ätherische Lösung wurde zur Trockene eingedampft und der Rückstand aus Äthanol umkristallisiert. Ausbeute 1,65 g; Fp. 168 bis 170' C; 246 mu (e = I1000).
  • Berechnet C 66,83e/01 H 7,11%, C117,900;0; gefunden C67,090/9, H7,210/&, Cl 17,86%. Beispiel 13 Herstellung von 6 a,6 a-Dichlor-6,7-methylenprogesteron 4,0 g Progesteron-3,20-diäthylenglykolketal in 75 ml Trichlorbrommethan wurde unter Bestrahlung mit einer 500-W-Lampe (3800' Kelvin) 2 Stunden am Rückfluß zum Sieden erhitzt. Hierauf wurde die Reaktionsmischung im Vakuum zur Trockene eingedampft, der Rückstand in 100 ml Aceton gelöst; zur Abspaltung der 20ständigen Ketalgruppe wurden 10 ml 8%ige Schwefelsäure zugegeben und die Lösung 1 Stunde am Rückffuß zum Sieden erhitzt. Hierauf wurde der größte Teil des Acetons abdestilliert, die Lösung mit 500 ml Äther verdünnt, dreimal mit je 200 ml Wasser gewaschen, mit Natriumsulfat getrocknet und hierauf zur Trockene eingedampft. Nach Umkristallisation aus Methanol wurden 450 mg der gewünschten Substanz mit einem Fp. von 166 bis 170° C erhalten.
  • Beispiel 14 Herstellung von 6 a,6 a-Dibrom-6,7-methylenprogesteron 34,2 g Progesteron-3-äthylenoläther in 200 ml wasserfreiem Dioxan und 16,1 ml Pyridin wurden mit 66,4 g Tetrabrommethan versetzt und die Lösung 24 Stunden bei Zimmertemperatur stehengelassen.
  • Eine kristalline Fällung, die das Additionsprodukt von 1 Mol Pyridinhydrobromid und 1 Mol Tetrabrommethan darstellte, wurde abfiltriert und das Filtrat 3 bis 4 Stunden auf dem Dampfbad erhitzt. Nach dem Abkühlen wurde die zur Hauptsache aus Pyridinhydrobromid bestehende Fällung abfiltriert, das Filtrat mit 500 ml Äther verdünnt, sorgfältig mit Wasser gewaschen, getrocknet und hierauf das Lösungsmittel im Vakuum abgezogen. Der Rückstand kristallisierte beim Versetzen mit Methanol. Nach dem Umkristallisieren aus Methanol fiel das gewünschte Produkt in 36o/oiger Ausbeute an. Fp. 201 bis 202° C; [a] ö = r 242°; 7"tU,. 250 mu (,- = 9750); Schulter bei 285 mu (a = 5600). Das IR-Spektrum in Chloroform zeigte Banden bei 1570, 1622, 1678 und 1700 cm-'.
  • Berechnet C 54,56%, H 5,830/G, Br 33,01%; gefunden C 54,4811/o, H 5,821/e, Br 32,95%. Beispiel 15 Herstellung von 6 a,6 a-Dibrom-6,7-methylenprogesteron 12 g Progesteron-3-äthylenoläther, in 300 ml Chloroform gelöst und mit 11,5 g Tetrabrommethan versetzt, wurden 4 Stunden unter Bestrahlung mit einer 500-W-Lampe (3800° Kelvin) am Rückfluß zum Sieden erhitzt. Hierauf wurde die Lösung im Vakuum zur Trockene eingedampft, der Rückstand in 200 ml Äther aufgenommen, die Lösung an einer Aluminiumoxydsäule von 15 cm Länge und 3 cm Durchmesser chromatographiert und mit 11 Äther eluiert. Der Äther wurde abgedampft und der Rückstand aus Äther umkristallisiert. Ausbeute 7,0 g; Fp. 195 bis 196° C.
  • Beispiel 16 Herstellung von 6 a,6 a-Dibrom-6,7-methylen-17a-hydroxyprogesteron 2,87g 17a-Hydroxyprogesteron-3-äthylenoläther,in 20m1 wasserfreiem Dioxan und 2m1 wasserfreiem Pyridin gelöst und mit 5,30 g Tetrabrommethan versetzt, wurden 31/z Stunden im diffusen Tageslicht bei Zimmertemperatur stehengelassen. Die auskristallisierte Fällung, wahrscheinlich eine Additionsverbindung von Tetrabrommethan und Pyridinhydrobromid, wurde abfiltriert und das Filtrat 1 Stunde am Rückfluß zum Sieden erhitzt. Nach dem Abkühlen und Abfiltrieren des im wesentlichen aus Pyridinhydrobromid bestehenden Niederschlags wurde das Filtrat auf eine wäßrige Ammoniumsulfatlösung gegossen und die Mischung mehrere Male mit Äther ausgeschüttelt. Die vereinigten Ätherextrakte wurden mit wäßriger Ammoniumsulfatlösung gewc.achen und getrocknet; hierauf wurde das Lösungsmittel im Vakuum abgezogen. Der ölige Rückstand wurde in 20 ml Methanol und 1,5 ml 4n-Schwefelsäure gelöst und 30 Minuten am Rückfluß zum Sieden erhitzt. Nach dem Abkühlen wurden die ausgeschiedenen Kristalle gesammelt und mit Methanol und nachfolgend mit Äther gewaschen. Nach zweimaliger Umkristallisation aus Aceton zeigte die gewünschte Substanz einen Fp. von 230,5 bis 231° C.
  • Nach Umkristallisation aus Athylenglykolmonomethyläther (bekannt unter dem Handelsnamen Methylcellosolve) fiel die Substanz in einer Modifikation vom Fp. 246 bis 247° C an; [a] ö = -I-169° (in Chloroform). @.x 252 mg, (E = 10 250).
  • Berechnet C 52,81%, H 5,64"/o, Br 31,95 %; gefunden C 52,640/e, H 5,97"/o, Br 31,79%. Aus der auf diese Weise hergestellten Verbindung wurde das 17a-Acetat wie folgt bereitet: 2,34 g 6a,6 a-Dibrom-6,7-methylen-17a-hydroxyprogesteron, in einer Mischung von 20 ml Eisessig und 15 ml Essigsäureanhydrid suspendiert, wurden nach Zusatz von 2,30 g p-Toluolsulfonsäure 16 Stunden bei Zimmertemperatur geschüttelt. Die erhaltene klare Lösung wurde in 500 ml Wasser gegossen und die hierbei gebildete Fällung abfiltriert, mit Wasser gewaschen und über Phosphorpentoxyd getrocknet. Nach Umkristallisation aus Benzol-Hexan wurden 2,48 g (97% der Theorie) der gewünschten Verbindung erhalten, die mit 1 Mol Benzol kristallisierte. Fp. 114 bis 117° C; [a] ö = -f-143° (in Chloroform); @max bei 249 mw (e = 10 200), Schulter bei 280 bis 285 m[, (s = 6200).
  • Berechnet C 58,0011/o, H 5,85%, Br 25,80%; gefunden C 58,14/o, I -16,06,%, Br 25,72%. Beispiel 17 Herstellung von 6 a,6 a-Dibrom-6,7-methylen-11-desoxycorticosteronacetat Diese Verbindung wurde analog dem 6a,6 a-Dibrom-6,7-methylentestosteron aus dem 3-Äthylenoläther des 11-Desoxycorticosteron-21-acetats unter Anwendung des Verfahrens A1 des Beispiels 1 zur Herstellung des intermediären 6-Tribrommethylderivates erhalten, welches ohne weitere Reinigung in 45D/oiger Ausbeute durch Erhitzen in Pyridin, wie im Beispiel 1, B2 beschrieben, in die gewünschte Verbindung umgewandelt wurde. Nach Umkristallisation aus Methanol zeigte die Substanz einen Fp. von 176 bis 177° C; @.,"ax 250 m[, (E = 11400).
  • Berechnet C53,16%, H5,5811/o, Br 29,46 %; gefunden C 52,91%, H 5,69%, Br 29,31%. Beispiel 18 Herstellung von 6 a,6 a-Dibrom-6,7-methylendesoxycorticosteronacetat Durch Umsetzung von 4 g des 3-Äthylenoläthers des Desoxycorticosteronacetats in 75m1 Chloroform mit 3,3 g Tetrabrommethan und Aufarbeitung der Reaktionsmischung, wie im Beispiel 15 beschrieben, wur,e ein Rückstand erhalten, aus dem die gewünschte Substanz in einer Menge von 1 g durch Umkristallisation aus einer Mischung gleicher Volumina Äther und Methanol erhalten wurde. Fp. 169 bis 170'F C.
  • Beispiel 19 Herstellung von 6 a,6 a-Dibrom-6,7-methylen-17a-hydroxy-11-desoxycorticosteron-21-acetat 46 g des 3-Äthylenoläthers des 17a-Hydroxy-11-desoxycorticosteron-21-acetats in 200 ml wasserfreiem Dioxan und 20m1 Pyridin wurden nach Zugabe von 73 g Tetrabrommethan 16 Stunden bei Zimmertemperatur stehengelassen. Die ausgeschiedene Fällung wurde abfiltriert und das Filtrat 2 Stunden am Rückfluß zum Sieden erhitzt. Nach dem Abkühlen und Abfiltrieren einer weiteren Fällung wurde die Lösung mit 500 ml Äther verdünnt, mit Wasser gewaschen, getrocknet und im Vakuum eingeengt. Der ölige Rückstand wurde in, heißem Methanol gelöst, nach dem Abkühlen das kristalline Produkt abfiltriert. Durch Umkristallisation aus Äthylenglykolmonomethyläther wurde die Substanz in praktisch reiner Form vom Fp. 228 bis 229,5° C erhalten; A"", 251 m#t (E = 9950); Schulter bei 280 bis 285 m[. (a = 5800).
  • Berechnet C 51,63%, H 5,42%, Br 28,631%; gefunden C51,610/% H 5,49"/o, Br 28,70%. Beispiel 20 Herstellung von 6 a,6 a-Dibrom-6,7-methylencortisonacetat Analog Beispiel 14, jedoch unter Verwendung des 3-Äthylenoläthers des Cortisonacetats, wurde das Rohprodukt der gewünschten Substanz erhalten. Es wurde durch Lösen in heißem Methanol gereinigt. Beim Abkühlen schied sich die Verunreinigung, Cortisonacetat, in Kristallnadeln aus. Durch Zugabe von Wasser zum Filtrat fiel die gewünschte Substanz aus. Nach Umkristallisation aus Äthylenglykolmonomethyläther wurde die Substanz in einer Ausbeute von 551% erhalten. Fp. 236 bis 237° C; [a] ö = -f-256° (in Chloroform). 2.",ax 252 mu, (a = 9650); Schulter bei 275 bis 280 m#t (a = 5250). Im IR-Spektrum in Chloroform traten Banden bei 1570, 1607, 1668, 1703, 1720 und 1735 cm-' auf.
  • Berechnet C 50,37%, H 9,9311/o, Br 27,96%; gefunden C 50,27%, H 5,12%, Br 27,96%. Beispiel 21 Herstellung von 6 a,6,a-Dibrom-6,7-methylencortisonacetat 60g des 3-Äthylenoläthers des Cortisonacetats in 300 ml wasserfreiem Dioxan, 60 g Tetrabrommethan und 30 ml wasserfreiem Pyridin wurden unter Bestrahlung mit einer 250-W-Lampe (2800° Kelvin) 2 Stunden am Rückfluß . zum Sieden erhitzt. Das Pyridin wurde. zur Bindung des sich bei der Reaktion entwickelnden Bromwasserstoffs zugegeben.
  • Nach dem Abkühlen wurde von der Fällung zur Hauptsache Pyridinhydrobromid abfiltriert und das Filtrat im Vakuum zur Trockne eingedampft. Der Rückstand wurde in Äther gelöst, die ätherische Lösung mit Wasser gewaschen und nach dem Trocknen mit Magnesiumsulfat zur Trockene eingedampft. Der Rückstand wurde zur Entfernung von überschüssigem Tetrabrommethan mit Petroläther behandelt und die zurückbleibende feste Substanz, 65 g, in heißem Methanol gelöst. Die Lösung wurde über Nacht stehengelassen, woraufhin 20g Cortisonacetat auskristallisierten, die abfiltriert wurden. Das Filtrat wurde im Vakuum zur Trockene eingedampft und der Rückstand in heißem Aceton gelöst. Nach dem Abkühlen der Lösung und Abfiltrieren von einer weiteren geringen Menge Cortisonacetat wurde Wasser zugegeben. Hierbei fielen 19 g des gewünschten Produktes kristallin aus. Das Rohprodukt zeigte einen Fp. von 226 bis 228° C. Durch Umkristallisation aus Essigsäureäthylester wurden 16 g Substanz vom Fp. 232 bis 234° C erhalten. Nach nochmaliger Umkristallisation aus Essigsäureäthylester stieg der Fp. auf 234 bis 235° C.
  • Beispiel 22 Herstellung von 20-Äthylendioxy-6 a,6 a-dibrom-6,7-methylencortisonacetat 3,8g des 3-Äthylenoläthers des 20-Äthylendioxycortisonacetats in 40 ml wasserfreiem Dioxan und 2,6 g Tetrabrommethan sowie 0,64 ml Pyridinwurden 3 Stunden unter Bestrahlung mit einer 250-W-Lampe (2800° Kelvin) am Rückfuß zum Sieden erhitzt. Die hierbei gebildete Fällung wurde abfiltriert und das Filtrat im Vakuum zu einem Sirup eingeengt. Der Rückstand wurde in 100 xnl Äther gelöst, die ätherische Lösung zweimal mit je 100 ml Wasser gewaschen und nach dem Trocknen mit Magnesiumsulfat zur Trockene eingedampft. Der Rückstand wurde in 50 ml Benzol gelöst und an 100 g Kieselsäuregel (Feinheit DIN-Sieb 0,05 bis 0,07 mm) chromatographiert. Zur Eluierung wurde zunächst reines Benzol, hierauf eine Mischung von 1 Volumteil Äthanol und 99 Volumteilen Benzol verwendet. Die Fraktionen des mit dieser Mischung erhaltenen Eluates, die auf Grund einer papierchromatographischen Analyse die gewünschte Substanz enthielten, wurden vereinigt und die Lösung zur Trockene eingedampft. Der Rückstand wurde mit Äther digeriert, worauf die Substanz kristallisierte. Ausbeute 1,6 g; Fp. 196 bis 200° C. Nach der Umkristallisation aus Methanol wurden 1,1 g Produkt vom Fp. 210 bis 211° C erhalten. @,"@ax in Äthanol 252 m#t (e = 9900), Schulter bei 275 bis 280 mu (s = 5900).
  • Berechnet ............ C 50,669/o, H 5,249/o; gefunden ............. C 50,84%, H 5,450/i).

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung von 6a,6 a-Dichlor-6,7-methylen- und 6a,6 a-Dibrom-6,7-methylenverbindungen von A¢-3-Ketosteroiden der Androstan- und Pregnanreihe, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Enoläther oder ein Ketal der entsprechenden d4-3-Ketosteroidverbindung mit einem Tetrahalogenmethan, bei dem das Halogen Brom oder Chlor und Brom ist, umsetzt und gegebenenfalls die 17-ständige Hydroxylgruppe der erhaltenen Verbindung nach an sich bekannten Methoden acetyliert.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Reaktion in Gegenwart eines Säureakzeptors vornimmt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Reaktion in Gegenwart eines organischen Peroxyds durchführt.
  4. 4: Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Reaktion in Gegenwart von metallischem Magnesium durchführt.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Reaktion durch Bestrahlen mit Licht beschleunigt.
DEL33430A 1958-06-13 1959-06-11 Verfahren zur Herstellung von 6a, 6a-Dichlor-6,7-methylen- und 6a, 6a-Dibrom-6,7-methylenverbindungen von í¸-3-Ketosteroiden der Androstan- und Pregnanreihe Pending DE1114487B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1238911B (de) * 1964-04-07 1967-04-20 Schering Ag Verfahren zur Herstellung von 6-Halogenmethyl- bzw. 6-Methyl-delta 4,17-pregnadien-3-onen

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