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DE1114110B - Vorrichtung zum selbsttaetigen Zufuehren eines Laepp-, Polier- oder Schleifmittels - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttaetigen Zufuehren eines Laepp-, Polier- oder Schleifmittels

Info

Publication number
DE1114110B
DE1114110B DED30369A DED0030369A DE1114110B DE 1114110 B DE1114110 B DE 1114110B DE D30369 A DED30369 A DE D30369A DE D0030369 A DED0030369 A DE D0030369A DE 1114110 B DE1114110 B DE 1114110B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
polishing
grinding
lapping
container
liquid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED30369A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Schievenedel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Edelstahlwerke AG
Original Assignee
Deutsche Edelstahlwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Edelstahlwerke AG filed Critical Deutsche Edelstahlwerke AG
Priority to DED30369A priority Critical patent/DE1114110B/de
Publication of DE1114110B publication Critical patent/DE1114110B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B57/00Devices for feeding, applying, grading or recovering grinding, polishing or lapping agents

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding-Machine Dressing And Accessory Apparatuses (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum selbsttätigen Zuführen eines Läpp-, Polier- oder Schleifmittels Zu läppenden oder zu schleifenden Werkstücken muß ein Läpp- oder Schleifmittel zugeführt werden, das in der Regel aus einer ölhaltigen Flüssigkeit und einem pulverförmigen Schleif- bzw. Poliermittel besteht. Ein bekanntes Mittel dieser Art weist beispielsweise 2 Raumteile eines öl-Petroleum-Gemisches und 1 Raumteil Siliziumkarbidpulver auf. Das spezifisch schwere Siliziumkarbid bleibt in der Flüssigkeit nicht suspendiert, und infolgedessen ergeben sich bei der erforderlichen Zufuhr dieses Schleif- bzw. Poliermittels zu Zweischeiben-Horizontalläppmaschinen besondere Schwierigkeiten. Bei Poliereinrichtungen mit offenliegendem Polierrad ist schon vorgeschlagen worden, die Flüssigkeit und das Pulver getrennt unmittelbar auf die Polierscheibe aufzutragen, die sich dann am Ort ihrer Verwendung mischen. Bei der Zweischeiben-Horizontalläppmaschine stößt dieses Vorgehen auf Schwierigkeiten, weil die das Polieren besorgenden Flächen dem Zugriff von außen völlig entzogen sind. Ursprünglich wurde das Läppmittel von Hand mittels eines Pinsels aufgetragen. Der Bedienungsmann muß hierbei ständigdas in derFlüssigkeit enthaltene Pulver aufrühren, damit der Entmischung vorgebeugt und das eigentliche Läppmittel in der erforderlichen Menge auf die Werkstückoberfläche gelangt. An der Maschine ist zu diesem Zweck auf der oberen Scheibe eine Rinne vorgesehen, die das Poliermittel aufnimmt, von wo es durch besondere Kanäle zwischen die Polierscheiben gelangt.
  • Es ist ferner bekannt, einen Behälter für die selbsttätige Zufuhr des Läppmittels vorzusehen, der mit einer Rühreinrichtung ausgerüstet ist. indes ist ein solcher mit einer Rühreinrichtung versehener Behälter infolge des großen Verschleißes der beweglichen Förderelemente störanfällig, so daß dazu übergegangen wurde, zwei Behälter vorzusehen, von denen der eine das flüssige Mittel und der andere das Schleifmittel im trockenen Zustand aufzunehmen hatte. Das flüchtige Mittel fließt hierbei im ständigen Strom in die Rinne aus, während das trockene Schleifmittel, durch die Maschine selbst gesteuert, portionsweise in die Rinne abgelassen wird. Da das verwendete Schleif- bzw. Poliermittel einerseits sehr feinpulverig sein muß und da die Töpfe wegen der erforderlichen Manipulationen an der oberen Scheibe verhältnismäßig hoch über der Rinne angebracht sein müssen, führt das portionsweise Ablassen des trockenen Schleif- bzw. Poliermittels zum Verstäuben desselben. Das Schleifmittcl gelangt auf diese Weise nicht nur iidie Rinne, sondern auch in andere Teile der Maschine und wirkt hier in unerwünschter Weise als Schmirgehnittel. Die betroffenen Maschinenteile, etwa die für das öffnen und Schließen des Aus lasses erforderlichen, werden dadurch vorzeitig unbrauchbar mit der Folge, daß häufige Reparaturen und damit verbundene Stillstandszeiten für die Gesamtmaschine in Kauf genommen werden müssen.
  • Zweck der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, die ein sicheres Dosieren des aus pulverförnügen und flüssigen Bestandteilen bestehenden Läppmittels unter selbsttätiger Zuführung ermöglicht, ohne daß ein erhöhter Verschleiß der Maschinenteile eintreten kann.
  • Eine solche Vorrichtung für die spezielle Verwendung an Läpp- oder Schleifmaschinen besteht aus einem Behälter zur gemeinsamen Aufnahme der pulverförmigen und flüssigen Bestandteile des Läpp-oder Schleifmittels, der über dem Boden einen Ablaßhahn aufweist. Gemäß der Erfindung ist die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Boden und dem Ablaßhahn eine poröse Platte, vorzugsweise aus porös gesintertem Metall, vorhanden und daß zwischen der porösen Platte und dem Behälterboden ein Druckluftanschluß angeordnet ist. Mit einer derartigen Vorrichtung ist es möglich, dauernd einen feingeregelten Luftstrom durch das Läppmittelgemisch zu leiten und auf diese Weise ein Absetzen der pulverförmigen, festen Bestandteile des Gemisches zu verhindern. Durch die Anwendung der an sich bekannten porösen Platte wird der Luftstrom in eine Vielzahl kleiner Bläschen zerteilt, wodurch eine besonders innige Durchmischung der festen und flüssigen Bestandteile des Läppmittels erzielt wird. Gleichzeitig bringt die Verwendung einer porösen Platte in einer derartigen Vorrichtung noch den Vorteil mit sich, daß der Verschleiß aller Teile der Vorrichtung auf ein Mindestmaß herabgesetzt wird.
  • Es ist zwar bereits bekannt, Mischungen aus Sand od. dgl. und Wasser mittels Druckluft zu durchwirbeln, wobei meist die Druckluft durch eine Düse zugeführt wurde. Derartige Vorrichtungen wurden aber bisher an Läpp-, Polier- oder Schleifmaschinen noch nicht vorgesehen, sondern sie dienten meist zum Durchwirbeln von Mischungen, die mittels,Ejektoren anschließend gefördert Werden sollen. Die erfindungsgemäße Vorrichtung soll aber speziell an I:äpp-, Polier- oder Schleifmaschinen angewandt werden, da sie hier besondere wirtschaftliche und technische Vorteile mit sich bringt. Diese Vorteile bestehen darin, daß 1. das Läppmittel besonders homogen ausfällt und wührend des gesamten Arbeitsvorganges die festen und flüssigen Bestandteile in gleicher Konzentration vorliegen, 2. der Verschleiß der Vorrichtung gering ist, 3. das Läppnüttelgemisch wegen seiner gleichmäßigen Beschaffenheit leicht dosiert werden kann und 4. ein Absetzen von pulverförmigen Bestandteilen selbst in den äußersten Ecken des Vorratsbehälters nicht eintritt.
  • Wenn in einem solchen Behälter die flüssigen und pulverförmigen Bestandteile eingefüllt sind, wird die Druckluftleitung geöffnet, und es tritt durch die poröse Platte hindurch Preßluft in das darüber befindliche Gemenge aus flüssigen und pulverförmigen Bestandteilen. Das Gemenge wird aufgewirbelt, und es wird erreicht, daß das feste und flüssige Medium stark unterschiedlicher Dichte gleichmäßig in quasi homogene Mischung gebracht und gehalten werden, ohne daß sich der spezifisch schwere, pulverförmige Bestandteil, beispielsweise Siliziumkarbid, nach unten absetzL Es entsteht also ein gleichförmiges Gemisch, das störungsfrei durch den Ablaßhahn in geregelter Menge ablaufen kann.
  • Der Behälter kann oben offen sein; es ist aber auch möglich, im Abschlußdeckel ebenfalls einen porösen Abschluß vorzusehen. Auf diese Weise wird verhindert, daß Verunreinigungen in den Topf gelangen können, wobei gleichzeitig sichergestellt ist, daß die Druckluft aus dem Behälter austreten kann. Der poröse Abschluß verhindert hierbei ein Austreten der Mischung, wenn einmal versehentlich ein zu hoher Druck auf den Behälter gegeben werden sollte.
  • In den Zeichnungen ist der Erfindungsgedanke in einer bevorzugten Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt Abb. 1 eine Zweischeiben-HorizontaHäppmaschine in Ansicht, teilweise im Schnitt, und Abb. 2 einen senkrechten Schnitt durch den Behälter für die Aufnahme des Läpp-, Polier- oder Schleifmittels, Abb. 3 einen senkrechten Schnitt durch eine bevorzugte Ausfährungsforrn des oberen Abschlußdeckels des Topfes.
  • In der Maschine sind in an sich bekannter Weise zwei Horizontalläppscheiben 1 und 2 vorgesehen, zwischen denen die Werkstücke 3 behandelt werden. Die obere Platte 1 weist eine Schmiermittelrinne 4 auf, von der Kanäle 5 zu den Oberflächen der Werkstücke 3 reichen. Das in die Rinne 4 gelangende Schleifmittel wird von dem Gummiwischer 6, der, durch das Gewicht 7 belastet ' in die Rinne 4 eingreift, beim Umlauf der Scheibe 1 in die Kanäle 5 hineingewischt.
  • Das Schleifinittel wird im rechten Verhältnis von festen zu flüssigen Bestandteilen aus dem Behälter 8 über den Ablaßhahn 9 im freien Strahl 10 zugeführt.
  • Dieser Behälter 8 ist in Abb. 2 im vergrößerten Maßstab wiedergegeben. Oberhalb der Bodenplatte 11 ist die poröse Platte 12 vorgesehen. Es hat sich als besonders zweckmäßig erwiesen, diese Platte aus porös gesintertem Metall herzustellen. Der Zwischenraum 13 zwischen Bodenplatte 11 und poröser Platte 12 ist an ein Preßluftrohr 14 angeschlossen. Im gewählten Beispiel ist eine Zuführung von unten dargestellt. Die Preßluftleitung könnte aber auch seitlich angeschlossen sein.
  • Wird nun beispielsweise bis zu einer Höhe, wie bei 15 angedeutet, in den Behälter 8 die Flüssigkeit eingefüllt, in der die festen Bestandteile suspendiert werden sollen, und außerdem diese festen, pulverförtnigen Bestandteile zugegeben, so wird durch die dem Raum 13 zugeführte Preßluft erreicht, daß das Gemisch aufgewirbelt wird. Feste und flüssige Bestandteile vermischen sich gleichförmig, und die ständig weiter durch die poröse Platte 12 hindurchtretende Preßluft sorgt dafür, daß eine Entmischung verhindert und ein gleichmäßiger Ablauf der Suspensionsflüssigkeit -über den Hahn 9 gewährleistet wird. Die Porosität der Platte 12 kann ohne weiteres so gewählt werden, daß die festen Bestandteile nicht hindurchtreten können, während dem Preßluftstrom nur geringer Widerstand entgegengesetzt wird. Nennenswerte Ohnengen treten ebenfalls durch die Platte 12 hindurch nicht in den Raum 13 ein.
  • Wie ohne weiteres verständlich, arbeitet eine solche Einrichtung völlig störungsfrei, und insbesondere sind keine mechanischen Teile vorhanden, die unter Einwirkung der schmirgelnden Wirkung der Flüssigkeit unbrauchbar werden könnten. Da außerdem die festen und flüssigen Bestandteile in Form einer Suspension in die Rinne 4 tropfen oder fließen, wird ein Verstauben verhindert, so daß auch andere mechanische Teile der Schleifmaschine vor Zerstörungen geschützt sind.
  • Der Behälter 8 braucht nicht verschlossen zu sein. Es kann aber zweckmäßig sein, einen Deckel 16 vorzusehen, der mit einer porösen Platte 17 versehen ist. Diese Platte 17 stellt sicher, daß sich in dem Topf 8 trotz des geschlossenen Deckels kein überdruck ausbilden kann, und verhindert gleichzeitig ein Austreten des Schleifmittelgernisches, wenn einmal versehentlich bei 14 ein zu hoher Druck eingeleitet werden sollte.
  • In Abb. 3 ist eine bevorzugte Form eines solchen Deckels dargestellt. Es sind poröse, hochkant gestellte Ringe 18 vorgesehen, die gestatten, daß die Luft aus dem Behälter entweicht. Etwa in den Bereich der Ringe 18 geratendes öl tropft ab, ohne durch die Ringe hindurchzutreten. Es kann ferner zweckmäßig sein, unterhalb des Deckels ein Prallblech 19 vorzusehen, das verhindert, daß nennenswerte Mengen des Behälterinhaltes gegen den Deckel gespritzt werden.
  • An Stelle porös gesinterter Metallplatten bzw. Ringe können auch porös gesinterte Kunststoffplatten bzw. Ringe verwendet werden, vorausgesetzt, daß der Werkstoff von der verwendeten Flüssigkeit nicht angegriffen wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung an Läppmaschinen zum selbsttätigen Zuführen des aus pulverförmigen und flüssigen Bestandteilen bestehenden Läpp-, Polier-oder Schleifmittels, bei der zur gemeinsamen Aufnahme der pulverförmigen und flüssigen Bestandteile ein Behälter vorhanden ist, der über dem Boden einen Ablaßhahn aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Boden und Ablaßhahn eine poröse Platte, vorzugsweise aus porös gesintertem Metall, und zwischen der porösen Platte und dem Behälterboden ein Druckluftanschluß vorhanden ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Abschlußdeckel mit porösem Einsatz. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 654 428, 956 913, 1029 698; USA.-Patentschriften Nr. 554 299, 1966 571, 2826009.
DED30369A 1959-04-08 1959-04-08 Vorrichtung zum selbsttaetigen Zufuehren eines Laepp-, Polier- oder Schleifmittels Pending DE1114110B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0442745A1 (de) * 1990-02-15 1991-08-21 BAUSCH & LOMB INCORPORATED Hilfsmittel zur Bearbeitung von weichen Kontaktlinsen

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