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DE956913C - Vorrichtung an Zweischeibenhorizontal-Laeppmaschinen zum selbsttaetigen Zufuehren eines Laepp-, Polier- oder Schleifmittels - Google Patents

Vorrichtung an Zweischeibenhorizontal-Laeppmaschinen zum selbsttaetigen Zufuehren eines Laepp-, Polier- oder Schleifmittels

Info

Publication number
DE956913C
DE956913C DED17005A DED0017005A DE956913C DE 956913 C DE956913 C DE 956913C DE D17005 A DED17005 A DE D17005A DE D0017005 A DED0017005 A DE D0017005A DE 956913 C DE956913 C DE 956913C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lapping
container
polishing
powder
disc
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED17005A
Other languages
English (en)
Inventor
August Knolle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Edelstahlwerke AG
Original Assignee
Deutsche Edelstahlwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Edelstahlwerke AG filed Critical Deutsche Edelstahlwerke AG
Priority to DED17005A priority Critical patent/DE956913C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE956913C publication Critical patent/DE956913C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B57/00Devices for feeding, applying, grading or recovering grinding, polishing or lapping agents

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding-Machine Dressing And Accessory Apparatuses (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung an Zweischeibenhorizontal-Läppmaschinen zum selbsttätigen Zuführen eines Läpp-, Polier- oder Schleifmittels Zu läppenden oder zu schleifenden Werkstücken muß ein Läpp- oder Schleifmittel zugeführt werden, welches in der Regel aus einer ölhaltigen Flüssigkeit und einem pulverförmigen Schleif-bzw. Poliermittel besteht. Ein bekanntes Mittel dieser Art weist beispielsweise zwei Raumteile eines Öl-Petroleum-Gemisches und ein Raumteil Siliziumkarbidpulver auf. Das spezifisch schwere Siliziumkarbid bleibt in der Flüssigkeit nicht suspendiert, und infolgedessen ergeben sich bei der erforderlichen Zufuhr dieses Schleif- bzw. Poliermittels zu Zweischeibenhorizontal-Läppmaschinen besondere Schwierigkeiten. Bei Poliereinrichtungen mit offenliegendem Polierrad ist schon vorgeschlagen worden, die Flüssigkeit und das Pulver getrennt unmittelbar auf die Polierscheibe aufzutragen, die sich dann am Ort ihrer Verwendung mischen. Bei einer Zweischeibenhorizontal-Läppmaschine ist dies nicht möglich, weil die das Polieren besorgenden Flächen dem Zugriff von außen völlig entzogen sind. Man hat sich daher daran gewöhnt, das Läppmittel von Hand mittels eines Pinsels aufzutragen, wobei der Bedienungsmann ständig das in der Flüssigkeit enthaltene Pulver aufrühren muß, damit die erforderliche Menge des eigentlichen Läppmittels auf die Werkstückoberflächen gelangt. An der Maschine ist zu diesem Zweck auf der oberen Scheibe eine Rinne vorgesehen, die das Poliermittel aufnimmt, von wo es durch besondere Kanäle zwischen die Polierscheiben gelangt.
  • Es ist ferner bekannt, einen Behälter für die selbsttätige Zufuhr des Läppmittels vorzusehen, der mit einer Rühreinrichtung ausgerüstet ist. Indes ist ein solcher mit einer Rühreinrichtung versehener Behälter störanfällig infolge des großen Verschleißes der beweglichen Förderelemente.
  • Dies führt dazu, daß eine gleichmäßige Zufuhr des Läppmittels im rechten Verhältnis von Flüssigkeit und festen Bestandteilen nicht gewährleistet ist, so daß in der Praxis bei den Zweischeibenhorizontal-Läppmaschinen stets dem Auftragen des Läppmittels von Hand mit Hilfe eines Pinsels der Vorzüg gegeben wurde. Die Handausführung hat aber den Nachteil, daß der richtige Ablauf des Vorganges von der Aufmerksamkeit des Bedienenden abhängig ist.
  • Die beschriebenen Schwierigkeiten werden gemäß der Erfindung beseitigt, und es wird zu diesem Zweck vorgeschlagen, für das pulverförmige Mittel und für die Schmierflüssigkeit je einen Behälter mit einem die Ausflußgeschwindigkeit regelbaren Auslaß vorzusehen, deren Ausflußöffnungen über einer an der oberen Läppscheibe angebrachten Verteilerrinne liegen.
  • Es hat sich. gezeigt, daß auf diese Weise eine sichere Dosierung beider Bestandteile möglich ist, wobei sich die Mischung zum endgültigen Läppmittel in der Nachbarschaft der Werkstücke vollzieht. Die beiden Behälter sind auf der Zweischeibenhorizontal-Läppmaschine mit ihren Ausflußöffnungen über der Verteilerrinne der oberen Horizontalscheibe angeordnet. Flüssigkeit und Pulver tropfen an verschiedenen Stellen der Rinne in diese ein und werden von einem Wischer in Kanäle hineingezwungen, die von der Rinne durch die Scheibe hindurch zu den Oberflächen der zu läppenden Werkstücke reichen. Die Ausflußöffnung des Flüssigkeitsbehälters wird mit einem Hahn versehen, der verschiedene Ausflußgeschwindigkeiten einzustellen. gestattet. Der Behälter für das Pulver, beispielsweise Siliziumkarbid, wird mit einem Verschluß versehen, der von einem Nocken auf dem Rand der Verteilerrinne periodisch geöffnet und wieder geschlossen wird. Wenn erforderlich, können auf dem Rand auch mehrere derartige Steuernocken vorgesehen sein.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform des Erfindungsgedankens ist in der Zeichnung in Ansicht dargestellt. Es handelt sich um eine Zweischeibenhorizontal-Läppmaschine.
  • In an sich bekannter Weise sind zwei horizontale Läppscheiben I und 2 vorgesehen, zwischen denen die Werkstücke 3 behandelt werden. Die obere Platte I weist eine Schmiermittelrinne 4 auf, von der Kanäle 5 zu den Oberflächen der Werkstücke 3 reichen.
  • Während bisher das Läppmittel von Hand in die Rinne 4 eingetragen und mittels eines Gummiwischers von Hand in die Kanäle 5 gezwungen wurde, soll gemäß der Erfindung diese Zufuhr des Läppmittels selbsttätig erfolgen. Zu diesem Zweck sind an einer Platte 6 des Läppmaschinenkörpers ; zwei Behälter 8 und 9 befestigt.
  • Der Behälter 8 ist für die Flüssigkeit gedacht. Der Ausfluß IO ist mit einem Hahn versehen, der die Ausflußgeschwindigkeit zu regeln gestattet. Die Ausflußöffnung befindet sich über der Rinne 4.
  • Der zweite Behälter g enthält das pulverförmige Läppmittel. Seine Höhe über der Horizontalscheibe I kann mittels Führungsstangen II eingestellt werden. In der Ausflußöffnung ist ein vertikal oder auch horizontal arbeitender Verschluß 12 vorgesehen, der durch einen oder mehrere Nocken 13 auf dem Rand der Schmierrinne geöffnet wird. Die Feder 14 sorgt dafür, daß der Verschluß sich nach dem Verlassen des Nockens 13 wieder schließt. Es ist zweckmäßig, beim Vertikalverschluß den Ventilkegel mit einem Dornansatz 15 zu versehen, der in den Behälter 9 hineinragt, um etwa zusammenklumpendes Pulver aufzulockern und ein gleichmäßiges Ausrieseln bei geöffnetem Ventil zu gewährleisten.
  • Läppulver und Läppflüssigkeit gelangen durch den Umlauf der Scheibe I zum Gummiwischer 16, der, durch ein Gewicht 17 belastet, selbsttätig in die Rinne 4 eingreift. Spätestens vor dem Wischer 16 hat sich das Pulver mit der Läppflüssigkeit gleichmäßig vermischt und wird in die Kanäle 5 hineingezwungen, durch die es auf die Werkstückoberflächen gelangt.
  • Es ist ersichtlich, daß auf diese Weise eine völlig gleichmäßige und nach Wunsch einstellbare Dosierung von Flüssigkeit und Pulver erreicht werden kann, und zwar in einem Maße, wie dies durch den üblichen Handbetrieb nicht möglich war. Da der Bedienungsmann bisher etwa alle IO Sekunden neues Läppmittel aufbringen und dabei ständig bestrebt sein mußte, die Flüssigkeit im Behälter umzurühren, damit er gleichmäßig Flüssigkeit und aufgeschwemmtes Pulver erfaßte, ergibt sich durch die Maßnahmen der Erfindung eine erhebliche Vereinfachung und Verbesserung des Arbeitsprozesses.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Vorrichtung an Zweischeibenhorizontal-Läppmaschinen zum selbsttätigen Zuführen des aus pulverförmigen und flüssigen Bestandteilen bestehenden Läpp-, Polier- oder Schleifmittels zu den zu bearbeitenden Werkstücken, dadadurch gekennzeichnet, daß für das pulverförmige Mittel und für die Schmierflüssigkeit je ein Behälter mit einem die Ausflußgeschwindigkeit regelbaren Auslaß vorgesehen sind, deren Ausflußöffnungen über einer an der oberen Läppscheibe angebrachten Verteilerrinne liegen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslaß des Pulver- Behälters durch mindestens einen auf dem Rand der Verteilerrinne angeordneten Nocken betätigbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkegel des Auslasses des Pulverbehälters mit einem in das Innere des Behälters ragenden Dorn versehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 20024, 172924, 558 210, 891 815.
DED17005A 1954-02-12 1954-02-12 Vorrichtung an Zweischeibenhorizontal-Laeppmaschinen zum selbsttaetigen Zufuehren eines Laepp-, Polier- oder Schleifmittels Expired DE956913C (de)

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DED17005A DE956913C (de) 1954-02-12 1954-02-12 Vorrichtung an Zweischeibenhorizontal-Laeppmaschinen zum selbsttaetigen Zufuehren eines Laepp-, Polier- oder Schleifmittels

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Publications (1)

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DE956913C true DE956913C (de) 1957-01-24

Family

ID=7035525

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DED17005A Expired DE956913C (de) 1954-02-12 1954-02-12 Vorrichtung an Zweischeibenhorizontal-Laeppmaschinen zum selbsttaetigen Zufuehren eines Laepp-, Polier- oder Schleifmittels

Country Status (1)

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DE (1) DE956913C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1114110B (de) * 1959-04-08 1961-09-21 Deutsche Edelstahlwerke Ag Vorrichtung zum selbsttaetigen Zufuehren eines Laepp-, Polier- oder Schleifmittels

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20024C (de) * C. G. röder in Leipzig Automatisch wirkender Sandstreu- und Wasseraufgufs-Apparat
DE172924C (de) *
DE558210C (de) * 1930-03-12 1932-09-02 Horn Und Klauenverwertung Alfr Verfahren zum Auftragen von Schleif- und Poliermitteln auf rotierende Scheiben
DE891815C (de) * 1945-11-28 1953-10-01 Crane Packing Co Laeppmaschine und -verfahren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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