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DE348045C - Verfahren und Vorrichtung zum selbsttaetigen Schleppen von Kranzdaermen an Kranzdarmbearbeitungsmaschinen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum selbsttaetigen Schleppen von Kranzdaermen an Kranzdarmbearbeitungsmaschinen

Info

Publication number
DE348045C
DE348045C DE1920348045D DE348045DD DE348045C DE 348045 C DE348045 C DE 348045C DE 1920348045 D DE1920348045 D DE 1920348045D DE 348045D D DE348045D D DE 348045DD DE 348045 C DE348045 C DE 348045C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coronary
intestine
length
longitudinal fibers
casings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1920348045D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kahn & Maier
Original Assignee
Kahn & Maier
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kahn & Maier filed Critical Kahn & Maier
Application granted granted Critical
Publication of DE348045C publication Critical patent/DE348045C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C17/00Other devices for processing meat or bones
    • A22C17/14Working-up animal intestines ; Treatment thereof for the manufacture of natural sausage casings; Apparatus for cutting intestines; Machines for pulling intestines to pieces

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Endoscopes (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum selbsttätigen Schleppen von Kranzdärmen an Kranzdarmbearbeitungsmaschinen. Entsprechend seiner natürlichen Lage im Körper des Rindes, verläuft der Kranzdarm, sobald er durch Innendruck gespannt wird, in schraubenförmigen Windungen, die an der inneren Seite mit Fett bewachsen sind, mittels dessen er im Körper befestigt ist. An der äußeren Seite dieser Windungen liegt also die längste und an der inneren Seite die kürzeste Längsfaser des Kranzdarmes, während die übrigen Längsfasern Längen aufweisen, die zwischen diesen Grenzen liegen. Dieser Längenunterschied ist so beträchtlich, daß sich die kürzeste Längsfaser zur längsten Längsfaser durchschnittlich verhält wie drei zu vier. Versucht man nun den Kranzdarm durch eine mechanische Vorrichtung zu schleppen, so wirkt die Zugkraft zunächst nur auf die kürzeste Längsfaser, und der Darm reißt schon bei geringster Belastung, weil die Längsfasern nicht alle gleichzeitig beansprucht, sondern einzeln nacheinander zerrissen werden.
  • Diese technische Schwierigkeit wird durch das Verfahren gemäß der Erfindung beseitigt, welches darin besteht, daß der Kranzdarm nicht wahllos mit allen seinen Längsfasern als Ganzes erfaßt und geschleppt wird, sondern daß die beiden durch die längste und kürzeste Längsfaser begrenzten symmetrischen Hälften des Kranzdarmes aufeinandergelegt und die einzelnen gleichlangen nunmehr sich deckenden Längsfasern in einem Geschwindigkeitsverhältnisse fortbewegt werden, welches ihrem Längenverhältnisse mit möglichster Annäherung entspricht.
  • Die Vorrichtungen zur Ausführung dieses Verfahrens weisen demnach das gemeinschaftliche Kennzeichen auf, daß die einzelnen Punkte der Schlepporgane mit den von ihnen erfaßten Punkten der aufeinanderliegenden gleichlangen und gleichgespannten Längsfasern des gefalteten Kranzdarmes gleiche @N'ege beschreiben.
  • In den Abb. i und 2 ist der Grundgedanke des Verfahrens und die Grundform der Vorrichtung in Schnitt und Ansicht schematisch dargestellt. Die Abb. 3 und 4 zeigen in rechtwinkelig zueinander liegenden Ansichten ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Verwendung eines Spannkörpers, wie er beim Abtrennen des Fettes von Kranzdärmen als Einlage verwendet wird.
  • Legt man die beiden durch. die längste und kürzeste Längsfaser begrenzten symmetrischen Hälften des Kranzdarmes so aufeinander,' daß die einzelnen gleichlangen Längsfasern sich decken, so entsteht nicht ein geradliniger, sondern -ein halbkreisförmiger Ouerschnitt. vom Durchmesser des Kranzdarmes. Da nun aber die Durchmesser sowohl der Weite wie auch der Windungen nicht nur bei verschiedenen, sondern sogar bei ein und demselben Kranzdarme innerhalb weiter Grenzen schwanken, so. werden dem Bau der Schlepporgane nur mittlere Werte zugrunde gelegt und zum Schleppen selbst nur Längsfasern mittlerer Länge verwendet, wodurch die Abweichung des Längenverhältnisses der erfaßten Längsfasern vom Abwicklungsverhältnisse der Schlepporgane auf ein Minimum gebracht, und der Vorteil erreicht wird, daß sich der Kranzdarm durch entsprechendes seitliches Auflaufen diesem Abwickelungsverhältnisse mit möglichster Annäherung selbsttätig anpaßt. Dieser Grundgedanke .ist in Abb. i und 2 veranschaulicht: Die Durchmesser der Weite und der Windung des Kranzdarmes sind Mittelwerte. Die beiden durch die längste Längsfaser a und die kürzeste Längsfaser b begrenzten symmetrischen Hälften des gefalteten Kranzdarmes zeigen einen halbkreisförmigen Querschnitt. In der Achse der Windungen liegt der gemeinschaftliche Schnittpunkt M der Achsen der beiden kegelförmigen, kraftschlüssig gegeneinandergedrückten und gleichmäßig angetriebenen Schleppräder r, deren Klemmflächen den gefalteten Kranzdarm nur an Längsfasern mittlerer Länge erfassen.
  • In dem durch Abb.3 und q. dargestellten Ausführungsbeispiele der Erfindung ist dieser Grundgedanke dahin erweitert, d.aß die sich gegenüberliegenden, auf Längsfasern von gleicher Länge wirkenden Elementen der beiden zusammenarbeitenden Schleppräder in gleichen Zeiten auch genau die gleichen Abwickelungen aufweisen. Zu diesem Zwecke sind die beiden auf parallelen Achsen angeordneten Schleppräder r als Zahnräder derart ausgebildet, daß in den einzelnen Rotationsebenen die Abwickelung der Zähne der Länge der Längsfasern des Kranzdarmes von Durchschnittsgröße genau entspricht, daß also bei unverändertem Teilkreise die Höhe der Zähne in den verschiedenen Rotationsebenen verschieden ist. Von diesen beiden Schlepprädern läuft das eine in einem feststehenden und das andere in einem bewegbaren Lager, welches auf einem um den Zapfen t drehbaren Hebel angeordnet und durch eine Feder u so beeinflußt ist, daß sich die beiden Schleppräder unter entsprechendem Drucke aufeinander abwälzen. Der gleichmäßige Gang der beiden Schleppräder r kann durch zwei Zahnräder s gesichert werden, von denen je eines vom Teilkreise des zugehörigen Schlepprades auf gemeinschaftlicher Achse befestigt wird.
  • Die Lösung der Aufgabe; den Kranzdarm selbsttätig in die Symmetrieebene Überzuführen, ist nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung. Zur Erläuterung sei nur bemerkt, daß Einlagekörper verwendet werden, über welche der Darm derart herübergezogen wird, daß nur der fettfreie, längere, an der Außenseite der schraubenförmigen Windungen liegende Teil a des Kranzdarmes durch die Lagerung d des Einlagekörpers c gezogen wird, während der fettbewachsene, kürzere, an der Innenseite der schraubenförmigen Windungen liegende Teil b des Kranzdarmes außerhalb dieser Lagerung d in seitlich abweichender Richtung auf kürzerem Wege vorbeigezogen wird. Beim Ausführungsbeispiel dieses Verfahrens ist dort, ebenso wie hier, ein Spannkörper c dargestellt und beschrieben, wie er beim Abtrennen des Fettes von Kranzdärmen als Einlage verwendet wird. Dieser Spannkörper verharrt mit möglichster Genauigkeit in seiner Lage, spannt jeden Kranzdarm beliebiger Weite wie ein Trommelfell und bewirkt, daß die kürzeste und die längste Längsfaser selbsttätig in die Symmetrieebene übergeführt wird, weil die längste Längsfaser a den längsten, und die kürzeste Längsfaser b den kürzesten Weg zu beschreiben sucht. Die Symmetrieebene des Kranzdarmes liegt also in Abb. 3 parallel zur Darstellungsebene und schneidet Abb. q. senkrecht längs der Mittellinie.

Claims (3)

  1. PATENT-ANsPRÜCFIE: i. Verfahren zum selbsttätigen Schleppen von Kranzdärmen an Kranzdarmbearbeitungsmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden durch die längste und kürzeste Längsfaser begrenzten symmetrischen Hälften des Kranzdarmes auf-, einandergelegt, und die einzelnen gleichlangen, nunmehr sich deckenden Längsfasern in einem Geschwindigkeitsverhältnisse fortbewegt werden, welches ihrem Längenverhältnisse mit möglichster Annäherung entspricht.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekenn-'zeichnet, daß die einzelnen Punkte der Schlepporgane Wege beschreiben, die der Länge der einzelnen von ihnen erfaßten Längsfasern des gefalteten Kranzdarmes mit möglichster Annäherung entsprechen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der gefaltete Kranzdarm nur an Längsfasern mittlerer Länge durch zwei der durchschnittlichen Weite und Windung des Kranzdarmes angepaßte, kraftschlüssig gegeneinandergedrückte und gleichmäßig angetriebene Kegelräder (r) erfaßt und geschleppt wird. q.. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der gefältete Kranzdarm nur an Längsfasern mittlerer Länge durch zwei um parallele Achsen drehbare, kraftschlüssig gegeneinandergedrückte und gleichmäßig angetriebene Zahnräder (r) erfaßt und geschleppt wird, die so ausgebildet sind, daß in den einzelnen Rotationsebenen die Abwickelung der Zähne der Länge der Längsfasern des Kranzdarmes von durchschnittlicher Größe entspricht.
DE1920348045D 1920-04-30 1920-04-30 Verfahren und Vorrichtung zum selbsttaetigen Schleppen von Kranzdaermen an Kranzdarmbearbeitungsmaschinen Expired DE348045C (de)

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DE348045T 1920-04-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE348045C true DE348045C (de) 1922-02-01

Family

ID=6256903

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1920348045D Expired DE348045C (de) 1920-04-30 1920-04-30 Verfahren und Vorrichtung zum selbsttaetigen Schleppen von Kranzdaermen an Kranzdarmbearbeitungsmaschinen

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DE (1) DE348045C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1161175B (de) * 1964-01-09 Raymond Walter Bergman Verfahren zum Schneiden von Streifen aus Ochsendaermen

Cited By (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1161175B (de) * 1964-01-09 Raymond Walter Bergman Verfahren zum Schneiden von Streifen aus Ochsendaermen

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