DE1112110B - Verfahren zur Verdrahtung einer Ringkerne enthaltenden Matrix - Google Patents
Verfahren zur Verdrahtung einer Ringkerne enthaltenden MatrixInfo
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- DE1112110B DE1112110B DET17472A DET0017472A DE1112110B DE 1112110 B DE1112110 B DE 1112110B DE T17472 A DET17472 A DE T17472A DE T0017472 A DET0017472 A DE T0017472A DE 1112110 B DE1112110 B DE 1112110B
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Description
- Verfahren zur Verdrahtung einer Ringkerne enthaltenden Matrix Es ist bekannt, Ringkerne enthaltende Matrizes für Schalt- und Speicherzwecke so aufzubauen, daß die Keine über die sie durchdringenden Drähte in einen Rahmen eingespannt sind. Die zur magnetischen Erregung benötigten Zeilen- und Spaltendrähte dieser Matrizes werden dabei webmusterartig durch die Kerne gefädelt und an Lötösen an Rahmen angelötet. Diese Drähte dienen somit gleichzeitig zur mechanischen Befestigung der Ringkerne in dem Rahmen und zur Zuführung von Steuerimpulsen.
- Es ist ferner bekannt, die Kerne einer Matrix auf einer starren Tragplatte anzuordnen und auf dieser mit einer Schutzschicht zu überziehen, welche nach entsprechender Behandlung die Ausbildung der Verdrahtung nach Art gedruckter Schaltungen ermöglicht. Hierbei ist es erforderlich, die mit Wachs überzogenen, auf der Platte angeordneten Keine einer mehrfachen chemischen Behandlung auszusetzen, durch welche eine Silberlösung auf der Schicht niedergeschlagen wird, die nach Belichtung im ultravioletten Licht teilweise fixiert wird, während der Rest der Beschichtung abgewaschen wird. Zur Erleichterung einer Verdrahtung der Ringkerne einer Matrix ist es ferner bekannt, die Keine der verschiedenen Reihen je auf einer eigenen Tragplatte anzuordnen und alle diese Tragplatten auf einer gemeinsamen Achse gegeneinander verdrehbar zu lagern, so daß die Reihenfolge der koaxial übereinander angeordneten Keine verschiedener Tragplatten geändert werden kann. Diese Anordnung erfordert somit besondere Tragvorrichtungen.
- Die Erfindung bezweckt, die Verdrahtung der Ringkerne einer Matrix zu vereinfachen. Nach dem Verfahren der Erfindung wird eine die Ringkerne fixierende Umhüllung aus biegsamem Material nach Aufnahme der Ringkerne zwischen den Kernreihen so gefaltet, daß die den jeweils gleichen Draht füh- renden Kerne einer Reihe, Spalte oder Diagonalen mit ihren Kernbohrungen übereinanderzuliegen kommen und damit das Durchstecken des ihnen gemeinsamen Drahtes ermöglichen.
- Eine besonders einfache Herstellung gsweise ergibt sich dadurch, daß die Ringkerne zwischen zwei Plastikfolien eingelegt werden. Dabei können sowohl eine als auch beide Folien in einer den Ringkernquerschnitten entsprechenden Weise an den zur Aufnahme der Ringkerne vorgesehenen Stellen vorgeformt sein. Die zwischen sich die Ringkerne festhaltenden Folien werden nach dem Einfügen der Kerne zweckmäßig zwischen den einzelnen Keinreihen und Kernspalten miteinander verschweißt. Werden außerdem die Ränder der im Bereich der Innenbohrungen der Keine vorgesehenen oder nach Einlegen der Keine eingestanzten Löcher der Plastikfolien miteinander verschweißt, so ergibt sich eine vollkommen luft-, staub-- und wasserdichte Verpakkung der einzelnen Ringkerne innerhalb der Matrix. Wird außerdem die gemeinsame Plastikumhüllung aller Kerne einer Matrix oder eines Teiles derselben mit Aufhängeösen zur mechanischen Befestigung der Matrix oder des Matrixteiles in dem die Matrix erithaltenden Schaltgerät versehen, so kann eine völlig spannungsfreie Fixierung der einzelnen Keine innerhalb der Matrix vorgenommen werden.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 die bisher übliche Anordnung von Ringkernen innerhalb einer Matrix, Fig. 2 eine nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte Speicherkerne enthaltende Matrix, Fig. 3 und 4 Ausschnitte aus nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Matrizes, Fig. 5 eine nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte Matrix bei der Durchführung eines einer Kernreihe gemeinsamen Drahtes.
- Bei der bekannten Anordnung nach Fig. 1 sind in einem Rahmen R Zeilen- und Spaltendrähte ZD und SD an LötösenL befestigt. Diese Zeilen- und Spaltendrähte durchdringen die einzelnen Ringkerne RK, so daß diese Ringkerne durch die ihnen gemeinsam zugeordneten Spalten- und Zeilendrähte im RahmenR mit den eingangs erwähnten Nachteilen festgehalten werden.
- Bei der nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Speicherkernmatrix der Fig. 2 sind die einzelnen Ringkerne RK zwischen zwei Folien F an den für sie vorgesehenen Stellen eingebettet, so daß sie zwischen diesen beiden Folien spannungsfrei festgehalten werden. Die im Bereich der Kernbohrungen vorgesehenen Löcher B werden nach Einlegen der Kerne und nach Verschweißung der Folien mit Hilfe der Schweißnähte SN eingestanzt und anschließend die Lochränder ebenfalls verschweißt. Die Befestigung der in Fig. 2 dargestellten Matrix erfolgt mit Hilfe von in den Folien vorgesehenen Auffiängeösen AH, die sowohl an den Rändern der Folie als auch innerhalb der Folienfläche vorgesehen sein können. Bei einem Herstellungsverfahren gemäß Fig. 3 werden beide miteinander zu verschweißenden Folien Fl und F2 dem Rinc"kemquerschnitt RK entsprechend ausgeformt, während bei der Anordnung nach Fig. 4 lediglich die oberste Folie F 1 dem Ringkern entsprechend vorgeformt ist. Fig. 5 zeigt, wie eine mit Ringkernen bestücktes Fohenpaar gefaltet wird, um die Durchführung eines einer Kernreihe gemeinsamen- Drahtes zu ermöglichen. Nach der nach Fig. 5 vorgenommenen Faltung liegen die Bohrungen aller Keine einer Reihe übereinander, so daß der ihnen gemeinsame Draht in einfachster Weise durchgesteckt werden kann. Da die Drähte keinerlei Spannung mehr ausgesetzt sind, ist es möglich, nach der Einlegun- aller Zeilendrähte beispielsweise nun die betreffende Matrix so zu falten, daß alle Kerne einer Spalte mit ihren Kernbohrungen übereinanderzuliegen kommen, damit nun die Spaltendrähte eingesteckt werden können. Bei diesem Vorgang stören die bereits eingelegten Zeilendrähte in keiner Weise. Auch durch die eine diagonale Faltung läßt sich ohne weiteres erreichen, daß alle Kerne einer Diagonalen, die mit demselben Draht zu bestücken sind, übereinanderzuliegen kommen, um das einfache Einführen auch solcher Diagonaldfähte zu ermöglichen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE-1. Verfahren zur Verdrahtung einer Ringkerne enthaltenden Matrix, deren Kerne in eine zusammenhängende Umhüllung einbezogen sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Ringkerne fixierende Umhüllung aus biegsamem Material nach Aufnahme der Ringkerne zwischen den Kernreihen so gefaltet wird, daß die den jeweils gleichen Draht führenden Keine einer Reihe, Spalte oder Diagonalen mit ihren Kernbohrungen übereinanderzuhegen kommen und damit das Durchstecken des ihnen gemeinsamen Drahtes ermöglichen.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringkerne zwischen zwei Plastikfolien eingelegt werden. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder beide Folien dem Ringkernquerschnitt entsprechend an den zur Aufnahme der Ringkerne vorgesehenen Stellen vorggeformt sind. 4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen sich die Ringkeine festhaltenden Folien nach dem Einfügen der Kerne zwischen den einzelnen Kernreihen undKernspalten miteinander verschweißtwerden. 5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder der im Bereich der Innenbohrung gen der Kerne vorgesehenen oder nach Einlegen der Kerne eingestanzten Löcher der Plastikfolien miteinander verschweißt werden. 6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, -daß die gemeinsame Plastikumhüllung aller Kerne einer Matrix oder eines Teiles derselben mit Aufhängeösen zur mechanischen Befestigung der Matrix oder des Matrixteiles in dem die Matrix enthaltenden Schaltgerät versehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften-. Deutsche Auslegeschriften Nr. 1040 140, 1063205.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL260496D NL260496A (de) | 1959-11-12 | ||
| DET17472A DE1112110B (de) | 1959-11-12 | 1959-11-12 | Verfahren zur Verdrahtung einer Ringkerne enthaltenden Matrix |
| US102986A US3188721A (en) | 1959-11-12 | 1961-04-14 | Magnetic core memories |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET17472A DE1112110B (de) | 1959-11-12 | 1959-11-12 | Verfahren zur Verdrahtung einer Ringkerne enthaltenden Matrix |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1112110B true DE1112110B (de) | 1961-08-03 |
Family
ID=7548595
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET17472A Pending DE1112110B (de) | 1959-11-12 | 1959-11-12 | Verfahren zur Verdrahtung einer Ringkerne enthaltenden Matrix |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1112110B (de) |
| NL (1) | NL260496A (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1040140B (de) * | 1955-05-10 | 1958-10-02 | Ibm Deutschland | Herstellungsverfahren fuer Magnetkernanordnungen |
| DE1063205B (de) * | 1956-06-18 | 1959-08-13 | Ncr Co | Verfahren zur Herstellung einer Magnetkern-Speicheranordnung |
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0
- NL NL260496D patent/NL260496A/xx unknown
-
1959
- 1959-11-12 DE DET17472A patent/DE1112110B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1040140B (de) * | 1955-05-10 | 1958-10-02 | Ibm Deutschland | Herstellungsverfahren fuer Magnetkernanordnungen |
| DE1063205B (de) * | 1956-06-18 | 1959-08-13 | Ncr Co | Verfahren zur Herstellung einer Magnetkern-Speicheranordnung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL260496A (de) |
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