DE1063205B - Verfahren zur Herstellung einer Magnetkern-Speicheranordnung - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer Magnetkern-SpeicheranordnungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Gerät für und ein Verfahren zur Herstellung von Magnetkern-Anordnungen.
Es ist bekannt, Magnetkern-Speicheranordnungen, die für Speichersysteme beispielsweise im elektronischen
Rechenmaschinenbau Verwendung finden, durch Handeinziehverfahren, die langsam und ermüdend
sind, einzuziehen. Die Kerne werden gewöhnlich mit geeigneten Mitteln in einer festen Lage auf
einer flachen Ebene in Form einer Anordnung gehalten und die Drähte mittels einer Hohlnadel durch die
Reihen und Spalte, welche durch die Kerne der Anordnung gebildet werden, geführt. Um das Einziehen
der Drähte in beiden Richtungen, d. h. durch die X- und F-Koordinatenrichtungen der Anordnung zu ermöglichen,
um so beispielsweise jeden Kern zum Speichern oder Ablesen von Informationen auswählen
zu können, werden die Kerne vorzugsweise winklig gehalten, was jedoch zur Folge hat, daß der
Draht nur durch eine kleine Zone der Bohrung jedes Kernes in der Reihe der einzuziehenden Kerne geführt
werden kann. Daraus ergibt sich, daß die Drähte langsam von Hand durch die Bohrung jedes
Kernes geführt werden müssen. Dieses Verfahren ist nicht nur ermüdend und zeitraubend, sondern verursacht
auch Fehler beim Einziehen der Drähte. Da die Kerne außerdem einen gewissen Abstand voneinander
aufweisen müssen, um überhaupt Raum zum Führen der Drähte und zum Arbeiten mit den Kernen
vorzusehen, benötigt eine nach dieser Art hergestellte Anordnung eine verhältnismäßig große Arbeitsfläche.
Der für die vorliegende Erfindung am ehesten zutreffende Stand der Technik für Anordnungen von
magnetischen Speichereinrichtungen zeigt, daß es zum Zeitpunkt der vorliegenden Erfindung bekannt war,
Ferritringe zu verwenden, die mit äquidistanten, parallel zur Achse des Ringes verlaufenden Öffnungen
ausgestattet sind. In einer solchen Anordnung wird das jede Öffnung umgebende Ferritmaterial zur
Speicherung von Binärziffern verwendet, wobei Stromimpulse von geeigneter Polarität durch einen
durch die öffnung geführten Draht geschickt werden. Infolge der nichtleitenden Eigenschaften des Ferrits
wirkt ein durch einen ausgewählten Draht gesandter Stromimpuls binärer Daten in magnetischer Form
nur in der unmittelbaren Umgebung der öffnungen.
Beim Aufbau einer Speicheranordnung, bei der die oben beschriebenen Ringe verwendet werden, sind
eine Anzahl dieser Ringe, von denen jeder eine Reihe Speicherelemente darstellt, aneinandergereiht. Außerdem
sind Spalten- und Reihenkoordinatenwählmittel darstellende Leiter senkrecht durch die entsprechenden
öffnungen jedes Ringes geführt.
Es ist verständlich, daß der Aufbau einer vollständigen Speicheranordnung, die, wie es oft der
Verfahren zur Herstellung
einer Magnetkern-Speicheranordnung
einer Magnetkern-Speicheranordnung
Anmelder:
The National Cash Register Company,
Dayton, Ohio (V. St. A.)
Dayton, Ohio (V. St. A.)
Vertreter: Dr. A. Stappert, Rechtsanwalt,
Düsseldorf, Feldstr. 80
Düsseldorf, Feldstr. 80
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 18. Juni 1956
V. St. v. Amerika vom 18. Juni 1956
Fall ist, mehrere tausend Speicherelemente umfaßt, besonders infolge der verwickelten Verdrahtung eine
sehr kostspielige Angelegenheit ist.
Während bei der oben beschriebenen Anordnung keine Schwierigkeiten beim Einziehen der senkrechten,
d. h. der Spaltenwählleiter auftreten, ergeben sich beim Einziehen der Reihentreiberwicklungen infolge der
starren Eigenschaften der Ringe Schwierigkeiten. Beim Einziehen eines Reihenwählleiters durch die
Öffnungen eines Ringes muß der Leiter senkrecht durch jede Öffnung und dann waagerecht entlang des
Ringes zwischen den Öffnungen hindurchgeführt werden. Die serpentinenartige Form der Verdrahtung
der Reihenleiter ist unzweckmäßig, da das Einfädeln der Leiter auf diese Weise sowohl mühsam als auch
zeitraubend ist.
Die vorliegende Erfindung ist, obwohl einzelne Ringkerne als Speicherelemente verwendet werden,
nichtsdestoweniger den bekannten Speicheranordmmgen analog, was die bekannte Halterung der Kerne in
den in der unmagnetischen Scheibe vorgesehenen öffnungen betrifft. Sie unterscheidet sich jedoch von
den bekannten Anordnungen dadurch, daß die verschiedenen Ebenen der Speicherelemente um eine
konzentrische, gemeinsame Achse drehbar zueinander angeordnet sind. Durch aufeinanderfolgendes Ausrichten
der gewählten Speicherelemente (eines von jeder Scheibe) können sämtliche Leiter, ob zur Reihenoder
Spaltenwahl, senkrecht durch den Stapel hin-
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durchgezogen werden. Dies'veranschaulicht deutlich,
daß durch die vorliegende Erfindung die in Verbindung mit der bekannten Speicheranordnung erwähnten
Nachteile beseitigt und der Aufbau der Anordnung wesentlich erleichtert wird.
Das Gerät des Ausführungsbeispieles dieser Erfindung enthält einen Stapel kreisförmiger Scheiben, die
um eine gemeinsame Achse drehbar sind. Jede dieser Scheiben ist mit mehreren Bohrungen auf ihrer Oberfläche
ausgestattet, in welche-die Magnetkerne so angeordnet
werden können, daß deren öffnungen senkrechte Reihen bilden und daß deren Achsen parallel
zu und gleich weit entfernt von der Achse des Stapels der Scheiben sind. Dieses Gerät ermöglicht es, daß die
Sätze der Drähte, welche z. B. den X-Koordinatenwähler, den F-Koordinatenwähler, die Abtast- und
Gegenleiter darstellen, leicht durch die Kerne des Stapels eingezogen werden können, und zwar durch
Drehen der entsprechenden Reihen der Scheiben, um so verschiedene Spalte von den Kernen zu bilden,
welche von dem Weg eines bestimmten Drahtes, der durch die Kerne der Endanordnung einzuziehen ist,
abhängig sind. Das Drehen der Scheiben zwecks Bildung der Spalte, um eine bestimmte Anordnung einzuziehen,
kann leicht zustande gebracht werden, da jede Scheibe einen bestimmten Satz Einstellbohrungen
aufweist, durch die eine Ausrichtstange eingeführt werden kann. Diese Bohrungen ermöglichen es, die
Kerne genau einzustellen und in der gewünschten Ausrichtung während der verschiedenen Schritte des
Verdrahtungsverfahrens zu halten.
Da die Drähte immer nur durch Kerne geführt werden, die spaltenweise angeordnet sind, ist es
mittels dieses Verfahrens möglich, den Draht oder die den Draht haltende Hohlnadel durch die volle Bohrung
der Kerne in der Reihe der einzuziehenden Kerne zu führen. Da kein Raum zwischen den Kernen
erforderlich ist, um die Drähte zu führen und um die Kerne während des Einziehens zu handhaben, können
die Kerne während des Einziehvorganges dicht angeordnet sein. Da der so gebildete Spalt der ausgerichteten
Kerne in dem Stapel eine fortlaufende, gerade Öffnung darstellt, kann die Nadel leicht durch
jeden Spalt der Kerne geführt werden. Wegen dieser nahen Beabstandung der Kerne brauchen die Drähte
auch nur über eine kurze Strecke geführt zu werden, um durch sämtliche Kerne durchzugehen.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein neuartiges Mittel zum Erleichtern der Konstruktion und des Einziehens
von Magnetkern-Speicheranordnungen vorzusehen.
Demgemäß geht die Erfindung aus von einem Verfahren zur Herstellung einer Magnetkern-Speicheranordnung,
enthaltend die Verfahrensschritte des Anordnens ringförmiger Magnetkerne um eine Achse in
mehreren parallelen Ebenen, derart, daß die öffnungen der Kerne zur Bildung von parallel zu der genannten
Achse liegenden Spalten ausgerichtet werden, und des Einziehens von Drähten, damit diese sich in einer
Richtung in der Anordnung durch die genannten Spalte der Kerne erstrecken; sie ist gekennzeichnet
durch die weiteren Verfahrensschritte des Drehens der Kerne in jeder Ebene um die genannte Achse relativ
zu den Kernen in den anderen Ebenen, derart, daß neue Spalte von Kernen gebildet werden, und
des Einziehens von Drähten, damit diese sich in anderer Richtung in der Anordnung durch die neuen
Spalte der Kerne erstrecken.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun an Hand der Zeichnungen erläutert, und zwar zeigt
Fig. 1 ein schematisches Schaubild eines Magnetkern-Speichersystems,
Fig. 2 ein schematisches Schaubild einer Magnetkern-Speicheranordnung,
wie die Kerne eingezogen sind, um in dem in Fig. 1 gezeigten System zu arbeiten,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht der vollständigen Magnetkern-Speicheranordnungseiriheit der vorliegenden
Erfindung,
ίο Fig. 4 eine perspektivische Draufsicht einer Scheibe,
welche zum Halten der Kerne verwendet wird,
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht der Scheibe von unten,
Fig. 6 eine Schnittansicht entlang der Linie 6-6 von Fig. 4,
Fig. 7 eine Draufsicht der einen Stapel bildenden Scheiben, welche die Lage der Bohrungen, die für die
Ausrichtung der Kerne während des Einziehens verwendet werden, zeigen,
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht des Einziehgerätes,,
wie es während Schritt I des Einziehvorganges verwendet wird,
Fig. 9 ein schematisches Schaubild der Drahtung, wie die auf den Scheiben des Stapels angeordneten
Kerne bei Beendigung des Schrittes I des Einziehvorganges eingezogen sind,
Fig. 10 eine perspektivische Ansicht des Einziehgerätes, wie es während Schritt II des Einziehvorganges
verwendet wird,
Fig. 11 ein schematisches Schaubild der Drahtung, wie die auf den Scheiben des Stapels angeordneten
Kerne bei Beendigung des Schrittes II des Einziehvorganges eingezogen sind,
Fig. 12 eine perspektivische Ansicht des Einziehgerätes, wie es während Schritt III des Einziehvorganges
verwendet wird,
Fig. 13 ein schematisches Schaubild der Drahtung, wie die auf den Scheiben des Stapels angeordneten
Kerne bei Beendigung des Schrittes III des Einzieh-Vorganges eingezogen sind,
Fig. 14 eine perspektivische Ansicht des Einziehgerätes, wie es während Schritt IV des Einziehvorganges
verwendet wird,
Fig. 15 ein schematisches Schaubild der Drahtung, wie die auf den Scheiben des Stapels angeordneten
Kerne bei Beendigung des Schrittes IV des Einziehvorganges eingezogen sind,
Fig. 16 eine perspektivische Ansicht des Einziehgerätes, wie es während Schritt V des Einzieh-Vorganges
verwendet wird.
Fig. 1 zeigt das Schaubild einer im Rechenmaschinenbau bekannten Magnetkern-Speicheranordnung
1 mit der ihr zugeordneten elektrischen Schaltung.
Die durch Adressenleiter 2 und 3 empfangenen X-
und F-Koordinatenadressensignale werden in Binärverschlüsselungseinheiten
4 bzw. 5 geleitet. Nach Verschlüsselung ermöglichen diese Signale, daß Impulse, welche in einem Leseleiter 6 und in einem Schreibleiter
7 empfangen werden, die X- und F-Stromtreiber 8 und 9 zu erregen, so daß einem ausgewählten
Z-Tr eiber leiter 17 und einem ausgewählten F-Treiberleiter
19 der Magnetkern-Speicheranordnung 1 während der Lese- und Zurückschaltphasen des Speicherarbeitsvorganges
Impulse zugeführt werden. Da die Magnetkern-Speicheranordnung so beschaffen ist, daß
jede Kombination des Satzes der X- und F-Treiberleiter 17 und 19 .in nur einem ausgewählten Kern der
Magnetkern-Speicheranordnung 1 sich kreuzt, sind die Stromimpulse in dieser Kombination nur in
diesem einen Kern additiv. Die Summe dieser zwei Ströme ist ausreichend, um diesen ausgewählten Kern
in einen entgegengesetzten remanenten Zustand des magnetischen Flusses zu treiben.
Zum Arbeiten der Magnetkern-Speicheranordnung wird, falls der ausgewählte, eine binäre »Eins« speichernde
Kern durch den im Leseleiter 6 empfangenen Leseimpuls aufgerufen werden soll, ein Signal im
Abtastleiter 18 erzeugt, welch letzterer durch alle Kerne der Magnetkern-Speicheranordnung gezogen
ist. Dieses Ausgangssignal wird durch den Abtastverstärker 10 abgetastet und durch die dem Eingang
16 a zugeführten Lesemusterimpulse ventiliert, wie in der Vorrichtung 16, um den Flip-Flop. 11 zu kippen,
so daß der Ausgang seines Null-Ausgangsleiters 12 niedere Spannung aufweist. Dieser Zustand schließt
das mit dem Eingang des Gegentreibers 15 verbundene Tor 14. Ein Schreibknpuls, der im Leiter 7 während
der Zurückschaltphase des Arbeitsspieles empfangen wird, wird daher gehindert, den Gegentreiber 15 zu
erregen, um einen Gegenimpuls über einen Gegenleiter 20, der ebenfalls durch alle Kerne 28 α der
Magnetkern-Speicheranordnung 1 gezogen ist, weiterzuleiten. Daraus ergibt sich, daß ein Schreibimpuls,
welcher dem gleichen Kern über den ausgewählten X-Treiberleiter 17 und dem 7-Treiberleiter 19 zugeführt
wurde, in der Lage ist, den ausgewählten Kern 28a in seinen ursprünglichen binären »Eins«-
Zustand zurückzuschalten. Das während dieser Zurückschaltphase des Arbeitsspieles im Abtastleiter 18 vorhandene
Signal wird nicht wahrgenommen. Es ist zu erwähnen, daß, wenn der ausgewählte Kern 28 α der
Magnetkern-Speicheranordnung 1 eine binäre »Null« speichert, kein Signal aus dem Abtastleiter 18 abgelesen
wird, da dieser Kern den Zustand nicht ändert. Unter diesen Bedingungen wird der Schreibimpuls im
Leiter 7 über das Tor 14 weitergeleitet und somit ein Gegenimpuls im Gegenleiter 20 erzeugt, der bewirkt,
daß der Kern in einen »Null«-Zustand während der Zurückschaltphase des Arbeitsspieles verbleibt.
Es ist daher ersichtlich, daß die Kerne der Magnetkern-Speicheranordnung
1 für das in Fig. 1 gezeigte System auf vier Arten von Leitern richtig einzuziehen
sind, z. B. auf die zwei Sätze der X- und F-Treiberleiter 17 bzw. 19, auf den Abtastleiter 18 und den
Gegenleiter 20.
Fig. 2 zeigt ein Schaubild mit Einzelheiten der Drahtung der vollständigen Magnetkern-Speicheranordnung
1 dieser Erfindung fertig zum Einbau in das System gemäß Fig. 1. Dieses Schaubild zeigt die
von ihrem kreisförmigen Einziehgerät (Fig. 3) entfernten Kerne der Speicheranordnung dieser Erfindung
auf eine flache Ebene für Darstellungszwecke. Die Anordnung enthält acht Reihen mit je acht
Kernen. Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß die Drähte der Speicheranordnung nicht in gerader Weise durch
die Kerne 28 α eingezogen sind, wie es gewöhnlicherweise der Fall ist. Nach der herkömmlichen Methode
werden die Kerne eingezogen, wenn dieselben sich in einer festen Lage l)efmden; dieses Verfahren ist jedoch
zeitraubend und ermüdend. In Fig. 2 ist zu beachten, daß die Sätze der X- und F-Koordinatentreiberleiter
17 bzw. 19 so durch die Anordnung eingezogen sein müssen, daß jedes Paar der Treiberleiter
17 und 19 nur einen Kern 28 α der Speicheranordnung auswählt, d. h. kreuzt. Weiter muß der
Abtastleiter 18 und der Gegenleiter 20 durch alle Kerne 28 α der Anordnung durchgezogen sein. In
diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung wird das Einziehen der Abtastleiter 18 dadurch weiter kompliziert,
daß dieses Einziehen getrennt durch die Kerne der oberen und unteren Hälften der Speicheranordnung
1 zu führen ist (Fig. 1).
Es ist weiter zu beachten, daß der Treiberleiter 17 den Abtastleiter 18 rechtwinklig in jedem Kern 28a
kreuzt, um die Erzeugung der durch Luftkernflußkopplung mit dem Treiberleiter 17 erzeugten,
ungewünschten Signale im Abtastleiter 18 auszuschalten. Falls der Abtastleiter 18 und der Treiberleiter
17 sich nicht rechtwinklig kreuzten, würde ein Lesestromimpuls in dem ausgewählten Treiberleiter
17 ein Signal in dem Abtastleiter 18 erzeugen. Diese Signale könnten bewirken, wenn der Kern 28a in
seinen Null-Zustand aufgerufen wird, daß ein Ablesesignal
mit ausreichender Amplitude in dem Flip-Flop (Fig. 1) als eine »Eins« abgetastet wird und dadurch
Fehler verursacht.
Es sollte weiter beachtet werden, daß der Abtastleiter 18 und der Treiberleiter 19 zueinander parallel
2Q in jedem verdrahteten Spalt der die zwei Hälften der Magnetkern-Speicheranordnung 1 umfassenden
Kerne 28 α geschaltet sind. Ein Lesestromimpuls in dem ausgewählten Treiberleiter 19 erzeugt daher im
Abtastleiter 18 durch Luftkernflußkopplung zwischen den zwei Leitern Signale, so daß die erzeugten
Signale in dem Abtastleiter 18, welcher die Kerne der Reihen 1 bis 4 einschließlich der Anordnung verbindet,
eine Amplitude aufweisen, um die erzeugten Signale in dem Abtastleiter 18, welcher die Kerne der
Reihen 5 bis 8 einschließlich verbindet, aufzuheben. Diese unerwünschten Signale, die einen Ablesefehler
verursachen könnten, beeinflussen daher nicht die Amplitude der Ablesesignale aus dem ausgewählten
Kern 28 a.
Zur Beschreibung des Gerätes, welches beim Durchführen des Einziehvorganges der Magnetkern-Speicheranordnung
1 zur Verwendung gelangt, wird auf Fig. 3 hingewiesen, welche eine perspektivische
Ansicht einer zylindrisch angeordneten Magnetkern-Speichereinheit 22 zeigt, die ein gewähltes Ausführungsbeispiel
ist. Diese Magnetkern-Speichereinheit 22 ist für den Einbau in das Speichersystem gemäß
Fig. 1 fertig. Die Magnetkern-Speicheranordnung 1, die in Fig. 2 beschrieben wurde, ist in dem neuartigen
Einziehgerät, welches die Magnetkern-Speichereinheit 22 umfaßt, enthalten. Dieses Gerät enthält acht
konzentrische Scheiben Rl1 R2 usw., die so angeordnet
sind, daß sie einen zylindrischen Stapel bilden. Die kreisförmigen Polplatten 25 und 26 sind, wie die
Ansicht zeigt, oberhalb und unterhalb des Stapels nacheinander angeordnet. Ein axialer Bolzen 27, welcher
sich durch die Mittelbohrungen der zusammengesetzten Scheiben und Polplatten führt, ist an jedem
Ende mit einer Mutter 29 versehen, die den Aufbau zusammenhält. Jede der Polplatten 25 und 26 enthält
Pole, z. B. Pol 35, die zur Verbindung der durch die Spalte der Kerne 28 a der Magnetkern-Speicheranordnung
1 einzuziehenden Drähte untereinander und mit den äußeren in Fig. 1 gezeigten vollständigen
elektrischen Schaltungen dienen. Die kreisförmigen Polplatten 25 und 26 weisen acht gleichmäßig beabstandete
Bohrungen 30 auf, welche mit den Spalten der Bohrungen, die durch die in dem Stapel der
ScheibenRl, R2 usw. vorgesehenen Bohrungen gebildet
werden, ausgerichtet sind.
Als nächstes werden die Scheiben des Gerätes der Magnetkern-Speichereinheit 22 ausführlich beschrieben.
Fig. 4 ist eine perspektivische Draufsicht einer der Scheiben Rl des Stapels, während Fig. S die
Scheibe gemäß Fig. 4 von unten zeigt. Diese Scheibe,
welche aus einem geeigneten nichtmagnetischen Mate- 45°. Um ganz deutlich zu veranschaulichen, wie die
rial, z.B. Akrylharzkunststoff, hergestellt ist, weist Scheiben Rl, R2 usw. während der Schritte des Eineine
flache Seite (Fig. 4) auf, während ihre andere ziehvorganges eingestellt werden, sind den acht Boh-Seite
eine Abstandschulter 31 (Fig. 5) enthält. Acht rungen 32 jeder Scheibe unterschiedliche Bezugs-Bohrungen
32 sind gleichmäßig auf der Fläche der 5 zahlen gegeben. Die untere Bohrung in der Scheibe ^l
Scheibe Rl beabstandet, und zwar sämtliche im (Fig. 7) ist mit C1-1 bezeichnet, die nächste Bohrung
gleichen Abstand von der Achse der Mittelbohrung im Gegenzeigersinn mit C1-2, die nächste mit C1-3
33. Diese Bohrungen sind mit einem Werkzeug ge- usw. Die erste Zahl der tiefgestellten Indexzahl gibt
senkt, um die Magnetkerne 28 α zu halten, wie es am die Position der Scheibe in dem Stapel an, während
besten aus Fig. 6, welche eine Schnittansicht entlang io die zweite Zahl die Position der Bohrung auf der
der Linie 6-6 der Fig. 4 zeigt, zu ersehen ist. Die Fläche der Scheibe anzeigt. Die Bohrungen 32 in den
Scheibe i?l ist außerdem mit Einstellbohrungen α, b restlichen Scheiben sind in ähnlicher Weise unter Be-
und c versehen, die später genau beschrieben werden. nutzung der gleichen Kennzeichnung bezeichnet.
Wie aus Fig. 5 ersichtlich, ist der Durchmesser der Es ist zu bemerken, daß der lineare Abstand
Wie aus Fig. 5 ersichtlich, ist der Durchmesser der Es ist zu bemerken, daß der lineare Abstand
Abstandschulter 31 groß genug, um die Einstell- 15 zwischen den Reihen der Kerne 28 α in der zusammenbohrungen
a, b und c einzuschließen. Diese Einstell- gesetzten Magnetkern-Speichereinheit 22 von der Abschulter
31 dient dazu, die Kerne getrennt zu halten, messung der Abstandschulter 31 auf den Scheiben abum
dadurch Raum für die Windungen zwischen den hängig ist, wie es am besten aus Fig. 5 zu ersehen ist.
Kernen der benachbarten Scheiben vorzusehen. Weiter ist zu bemerken, daß jede der Scheiben R1, R2
Es wird noch einmal auf Fig. 4 hingewiesen. Wäh- 20 usw. der Magnetkern-Speichereinheit 22 schließlich
rend des Zusammenbaues wird ein Magnetkern 28α so gedreht werden, daß die Kerne 28c jeder Scheibe
in jede der Bohrungen 32 der Scheiben eingelegt, z. B. des Stapels versetzt angeordnet in Beziehung zu den
durch Belegen der Scheibe Rl mit Magnetkernen 28a, Kernen 28a der benachbarten Scheiben gelangen, d. h.,
so daß ein Kern in jede der Bohrungen 32 einfällt; die die Kerne 28α jeder Reihe sind halbwegs zwischen
überzähligen Kerne werden dann weggestrichen. Um 25 den Kernen 28 a der benachbarten Reihen, wie in
die Kerne 28a in den Bohrungen32 jeder der Scheiben Fig. 2 gezeigt, beabstandet. Diese letztgenannte An-
Rl, R2 usw. während des Einziehens der Speicher- Ordnung in Verbindung mit der Vorkehrung der richeinheit
22 in Stellung zu halten, wird ein Halteblatt tigen Abmessung der Abstandschulter 31 stellt sicher,
aus leichtem Material, z. B. Seidenpapier, auf die daß die Sätze der Treiberleiter 17 und 19 sich in
Oberfläche der Kunststoffscheibe Rl mittels eines ge- 30 jedem Kern 28a rechtwinklig kreuzen,
eigneten Haltematerials, z. B. Phenol, aufgeklebt. Es folgt nun die Beschreibung der Lage der Ein^
eigneten Haltematerials, z. B. Phenol, aufgeklebt. Es folgt nun die Beschreibung der Lage der Ein^
Unter Bezugnahme auf Fig. 7 werden jetzt die Stellbohrungen α, b und c in jeder der Scheiben Rl,
Scheiben Rl, R2 usw. beschrieben, wie sie in der R2 usw. Diese Bohrungen werden dazu verwendet,
Magnetkern-Speichereinheit 22 geschichtet sind. Wie die Einstellung jeder Scheibe des Stapels zu unterbereits
erwähnt, sind in dem gewählten Ausführungs- 35 stützen, so daß die Spalte die gewünschte Kombibeispiel
der Magnetkern-Speichereinheit 22 acht nation der Kerne 28 a wälhrend der verschiedenen
Scheiben Rl, R2 usw. mit je acht Bohrungen 32, Schritte des Einziehvorganges enthalten. Wie bereits
welche nahe an der Außenseite jeder Scheibe vor- erwähnt, ist die Anordnung der Einstellbohrungen α,
gesehen sind, enthalten, wie bereits in Fig. 4 be- b und c auf jeder Scheibe Al, R2 usw. verschieden,
schrieben wurde. Wenn die Scheiben mit den Kernen 40 Die Einstellbohrungen α, b und c für die Scheibe Rl
28 a gefüllt, zusammengeschichtet und richtig mit den sind entlang dem gleichen Scheibenradius ausgerichtet
Drähten eingezogen sind, ergibt die so verdrahtete wie der Radius, welcher für die Bohrung C1-1 beZusammenstellung
der Kerne die Magnetkern- stimmt ist. Die Bohrung α befindet sich in der gleichen
Speicheranordnung 1, wie sie in dem Schaubild der Lage, d.h. daß die Bohrung α mit den Bohrungen
Fig. 2 der vollständigen Anordnung gezeigt ist. 45 C2-1, C3_j; C4-1. . . C8-1 bzw. mit den ScheibenR2,
In der zusammengesetzten Magnetkern-Speicher- R3, R4t... R 8 ausgerichtet ist. Die Scheiben Rl, R 2
einheit 22 kann jede der Scheiben i?l, R2 usw. ein- usw. werden mit einer Ausrichtstange 37 durch die
zein um die Achse des Bolzens 27 gedreht werden. Die Bohrung α ausgerichtet, wenn es erwünscht ist, den
Kerne 28 a sind im gleichen Winkel und mit gleichem Spalt der Kerne 28 a zum Einführen der Drähte,
radialem Abstand von der Achse der Drehung an- 50 welche zueinander parallel in einer Koordinatenrichgeordnet.
Dadurch wird es ermöglicht, die Kerne in tung der vollständigen Anordnung gemäß Fig. 2 sein
acht Spalten auszurichten, wenn durch die acht Boh- müssen, zu bilden.
rungen 30 in der Polplatte 25 geblickt wird; jeder Die Bohrung b ist, wie erwähnt, entlang des Schei-
Spalt schließt einen Kern aus jeder der acht Scheiben benradius für die Bohrung C1-1 der Scheibe Rl, mit
ein. Darm werden die Scheiben gedreht, bis die Kerne 55 der Bohrung C2 _ä der Scheibe R2, mit der Bohrung
wieder in acht verschiedenen Spalten ausgerichtet sind, C3-3 der Scheibe A3 usw. ausgerichtet, d. h., die Bohvon
denen jeder eine andere gewünschte Zusammen- rung b ist um den Winkel α im Gegenzeigersinn auf
stellung eines Kernes jeder Scheibe einschließt. Durch jeder aufeinanderfolgenden Scheibe des Stapels verdas
Einziehen der Drähte sowohl durch die Spalte, schoben.
welche eine Zusammenstellung der Kerne enthalten, 60 Das Drehen jeder ScheibeR2, R3 usw. im Gegenais
auch nach dem Drehen der Scheiben durch das zeigersinn (vom obersten Ende des Stapels aus ge-Einziehen
der Drähte durch jene Spalte, welche eine sehen) bezüglich zu der Scheibe Rl ermöglichtes, daß
andere Zusammenstellung der Kerne enthalten, können alle Scheiben mit der Ausrichtstange 37 durch die
die Drähte leicht durch die Kerne der vollständigen Bohrungen b ausgerichtet werden, so daß der Spalt
Anordnung gemäß Fig. 2 geführt werden. 65 der Kerne 28 a gebildet wird, in welchen die Windun-
Da die acht Bohrungen 32 jeder Scheibe Rl, R2 gen eingeführt werden, die parallel zueinander in der
usw., welche die Kerne 28a enthalten, gleichwinklig anderen Koordinatenrichtung der vollständigen Anum
den Mittelpunkt der Scheibe beabstandet sind, Ordnung gemäß Fig. 2 sein müssen,
beträgt der Winkel α zwischen zwei benachbarten Die Bohrung c ist, vom obersten Ende des Stapels
beträgt der Winkel α zwischen zwei benachbarten Die Bohrung c ist, vom obersten Ende des Stapels
Bohrungen 32 in dem gewählten Ausführungsbeispiel 70 der Scheiben aus gesehen, ebenfalls mit der Boh-
gC1-1 der Scheibe Rl ausgerichtet und befindet
sich im Gegenzeigersinn um den Winkel Va α auf der Scheibe R2 angeordnet und schreitet jeweils um den
Winkel 1I^a auf jeder folgenden Scheibe weiter, so daß
die Bohrung c auf der Scheibe R8 um den Winkel 3V2ö von der Position auf Scheibe Rl angeordnet ist.
Werden sämtliche Scheiben in einer Richtung, die der Richtung der ersten Drehung entgegengesetzt ist,
gedreht (Zeigersinn), so daß die Ausrichtstange 37
Treiberleiters 19, der sich in paralleler Richtung mit dem Abtastleiter durch die Anordnung führt, resultieren.
Die zweite Gruppe der Kerne sind in ähnlicher Weise über den Abtastleiter 18, wie gezeigt, eingezogen,
um den Schritt I des Einziehvorganges zu beenden.
Als nächstes wird auf Fig. 10, die eine perspek-
Dieses Schaubild zeigt deutlich, daß in jeder Gruppe der Scheiben die Längen des Abtastleiters 18
so eingezogen sind, daß, wenn die Enden der Schleifen einer Gruppe verbunden werden, ein ununterbrochener
5 Leiter gebildet wird, welcher durch einen Spalt herunterführt, den nächsten angrenzenden Spalt umspannt,
durch den dann folgenden Spalt heraufgeht und dieses so lange fortsetzt, bis sämtliche Spalte
einer Gruppe eingezogen sind. Dadurch wird es mög-
durch sämtliche Bohrungen c durchgeführt werden io lieh, die Enden des Teiles des Abtastleiters einer
kann, so kommen die Magnetkerne 28 α in den auf- Gruppe außenseitig an dem Stapel mit den Enden des
einanderfolgenden Scheiben in versetzter Anordnung, Abschnittes des Abtastleiters der anderen Gruppe zu
so daß die zwei Sätze der Koordinatenleiter, die vor- verbinden, um schließlich einen ununterbrochenen Abhergehend
eingeführt wurden, sich einander recht- tastleiter 18 zu bilden. Diese Art des Einziehens dient
winklig in der Endanordnung kreuzen, wie aus Fig. 2 15 der Aufhebung irgendwelcher erzeugter Ströme in
zu ersehen ist. dem Abtastleiter 18, welche aus der Erregung des
Nachdem das Gerät, welches die Magnetkern-Speichereinheit 22 umfaßt, beschrieben wurde, folgt
jetzt unter Hinweis auf Fig. 8 die Beschreibung des Einziehvorganges unter Verwendung dieses Gerätes. 20
Fig. 8 ist eine perspektivische Ansicht des Einziehgerätes während-Schritt I des Einziehvorganges mit
weggebrochenen Teilen und mit der Deutlichkeit halber beabstandeten Scheiben und Polplatten.
Zur Vorbereitung der Durchführung des Einzieh- 25 tivische Ansicht des Einziehgerätes für das Einziehen
Vorganges des Schritts I werden die acht Scheiben der Drähte während Schritt II zeigt, Bezug ge-JSl,
i?2 usw. auf der Mittelstange36 zusammenge- nommen. Die zwei Gruppen der Scheibeniil bis i?4
setzt, so daß zwei Gruppen mit je vier Scheiben Rl und R5 bis R8, durch deren Kerne 28α der Abtastbis
R4l bzw. R 5 bis R 8, wie Fig. 8 zeigt, gebildet leiter 18 eingezogen ist, sind nun auf der Mittelstange
werden, wobei die flache Seite jeder Scheibe der 30 36 zusammengeschoben. Die Ausrichtstange 37, welche
Vorderseite zugekehrt ist (Fig. 8). Dann wird die durch die Bohrungen α in Schritt I eingeführt war,
Polplatte 25 auf die Mittelstange 36 am vorderen Ende hält die Scheiben und daher die Kerne 28 α des Gedes
Stapels der Scheiben angebracht, während die rätes ausgerichtet. Das Gerät ist nun zum Einziehen
Polplatte 26 am rückwärtigen Ende des Stapels auf des Treiberleiters 19 bereit. Dieses wird dadurch zudie
Mittelstange 36 gesteckt wird. Wie vorstehend be- 35 wege gebracht, daß die eine Drahtlänge enthaltende
schrieben wurde, weisen diese Polplatten Bohrungen 30 Hohlnadel 38 (Fig. 8) durch jeden Spalt der Kerne
auf, die der Lage der Bohrungen, z. B. Bohrungen geführt wird. Die Enden jeder Länge des Drahtes,
Q-i ··· Q-8>
m den Scheiben entsprechen. Die Pol- welche durch die Polplatten 25 und 26 aus dem Gerät
platte 25 weist ebenfalls Einstellbohrungen a,, b und c herausragen, werden nicht verbunden, so daß die Bahn
auf, welche hinsichtlich ihrer Lage denen der ersten 40 des Drahtes durch das Gerät verlängert werden kann,
Scheibe R1 entsprechen, während die Einstellbohrun- wenn die Scheiben während späterer Schritte des Vorgen
a, b und c der Polplatte 26 denen der letzten ganges gedreht werden. Bezug wird nun auf Fig. 1 geScheibe
R 8 entsprechen (Fig. 7). Um nun alle Kerne nommen, die ein schematisches Schaubild der Verin
Spalte für den Schritt I des Einziehvorganges aus- drahtung der Kerne 28 a nach Beendigung des
zurichten, wird die Ausrichtestange 37 durch samt- 45 Schrittes II des Einziehvorganges zeigt. Die Längen
liehe Bohrungen α der Polplatte 25, den Scheiben Rl, des Drahtes, welche die Treiberleiter 19 darstellen,
R2 usw. und der Polplatte 26 geführt. Das Gerät ist ragen durch jeden Spalt der Kerne und sind in der
nun zum Einziehen des Abtastleiters 18 fertig. Zeichnung der Deutlichkeit halber als Strichlinien
Die Scheibe R 5 ist die oberste Scheibe der hinteren dargestellt. Der Abtastleiter 18 und die Treiberleiter
Gruppe der gezeigten Scheiben. Eine Länge des Ab- 50 19 stellen die Drähte dar, welche in einer Richtung
tastleiters 18 wird durch wechselweise aufeinander- durch die vollständige Anordnung gemäß Fig. 2 gehen,
folgende Spalte der Kerne, beispielsweise durch den Für den Schritt III des Vorganges wird auf Fig. 12
Spalt, welcher die Bohrung C5.8 einschließt, und den hingewiesen, welche eine perspektivische Ansicht des
Spalt, welcher die Bohrung C5_6 einschließt, mittels Einziehgerätes ist und zeigt, wie die Scheiben Al,
einer Hohlnadel 38 eingezogen. Die Schleifen, die 55 R2 usw. in eine Stellung zum Einziehen der verbliedurch
die vier Längen des Abtastleiters 18 gebildet benen Drähte durch die Kerne gedreht werden. Jede
werden und wechselweise aufeinanderfolgende Spalte dieser Scheiben muß bezüglich der nächsten Scheibe
der hinteren Gruppe der Scheiben umfassen, werden so gedreht werden, daß die Kerne 28 α dann in Spalte
fest gegen die Fläche der Scheibe R 5 durch Anziehen zum Einziehen der Drähte ausgerichtet werden, welch
der Enden der aus den Bohrungen 30 der Polplatte So letztere durch die vollständige Anordnung gemäß
26 herausragenden Schleifen gehalten. Diese Enden Fig. 2 in der Richtung, die rechtwinklig zu der Richverbleiben
unverbunden und haben ausreichende tung der vorangehend eingezogenen Drähte liegt,
Überlänge, um eine aus der Drehung der Schei- durchgehen. Dieses wird dadurch zuwege gebracht,
ben im späteren Verlauf des Vorganges erfolgen- daß sämtliche Scheiben so gedreht werden, daß die
den Verlängerung ihrer Bahnen über die Kerne zu- 55 Ausrichtstange 37 durch sämtliche Bohrungen b der
zulassen. Polplatte 25, den Scheiben i?l bis R8 und der Pol-
Ais nächstes wird auf Fig. 9 Bezug genommen, die platte 26 geht. Nachdem die Ausrichtstange 37 aus der
ein schematisches Schaubild der Kerne 28 a zeigt, Bohrung α des Stapels zurückgezogen ist, wird sie
welche von dem Gerät entfernt und auf eine flache daher zuerst durch die Bohrung 6 der Polplatte 25-Fläche
für Darstellungszwecke gebracht wurden. 7° und der Scheibe 2?1 geführt. Dann wird die Scheibe
909 607/250
11 12
R2 um den Mittelbolzen 36 gedreht, bis die Ausricht- die Bohrungen c der Polplatte 25 und der Scheibe Rl
stange 37 durch die Bohrung b dieser Scheibe gesteckt eingesetzt, da sich die Bohrungen der Platte als auch
werden kann. Die Drehrichtung verläuft im Zeiger- der Scheibe in einer übereinstimmenden Stellung besinn,
wie durch Pfeil 40 angedeutet ist. Als nächste finden. Die Scheibe R 2 wird dann gedreht, bis deren
wird die Scheibe R3 gedreht, und zwar in der gleichen 5 Bohrung c mit der Bohrung der Scheibe Rl ausge-Richtung,
bis die Ausrichtstange 37 in die Bohrung b richtet ist, so daß die Ausrichtstange 37 durch diese
dieser Scheibe eingesetzt werden kann. Dieses Ver- Bohrungen geführt werden kann. Die Richtung der
fahren wird so lange fortgesetzt, bis die Ausricht- Drehung ist durch den Pfeil 41 angezeigt und verläuft
stange 37 durch die Bohrung b sämtlicher Scheiben im Gegenzeigers inn, wenn der Stapel von der PoI-
und der Polplatte 26 durchgesteckt werden kann. io platte 25 aus gesehen wird. Dann wird die Scheibe R3
Die Scheiben Rl bis einschließlich R8 wurden jetzt in der gleichen Richtung gedreht, bis die Ausrichtgedreht,
so daß ihre entsprechenden Bohrungen stange 37 durch die Bohrung c dieser Scheibe gesteckt
(s. Fig. 7) C1-8, C2-1, C3_2, C4-3, C5_4, C6_5, C7-6 werden kann. Dieses Verfahren wird so lange fort-
und C8-7 zur Bildung eines einzigen Spaltes ausge- gesetzt, bis die Ausrichtstange 37 schließlich durch die
richtet sind, wie es in Fig. 12 dargestellt ist. 15 Bohrung c der Scheibe R 8 und der Polplatte 26 ge-
Für die Beschreibung des Weges der Windungen in führt werden kann. Der Treiberleiter 19 und der Ab-
der Anordnung am Ende des Schrittes III des Vor- tastleiter 18 haben jetzt Nachlaßdraht zwischen den
ganges, d. h. nachdem die Ausrichstange 37 eingesetzt Scheiben des Stapels, welcher dadurch aufgenommen
wurde, wird auf FIg. 13 Bezug genommen, die ein wird, daß die aus den Bohrungen 30 der Polplatten 25
schematisches Schaubild der Verdrahtung der Kerne 20 und 26 herausragenden Enden dieser Drähte ange-
28a zeigt, welche von dem Gerät entfernt und auf zogen werden.
eine flache Ebene für Darstellungszwecke gebracht Aus Fig. 16 wird jetzt klar, daß -die Scheiben Al,
wurden. Der Abtastleiter 18 und der Treiberleiter 19, R 2 usw. zueinander so gedreht wurden, daß die Kerne
welche vorangehend durch die Spalte der Kerne 28 α in jeder Reihe des Stapels in versetzter Anordnung
des Stapels eingezogen wurden; folgen jetzt allgemein 35 zu den Kernen der angrenzenden Reihen gelangten,
einem Weg in der Anordnung, der abwärts nach links Es ist daher zu beachten, daß der Kern in der Position
in Uhrzeigerrichtung verläuft. C2.8 der Scheibe R2 mittwegs zwischen den Kernen
Für die Beschreibung des Schrittes IV des Einzieh- in den Positionen C1-8 und C1-7 der oberen angren-
vorganges wird auf Fig. 14: verwiesen, die eine per- zenden Scheibe Rl und mittwegs zwischen den Kernen
spektivische Ansicht des Gerätes der Magnetkern- 30 in den Positionen C3-1 und C3-8 der unteren angren-
Speichereinheit 22 nach dem Einziehen der verblie- zenden Scheibe R 3 beabstandet ist.
benen Drähte der Anordnung darstellt. Es ist zu Die Anordnung ist jetzt vollständig, mit Ausnahme
bemerken, daß die Scheiben "sich in der gleichen Stel- der Verbindung der Drähte sowie deren Anlöten an
lung befinden, wie in Fig. 12 gezeigt wurde. Während die Pole der Polplatten 25 und 26. Bevor die Drähte
dieses Schrittes IV werden einzelne Längen der 35 verbunden werden, wird die Mittelstange 36 aus dem
Drähte, welche die Treiberleiter 17 und den Gegen- Gerät entfernt und durch den Mittelbolzen 27 ersetzt,
leiter 20 darstellen, durch jeden der acht Spalte der wie es aus Fig. 3 zu ersehen ist. Weiter ist aus Fig. 3
Kerne mittels einer Hohlnadel 38 (Fig. 8) eingezogen. zu erkennen, daß die Befestigungsmuttern 29 gegen
Die aus den Bohrungen 30 der Polplatten 25 und 26 eine Unterlagscheibe auf dem Mittelbolzen 27 be-
herausragenden Enden der Drähte verbleiben unver- 40 festigt sind, um die Scheiben dauerhaft in ihrer end-
bunden, so daß der überschüssige Draht dann verfüg- gültigen Stellung zu halten. Die Ausrichtstange 37
bar ist, wenn der Weg durch die Kerne während des kann dann ebenfalls aus dem Stapel entfernt werden,
letzten Schrittes des Einziehvorganges verlängert Als nächstes sollte auf Fig. 2 zurückgewiesen wer-
wird. den, die ein Schaubild der vollständigen Magnetkern-
Fig. 15 ist ein Schaubild der Kerne 28 a, welche von 45 Speicheranordnung 1 darstellt, wie sie in' der in
dem Stapel der Scheiben gemäß Fig. 4 entfernt und Fig. 16 gezeigten Magnetkerai-Speichereinheit 22 ent-
auf eine falsche Ebene für Darstellungszwecke aus- halten ist. Aus diesem Schaubild ist klar zu erkennen,
gebreitet wurden. Dieses Schaubild zeigt die durch wie der Abtastleiter 18, die Treiberleiter 17 und 19
jeden Spalt der Kerne eingezogenen Treiberleiter 17 und der Gegenleiter 20 durch die Kerne 28a· eingezo-
und Gegenleiter 20, welche der Deutlichkeit halber in 50 gen sind. Hingewiesen wird ebenfalls auf Fig. 3,
Strichlinien gezeichnet sind. Dieser Schritt beendet welche die Magnetkern-Speichereiriheit 22 mit der
das Einziehen sämtlicher Drähte in die vollständige Verdrahtung zu den Polplatten 25 und 26 fertigge-
Magnetkern-Speicheranordnung 1. stellt zeigt.
Für die Beschreibung des Schrittes V des Einzieh- Insbesondere wird auf den Abtastleiter 18 hingevorganges
wird auf die Fig. 16 hingewiesen, die eine 55 wiesen, dessen Schleifen verbunden sind und einen
perspektivische Ansicht des AufzieShgerätes mit weg- ununterbrochenen Leiter bilden, welcher sich durch
gebrochenen Teilen zeigt, wie die Scheiben abschlie- alle Kerne 28 α der Anordnung führt, wie vorstehend
ßend in dem Stapel eingestellt sind. Wie aus Fig. 15 in Verbindung mit Fig. 9 beschrieben wurde. In den
ersichtlich, wurden sämtliche Einziehvorgänge der Fig. 2 und 3 sollte weiter beachtet werden, daß die
Drähte im Schritt IV beendet. Jedoch kreuzen sich 60 Enden des Teiles des aus der oberen Gruppe der Kerne
der X-Treiberleiter 17 und der Abtastleiter 18 nicht herausragenden Abtastleiters 18 zusammengedreht und
rechtwinklig in jedem Kern 28a. Dieses rechtwinklige verbunden sind, um einen ununterbrochenen Leiter
Kreuzen der Leiter, welches'beim Einziehen der An- mit dem Teil des Abtastleiters 18, welcher aus der
Ordnung erwünscht ist, verhindert, daß Strom in dem unteren Gruppe der Kerne ragt, zu bilden. Die Enden
Abtastleiter erzeugt wird. Damit die Drähte, welche 65 dieses ununterbrochenen Abtastleiters 18 sind nun
in zwei Richtungen durch die Anordnung verlaufen, verfügbar, um mit dem Abtastverstärker 10 (Fig. 1)
sich einander rechtwinklig in den Kernen kreuzen, ist verbunden zu werden. Es ist zu erwähnen, daß der
eine weitere Reihe von Drehungen erforderlich. Die Treiberleiter 17 jetzt rechtwinklig und der Treiber-Ausrichtstange
37 wird aus der Bohrung b, in welcher leiter 19 parallel dem Abtastleiter 18 verlaufen, und
sie sich während Schritt IV befand, entfernt und in 70 zwar auf Grund der Art, in welcher die Drähte durch
die Kerne gezogen und die Scheiben gedreht wurden. Außerdem wurde jeder Treiberleiter 17 mit einem Pol
44 und jeder Treiberleiter 19 mit einem Pol 45 auf der Polplatte 25 verbunden. Diese Treiberleiter sind
in ähnlicher Weise mit den Polen der Polplatte 26 verbunden. Die Treiberleiterpole auf der Platte 25
sind jetzt fertig, um mit den X- und F-Tr eiber Stromleitern der Fig. 1 verbunden zu werden, während die
Treiberpole auf der Polplatte 26 geerdet werden. Die Polplatte 25 ist außerdem mit Bohrungen 43 versehen,
durch welche die einzelnen Längen des Gegenleiters 20 durchgeführt wurden, um es zu ermöglichen, diese
durch ähnliche Bohrungen in der Polplatte 26 zurückzuführen. Auf diese Weise bildet der Gegenleiter 20
einen einzelnen, ununterbrochenen Leiter durch alle Kerne 28 a der Anordnung. Die Enden des Gegenleiters
20 sind nun für die Verbindung mit dem Gegentreiber 15, wie in Fig. 1 gezeigt, verfügbar.
Der von Hand durchgeführte Vorgang des Einziehens der Magnetkern-Speichereinheit 22 erlaubt
schnelles und einfaches Einziehen von Anordnungen, wenn nach den genau und eindeutig definierten
Schritten des beschriebenen Einziehvorganges gearbeitet wird. Diese gleichen Verfahrensschritte sind
leicht einem selbttätigen Arbeitsgang dadurch anzupassen, daß das Einziehgerät in eine geeignete Maschine
eingebaut wird, welche sämtliche Schritte des Vorganges ausführen könnte. Es ist offensichtlich, daß
die vorliegende Erfindung auch zum Einziehen von Anordnungen anwendbar ist, welche andere Zusammenstellungen
der Drähte enthalten als das beschriebene 4-Drähte-System.
Claims (4)
1. Verfahren zur Herstellung einer Magnetkern-Speicheranordnung, enthaltend die Verfahrensschritte des Anordnens ringförmiger Magnetkerne
um eine Achse in mehreren parallelen Ebenen, derart, daß die öffnungen der Kerne zur Bildung von
parallel zu der genannten Achse liegenden Spalten ausgerichtet werden, und des Einziehens von
Drähten, damit diese sich in einer Richtung in der Anordnung durch die genannten Spalte der Kerne
erstrecken, gekennzeichnet durch die weiteren Verfahrensschritte des Drehens der Kerne in jeder
Ebene um die genannte Achse relativ zu den Kernen in den anderen Ebenen, derart, daß neue
Spalte von Kernen gebildet werden, und des Einziehens von Drähten (17, 20), damit diese sich in
anderer Richtung in der Anordnung durch die neuen Spalte der Kerne erstrecken.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kerne in jeder Ebene nacheinander
um die Achse in einer zu der vorangehenden Drehung entgegengesetzten Richtung und um eine
Strecke, die gleich der Hälfte der Strecke der vorangehenden Drehung ist, gedreht werden.
3. Gerät zur Vereinfachung der Herstellung einer nach dem Verfahren gemäß Anspruch 1
oder 2 gestalteten Magnetkern-Speicheranordnung mit aneinandergereihten, parallelen, unmagnetischen
Scheiben, die als Halterung für äquidistante, im gleichen Abstand in einer gemeinsamen, konzentrischen
Achse dieser Scheiben angeordnete Ringkernelemente dienen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Scheiben (Rl bis RS) mit einer eigenen Gruppe von Kernausrichtungslöchern (o, b) versehen
sind, die bei Ausrichtung in einer vorbestimmten Folge durch Drehen der Scheiben relativ
zueinander um die gemeinsame, konzentrische Achse (36) und bei Einführung einer Ausrichtstange
(37) durch die entsprechenden Löcher (z. B. a) der Scheiben die Ausrichtung der Kernelemente
(28 a) zum Durchziehen der Drähte gemäß einem vorbestimmten Verdrahtungsplan
(Fig. 15) bewirken.
4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein in jeder Scheibe zusätzlich vorgesehenes
Kernausrichtungsloch (c) bei relativer Drehung der Scheiben (Rl bis RS) und bei Einführung
der Ausrichtstange (37) durch jedes der zusätzlichen Löcher (c) nach dem Durchziehen der
Drähte durch die Kerne dazu dient, die Kerne benachbarter Scheiben (z.B. Rl und R2) so anzuordnen,
daß bei in vorgeschriebener Einstellung befindlichen Kernen die induktive Kopplung, d. h.
das »Übersprechen« zwischen den Drähten auf ein Minimum herabgesetzt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2 732 542, 2 719 965;
Kurzauszug der belgischen Anmeldung 536 494,
USA.-Patentschriften Nr. 2 732 542, 2 719 965;
Kurzauszug der belgischen Anmeldung 536 494,
veröffentlicht in »Recueil des Brevets d'Inventions«, 1955, S. 529.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 909 607/250 8.59
Applications Claiming Priority (1)
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ID=24369230
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