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DE1112028B - Wandernder Strebausbau fuer steile Lagerung - Google Patents

Wandernder Strebausbau fuer steile Lagerung

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Publication number
DE1112028B
DE1112028B DEST11744A DEST011744A DE1112028B DE 1112028 B DE1112028 B DE 1112028B DE ST11744 A DEST11744 A DE ST11744A DE ST011744 A DEST011744 A DE ST011744A DE 1112028 B DE1112028 B DE 1112028B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
longwall
box
boxes
offset
shaft box
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST11744A
Other languages
English (en)
Inventor
Max Kuhn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STEINKOHLENBERGWERK MANSFELD G
Original Assignee
STEINKOHLENBERGWERK MANSFELD G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by STEINKOHLENBERGWERK MANSFELD G filed Critical STEINKOHLENBERGWERK MANSFELD G
Priority to DEST11744A priority Critical patent/DE1112028B/de
Publication of DE1112028B publication Critical patent/DE1112028B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • E21D23/04Structural features of the supporting construction, e.g. linking members between adjacent frames or sets of props; Means for counteracting lateral sliding on inclined floor
    • E21D23/0409Aligning or guiding means for the supports or for the constitutive parts of the supports
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • E21D23/0052Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor with advancing shifting devices connected therewith

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Revetment (AREA)

Description

  • Wandernder Strebausbau für steile Lagerung Die Erfindung bezieht sich auf den Strebausbau in steiler Lagerung, der sich insbesondere für Betriebspunkte mit maschineller Gewinnung eignet und der Belegschaft des Strebes eine gegen Stein- und Kohlenfall überall gesicherte Fahrungsmöglichkeit bietet.
  • Es war ein aus übereinandergestellten Abdeckschilden gebildeter Strebausbau für steil stehende Streben bekannt, bei dem sich die einzelnen Abdeckschilde auf dem in der Fußstrecke verschiebbar gelagerten Ladekasten abstützen. Diese Einrichtung eignet sich jedoch nicht für die maschinelle Gewinnung, weil die Abdeckschilde kohlenstoßseitig offen sind und daher weder ein Fahrgleis für die Gewinnungsmaschine noch einen hinreichend dichten Abschluß für den von ihnen geschaffenen offenen Strebraum bilden, um den die Belegschaft gefährdenden Stein- und Kohlenfall zu vermeiden.
  • Nicht zum Stand der Technik gehört ein weiterer Vorschlag, gemäß dem ein aus starren kastenförmigen, waagerechte Rahmen und senkrechte Traversen aufweisenden selbsttragenden Abschnitten bestehendes Ausbaugerüst aus vorzugsweise miteinander gelenkig verbundenen Abschnitten gebildet wird und versatzseitig eine ausfahrbare, vorzugsweise aus gelenkig verbundenen Abschnitten bestehende Wanderwand vorgesehen ist, welche den Versatzdruck aufnimmt.
  • In weiterer Ausbildung dieses älteren Vorschlages ist die Wanderwand von geringerer Breite als die Flözmächtigkeit und kann dann Spreizvorrichtungen aufweisen, die das Festdrücken der Wanderwand zum Hangenden und Liegenden ermöglichen.
  • Ein nach diesem Vorschlag gestalteter Strebausbau läßt sich jedoch nicht abschnittsweise rücken und macht demzufolge insbesondere beim Einsatz einer Gewinnungsmaschine eine gesonderte Vorpfändung erforderlich, die beim Rücken des Ausbaugerüstes, d. h. bei fortschreitendem Verhieb, wieder eingezogen werden muß.
  • Die sich daraus ergebende technische Kompliziertheit der Gesamteinrichtung macht sie für eine allgemeine Anwendung praktisch unbrauchbar.
  • Die Erfindung baut auf einem älteren, ebenfalls nicht zum Stand der Technik gehörenden Vorschlag auf, gemäß dem der Ausbau des Strebes aus einer Mehrzahl von über die Länge des Strebes verteilten Einheiten besteht. Diese Einheiten stellen sogenannte Ausbaugespanne dar, deren jedes aus einem gewöhnlichen hydraulischen Ausbaurahmen und einem weiteren, im einfallenden Abstand von diesem liegenden Rahmen, der ein ringsum geschlossenes kastenförmiges Gebilde trägt, besteht.
  • Das Vorrücken dieser für sich selbständigen Gespanne erfolgt nach dem an sich üblichen Prinzip wechselweise unter jeweiliger Abstützung des nicht druckentlasteten Rahmens an dem anderen, noch nicht gesetzten Rahmen.
  • Durch die kastenförmige Umkleidung eines der beiden Rahmen des Gespanns soll hierbei in jeder Phase, auch bei der vorübergehenden Gegeneinanderversetzung der aufeinanderfolgenden Rahmen im Zuge des Vorrückens ein durchgehender Fahrschacht gebildet werden, von dem aus die Arbeiter an den Stoß und an den Versatz gelangen können. Dieser Ausbau eignet sich ebenfalls nicht für die maschinelle Gewinnung, insbesondere wegen der völligen Unabhängigkeit der aufeinanderfolgenden Gespanne voneinander, die, auch wenn zusätzliche Mittel vorgesehen werden, um den Abstand im Einfallen zu sichern, allmählich zu Unregelmäßigkeiten führt, die das Vorrücken der die Gespanne bildenden Elemente erschweren. Außerdem ist es nicht möglich, mit dem Vorrücken des Ausbaues unmittelbar auch eine den Versatz begrenzende Matte od. dgl. mitzuführen, wie es für ein vollmaschinelles Einbringen des Versatzes unbedingt erforderlich ist.
  • Durch die Erfindung wird ein wandernder Ausbau für die steile Lagerung geschaffen, bei dem wie bei dem vorstehend erläuterten Ausbau ein aus aufeinanderfolgenden kastenförmigen, für sich rückfähigen Einheiten bestehender Fahrschacht gebildet wird, wobei aber durch eine grundsätzlich neuartige Ausbildung des gesamten Ausbaues nicht nur die oben aufgezeigten Mängel des Ausbaues nach dem älteren Vorschlag vermieden, sondern darüber hinaus eine maschinelle Gewinnung bei voll automatischem Ablauf aller Arbeitsvorgänge im Streb möglich wird, so daß der Streb lediglich nur noch zur Kontrolle, Bedienung der hydraulischen Anlage und etwaigen Vornahme von Instandsetzungsarbeiten befahren werden muß.
  • Gemäß dem Grundgedanken der Erfindung bestehen die einzelnen Segmente, die in ihrer Gesamtheit den durchgehenden Fahrschacht bilden, aus je zwei ineinandergeschachtelten, zueinander verschieblichen Einheiten, die sich in den Verschiebephasen hinsichtlich ihrer tragenden Funktion abwechseln, nämlich einer äußeren den Fahrschachtkasten bildenden, und einer tragenden Einheit, die unter großflächiger Abstützung des Hangenden an ihrer Versatzseite die Abkleidung des Versatzes trägt. Die Fahrschachtkasteneinheit jedes der Segmente ist ihrerseits relativ verschieblich mit der Fahrschachtkasteneinheit der nach oben und unten zu anschließenden Segmente gekoppelt.
  • Die den Fahrschachtkasten bildende Einheit besteht aus zwei in streichender Richtung angeordneten Stempeln, die durch Kopf- und Sohlkappen zu einem Rahmen verbunden sind, an dem der Fahrschachtkasten in bezug auf die Stempel verschieblich angeordnet ist.
  • Die zweite, innere tragende Einheit besteht aus vier miteinander zusammenwirkenden, ihrerseits paarweise zu Rahmen miteinander verbundenen Stempeln, von denen zwei innerhalb des Fahrschachtkastens in in streichender Richtung desselben verlaufenden Längsschlitzen und die beiden anderen in streichender Richtung mit den beiden ersten fluchtend versatzseitig des Fahrschachtkastens angeordnet sind.
  • Die Schlitze im Fahrschachtkasten ermöglichen das abwechselnde Vorrücken der einen oder der anderen Einheit, wobei sich entweder die Stempel der zweiten Einheit in den Schlitzen bis an deren kohlenstoßseitige Begrenzung bewegen oder der Fahrschachtkasten, durch die Stempel geführt, sich so weit bewegt, bis diese wieder das versatzseitige Ende der Schlitze erreichen.
  • Die Unterstempel der inneren, tragenden Einheit sind in weiterer Ausbildung der Erfindung an ihren oberen Enden miteinander durch ein Rahmenwerk verbunden und damit zu einer geschlossenen Konstruktion vereinigt, die als Ganzes eine gleichmäßige Verteilung der Beanspruchungen auf die Gesamtheit der vier Stempel sichert. Hierdurch werden insbesondere die an der Versatzwand auftretenden horizontalen Kräfte auf sämtliche vier Stempel verteilt.
  • Die Kupplung der aufeinanderfolgenden Fahrschachtkästen miteinander, durch die im grundsätzlichen Gegensatz zu der eingangs erläuterten älteren Konstruktion die für eine maschinelle Arbeitsweise unbedingt erforderliche zwangläufige Ausrichtung der Segmente zueinander gesichert ist, erfolgt unter Belassung nur eines geringen, durch die Anordnung der Kupplungsorgane bedingten, einfallenden Abstandes voneinander, der im Zuge des Vorrückens immer erhalten bleibt, durch aus einseitig an den einander zugekehrten Boden- bzw. Kopfflächen der Kästen angeordneten, sich nur bis wenig über deren Mitte erstreckende Stangen bzw. Leisten, auf denen mit Spiel ein die beiden Stangen miteinander verbindendes Kuppelorgan zwischen Anschlägen verschieblich ist, derart, daß der hierdurch ermöglichte Vorrückweg des Fahrschachtkastens gegenüber dem nach oben anschließenden etwa der doppelten Länge der Stange entspricht.
  • Beim aufeinanderfolgenden Vorrücken der Kästen verschiebt sich einmal die Stange des vorgerückten Fahrschachtkastens durch das Kuppelglied hindurch, bis das Kuppelglied zur Anlage an den versatzseitigen Anschlag dieses Kastens gelangt, dann das Kuppelglied bis an den stoßseitigen Anschlag des darunter befindlichen Kastens und hierauf die Stange des darüber befindlichen Kastens in dem Kuppelglied bis zu ihrem versatzseitigen Anschlag, so daß das Gesamtmaß der Vorwärtsbewegung jeweils der Länge des oben erläuterten Rückweges der Stempel im Führungsschlitz des Fahrschachtkastens entspricht.
  • Auf diese Weise erfolgt im Zuge des Rückvorganges nur eine geringfügige Verlagerung der Schwerpunkte und damit Verringerung der Verkantungsbeanspruchungen, die von den Kästen auf die sie vorübergehend tragenden Kupplungsorgane ausgeübt werden.
  • Das abwechselnde Rücken der beiden Einheiten erfolgt in üblicher Weise durch hydraulische Rückzylinder, die jeweils einerseits an dem unteren der versatzseitigen Stempel der inneren tragenden Einheit und andererseits in der stoßseitigen Mitte des Fahrschachtkastens angreifen, also in in zwei Ebenen schräger Richtung. Diese Anordnung des Rückzylinders ergibt einen besonders vorteilhaften Verlauf des Rückvorganges, weil hierdurch beim Rücken des Fahrschachtkastens dieser nicht lediglich in streichender Richtung, sondern gleichzeitig etwas nach oben gedrückt wird. Hierdurch wird, da ja die Kästen in Richtung von unten nach oben aufeinanderfolgend gerückt werden, das für das Gleiten der Teile erforderliche Spiel in die aufeinanderfolgenden Fahrschachtkästen miteinander verbindenden Kuppelorgane wieder hereingebracht.
  • Ein Verklemmen des Fahrschachtkastens ist derart praktisch ausgeschlossen.
  • Auch für das Nachrücken der inneren tragenden Einheit unter Abstützung des doppeltwirkenden Rückzylinders am Fahrschachtkasten ist diese Anordnung des Zylinders im Hinblick auf das einwandfreie Mitnehmen der an ihr angebrachten Versatzwand von Vorteil, da die durch den Rückzylinder erzeugte vertikale Kraftkomponente der durch Reibung an der Versatzwand entstehenden Kraft entgegenwirkt.
  • Diese Versatzwand, die wegen ihrer besonderen Ausbildung ein wesentliches, die weitere Ausgestaltung des Strebausbaues nach der Erfindung vorteilhaft ergänzendes Gebilde darstellt, besteht aus unabhängigen, sich in einfallender Richtung derart überlappenden Drahtgeflechtrahmen, daß der jeweils obere Rahmen den nach unten folgenden in seinem oberen Bereich versatzseitig übergreift.
  • Im seitlichen überlappungsbereich verlaufen, um ein Verdoppeln der Stärke der aufeinanderfolgenden Rahmen hier zu vermeiden, die Rahmeneinfassungen sich verjüngend.
  • Um die so gebildete Versatzwand Änderungen der Flözmächtigkeit anpassen zu können, ist der jedem Segment zugeordnete Rahmen seinerseits in zwei sich in der Richtung vom Liegenden zum Hangenden überlappende Einzelrahmen unterteilt. Der eine dieser beiden Teilrahmen ist an den Unterstempeln der versatzseitigen Stempel der zweiten Einheit und der andere an den Oberstempeln dieser Stempel befestigt, so daß selbsttätig beim Ausfahren der Oberstempel der obere Versatzwandrahmen gehoben wird und dann den Abschluß bis zum Hangenden bildet. Der Abschluß der Versatzwand gegen das Hangende wird zweckmäßig durch einen elastischen Hohlkörper bewirkt, der durch den Versatz nach dem Hangenden hin gedrückt wird und somit auch Unebenheiten sicher abdichtet. Der Abschluß des Versatzwandunterteils gegen das Liegende kann durch eine durch Stahlrippen verstärkte Gummischürze erfolgen.
  • Die Verbindung zwischen den Versatzwandrahmen und den Stempeln ist nicht völlig starr, sondern höhenverschieblich, um auch im Falle eines etwaigen Festkeilens der Versatzwand unabhängig davon die Druckentlastung der Stempel zu ermöglichen, worauf dann in der Vordrückphase des Stempels die Wand selbsttätig aus der Verklemmung gelöst und leicht von den Stempeln in streichender Richtung mitgenommen wird, um in ihre ordnungsgemäße neue Lage zu gelangen.
  • Dieser Vorgang wird durch die oben bereits beschriebene Anordnung der Rückzylinder unterstützt, weil diese beim Nachholen der zweiten Einheit eine in anhebendem Sinne auf den unteren versatzseitigen Stempel, an dem der Rückzylinder angreift, wirkende Komponente ergibt, die ein sonst etwa mögliches Absacken des unteren Versatzwandrahmens verhindert.
  • Die einzelnen Fahrschachtkästen erhalten gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung grundsätzlich zylindrische, lediglich einseitig an ihrer auf dem Liegenden aufruhenden Seite abgeplattete Form. Sie nehmen, zweckmäßig an der abgeplatteten Seite, die Fahrten auf. Ihr Durchmesser wird entsprechend dem gewählten Vorschub so bemessen, daß in aufeinanderfolgenden gegeneinander versetzten Kästen, von denen der eine noch in der alten und der andere sich in der neuen Stellung befindet, der durchgehende Fahrweg immer offenbleibt. Die zylindrische und damit statisch günstigste Form des Fahrschachtkastens ermöglicht in optimaler Weise die Aufnahme von Druckbeanspruchungen. Für die Bemessung des Durchmessers des Fahrschachtkastens ist bestimmend, daß sich die Fahrschächte je bis oberhalb der Mitte der Stempel der zweiten Einheit, an denen sie durch die Schlitze geführt sind, erstrecken, weil sonst ungünstige Kippbeanspruchungen auf diese Stempel ausgeübt werden würden.
  • Die zwecks Anpassung an Unebenheiten des Liegenden vorgesehene höhenverschiebliche Verbindung der zylindrischen Kästen mit den ihnen zugeordneten Stempeln erfolgt dadurch, daß die Stempel sich durch an den Fahrschachtkästen angeordnete Führungshülsen erstrecken.
  • Die Fahrschachtkästen ruhen mit ihrer abgeflachten Seite auf den z. B. aus Federstahlbändern bestehenden Liegendkappen der zweiten tragenden Einheit und sind auf diesen, um die Reibung nach Möglichkeit zu verhindern, über an ihnen angebrachte Rollen geführt.
  • Selbstverständlich sind die Fahrschachtkästen an ihrer oberen, nach der Kopfstrecke zu liegenden Seite abgedeckt, so daß verhindert wird, daß in gegenüber den folgenden Kästen gerücktem Zustand Berge- oder Kohlenstücke in das Innere des Fahrschachtes hineinfallen können.
  • Die einzelnen Fahrschachtkästen sind nach einer mittleren Symmetrieebene in zwei voneinander trennbare Teile unterteilt, die es ermöglichen, diese beiden Teile unter den räumlich beengten Verhältnissen unter Tage, insbesondere auch den Voraussetzungen, die durch die Blindschachtförderung gegeben sind, an Ort und Stelle zu bringen.
  • Von dem Inneren der Fahrschachtkästen aus können alle erforderlichen Instandsetzungsarbeiten einschließlich der etwa erforderlichen Auswechslung von Stempeln vorgenommen werden. Durch zu diesem Zweck an den Kästen angeordnete Klappen können die Arbeiter den Fahrschacht verlassen, um außerhalb desselben erforderlichenfalls Arbeiten am Versatz oder auch Instandsetzungsarbeiten an den Ausbauteilen vorzunehmen.
  • Die oben beschriebene Ausbildung der Versatzwand ermöglicht die beliebige Auswechslung von Einzelsegmenten derselben während des Betriebes.
  • Ein wesentlicher Vorteil des Ausbaues gemäß der Erfindung liegt in der Universalität seiner Anwendungsmöglichkeit, die sich daraus ergibt, daß alle Teile des Ausbaues, auch unter Verbleiben unter Tage, durch wenige Handgriffe von der der einen Verhiebrichtung entsprechenden in die der entgegengesetzten Richtung entsprechende Gestaltung umgeändert werden können.
  • Einzelheiten der Erfindung werden in der Beschreibung eines vorzugsweisen Ausführungsbeispiels des neuen Ausbaues an Hand der Abbildungen erläutert.
  • Abb. 1 zeigt eine Aufsicht auf einen mit dem wandernden Ausbau gemäß der Erfindung ausgerüsteten Streb in steiler Lagerung; Abb. 2 a zeigt in Seitenansicht, Abb. 2 b im Schnitt gemäß Linie A-B der Abb. 2 a und Abb. 2 c in Aufsicht einen einzelnen Fahrschachtkasten; Abb. 3 a und 3 b veranschaulichen in Richtung von der Ladestrecke zur Kopfstrecke den Ausbau in zwei verschiedenen Rückphasen; Abb. 4 zeigt in gegenüber Abb. 1 größerer Darstellung in Aufsicht zwei Fahrschachtkästen in verschiedenen Rückphasen; Abb. 5 veranschaulicht den Anschluß der aufeinanderfolgenden Fahrschachtkästen aneinander und Abb. 5 a das hierfür verwendete Koppelglied; Abb. 6 a zeigt von der Versatzseite aus gesehen den die Versatzwand bildenden Teil des Ausbaues; Abb. 6 b ist ein Schnitt gemäß Linie C-D, und Abb. 6 c ist ein Schnitt gemäß Linie E-F der Abb. 6 a; Abb. 7 läßt in der Abb. 4 entsprechender Darstellung die Wirkungsweise der Rückzylinder erkennen.
  • In Abb. 1 sind mit a', ä', all', all", a""', a""" die Fahrschachtkästen bezeichnet, die in ihrer Gesamtheit den Ausbau bilden, wobei selbstverständlich die Zahl der insgesamt zu verwendenden Fahrschachtkästen der Streblänge angepaßt ist.
  • Von den dargestellten Fahrschachtkästen sind die beiden untersten, a"` und ä ""', bereits gerückt und haben hierbei die Schrämmaschine b, die in der üblichen Weise an Seilen c aufgehängt ist und mittels eines Haspels d gezogen wird, in die stoßnahe Stellung verbracht.
  • Oberhalb der Sohlstrecke ist der übliche Stall e von Hand ausgekohlt worden.
  • Die Abbildung läßt erkennen, wie das abwechselnde Rücken der beiden Einheiten unter wechselweiser Entlastung der der einen und der anderen Einheit zugeordneten Stempel erfolgt, und zeigt ferner auch, hier nur schematisch angedeutet, die an der versatzseitigen Einheit, die gemäß dem Ausführungsbeispiel bei dem untersten Fahrschachtkasten ä ""' bereits gerichtet worden ist, angebrachte und mit dieser gerückte Versatzwand, während bei dem darüber befindlichen Fahrschachtkasten a"` erst die erste Einheit gerückt ist und das Rücken der die Versatzwand tragenden zweiten Einheit noch bevorsteht.
  • Aus Abb. 2 a bis 2 c ist die runde Ausbildung des eigentlichen Fahrschachtkastens g, der nur an, seiner dem Liegenden zugekehrten Seite bei h abgeflacht und hier mit Rollen i', i' versehen ist,. ersichtlich. Der ganze Fahrschachtkasten ist, wie ersichtlich - aus Transportgründen - in seiner Mittelebene teilbar, Er ist höhenverschieblich an den ihm zugeordneten Stempeln k', k" angeordnet, die in den zweiteiligen Hülsen 1', l" geführt sind.
  • Mit nz , m" sind die Führungsschlitze für die Stempel der versatzseitigen Einheit bezeichnet; n', h ' sind an der Ober- und Unterseite des Kastens befestigte, gegenüber der Mittelebene des Kastens versetzte Stangen, welche durch die Koppelglieder in noch zu beschreibender Weise miteinander in diesen verschieblich verbunden werden.
  • Wie die Abb. 2 a bis 2 c im einzelnen erkennen lassen, ist der Fahrweg im Inneren des Fahrschachtkastens völlig frei.
  • In Abb. 3 a und 3 b sind die zwei Rückphasen veranschaulicht, und zwar befinden sich in Abb. 3 a, die der Phase vor dem Gewinnungsvorgang entspricht, sowohl die erste wie die zweite Einheit in der versatzseitigen Stellung. Gemäß Abb. 3 b ist die erste Einheit gerückt. Diese Abbildungen lassen zusammen mit Abb. 4 insbesondere die Abbildung der versatzseitigen tragenden Einheit erkennen, die aus den vier Stempeln o', o", o"', o .... mit den zugehörigen Hangend-und Sohlkappen p', p " besteht, von denen: die Sohlkappen gleichzeitig die Laufbahn für die Rollen i', i' der Fahrschachtkasteneinheit bilden. Von den vier Stempeln der tragenden Einheit verschieben sich die Stempel o"', ö ` beim Rücken relativ in den Schlitzen m', m" des Fahrschachtkastens und gelangen beim Rücken der ersten Einheit in die Versatzseitige Stellung, um anschließend beim Rücken der tragenden Einheit wieder in die stoßseitige Stellung in den _ Schlitzen zu gelangen (Abb. 4 oben und unten).
  • Abb. 4 läßt insbesondere auch den die Unterstempel der vier Stempel o', o", o"', o .... verbindenden Stahlrohrrahmen q erkennen, durch den diese Stempel zu der zweiten Einheit. zusammengefaßt werden. Dieser Rahmen liegt parallel zum Liegenden und Hangenden oberhalb des Fahrschachtkastens. Die versatzseitige Einheit trägt außerdem die insbesondere in den Abb. 6a bis 6 c dargestellte Versatzwand r, die an dem Rahmen q bei s drehbar befestigt ist. Der Rahmen stützt sich gegen die mit der Versatzwand fest verbundenen Stempel o', ö' über Teller t', t" ab: Mit den beiden im Fahrschacht geführten Stempeln o"', o "" ist er starr verbunden.
  • Die lediglich in drei Punkten feste. Verbindung zwischen Versatzwand und den im Fahrschacht geführten Stempeln verhindert ein Verspannen des Rahmens im Falle von Unebenheiten des Liegenden. Ein Druck auf die Versatzwand in Richtung. auf den Fahrschacht wird von den Tellern t in jeder Stellung aufgenommen und über diese auf alle vier Stempel der versatzseitigen Einheit gleichmäßig verteilt.
  • Die Versatzwand besteht, wie die Abb. 6 a bis 6 c erkennen lassen, aus oberen und unteren Segmenten u', il', die sich, wie der Schnitt E-F erkennen läßt, überlappen, so daß sich das obere Segment frei über das untere Segment schieben kann. und derart eine Anpassung an die Flözmächtigkeit innerhalb- weiter Grenzen möglich ist. Die Versatzwandsegmente der im Einfallen aufeinanderfolgenden Einheiten überlappen sich unter Abschrägung ihrer Endkanten, wie das. aus Abb. 6 b ersichtlich ist, so daß die freie überschiebung zwischen den einzelnen oberen Segmenten und unteren Segmenten nicht behindert wird, ebenso wie - wegen des von unten nach oben im Streb fortschreitenden Rückvorganges. - eine gegenseitige Behinderung der sich überlappenden Segmente beim Rückvorgang ausgeschlossen ist.
  • In Abb.6c sind die elastischen Hohlkörper v' und die Schürze v" erkennbar, die die Abdichtung der Versatzwand gegenüber dem Hangenden und dem Liegenden bewirken.
  • Die in Abb. 5 im einzelnen veranschaulichte verschiebliche und vorübergehend tragende Verbindung der aufeinanderfolgenden Fahrschachtkästen mittels der oben bereits erwähnten, an den oberen und unterenAbdeckungenderFahrschachtkästenangeordneten, gegenüber der Mittelebene versetzten Stangen n erfolgt mittels der Koppelglieder w, die, wie oben bereits im einzelnen beschrieben, das Verschieben eines Fahrschachtkastens um etwa die doppelte Länge der Stangen n ermöglichen, die von den Koppelgliedern mit dem erforderlichen Spiel umschlossen werden, wobei jedes. Verkanten oder Verklemmen ausgeschlossen ist.
  • Aus Abb.7 schließlich sind die Rückzylinder ersichtlich, die einerseits an einem - dem unteren -versatzseitigen Stempel o " der versatzseitigen Einheit und andererseits im mittleren Bereich des Fahrschachtkastens an, dessen Kohlenstoßseite angreifen, so daß sie schräg nach oben und nach. dem Hangenden zu gerichtet sind.
  • Die Rückkraft wird deshalb, wie in der Abbildung angedeutet, an ihrem Angriffspunkt in zwei Komponenten zerlegt,. von denen die eine den horizontalen Vorschub liefert und die andere ein gewisses für die Rückvorgänge erforderliches Spiel in den Schlössern w durch Anheben immer wieder aufbaut.

Claims (11)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Strebausbau für die steile Lagerung aus in ihrer Gesamtheit einen durchgehenden Fahrschacht bildenden, miteinander verbundenen, je für sich zwischen dem Hangenden und dem Liegenden eingespannten und vorrückbaren Elementen, die in der Vorrückphase von einem relativ zu ihnen verschieblichen Element getragen werden, das nach ihrer Wiederverspannung druckentlastet und nachgeholt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das während des Rückens des äußeren, den eigentlichen Fahrschachtkasten bildenden Elements dessen Abstützung bildende, in der anderen Phase nachgeholte Element aus einer im Inneren des Fahrsehachtkastens liegenden Hangendtragvorrichtung besteht und die im Einfallen aufeinanderfolgenden Kästen aneinander mit einem geringen Abstand. zueinander verschieblich aufgehängt sind, um den sie beim in der Reihenfolge von unten nach oben erfolgenden Rücken angehoben werden.
  2. 2. Strebausbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet; daß die Rückzylinder in schräg gegenüber der Rückrichtung nach aufwärts gerichteter Richtung zwischen den wechselweise zu rückenden Teilen angreifen.
  3. 3. Strebausbau nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Fahrschachtkasten tragende Einheit aus zwei in streichender Richtung angeordneten Stempeln, die durch Kopf- und Sohlkappen zu einem Rahmen verbunden sind, besteht, an dem der Fahrschachtkasten in bezug auf die Stempel verschieblich angeordnet ist.
  4. 4. Strebausbau nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Fahrschachtkasten im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt besitzt und lediglich an seiner dem Liegenden zugekehrten Seite abgeplattet ist.
  5. 5. Strebausbau nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stempel in in bogenförmigen Einsprüngen des Fahrschachtkastens angeordneten Führungshülsen untergebracht sind.
  6. 6. Strebausbau nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Fahrschachtkasten aus zwei gleichen Teilen zerlegbar zusammengesetzt ist.
  7. 7. Strebausbau nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrschachtkästen zur Kopfstrecke hin mit Abdeckungen von solcher Ausbildung ausgerüstet sind, daß die Abdeckung in ihrem relativ zu den folgenden Fahrschachtkästen gerückten Zustand erhalten bleibt. B.
  8. Strebausbau nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die tragende Einheit aus vier miteinander zusammenwirkenden, ihrerseits paarweise zu Rahmen verbundenen Stempeln besteht, von denen zwei innerhalb des Fahrschachtkastens in in streichender Richtung desselben verlaufenden oberen und unteren Längsschlitzen und die beiden anderen in streichender Richtung mit den beiden ersten fluchtend versatzseitig des Fahrschachtkastens angeordnet sind.
  9. 9. Strebausbau nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterstempel der tragenden Einheit miteinander durch ein Rahmenwerk in die Beanspruchungen auf sämtliche vier Stempel verteilender Weise verbunden sind.
  10. 10. Strebausbau nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmen an den sie tragenden Paaren von Unter- bzw. Oberstempeln unstarr, in geringer Weise höhenverschieblich und gelenkig befestigt sind.
  11. 11. Strebausbau nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung der aufeinanderfolgenden Fahrschachtkästen miteinander aus einseitig an den einander zugekehrten Boden- bzw. Kopfflächen der Kästen angeordneten, sich nur bis wenig über deren Mitte erstreckenden Stangen bzw. Leisten besteht, auf denen mit Spiel ein die beiden Stangen miteinander verbindendes Kuppelorgan zwischen Anschlägen verschieblich ist, derart, daß der hierdurch ermöglichte Vorrückweg des Fahrschachtkastens gegenüber dem nach oben anschließenden etwa der doppelten Länge der Stange entspricht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 945 441, 965 811, 970 540; deutsche Auslegeschriften Nr. 1033 616, 1039 010, 1067 391; französische Patentschrift Nr. 1169 327.
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