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DE1110945B - Triebwerk zur Umwandlung der translatorischen Kolbenbewegung einer Brennkraftmaschine in die rotierende Bewegung der Abtriebswelle mit Schwinghebeln, Schwingkurbeln und Freilaufkupplungen - Google Patents

Triebwerk zur Umwandlung der translatorischen Kolbenbewegung einer Brennkraftmaschine in die rotierende Bewegung der Abtriebswelle mit Schwinghebeln, Schwingkurbeln und Freilaufkupplungen

Info

Publication number
DE1110945B
DE1110945B DEK40032A DEK0040032A DE1110945B DE 1110945 B DE1110945 B DE 1110945B DE K40032 A DEK40032 A DE K40032A DE K0040032 A DEK0040032 A DE K0040032A DE 1110945 B DE1110945 B DE 1110945B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
engine
output shaft
coupling
clutches
movement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK40032A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Hermann Klaue
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEK40032A priority Critical patent/DE1110945B/de
Publication of DE1110945B publication Critical patent/DE1110945B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/32Engines characterised by connections between pistons and main shafts and not specific to preceding main groups

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Triebwerk zur Umwandlung der translatorischen Kolbenbewegung einer Brennkraftmaschine in die rotierende Bewegung der Abtriebswelle mit Schwinghebeln, Schwingkurbeln und Freilaufkupplungen Es sind Brennkraftmaschinen mit mindestens zwei hin- und hergehenden Kolben bekannt, von denen jeder mit einem Schwinghebel gekuppelt ist, welcher zusammen mit anderen Triebwerksteilen zur LUbertragung der Antriebskraft auf die Abtriebswelle dient. Die Schwinghebel sind über Gleitkörper, Lenker od. dgl. mit zu beiden Seiten in einem verstellbar angeordneten Joch gelagerten Schwingkurbeln sowie über diese mit nur in einer Drehrichtung wirksamen Kupplungen kraftschlüssig verbunden. Die letzteren versetzen über Zahnräder die senkrecht zur Zylinderachse verlaufende Abtriebswelle der Brennkraftmaschine abwechselnd und absatzweise in Rotation. Zum Antrieb der Hilfsmaschinen ist vorzugsweise eine eigene von der Abtriebswelle unabhängige Kurbel- oder Exzenterwelle zwischen den einander gegenüberliegenden Kolben vorgesehen. Die Exzenterwelle trägt jeweils eine oder mehrere in einer Zylinderlängsmittelebene bzw. in Parallelebenen hierzu liegende Exzenterscheiben, an der bzw. an denen die Stirnflächen von einander diametral gegenüberliegenden, einseitig abgeschlossenen Gleithülsen anliegen. Diese Gleithülsen sind in den Kolben in ihrer Längsrichtung axial verschiebbar gelagert und stehen jeweils unter dem Druck einer vorzugsweise zwischen den abgeschlossenen Enden der Gleithülsen und den Kolbeninnenseiten wirksamen Feder.
  • Die Erfindung bezieht sich auf derartige Triebwerke, welche die translatorische Kolbenbewegung der Brennkraftmaschine in die rotierende Bewegung der Abtriebswelle umwandeln. Ihr liegt die Aufgabe zugrunde, einmal ein präziseres Ein- und Auskuppeln der den pulsierenden Kraftschluß herstellenden Kupplungen zu erreichen und zum anderen den konstruktiven Aufbau der letzteren sowie des die Drehmomentwandlung durch Änderung seiner Winkelstellung herbeiführenden Getriebe-Jochs zu vereinfachen.
  • Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß die im Zeitpunkt des Richtungswechsels der Kolben gelösten Kupplungen koaxial zur Schwenkachse des Joches angeordnet sind. Die Steuerung des Ein- und Ausrückens der Kupplungen soll mittels eines Arbeitskolbens oder mittels eines mit diesem in Verbindung stehenden Motorteils erfolgen. Der Kupplungseingriff kann auch über einen Impulsgeber gesteuert werden, dessen Stromkreis nach erfolgter Verbrennung im Arbeitszylinder durch Ionisation der Verbrennungsgase geschlossen wird.
  • Die Verwendung findenden mechanischen Kupplungen bestehen aus zwei Kupplungsglocken und einem mit der Abtriebswelle fest verbundenen Kupplungsring. Die eine Kupplungsglocke ist über eine Verzahnung mit dem Zahnsegment des einen Schwingkurbelzapfens und die andere, ihr diametral gegenüberstehend - angeordnete zweite Kupplungsglocke über eine Verzahnung mit dem Zahnsegment des anderen Schwingkurbelzapfens verbunden. Der mit der Abtriebswelle kraftschlüssig verbundene, abwechselnd mit einer der beiden vorgenannten Kupplungsglocken in Reibschluß stehende Kupplungsring weist zwei beidseitig konisch ausgebildete, mit Reibbelag versehene Ringflächen auf. Der Kupplungsring steht mit der Abtriebswelle über eine aus zwei Einzelscheiben zusammengesetzte, geschlitzte Tellerfederscheibe und über kugelig gelagerte Schwenkstücke in kraftschlüssiger Verbindung.
  • Die elastisch mit den Arbeitskolben der Brennkraftmaschine verbundene Exzenterwelle ist mit einem Zahnrad ausgerüstet, welches mit einem Zahnrad kämmt, das auf seiner Zylinderinnenfläche mit einer beidseitig annähernd sinusförmig ausgebildeten Leiste versehen ist, auf der Rollen abrollen, welche über einen Stößel und. Drucklager die axiale Steuerbewegung auf den mit der Tellerfederscheibe umlaufenden Lagerring und damit auf den Kupplungsring übertragen. Die Steuerbewegung kann ebenso hydraulisch übertragen werden, wobei der Geberteil auf der Kurbel- bzw. Exzenterwelle angeordnet sein kann.
  • Die Kupplung der Schwingkurbeln mit der Abtriebswelle kann auch über elektromagnetisch betätigte Reibkupplungen erfolgen. In diesem Fall wird mit der Abtriebswelle eine Scheibe fest verbunden, welche den Kraftschluß gemäß der eingeschalteten Feldwicklung der elektromagnetisch betätigten Reibkupplung mit einem der beiden Kupplungsteile herstellt.
  • In Weiterbildung der Erfindung wird ferner vorgeschlagen, die Kupplungen -so auszubilden, daß sie ohne Reibungsschluß arbeiten. Hierzu können auch die rotierenden Teile ebenso wie die schwingenden Kupplungsteile mit felderzeugenden Mitteln ausgestattet werden, um den Reibungsschluß zu vermeiden. Eine Drehmomentübertragung erfolgt dann durch Wechselwirkung der elektrischen Felder von schwingendem und rotierendem Kupplungsteil. Die Stromzuführung zum rotierenden Teil muß dabei schleifend erfolgen.
  • In den Fig. 1 bis 8 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, für welches zwei verschiedene Kupplungsausführungen vorgesehen sind. Gewählt wurde als Beispiel eine Vierzylinder-Flugkolbenmaschine, bei der jeweils zwei Kolben voneinander gegenüberliegenden Zylindern synchron arbeiten. Es sind nur die Maschinenteile mit einem Bezugszeichen versehen, die zum Verständnis des Erfindungsgedankens notwendig sind.
  • Fig. 1 zeigt das erfindungsgemäß ausgebildete Triebwerk im Längsschnitt; aus Fig. 2 ist ein um 90' verdrehter Schnitt entlang der Linie A-B in Fig. 1 zu ersehen; Fig. 3 veranschaulicht einen Schnitt entlang der Linie C-D in Fig. l; Fig. 4 zeigt einen Schnitt entlang der Linie E-F in Fig. 1; in Fig. 5 ist eine schematische Darstellung des verschwenkbaren Getriebejochs gezeigt; Fig. 6 läßt eine schematische Abwicklung der mechanischen Betätigung der in Fig. 1 und 2 veranschaulichten Kupplung erkennen; in Fig. 7 ist in vergrößertem Maßstab die das Kupplungsmoment übertragende Tellerfederscheibe dargestellt. Die diese Scheibe haltenden Teile sind entlang der Linie G-H in Fig. 1 geschnitten; die Fig. 8 entspricht bezüglich des Schnittes der Fig. 2. Das Triebwerk ist hier jedoch mit elektromagnetischen Kupplungen anstatt mit mechanisch betätigten Kupplungen ausgerüstet.
  • In den Zeichnungen sind mit 1 und 2 die in den Zylindern 3 und 4 gleitenden oberen Kolben und mit 5 und 6 die in den Zylindern 7 und 8 gleitenden unteren Kolben bezeichnet. Die Zylinderköpfe 72 und 73 schließen die Zylinder ab. Die beiden oberen Kolben stehen über Druckfedern 9, 10 und Druckstücke 11, 12 mit den auf den Exzentern 13, 14 der Exzenterwelle 17 gelagerten Laufringen 15, 16 in kraftschlüssiger Verbindung. Die Kolben 1 und 5 bzw. 2 und 6 haben über in Nuten 22, 24 bzw. 23, 25 eingreifende Gleitkörper 18, 20 bzw. 19, 21 Kraftschluß mit den Schwinghebeln 26 und 27, deren Lagerzapfen 28 und 29 mittels Gleitlager 30 und 31 im Motorgehäuse 32 gelagert sind.
  • Die Schwinghebel 26 und 27 sind mit verzahnten Fortsätzen 33 und 34 ausgerüstet, die - wie Fig. 4 und 5 erkennen lassen - miteinander im Eingriff stehen. Die Fortsätze 35 und 36 dienen zum Massenausgleich. Die Schwinghebel weisen auf der von den Zylindern abgekehrten Seite eine durchgehende Nut 37 bzw. 38 auf, in die mittels Gleitkörper 39 und 40 die in dem schwenkbaren Joch 41 gelagerten Schwinghebel derart eingreifen, daß bei Verschwenken des Jochs 41 eine Verzögerung oder Verkleinerung der wirksamen Hebelarmlänge erreicht werden kann.
  • Die Zapfen 44 und 45 sind jeweils zusammen mit den Schwinghebeln 42 und 43 und den Zahnsegmenten 46 und 47 aus einem Stück gefertigt. Das Zahnsegment 46 der Schwingkurbel 42 kämmt mit dem im Zentrum des Jochs 41 gelagerten Zahnsegment 48, das mit der - im Takt der Arbeitskolben schwingenden - konischen Kupplungsglocke 49 verbunden ist. Entgegengesetzt hierzu ist die Kupplungsglocke 51 schwenkbar gelagert, deren Zahnsegment 50 mit dem Zahnsegment 47 der Schwingkurbel 43 kämmt.
  • In dem von den beiden Kupplungsglocken gebildeten Hohlraum ist der Kupplungs-Abtriebsteil, der mit der Abtriebswelle 52 in kraftschlüssiger Verbindung steht, angeordnet. Dieser besteht aus dem beidseitig konisch ausgebildeten, an den Reibflächen zweckmäßigerweise mit metallischem oder metallkeramischem Reibbelag versehenen Kupplungsring 53. Letzterer steht einerseits in Drehrichtung über die in Fig. 6 vergrößert gezeigte, aus zwei Einzelscheiben zusammengesetzte, radial geschlitzte Tellerfederscheibe 54 mit der Abtriebswelle 52 über kugelig gelagerte Schwenkstücke 55 in kraftschlüssiger Verbindung, andererseits wird er durch die in Längsrichtung in jeweils einer Richtung gespannte Tellerfederscheibe entweder an die konische Lauffläche der Kupplungsglocke 49 oder 51 gepreßt. Zur Anpressung des Kupplungs-Abtriebsteils an die im Takt der Kolbenbewegung schwingenden Kurbeln 42 und 43 ist die elastisch mit den Arbeitskolben verbundene Exzenterwelle 17 mit einem Zahnrad 56 ausgerüstet, das - im vorliegenden Beispiel im übersetzungsverhältnis 1 :2 - mit einem im Schwenkzentrum des Jochs 41 in einer zum Gehäuse 32 gehörenden Wand 59 gelagerten Zahnrad 57 kämmt, das auf seiner Zylinderinnenläche mit einer beidseitig annähernd sinusförmig ausgebildeten Leiste 58 ausgerüstet ist, auf der Rollen 61 abrollen. Diese Rollen laufen auf Achsen 62, die die von der Nockenleiste 58 ausgehende axiale Bewegung über die Rollen 61 auf den Stößel 63, der durch eine federnde, mit der Wand 59 verschraubte federnde Scheibe 60 in Umfangsrichtung festgehalten wird, übertragen. Drucklager 64 und 65 leiten die Axialbewegung über den mit der Tellerfederscheibe 54 umlaufenden Lagerring 66 über die sich um die Schwenkstücke 55 schwenkende Tellerfederscheibe in den Kupplungsring 53.
  • Damit zwei gegenüberliegende Rollenpaare 61 auf dem Stößel 63 angeordnet werden können, ist im vorliegenden Beispiel die Übersetzung der Räder 56, 57 mit 1: 2 gewählt. Die Abtriebswelle 52 ist an dem Durchmesser, an dem die Schwenkstücke 55 angeordnet sind, mit einem rohrförmigen Fortsatz 67 verschraubt, der in der Gehäusewand 59 gelagert ist. Das Joch 41 ist im Gehäuse 32 mittels Kugellager 68, 69 schwenkbar gelagert und kann durch eine Spindel 70, die in eine auf dem Joch 41 befestigte Verzahnung 71 eingreift, verstellt werden.
  • Die Wirkungsweise des erfindungsgemäßen Triebwerks soll nachstehend an Hand des Zusammenspiels der Kolben-Kraftmaschine mit dem Schwingen-Kupplungs-Abtrieb erläutert werden.
  • Die mit der Exzenterwelle 17 starr verbundenen Exzenter 13 und 14 drehen sich entgegen dem Uhrzeigersinn. Fig. 3 läßt erkennen, daß die Kolben 1 und 2 verdichten, während die über die Schwinghebel 26 und 27 mit dem Kolben 1 und 2 starr verbundenen Kolben 5 und 6 das Gemisch so hoch verdichtet haben, daß Zündung eintritt, kehren diese Kolben ihre Bewegungsrichtung um, und es beginnt ein neuer Arbeitstakt. Dasselbe spielt sich um 180° versetzt in den Zylindern 3 und 4 ab. Die Arbeitskolben 1 und 2 stehen mit der Exzenterwelle über Federn 9 und 10 in elastischer Verbindung. Mit den Schwinghebeln 26 und 27, die untereinander über die verzahnten Fortsätze 33 und 34 kraftschlüssig verbunden sind, sind sie jedoch durch schwenkbar gelagerte Gleitkörper 18, 20 bzw. 19, 21 starr gekuppelt. Die Schwinghebel wiederum übertragen über die schwenkbaren Gleitkörper 39 bzw. 40, die in ihren Nuten 37 bzw. 38 durch Verschwenken des Jochs 41 zur Veränderung der Übersetzung verschoben werden können, um 180° versetzte Impulse über die Schwingkurbeln 42 bzw. 43, dann deren Zahnsegmente 46 bzw. 47 über die Zahnsegmente 48 bzw. 50 auf die Kupplungsglocken 49 bzw. 51. Im Augenblick, wo die betreffende Kupplungsglocke - durch Kolbenumkehr -die Drehrichtung der Abtriebswelle 52 annimmt, wird der mit dieser in Verbindung stehende Kupplungsring 53 über die Steuerglieder 56, 57, 58, 61, 62, 63, 64 bzw. 65 und die Tellerfeder 54 mit dieser in Reibverbindung gebracht. Nach 180° Exzenterwellen-Umlauf wird der Kupplungsring mit der anderen Kupplungsglocke verbunden.
  • In Fig. 8 ist ein Triebwerk dargestellt, bei dem die Kupplungsübertragung durch elektromagnetisch betätigte Reibkupplungen erfolgt. Die Teile des Triebwerks, die auch in den bisher beschriebenen Lösungen vorkommen, haben die gleichen Bezugszeichen behalten. In Fortfall kommt bei dieser Lösung der Zahnradantrieb 56, 57 mit der mechanischen Kupplungsbetätigung.
  • Das Zahnradsegment 46 kämmt mit dem Zahnsegment 72, das mit dem schwingenden Teil 73 der elektromagnetischen Kupplung verschraubt ist. Der Kupplungsteil 73 trägt die Feldwicklung 74 und die Reibscheibe 75. Auf der anderen Seite kämmt das Zahnradsegment 47 mit dem Zahnradsegment 76, das wiederum mit dem schwingenden Kupplungsteil 77 mit Feldwicklung 78 und Reibscheibe 79 verbunden ist. Bei eingeschaltetem Strom wird das jeweilige magnetische Feld durch die Scheibe 80 der Abtriebswelle 81 geschlossen und der Kraftschluß hergestellt.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Triebwerk zur Umwandlung der translatorischen Kolbenbewegung einer Brennkraftmaschine in die rotierende Bewegung der Abtriebswelle, wobei diese Maschine mit mindestens zwei hin- und hergehenden, mit je einem Schwinghebel gekuppelten Kolben ausgerüstet ist, die Schwinghebel über Gleitkörper oder Lenker mit zu beiden Seiten in einem schwenkbar angeordneten Joch gelagerten Schwingkurbeln sowie über diese mit nur in einer Drehrichtung wirksamen Kupplungen kraftschlüssig verbunden sind, welche die Abtriebswelle abwechselnd und absatzweise in Rotation versetzen, dadurch gekennzeichnet, daß die im Zeitpunkt des Richtungswechsels der Kolben (3, 4, 5, 6) gelösten Kupplungen (49, 51, 53) koaxial zur Schwenkachse des Joches (41) angeordnet sind.
  2. 2. Triebwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung des Ein- und Ausrückens der Kupplungen (49, 51, 53) mittels eines Arbeitskolbens oder eines mit diesem in Verbindung stehenden Motorteils erfolgt.
  3. 3. Triebwerk nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Kupplungsglocke (49) über eine Verzahnung (48) mit dem Zahnsegment (46) des einen Schwingkurbelzapfens (44) und die andere, ihr diametral gegenüberstehend angeordnete zweite Kupplungsglocke (51) über eine Verzahnung (50) mit dem Zahnsegment (47) des anderen Schwingkurbelzapfens (45) in Verbindung steht und der mit der Abtriebswelle (52) kraftschlüssig verbundene, abwechselnd mit einer der vorgenannten Kupplungsglocken (49 bzw. 51) in Reibschluß stehende Kupplungsring (53) zwei beidseitig konisch ausgebildete, mit Reibbelag versehene Ringflächen aufweist.
  4. 4. Triebwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungsring (53) mit der Abtriebswelle (52) über eine aus zwei Einzelscheiben zusammengesetzte, geschlitzte Tellerfederscheibe (54) und über kugelig gelagerte Schwenkstücke (55) in kraftschlüssiger Verbindung steht.
  5. 5. Triebwerk nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die elastisch mit den Arbeitskolben (3, 4, 5, 6) der Brennkraftmaschine verbundene Exzenterwelle (17) mit einem Zahnrad (56) ausgerüstet ist, welches mit einem Zahnrad (57) kämmt, das auf seiner Zylinderinnenfläche mit einer beidseitig annähernd sinusförmig ausgebildeten Leiste (58) versehen ist, auf der Rollen (61) abrollen, welche über einen Stößel (63) und Drucklager (64, 65) die axiale Steuerbewegung auf den mit der Tellerfederscheibe (54) umlaufenden Lagerring (66) und damit auf den Kupplungsring (53) übertragen.
  6. 6. Triebwerk nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung der Schwingkurbeln (42, 43) mit der Abtriebswelle (52) in an sich bekannter Weise über elektromagnetisch betätigte Reibkupplungen (73, 77, 80) erfolgt.
  7. 7. Triebwerk nach Anspruch 1, 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungseingriff über einen Impulsgeber gesteuert ist, dessen Stromkreis nach erfolgter Verbrennung im Arbeitszylinder durch Ionisation der Verbrennungsgase geschlossen wird. B.
  8. Triebwerk nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Abtriebswelle (52) eine Scheibe (80) fest verbunden ist, welche den Kraftschluß gemäß der eingeschalteten Feldwicklung (74 bzw. 78) mit einem der beiden Kupplungsteile (73 bzw. 77) herstellt.
  9. 9. Triebwerk nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß An- und Abtriebsteile der Kupplungen mit Feldwicklungen ausgerüstet sind und die Drehmomentübertragung durch Wechselwirkung der elektromagnetischen Felder von schwingenden und rotierenden Kupplungsteilen erfolgt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 803 499.
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE803499C (de) * 1948-10-02 1951-04-02 Klaue Hermann Triebwerk fuer Kolbenmaschinen zur Umwandlung der hin und her gehenden Kolbenbewegung in die Drehbewegung der Kolbenmaschinenwelle

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE803499C (de) * 1948-10-02 1951-04-02 Klaue Hermann Triebwerk fuer Kolbenmaschinen zur Umwandlung der hin und her gehenden Kolbenbewegung in die Drehbewegung der Kolbenmaschinenwelle

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