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DE3114459A1 - Kurbeltrieb fuer eine hubkolbenmaschine - Google Patents

Kurbeltrieb fuer eine hubkolbenmaschine

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Publication number
DE3114459A1
DE3114459A1 DE19813114459 DE3114459A DE3114459A1 DE 3114459 A1 DE3114459 A1 DE 3114459A1 DE 19813114459 DE19813114459 DE 19813114459 DE 3114459 A DE3114459 A DE 3114459A DE 3114459 A1 DE3114459 A1 DE 3114459A1
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DE
Germany
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gear
crank
piston
piston rod
pitch circle
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Ceased
Application number
DE19813114459
Other languages
English (en)
Inventor
Walter 8240 Berchtesgaden Schmied
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Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE3114459A1 publication Critical patent/DE3114459A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B9/00Reciprocating-piston machines or engines characterised by connections between pistons and main shafts, not specific to groups F01B1/00 - F01B7/00
    • F01B9/02Reciprocating-piston machines or engines characterised by connections between pistons and main shafts, not specific to groups F01B1/00 - F01B7/00 with crankshaft
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H21/00Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides
    • F16H21/10Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides all movement being in, or parallel to, a single plane
    • F16H21/16Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides all movement being in, or parallel to, a single plane for interconverting rotary motion and reciprocating motion
    • F16H21/18Crank gearings; Eccentric gearings
    • F16H21/36Crank gearings; Eccentric gearings without swinging connecting-rod, e.g. with epicyclic parallel motion, slot-and-crank motion
    • F16H21/365Crank gearings; Eccentric gearings without swinging connecting-rod, e.g. with epicyclic parallel motion, slot-and-crank motion with orbital gearing having a ratio of 2:1 between central gear and orbital gear

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eirnn Kurbeltrieb für
  • eine Hubkolbenmaschine.
  • Bei den bekannten Kurbeltrieben für Hubkolbenmaschinen bewegt sich der Kurbelzapfen auf einer kreisförmigen Bahn. Dies bedingt eine Schrägstellung dcr Pleuelstange, so daß der Kolben Seitenkräfte ausübt. Besonders groß sind diese Seitenkräfte freilich bei den heutzutage wegen ihres geringeren Kraftstoffverbrauch angestrebten langhubigen Bremskraftmaschinen mit ihren, für eine akzeptable Bauhöhe erforderlichen, relativ kurzen Pleuelstangen. Zur Aufnahme dieser Seitenkräfte weist bei Motoren der Tauchkolbenbauart der Kolben einen Kolbenschaft auf. Der Kolbenschaft führt jedoch zu einer Vergrößerung der Bauhöhe des Motors und des Gewichts des Kolbens. Trotz Kolbenschaft sind jedoch Reibung und Verschleiß noch beträchtlich, so daß ein spielfreier Lauf des Kolbens ebenso unumgänglich ist, wie ein entsprechend hoher Motoröldruck, der durch eine Ölpumpe erzeugt wird. Auch geht die Reibung von Kolben bzw. Kolbenschaft zu Lasten des Kraftstoffverbrauchs.
  • Weiterhin wird durch den Kolbenschaft die Wärmemenge erhöht, die der olben an die Zylinderwandung abführt. Bedingt durch die Schrägstellung der Pleuelstange wird dem Kolben ferner in der Praxis eine leicht oval-ballige Form verliehen, was die Herstellungskosten des Kolbens zusätzlich erhöht. Schließlich sind zur gelenkigen Verbindung zwischen Kolben und Pleuelstange Kolbenaugen, Kolbenbolzen usw. erforderlich, ebenso eine massive Ausführung der Pleuelstange.
  • All dies führt zu einer weiteren beträchtlichen Erhöhung der oszillierenden Massenkräfte.
  • Der Erfindung, wie sie in den Ansprüchen gekennzeichnet ist, liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kurbeltrieb für eine Hubkolbenmaschine, insbesondere eine Hubkolbenbrennkraftmaschine anzugeben, welcher Sie durch die Schrägstellung der Pleuelstange verursachten Nachteile nicht mehr besitzt, d.h. der insbesondere zu einer geringen Bauhöhe des Motors, einem geringeren Kraftstoffverbrauch und zu geringen oszillierenden Massenkräften führt und trotzdem einen geringeren Herstellungsaufwand erfordert als die herkömmlichen Kurbeltriebe von Hubkolbenmaschinen.
  • Nachstehend sind Ausführungsformen der Erfindung anhand der beigefügten zeichnung beispielsweise beschrieben.
  • Darin zeigen: Fig. l einen Längsschnitt durch einen Boxermotor mit einer ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kurbeltriebes; Fig. 2 einige Teile des Kurbeltriebes nach Fig. l in auseinandergezogener, schematischer Darstellung, Fìg. 3a-3c im Querschnitt die Bewegung des Kurbelzapfens zwischen unterem und oberem Totpunkt in schematischer Wiedergabe bei dieser Ausführungsform; Fig. 4 u. 5 einen Zylinder in teilweiser, schematischer Wiedergabe mit einer Vorrichtung zur Änderung des Verdichtungsverhältnisses, ünd zwar im Långsschnitt bzw. in der Draufsicht; Fig. 6 schematisch eine Vorrichtung zur Steuerung und Änderung des Drehsinns der Abtriebswelle eines Motors mit dem erfindungsgemäßun Kurbeltrieb, und Fig. 7 eine teilweise aeschnittene Draufsicht auf einen Boxermotor mit einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemäBen Kurbeltriebs.
  • Der in Fig. 1 dargestellte Boxermotor weist zwei Zylinder 1, 2 auf, die in Bezug auf die von einem Kurbelgehäuse 3 aufgenommene Kurbelwelle 4 entgegengesetzt angeordnet sind und in denen Kolben 5 und 6 verschieblich geführt sind. Statt einer daran angelenkten Pleuelstange ist jeder Kolben 5, 6 mit einer an ihm starr befestigten, beispielsweise angeschweißten Kolbenstange 7, 8 versehen.
  • Beide Kolbenstangen 7, 8 sind an einem Lagerring 9 befestigt, der den Kurbelzapfen 10 der Kurbelwelle 4 umschließt.
  • Die Kurbelwelle 4 weist, wie Fig. 1 und 2 zu entnehmen, beiderseits des Kurbelzapfens 10 zwei daran drehfest angeordnete Kurbelwangen 11, 12 auf, die scheibenförmig ausgebildet sind und an deren Außenseite mittig jeweils ein Zahnrad 13, 14 befestigt ist (in Fig. 2 sind die links an die linke Kurbelwange 12 anschließenden Teile nicht dargestellt).
  • Jedes Zahnrad 13, 14 ist auf der der Kurbelwange 11, 12 abgewandten Seite mit einem koaxialen Mitnehmerzapfen 15, 16 versehen.
  • Jedes der Zahnräder 13, 14 kämmt in einem drehfest mit dem Kurbelgehäuse 3 verbundenen Innenzahnkranz 17, 18.
  • Weiterhin ist an jedem Ende des Kurbelgehäuses 3 jeweils eine Scheibe 19, 20 angeordnet. Jede Scheibe 19, 20 ist mittels eines Radiallagers 21, 22 sowie mittels Axial-Nadellagern 23, 24 drehbar im Kurbelgehäuse 1 gelagert, koaxial zu den Innenzahnkränzen 17-, 18 angeordnet sowie mit einem exzentrischen Auge 25, 26 versehen, das den Mitnehmerzapfen 15, 16 drehbar aufnimmt.
  • Das Kurbelgehäuse 3 ist an jedem Ende mit einem Gehäusedeckel 27, 28 versehen. Zwischen Kurbelgehäuse 3 und jedem Deckel 27, 28 ist eine Dichtung 29, 30 vorgesehen. Durch Axialbewegung jedes Deckels 27, 28 mittels nicht dargestellter in das Kurbelgehäuse 3 eingreifender Schrauben ist das jeweilige Axial-Nadellager 23, 24 unter Zusammendrücken der Dichtung 29, 30 leicht spielfrei einstellbar.
  • Ein Kurbelwellenzapfen oder eine Abtriebswelle 31 dient zur Kraft- oder Drehmomentabnahme.
  • Bei dem in Fig. 1 und 2 dargestellten Kurbeltrieb ist die Achse 32 des Kurbelzapfens 10 derart gegenüber der Drehachse der Zahnräder 13, 14 versetzt angeordnet, daß sie mit dem Teilkreis der Zahnräder 13, 14 zusammenfällt. Außerdem ist der Teilkreisdurchmesser der Innenzahnkränze 17, 18 genau doopelt so groß wie der Teilkreisdurchmesser der Zahnräder 13, 14; d.h. die Zähnezahl der Innenzahnkränze 17, 18 ist doppeltso groß wie die Zähnezahl der Zahnräder 13, 14.
  • Wie in Fig. 3a bis 3c veranschaulicht, wird auf diese Weise eine lineare Hin- und Herbewegung des Kurbelzapfens 10 zwischen den beiden Totpunkten des Kolbens 5 (UT und OT) entlang'der Geraden 33 zustandegebracht. Durch diese rein lineare Bewegung des Kurbelzapfens 10 kommen die üblichen Pleuelstangen in Fortfall und können durch die starr mit den Kolben 5, 6 verbundenen Kolbenstangen 7, 8 ersetzt werden.
  • Ein Vorteil der Erfindung ist also der, daß die gelenkige Verbindung zwischen Kolben und Pleuelstange und damit Kolbenbolzen, Kolbenaugen usw. eliminiert sind. Weiterhin wird durch die lineare Hin- und Herbewegung des Kurbelzapfens 10 bzw. der Kolbenstangen 7, 8 keine Seitenkraft mehr auf die Kolben ausgeübt, d. h. die Reibung zwischen Kolben 5, 6 und Zylinderwandung wird ganz erheblich herabgesetzt. Daraus resultieren mehrere Vorteile. Erstens ist kein Kolbenschaft mehr erforderlich, vielmehr braucht der Kolben 5, 6 nur noch eine solche Lange aufzuweisen, wie sie zur Aufnahme der Dichtelemente, also beispielsweise der Dichtringe erforderlich ist. Dies hat eine Verringerung der Bauhöhe des Motors zur Folge. Weiterhin ist durch die Verkürzung der Kolben 5, 6 durch Wegfall des Kolbenschaftes die Berührungsfläche zwischen Kolben 5, 6 und der Wandung des Zylinders 1, 2 verringert, und damit der Wärmeübergang vom Kolben 5, 6 auf den Zylinder 1,2. Dadurch wird eine Erhöhung des Wirkungsgrades des Motors erzielt, die sich besonders stark bei Dieselmotoren auswirkt. Durch die Reibungsverminderung ergibt sich auch eine beträchtliche Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs, und zwar rechnerisch von ca. 15-20 %. Ferner kann der Kolben 5, 6 zylindrisch ausgebildet sein, braucht also nicht mehr oval-ballig zugeschliffen zu werden. Weiterhin entfallen die hochbeanspruchten Lager des herkömmlichen Kurbeltriebs, insbesondere Gleitlager, wie Pleuellagerschalen und Hauptlagerschalen, so daß eine übiiche Getriebeschmierung ausreicht. Auch ist ein größeres Spiel der Kolben 5, 6 möglich.
  • Der Fortfall der Gelenkteile zwischen Pleuelstange und Kolben sowie die Verkürzung des Kolbens bewirkt ferner eine Verringerung der Massenkräfte. Durch die lineare Bewegung des Kurbelzapfens 10 und damit der Kolbenstangen 7, 8 bei dem erfindungsgemäßen Kurbeltrieb, d. h. durch das Fehlen größerer Seitenkräfte, können die Kolbenstangen 7, 8 rohrförmig ausgebildet werden, wie in Fig. 1 mit gestrichelten Linien dargestellt. Dies hat eine weitere Verringerung der Massenkräfte zur Folge.
  • Die rohrförmig ausgebildeten Kolbenstangen 7, 8 werden in vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung an ihrem dem Kurbelzapfen 10 zugewandten Ende mit einem Innengewinde versehen und damit auf einen-Gewindezapfen 33, 34 aufgeschraubt, der am Lagerring 9 auf dem Kurbelzapfen 10 befestigt ist.
  • Durch die Anordnung der Kolbenstange 7, 8 auf den Gewindezapfen 33, 34 läßt sich das Verdichtungsverhältnis während des Betriebs des Motors auf einfache Weise durch Drehen der Kolbenstange 7, 8 um ihre Längsachse ändern bzw.
  • steuern, beispielsweise in Abhängigkeit von der Drehzahl, vom Füllungsvolumen oder vom Ladedruck bei Turbomotoren.
  • In Fig. 4 und 5 ist ein Beispiel einer Vorrichtung zur Änderung bzw. Steuerung des Verdichtungsverhältnisses durch Drehung der Kolbenstange 7, 8 während des Betriebs des Motors dargestellt. Dabei ist am Zylinder 1 oder am Motorgehäuse ein Gehäuse 35 vorgesehen, das mittels Führungsschienen 36, 37 entlang einer zur Kolbenstange 7 konzentrischen Bahn innerhalb eines bestimmten Winkels hin und her verschieblich ist.
  • Das Gehäuse 35 dient der Lagerung einer Kugel 38, die eine zentrale Bohrung 39 aufweist, in der eine Stange 40 verschieblich geführt ist.
  • Die Stange 40 ist um eine Querachse verschwenkbar an der Kolbenstange 7 angelenkt. Durch Verschiebung des Gehäuses 35 entlang der Führung 36, 37 wird also der Gewindezapfen 33 in die rohrförmige Kolbenstange 7 hinein bzw. aus ihr herausgeschraubt, so daß der Abstand zwischen Kurbelzapfen 10 und Kolben 5 sich ändert. Das Ausmaß dieser Abstandsänderung wird durch den Winkel, um den das Gehäuse 35 verschoben wird, bestimmt, ferner durch die Gewindesteigung des Gewindezapfens 33.
  • Bei einem Motor mit Turboaufladung soll die Verdichtung kontinuierlich mit dem Anstieg des Ladedrucks abnehmen.
  • Dazu kann, wie aus Fig. 5 ersichtlich, zur Verschiebung des Gehäuses 35 und damit zur Steuerung der Verdichtung ein Betätigungszylinder 41 vorgesehen sein, in dem ein Kolben 42 verschieblich geführt ist. Der Kolben 42 wird über eine Leitung 43 auf einer Seite mit dem Ladedruck des (nicht dargestellten) Turboladers beaufschlagt und ist in der entgegengesetzten Richtung mit einer Feder 44 belastet.
  • Die Kolbenstange 45 ist am Kolben 42 sowie an dem entlang der Führung 36, 37 verschiebbaren Gehäuse 35 angelenkt.
  • Auf diese Weise herrscht, während sich der Ladedruck aufbaut, zunächst eine relativ große Verdichtung durch die Stellung des Gehäuses 35 im linken oberen Quartal des in Fig. 5 dargestellten Zylinders 1 welche mit zunehmendem Ladedruck und Verschiebung des Gehäuses 35 im Uhrzeigersinn abnimmt.
  • Durch die Linearbewegung des Kurbelzapfens 10 bei dem erfindungsgemäßen Kurbeltrieb kann der Kurbelzapfen 10 gemäß Fig. 1 und 2 auch drehbar in den Kurbelwangen 11, 12 gelagert sein. Dadurch ist es möglich, die eine Scheibe 19 bzw. 20 in einer anderen Drehrichtung umlaufen zu lassen als die andere Scheibe 20 bzw. 19. Notwendig ist dazu lediglich ein Steuergetriebe, das den Scheiben 19, 20 die unterschiedliche Drehrichtung aufzwingt.
  • Ein derartiges Steuergetriebe ist in Fig. 6 dargestellt.
  • Es besteht aus zwei parallelen Wellen 46, 47, die über zwei Zahnräder 48, 49 gekoppelt sind und über Zahnriemen 50, 51 oder dergleichen von den Zapfen 31, 31 an den Scheiben 19, 20 angetrieben werden.
  • Dadurch kann auf sehr elegante Weise der Drehsinn des Antriebszapfens 31 geändert werden, nämlich durch Zwischenschaltung eines einfachen Schaltgetriebes 52, beispielsweise in der Welle 47 des Steuergetriebes. Die Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Kurbeltriebs nach Fig. 6 ist überall dort anwendbar, wo gegenläufige Rotoren verlangt werden, also beispielsweise bei Werkzeugmaschinen.
  • In Fig. 3a bis 3c ist die Bewegung des Kurbelzapfens 10 veranschaulicht, und zwar auf der Geraden 33, die den Mittelpunkt des Teilkreises des Innenzahnkranzes 17, 18 schneidet. Wie erwähnt, ist dafür ein Verhältnis des Teilkreisdurchmessers des Innenzahnkranzes 17, 18 zum Teilkreisdurchmesser des Zahnrades 13, 14 von genau 2:1 erforderlich. Weisen hingegen die Zahnräder 13, 14 einen Teilkreisdurchmesser auf, der mehr als halb so groß ist wie der Teilkreisdurchmesser der Innenzahnkränze 17, 18, dann bewegt sich ein Punkt (also die Achse 32 des Kurbelzapfens lO) auf dem Teilkreis des Zahnrades 13, 14, wenn sich dasselbe im Innenzahnkranz 17, 18 zwangslos abwälzt, nicht mehr auf der Geraden 33 sondern auf einer schleifenförmigen Bahn.
  • Darauf baut eine zweite Ausführungsform der Erfindung auf, die in Fig. 7 veranschaulicht ist und die Verwendung des erfindungsgemäßen Kurbeltriebes einer Hubkolbenmaschine als Untersetzungsgetriebe ermöglicht. Neben dem erwähnten Teilkreisdurchmesserverhältnis ist dafür eine drehbare Lagerung der Innenzahnkränze 17, 18 und eine Kraftabnahme an einem Innenzahnkranz 18 Voraussetzung, ferner ein Versatz aer Achse des Kurbelzapfens 10 gegenüber dem Teilkreis des Zahnrades 13, 14 um einen Abstand, der der Differenz zwischen dem Teikreisdurchmesser des Zahnrades (13, 14) und dem halben Teilkreisdurchmesser des Innenzahnkranzes (17, 18) entspricht.
  • Demgemäß unterscheidet sich die in Fig. 7 gezeigte Ausführungsform von der nach Fig. 1 im wesentlichen nur dadurch, daß, abgesehen von einem größeren Teilkreisdurchmesser der Zahnräder 13, 14, einerseits zur Kraftabnahme der Innenzahnkranz 18 mit seinem Außenumfang durch eine Aussparung 53 des Kurbelgehäuses 3 ragt und mit einer Außenverzahnung 54 versehen ist, die mit einem gestrichelt dargestellten Zahnrad 55 zusammenwirkt, das auf eine Abtriebswelle oder dergleichen aufgekeilt ist, und anderer--seits die Innenzahnkränze 17, 18 mittels zweireihiger Kegelrollenlager 56, 57 im Kurbelgehäuse 1 drehbar gelagert sind.
  • Weisen die Innenzahnkränze 17, 18 eine Innenverzahnung mit beispielsweise jeweils 100 Zähnen auf, und die Zahnräder 13, 14 jeweils 75 Zähne, so bewegt sich jeder Innenzahnkranz 17, 18 bei einem Hub des Kolbens 5, 6 um 25 Zähne, d. h. es liegt eine Untersetzung von 4:1 vor. Auch ist ersichtlich, daß eine extrem hohe Untersetzung sich erhalten läßt, wenn die Zahnräder 13, 14 einen Teilkreisdurchmesser aufweisen, der nur wenig größer ist als der halbe Teilkreisdurchmesser der Innenzahnkränze 17, 18. Beispielsweise beträgt bei Innenzahnkränzen 17, 18 mit jeweils 100 Zähnen und Zahnrädernl3, 14 mit jeweils 51 Zähnen die Untersetzung 100:1. Das Untersetzungsgetriebe gemäß Fig. 7 weist also bei sehr kleine<Bauweise eine große Untersetzung auf.
  • Die Verwendung des Kurbeltriebes als Untersetzungsgetriebe setzt voraus, daß der Kurbelzapfen 10 zwangsweise auf einer linearen Bahn geführt. wird. Diese Voraussetzung ist bei dem in Fig. 7 dargestellten Boxermotor von vorneherein erfüllt. Bei Reihenmotoren ist hingegen eine separate Führung notwendig, beispielsweise durch jeweils einen auf der entgegengesetzten Seite der Kurbelwelle 4 angeordneten Zylinder sowie eine starre Verbindung der Kolbenstange je zweier solcher entgegengesetzt angeordneter Zylinder.
  • Die geschilderte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kurbeltriebes als Untersetzungsgetriebe ist beispielsweise bei langsam fahrenden Fahrzeugen, wie Geländefahrzeugen oder Baufahrzeugen, einsetzbar.
  • Zusammenfassung Eine Hubkolbenmaschine weist einen Kurbeltrieb auf, bei dem statt einer Pleuelstange jeder Kolben durch eine an ihm starr befestigte Kolbenstange mit dem zugehörigen Kurbelzapfen der Kurbelwelle verbunden ist. Mindestens eine äußere Kurbelwange weist an ihrer Außenseite ein Zahnrad und einen zum Zahnrad koaxialen Zapfen auf. Jedes Zahnrad kämmt in einem im Kurbelgehäuse angeordneten Innenzahnkranz, und jeder Zapfen ist in einer exzentrischen Bohrung einer zum Innenzahnkranz koaxialen, im Kurbelgehäuse drehbar angeordneten Scheibe angeordnet. Ferner ist der Teilkreisdurchmesser des Zahnrades mindestens halb so groß wie der Teilkreisdurchmesser des Innenzahnrades.

Claims (11)

  1. Kurbeltrieb für eine Hubkolbenmaschine Ansprüche ö Kurbeltrieb für eine Hubkolbenmaschine, dadurch g e -k k e n n z e i c h n e t, daß a) jeder Kolben (5, 6) durch eine an ihm starr befestigte Kolbenstange (7, 8) mit dem zugehörigen Kurbelzapfen (10) einer Kurbelwelle (4) verbunden ist, b) mindestens eine der äußeren Kurbelwangen (11, 12) an ihrer Außenseite ein Zahnrad (13, 14) trägt, das mit einem zum Zahnrad (13, 14) koaxialen Zapfen (15, 16) verbunden ist, c) wobei jedes Zahnrad (13, 14) in einem im Kurbelgehäuse (3) angeordneten Innenzahnkranz (17, 18) kämmt und jeder Zapfen (15, 16) exzentrisch mit einer zum Innenzahnkranz (17, 18) koaxialen, im Kurbelgehäuse (3) drehbar angeordneten Scheibe (19, 20) ver- bunden ist und wobei d) der Teilkreisdurchmesser des Zahnrades (13, 14) mindestens halb so groß wie der Teilkreisdurchmesser des Innenzahnrades (17, 18) ist.
  2. 2. Kurbeltrieb nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Kolbenstange (7, 8) rohrförmig ausgebildet ist.
  3. 3. Kurbeltrieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n nz e i c h n e t , daß der Innenzahnkranz (17, 18) feststehend angeordnet ist; der Teilkreisdurchmesser des Zahnrades (13, 14) halb so groß wie der Teilkreisdurchmesser des Innenzahnkranzes (17, 18) ist; die Kraftabnahme an der Scheibe (19) erfolgt; und die Achse (23) des Kurbelzapfens (10) derart versetzt angeordnet ist, daß sie mit dem Teilkreis des Zahnrades (13, 14) zusammenfällt.
  4. 4. Kurbeltrieb nach einem der Anspruche 1 bis 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der Kurbelzapfen (10) mit einem Gewindezapfen (33, 34) versehen ist, der mit der Kolbenstange (7, 8) verschraubt ist.
  5. 5. Kurbeltrieb nach Anspruch 4 für eine Hubkolbenbrennkraftmaschine, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß durch Drehung der Kolbenstange (7, 8) gegenüber dem Gewindezapfen (33, 34) das Verdichtungsverhältnis veränderbar ist.
  6. 6. Kurbelbetrieb nach Anspruch 5, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß an der Kolbenstange (7, 8) eine um eine Querachse verschwenkbare Stange (40) angelenkt ist, die in der Kugel (38) eines Kugelgelenks hin und her verschieblich gelagert ist, welches Kugelgelenk auf einer zur Kolbenstange (7, 8) konzentrischen Bahn verschiebbar geführt ist.
  7. 7. Kurbeltrieb nach Anspruch 6 für eine Hubkolbenbrennkraftmaschine mit Turboaufladung, dadurch g e k e n nz e i c h n e t, daß ein Betätigungszylinder (41) vorgesehen ist, dessen Kolben (42) auf der seiner Kolbenstange (45) abgewandten Seite vom Ladedruck des Turboladers beaufschlagt wird und in der anderen Richtung federbelastet ist, wobei die Kolbenstange (45) das verschiebbar geführte Kugelgelenk (35) betätigt.
  8. 8. Kurbeltrieb nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß der Kurbelzapfen (10) drehbar in den Kurbelwangen (11, 12) angeordnet ist und die Scheiben (19, 20) über ein Steuergetriebe (46-51) derart miteinander verbunden sind, daß sie in entgegengesetzter Richtung umlaufen.
  9. 9. Kurbeltrieb nach Anspruch 8, dadurch g e k e n nz e i c h n e t, daß dem Steuergetriebe (46-51) ein Schaltgetriebe (52) zugeordnet ist.
  10. lO. Kurbeltrieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n nz e i c h n e t, daß jeder Innenzahnkranz (17, 18) drehbar im Kurbelgehäuse (3) angeordnet ist; der Teilkreisdurchmesser des Zahnrades (13, 14) mehr als halb so groß wie der Teilkreisdurchmesser des Innenzahnkranzes (17, 18) ist; die Achse (32) des Kurbelzapfens (10) gegenüber dem Teilkreis des Zahnrades (13, 14) um einen Abstand versetzt ist, der der Differenz zwischen dem Teilkreisdurchmesser des Zahnrades (13, 14) und dem halben Teilkreisdurchmesser des Innenzahnkranzes (17, 18) entspricht die Kolbenstange /7, 8) zwangsweise linear geführt istt und die Kraftabnahme an wenigstens einem der Innenzahnkränze (18) erfolgt.
  11. 11. Kurbeltrieb nach Anspruch 10, dadurch g e k e n nz e i c h n e t, daß zur zwangsweisen linearen Führung der Kolbenstange (7, 8) in Bezug auf die Kurbelwelle (4) entgegengesetzt angeordnete Zylinder (1, 2) vorgesehen sind, wobei die Kolbenstangen (7, 8) zweier entgegengesetzt angeordneter Zylinder (1, 2) starr miteinander verbunden sind.
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