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DE1179762B - Mehrzylindrige Kolbenmaschine - Google Patents

Mehrzylindrige Kolbenmaschine

Info

Publication number
DE1179762B
DE1179762B DE1961P0026732 DEP0026732A DE1179762B DE 1179762 B DE1179762 B DE 1179762B DE 1961P0026732 DE1961P0026732 DE 1961P0026732 DE P0026732 A DEP0026732 A DE P0026732A DE 1179762 B DE1179762 B DE 1179762B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
sliding blocks
machine
movement
rotating body
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1961P0026732
Other languages
English (en)
Inventor
Henri Lucien Albert Parsus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HENRI LUCIEN ALBERT PARSUS
Original Assignee
HENRI LUCIEN ALBERT PARSUS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HENRI LUCIEN ALBERT PARSUS filed Critical HENRI LUCIEN ALBERT PARSUS
Publication of DE1179762B publication Critical patent/DE1179762B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/26Engines with cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main-shaft axis; Engines with cylinder axes arranged substantially tangentially to a circle centred on main-shaft axis
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B3/00Reciprocating-piston machines or engines with cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis
    • F01B3/04Reciprocating-piston machines or engines with cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis the piston motion being transmitted by curved surfaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Mehrzylindrige Kolbenmaschine Die Erfindung richtet sich auf eine mehrzylindrige Kolbenmaschine, deren hin- und hergehende Kolbenbewegung dadurch in eine Drehbewegung umgesetzt wird, daß zusammen mit den Kolbenstangen bewegte hin- und hergehende Rollen in eine am Außenumfang eines Rotationskörpers angeordnete Kurve eingreifen und daß die Rollen in mit den Kolbenstangen hin- und hergehenden und parallel zu der Drehachse des Rotationskörpers geführten Gleitsteinen gelagert sind, wobei zwei Gleitsteine symmetrisch zur Mittelebene der Maschine angeordnet sind.
  • Eine solche Kolbenmaschine kann entweder als Antriebsmaschine, z. B. als Verbrennungsmotor, oder aber auch als Arbeitsmaschine, z. B. als Verdichter, Verwendung finden.
  • Das Prinzip, eine hin- und hergehende Kolbenbewegung über Kurvenführungen in eine Dreh-Bewegung umzuwandeln, ist bereits bekannt.
  • In einem solchen Fall sind sämtliche Rollen in ein und derselben Ebene gelagert, und die senkrecht zu den Rollen wirkenden erheblichen Kräfte neigen dazu, den die Kurvenführung aufweisenden Rotationskörper im entgegengesetzten Sinn zu verdrehen. Dem Problem eines unbedingt notwendigen Kraftausgleichs wird dabei jedoch keinerlei Aufmerksamkeit gewidmet. ..
  • Diesen Mangel weist auch eine andere vorbekannte Anordnung auf, bei der außerdem die in der Kurve geführte Rolle einer beträchtlichen Scherwirkung ausgesetzt ist.
  • Auch eine andere Verbrennungsmaschine mit mehreren durch einen zentralen Zahnradeingriff in starrer Verbindung stehenden und gemeinsam auf eine Welle arbeitenden Rotationskörpern läßt das Problem des Kraftausgleichs außer acht, und die Rollen arbeiten völlig getrennt voneinander.
  • Schließlich gehört eine Verbrennungsmaschine mit Schubkurvengetriebe zum Stand der Technik, bei der die in die Kurven eingreifenden Rollen - der Kolben in mit diesen hin- und hergehenden, symmetrisch zur Mittelebene der Maschine angeordneten Gleitsteinen gelagert sind.
  • Bekannt ist auch eine mehrzylindrige Kolbenmaschine mit einem Kurvennutgetriebe mit einem axial gegen Federdruck schiebbaren, eine Kurvenführung aufweisenden Rotationskörper, wobei ein die Axialbewegung begrenzender Anschlag vorhanden ist.
  • Die Anwendung dieses bekannten Prinzips in der Praxis erfordert jedoch einen Ausgleich der wirksamen Kräfte, und es ergibt sich zugleich das Erfordernis einer möglichst raumsparenden Anordnung. Mit der Lösung dieses Problems befaßt sich die Erfindung. Sie sieht hierzu vor, daß bei einer mehrzylindrigen . Kolbenmaschine der bezeichneten Art, und zwar bei einer Vierzylinder-Kolbenmaschine in bekannter Weise symmetrisch zur Mittelebene der Maschine mindestens zwei über eine Verzahnung miteinander kämmende Rotationskörper vorhanden sind und daß.die beiden . Gleitsteine symmetrisch zu einer durch, die Drehachse beider Rotationskörper gedachten Ebene, angeordnet sind.
  • Durch diese Anordnung wird ein praktisch vollkommener Kraftausgleich herbeigeführt, der einen außerordentlich ruhigen Lauf der Maschine gewährleistet. Andererseits kommen bei dieser Anordnung eine Reihe von bei den vorbekannten Vorrichtungen erforderlichen Führungselementen in Fortfall.
  • Es liegt im Rahmen der -Erfindung, daß die Kolbenstangen in paarweise angeordneten Gleitsteinansätzen an den Gleitsteinen befestigt sind.
  • Nach einem anderen Merkmal sind die in bekannter Weise nur zusammen mit der das zugehörige Zahnrad tragenden Welle drehbaren Rotationskörper in ebenfalls bekannter :Weise unter Federeinwirkung für sich allein axial schiebbar angeordnet. Diese Maßnahme ermöglicht es, den Kompressionsdruck konstant zu halten und durch die Feder einen Ausgleich herbeizuführen, wobei ein die Axialbewegung der Rotationskörper begrenzender Anschlag vorhanden ist. Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung eiteben sich aus der folgenden Beschreibung einiger bevorzugter Ausführungsformen sowie an Hand der Zeichnung. Hierbei zeigt F i g. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der erfindungsgemäßen Kolbenmaschine, F i g. 2 eine Draufsicht nach Linie II-II in F i g. 1, F i g. 3 die Abwicklung der Kurve eines Rotationskörpers, F i g. 4 ein theoretisches Diagramm zur Erläuterung der Funktion einer Verbrennungsmaschine und F i g. 5 einen Axialschnitt durch eine weitere Ausführungsform der Erfindung.
  • Wie F i g. 1 und 2 zeigen, sind auf den beiden Wellen 1 zwei zylindrische Rotationskörpers 2 angeordnet, die mit Kurven 3 versehen sind, deren Seitenflächen 4 schräg verlaufen. Die Rotationskörper 2 sind mit je einem Zahnrad 5 verbunden, und diese Zahnräder 5 kämmen miteinander. Die Anordnung der Rotationskörper ist symmetrisch zur Mittelebene der Maschine. Eine der beiden Wellen 1 kann gegebenenfalls als einfaches Lager wirken, während die andere Welle 1 zur Übertragung der Bewegung dient.
  • Mit den Kurvven 3 wirken vier kegelstumpfförmige Rollen 6 zusammen, deren Achsen 7 in Lagern 8 sitzen, die wiederum paarweise an den Gleitsteinen 9 angeordnet sind. Jeder Gleitstein 9 ist mit vier lappenförmigen Ansätzen 10 versehen, die mit Hilfe von nicht dargestellten Achsen die Gleitsteine 9 mit je zwei Kolbenstangen 11 verbinden, deren jede mit einem sich in dem zugeordneten Zylinder 13 bewegenden Kolben 12 verbunden ist. Die Gleitsteine 9 werden durch nicht dargestellte Mittel parallel zur Achse der Zylinder 1.3 geführt. Die vier Zylinder 13 sowie die der - Bewegungsumwandlung dienenden Elemente sind in bekannter Weise in einem nicht dargestellten Block angeordnet, der auch die Vorrichtungen zur Schmierung, die Abfederung usw. trägt.
  • Handelt es sich um einen Verbrennungsmotor, so wird während des Expansionsvorgangs der entsprechenden Rolle 6 durch den Kolben 12 eine nach unten gerichtete Bewegung gemäß F i g. 1 erteilt, und diese Bewegung wird über die schrägen Seitenflächen der Kurven 3 auf den Rotationskörper 2 übertragen. Die beiden mit dem gleichen Gleitstein 9 verbundenen Kolben 12 führen somit gleichzeitig den Expansionshub aus, so daß sich die senkrecht zur Bewegungsrichtung auf die Wand 4 der Kurven 3 wirkenden Kraftkomponenten gegenseitig aufheben.
  • Dies gilt ebenfalls für die anderen Arbeitstakte der Maschine.
  • Beim Auspufftakt wirkt die Wand 4 der Kurven 3 auf die Rollen 6 und damit auf die Kolben 12, was auch während des Ansaugvorgangs und der Kompression der Fall ist.
  • Während zwei Kolben 12 sich in Expansion befinden, führen die beiden anderen mit dem anderen Gleitstein 9 verbundenen Kolben 12 den Einlaßtakt aus, wodurch ein einwandfreier Ausgleich des Motors gewährleistet wird.
  • Die Abwicklung einer Kurve 3 ist in F i g. 3 schematisch dargestellt. Im Gegensatz zur Darstellung nach F i g. 1 führt in diesem Fall der Kolben 12 unterschiedliche Bewegungen aus, je nachdem ob es sich um den Einlaß- und Kompressionstakt oder um den Expansions- oder Auslaßtakt handelt. In der Zeichnung entspricht die Strecke A-B dem Einlaß, B-C der Kompression, C-D der Expansion und D-E dem Auslaß. Das vom Kolben 12 erfaßte Volumen ist somit während der Expansion und des Auslasses C-D-E bedeutend größer als während der vorhergehenden Takte A-B-C.
  • In F i g. 4 ist das Diagramm des Motors nach F i g. 3 wiedergegeben, wobei in der Ordinate die Drücke und in der Abszisse die Volumina bzw. der Hub eingetragen sind. Es ist daraus ersichtlich, daß im Vergleich zu einem Verbrennungsmotor üblicher Art das schraffierte Dreieck B-D den Gewinn darstellt. Die Expansion kann nämlich viel weiter erfolgen, und zwar praktisch bis zum Auslaßdruck, da die besondere Form der Kurve eine Zunahme des Expansionshubs ermöglicht.
  • Aus diesem Diagramm geht ebenfalls hervor, daß die Einlaßzeit bedeutend länger sein kann als die Kompressionszeit, weil der Abstand A-B viel größer ist als der Abstand B-C, was sich auf den Wirkungsgrad sehr günstig auswirkt. Die Teile C-D und D-E der Kurve können schließlich so geformt sein, daß ihre Abwicklung linear ist, so daß der Kolben ,eine gleichmäßige Bewegung ausführen kann, die den Wirkungsgrad besonders günstig beeinflußt, während bei den Verbrennungsmotoren üblicher Art die Bewegung sinusförmig verläuft, d. h. während einer Hubhälfte beschleunigt und während der anderen Hubhälfte verzögert ist.
  • Es ist tatsächlich möglich, die Kurven 3 so zu gestalten, daß in jedem Fall der optimale Wirkungsgrad des Motors oder der Maschine nach der Erfindung erzielt wird.
  • Die F i g. 5 stellt schematisch zwei Halbschnitte eines erfindungsgemäßen Motors dar, dessen Kolben 12 mit den Rollen 6 verbunden sind, die sich in den Kurven der Rotationskörper 2 bewegen. Diese Rotationskörper sitzen unter Zwischenschaltung einer Feder 15 auf den die Zahnräder 5 tragenden Wellen 14. Die Rotationskörper 2 werden durch die Rillen 16 in Drehung mitgenommen, wobei die Anschläge 17 diese Axialbewegung begrenzen. Durch diese Anordnung wird der Kompressionsdruck konstant gehalten, welcher in jedem Fall durch die Feder 15 ausgeglichen ist. In der rechten Hälfte der F i g. 5 ist der Rotationskörper 2 mit der Rolle 6 und den Kolben 12 durch die Feder 15 nach oben gedrückt worden. Dies entspricht dem Fall, in dem die Einlaßmenge minimal ist und das Volumen 18 im Augenblick der Kompression im oberen Totpunkt seinen Keinstwert erreicht. Die Zahnräder stützen sich über Lager 20 bekannter Art auf dem Gehäuse 19 ab.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Mehrzylindrige Kolbenmaschine, deren hin-und hergehende Kolbenbewegung dadurch in eine Drehbewegung umgesetzt wird, daß zusammen mit den Kolbenstangen bewegte hin- und hergehende Rollen in eine am Außenumfang eines Rotationskörpers angeordnete Kurve eingreifen und daß die Rollen in mit den Kolbenstangen hin- und hergehenden und parallel zu der Drehachse des Rotationskörpers geführten Gleitsteinen gelagert sind, wobei zwei Gleitsteine symmetrisch zur Mittelebene der Maschine angeordnetsind, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Vierzylinder-Kolbenmaschine in bekannter Weise symmetrisch zur Mittelebene der Maschine mindestens zwei über eine Verzahnung (5) miteinander kämmende Rotationskörper (2) vorhanden und die beiden Gleitsteine (9) symmetrisch zu einer durch die Drehachse beider Rotationskörper (2) gedachten Ebene angeordnet sind.
  2. 2. Kolbenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstangen (11) in paarweise angeordneten Gleitsteinansätzen (10) an den Gleitsteinen (9) befestigt sind.
  3. 3. Kolbenmaschine nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise nur zusammen mit der das zugehörige Zahnrad tragenden Welle drehbaren Rotationskörper (2) unter Federeinwirkung für sich allein axial schiebbar sind.
  4. 4. Kolbenmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Axialbewegung der Rotationskörper (2) begrenzender Anschlag (17) vorhanden ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 688 930; österreichische Patentschrift Nr. 55 313; französische Patentschrift Nr. 664 968; USA.-Patentschriften Nr. 1177 609, 2 439 867.
DE1961P0026732 1960-03-10 1961-03-09 Mehrzylindrige Kolbenmaschine Pending DE1179762B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR820949A FR1258995A (fr) 1960-03-10 1960-03-10 Machines à pistons perfectionnées

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1179762B true DE1179762B (de) 1964-10-15

Family

ID=8726812

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1961P0026732 Pending DE1179762B (de) 1960-03-10 1961-03-09 Mehrzylindrige Kolbenmaschine

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DE (1) DE1179762B (de)
FR (1) FR1258995A (de)
GB (1) GB949226A (de)

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GB949226A (en) 1964-02-12
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