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DE1110454B - Kasse, die zur Aufnahme, Abstempelung und Teilung von vorzugsweise als Anhaengeetiketts ausgebildeten Karten bestimmt ist - Google Patents

Kasse, die zur Aufnahme, Abstempelung und Teilung von vorzugsweise als Anhaengeetiketts ausgebildeten Karten bestimmt ist

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Publication number
DE1110454B
DE1110454B DEC9759A DEC0009759A DE1110454B DE 1110454 B DE1110454 B DE 1110454B DE C9759 A DEC9759 A DE C9759A DE C0009759 A DEC0009759 A DE C0009759A DE 1110454 B DE1110454 B DE 1110454B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cash register
section
punch
housing
receipt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC9759A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IACABIA GRUNDSTUECKSGESELLSCHA
Original Assignee
IACABIA GRUNDSTUECKSGESELLSCHA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IACABIA GRUNDSTUECKSGESELLSCHA filed Critical IACABIA GRUNDSTUECKSGESELLSCHA
Priority to DEC9759A priority Critical patent/DE1110454B/de
Publication of DE1110454B publication Critical patent/DE1110454B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C27/00Computing machines characterised by the structural interrelation of their functional units, e.g. invoicing machines

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Cash Registers Or Receiving Machines (AREA)

Description

  • Kasse, die zur Aufnahme, _ Abstempelung und Teilung von vorzugsweise als Anhängeetiketts ausgebildeten Kartenbestimmt ist Es ist bereits vorgeschlagen worden, besonders im Einzelhandel Kassen zu verwenden, die zur Aufnahme; Abstempelung und Teilung von vorzugsweise als Anhängeetiketts ausgebildeten Kartenbelegen bestimmt sind. Diese Kartenbelege bestehen aus mehreren Teilabschnitten. Bei dieser als bekannt zu betrachtenden Kasse ist außen am Kassengehäuse ein Bedienungshebel vorgesehen für die Betätigung eines im Gehäuse befindlichen Schneid-, Druck- oder Prägewerkes. Mittels des Schneidwerkes können ein oder mehrere Teilabschnitte des Kartenbeleges innerhalb der Kasse abgetrennt und einem verschlossenen Behälter zugeführt werden. Nach einer weiteren Vorveröffentlichung ist auch bereits ein Kassenbeleg bekannt, der einen Lochkartenabschnitt aufweist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine solche Kasse so auszugestalten, daß die Abfertigung des Kunden an der Kasse besonders schnell erfolgen kann; wobei aber außerdem das Auftreten irgendwelcher Unregelmäßigkeiten bei der Bedienung der Kasse weitgehend verhindert wird.
  • Bei der bekannten Kasse ragt ein in das Kassengehäuse durch den Einführungs- und Entnahmeschlitz eingebrachter Beleg mit seinem oberen Ende bei der Durchführung der .Arbeitsoperation im Kassengehäuse aüs diesem Kassengehäuse heraus: Dieser Umstand ist entscheidend dafür, daß irgendwelche Unregelmäßigkeiten bei der Bedienung der Kasse nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden können. Wird z. B. durch das Tzennme&ser-der untere Abschnitt des Beleges abgetrennt, s(y kann entweder der obere Abschnitt entgegen der an sich beabsichtigten Arbeitsweise im Kassengehäuse verschwinden und dadurch unter-. Umständen eine weitere- Bearbeitung von Belegen in--der Kasse behindern, Es ist andererseits auch möglich, daß die Bedienungsperson den ganzen Beleg vor der Abtrennung durch das Trennmesser oder aber den oberen Teil des Beleges nach der Abtrennung des unteren Abschnittes aus dem Kassengehäuse mit der Hand entfernt, bevor alle Arbeitsoperationen im Kassengehäuse abgeschlossen sind.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß dem Einführungs- und Entnahmeschlitz für den Beleg in bekannter Weise eine Sperreinrichtung gegen vorzeitige Entnahme zugeordnet ist, die nach Einbringung des Beleges in das Kassengehäuse .eine Freigabe des im Einführungsschlitz verbliebenen Belegabschnittes durch die gleiche Schlitzöffnung erst dann gestattet, wenn die durch die vorgesehene Antriebseinrichtung in bestimmter Reihenfolge sich vollziehenden Arbeitsoperationen des Schneid-, Druck-oder Prägewerkes abgeschlossen sind, und daß .diese Sperreinrichtung als Abdeckvorrichtung,- ausgebildet ist. -Durch die Erfindung ist eine Kasse geeehaffen,: bei der die.-Bedienungsperson auf den- Zeitpunkt der Herausnehme des "B-elege$: aus- der Kasse -gar keinen Einfiuß hat und auch keinen Einfluß darauf hat, welche Arbeitsoperationen sich zwangsweise zeitlieb nacheinander oder- gleichzeitig .vollziehen, während des Zeitraumes, in -dem der Einführungs- und Entnahmeschlitz durch die Abdeckvorriehtung versehlossen ist, wobei die Arbeitsoperationen in einer Reihenfolge vor sich gehen, die die Bedienungsperson von _ sich aus nicht ändern kann.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung steuert die Betätigungseinrichtung nach Einbringung. des Beleges mittels bekannter Antriebselemente folgende Arbeitsvorgänge: a) Die Abdeckung des Einführungsschlitzes sowie gleichzeitig b) die Halterung des Kundenabschnittes durch eine Auswerfeinriehtung und nacheinander c) das Lochen durch Lochstempel im Lochkartenabschnitt, d) die Zurückführung der Lochstempel in die Ausgangslage, e) das Abschneiden des Lochkartenabschnittes, f) das Bedrucken oder Prägen des Kundenabschnittes, g) die Rückstellung aller von der Betätigungseinrichtung gesteuerten Einzelwerkzeuge in die _ Ausgangslage. Durch die Bewegung 'des beweglichen Teiles des Schneidwerkes wird der abgetrennte Lochkättenabschnitt von seinem Anschlag fortbewegt und gleitet dadurch in einen Sammelraum für die Lochkartenabschnitte im Kassengehäuse.
  • Gemäß weiteren Merkmalen der Erfindung befindet sich der federbeeinflußte Bedienungshebel in an sichbekannterWeise an .einerSeitenfläche desKassengehäuses und steuert mittels Nocken über einen Winkelhebel die Querbewegung eines doppelt geführten Schlittens, der den beweglichen Teil des Schneidwerkes, die Druck- oder- Prägestempel und die Lochstempel trägt.
  • Die Schwenkachse- des genannten Winkelhebels weist exzentrisch einen mit einem Ausschnitt versehenen Steuernocken auf, durch welchen gesondert von der Bewegung des Schlittens eine Querbewegung der federbeeinfiußten Lochstempel erfolgt.
  • Zur Ausgabe des Kundenabschnittes findet eine AuswerfeeinrichtungVerwendung, die gemäß einer Weiterbildung der Erfindung als Greifereinrichtung ausgebildet ist.
  • Diese Greifereinrichtung hat den im Kassenbehälter befindlichen Kartenbeleg zu erfassen und bei der Rückwärtsbewegung des Bedienungshebels aus dem Kassengehäuse wieder herauszugeben. Diese finit dem Bedienungshebel gekoppelte Greifereinrichtung hat ferner zur Folge, daß der Kartenbeleg vor der Betätigung-des Schneid-, Druck- oder Prägewerkes in seinem vollen Umfang durch den Einführungsschlitz in das Kassengehäuse eingelassen sein kann.
  • An sich ist es bei Kassen- und Stempelgeräten, bei welchen auch Teile der Belege ausgestanzt werden können, bekannt, Sicherungseinrichtungen gegen das Herausnehmen der Belege während des Arbeitsspieles-vorzusehen.
  • Bei Buchungs- oder ähnlichen Rechenmaschinen wurde bereits in dem Gehäuse der Maschine ein Mechanismus vorgesehen, der den in der Maschine mit einer Beschriftung versehenen Scheck od. dgl. aus der Maschine automatisch wieder auswirft. Hierbei handelt es sich jedoch um eine recht aufwandreiche, mit einem Antrieb versehene Einrichtung, während gemäß der Weiterbildung der Erfindung eine Greifereinrichtung mit dem-`außen am Kassengehäuse befindlichen Bedienungshebel gekoppelt ist, so daß bei Betätigung des - Bedienungshebels auch zwangläufig die Greifereinrichtung wirksam wird.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus dem in der Zeichäüng dargestellten Ausführungsbeispiel. Es zeigt .
  • Fig. 1 einen Längsschnitt- durch die Kasse gemäß der Linie I-I der Fig,.2, -Fig. 2 einen Querschnitt durch die Kasse gemäß Fig. 1 nach der Linie II-II, Fig. 3 einen waagerechten Schnitt nach der -Linie 111-III der Fig. 2, Fig. 4 die Greiferanordnung mit der Abdeckeinrichtung in zwei verschiedenen - Stellungen mit dem zugehörigen Schneidwerk in vergrößertem Maßstab, entsprechend der Darstellung nach Fig:- 2,. .-Fig. 5 in vergrößertem Maßstab die Loehstempelanordnung mit der- zugehörigen Betätigungseinrichtung in Draufsicht, :.
  • Fig. 6 die -Darstellung eines Lochkartenanhängeetiketts.
  • Das Lochkartenan@ängeetikett gemäß Fig: 6 weist vier Abschnitte auf, nämlich - den Anhängerabschnitt 1, den Kontrollabschnitt für den Verkäufer 2, den Lochkartenabschnitt 3 und den Kundenabschnitt 4. An dem Anhängerabschnitt l befindet sich der Faden 5 -zur Befestigung des gesamten Etiketts z. B. an einem Herrensakko. Alle vier Lochkartenabschnitte des Ausführungsbeispiels sind mit der fortlaufenden Nummer 1001 bedruckt. Darüber hinaus kann der Anhängerabschnitt 1 noch mit zusätzlichen Angaben bedruckt oder beschriftet sein, die Auskunft geben über bestimmte Einzelheiten des zu kaufenden Stückes.
  • Der Verkäufer trennt nach Tätigung des Kaufes die Abschnitte 3 und 4 gemeinsam an der Trennlinie 6 ab und übergibt dem Kunden das abgetrennte Stück, welches also aus den Teilen 3 und 4 besteht. Den Abschnitt 2 steckt der Verkäufer in seine Tasche nach Abtrennung an der Trennlinie 7. Der Anhängerabschnitt 1 bleibt an der Ware. Die Ware kommt zum Packtisch, der Kunde geht mit den beiden Abschnitten 3 -und 4 zur Kasse.
  • Die Kassiererin übernimmt vom Kunden den gemeinsamen Abschnitt 3 und 4 und führt diesen Kassenbeleg so in den Einführungsschlitz 8 im Kassengehäuse 9 ein, daß die freie Längskante des Lochkartenabschnittes 3 an einem Anschlag 10' im Kassengehäuse zur Auflage kommt und die bedruckte Vorderseite des Kassenbeleges in Richtung auf die Seitenfläche 10 des Kassengehäuses, an der der Handhebel ll gelagert ist, weist. Alsdann drückt die Kassiererin den nach oben gerichteten Handhebel 11 nach abwärts, und hierbei wird eine Feder 12 gespannt. Bei dieser -Abwärtsbewegung des Handhebels 11 wird über einen Nocken 13 ein mittels einer Achse 14 gelagerter Winkelhebel 15 (s. Fig. 3) im Uhrzeigersinn verschwenkt. Dieser Winkelhebel 15 ist an einen Schlitten 16 angelenkt, der auf Führungen 17 und 18 gleiten kann.
  • Der Schlitten 16 trägt ein bewegliches Messer 19, welches mit einem ortsfest angeordneten Messer 20 zusammenarbeitet. Beim Herunterdrücken des Handhebels 11 erfolgt also die Abtrennung des Abschnittes 3 von dem Abschnitt 4. Anschließend wird der Abschnitt 3 (s. Fig. 2) nach links in die gestrichelt eingezeichnete Lage gebracht, so daß der Abschnitt 3 an der Schrägfläche 21 abgleiten und in den Sammelbehälter 22 gelangen kann, der sich in dem mit dem Schloß 23 abgeschlossenen Kassengehäuse 9 befindet.
  • Bevor aber dieser Abtrennvorgang mittels des Schneidwerkes erfolgt, ist zunächst durch die Betätigung des Handhebels 11 eine Greifereinrichtung derart bewegt worden, daß eine auf einer Welle 24 (s. Fig. 4) gelagerte Greiferscheibe 25 aus- der Lage A in die Lage B verschwenkt wird. Die Greiferscheibe trägt Klemmfedern 26, 27, die bei Erreichung der --Lage B den Kundenabschnitt 4 beidseitig umklam----m.ern. Gleichzeitig wird aber auch ein Abdecksieb 28 über den Einführungsschlitz 8 verschwenkt, so daß .' nachdem Beginn des Herabdrückens des Handhebels - 11 .nicht von unbefugter Hand der Abschnitt 4 vorzeitig aus dem- Einführungsschlitz B entnommen werden kann. Ist der Handhebel 11 völlig herabgedrückt und geht -dann der Händhebelll unter der Wirkung der Feder 12 selbsttätig in seine Ausgangslage zurück, so-geht die Greiferscheibe 25 aus der Lage B wieder selbsttätig in die Lage A zurück. Die Umklammerung -des Kundenabschnittes 4 bewirkt mittels der Federn 26, 27, daß nach Abtrennung durch die Schneidmesser 19, 20 der Kundenbeleg 4 aus dem Einführungsschlitz 8 selbsttätig herausgehoben und in die griffbereite Lage 4a gebracht wird.
  • Nachdem die Abdeckung des Einführungsschlitzes 8 durch das Abdeoksieb 28 herbeigeführt ist, tritt die Lochungseinrichtung in Tätigkeit. Dies erfolgt dadurch, daß auf dem Winkelhebe115 exzentrisch auf der Schwenkachse 14 ein Steuernocken 29 angebracht ist, der einen Ausschnitt 30 aufweist. Die Lochstempel 31, 32, die den Lochkartenabschnitt 3 durchdringen sollen, sind an einem Gleitstück 33, 34 befestigt. Das Gleitstück 34 weist einen Lenker 35. auf. Bei der Verschwenkung des Steuernockens 29 im Uhrzeigersinn werden also die Lochstempel 31, 32 in Richtung auf den Lochkartenabschnitt 3 bewegt, bis der Lenker 35 in den Bereich des Ausschnittes 30 des Steuernockens 29 kommt, alsdann gehen die Lochstempel unter der Wirkung der Feder 36 in ihre Ausgangslage zurück, so daß sich die Lochstempel 31, 32 nicht mehr im Bereich der Lochungen befinden. Durch diesen Lochungsvorgang können z. B. die Lochungen in den Lochungskolonnen h und i (s. Fig. 6) eingelocht werden, so daß die Nummer der Kasse und das Verkaufsdatum gekennzeichnet sind.
  • Erst nachdem dieser Lochungsvorgang innerhalb der Kasse sich vollzogen hat und auch das Abschneiden des Lochkartenabschnittes durchgeführt ist, erfolgt das Bedrucken des Kundenabschnittes 4 mit dem Quittungsvermerk 37 (s. Fig. 6), bestehend beispielsweise aus dem Wort »bezahlt« und dem Verkaufsdatum »1. B. 54«. Nach Fig.1 bis 3 handelt es sich um einen Prägestempel38, der sich auf dem querbeweglichen Schlitten 16 befindet und in Richtung auf den im Einführungsschlitz befindlichen Abschnitt 4 bewegt wird (s. Fig.1 und 3).
  • Am Abend des Verkaufstages bringt die Kassiererin diese Kasse, die wegen ihrer einfachen Einrichtung keineswegs gewichtsmäßig schwer ist, zu ihrer Aufsicht. Die Aufsicht öffnet das Schloß 23. Die Seitenwandung 39 wird um das Gelenk 40 nach außen verschwenkt, so daß der Sammelbehälter 22 mit den darin befindlichen Lochkartenabschnitten aus dem Kassengehäuse 9 entnommen werden kann. Die Seitenwandung 39 und die gegenüberliegende Seitenwandung sind je mit einem Handgriff 41 und 41a zum Tragen der Kasse versehen.
  • Die aus der Kasse entnommenen Lochkartenabschnitte 3 werden zunächst der Tabelliermaschine zugeführt, um die Lochungskolonnen e bezüglich des Verkaufspreises auszuwerten. Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 6 ist auf dem Kundenabschnitt der Verkaufspreis DM 123,50 aufgedruckt. Nach dem Durchlaufen sämtlicher Lochkartenabschnitte einer Kasse durch die Tabelliermaschine steht die Gesamtsumme fest, die die Kassiererin ihrer Aufsicht abführen muß. Dieser Abrechnungsvorgang läßt sich mit Hilfe der bekannten Lochkartentabelliermaschinen denkbar schnell und genau vornehmen.
  • Alsdann erfolgen an Hand aller Lochkartenabschnitte jeder einzelnen in dem Verkaufshaus befindlichen Kasse eingehende Auswertungen dadurch, daß nacheinander die Lochkarten nach den verschiedensten Gesichtpunkten mit Hilfe der üblichen Lochkarten-Sortier- und Tabelliermaschinen verarbeitet werden, z. B. hinsichtlich des Umsatzes nach Lagernummer, nach Verkaufssymbolen usw. Diesbezülich können je nach den Eigenarten des Verwendungszweckes die verschiedensten Lochungskolonnen a bis g für die verschiedensten Auswertungszwecke vorgesehen werden.
  • Statt des Abschneidvorganges eines oder mehrerer Abschnitte in der Kasse kann durch Einbau entsprechender Einrichtungen auch ein Abreißvorgang, vorzugsweise entlang einer zuvor angebrachten Perforationslinie, erfolgen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Kasse, die zur Aufnahme, Abstempelung und Teilung von vorzugsweise als Anhängeetikett ausgebildeten, aus mehreren Teilabschnitten bestehenden Belegen bestimmt ist, mit einem im Gehäuse der Kasse vorgesehenen, durch eine Betätigungseinrichtung antreibbaren Schneid-, Druck-oder Prägewerk sowie einem Aufbewahrungsbehälter für abgetrennte Teilabschnitte, wobei außer einem einzigen Einführungs- und Entnahmeschlitz für den Beleg das Gehäuse der Kasse vollkommen geschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß dem Einführungs- und Entnahmeschlitz für den Beleg in bekannter Weise eine Sperreinrichtung gegen vorzeitige Entnahme zugeordnet ist, die nach Einbringung des Beleges in das Kassengehäuse eine Freigabe des Beleges durch die gleiche Schlitzöffnung erst dann gestattet, wenn die durch die vorgesehene Antriebseinrichtung in bestimmter Reihenfolge sich vollziehenden Arbeitsoperationen des Schneid-, Druck- oder Prägewerkes abgeschlossen sind, und daß diese Sperreinrichtung als Abdeckeinrichtung ausgebildet ist.
  2. 2. Kasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung folgende Arbeitsvorgänge mittels bekannter Antriebselemente nach Einbringung des Beleges in die Kasse steuert: a) die Abdeckung des Einführungsschlitzes sowie gleichzeitig b) die Halterung des Kundenabschnittes durch eine Auswerfeinrichtung und nacheinander c) das Lochen durch Lochstempel im Lochkartenabschnitt, d) die Zurückführung der Lochstempel in die Ausgangslage, e) das Abschneiden des Lochkartenabschnittes, f) das Bedrucken oder Prägen des Kundenabschnittes, g) die Rückstellung aller von der Betätigungseinrichtung gesteuerten Einzelwerkzeuge in die Ausgangslage.
  3. 3. Kasse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Bewegung des beweglichen Teiles (19) des Schneidwerkes der abgetrennte Lochkartenabschnitt von seinem Anschlag fortbewegt und dadurch in einen Sammelraum für die Lochkartenabschnitte im Kassengehäuse geleitet wird.
  4. 4. Kasse nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der federbeeinflußte Bedienungshebel in an sich bekannter Weise an einer Seitenfläche des Kassengehäuses sich befindet und daß dessen Nocken über einen Winkelhebel die Querbewegung eines doppelt geführten Schlittens steuert, der den beweglichen Teil des Schneidwerkes, die Druck- oder Prägestempel und die Lochstempel trägt.
  5. 5. Kasse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse des Winkelhebels exzentrisch einen mit einem Ausschnitt versehenen Steuernocken aufweist, durch welchen gesondert von der Bewegung des Schlittens eine Querbewegung der federbeeinfiußten Lochstempel erfolgt.
  6. 6. Kasse nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerfeinrichtung für den Kundenabschnitt als Greifereinrichtung ausgebildet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 220 816, 477 247, 691698, 891936, 901474; österreichische Patentschrift Nr. 126 246.
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