DE220816C - - Google Patents
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- DE220816C DE220816C DENDAT220816D DE220816DA DE220816C DE 220816 C DE220816 C DE 220816C DE NDAT220816 D DENDAT220816 D DE NDAT220816D DE 220816D A DE220816D A DE 220816DA DE 220816 C DE220816 C DE 220816C
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- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06C—DIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
- G06C27/00—Computing machines characterised by the structural interrelation of their functional units, e.g. invoicing machines
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41K—STAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
- B41K3/00—Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06C—DIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
- G06C29/00—Combinations of computing machines with other machines, e.g. with typewriter, with money-changing apparatus
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- Cash Registers Or Receiving Machines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVe 220816 KLASSE 43«. GRUPPE
und in einen verschlossenen Raum fällt.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Quittungsstempel mit selbsttätiger Kontrollierung
der eingezahlten Beträge, welcher den Zweck verfolgt, die gebräuchlichen teueren
Registrier- und Kontrollkassen durch eine billigere Vorrichtung zu ersetzen. Die Erfindung
kennzeichnet sich in ihrer Neuheit dadurch, daß durch einen auf dem Deckel einer
Kassette in geringem Abstande von diesem
ίο auf einer Fußplatte angeordneten Selbstfärbestempel
bekannter Art das unter die Platte geschobene Rechnungsformular durch eine Aussparung
der Platte hindurch abgestempelt, d. h. quittiert wird, und aus diesem Formulare
mittels einer seitlich an der verlängerten Achse des Selbstfärbers angebrachten Stanzvorrichtung
durch eine zweite Aussparung der Platte und eine gleiche Aussparung des Kassettendeckels
hindurch ein die Notiz des eingezahlten Betrages oder die Seitennummer des Kontobuches
enthaltendes Stück ausgestanzt wird, welches in die verschlossene Kassette hineinfällt.
Die Einrichtung des Stempels und der Stanze ist dabei so getroffen, daß· das Ausstanzen
des Formulars schon erfolgt ist, bevor noch der Quittungsstempel die Formularfläche berührt,
so daß eine betrügerische Benutzung dieses Stempels, d. h. eine Benutzung. desselben ohne
gleichzeitige Registrierung des bezahlten Beträges, ausgeschlossen ist.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung beispielsweise dargestellt, und
zwar bedeutet:
Fig. ι eine Seitenansicht derselben, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 eine Ansicht der Vorrichtung von oben.
Auf dem Deckel 1 einer durch einen Schlüssel 2 verschließbaren, zweckmäßig feuersicheren Kassette
3 ist in geringem Abstande vom Deckel eine Metallplatte 4 in der Weise angeordnet, daß
sie sich auf drei Seiten mit vorspringenden Rändern 5 oder zwischengelegten Leisten dicht an
den Deckel anschließt, so daß nur von einer Seite ein Papierformular unter die Platte 4 geschoben
werden kann. In der Platte sind zwei Aussparungen vorgesehen, eine größere 6 und
eine kleinere 7.
Oberhalb der Aussparung 6 ist auf der Platte ein den eigentlichen Quittüngsstempel 8 tragender
Selbstfärber 9 befestigt, welcher so eingerichtet ist, daß sich nach vollendetem Niederdrücken
des Händknopfes 10 die Stempelplatte 8 durch die Aussparung 6 hindurch auf den Deckel
der Kassette bzw. das Rechnungsformular auflegt. An den Seiten ist der Selbstfärber durch
aufgeschraubte Platten 11 gegen unbefugte Eingriffe,
Auswechseln oder Verdecken des Stempels usw. abgeschlossen. Die Welle 12 der Stempelplatte
8 ist auf einer Seite über den Bügel des Selbstfärbers hinaus verlängert und trägt
eine Messingstanze 13, welche über die Aussparung 7 zu liegen kommt und deren Querschnitt
der Form dieser Aussparung genau entspricht. Der Kassettendeckel 1 weist unterhalb der
Aussparung 7 der Platte 4 eine gleiche Aussparung 14 auf, und die Längenabmessungen
der Stanze 13 sind so gehalten, daß sie in normaler Lage, d. h. wenn sich der Stempel in Hochlage
befindet, mit ihrem unteren Rande bis dicht über den Ausschnitt der Platte 4 reicht,
beim Niederdrücken des Stempels also die Ausschnitte der Platte 4 und des Deckels 1 schon
passiert, ehe noch die Stempelplatte 8 auf den Deckel 1 aufzuliegen kommt. Um ein Aufstoßen
der Kanten der Stanze 13 beim Abwärtsgleiten zu verhindern, sind unterhalb des
Deckels 1 und auf der Platte 4 Führungen 15 vorgesehen, in welchen die Stanze gleitet.
Die für die Vorrichtung zur Verwendung
kommenden Rechnungs- bzw. Quittungsf ormulare müssen natürlich einen besonderen Aufdruck
haben. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, tragen sie zu diesem Zwecke unterhalb der Schriftzeilen in
der Mitte eine aufgedruckte Umrahmung, welche der Form des Stanzenquerschnittes entspricht
(in der Zeichnung ein Quadrat) und die Inschrift M. oder FoI. trägt. Diese Umrahmung
dient, je nachdem der Einzahler ein Konto hat oder ob eine Quittung gegen direkte Kassenzahlung
ausgestellt wird, zum Einschreiben entweder der betreffenden Seitennummer des
Kontobuches oder des bezahlten Kassenbetrages. Der Aufdruck befindet sich in einem
solchen Abstande vom unteren Rande des Quittungsformulares, daß er nach Unterschieben
des letzteren unter die Platte 4 genau über bzw. unter die der Stanze 13 entsprechenden öffnungen
zu liegen kommt, beim Niederdrücken des Stempels also ausgestanzt wird und in die
Kassette fällt, wodurch der eingezahlte Betrag registriert ist. Es können natürlich für ein und
denselben Apparat verschieden breite Formulare benutzt werden; Formulare, welche schmäler
sind als die Breite des Raumes zwischen Platte und Deckel, tragen eine Mittellinie, welche beim
Unterschieben mit einer auf der Platte vorgesehenen, von der Mitte des Ausschnittes ausgehenden
Linie in Übereinstimmung gebracht wird, wodurch der Aufdruck des Formulares
in die richtige Lage gebracht wird.
45; Die vorliegende Vorrichtung hat besonders
den Vorteil, daß sie bedeutend billiger ist als die sonst benutzten Registrier- und Kontrollkassen,
daß sie äußerst leicht durch einen einzigen Handgriff bedient werden kann, und daß
sie trotz dieser Einfachheit und Billigkeit betrügerische Manipulationen vollständig unmöglich
macht, da zunächst der Quittungsstempel hinter der Matrize liegt, also ein Abstempeln
ohne Lochen nicht möglich ist, weil das Formular zunächst die Stanzvorrichtung passiert,
ehe es unter den Stempel zu liegen kommt, dann aber auch die Stanze tiefer liegt als der
Stempel, letzterer also erst nach erfolgter Wirkung der Registriervorrichtung in Tätigkeit
tritt und die Registrierung durch Ausstanzen des Formularaufdruckes längst erfolgt ist, bevor
die Quittierung erfolgt, so daß auch ein Vergessen der Registrierung aus Nachlässigkeit oder
Unachtsamkeit vollständig ausgeschlossen ist. Der Apparat eignet sich sowohl zur Registrierung
von eingezahlten Beträgen in Warenhäusern, wobei die von den Verkäufern ausgegebenen
Verkaufszettel den Aufdruck tragen können, als auch zur Quittierung schon früher
ausgeschickter Rechnungsformulare über vorher gebuchte Beträge, kurz zur Registrierung von
Bareinzahlungen aller Art.
Claims (2)
1. Quittungsstempel mit selbsttätiger Kontrollierung
der gezahlten Beträge durch eine Stanzvorrichtung, durch welche ein Teil des Rechnungsformulares ausgestanzt wird und
in einen verschlossenen Raum fällt, dadurch gekennzeichnet, daß die Stanze (13) auf der
verlängerten Welle (12) der Stempelplatte eines allseitig geschlossenen Selbstfärbestempels
bekannter Art sitzt, der mittels einer mit Durchgangsöffnungen (7, 6) für die Stanze
(13) und die Stempelplatte (8) versehenen Fußplatte (4) auf dem Deckel (1) einer
Kassette in der Weise angeordnet ist, daß nur von der der Stanze entsprechenden Seite aus das Rechnungsformular unter die
Fußplatte geschoben werden kann, so daß der Stempel hinter der Matrize liegt, wodurch
dessen alleinige Benutzung zu betrügerischen Zwecken unmöglich ist und bei jeder Stempelung ein bestimmtes, die
Seitennummer des Kontobuches oder den eingezahlten Betrag enthaltendes. Stück des
Formulares ausgestanzt wird.
2. Ausführungsform des Quittungsstempels nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stanze (13) in normaler Stellung des Stempels bis kurz über den Ausschnitt
(7) der Fußplatte (4) reicht, so daß ihr unterer Rand beim Niederdrücken des Stempels
die Öffnungen (7, 14) der Platte (4) und des Deckels (1) schon passiert und somit das
entsprechende Stück des Formulars schon ausgestanzt hat, bevor noch der eigentliche
Stempel seine Endstellung erreicht hat, so daß also eine betrügerische oder unachtsame
Unterlassung des Ausstanzens niemals stattfinden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE220816C true DE220816C (de) |
Family
ID=481838
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT220816D Active DE220816C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE220816C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1110454B (de) * | 1954-08-06 | 1961-07-06 | Iacabia Grundstuecksgesellscha | Kasse, die zur Aufnahme, Abstempelung und Teilung von vorzugsweise als Anhaengeetiketts ausgebildeten Karten bestimmt ist |
-
0
- DE DENDAT220816D patent/DE220816C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1110454B (de) * | 1954-08-06 | 1961-07-06 | Iacabia Grundstuecksgesellscha | Kasse, die zur Aufnahme, Abstempelung und Teilung von vorzugsweise als Anhaengeetiketts ausgebildeten Karten bestimmt ist |
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