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DE1147065B - Aufrechnungskasse mit Etikettdruckvorrichtung - Google Patents

Aufrechnungskasse mit Etikettdruckvorrichtung

Info

Publication number
DE1147065B
DE1147065B DEN18702A DEN0018702A DE1147065B DE 1147065 B DE1147065 B DE 1147065B DE N18702 A DEN18702 A DE N18702A DE N0018702 A DEN0018702 A DE N0018702A DE 1147065 B DE1147065 B DE 1147065B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
label
cash register
item
machine
known manner
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN18702A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NAT REGISTRIER KASSEN GmbH
Original Assignee
NAT REGISTRIER KASSEN GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NAT REGISTRIER KASSEN GmbH filed Critical NAT REGISTRIER KASSEN GmbH
Priority to DEN18702A priority Critical patent/DE1147065B/de
Publication of DE1147065B publication Critical patent/DE1147065B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07GREGISTERING THE RECEIPT OF CASH, VALUABLES, OR TOKENS
    • G07G1/00Cash registers
    • G07G1/12Cash registers electronically operated

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cash Registers Or Receiving Machines (AREA)

Description

  • Aufrechnungskasse mit Etikettdruckvorrichtung Die Erfindung betrifft Registrierkassen für Einzel-und Mehrpostengeschäftsvorgänge.
  • Es ist bekannt, daß solche Maschinen mit einzelnen Verkäufertasten und einzelnen Kassrnschubladen ausgestattet sind und ein Druckwerk aufweisen, das auf einen in der Maschine verbleibenden Kontrollstreifen und auf einen dem Kunden zu übergebenen Scheck druckt. Die Ingangsetzung dieser Maschinen erfolgt mittels einer Motortaste, nachdem eine entsprechende Einstellung auf dem Tastenfeld durchgeführt wurde.
  • Bekannt ist ferner ein Verkaufssystem, in welchem an Stelle einer mit dem üblichen Tastenfeld iusgestatteten Registrierkasse eine Photoeinrichtung vorgesehen ist, die selbsttätig durch das Einlegen eines vorgedruckten Preisauszeichnungsetiketts in Gang setzbar ist und die die auf dem Preisauszeichnungsetikett stehende Information zusammen mit noch einer anderen Information, z. B. eine laufende Nummer und eine Empfangsbestätigung des Barbetrages, photographisch aufnimmt, die kurz vor der photographischen Aufnahme abgedruckt wurde. Die photographischen Aufzeichnungen erfolgen auf einen durchlaufenden photographischen Film, der nach der Aufnahme jedes Geschäftsvorganges fortgeschaltet und in der Maschine aufgewickelt wird und als Kontrollstreifen für die täglichen Geschäftsvorgänge dient. Sobald das Etikett photographiert wurde, wird es selbsttätig von der Maschine ausgestoßen und dem Kunden als Quittung übergeben. Das Etikett kann aus zwei gleichen Teilen bestehen, von denen der eine Teil abgetrennt und in einem in der Maschine vorgesehenen Fach aufbewahrt wird, während der andere Teil als Ouittung an den Kunden geht.
  • Diese bekannte Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß weder die photographische Registrierung noch die Kundenquittung irgendeinen Hinweis über den tatsächlich von dem Kunden für die Waren bezahlten Betrag enthält. Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Anordnung besteht darin, daß der Kunde bei einem Mehrpostengeschäftsvorgang eine Anzahl von mit »Bezahlt« und einer laufenden Nummer überdruckten Preisetiketten an Stelle der üblichen Quittung erhalten würde. Entstehen in einem derartigen Fall irgendwelche Streitigkeiten mit dern Kunden, so steht augenblicklich keine Aufzeichnung zur Verfügung, da der photographische Streifen mit den Aufzeichnungen über den betreffenden Geschäftsvorgang erst entwickelt werden müßte, was sehr umständlich ist, insbesondere dann, wenn der genannte Streifen fortgesandt werden muß. Selbst für den Fall, daß der Streifen mit den Aufzeichnungen verfügbar ist, müßte der Verkäufer zurülchst den ganzen Streifen durchgehen, bis die laufende Nummer des strittigen Postens herausgefunden ist, so daß der in Rechnung- gestellte Betrag festgestellt werden kann. Ein solches Verfahren ist jedoch derart zeitraubend und unzweckmäßig, daß es für die Praxis nicht in Frage kommt. Ferner sind in der zuletzt genannten Anordnung Vorkehrungen zum Summieren der empfangenen Barbeträge, was ein wichtiges Merkmal in jedem Registrierkassensystern darstellt, nicht getroffen; des weiteren ist eine Kontrolle, mittels welcher der für einen Artikel in Rechnung gestellte Preis, im Vergleich zu seinem vorgedruckten Preis, lediglich durch einen bloßen Blick auf das Etikett ermittelt werden kann, nicht gegeben.
  • Bekannt ist auch eine ein Tastenfeld zum Einbringen von Beträgen aufweisende Registrierkasse mit einer Etikettverarbeitungsvorrichtung, die beim Einführen eines Etiketts in die Registrierkassenschute einen Registrierkassen-Maschinengang selbsttätig auslöst, während welchem der auf dem Tastenfeld vor Einführung des Etiketts eingestellte Betrag auf die Rückseite des Etiketts gedruckt und das Etikett anschließend in einen abgeschlossenen Behälter selbsttätig gefördert wird.
  • Bei dieser bekannten Maschine ist das verwendete Etikett zwei- oder mehrteilig ausgebildet, und der eingebrachte Betrag wird auf beide Teile des Etiketts gedruckt. Der eine Teil des Etiketts wird dann in den abgeschlossenen Behälter gefördert, während der andere abgetrennte Teil dem Kunden als Kassenbeleg (Bon, Scheck) dient. Die nachteiligen Merkmale dieser Maschine liegen darin, daß der Kunde bei einem Mehrpostengeschäftsvorgang für jeden einzelnen Posten je ein Etikett (Bon), d. h. also eine ganze Handvoll solcher einzelner abgetrennter Etikette erhält, die jedoch keinen Hinweis über den für sämtliche Einzelposten bezahlten und für den Käufer als auch Verkäufer gleichermaßen wichtigen Verkaufs-Endbetrag geben.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Registrierkasse zu schaffen, bei der ein maschineller Kontrollaufdruck für jedes Etikett geliefert, das bedruckte Etikett dann in einen geschlossenen Behälter gefördert und ein einziger Scheck (Bon) über sämtliche Verkaufsposten ünd die sich daraus ergebende Endsumme für den Kunden ausgegeben wird.
  • Demgemäß geht die Erfindung aus von einer Registrierkasse, insbesondere zur Verarbeitung von Mehrpostengeschäftsvorgängen, und ist gekennzeichnet durch die Kombination einer Etikettdruckvorrichtung, die in bekannter Weise einen auf dem Maschinentastenfeld eingestellten Betrag während eines durch Einführen eines Etiketts in die Registrierkasse eingeleiteten Maschinengangs auf die Rückseite des Etiketts zum Abdruck bringt und danach das bedruckte Etikett in einen geschlossenen Behälter fördert, und einer in bekannter Weise betätigbaren Scheckdruckvorrichtung, die beim Einführen jedes von mehreren Etiketten eines Mehrpostengeschäftsvorgangs den für jedes Etikett eingestellten Betrag auf einen Scheck druckt und letzteren zeilenmäßig fortschaltet und bei Beendigung des Mehrpostengeschäftsvorgangs die Summe aus sämtlichen jeweils auf die eingeführten Etikette abgedruckten Postenbeträgen ausdruckt.
  • In der Zeichnung ist eine Aufrechnungskasse gemäß der vorliegenden Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 die Aufrechnungskasse mit teilweise entferntem Gehäuse und Fig. 2 die Aufrechnungskasse mit aufgesetztem Gehäuse.
  • Die Aufrechnungskasse ist in bekannter Weise mit vier Reihen Einstelltasten, einem Druckwerk und PapierroHen ausgestattet. Rechts am Gehäuse ist ein Auslösehebel 1 zu erkennen. Auf der linken Seite des Gehäuses ist die Vorrichtung zur Auslösung des Druckwerkes mit Hilfe eines Etiketts vorgesehen. In der Zeichnung ist ein Schlitz 2 mit einem darin befindlichen Etikett zu erkennen. In dieser Stellung wird das Etikett von einer Gleitvorrichtung des Zusatzschaltwerkes erfaßt, so daß es nicht mehr ohne Zerstörung zurückgeschoben werden kann. Drückt man nunmehr das Etikett nach unten, so wird ein Schaltwerk betätigt, das seinerseits ebenso wie der Auslösehebel 1 das Druckwerk auslöst. Alsdann wird das Etikett nach innen gezogen und einem abgeschlossenen Sammelbehälter zugeführt. Gleichzeitig öffnet sich je nach der Einstellung mit Hilfe von Knöpfen 3 eine obere oder eine untere Kassenschublade. Es können also zwei Verkäufer die Kasse bedienen und haben völlig getrennte Kassenschubladen.
  • An der Rückseite des Schlitzes 2, der das eingelegte Etikett aufnimmt, befindet sich eine Reihe von Druckrädern (nicht gezeigt), die in bekannter Weise unter der Steuerung der Betragstästen gleichzeitig mit der Einstellung des Druckwerkes für die Papierrollen in gleichem Ausmaß einstellbar sind. Mittels eines während des Maschinenganges angetriebenen Druckliammers wird das Etikett gegen die Reihe der Druckräder gedrückt, so daß über ein Farbband ein Ab- druck auf die Rückseite des Etiketts erfolgt. Dadurch wird auf dem Etikett der gleiche Betrag quittiert, der auch auf dem Tastenfeld eingestellt und auf dem Kontrollstreifen und dem Scheckstreifen gedruckt wurde. Durch einen bloßen Vergleich des auf dem Etikett vorgedruckten Betrages mit dem von der Maschine auf der Rückseite des Etiketts gedruckten Betrages kann daher sofort die richtige preisliche Registrierung jedes Postens kontrolliert werden. Somit kann jederzeit genau geprüft werden, daß der richtige Betrag der verkauften Waren registriert und in das übliche Addierwerk der Maschine eingebracht worden ist und daß der dem Käufer in Rechnung gestellte und auf dem Scheck gedruckte Betrag ebenfalls richtig ist. Durch diese Anordnung ist eine vollständige, in sich geschlossene und kontrollierbare Registrierung eines jeden über die Maschine gelaufenen Geschäftsvorganges zum Zeitpunkt des Geschäftsvorganges selber gegeben.
  • Durch die Übereinstimmung des von der Maschin-. auf der Rückseite des Etiketts gedruckten Betrages mit dem auf dem Etikett bereits vorgedruckten Betrag wird sichergestellt, daß der Betrag oder die Beträge, die auf dem den Kunden übergebenen Scheck gedruckt wurden, richtig sind, so daß neben anderen Vorteilen, keine Streitigkeiten mit dem Kunden hinsichtlich der in Rechnung gestellten Beträge auftreten.
  • Die erändungsgernäße Anordnung ist ferner hervorragend geeignet für die Bearbeitung einer Reihe einzelner, einen einzigen Mehrpostengeschäftsvorgang bildender Posten. Es ist bekannt, daß diese Mehrpostengeschäftsvorgänge einen beträchtlichen Anteil des täglichen Geschäftsumsatzes ausmachen. Bei der Bearbeitung eines solchen Mehrpostengeschäftsvorganges wird jedes einzelne Etikett in die Maschine eingelegt und rückseitig mit dem Kontrollaufdruck versehen. Zur gleichen Zeit werden auch der Betrag und das Verkäuferzeichen auf den Scheckstreifen gedruckt. Nach jedem erfolgten Betragsabdruck wird der Scheck fortgeschaltet. Alsdann wird das nächste Etikett eingelegt und der Betrag auf den Scheck gedruckt usw., bis alle Posten eines Mehrpostengeschäftsvorganges registriert worden sind. Am Ende der Registrierung sämtlicher einzelner Posten des Mehrposteageschäftsvorganges ist somit ein einziger Scheck vorhanden, der alle genannten einzelnen Posten enthält und der dann dem Kunden als vollständiger Beleg für den getätigten Geschäftsvorgang übergeben werden kann. Da jedes Etikett auf seiner Rückseite den maschinellen Kontrollaufdruck erhält, so ist dem Geschäftsinhaber. die Gewähr dafür ge- geben, daß alle Waren ordnungsmäßig in Rechnung gestellt wurden und daß er für die verkauften Waren den richtigen, in das Addierwerk eingebrachten Bargeldbetrag erhält, während der Kunde durch einen ordnungsgernäß aufgerechneten und übersichtlichen Scheck zufriedengestellt wurde.
  • Das Etikettdruckwerk kann unter der Steuerung eines Belegfählers wirksam gemacht werden, der das Vorhandensein des Etiketts feststellt, so daß das Etikettdruckwerk während Maschinengängen, die durch Drücken der üblichen Motortaste eingeleitet wurden, unwirksam ist.
  • Es ist zweckmäßig, eine Einrichtung vorzusehen, derart, daß die Kassenschubladen nur aufgehen und auch die Betätigung des Druckwerkes nur erfolgen kann, wenn einer von den beiden Knöpfen 3 durch den Verkäufer betätigt worden ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Registrierkasse, insbesondere zur Verarbeitung von Mehrpostengeschäftsvorgängen, gekennzeichnet durch die Kombination einer Etikettdruck-vorrichtung, die in bekannter Weise einen auf dem Maschinentastenfeld eingestellten Betrag während eines durch Einführen eines Etiketts in die Registrierkasse eingeleiteten Maschinengangs auf die Rückseite des Etiketts zum Abdruck bringt und danach das bedruckte Etikett in einen geschlossenen Behälter fördert, und einer in bekannter Weise betätigbaren Scheckdruckvorrichtung, die beim Einführen jedes von mehreren Etiketten eines Mehrpostengeschäftsvorgangs den für jedes Etikett eingestellten Betrag auf einen Scheck druckt und letzteren zeilenmäßig fortschaltet und bei Beendigung des Mehrpostengeschäftsvorgangs die Summe aus sämtlichen jeweils auf die eingeführten Etikette abgedruckten Postenbeträgen ausdruckt.
  2. 2. Aufrechnungskasse nach Anspruch 1, mit einer von Hand niederdrückbaren Motortaste zur Einleitung eines Maschinenganges, dadurch gekennzeichnet, daß die Etikettdruckvorrichtung in bekannter Weise während Maschinengängen abschaltbar ist, die mittels der genannten Motortaste durch einen das Vorhandensein bzw. Nichtvorhandensein des Etiketts abfühlenden Belegfühler eingeleitet werden. 3. Aufrechnungskasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine nur in einer Drehrichtung arbeitende Klemmvorrichtung in bekannter Weise eine Zurücknahme des Etiketts nach dessen Einlegung verhinderbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 535 891; deutsche Auslegesehrift Nr. 1110 454; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1713 581; schweizerische Patentschrift Nr. 203 810; USA.-Patentschriften Nr. 1892 330, 1583 853.
DEN18702A 1958-07-11 1958-07-11 Aufrechnungskasse mit Etikettdruckvorrichtung Pending DE1147065B (de)

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DE1147065B true DE1147065B (de) 1963-04-11

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DE (1) DE1147065B (de)

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1583853A (en) * 1926-05-11 Combined cash drawer and autographic register
DE535891C (de) * 1929-03-07 1931-10-19 Ncr Co Registrierkasse oder Buchungsmaschine mit einer Stapelvorrichtung fuer Quittungsbelege
US1892330A (en) * 1931-02-18 1932-12-27 William A Cornyn Alarm switch
CH203810A (de) * 1937-10-28 1939-03-31 C & A Brenninkmeyer Fa Registrierkasse.
DE1713581U (de) * 1955-09-08 1955-12-22 Peter F Bauckhage Registrierkasse.
DE1110454B (de) * 1954-08-06 1961-07-06 Iacabia Grundstuecksgesellscha Kasse, die zur Aufnahme, Abstempelung und Teilung von vorzugsweise als Anhaengeetiketts ausgebildeten Karten bestimmt ist

Patent Citations (6)

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