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DE1109021B - Photokopierapparat - Google Patents

Photokopierapparat

Info

Publication number
DE1109021B
DE1109021B DEA22452A DEA0022452A DE1109021B DE 1109021 B DE1109021 B DE 1109021B DE A22452 A DEA22452 A DE A22452A DE A0022452 A DEA0022452 A DE A0022452A DE 1109021 B DE1109021 B DE 1109021B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
format
lens
elements
image
support plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA22452A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AUTOKOPIE AG
Original Assignee
AUTOKOPIE AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AUTOKOPIE AG filed Critical AUTOKOPIE AG
Publication of DE1109021B publication Critical patent/DE1109021B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/32Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
    • G03B27/46Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera for automatic sequential copying of different originals, e.g. enlargers, roll film printers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description

  • Photokopierapparat Die Erfindung betrifft einen Photokopierapparat zur photographischen Reproduktion von Dokumenten, Buchseiten usw.
  • Dem angeführten Zweck dienende Apparate sind in vielfachen Ausführungen bekannt. Darunter gibt es solche, die eine feststehende Vorlagebühne für die zu kopierenden Vorlagen, eine ebenfalls feststehende Bildbühne für ein lichtempfindliches Material und ferner aus Spiegel und Objektiv bestehende optische Mittel aufweisen, die eine auf der Vorlagebühne liegende Vorlage in verschiedenen Abbildungsmaßstäben auf die Bildbühne abzubilden gestatten. Dabei sind auchAusführungen bekannt, bei denen die Ebene der Vorlagebühne und diejenige der Bildbühne rechtwinklig zueinander stehen.
  • Bei den meisten bekannten Photokopierapparaten bleibt beim Ändern des Abbildungsmaßstabes der Mittelpunkt des auf der Bildbühne voll abgebildeten Vorlageformates unverändert an der gleichen Stelle. Jedenfalls verändern sich alle Begrenzungslinien des jeweils voll abgebildeten Vorlageformates. Daraus ergeben sich bei der Reproduktion von Buch- oder Heftseiten oftmals Schwierigkeiten, wenn die zu reproduzierenden Seiten kleiner sind als die Vorlagebühne, weil dann die aufgeschlagenen Buch- oder Heftseiten das erforderliche flache Auflegen der zu kopierenden Seite auf die Vorlagebühne behindern. Auf der Reproduktion zeigen sich dann oftmals gegen die dem Buch- oder Heftrücken zugekehrte Blattkante hin unerwünschte Abbildungsverzerrungen und Unschärfen.
  • Die Erfindung bezweckt, die geschilderten Mängel zu beseitigen und das Photokopieren von Buch- und Heftseiten wesentlich zu erleichtern. Dieses Ziel wird bei einem Photokopierapparat mit einer feststehenden Vorlagebühne für die zu kopierenden Vorlagen, einer ebenfalls feststehenden Bildbühne für ein lichtempfindliches Material und mit aus Spiegel und Objektiv bestehenden optischen Mitteln, die eine auf der Vorlagebühne liegende Vorlage in verschiedenen Abbildungsmaßstäben auf die Bildbühne abzubilden gestatten, im wesentlichen dadurch erreicht, daß eine Führung zum Verschieben des Objektivs schräg zur optischen Achse desselben verläuft, so daß beim Verändern des Abbildungsmaßstabes die eine Kante der Vorlagebühne stets die eine Begrenzung des Vorlageformates bleibt, welches auf der Bildbühne voll abgebildet wird. Dank diesen Erfindungsmerkmalen kann man ungeachtet des eingestellten Abbildungsmaßstabes die dem Buch- oder Heftrücken zugekehrte Kante jeder Blattseite einfach an die hierfür vorgesehene Kante der Vorlagebühne anschlagen, was besonders bei dicken Büchern und solchen Heften von Vorteil ist, die nicht gut völlig flach aufgeschlagen werden können.
  • Zweckmäßig weist die Vorlagebühne eine an sich bekannte, durchsichtige Auflegeplatte auf, an welcher den normierten Vorlagegrößen A 3, A 4 und A 5 entsprechende Markierungen so angebracht sind, daß die eine Kante der Auflageplatte eine gemeinsame Begrenzungslinie für alle Formate darstellt.
  • An der Vorlagebühne können jedoch auch bewegliche Elemente zum Markieren der Begrenzungen des aus dem jeweils eingestellten Abbildungsmaßstab sich ergebenden Vorlageformates vorgesehen sein, welche Elemente mit einem an sich bekannten Bedienungsorgan zum gleichzeitigen Verschieben des Objektivs und des Spiegels zwangläufig gekuppelt sein können.
  • Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung, in welcher ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes und eine Variante hiervon veranschaulicht sind.
  • Fig.1 zeigt in schaubildlicher Darstellung einen Photokopierapparat gemäß der Erfindung mit seinen von außen her betätigbaren Bedienungsorganen; Fig. 2 zeigt in größerem Maßstab und halbschematisch den oberen Teil des Apparates in senkrechtem Schnitt; Fig. 3 ist eine Draufsicht auf die Auflegeplatte für die zu kopierenden Vorlagen; Fig. 4 ist eine schaubildliche Darstellung einer Vorrichtung zum Markieren der Begrenzung des Vorlageformates, welche Vorrichtung unterhalb der in Fig. 4 mit strichpunktierten Linien angedeuteten Auflegeplatte angebracht ist; Fig. 5 zeigt rein schematisch, wie die Elemente zur Formatbegrenzung, ein beweglicher Spiegel zur Ver-@inderung des Abbildungsmaßstabes und das zwecks Scharfeinstellung verstellbare Objektiv zwangläufig miteinander gekuppelt sind; Fig.6 stellt die Auflegeplatte einer abgeänderten Ausführungsform des Apparates in Draufsicht dar. Der zu einer geschlossenen fahrbaren Einheit zusammengebaute Apparat gemäß Fig.l weist einen Gehäusekasten 1 auf, der in seinem Innern in zwei Stockwerke unterteilt ist, von denen das obere im wesentlichen die Aufnahmeeinrichtung und das untere die Einrichtungen zur Entwicklung und Weiter-Behandlung der belichteten Papiere enthält.
  • In der oberen waagerechten Abschlußwand 2 des Gehäuses 1 ist eine als Vorlagebühne dienende durchsichtige Glasplatte 3 zum Auflegen der zu kopierenden Vorlagen bündig eingelassen. Eine durch einen Handgriff 4a betätigbare Andrückplatte 4 ist mittels einer Parallelführung 5 derart beweglich am Gehäuse 1 gelagert, daß sie von oben her auf eine auf die Platte 3 aufgelegte Vorlage niedergedrückt werden kann, um diese plan zu halten. Die Parallelführung 5 ist mit einem Ausgleichgewicht 6 versehen.
  • Auf beiden Längsseiten der Auflegeplatte 3 ist das Gehäuse l nahe den Plattenrändern schräg abgewinkelt. Dies erleichtert das Auflegen eines geöffneten Buches, indem die zu kopierende der geöffneten Seiten des Buches auf die Glasplatte 3 und die andere z. B. auf die schräge Gehäusewand 7 aufgelegt werden kann, wobei das Buch um weniger als 180° geöffnet werden muß.
  • Im oberen Teil des Gehäuses 1 ist zu beiden Seiten der Auflegeplatte 3 eine übliche, nicht dargestellte Beleuchtungsvorrichtung, vorzugsweise in Form von Leuchtröhren, angeordnet.
  • Wie Fig.2 zeigt, ist auf einem waagerechten Zwischenboden 8, welcher das Gehäuse 1 in die eingangs erwähnten zwei Stockwerke unterteilt, ein gegenüber der Horizontalen um 45' geneigter Spiegel 9 abgestützt, der die von der beleuchteten Vorlage kommenden Lichtstrahlen umlenkt und durch ein Objektiv 10 in eine photographische Kamera 11 wirft. Dieselbe hat eine bei abgenommenem Gehäuse 1 nach hinten aufklappbare Rückwand 12, zwischen welcher und einer Glasplatte 13 ein lichtempfindliches Papier 1.4 geführt ist. Die Auflegeplatte 3 für die Vorlage und die Bildbühne, in welcher sich das zu belichtende Papier 14 befindet, sind in Bezug aufeinander rechtwinklig und in Bezug auf das Gehäuse 1 ortsfest angeordnet.
  • Um dennoch eine Veränderung des Abbildungsmaßstabes zu ermöglichen, zwecks Anpassung des gegebenen Vorlageformates an ein bestimmtes Format der zu erzeugenden photographischen Kopie, ist der Spiegel 9 in waagerechter Richtung verschiebbar geführt, wodurch die optische Entfernung der Vorlagebühne von der Bildbühne, in der Länge des von den Lichtstrahlen zurückzulegenden Weges ausgedrückt, verändert werden kann. Der Spiegel 9 ist an einem Support 9a befestigt, der in einer waagerechten Führungsbahn 9 b gleiten kann. Die jeweils veränderte Distanz zwischen der Vorlagebühne und der Bildbühne verlangt auch eine Änderung der Scharfeinstellung des Objektivs 10, welches zu diesem Zweck in waagerechter Richtung verschiebbar ist, so daß die Entfernung des Objektivs 10 vom photographischen Papier 14 verändert werden kann. Die das Objektiv 10 tragende vordere Kamerawand 10a ist zu diesem Zweck an einem Gleitschuh 10b befestigt, der in einer waagerechten Führungsbahn 10c gleiten kann.
  • Damit bei jedem eingestellten Abbildungsmaßstab der eine Rand des Vorlageformates, welches auf der Bildbühne voll abgebildet wird, mit der einen Kante 3 a der Auflegeplatte 3 übereinstimmt (Fig. 3), verläuft die Längsrichtung der Führungsbahn 10 c schräg zur optischen Achse des Objektivs 10.
  • In Platinen 301 des Apparates ist eine Achse 302 drehbar gelagert, die auf nicht dargestellte Weise mit einer Handkurbel 150 in Wirkungsverbindung steht, welche im Gehäuse 1 drehbar gelagert ist und von außen her betätigt werden kann zwecks Drehung der Achse 302 im einen oder im anderen Sinn. An Stelle der Kurbel 150 könnte auch ein anderes Betätigungsorgan, z. B. der Schwenkhebel, mit der Welle 302 gekuppelt sein. Auf der letzteren sitzt eine Kurvenscheibe 303, die mittels eines biegsamen Zugorgans, beispielsweise eines Drahtseiles 304, mit dem Support 9a des Spiegels 9 in Wirkungsverbindung steht. Das Zugorgan 304 läuft über Umlenkrollen 305 und über einen Teil des Umfanges der Kurvenscheibe 303. Das eine Ende des Zugorgans 304 ist am Support 9a und das andere Ende mittels einer Schraube 306 an der Kurvenscheibe 303 befestigt. Eine zweite Kurvenscheibe 307, die auf der Achse 302 festsitzt, ist in analoger Weise mittels eines biegsamen Zugorgans 308 mit dem Gleitschuh 10b des Objektivs 10 verbunden. In Fig.2 ist dieses Zugorgan der Deutlichkeit wegen nur teilweise eingezeichnet, in der schematischen Darstellung von Fig. 5 aber vollständig sichtbar. Am Gleitschuh 10b und am Support 9 a sind die beiden Enden einer Zugfeder 309 befestigt, die bestrebt ist, den Gleitschuh 10 b und den Support 9 a so zu verschieben, daß die Zugorgane 304 und 308 gespannt werde 'n. Die beiden Kurvenscheiben 303 und 307 sind derart geformt und so in Bezug aufeinander angeordnet, daß sie beim Verstellen des Betätigungsorgans 150 zwangläufig den Spiegel 9 und das Objektiv 10 in einem vorbestimmten Abhängigkeitsverhältnis in Bezug aufeinander bewegen, und zwar so, daß der Abbildungsmaßstab geändert werden kann und dabei die Scharfeinstellung des Objektivs immer selbsttätig herbeigeführt wird.
  • Unterhalb der Auflegeplatte 3 für die Vorlagen sind drei stabförmige Elemente 311, 312 und 313 vorhanden, welche durch die Platte 3 hindurch sichtbar sind und zusammen mit deren Randkante 3 a die Formatbegrenzung der Vorlage markieren, d. h. anzeigen, welcher Flächenteil der Auflegeplatte 3 jeweils im Bildausschnitt der Kamera 11 voll abgebildet wird. Zwei Stäbe 311 und 312 verlaufen parallel zueinander und rechtwinklig zur Kante 3 a der Auflegeplatte3, während der dritte Stab 313 parallel zur letztgenannten Kante 3 a verläuft. Die beiden Stäbe 311 und 312 sind an zwei Laufschienen 314 und 315 geführt, die mittels Haltestücken 316 an der Unterseite der waagerechten Abschlußwand 2 des Gehäuses l befestigt sind. Das eine Ende der Stäbe 311 und 312 ist mit einem bügelförmigen Führungsorgan 317 verbunden, dessen beide Schenkel auf der Laufschiene 314 geführt sind, derart, daß die Stäbe 311 und 312 zwangläufig in zueinander paralleler Lage gehalten werden. Der dritte Stab 313 liegt auf den beiden erstgenannten Stäben 311 und 312 auf und ist an einem Ende mit einem Führungsbüge1318 versehen, dessen beide Schenkel auf einer weiteren Laufschiene 319 verschiebbar geführt sind, die ebenfalls an den Haltestücken 316 befestigt ist.
  • Auf der Achse 302 sitzen weitere drei Kurvenscheiben 321, 322 und 323 fest. Die Kurvenscheibe 321 ist mit Hilfe eines biegsamen Zugorgans 324, z. B. eines Drahtseiles, mit dem Führungsbügel 317 des einen Stabes 311 gekuppelt. Das Zugorgan 324 verläuft dabei über einen Teil des Umfanges der Kurvenscheibe 321 und ist einerends an dieser und anderends am Führungsbügel 317 befestigt. Das Zugorgan 324 läuft über einige Seilrollen, von denen in Fig.4 nur eine sichtbar und mit 325 bezeichnet ist. In völlig analoger Weise steht die Kurvenscheibe 322 mittels eines biegsamen Zugorgans 326 mit dem Führungsbügel 317 des Stabes 312 in Wirkungsverbindung, wobei dieses Zugorgan 326 über mehrere Seilrollen 327 läuft. Die Kurvenscheibe 323 ist mittels eines biegsamen Zugorgans 328, das über mindestens eine Umlenkrolle 329 läuft, mit dem Führungsbügel 318 des dritten Stabes 313 gekuppelt. Zwischen den beiden Führungsbügeln 317 der Stäbe 311 und 312 ist eine Zugfeder 330 vorhanden, welche mit ihren Enden an den Führungsbügeln 317 angreift und die Laufschiene 314 umgibt. Diese Feder 330 hält die beiden Zugorgane 324 und 326 gespannt und hat das Bestreben, die zwei Stäbe 311 und 312 gegeneinander hinzubewegen. Eine weitere Zugfeder 331 greift einerends am Führungsbügel 318 des dritten Stabes 313 und andemends an einem Haltestück 316 an. Diese Feder 331 umgibt die Laufschiene 319 und hält das Zugorgan 328 gespannt.
  • Die Kurvenscheiben 321, 322 und 323 sind derart ausgebildet und so in bezug aufeinander angeordnet, daß beim Verstellen des Abbildungsmaßstabes jeweils die maßgebende Formatbegrenzung der Vorlage automatisch durch die Stäbe 311, 312 und 313 angezeigt wird. Die zur Formatbegrenzung dienenden Stäbe 311, 312 und 313 sind zusammen mit dem Spiegel 9 und dem Objektiv 10 mit dem einzigen Betätigungsorgan 150 für die Veränderung des Abbildungsmaßstabes zwangläufig gekuppelt.
  • Längs der unteren Kante der Auflegeplatte 3 ist gemäß Fig. 3 eine feststehende Skala 332 angeordnet, welche den jeweils eingestellten Abbildungsmaßstab abzulesen gestattet, wobei der Stab 313 der Skala 332 als Zeiger zugeordnet ist.
  • Ist z. B. der Abbildungsmaßstab 1:1 eingestellt, so nehmen die Stäbe 311, 312 und 313 die in Fig. 3 sichtbare Lage in bezug aufeinander und auf die Glasplatte 3 ein. Beträgt der eingestellte Abbildungsmaßstab beispielsweise 1:1,4, so sind die Stäbe 311, 312 und 313 bis an die Kanten der Auflegeplatte 3 nach außen gerückt, so daß die Größe der Auflegeplatte mit dem Vorlageformat übereinstimmt.
  • In der Kamera 11 ist eine Abdeckplatte 20 schwenkbar gelagert, die durch von außen her betätigbare Bedienungsmittel, welche nicht dargestellt sind, derart vor die Abbildungsebene geschwenkt werden kann, daß sie deren obere Hälfte abdeckt. Die Platte 20 wird dann zur Wirkung gebracht, wenn kleinformatige Vorlagen abgebildet werden sollen. Ist der Abbildungsmaßstab 1:1 eingestellt und die Abdeckplatte20 vor dieAbbildungsebene geschwenkt, so wird nur jene Teilfläche der Auflegeplatte 3 auf dem photographischen Papier 14 abgebildet, die in Fig. 3 oberhalb einer strichpunktierten Linie 333 vorhanden ist und durch diese Linie, die Stäbe 311 und 313 und die Kante 3 a der Auflegeplatte 3 begrenzt wird.
  • Oberhalb der Kamera 11 ist ein lichtdichtes Gehäuse 21 für die Vorratsrolle 22 des photographischen Papiers 14 angeordnet. Das letztere wird als zusammenhängender Streifen durch eine Transportwalze 23 mit Gegendruckwalze 24 in die Kamera 11 und durch diese hindurch in einen weiter unten angebrachten Einführungskanal 25 eingeschoben. Ein außen am Gehäuse 1 angeordneter Betätigungshebel 26 treibt bei seiner Verschwenkung im Sinn des Pfeiles P in Fig. 1 die Transportwalze 23 über ein nicht dargestelltes 1Tbersetzungsgetriebe an. Der Hebel 26 steht unter dem Einfluß einer Rückführfeder und löst bei seiner Rückwärtsbewegung ein unter Federkraft stehendes Schneidmesser 27 aus, welches vorschnellt und den in den Einführungskanal 25 vorgeschobenen, belichteten Papierabschnitt vom Streifen 14 abtrennt. Bei der nächsten Betätigung des Hebels 26 wird die Schnellfeder des Messers 27 wieder gespannt.
  • Das zum Antrieb der Transportwalze 23 dienende Übersetzungsgetriebe ist ferner mit dem Schwenkmechanismus für die Abdeckplatte 20 in der Weise gekuppelt, daß bei gesenkter Platte 20 der Papierstreifen nur um eine geringere Strecke, welche der belichteten Fläche entspricht, vorgeschoben wird, wenn man den Hebel 26 im Sinne des Pfeiles P in Fig. 1 betätigt.
  • An Stelle der beschriebenen und dargestellten Stäbe 311, 312 und 313 könnten zum Markieren der Formatbegrenzung auch andere Elemente vorhanden sein, z. B. Zeiger, welche mit ihrem einen Ende die Lage der beiden von der festen Anschlagkante 3 a abgekehrten Ecken des Vorlageformates markieren.
  • Der beschriebene Photokopierapparat kann vereinfacht werden, indem die zur Markierung des Vorlageformates dienenden Stäbe 311, 312 und 313 samt den zugehörigen Zugorganen, Seilrollen, Kurvenscheiben und Rückführfedern weggelassen werden. In diesem Fall sind gemäß Fig. 6 an den Rändern der Auflegeplatte 3 den normierten Formaten A 3, A 4 und A 5 entsprechende Markierungen 18 derart angebracht, daß der eine Längsrand 19 der Platte 3 eine gemeinsame Begrenzung für alle markierten Vorlageformate darstellt. Die in Fig. 3 gestrichelt und strichpunktiert eingezeichneten Linien sind in Wirklichkeit nicht an der Auflegeplatte 3 vorhanden.
  • Bei einer nicht dargestellten Ausführungsform des Apparates befindet sich das Objektiv 10 nicht zwischen dem Spiegel 9 und der Bildbühne mit dem lichtempfindlichen Papier 14, sondern zwischen dem Spiegel 9 und der durchsichtigen Auflegeplatte 3. In diesem Fall lassen sich von einer gegebenen Vorlage vergrößerte Photokopien erzeugen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Photokopierapparat mit einer feststehenden Vorlagebühne für die zu kopierenden Vorlagen, einer ebenfalls feststehenden Bildbühne für ein lichtempfindliches Material und mit aus Spiegel und Objektiv bestehenden optischen Mitteln, die eine auf der Vorlagebühne liegende Vorlage in verschiedenen Abbildungsmaßstäben auf die Bildbühne abzubilden gestatten, dadurch gekennzeichnet, daß eine Führung (10 c) zum Verschieben des Objektivs (10) schräg zur optischen Achse desselben verläuft, so daß beim Verändern des Abbildungsmaßstabes die eine Kante (19) der Vorlagebühne (3) stets die eine Begrenzung des Vorlageformates bleibt, welches auf der Bildebene voll abgebildet wird.
  2. 2. Photokopierapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorlagebühne eine an sich bekannte durchsichtige Auflegeplatte (3) aufweist, an welcher den Vorlagegrößen A 3, A 4 und A 5 entsprechende Markierungen (18) so angebracht sind, daß die eine Kante (19) der Auflegeplatte (3) eine gemeinsame Begrenzungslinie für alle Formate darstellt.
  3. 3. Photokopierapparat nach Anspruch 1,-iadurch gekennzeichnet, daß ein an sich bekanntes Bedienungsorgan (15 bzw. 150) zum gleichzeitigen Verschieben des Objektivs (10) und des Spiegels (9) auch mit an der Vorlagebühne (3) beweglich angeordneten Elementen (311, 312 und 313) zum Markieren der Begrenzung des aus dem jeweils eingestellten Abbildungsmaßstab sich ergebenden Vorlageformates zwangläufig gekuppelt ist.
  4. 4. Photokopierapparat nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente zum Markieren der Formatbegrenzung drei Stäbe (311, 312, 313) sind, von denen zwei (311 und 312) parallel zueinander und der dritte (313) rechtwinklig zu den beiden ersten verschiebbar geführt sind, und daß der vierte Rand des Vorlageformates stets durch eine zum dritten Stab (313) parallel verlaufende Kante (19) der Auflegeplatte (3) markiert ist.
  5. 5. Photokopierapparat nach den Ansprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsorgan (150) mit einer drehbaren Achse (302) gekuppelt ist, die mehrere Kurvenscheiben (303, 307, 321, 322 und 323) trägt, von welchen je eine mit einem Element (311, 312 bzw. 313) zur Formatbegrenzung, mit dem beweglichen Spiegel (9) bzw. mit dem Mittel (10 b) zur Scharfeinstellung des Objektivs (10) in Wirkungsverbindung steht.
  6. 6. Photokopierapparat nach den Ansprüchen 1 und 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente (311, 312 und 313) zur Formatbegrenzung, der bewegliche Spiegel (9) und das Mittel (10 b) zur Scharfeinstellung des Objektivs (10) mit der zugehörigen Kurvenscheibe (321, 322, 323, 303 bzw. 307) je mit Hilfe eines biegsamen Zugorgans (324, 236, 328, 304 bzw. 308) in Verbindung stehen und daß die Elemente zur Formatbegrenzung, der bewegliche Spiegel und das Mittel zur Scharfeinstellung des Objektivs unter dem Einfluß von Federn (309, 330 und 331) stehen, die bestrebt sind, die genannten Organe (311, 312, 313, 9 und 10 b) so zu verschieben, daß hierbei die Zugorgane (324, 326, 328, 304 und 308) gespannt werden.
  7. 7. Photokopierapparat nach den Ansprüchen 1 und 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß einem (313) der zur Formatbegrenzung dienenden Elemente (311, 312 und 313) eine feststehende Skala (332) an der Auflegeplatte (3) zugeordnet ist, welche den jeweils eingestellten Abbildungsmaßstab abzulesen gestattet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 508 744; schweizerische Patentschrift Nr. 256 860.
DEA22452A 1954-04-10 1955-04-09 Photokopierapparat Pending DE1109021B (de)

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DE (1) DE1109021B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1206299B (de) * 1961-04-27 1965-12-02 Minnesota Mining & Mfg Vergroesserungs-, Betrachtungs- und Kopiervorrichtung fuer Filmtransparente
DE1290816B (de) * 1965-08-18 1969-03-13 Renker Belipa Gmbh Elektrophotographisches Kopiergeraet
DE2558622A1 (de) * 1974-12-25 1976-07-01 Ricoh Kk Schlitzbelichtungsverfahren mit veraenderlicher vergroesserung und einrichtung zu dessen durchfuehrung fuer ein elektrophotographisches kopiergeraet

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CH256860A (de) * 1947-02-04 1948-09-15 Ag Alos Reproduktionsapparat.

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