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DE1206299B - Vergroesserungs-, Betrachtungs- und Kopiervorrichtung fuer Filmtransparente - Google Patents

Vergroesserungs-, Betrachtungs- und Kopiervorrichtung fuer Filmtransparente

Info

Publication number
DE1206299B
DE1206299B DEM52289A DEM0052289A DE1206299B DE 1206299 B DE1206299 B DE 1206299B DE M52289 A DEM52289 A DE M52289A DE M0052289 A DEM0052289 A DE M0052289A DE 1206299 B DE1206299 B DE 1206299B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lens
reflector
housing
magnifying
film
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM52289A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert A Halberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
3M Co
Original Assignee
Minnesota Mining and Manufacturing Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Minnesota Mining and Manufacturing Co filed Critical Minnesota Mining and Manufacturing Co
Publication of DE1206299B publication Critical patent/DE1206299B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/10Projectors with built-in or built-on screen
    • G03B21/11Projectors with built-in or built-on screen for microfilm reading
    • G03B21/118Reader-printers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

  • Vergrößerungs-, Betrachtungs- und Kopiervorrichtung für Filmtransparente Die Erfindung betrifft eine Vergrößerungs-, Betrachtungs- und Kopiervorrichtung für Filmtransparente, mit der man insbesondere rasch und preiswert Vergrößerungen und Kopien verschiedener Formate herstellen kann.
  • Bei den üblichen Vergrößerungsgeräten stellt man Vergrößerungen in veränderlichen Maßstäben einfach dadurch her, daß man die Entfernung des lichtempfindlichen Papiers von dem Linsensystem ändert und von Hand oder automatisch scharf einstellt. Derartige Vergrößerungsgeräte sind verhältnismäßig groß und lassen sich nur in einer Dunkelkammer betreiben.
  • Es ist bereits ein Vergrößerungsgerät für Filmtransparente bekannt mit einem lichtdichten Gehäuse, das einen Betrachtungsschirm sowie eine Filmbühne (Projektionsöffnung) für die Filmtransparente an der Vorderseite des Gehäuses enthält, und mit einem im Innern des Gehäuses angeordneten Vergrößerungsobjektiv sowie einem zur Einstellung der Bildweite verschiebbaren Reflektor, der in dem Strahlengang des Vergrößerungsobjektivs auf der Bildseite derart angeordnet ist, daß er die aus dem Objektiv austretenden Strahlen auf den Betrachtungsschirm zurückwirft, und mit einer außerhalb des Gehäuses angeordneten Lichtquelle zum Beleuchten der Filmbühne. Diese Vorrichtung läßt sich zwar kompakt aufbauen, hat jedoch den Nachteil, daß sie nur für einen bestimmten Abbildungsmaßstab geeignet ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, welche eine Veränderung des Vergrößerungsmaßstabes bei feststehender Bildebene und Filmbühne ermöglicht, kompakt aufgebaut ist und eine automatische Schärfeneinstellung gewährleistet.
  • Die Lösung dieser Aufgabe ist darin zu sehen, daß das Vergrößerungsobjektiv in Richtung seiner opitschen Achse verschiebbar ausgebildet ist und daß ein Kupplungsmechanismus zwischen dem Reflektor und dem Objektiv vorgesehen ist, der die Bewegung des Objektivs in Abhängigkeit von der Verstellung des Reflektors derart steuert, daß die Gegenstandsweite und die Bildweite des Objektivs immer die Schärfenbedingung erfüllen.
  • Vorzugsweise ist ein Schwenkkopf mit mehreren Objektiven vorgesehen, die sich wahlweise in den Strahlengang einschalten lassen, und die Kupplungseinrichtung weist eine der Anzahl der Objektive entsprechende Anzahl von Kupplungselementen auf, wobei eine Einstelleinrichtung vorgesehen ist, die die Vorrichtung zum Verstellen eines bestimmten Objektivs jeweils mit einem bestimmten Kupplungselement in Eingriff bringt. Hierdurch läßt sich ein besonders großer Vergrößerungsbereich erzielen.
  • Gemäß einer besonderen Ausführungsform sind der Reflektor und die Vergrößerungsobjektive auf Schlitten geführt. Diese Maßnahme läßt einen einfachen Aufbau der Kupplungseinrichtung zu.
  • Außer dem Betrachtungsschirm kann noch eine Vorrichtung zum Aufnehmen photographischen Papiers vorgesehen sein, um Vergrößerungen von Filmtransparenten anfertigen zu können.
  • Die Erfindung ist im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel ergänzend beschrieben. In den Zeichnungen ist F i g. 1 die Ansicht eines Vertikalschnittes durch ein Tageslicht-Vergrößerungsgerät nach der Erfindung mit einem Druckgerät, wobei sich das Gehäuse für die Lichtquelle in der Betriebsstellung befindet, F i g. 2 die Ansicht eines Horizontalschnittes durch das Gerät und die Druckvorrichtung nach F i g. 1 längs der Linie 2-2, wobei der Kasten für die Lichtquelle abgenommen ist, F i g. 3 eine schaubildliche Darstellung des Schlittens mit der Projektionslinse, dem Nocken für die Okularfokussierung und dem einstellbaren Nockenfühler, F i g. 4 die Ansicht eines Querschnitts durch den Bereich für die Belichtung und Betrachtung nach Linie 4-4 der F i g. 1, F i g. 5 eine schaubildliche Darstellung des einstellbaren Filmhalters und der Blende, F i g. 6 die Ansicht eines Querschnitts durch den abnehmbaren Kasten mit der Lichtquelle, F i g. 7 eine Seitenansicht der abnehmbaren Lichtquelle, wobei einige Teile aufgebrochen gezeichnet sind, um die mechanische Vorrichtung zur Justierung der Stellung des Lampenkolbens zu zeigen, F i g. 8 eine schaubildliche Darstellung des Geräteteils für die Entwicklung und die Messung der Filmlängen, F i g. 9 die Ansicht eines schematischen Schnitts durch die Entwicklerwalzen und die Entwicklervorrichtung einschließlich des Filmbads und F i g. 10 die Seitenansicht des Meßgeräts für den Film oder das Papier; hier sind einzelne Teile aufgebrochen gezeichnet, um Einzelheiten zur Darstellung zu bringen, während andere Teile im Interesse der einfacheren Darstellung nur schematisch gezeichnet sind.
  • Das geschlossene Gehäuse 2 besitzt einen Betrachtungsschirm 3, ist an einer Grundplatte 4 befestigt und enthält zwei parallel zueinander verlaufende Schienen, die ein Geleise 5 bilden, welches an der Grundplatte 4 befestigt ist, einen einstellbaren Filmhalter 6 in der Nähe des einen Endes des Geleises und senkrecht zu diesem einen Schlitten 7 für den reflektierenden Spiegel, der gleitbar auf dem Geleise angeordnet ist, sowie einen Schlitten 8 für die Projektionslinse, der ebenfalls auf dem Geleise angeordnet ist. Das Innere des Gehäuses umfaßt im wesentlichen den Projektionsbereich 9, den Bereich 10 für die Umkehrung des optischen Lichtweges, den Bereich 11 für die Belichtung und die Betrachtung sowie den Bereich 51 für die Filmentwicklung.
  • Der Bereich für die Projektion ist an der Grundplatte 4 an dem Vorderende bzw. Betrachtungsende des Gehäuses 2 angeordnet. Der Filmhalter für das zu vergrößernde Transparent ist, wie F i g. 5 zeigt, sowohl in einer vertikalen als auch in einer horizontalen Richtung einstellbar. Die horizontale Einstellung wird durch seitliche Verschiebung des Filmhalters 6 erreicht. Die vertikale Einrichtung erzielt man durch die gleichzeitige Drehbewegung der die Muttern 13 tragenden Leitspindeln 12; die Muttern tragen seitliche Ansätze 78 für den Filmhalter 6. Ein außen angebrachter, nicht dargestellter Knopf (Knebel) ist mit einer der Leitspindeln über ein biegsames Kabel verbunden und bewirkt deren Drehung. Eine gleichzeitige Drehbewegung der beiden Leitspindeln 12 wird mit Hilfe der Kette 14 und der Sprossenräder 15 herbeigeführt. Eine einstellbare Blende 16 ist durch ein Reibungsgetriebe mit der Gummiwalze 17 verbunden, die in den Führungsschienen 13 läuft und eine Beschneidung oder Abdeckung des projizierten Bildes sowohl bei der Betrachtung auf dem Schirm als auch beim Projizieren auf den Film oder das lichtempfindliche Papier ermöglicht.
  • Ein für sich geschlossener und abnehmbarer äußerer Bauteil 19 für die Lichtquelle und den Kondensor, der im folgenden kurz als »Lichtquelle« bezeichnet werden soll, befindet sich außerhalb des geschlossenen Gerätegehäuses und ist mit Hilfe von Führungen 20 auf der Grundplatte gehalten. Wie man aus den F i g. 6 und 7 ersieht, sind die Lichtquelle und der Kondensor in dem Bauteil 19 untergebracht, welcher eine Glühlampe 22, einen Reflektor 23 und entsprechende Kondensorlinsen enthält, so daß das Licht durch das Fenster 24 und von da durch das in dem Filmhalter 6 gehaltene Transparent geworfen werden kann. Die Kühlung wird mit Hilfe eines Ventilators 25 bewirkt, der über einen Riementrieb von dem Antriebsmotor 26 angetrieben wird. Ein wesentliches Merkmal der Lichtquelle und des Kondensors besteht in der genau einstellbaren Lichtquelle, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß man das Licht jeweils mit mehr als einer Projektionslinse verwenden kann, wie dies später noch näher beschrieben werden soll. Die Glühlampe 22 und der Reflektor 23 sind über mechanische Gelenke mit dem Stift 27 in der Hülse 21 verbunden, die in F i g. 7 in ihrer nach unten ragenden Stellung wiedergegeben ist. Durch Handbetätigung der gelenkigen Verbindung kann der Stift 27 in eine obere Stellung gebracht werden, die durch eine Ausnehmung in dem Gehäuse 19 ermöglicht ist; durch diese Bewegung werden die Glühlampe 22 und der Reflektor 23 näher an die Kondensorlinsen herangeschoben, so daß auf diese Weise eine wirksamere Lichtquelle für abwechselnd benutzte und komplementäre Projektionslinsen entsteht.
  • In dem Projektionsbereich 9 sind zwei Projektionslinsen 28 und 29 auf einem Schwenkkopf 30 angeordnet. Dieser Schwenkkopf 30 ist mit dem Schlitten 8 für die Projektionslinse über den Stift 31 verbunden, wie dies F i g. 3 zeigt, derart, daß jede beliebige der vorhandenen Projektionslinsen in Betriebsstellung gebracht werden kann. In dieser Figur der Zeichnung befindet sich die Linse 28 in Betriebsstellung. Der Betätigungshebel 32 ist um eine Achse 33 drehbar, ragt aus dem Gehäuse 2 zwischen den Führungen 20 heraus und läuft in eine Gabel aus, die zum Eingriff mit dem Stift 27 an dem Lichtquellengehäuse 19 bestimmt ist, sobald sich der Stift m seiner nach unten ragenden Stellung befindet, die in F i g. 7 wiedergegeben ist. Das andere Ende des Betätigungshebels 32 ist ebenfalls gegabelt und umfaßt einen Stift 34, der von dem Schwenkkopf 30 nach unten ragt. Befindet sich die Lichtquelle 19 auf den Führungen 20 in der Nähe des Filmhalters, wobei sich der Stift 27 in seiner oberen bzw. zurückgezogenen Stellung befindet, dann wird der Betätigungshebel 32 durch eine Feder 35 in Berührung mit dem Anschlag 36 gehalten, wodurch die Projektionslinse 28, wie die F i g. 7 zeigt, in ihrer Betriebsstellung festgehalten wird. Befindet sich der Stift 27 dagegen in seiner nach unten ragenden Stellung, wenn die Lichtquelle 21 in ihre Betriebsstellung auf den Führungen 20 kommt, dann wird der Stift 27 von dem gegabelten Ende des Betätigungshebels 32 erfaßt und verschwenkt den Schwenkkopf 30 und damit die Projektionslinse 29 in ihre Betriebsstellung. Durch diese Anordnung gelangt die Lampe gleichzeitig in ihre richtige Stellung, so daß man auf diese Weise die beste Lichtausbeute für jede der entsprechenden Projektionslinsen erhält.
  • Eine drehbare Welle 37, die von einem Elektromotor 41 angetrieben wird, trägt ein Antriebszahnrad 38 und die Nocken 39 und 50 und ist auf der Schlittenseite für den Reflektor des Projektionslinsenschlittens 8 angeordnet. Ein Fokussierungsblock 42 für die Feineinstellung an dem Linsenschlitten 8 weist in einem dort angebrachten horizontalen Schlitz einen Nockenfühler 43 auf, der nur seitliche Bewegungen ausführen kann und durch die bestehende Verbindung mit dem Linsenschwenkkopf 30 über die Stange 44 bewegt wird. Die Fläche des Nockenfühlers wird auf diese Weise automatisch so eingestellt, daß er abwechselnd entweder mit dem Nocken 39 oder mit dem Nocken 40 zusammenwirkt, je nachdem, welche der Projektionslinsen sich in Betriebsstellung befindet. Der Schlitten für die Projektionslinse steht unter der Wirkung einer Feder 45, die in Richtung auf die Nocken zu wirkt, von denen einer mit dem Nockenfühler in Berührung steht. Ein Antriebszahnrad 38 rotiert zusammen mit dem Nocken und treibt eine Zahnstange 46 an, die an dem Schlitten 7 für den Reflektor angebracht ist. Der Schlitten 7 trägt zwei Spiegel 47 und 48, von denen jeder einen Winkel von 45° mit einer vertikalen Ebene einschließt, so daß auf diese Weise die Richtung der projizierten Bilder umgekehrt wird und ein scharfes Bild auf dem Betrachtungsschirm 3 entsteht. Die Gestalt der Nocken 39 und 40 ist so gewählt, daß die in Betrieb befindliche Projektionslinse sich in ihrer richtigen Fokussierungsstellung befindet, sobald der Reflektorschlitten 7 bei einem kurzen oder längeren Projektionsweg auf den Geleisen steht, so daß ein kleineres oder größeres projiziertes Bild auf dem Betrachtungsschirm 3 in Erscheinung tritt. Endschalter 100 und 102 begrenzen den Weg des Reflektorschlittens 7 und schalten die Stromzuführung zu dem Motor 41 ab. Eine Feineinstellung für die Fokussierung wird durch die Bewegung der Welle 49 erreicht, indem der Block 42 für die Feineinstellung und der darin befindliche Nockenfühler relativ zu dem Schlitten für die Projektionslinsen weiter nach vorwärts oder rückwärts bewegt werden. Der Block 42 für die Feineinstellung der Fokussierung gleitet auf einer Führung 50, die dauernd an dem Linsenschlitten befestigt ist. Die Welle 49 ist an eine außen angebrachte Betätigungsvorrichtung über ein nicht dargestelltes biegsames Kabel angeschlossen. Der Linsenschlitten 8 umfaßt außerdem noch einen Stift 80, der von einem Sperrklinkenhebel79 erfaßt wird. Der Sperrklinkenhebel 79 weist auch eine Sperrklinke 81 zum Festhalten der Lichtquelle in ihrer Betriebsstellung oder in ihrer neutralen Stellung auf.
  • Der Bereich 11 für die Belichtung und Betrachtung, der in F i g. 4 im Querschnitt dargestellt ist, enthält einen Schwingspiegel 52, der an einen geschlitzten Spiegelarm 53 angeschlossen ist, der seinerseits um einen Stift 54 verschwenkbar ist. Ein Elektromotor 55, der unter dem Boden des Bereichs 11 untergebracht ist, treibt den Hebelarm 56 und die darauf befestigte Rolle 57 auf einer kreisförmigen Bahn an. Die Rolle 57 ragt in einen Schlitz 58 in dem Spiegelarm 53 und treibt auch den geschlitzten Spiegelarm 53 an. Bei jeder vollen Umdrehung oder bei jedem vollen Umlauf des Hebelarms 56 wird der Spiegel 52 aus seiner heruntergeklappten bzw. nicht reflektierenden Stellung, die in F i g. 4 in strichpunktiertem Linienzug gezeichnet ist, in seine Betriebsstellung, in der er als Reflektor wirkt, wie dies in F i g. 4 in ausgezogenen Linien gezeichnet ist, und hierauf wieder zurück in die andere Stellung gebracht, in der er kein Licht reflektiert. Die Schalter 59 und 60 werden abwechselnd durch die Bewegung des Spiegels 52 während jeder halben Umdrehung des Hebelarms 56 betätigt. Eine Rollblende oder eine Mattscheibe 61 ist über einen Seilzug 62, der über Haken oder Scheiben 63 läuft, sowohl am oberen als auch am unteren Ende des Spiegels 52 an dem Gehäuse 2 befestigt. In F i g. 4 ist nur der obere Seilzug zu sehen. Diese Seile sind so an dem Spiegel befestigt, wie man es in der Seitenansicht gemäß F i g. 1 sieht. Der Film oder das lichtempfindliche Papier 64 wird von einer Vorratsrolle, die nicht dargestellt ist, zwischen einem Vorhang 61 und der Wand des Gehäuses 2 in den Bereich 51 für die Entwicklung geführt, wie dies später noch im einzelnen beschrieben werden soll.
  • Der Vorderteil mit dem Beobachtungsschirm des Bereichs für die Belichtung und die Beobachtung ist in F i g. 4 weggebrochen gezeichnet, um die einstellbare Abdeckung in dem Projektionsbereich 9 zu zeigen.
  • Unter der Filmseite des Bereichs 11 für die Belichtung und Beobachtung und längs der Seitenwand des Gehäuses mit dem lichtempfindlichen Papier 64 befindet sich der Ort für die Entwicklung, der aus F i g. 8 zu ersehen ist. Eine Walze 6 aus plastischem Schaumstoff für den Entwickler taucht in die in dem Bad 65 enthaltene Entwicklerlösung ein. Eine poröse saugfähige Benetzungswalze 71 aus plastischem Schaumstoff auf der Antriebswelle 68 läuft auf porösen, aus plastischem Schaumstoff bestehenden Entwicklerwalzen 66 und ist an deren Umfang einstellbar gelagert, wie dies F i g. 9 zeigt. Ein Elektromagnet 72 betätigt den Hebel 73, der über ein passendes mechanisches Getriebe mit dem einen Ende des Hebelarms 74 verbunden ist, dessen anderes Ende bei 75 an dem Gestell drehbar gelagert ist. Die Welle 68 der Benetzungswalze 71 ist in einem Hebelarm 74 drehbar gelagert, derart, daß die Einschaltung des Elektromagneten 72 die Benetzungswalze 71 in Berührung mit dem belichteten lichtempfindlichen Papier bringt, welches sich während des Entwicklungsvorganges mit der oberen Druckwalze 70 in Berührung befindet.
  • Die untere Andruckrolle 76 auf der angetriebenen Welle 69 hält den Anpreßdruck mit der oberen Andruckwalze 70 aufrecht und wird über ein passendes Getriebe von dem Elektromotor 77 angetrieben, wie dies F i g. 8 zeigt. Der Motor 77 liefert in ähnlicher Weise den Kraftantrieb für die Drehbewegung der Benetzungswalze 71. Eine nicht dargestellte Elektrode taucht in die Entwicklerlösung in dem Bad 65 ein und ist als Kathode an eine veränderbare Gleichstromquelle angeschlossen.
  • Das lichtempfindliche Kopierpapier, welches in dem Gerät nach der Erfindung zur Anwendung gelangt, besitzt eine photoelektrisch stark leitende Schicht eines photoelektrischen Leiters, beispielsweise aus Zinkoxyd usw., welches in einem geeigneten Bindemittel sorgfältig dispergiert ist, beispielsweise ein Polymer des Butadiens und des Styrols (Handelsbezeichnung »Pliolite S-7«), wobei diese photoelektrisch leitende Schicht mit einer elektrisch stromleitenden Rückseite versehen ist, beispielsweise einer Aluminiumfolie oder einem mit Aluminium überzogenen plastischen Werkstoff an der Rückseite belegt bzw. mit diesem überzogen ist. Derartige photoelektrisch leitende Kopierfolien, die man bei dem elektrolytischen Verfahren für Bildreproduktionen verwendet, sind im einzelnen in der USA.-Patentanmeldung Serial-Nr. 692 529 beschrieben, die am 28. Oktober 1957 eingereicht worden ist. Das Kopierpapier, das von einer nicht dargestellten Vorratsrolle abgewickelt wird, wird hinter der Blende 61 hindurchgeführt, wie dies oben bereits .erwähnt worden ist, und dann in den Entwicklungsbereich eingeleitet, woselbst es in Berührung mit der porösen, einen Elektrolyten enthaltenden Walze 71 kommt, wenn es rings um die Andruckwalze 70 läuft, und wird dann zwischen der oberen Andruckwalze 70 und der unteren getriebenen Andruckwalze 76 hindurchbefördert. Der zuletzt beschriebene Verfahrensschritt ist etwas anschaulicher in F i g. 9 dargestellt. Die elektrisch leitende Schicht der Kopierpapierwalze ist als Anode an dieselbe obenerwähnte Gleichstromquelle angeschlossen, die in Verbindung mit dem Entwicklerband 65 beschrieben worden ist; der elektrische Anschluß erfolgt hierbei an der metallischen Vorratsrolle für das Kopierpapier.
  • Zur Inbetriebsetzung des Geräts wird ein negatives oder positives Transparent in den Filmhalter 6 eingelegt und seitlich durch Handbetätigung des Filmhalters verschoben und in vertikaler Richtung mit Hilfe der vertikalen Verstellvorrichtung, wie dies oben beschrieben ist. Die Lichtquelle 19 wird für die spezielle Projektionslinse, die hier verwendet werden soll, durch Herausziehen oder Zurückziehen des Stiftes 27 eingestellt. Hat man nun die Lichtquelle auf den Schienen oder Führungen 20 in die richtige Stellung gebracht, dann gelangt der Stift 27 für den Fall, daß er ausgefahren worden ist, zum Eingriff mit dem gegabelten Ende des Betätigungshebels 32 und verschwenkt die jeweils gewünschte Projektionslinie 29 in die Betriebsstellung. Ist der Stift 27 zurückgezogen, dann drückt die Feder 35 den Betätigungshebel 32 gegen den Anschlag 36, und damit wird die Projektionslinse 28 in ihrer Betriebsstellung festgehalten. Die Lampe der Lichtquelle wird, wie oben bereits erwähnt, durch die Stellung des Stiftes 27 automatisch eingestellt. Vor Einstellung oder Wegnahme der Lichtquelle muß der Sperrklinkenhebel in seine neutrale Stellung bewegt werden, die in F i g. 2 in gestricheltem Linienzug dargestellt ist; hierbei wird der Linsenschlitten 8 zurückgezogen und die Feder 45 zusammengedrückt, außerdem wird der Nockenfühler 43 von dem Nocken entfernt und die Sperrklinke 81 freigegeben. Die Zurückziehung des Linsenschlittens 8 ermöglicht eine unbeschränkte seitliche Bewegung des Nockenfühlers 43 im Interesse einer Ausrichtung mit den speziellen Nocken, welche der zu verwendenden Projektionslinse entspricht. Solange der Sperrklinkenhebel sich in seiner neutralen Stellung befindet, verhindert die Sperrklinke 81 sowohl die Entfernung als auch das Einsetzen in die Betriebsstellung der abnehmbaren Lichtquelle 19 und verhindert auf diese Weise eine Beschädigung der Nocken und des Nokkenfühlers.
  • Befindet sich die Lichtquelle in der Betriebsstellung und der Verriegelungshebel79 in der geschlossenen Stellung, dann kann der Motor 41 durch äußere Steuergeräte eingeschaltet werden, um die Welle 37 in jedem beliebigen Richtungssinn anzutreiben. Das Antriebszahnrad stellt auf diese Weise den Schlitten 7 mit dem Reflektor ein und verändert den Vergrößerungsmaßstab des Bildes auf dem Betrachtungsschirm 3. Gleichzeitig und im Gleichlauf mit der Einstellung des Reflektorschlittens hält der Kontakt zwischen dem Nockenfühler und dem ausgewählten Nocken die Scharfeinstellung des Bildes unverrückbar fest. Eine Feineinstellung von außen her kann durch Bewegung der Welle 49 herbeigeführt werden und die sich ergebende Rückstellung des Nockenfühlers in bezug auf den Schlitten, der die Projektionslinse trägt. Eine Gummiwalze 17 kann über äußere Getriebeteile betätigt werden, um den nicht benutzten oder nicht gewünschten Teil des Betrachtungsschirmes mit der Gleitmaske 16 abzudecken. Soll nun eine Kopie des Bildes hergestellt werden, welches auf dem Betrachtungsschirm erscheint und eine Größe hat, welche diesem Bild entspricht, dann wird eine Folge von Belichtungs- und Entwicklungsvorgängen mit Hilfe einer außerhalb angeordneten Steuervorrichtung eingeleitet. Es können auch rein elektrische Hilfsmittel benutzt werden, um die Belichtungs- und Entwicklungsvorgänge automatisch zu steuern, während die verschiedenen Verfahrensstufen einzeln durch Handbetätigung von außen und elektrische Steuergeräte eingeleitet werden. Bei ausgeschaltetem Licht wird der Motor 55 betätigt, und ein Hebelarm 56 verdreht sich um etwa 180° oder auch so lange, bis der Hebelarm 53 mit dem Spiegel den Schalter 60 berührt,worauf die Zuleitung zu dem Elektromotor 55 unterbrochen wird. Dies führt den reflektierenden Spiegel aus seiner heruntergeklappten, nicht reflektierenden Stellung in seine reflektierende oder Betriebsstellung, und es wird dadurch gleichzeitig die Blende 61 geöffnet, so daß das lichtempfindliche Papier 64 belichtet werden kann. Nach erfolgter Belichtung mit der erforderlichen Belichtungszeit wird das Licht ausgeschaltet und der Motor 55 erneut eingeschaltet, dieser dreht den Spiegel 52 in seine nicht reflektierende oder zurückgeklappte Stellung, worauf der Motor 55 durch die Berührung des Spiegels mit dem Schalter 59 ausgeschaltet wird. Die Blende wird gleichzeitig noch einmal ausgefahren, um das lichtempfindliche Papier gegen weitere Lichtbeeinflussung während der nachfolgenden Beobachtungen zu schützen.
  • Bei dem Entwicklungsvorgang rotiert die untere Andrückwalze 76, die ihren Kraftantrieb von dem Motor 77 her erhält, und fördert eine vorgegebene Länge lichtempfindlichen Papiers durch den Entwicklungsteil hindurch. Auf diese Weise kommt das belichtete Papier, wenn es rings um die frei umlaufende oder angetriebene obere Andrückwalze 70 herumläuft, an die poröse Andrückwalze 71, die durch Betätigung des Elektromagneten 72 sowie die dazugehörigen Getriebeteile in Berührung mit der Walze 70 gebracht worden ist. 'Nach erfolgter Entwicklung führt die Entregung des Elektromagneten 72 die Entfernung der Entwicklerwalze 71 zu einer Entfernung von der Berührung mit dem lichtempfindlichen Papier. Zur elektrolytischen Entwicklung dient eine Gleichstromquelle, wobei die elektrisch leitende Rückseite des photoelektrisch leitenden Papiers als Anode dient und eine geeignete Elektrode, die in die Entwicklerlösung in dem Bad 65 eintaucht, als Kathode dient. Da die photoelektrische Leitfähigkeit der Oberfläche des lichtempfindlichen Kopierpapiers sich direkt proportional mit der Belichtungszeit ändert, wird ein Leitfähigkeitsmuster, welches dem projizierten Lichtbild entspricht, auf das Kopierblatt als latentes Bild gedruckt. Sobald das belichtete Papier in Berührung mit der Entwicklerwalze 71 kommt, findet eine Elektrolyse statt, und es entsteht ein sichtbares Bild. Man kann dieses Verfahren mit Hilfe einer großen Anzahl ionisierbarer Entwicklerlösungen durchführen, die einen elektrischen Strompfad durch beide Entwicklerwalzen 66 und 68 schaffen und einen Stoff enthalten, der seinen Farbwert durch Reduktion an den vom Licht getroffenen Teilen der photoelektrisch leitenden Oberfläche ändert, so daß auf dem Kopierbogen farbige Niederschläge entstehen und das latente Bild tatsächlich entwickelt wird. Derartige Entwickler enthalten Silbersalze, Nickelsalze, Eisensalze, Leukos und andere Farbstoffe usw. Ist das Papier dann zwischen den Andrückwalzen 70 und 76 hindurchgezogen worden, dann wird der Überschuß an Entwickler entfernt. Der fertige Druck ist noch etwas feucht, trocknet aber rasch, nachdem er von der Rolle lichtempfindlichen Papiers abgegeben bzw. getrennt worden ist. Bei dem elektrolytischen Verfahren werden stark photoelektrische Kopierfolien verwendet, wie sie in der USA: Patentanmeldung Serial-Nr. 575 070 beschrieben sind, die am 30. März 1956 eingereicht worden ist.
  • Da es von besonderem Vorteil ist, bei einem Vergrößerungsgerät der beschriebenen Art den Verbrauch an lichtempfindlichem Papier auf ein Mindestmaß herabzusetzen, enthält das neue Gerät auch eine Papiermeßvorrichtung, wie sie in F i g. 10 dargestellt ist. Der Antriebsmotor 77 für die Entwicklereinrichtung enthält einen überlastrotor, der auf einer Welle sitzt, die mit einem Kasten 82, der ein Untersetzungsgetriebe enthält, zum Eingriff gebracht werden kann, jedoch nur dann, wenn der Motor eingeschaltet ist. Die Antriebswelle 83 bzw. 83' überträgt den Ausgang aus dem Kasten 82 mit dem Untersetzungsgetriebe auf das Getriebe 84 und auf das Getriebezahnrad 86 der Entwicklerwalze auf der Welle 83' über eine nur in einem Sinne wirkende Kupplung 85. Das Zahnrad 86 treibt sowohl die untere Andrückwalze 76 als auch die Benetzungs- oder Entwicklerwalze 71 über Zwischenzahnräder an, die aus F i g. 8 zu ersehen sind, und außerdem ist dieses Zahnrad infolge der Einschaltung der nur in einem Sinne wirkenden Kupplung 85 nur in einem Drehsinn drehbar. Eine Feder 91 ist auf der Welle 83 befestigt und so angeordnet, daß sie sich dem durch den Motor hervorgerufenen Antriebssinn der Welle 83 widersetzt. Das Zahnrad 84 überträgt die Antriebsleistung auf das Meßzahnrad 87, welches an seinem äußersten Umfang einen Zapfen oder einen Buckel 88 aufweist. Das Meßzahnrad 87 ist drehbar auf dem freien Ende der Achse 82 angeordnet, während deren anderes Ende an dem Rahmen oder einem anderen feststehenden Teil angeordnet ist. An dem Meßzahnrad 87 ist ein Hebel 90 befestigt; wird der Motor nicht in Umdrehung versetzt, dann wird dieser Hebel durch die Feder 91 in Berührung mit dem Anschlag 89 gehalten, der aus dem Rahmen herausragt. Auf der anderen Seite des Meßzahnrades 87 und in Ausrichtung mit dessen Welle befindet sich eine Hohlwelle 93, auf der ein Zahnrad 97 drehbar angeordnet ist. An diesem Zahnrad 97 ist ein U-förmiger Federarm 96 befestigt, dessen freies Ende genau parallel zu der äußeren Fläche des Meßzahnrades 87 verläuft. In der Hohlwelle 93 ist ein Gleitzapfen 94 untergebracht und ragt etwas über-das offene Ende der Hohlwelle hinaus. Das andere Ende des Zapfens 94 ist an dem Federschalter 95 befestigt, das diesen betätigt, wenn er heruntergedrückt wird. Der Schalter 95 liegt im Stromkreis für die Zufuhr der elektrischen Energie zu dem Motor 77. Das Zahnrad 97 und damit auch der federnde Hebelarm 96 kann von einem außen angeordneten Knebel oder einer anderen Betätigungsvorrichtung über ein biegsames Kabel 99 und ein Zwischenzahnrad 98 in Umdrehung versetzt werden.
  • Während des Betriebes wird diese Papierfördereinrichtung im allgemeinen in Verbindung mit der Maske oder Blende 16 benutzt, da die Lage der Maske tatsächlich die oberste Kante des projizierten Bildes festlegt und damit die Länge des lichtempfindlichen Papiers, auf welches das projizierte Bild fällt. Die Papierfördereinrichtung kann mit der Blende zusammengebaut werden, um auf automatischem Wege die richtige Länge des lichtempfindlichen Papiers für eine bestimmte Konfiguration der Abdeckung einzustellen, es kann aber auch der Betrachtungsschirm entsprechend kalibriert sein, und die Papierspeisevorrichtung kann getrennt betätigt werden oder in Übereinstimmung mit der entsprechenden Skalenablesung, die auf dem Betrachtungsschirm erscheint, gesteuert werden. Die von außen her erfolgende Betätigung des biegsamen Kabels 99 ermöglicht eine Drehung des Zahnrades 97 und eine Einstellung des freien Endes des Federarmes 96 auf irgendwelche Punkte in der Nähe der Außenfläche des Meßzahnrades 87 an dessen Umfang. Nach erfolgter Belichtung des lichtempfindlichen Kopierpapiers wird die Entwicklerstufe eingeschaltet, der Motor 77 in Umdrehung versetzt, und der überlastrotor kommt mit der Zahnradkette 82 zum Eingriff und treibt das Zahnrad 86 über die Kupplung 85 an. Auf diese Weise werden die untere Andrückwalze 76 und die Entwicklerwalze 71 in Umdrehung versetzt, und das Papier wird durch den Entwicklerteil hindurchbefördert, wie dies oben bereits beschrieben worden ist. Die Drehbewegung der Welle 83 überwindet auch die Gegenkraft der Feder 91, vergrößert die Kraft in dieser Feder und treibt das Meßzahnrad 87 an, welches so lange umläuft, bis der Buckel 88 das freie Ende der biegsamen Feder 96 berührt. Dadurch wird die Feder 96 von der Außenfläche des Zahnrades 87 weggedrückt und der Stift 94 heruntergedrückt und damit der Schalter 95 im Sinne einer Ausschaltung des Motors 77 betätigt. Ist der Motor ausgeschaltet, dann wird der überlastrotor aus der Kette 83 ausgerückt, so daß die Feder 91 die Drehrichtung des Meßzahnrades 87 umkehren kann, bis der Hebelarm 90 von neuem mit dem Anschlag 89 zur Berührung kommt, worauf die anfängliche Startstellung erreicht ist. Während der umgekehrten Drehbewegung des Meßzahnrades 87 wird keine Kraft auf das Zahnrad 86 übertragen, weil die nur in einem Sinne wirksame Kupplung 95 schlüpft. Die Papierfördervorrichtung stellt sich nun von selbst auf den nächsten Entwicklungszyklus ein.
  • Aus der obigen Beschreibung ergibt sich, daß das Tageslicht-Vergrößerungsgerät eine in sich geschlossene Vorrichtung ist, die in mannigfacher Weise abgeändert werden kann, insbesondere aber auf automatischem Wege Vergrößerungen photographischer Negative oder Transparente in hervorragender Qualität und in sehr kurzer Zeit, beispielsweise in 10 bis 20 Sekunden, liefert, wobei derartige Abzüge in verschiedenen Vergrößerungsmaßstäben hergestellt werdün können. Infolge der kompakten und völlig geschlossenen Anordnung der verschiedenen Zwischenteile des Gerätes kann dieses überall dort verwendet werden, wo Mangel an Raum und Unbrauchbarkeit der photographischen Entwicklungsausrüstung und die Gegebenenheiten einer Dunkelkammer die Anwendung der üblichen Technik der Vervielfältigung verhindern. Ein weiterer wesentlicher Vorteil des Erfindungsgegenstandes besteht in seiner Eignung für vollautomatischen Betrieb, so daß das Gerät von verhältnismäßig ungeübtem Bedienungspersonal benutzt und sogar als Münzgerät in der Öffentlichkeit aufgestellt werden kann.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Vergrößerungs-, Betrachtungs- und Kopiervorrichtung für Filmtransparente mit einem lichtdichten . Gehäuse, das einen Betrachtungsschirm sowie eine Filmbühne (Projektionsöffnung) für die Filmtransparente an der Vorderseite des Gehäuses enthält, und einem im Innern des Gehäuses angeordneten Vergrößerungsobjektiv sowie einem zur Einstellung der Bildweite verschiebbaren Reflektor, der in dem Strahlengang des Vergrößerungsobjektivs auf der Bildseite derart angeordnet ist, daß er die aus dem Objektiv austretenden Strahlen auf den Betrachtungsschirm zurückwirft, und mit einer außerhalb des Gehäuses angeordneten Lichtquelle zum Beleuchten der Filmbühne, dadurch gekennzeichnet, daß das Vergrößerungsobjektiv (29) in Richtung seiner optischen Achse verschiebbar ausgebildet ist und daß ein Kupplungsmechanismus (46, 38, 39, 43) zwischen dem Reflektor (47, 48) und dem Objektiv (29) vorgesehen ist, der die Bewegung des Objektivs in Abhängigkeit von der Verstellung des Reflektors derart steuert, daß die Gegenstandsweite und die Bildweite des Objektivs immer die Schärfenbedingung erfüllen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schwenkkopf (30) mit mehreren Objektiven (28, 29) vorgesehen ist, die sich wahlweise in den Strahlengang einschalten lassen, daß die Kupplungseinrichtung eine der Anzahl der Objektive entsprechende Anzahl von Kupplungselementen (39, 40) aufweist und daß eine selbsttätige Einstelleinrichtung vorgesehen ist, die die Vorrichtung zum Verstellen eines bestimmten Objektivs jeweils mit einem bestimmten Kupplungselement in Eingriff bringt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektor (47, 48) und die Vergrößerungsobjektive auf Schlitten (7 bzw. 8) geführt sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß außer dem Betrachtungsschirm eine Vorrichtung zum Aufnehmen fotografischen Papiers vorgesehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 552 990. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsche Patente Nr. 1109 021,1142101.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3501558A1 (de) * 1984-01-18 1985-07-25 Ngk Spark Plug Co., Ltd., Nagoya, Aichi Widerstandszusammensetzung, geeignet zur herstellung eines widerstandes in zuendkerzen

Citations (3)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2552990A (en) * 1947-10-28 1951-05-15 Anthony Martinek Multiple purpose cabinet table photographic projection printer
DE1109021B (de) * 1954-04-10 1961-06-15 Autokopie A G Photokopierapparat
DE1142101B (de) * 1961-02-25 1963-01-03 Agfa Ag Kopiergeraet, insbesondere Rollenkopiermaschine

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