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DE2847187A1 - Hellraumvergroesserungs- oder -kopiergeraet - Google Patents

Hellraumvergroesserungs- oder -kopiergeraet

Info

Publication number
DE2847187A1
DE2847187A1 DE19782847187 DE2847187A DE2847187A1 DE 2847187 A1 DE2847187 A1 DE 2847187A1 DE 19782847187 DE19782847187 DE 19782847187 DE 2847187 A DE2847187 A DE 2847187A DE 2847187 A1 DE2847187 A1 DE 2847187A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mirror
image
plane
light
lens
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19782847187
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Pramstraller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Durst Group AG
Original Assignee
Durst AG Fabrik Fototechnischer Apparate
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Durst AG Fabrik Fototechnischer Apparate filed Critical Durst AG Fabrik Fototechnischer Apparate
Publication of DE2847187A1 publication Critical patent/DE2847187A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/10Projectors with built-in or built-on screen
    • G03B21/11Projectors with built-in or built-on screen for microfilm reading
    • G03B21/118Reader-printers
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/32Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
    • G03B27/326Enlargers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description

  • Hellraumvergrößerungs- oder -kopiergerät
  • Die Erfindung betrifft ein Hellraumvergrößerungs- oder -kopiergerät, bei dem ein mit Hilfe eines Objektives projiziertes Bild durch Ausspiegelung auf eine Betrachtungsfläche betrachtbar ist.
  • Aus der DE-OS 23 22 112 ist ein Gerät dieser Art bekannt, bei dem das über ein Objektiv mit veränderbarer Brennweite projizierte Bild durch einen zur Kopierebene um 450 geneigten, in den Strahlengang einführbaren Spiegel zur Schärfen-, Größen-und Ausschnittsbestimmung auf eine Mattscheibe lenkbar ist.
  • Damit während einer solchen Betrachtung kein Licht auf das 4n der Kopierebene angeordnete lichtempfindliche Material fallen kann, ist dieses durch eine lichtdichte Klappe abdeckbar. Soll das vorher auf der Mattscheibe betrachtete Bild kopiert werden, muß der Umlenkspiegel aus dem Strahlengang geklappt und die Abdeckklappe vom lichtempfindlichen Material entfernt sein.
  • Die Umstellung von der Betrachtung des Bildes zu einer Kopierbereitschaft des Gerätes und umgekehrt ist umständlich und auch bei einer Motorisierung der Bewegungen des Umlenkspiegels und der Abdeckklappe zeitaufwendig, da relativ große Massen zu bewegen sind. Dies setzt der Kopiergeschwindigkeit des Gerätes gewisse Grenzen. Andererseits ist es nicht bei jedem zu kopierenden Bild notwendig, eine Betrachtung auf der Mattscheibe vorzunehmen, da beispielsweise der Vergrößerungsmaßstab für eine Reihe zu kopierender Bilder unverändert bleibt.
  • In einem solchen Falle würde es genügen, die Lage des zu kopierenden Bildes innerhalb des Vorlagenträgers kontrollieren zu können.
  • Bei automatischen Rollenkopiergeräten ist es bekannt, die Lage des zu kopierenden Bildes innerhalb des Vorlagenträgers zu betrachten. Dazu wird beispielsweise der Vorlagenträger mit dem Bild aus der Kopierlage herausgenommen und über eine im Gerät vorgesehene Beleuchtungseinrichtung geschoben, mit deren Hilfe das Bild betrachtbar ist. Eine geübte Bedienungsperson kann dabei nicht nur das Bild in der Vorlagenhalterung richtig positionieren, sondern auch notwendige Dichte- oder Farbkorrekturen feststellen. Diese Betrachtungseinrichtung hat jedoch den Nachteil, daß beim Wiedereinführen des Vorlagenhalters in dessen Kopierlage die darin enthaltene Bildvorlage gegenüber der betrachteten Lage durch Unachtsamkeit verschoben und somit ein nicht-erwünschter Bildausschnitt kopiert werden kann.
  • In einem anderen Rollenkopiergerät ist die Betrachtung der zu kopierenden Bildvorlage möglich, ohne daß der Vorlagenträger aus seiner Kopierlage entfernt werden muß. Dazu ist etwas unterhalb der Kopiervorlage außerhalb des Beleuchtungsstrahlengangs ein Spiegel in einer zur Vorlagenebene parallelen Ebene angeordnet, dessen Bild durch ein im Gerät angeordnetes Fenster betrachtbar ist. Aus konstruktiven Gründen ist es bei dem bekannten Gerät jedoch nicht möglich, das gesamte zu kopierende Bild sichtbar zu machen, so daß die Bildkontrolle sich auf einen Teilausschnitt beschränken muß. Außerdem ist es für die Bedienungsperson, die aufgrund der Betrachtung die richtige Lage des Bildes feststellen und eventuell korrigieren muß, sehr schwierig, diese Positionierung anhand einer spiegelbildlichen Darstellung vorzunehmen, da die dazu notwendigen Bewegungen den sichtbaren Bewegungen entgegengesetzt verlaufen müssen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Gerät der eingangs genannten Art eine zusätzliche Betrachtungsmöglichkeit zu schaffen, bei der die Bildvorlage nicht aus der Kopierlage herausbewegt werden muß und eine Betrachtung des zu kopierenden Bildes in dessen tatsächlicher Orientierung möglich ist Die Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 gekennzeichnete Erfindung gelöst.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Gerät kann die Bedienungsperson zwischen zwei Betrachtungsweisen wählen, wobei für eine genaue Festlegung des zu kopierenden Bildausschnittes und zur Schärfenkontrolle das auf die Mattscheibe ausgespiegelte Bild für die Betrachtung günstiger ist, während bei der Verarbeitung einer Serie von Bildvorlagen, die beispielsweise auf einem Filmstreifen angeordnet sind, lediglich die richtige Positionierung der einzelnen Bilder innerhalb des Vorlagenträgers kontrolliert werden muß und somit der direkten Betrachtung der Vorzug gegeben werden kann, da dabei eine höhere Kopiergeschwindigkeit erreichbar ist. Dies ist deshalb der Fall, weil lediglich ein kleiner Umlenkspiegel betätigt werden muß, um von der Betrachtungs- zur Kopierposition des Gerätes überzugehen.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen. Es zeigen: Fig. 1 eine schematische Schnittdarstellung eines erfindungsgemäßen Gerätes, bei dem die beweglichen Teile einander so zugeordnet sind, daß eine Mattscheibenbetrachtung möglich ist; Fig. 2 das Gerät nach Fig. 1 in Kopierstellung; Fig. 3 das Gerät nach Fig. 1, bei dem die beweglichen Teile einander so zugeordnet sind, daß eine direkte Betrachtung der Bildvorlage möglich ist; Fig. 4 eine weitere Ausführungsform der Erfindung in einer schematischen Schnittdarstellung, bei dem die beweglichen Teile einander so zugeordnet sind, daß eine Betrachtung der Bildvorlage über eine Spiegelkombination möglich ist.
  • Innerhalb eines Gehäuses 1 ist eine Lichtquelle 2 mit angeformtem Reflektor 3 angeordnet, dessen Lichtbündel 4 nach Durchgang durch einen Lichtleitschacht 4a eine zu kopierende Bildvorlage 5 durchsetzt, wobei das durch die Bildvorlage modulierte Licht entweder auf einen beweglichen, beispielsweise um eine gerätefeste Drehachse 6a schwenkbaren Spiegel 6 fällt und von diesem um einen Winkel von etwa 900 abgelenkt wird (Fig. 1) oder bei einer geänderten Lage dieses Spiegels 6 in einen Betrachtungsraum 7 fällt (Fig. 3). In der in der Fig. 1 gezeigten Stellung des Spiegels wird die Bildvorlage 5 über ein Objektiv 8, das beispielsweise ein Objektiv mit variabler Brennweite sein kann, und einen weiteren Umlenkspiegel 9 auf eine Mattscheibe 10 projiziert. Die Ebene der zu projizierenden Bildvorlage 5 ist beim dargestellten Gerät in einem Winkel von etwa 900 gegenüber der Hauptebene des Objektivs 8 ausgerichtet. Es sind jedoch auch andere Winkel zwischen diesen Ebenen denkbar.
  • Beispielsweise durch eine FresneBinse 11 kann das auf die Mattscheibe 10 geworfene Bild von der Bedienungsperson betrachtet werden. Durch Verschiebung der Bildvorlage, die normalerweise innerhalb eines Vorlagenhalters (nicht gezeigt) angeordnet und zusammen mit diesem innerhalb eines im Gehäuse 1 vorgesehenen Schlitzes 12 beweglich ist, kann der gewünschte Bildausschnitt gewählt werden. Durch Verstellung der Brennweite des Objektivs 8 sind verschiedene Vergrößerungen der Bildvorlage herstellbar. Im Strahlengang hinter dem Umlenkspiegel 9 ist eine Maske 13 vorgesehen, die durch eine Abdeckklappe 14 verschließbar ist. Bei Betrachtung des vom Objektiv entworfenen Bildes auf der Mattscheibe ist die Abdeckklappe 14 geschlossen, so daß kein Licht in den hinter dieser befindlichen Raum eindringen kann und das darin angeordnete lichtempfindliche Material 15 nicht belichtet wird. Das lichtempfindlichelMaterial 15 ist in einer Projektionsebene angeordnet, deren Entfernung vom Objektiv 8 der entlang der geknickten optischen Achse a gemessenen Entfernung zwischen dem Objektiv und der Mattscheibe 10 entspricht. Durch diesertaßnahme wird sichergestellt, daß das auf der Mattscheibe entworfene Bild in qleicher Weise in der Kopierebene abgebildet wird. Soll ausgehend von der Betrachtung auf der Mattscheibe das Bild auf das Kopiermaterial 15 projiziert werden, muß der Umlenkspiegel 9 aus der in der Fig. 1 gezeigten Position in eine in der Fig. 2 dargestellte Lage geschwenkt werden, in der er außerhalb des Strahlengangs zu liegen kommt und gleichzeitig den Lichteinfall vom Außenraum durch die Mattscheibe hindurch auf das Kopiermaterial verhindert. Außerdem muß die Abdeckklappe 14 die Offnung der Maske 13 freigeben und somit in eine die Strahlenausbreitung nicht verhindernde Lage gebracht werden, wie sie beispielsweise in Fig. 2 angedeutet ist. Vorzugsweise werden die Bewegung des Umlenkspiegels 9 und der Abdeckklappe 14 in koordinierterweise über einen oder zwei Stellmotoren erzeugt. In der in Fig. 2 dargestellten Stellung des Umlenkspiegels und der Abdcckklappe kann die Belichtung des Kopiermaterials nach einer der bekannten Belichtungsmethoden erfolgen. Beispielsweise ist die zu kopierende Bildvorlage ein Farbnegativ und das Belichtungssystem ein additives Farbkopierverfahren bei dem 3 Einzelbelichtungen in den Grundfarben Rot, Grün und Blau hintereinander erfolgen. Beispielsweise wird für jede dieser Einzelbelichtungen ein Filter in der entsprechenden Grundfarbe 16, 17, 18 in der Nähe der Lichtquelle in Richtung des Pfeiles f in den Strahlengang eingeführt. In der Darstellung von Fig. 2 befindet sich das Filter 16, das beispielsweise ein Rotfilter ist, im Strahlengang, während das Grün- und Blaufilter, beispielsweise die Filter 17 und 18 sich außerhalb desselben befinden. Nach Beendigung der Rotbelichtung wird das Filter 16 aus dem Strahlengang entfernt und das Filter 17 in diesen eingeführt. Nach Beendigung der Grünbelichtung wird das Filter 17 aus dem Strahlengang entfernt und das Filter 18 in diesen eingeführt. Nach Beendigung der Blaubelichtung verbleibt das Filter 18 im Strahlengang und es wird eines oder beide anderen Filter 16 und 17 in diesen eingeführt, so daß der Strahlengang unterbrochen ist und praktisch kein Licht mehr zur Bildvorlage gelangt. Nach der Belichtung werden der Umlenkspiegel 9'und die Abdeckklappe 14 wieder in ihre ursprüngliche, in der Fig. 1 dargestellten Lage zurückgeschwenkt, so daß ein neues Bild betrachtet und eingestellt werden kann. Dadurch, daß sowohl der Umlenkspiegel als auch die Abdeckklappe eine relativ große Ausdehnung aufweisen und die Schwenkbewegungen aus Gründen der Materialfestigkeit des Ablenkspiegels einerseits und zur Vermeidung einer zu großen Geräuschbildung und von zu starken Abnützungen andererseits so durchgeführt werden müssen, daß keine allzugroßen Beschleunigungen und Verzögerungen auftreten, erfordert der Bewegungsablauf eine gewisse Zeitspanne, was die Kopierleistung des Gerätes auf eine relativ geringe Anzahl von Bildern pro Zeiteinheit beschränkt.
  • Eine Erhöhung dieser Kopierleistung kann dann erreicht werden, wenn auf die Mattscheibenbetrachtung verzichtet und das zu kopierende Bild in direkter Weise betrachtet wird. Dazu wird der Umlenkspiegel 6 in die in Fig. 3 gezeigte Lage geschwenkt, wobei jeder Lichtdurchtritt zum Objektiv 8 verhindert wird.
  • Durch eine öffnung 19, die beispielsweise durch ein durchsichtiges Material abgedeckt ist, kann die Bedienungsperson das von unten durchleuchtete Bild betrachten, ohne dabei den Vorlagenträger aus dessen Kopierlage nehmen zu müssen, das zu kopierende Bild in der gewünschten Weise positionieren und auch beurteilen, ob für den Kopiervorgang Belichtungskorrekturen vorzunehmen sind. Um von der Betrachtung der Bildvorlage zur Kopierbereitschaft des Gerätes überzugehen, braucht lediglich der Spiegel 6 in seine ursprüngliche in den Fig. 1, 2 gezeigte Lage zurückgeschwenkt werden, während der Umlenkspiegel 9 und die Abdeckklappe 14 sich schon bei der Betrachtung in Kopierstellung außerhalb des Strahlengangs befinden. Diese Stellung braucht bei der Direktbetrachtung nicht geändert zu werden.
  • Da bei dieser Betrachtungsweise lediglich der Umlenkspiegel 6, der eine relativ geringe Masse aufweist, bewegt werden muß, benötigt man für den Übergang von der Betrachtungs- zur Kopierposition des Gerätes und umgekehrt eine viel geringere Zeit als bei der Mattscheibenbetrachtung. Die Kopierleistung kann dadurch in beträchtlichem Maße erhöht werden. Da der Umlenkspiegel 6 direkt in den Kopierstrahlengang eingreift, ist es zur Vermeidung von Unschärfen notwendig, daß während jeder Schwenkbewegung die Lampe 2 abgeschaltet ist.
  • In Fig. 4 ist eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Gerätes dargestellt, bei dem der optische Strahlengang zwischen der zu kopierenden Bildvorlage 5' und der Projektionsfläche 15' beim Kopieren nicht umgelenkt wird, die Ebene der zu projizierenden Bildvorlage 5' also zur Hauptebene des Objektivs 8' im wesentlichen parallel steht, wobei im Gegensatz zum vorherigen Ausführungsbeispiel keine optischen Mittel im abbildenden Teil des Strahlenganges die Bildqualität beeinflussen können. Dazu ist die Bildvorlage 5', die über einen geknickten Lichtleitschacht 20 durch eine Lichtquelle 2' beleuchtet wird, senkrecht in einem im Gehäuse 1' des Gerätes vorgesehenen Schlitz 12' verschiebbar angeordnet. Wiederum ist der Vorlagenträger aus Gründen der Klarheit der Darstellung nicht gezeigt. Eine Fixierung des Vorlagenhalters innerhalb des Schlitzes 12' kann beispielsweise durch geeignete, am Vorlagenhalter angebrachte Magneten erfolgen, die mit entsprechenden magnetisierbaren Teilen im Schlitz 12' zusammenwirken. Zwischen der Bildvorlage 5' und dem Objektiv 8' ist ein um eine feste Drehachse 21a drehbarer Spiegel 21 in einem Winkel von 450 zur optischen Achse a einschwenkbar. Über einen weiteren, feststehenden Spiegel 22, der zum Spiegel 21 in seiner eingeschwenkten, mit durchgehenden Linien gezeichneten Stellung normal ausgerichtet ist, ist die Bildvorlage von der Bedienungsperson durch ein im Gehäuse 1' vorqesehenes durchsichtiqes Sichtfenster 23 betrachtbar. In dieser eingeschwenkten Stellung deckt der Spiegel 21 das Objektiv 8' derart ab, daß kein Licht auf das in der Projektionsebene angeordnete lichtempfindliche Material 15' fallen kann.
  • Um das Gerät in Kopierbereitschaft zu versetzen, braucht lediglich der Spiegel 21 aus dem Strahlengang in die gestrichelt dargestellte Lage geschwenkt zu werden, bei der auch jeder Lichteinfall durch das Sichtfenster 23 verhindert wird. Da der Spiegel 21 mit dem Spiegel 6 vergleichbare Ausmaße aufweist, ist der beim ersten Ausführungsbeispiel angegebene Vorteil einer erreichbaren höheren Kopiergeschwindigkeit auch in diesem Fall gegeben.
  • Dazu kommen die weiteren Vorteile, daß die Bewegung des Spiegels 21 nicht die Schärfe des projizierten Bildes beeinflussen kann und daß dieser Spiegel keine besondere Oberflächengüte aufweisen muß, da er sich während des Kopiervorganges nicht im abbildenden Strahlengang befindet.
  • Wie schon oben erwähnt, kann die Bewegung der verschiedenen beweglichen Teile motorisch erfolgen. Die entsprechenden Stellmotoren und die dazu notwendige Steuerung werden nicht beschrieben, da sie dem Stand der Technik entncmmen werden können. Dasselbe gilt für die Steuerung des Belichtungsablaufs. Das in der Kopierebene anzucrdnonde lichtompair.dliche Mate~ial 15, 15' kann auf die verschiedensten Weisen in die Kopierlage gebracht und von dieser entfernt werden. Beispielsweise kann das Papiermaterial in Blattform in einer Kassette angeordnet sein und mit dieser in die Projektionsebene gebracht und von dieser entfernt werden.
  • Es kann aber auch in Rollenform vorliegen und durch eine entsprechende nicht gezeigte Rollentransportvorrichtung in Kopierbereitschaft gebracht werden. In bekannter Weise wird in einem solchen Fall nach Beendigung der Belichtung die Rolle des lichtempfindlichen Materials um eine der Länge oder der Breite des ausgenützten Formats entsprechende Strecke selbsttätig weitergeführt.

Claims (5)

  1. Hellraumvergrößerungs- oder -kopiergerät Patentansprüche Hellraumvergrößerungs- oder -kopiergerät, bei dem ein mit Hilfe eines Objektivs projiziertes Bild durch Ausspiegelung auf eine Betrachtungsfläche betrachtbar ist, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß zwischen der Ebene einer zu-projizierenden Bildvorlage (5, 5') und dem Objektiv (8, 8') ein Spiegel (6, 21) derart in den Strahlengang des Kopierlichtes einführbar bzw.
    aus diesem herausführbar ist, daß bei einer von zwei Endstellungen des Spiegels eine Betrachtung der Bildvorlage möglich und bei der zweiten Endstellung das Kopierlicht auf eine Projektionsebene (15, 15') leitbar ist.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e 4 2 ch -n e t , daß die Ebene der zu projizierenden Bildvorlage (5) in einem Winkel zur Hauptebene des Objektivs (8) angeordnet ist und der Spiegel (6) in einer Endstellung von der Bildvorlage (5) kommendes Licht zum Objektiv (8) umlenkt und in der zweiten Endstellung das Objektiv (8) vom Lichteinfall abschirmt und die Ebene der zu projizierenden Bildvorlage (5) zur Betrachtung freigibt.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß die Ebene der zu projizierenden Bildvorlage (5) und die Hauptebene'des Objektivs (8) einen Winkel von etwa 900 einschließen.
  4. 4. Gerät nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß die Ebene der zu projizierenden Bildvorlage (5') im wesentlichen parallel zur Hauptebene des Objektivs (8') angeordnet ist und der Spiegel (21) in einer Endstellung zur Betrachtung der Ebene der zu projizierenden Bildvorlage über einen gerätefestenweiteren Spiegel (22) in den Strahlengang des Kopierlichts eingeführt ist und dabei das Objektiv (8') vom Lichteinfall abgeschirmt und in der zweiten Endstellung außerhalb des Strahlengangs angeordnet ist und dabei den Eintritt von Licht über den gerätefesten Spiegel (22) verhindert.
  5. 5. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der Spiegel (6, 21) um eine gerätefeste Drehachse (6a, 21a) schwenkbar ist.
DE19782847187 1977-12-01 1978-10-30 Hellraumvergroesserungs- oder -kopiergeraet Ceased DE2847187A1 (de)

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IT487177A IT1089585B (it) 1977-12-01 1977-12-01 Apparecchio per l'ingrandimento fotografico utilizzabile in un ambiente illuminato

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DE2847187A1 true DE2847187A1 (de) 1979-06-07

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ID=11115377

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19782847187 Ceased DE2847187A1 (de) 1977-12-01 1978-10-30 Hellraumvergroesserungs- oder -kopiergeraet

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DE (1) DE2847187A1 (de)
IT (1) IT1089585B (de)

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IT1089585B (it) 1985-06-18

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