DE1108126B - Verfahren zum Herstellen von Filterstaeben mit bleibendem ovalem Querschnitt - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von Filterstaeben mit bleibendem ovalem QuerschnittInfo
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- DE1108126B DE1108126B DEB46986A DEB0046986A DE1108126B DE 1108126 B DE1108126 B DE 1108126B DE B46986 A DEB46986 A DE B46986A DE B0046986 A DEB0046986 A DE B0046986A DE 1108126 B DE1108126 B DE 1108126B
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24D—CIGARS; CIGARETTES; TOBACCO SMOKE FILTERS; MOUTHPIECES FOR CIGARS OR CIGARETTES; MANUFACTURE OF TOBACCO SMOKE FILTERS OR MOUTHPIECES
- A24D3/00—Tobacco smoke filters, e.g. filter-tips, filtering inserts; Filters specially adapted for simulated smoking devices; Mouthpieces for cigars or cigarettes
- A24D3/02—Manufacture of tobacco smoke filters
Landscapes
- Filtering Materials (AREA)
Description
- Verfahren zum Herstellen von Filterstäben mit bleibendem ovalem Querschnitt Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Filterstäben mit bleibendem ovalem Querschnitt, aus elastischen, vorzugsweise endlosen Fasern, beispielsweise Zelluloseacetat, bei dem die Filterstäbe in Form eines aufgelockerten, gegebenenfalls gestreckten und flach ausgebreiteten, mit einem erhärtenden Weichmacher besprühten Taues fortlaufend mit einem Papierband umhüllt werden.
- Die nach diesem bekannten Verfahren gefertigten Filterstäbe sind unmittelbar nach ihrer Herstellung noch weich und verfestigen sich unter Einwirkung des verwendeten Weichmachers erst nach einiger Zeit. Reißt man unmittelbar nach der Herstellung das Filterpapier auf, so quillt das Faserbündel als Folge der inneren Spannung sehr stark auf.
- In Verbindung mit Filterstäben ist es bereits bekannt, auf der Innenseite des Umhüllungspapiers ein bis drei schmale Klebstoffstreifen von 1 bis 2 mm Breite anzubringen, um zu verhindern, daß das fertige Filter beim Rauchen durch die Lippen des Rauchers aus dem Filterumhüllungspapier herausgezogen wird. Diese bekannte Maßnahme hat aber lediglich die Aufgabe, das Fasermaterial des Filters durch Ankleben an das Umhüllungspapier am Herausgezogenwerden zu hindern.
- Bisher angestellte Versuche, aus den in bekannter Weise hergestellten Filterstäben durch einfache Veränderung des bisher verwendeten Formats ovale Filter herzustellen, führten zu keinem brauchbaren Ergebnis. Die Elastizität des Filtermaterials, die sich bei Filtern mit kreisförmigem Querschnitt vorteilhaft auf die Formhaltung auswirkt, bereitet bei der Formgebung von ovalen Filtern große Schwierigkeiten, weil das Filter durch die Elastizität des Materials stets das Bestreben hat, einen kreisförmigen Querschnitt anzunehmen.
- Während die Dauer der Verfestigung bei Filtern mit rundem Querschnitt an sich bedeutungslos ist, da diese, sofern die Klebenaht des Umhüllungspapiers hält, ihre runde Form unter dem Einfluß des sich nach allen Seiten gleichmäßig auswirkenden Druckes nicht verändern können, ist bei der Herstellung von Filterstäben mit ovalem Querschnitt die Verfestigungszeit äußerst kritisch, da die Aufenthaltszeit im Format der Filterherstellungsmaschine höchstens einige zehntel Sekunden beträgt. Diese hohe Arbeitsgeschwindigkeit der Filterherstellungsmaschinen hat zur Folge, daß sich ovale Filter, auch wenn sie die Herstellungsmaschine in der gewünschten Form verlassen, bis zur erfolgten Abbindung des Weichmachers noch so weitgehend und unregelmäßig verformen können, daß sie nicht mehr brauchbar sind. Diese Unzuträglichkeiten ließen sich auch durch Anbringung von Heizvorrichtungen an den Formaten und den Verlängerungen derselben nicht beseitigen.
- Es wurde nun überraschenderweise gefunden, daß man alle vorerwähnten Nachteile vermeiden und formhaltige ovale Filterstäbe herstellen kann, wenn man die Außenfläche des noch nicht erhärteten Filterstranges mit einem an der Innenfläche mit einer Klebstoffschicht versehenen Papierband umhüllt und hierdurch eine Randverfestigung erzielt, so daß sich die Form des fertigen, ovalen Filterstabes nach dem Verlassen der Formungszone nicht mehr ändert, worauf dann der so behandelte Filterstab nach erfolgter Härtung in üblicher Weise weiter verwendet werden kann. Bei dem Verfahren gemäß der Erfindung dringt der Klebstoff in die äußerste Schicht des mit Triacetin besprühten, oval geformten Filtermaterials ein und sorgt dort für eine Randverfestigung der Außenschicht, bis der Härtungsvorgang im gesamten Filtermaterial vollendet ist. Dadurch wird mit Sicherheit verhindert, daß die frisch hergestellten Filterstäbe noch während der Aushärtungsperiode unter dem Einfluß der Spannung des noch unverfestigten Filtermaterials ihre Querschnittsform verändern. Zum Trocknen des Klebstoffes können gegebenenfalls an sich bekannte Heizvorrichtungen verwendet werden.
- Obwohl besonders gute Ergebnisse erzielt werden, wenn die gesamte Innenfläche mit einer dünnen Klebstoffschicht bedeckt wird, wurde gefunden, daß zur Erreichung des gewünschten Ergebnisses auch kleinere Flächen ausreichen, doch muß zumindest ein Drittel der Innenfläche des Umhüllungspapiers mit einer dünnen Klebschicht überzogen sein. Der Kleb- Stoff kann in Form von zweckmäßig gleichmäßig verteilten Längsstreifen angeordnet sein. Diese können aber auch quer oder schräg zur Strangachse verlaufen. Der Klebstoff kann schließlich in Form durchgehender oder unterbrochener Streifen oder in Form eines beliebigen Systems von Klebstoffpunkten beliebiger Form auf der Innenfläche der Papierumhüllung angebracht sein.
- Um ein gegenseitiges Aneinanderkleben der feitigen Filterstäbe durch heraustretenden Klebstoff zu vermeiden, ist dafür Sorge zu tragen, daß ein schmaler Streifen des überlappenden Umhüllungspapiers klebstofffrei bleibt.
- Als Klebstoff kann man im Sinne der Erfindung jeden den Geschmack und das Aroma der Zigaretten nicht beeinträchtigenden Klebstoff verwenden, wie er beispielsweise in der Zigarettenindustrie üblich ist.
- Es wurde ferner gefunden, daß man auch ein entsprechend gummiertes Papier verwenden kann; in diesem Fall muß die Gummierung jedoch zur Erzielung der Klebung vor Anwendung des Papiers angefeuchtet werden.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Herstellen von Filterstäben mit bleibendem ovalem Querschnitt aus elastischen, vorzugsweise endlosen Fasern, etwa aus Zelluloseacetat, bei dem die Filterstäbe in Form eines aufgelockerten, gegebenenfalls gestreckten und flach ausgebreiteten, mit einem erhärtenden Weichmacher besprühten Taues fortlaufend mit einem Papierband umhüllt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenfläche des noch nicht erhärteten Filterstranges mit einem an der Innenfläche mit einer Klebstoffschicht versehenen Papierband umhüllt und dadurch einer solchen Randverfestigung unterworfen wird, daß sich die Form des fertigen, ovalen Filterstabes nach dem Verlassen der Formungszone nicht mehr ändert, worauf der so behandelte Filterstab nach erfolgter Härtung in üblicher Weise weiterverwendet wird.
- 2. Filterstab nach dem Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Drittel der Innenfläche der Umhüllung mit Klebstoff bedeckt ist.
- 3. Filterstab nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Klebstoff in Form von zweckmäßig gleichmäßig verteilten Streifen angeordnet ist.
- 4. Filterstab nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Klebstoff in Form von unterbrochenen Streifen oder in Form einer Punktierung angeordnet ist.
- 5. Filterstab nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ganze Innenfläche des Umhüllungspapiers mit einer dünnen Klebstoff schicht überzogen ist.
- 6. Filterstab nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klebstoffschicht aus einer Gummierung besteht, die vor der Verarbeitung angefeuchtet wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 853 720, 1011340; britische Patentschrift Nr. 741829; französische Patentschrift Nr. 1112 355, 1128871.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB46986A DE1108126B (de) | 1957-12-03 | 1957-12-03 | Verfahren zum Herstellen von Filterstaeben mit bleibendem ovalem Querschnitt |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB46986A DE1108126B (de) | 1957-12-03 | 1957-12-03 | Verfahren zum Herstellen von Filterstaeben mit bleibendem ovalem Querschnitt |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1108126B true DE1108126B (de) | 1961-05-31 |
Family
ID=6968103
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB46986A Pending DE1108126B (de) | 1957-12-03 | 1957-12-03 | Verfahren zum Herstellen von Filterstaeben mit bleibendem ovalem Querschnitt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1108126B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1191731B (de) * | 1960-08-26 | 1965-04-22 | Cigarette Components Ltd | Verfahren zum Herstellen von Filterelementen fuer Tabakwaren |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE853720C (de) * | 1949-06-22 | 1952-10-27 | Cigarette Components Ltd | Filterpfropfenstab fuer Zigaretten und Verfahren zu seiner Herstellung |
| GB741829A (en) * | 1949-06-22 | 1955-12-14 | Hugo Bunzl | Improvements in and relating to filter plugs for cigarettes |
| FR1112355A (fr) * | 1952-12-05 | 1956-03-13 | Eastman Kodak Co | Procédé et appareil pour la fabrication d'éléments filtrants et produits obtenus |
| FR1128871A (fr) * | 1954-10-15 | 1957-01-11 | Rhodiaceta | Fabrication de filtres en acétate de cellulose pour cigarettes |
| DE1011340B (de) | 1955-04-21 | 1957-06-27 | Hauni Werke Koerber & Co Kg | Verfahren zum Herstellen von Filterhohlmundstuecken fuer Zigaretten od. dgl. |
-
1957
- 1957-12-03 DE DEB46986A patent/DE1108126B/de active Pending
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