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DE1178342B - Zigarre mit Umblatt und Deckblatt und verstaerktem Mundende - Google Patents

Zigarre mit Umblatt und Deckblatt und verstaerktem Mundende

Info

Publication number
DE1178342B
DE1178342B DEG27502A DEG0027502A DE1178342B DE 1178342 B DE1178342 B DE 1178342B DE G27502 A DEG27502 A DE G27502A DE G0027502 A DEG0027502 A DE G0027502A DE 1178342 B DE1178342 B DE 1178342B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
binder
cigar
strip
tobacco
roll
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG27502A
Other languages
English (en)
Inventor
Theodore Kaufmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Cigar Co Inc
Original Assignee
General Cigar Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Cigar Co Inc filed Critical General Cigar Co Inc
Publication of DE1178342B publication Critical patent/DE1178342B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24DCIGARS; CIGARETTES; TOBACCO SMOKE FILTERS; MOUTHPIECES FOR CIGARS OR CIGARETTES; MANUFACTURE OF TOBACCO SMOKE FILTERS OR MOUTHPIECES
    • A24D1/00Cigars; Cigarettes
    • A24D1/006Cigars; Cigarettes with reinforced extremities

Landscapes

  • Manufacture Of Tobacco Products (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: A 24 c
Deutsche Kl.: 79 b-25
Nummer: 1178 342
Aktenzeichen: G 27502III / 79 b
Anmeldetag: 14. Juli 1959
Auslegetag: 17. September 1964
Die Erfindung betrifft Zigarren mit Umblatt und Deckblatt und verstärktem Mundende.
Wie bekannt, bestehen die nach modernem Arbeitsverfahren hergestellten Zigarren aus kurz- oder langgeschnittenem Einlage- oder Fülltabak, der zum Bilden eines »Wickels« in ein inneres »Umblatt« eingerollt wird, welcher seinerseits wieder zum Herstellen der fertigen Zigarre in ein äußeres »Deckblatt« gerollt wird. Während bisher sowohl das Umals auch das Deckblatt unmittelbar aus einem Blatt Tabak geschnitten wurden, wird neuerdings für das Umblatt Tabak in Form von Bahnen verwendet, die aus fein zerkleinertem Tabak und einem Klebstoff oder filmbildenden Stoff hergestellt werden.
Ein für die Zigarrenhersteller seit langem bestehendes Problem ist die Beseitigung des häufigen Aufweichens und AuflÖsens des vorderen Zigarrenendes während des Rauchens, was seine Ursache in einer Beschädigung des Deck- und Umblattes durch übermäßiges Kauen oder andere Einwirkungen auf das Zigarrenende hat. Der Anblick eines derart aufgeweichten oder beschädigten Zigarrenendes sowie dessen Geschmack und Gefühl führt jedoch bei vielen Menschen zu einer Ablehnung des Rauchens von Zigarren oder zumindest zu einer ungünstigen Einstellung gegenüber Zigarren, womit aber eine Minderung des Zigarrenabsatzes verbunden ist.
Es sind daher auch schon verschiedene Vorschläge gemacht worden, um das Aufweichen des vorderen Zigarrenendes beim Rauchen zu verhindern oder zumindest zu verringern. So ist beispielsweise schon vorgesehen worden, am vorderen Ende der Zigarre ein entweder frei liegendes oder vom Deckblatt verdecktes Mundstück aus einem andersartigen Material zu verwenden. Diese Lösung des Problems hat jedoch mehrere Nachteile. Vom Standpunkt des Rauchers gesehen absorbiert nämlich das fremdartige Material des Mundstückes, das sich gewöhnlich durch den größten Teil des Querschnittes der Zigarre erstreckt, viele der aromatischen Stoffe des 4& Zigarrenrauches, wodurch die Qualität der Zigarre bei deren Genuß beeinträchtigt wird. Außerdem neigt die Zigarre dazu, zwischen dem inneren Rand des Mundstückes und dem restlichen Zigarrenteil während des Rauchens zu brechen, und zwar durch den Zug, der gegen Umblatt und Deckblatt ausgeübt wird, wenn die Zigarre im Munde des Rauchers bewegt wird. Vom Standpunkt des Herstellers aus gesehen bedeutet die Verwendung eines Mundstückes einen Nachteil dadurch, daß der Wickel der Zigarre durch schraubenförmiges Aufwickeln eines Umblattes um eine bestimmte Menge von Fülltabak geZigarre mit Umblatt und Deckblatt
und verstärktem Mundende
Anmelder:
General Cigar Co., Inc., New York, N. Y.
(V. St. A.)
Vertreter:
Dr. W. Schalk, Dipl.-Ing. P. Wirth,
Dipl.-Ing. G. E. M. Dannenberg
und Dr. V. Schmied-Kowarzik,
Patentanwälte,
Frankfurt/M., Große Eschenheimer Str. 39
Als Erfinder benannt:
Theodore Kaufmann, New York, N. Y.
(V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 17.JuIi 1958 (749 210) --
bildet wird und mit den derzeitigen komplizierten Maschinen zur Zigarrenherstellung nicht so gearbeitet werden kann, daß ein Mundstück in den Tabakwickel eingeschlossen wird. Es würde auch schwierig sein, die derzeitige, auf Massenproduktion eingestellte Technik des Aufrollens eines Deckblattes auf den Wickel abzuändern, um mit einer Zigarre auf den Markt zu kommen, bei der Wickel und Mundstück getrennt in dem Deckblatt eingeschlossen sind. Ein weiterer Vorschlag zur Vermeidung der Aufweichung oder Aufblätterung des vorderen Zigarrenendes beim Rauchen besteht darin, die Außenseite des Zigarrenendes mit einem Schutzstoff wie Zellulosenitrat oder -acetat, regenerierte Zellulose, Papier, Kork usw. zu belegen bzw. zu bestreichen. Obgleich ein derartiger äußerlicher Schutz zur Verhindemng der Aufweichung des Zigarrenendes im Munde des Rauchers durchaus wirksam sein mag, so sind doch Berührungsgefühl und Geschmack (auch der Mangel an Geschmack) eines anderen Materials als Tabak für viele Zigarrenraucher unangenehm. Überdies ist die Anbringung eines Schutzstoffes am Zigarrenende eine schwer zu bewerkstelligende Sache, die nicht so einfach in die derzeitige Technik der Massenherstellung von Zigarren aufgenommen werden kann. Beispielsweise wird bei den üblichen Zigarrenfertigungsmaschinen das Deckblatt mit Hilfe eines Deckblatt-
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Förderarmes von oben her auf den Wickel aufgerollt, der eine komplizierte Bewegung ausführt und der die Phase des Aufrollens des breiten Teiles des Deckblattes auf den Zigarrenwickelkörper in einer Art von Schraubenlinie vollführt und den fahnenartigen Teil des Deckblattes am Ende des Wickels in einer engeren Schraubenlinie, d. h. einer Schraubenlinie, die eine kleinere und abnehmende Steigung hat. Da der äußere Schutzstoff bei den derzeitigen Zigar-
blatt, so daß die Zigarre das gewöhnliche Aussehen hat und nur Tabak mit dem Mund des Rauchers in Berührung kommt. Außerdem ist, wie aus dem Aufbau einer gemäß der Erfindung hergestellten Zigarre 5 ersichtlich ist, der Weg des Rauches vom angezündeten Ende durch die Zigarre hindurch zum Mund des Rauchers der gleiche wie in einer üblichen Zigarre, so daß, obwohl das vordere Zigarrenende beträchtlich gegen Aufweichung und Aufblätterung
Die Zigarre gemäß der Erfindung mit Umblatt und Deckblatt und verstärktem Mundende ist nun dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkung aus einem Streifen biegsamen Stoffes besteht, der am Mundende des Wickels in Spiralform so angeordnet ist, daß wenigstens ein Endteil des Verstärkungsstreifens zwischen den Schichten des Umblattes liegt.
Die Herstellung dieser Zigarre kann in den ge-
renfertigungsmaschinen nicht mit dem Deckblatt auf- io verstärkt ist, doch keine Abfilterung der Aromastoffe gebracht werden kann, würde es erforderlich sein, des Rauches erfolgt.
das Schutzmaterial in einem getrennten Arbeitsgang Da zur Herstellung des Wickels beide Einlege-
anzubringen, was jedoch die Kosten der Zigarren- streifen zusammen mit dem Umblatt um die Tabakherstellung erhöhen würde. einlage aufgewickelt werden und der Wickel dann in Ziel der Erfindung sind daher Zigarren mit ver- 15 das Deckblatt eingeschlossen wird, ist das gemäß der stärktem Mundende, das mit Fülltabak gefüllt ist und Erfindung verstärkte Mundende offensichtlich kräftig außen wie bei den üblichen Zigarren mit einem und von sicherem Halt. Wird der Einlegestreifen auf Tabakdeckblatt belegt ist, so daß keine Aromastoffe dem Rolltuch unter das Umblatt gelegt, so wird des Rauches abfiltriert werden und der Mund des zweckmäßig ein Tupfer eines unschädlichen Kleb-Rauchers mit Tabak und nicht mit einem Fremd- 20 stoffes auf die Fläche des Streifens aufgetragen, die material in Verbindung kommt. der Seite des Umblattes zugewendet ist, sowie am
Ende des Streifens, welches das innere Ende des spiralförmig aufgerollten Streifens im Wickel bildet. Diese Maßnahme hat nicht den Zweck, den Einlege-25 streifen in der fertigen Zigarre oder im Wickel an seinem Platz zu halten, sondern sie soll bewirken, daß das Ende des Streifens, das zuerst aufgerollt wird, dem Umblatt während des Wickelvorganges folgt. Wenn ferner der Einlegestreifen unter dem Umblatt
wohnlichen verfügbaren Zigarrenherstellungsmaschi- 30 auf dem Rolltuch liegt, wird ein kleiner Klebstoffnen erfolgen, wobei Fülltabak in ein Umblatt ein- tupfer auch auf die obere Seite sowie auf das entgewickelt wird, das auf die Oberfläche eines Roll- gegengesetzte Ende des Streifens gegeben, um das tuches einer solchen Maschine zusammen mit einem äußere Ende des spiralförmig aufgewundenen Einlegestreifen eines Verstärkungsblattes gelegt wird, Streifens im Winkel niederzuhalten. Wird der Ein- und wobei der größte Teil der einen Fläche des 35 legestreifen auf dem Rolltuch oder der Wickelplatte Streifens mit der einen Fläche des Umblattes in Be- auf das Umblatt gelegt, so wird zweckmäßig ein rührung steht. Während das Umblatt auf das Roll- Klebstofftupfer auf das Ende des Umblattes aufgetuch in die übliche Lage aufgelegt wird, so daß es tragen, welches das äußere Ende des aufgewickelten schraubenförmig um die Tabakeinlage oder den Füll- Umblattes im Wickel darstellt. Dies ist sogar üblich, tabak zur Formung des Wickels gerollt werden kann, 40 wenn ein Einlegestreifen gar nicht verwendet wird, wird der Einlegestreifen, der in den meisten Fällen nämlich um das äußere Ende des aufgewickelten rechteckig ist, unter oder auf das auf dem Rolltuch Umblattes niederzuhalten und somit einem Sichliegende Umblatt derart gelegt, daß er quer zum wiederaufwickeln des Wickels vorzubeugen, bevor Kopfende des Umblattes liegt und die Längskante dieser in das Deckblatt eingeschlossen wird. Falls des Streifens parallel zur Aufwickelrichtung verläuft. 45 das Umblatt aus einem Tabakbogen ausgeschnitten Die Länge des Einlegestreifens ist mindestens ist, der aus fein zerteiltem Tabak und einem wasser-1,25 cm langer als der Umfang des Wickels, so daß löslichen Klebstoff hergestellt ist, kann ein Wassersich die Enden des Streifens wenigstens 1,25 cm tropfen für diesen Zweck an Stelle einer Klebepaste überlappen. Wenn der Füll- oder Einlagetabak in verwendet werden.
das Umblatt gewickelt wird, wird gleichzeitig auch 50 Abgesehen von den der fertigen Zigarre gegebenen der Einlegestreifen spiralförmig (nicht schrauben- Vorteilen kann die Verstärkung eines Zigarrenendes förmig) am vorderen Ende des entstehenden Wickels
aufgerollt. Da der Verstärkungsstreifen langer ist als
der Umfang des Wickels und dieser Streifen um die
Tabakeinlage gerollt wird, während der größte Teil 55 liehen Maßnahmen der Massenproduktion von der einen Seite des Streifens auf der einen Seite des Zigarren berücksichtigt werden. Zur Herstellung des Umblattes aufliegt, kommt zumindest ein kleinerer Wickels wird das Umblatt waagerecht auf das RoIl-Teil der anderen Seite des Streifens mit der anderen tuch oder die Wickelplatte gelegt und durch ein Teil-Seite des Umblattes in Berührung. Mit anderen vakuum flach auf dem Tuch gehalten, das durch Worten, ein Ende des Einlegestreifens liegt dann auf 60 kleine öffnungen oder Lochungen im Rolltuch von dem gerollten Umblatt, und daher wird der Streifen einer Kammer unterhalb desselben zur Anwendung in dem Wickel durch das Umblatt an seinem Platz kommt. Das Umblatt wird in einer Form gegehalten, schnitten, die durch einen verhältnismäßig einfachen, Der Einlegestreifen kann entweder innerhalb oder durch das Wickeltuch ausgeführten Wickelvorgang in außerhalb des Umblattes vom Wickel sein, je nach- 65 ein röhrenförmiges Element umgeformt werden kann, dem, ob er vor oder nach dem Umblatt auf das Roll- Um die Vorteile der Erfindung zu erhalten, ist es nur tuch gelegt wird. In allen Fällen liegt jedoch der Ein- erforderlich, den Einlegestreifen auf das Rolltuch zu legestreifen bei der fertigen Zigarre unter dem Deck- legen, und zwar entweder unter oder auf das Um
gemäß der Erfindung auch viel leichter ausgeführt werden als andere Verfahrensweisen zur Verstärkung. Dies ist von besonderem Vorteil, wenn die üb-
blatt und weiter so, daß er mit seiner größeren Abmessung parallel zur Wickelrichtung und nahe am Ende des Umblattes liegt, so daß, wenn der Fülltabak aufgegeben ist und der Wickel gerollt wird, der Einlegestreifen zusammen mit dem Umblatt eingerollt wird. Dies läßt sich bei der Massenherstellung von Zigarren leicht mit Hilfe einer Auflegevorrichtung durchführen, durch die ein Einlegestreifen der gewünschten Größe von einer Rolle der Verstärkungsbahn abgeschnitten und dieser in der gewünschten Lage auf das Rolltuch im richtigen Verhältnis zum Umblatt aufgelegt wird, bevor der Wickel gerollt wird. Diese Arbeitsweise ist aber wesentlich einfacher als die Herstellung von Zigarren mit gesondertem Mundstück, die eine ganz andere Arbeitsweise notwendig macht, oder als das Anbringen von Verstärkungsstreifen entweder beim oder nach dem Aufwickeln des Deckblattes. Es würde auch schwierig sein, einen Verstärkungsstreifen zusammen mit dem Deckblatt anzubringen, und zwar schon auf Grund der Tatsache, daß ja das Deckblatt auf den Wickel von oben her mittels einer komplizierten Bewegung des Deckblatt-Zufuhrarmes aufgerollt wird, und durch die bewirkt wird, daß der breite Teil des Deckblattes um den Wickel in einer bestimmten Schraubenlinienform und der fahnenartige Teil des Deckblattes um das Ende des Wickels in einer engeren Schraubenlinienform, d. h. mit einer kleineren und sogar abnehmenden Steigung aufgewickelt wird.
Der Einlegestreifen kann aus den verschiedensten Arten von für den gewünschten Zweck geeigneten Verstärkungsblättern, wie etwa Tabakbahnen, Papier, Kork, regenerierte Zellulose, Kunststoffilmen usw. geschnitten werden. Obwohl der Einlegestreifen nur so breit ist, daß er kaum mehr als etwa 3,80 cm der Zigarrenlänge an deren Ende bedeckt, rauchen doch manchmal die Raucher ihre Zigarren bis auf einen sehr kurzen Stumpf auf, so daß es vorkommen kann, daß die Brennzone der Zigarre den Einlegestreifen erreicht. Aus diesem Grunde ist es vorzuziehen, einen Einlegestreifen aus einem starken Tabakbogen zu verwenden, der beim Verbrennen keinen schädlichen Rauchgeruch und -geschmack abgibt.
Das verstärkte Ende gemäß der Erfindung kann für jede Art von Zigarren angewandt werden, die eine Einlage, Umblatt und Deckblatt besitzen. Es ist jedoch besonders vorteilhaft, wenn das Umblatt aus einem Tabakbogen geschnitten ist, der aus fein zerkleinertem Tabak und einem wasserlöslichen Bindemittel wie Methylcellulose besteht.
Die Auswahl des Verstärkungsbogens richtet sich nach dessen Dicke, Biegsamkeit und Festigkeit, und zwar sowohl im trockenen wie auch beispielsweise durch Kauen feucht gewordenen Zustand. Geeignete Verstärkungsbögen sind gewöhnlich nicht dicker als etwa 0,125 mm und vorzugsweise nicht dicker als 0,075 mm. Die Biegsamkeit derartiger Bögen soll so groß sein, daß der Einlegestreifen am Ende des Wickels leicht spiralförmig aufgerollt werden kann, ohne daß das Ende des Wickels eine übermäßige Ausbauchung erfährt. Der Einlegestreifen soll ferner so biegsam sein, daß ein Raucher, der beim Rauchen auf dem Zigarrenende kaut, keine besondere Härte des verstärkten Endes feststellt.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung durch zwei Ausführungsbeispiele näher beschrieben, und zwar zeigt
Fig. 1 die Lage des Umblattes und des Einlegestreifens auf dem Wickel- oder Rolltuch, wobei der Einlegestreifen unter dem Umblatt liegt, und
F i g. 2 die Lage des Umblattes und des Einlege-Streifens, wenn der Einlegestreifen auf dem Umblatt aufliegt.
Fig. 1 zeigt den Teil des Rolltuches 10 einer Zigarrenherstellungsmaschine, der, um das darauf liegende Umblatt 12 in einem glatten Zustand zu
ίο halten, eine große Anzahl Lochungenil aufweist. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung liegt der Einlegestreifen 13 vor dem Umblatt 12 auf der Platte 10. Der Streifen 13 kann aus einer Rolle eines Verstärkungsblattes geschnitten und beispielsweise
1S mittels einer anderweitig vorgeschlagenen Zuteilvorrichtung auf das Tuch 10 gelegt werden, während das Umblatt 12 von einer Rolle eines Tabakbogens abgeschnitten und mittels einer bekannten Zuteilvorrichtung (belgische Patentschrift 547 564) auf das
so Tuch 10 über den Streifen 13 gelegt werden kann. Die Wickelrichtung des Tuches 10 zum Herstellen des Zigarrenwickels ist durch Pfeil 14 angedeutet. Wie ersichtlich, verläuft die längere Kante des Streifens 13 praktisch parallel zur Wickelrichtung.
Nachdem eine Menge Fülltabak in das Umblatt 12 für das Herstellen des Wickels eingerollt worden ist, geht der Wickel zu einer Formpresse, durch die die Enden des Wickels geformt und die überschießenden Teile des Umblattes 12 an den Wickelenden abgeschnitten werden. Die punktierten Linien 15 und 16 geben die Linien an, an denen die überschießenden Randteile des Umblattes 12 durch die Formpresse abgeschnitten werden. Wie aus der Darstellung ersichtlich, wird der Streifen 13 allgemein auf das Tuch 10 so aufgelegt, daß die Kante 17 des Streifens um den Bruchteil eines Zentimeters, beispielsweise etwa 0,15 bis 0,3 cm von der Schnittlinie 15 der Formpresse des Umblattes 12 entfernt liegt. Wird der Streifen 13 mit Bezug auf die Formpreß-Schnittlinie 15 des Umblattes 12 in der genannten Weise angeordnet, so besteht keine Möglichkeit, den spiralförmig aufgewickelten Streifen 13 in dem Zigarren-
• wickel zu beschädigen, wenn die Enden in der Formpresse abgeschnitten werden. Um sicherzugehen, daß das führende Ende 18 des Streifens 13 dem Umblatt 12 beim Aufrollen durch das Tuch 10 folgt, ist es ratsam, einen Tupfen Klebstoff 19 zwischen Umblatt 12 und dem Streifenende 18 anzubringen. Ebenso ist es ratsam, längs des hinteren Endes 21 des Streifens 13 eine Klebstofflinie 20 aufzutragen, so daß das Ende 21 auf dem fertigen Wickel aufgeheftet und ein Wiederaufrollen des Streifens 13 vor dem Aufwickeln des Deckblattes auf den Wickel verhindert wird.
Nach der in F i g. 2 veranschaulichten Ausführungsform der Erfindung wird der Einlegestreifen 13 auf das auf dem Rolltuch 10 liegende Umblatt gelegt. Nach dieser Ausführungsform der Erfindung wird das Umblatt 22 von einer fortlaufenden Rolle eines Tabakbogens abgeschnitten und mittels einer schon vorgeschlagenen Zuteilvorrichtung auf die Lochungen 11 des Tuches oder der Platte 10 gelegt. F i g. 2 veranschaulicht auch eine Maßnahme zum Halten des Streifens 13 an einer gewünschten Stelle auf dem Wickeltuch 10. Nach dieser Arbeitsweise wird das führende Ende 18 des Streifens 13 über die Kante des Umblattes 22 gelegt, so daß das führende Ende 18 des Streifens 13 einige Lochungen 23 des Tuches 10 abdeckt mit dem Ergebnis, daß durch das Saugen,
das durch die Lochungen 23 aus der gleichen Saugkammer zur Anwendung kommt, die in Verein mit den Lochungen 11 arbeitet, der Streifen 13 mit Bezug auf das Umblatt 22 in fester Lage gehalten wird.
Wenn eine bestimmte Menge Fülltabak durch den Wickelvorgang des Tuches oder der Platte 10 im Umblatt eingerollt ist, ist der Einlegestreifen 13 in dem fertigen Wickel nicht sichtbar. Obgleich der spiralförmig aufgewundene Streifen 13 in dem Zigarrenwickel vollkommen durch das Umblatt 22 bedeckt ist, so wird dennoch ein Teil des spiralförmig aufgewickelten Streifens 13 durch das Umblatt 12 eingeschichtet oder durchschossen, so daß der Streifen 13 im Endstück des Wickels sicher gehalten sung von Methylcellulose, der ein Melaminharz zugesetzt wird, hergestellt. Das erhaltene Gemisch wird auf ein Förderband aus rostfreiem Stahl aufgetragen, das durch einen Trockenraum läuft, dessen Temperatur auf etwa 80 bis 85° C gehalten wird. Während des Trockenvorganges verdampft das Wasser aus der auf das Förderband aufgestrichenen Masse, und das Melaminharz reagiert mit der Methylzellulose, worauf der getrocknete Film von dem Förderband als ein fortlaufendes Band von etwa 0,075 mm Dicke abgezogen werden kann, das eine hohe Naßfestigkeit besitzt.
Es sind verschiedene Größen und Formen von Umblättern und Einlegestreifen möglich, wie auch wird. Wie bei der Fertigung der Wickel üblich, wird 15 verschiedene Anordnungen des Umblattes und des auf das hintere Ende 24 des Umblattes 22 ein Tupfer Einlegestreifens zueinander möglich sind. Auch kann Klebstoff 25 aufgetragen, so daß das hintere Ende das Umblatt aus Blattabak oder aus einer fortlaufen-24 des Umblattes 22 an den fertigen Wickel ange- den Tabakbahn formgerecht ausgeschnitten werden, klebt und ein Wiederaufwickeln des Umblattes 22 Die Enden des spiralförmig aufgewickelten Einlegevor dem Anbringen des Deckblattes auf dem Wickel 20 Streifens sollen sich möglichst mindestens 1,25 cm verhindert wird. Wie im Falle der F i g. 1 wird der überlappen, aber es besteht praktisch kein Grund auf der Wickelplatte 10 hergestellte Zigarrenwickel für die Verwendung einer solchen Streifenlänge, daß, einer Formpresse zugeführt, durch welche die Enden wenn sie spiralförmig in den Wickel eingerollt ist, des Wickels geformt und das überschießende Um- zwei oder mehr volle Schichten des Verstärkungsblatt abgeschnitten wird. Die Linien, an denen der 25 blattes im Zigarrenende erhalten werden, überschießende Teil des Umblattes 22 in der Formpresse abgeschnitten wird, sind durch punktierte
Linien 15 und 16 auf dem Umblatt 22 gekennzeichnet. Ebenfalls wie in F i g. 1 hat die Kante 17 des
Streifens 13 auf dem Umblatt 22 einen Abstand von
etwa 0,3 cm von der Schneidlinie 15 der Formpresse,
um zu vermeiden, daß der Streifen 13 in der Wickelformpresse mitgeschnitten wird.
Nach einem bestimmten Beispiel der Erfindung wird eine Zigarre üblicher Form mit einem verstärkten vorderen Ende hergestellt, indem, wie in F i g. 2 gezeigt, ein Einlegestreifen von etwa 7,6 cm Länge und etwa 3,2 cm Breite auf ein Umblatt von etwa 20 cm Länge und etwa 8 cm Breite aufgelegt
40
35
wird. Das Umblatt wird von einer Rolle einer Tabakbahn derart schräg abgeschnitten, daß ein Blattabschnitt in Form eines Parallelogramms mit einem Paar gegenüberliegender spitzer Winkel von 65° erhalten wird. Die Kante des Einlegestreifens, die der Schnittlinie der Formpresse am vorderen Ende des Wickels gegenüberliegt, hat von dieser einen Zwischenraum von etwa 0,3 cm. Das Umblatt und der Einlegestreifen werden zusammen auf eine bestimmte Menge Fülltabak aufgerollt und hierdurch ein Wickel gebildet, der nach Bedecken mit einem formgerecht zugeschnittenen Deckblatt aus im Schatten gewachsenem Connecticut-Blattabak eine Zigarre mit einem Durchmesser von etwa 1,5 cm ergibt. Sofern das Umblatt aus Pudertabak und Methylzellulose als Bindemittel oder filmbildendes Mittel hergestellt ist, wird auf das hintere Ende des auf das Wickeltuch der Zigarrenmaschine aufgelegten Umblattes nur ein Tropfen Wasser aufgetragen, um dieses Ende des Umblattes an den Zigarrenwickel anzukleben. Die Enden des Wickels werden in der Formpresse abgeschnitten, so daß die fertige Zigarre eine Länge von etwa 13,65 cm hat.
Der Einlegestreifen, der in diesem besonderen Beispiel verwendet wird, ist gleichfalls aus einer Mischung von Tabakpulver mit einer wäßrigen Lö-

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Zigarre mit Umblatt und Deckblatt und verstärktem Mundende, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkung aus einem Streifen biegsamen Stoffes besteht, der am Mundende des Wickels in Spiralform so angeordnet ist, daß wenigstens ein Endteil des Verstärkungsstreifens zwischen den Schichten des Umblatts liegt.
2. Zigarre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der größere Teil des Verstärkungsstreifens mit der einen Fläche des Umblattes in Berührung ist, so daß wenigstens ein Ende des Verstärkungsstreifens zwischen der Tabakeinlage und dem Umblatt Hegt.
3. Zigarre nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des herumgewickelten Verstärkungsstreifens sich überlappen.
4. Zigarre nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärkungsstreifen das Umblatt außen umfaßt.
5. Zigarre nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärkungsstreifen durch das Umblatt völlig verdeckt ist.
6. Zigarre nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärkungsstreifen eine rechteckige Form hat.
7. Zigarre nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Umblatt aus einer in bekannter Weise aus Tabakpulver und wasserlöslichem Klebstoff hergestellten Kunsttabakfolie besteht.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 61694, 142 444, 226, 742 561;
schweizerische Patentschrift Nr. 232 880; französische Patentschrift Nr. 394 080.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 687/40 9.64 © Bundesdruckerei Berlin
DEG27502A 1958-07-17 1959-07-14 Zigarre mit Umblatt und Deckblatt und verstaerktem Mundende Pending DE1178342B (de)

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US749210A US3067753A (en) 1958-07-17 1958-07-17 Cigar head reinforcement

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CH (1) CH381142A (de)
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