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DE1106561B - Fluessigkeitsgekuehlte Zylinderreibungskupplung oder -bremse - Google Patents

Fluessigkeitsgekuehlte Zylinderreibungskupplung oder -bremse

Info

Publication number
DE1106561B
DE1106561B DEL22137A DEL0022137A DE1106561B DE 1106561 B DE1106561 B DE 1106561B DE L22137 A DEL22137 A DE L22137A DE L0022137 A DEL0022137 A DE L0022137A DE 1106561 B DE1106561 B DE 1106561B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clutch
bores
friction
brake according
distribution cylinder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL22137A
Other languages
English (en)
Inventor
Walther Lindner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEL22137A priority Critical patent/DE1106561B/de
Publication of DE1106561B publication Critical patent/DE1106561B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D25/00Fluid-actuated clutches
    • F16D25/12Details not specific to one of the before-mentioned types
    • F16D25/123Details not specific to one of the before-mentioned types in view of cooling and lubrication
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D55/00Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes
    • F16D55/24Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with a plurality of axially-movable discs, lamellae, or pads, pressed from one side towards an axially-located member
    • F16D55/26Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with a plurality of axially-movable discs, lamellae, or pads, pressed from one side towards an axially-located member without self-tightening action

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Flüssigkeitsgekühlte Zylinderreibungskupplung oder -bremse Die Erfindung betrifft eine flüssigkeitsgekühlte Zylinderreibungskupplung oder -bremse, bei der ein in einem ringförmigen Zylinder der einen Kupplungs-oder Bremshälfte radial beweglicher, achsparallel geschlitzter, federnder Reibring durch Beaufschlagung mittels eines Druckmittels gegen einen Reibzylinder der anderen, zu kuppelnden oder abzubremsenden Reibfläche gedrückt wird. Der hiernach gegebene Stand der Technik ist aus dem deutschen Patent 669354 zu entnehmen. Die durch dieses Patent bekanntgewordene Einrichtung ist als Bremse für Wendegetriebe vorgesehen; sie ist wegen der auftretenden Reibungswärme nicht geeignet, große Drehmomente abzubremsen.
  • Zweck vorliegender Erfindung ist es nun, unter Anwendung des achsparallel geschlitzten Bremsringes eine Reibungskupplung bzw. -bremse zur Übertragung großer Drehmomente zu schaffen. Bisher konnten Reibungskupplungen zur Übertragung großer Leistungen nur unter der Gefahr des Auftretens von Wärmerissen bzw. Brüchen oder in suchen Fällen angewendet werden. in denen ein rascher Verschleiß von vornherein in Kauf genommen wurde. Um solche Schäden nach Möglichkeit zu vermeiden, mußten Überdimensionierungen der Kupplungs- bzw. Bremselemente vorgenommen werden. Die erwähnten Übelstände treten in um so größerem Maße auf, je mehr Schaltungen pro Zeiteinheit durchgeführt werden müssen.
  • Hier setzt nun die Erfindung ein, welche eine Zylinderreibungskupplung oder -bremse der eingangs geschilderten Art betrifft. Das Neue besteht in der Hauptsache darin, daß der Reibzylinder nahe seiner Reibfläche eine oder mehrere Reihen konzentrisch angeordneter, achsparalleler Bohrungen aufweist, denen über mäanderartig verlaufende Kanäle im Reibzylinder aus an sich bekannten Bohrungen der Welle Kühlflüssigkeit zugeführt wird.
  • Bei Fahrzeugbremsen ist es bekannt, mit Wasser benetzte Bohrungen zum Zwecke der Kühlung anzuwenden, jedoch verlaufen diese bekannten Bohrungen nicht achsparallel, sondern schräg zur Achse, so daß sie eine Ventilationswirkung auf die Bohrungen bzw. auf das in diese eingespritzte Kühlwasser ausüben. Die Bohrungen sind nicht mit dem Kühlwasser gefüllt, sondern es wird ein Teil der Innenfläche der Bohrungen mit Wasser benetzt, welches durch die Zentrifugalkraft nach außen abgeschleudert wird. Die Ventilationswirkung ist wegen der beim Bremsen abnehmenden Umfangsgeschwindigkeit nur geringfügig. Für Kupplungen oder Bremsen zur Übertragung großer Drehmomente wäre daher diese Art der Bremskühlung unzureichend.
  • Demgegenüber handelt es sich bei der Erfindung um achsparallele, voll beaufschlagbare Bohrungen, durch welche ständig unter Druck stehendes Kühlmittel fließt, unabhängig davon, welche Umfangsgeschwindigkeit die Kupplungs- oder Bremsfläche hat. Gemäß der Erfindung wird sogar der Kühlvorgang beim Stillstand der Maschine nicht unterbrochen. Die bisher durch Wärmespannungen verursachten Schäden werden somit vermieden. Mit der Reibungskupplung bzw. -bremse gemäß der Erfindung können große Drehmomente übertragen werden, ohne daß die Gefahr von durch Reibungswärme hervorgerufenen Wärmerissen oder Brüchen entsteht. Während bei vielen im normalen Maschinenbau angewendeten Kupplungen die Zahl der Schaltungen pro Stunden so gering ist. daß die Reibungswärme rasch von den Metallmassen aufgenommen und in den langen Pausen an die Umgebung abgegeben werden kann, ist dies bei großen Spezialanlagen, wie z. B. bei Bergwerks-Fördermaschinen. Reversier-Walzwerken, Eisbrechern usw. nicht mehr der Fall. Hier müssen die Schaltungen vom Stillstand auf Höchstleistung oft wiederholt werden. so daß man die Abführung der Reibungswärme durch den Einbau von Gebläsen zu erzielen versucht. Die Erfahrung zeigt jedoch, daß durch diese Art der Kühlung die Kupplung nicht vor Wärmerissen und Brüchen mit Sicherheit bewahrt werden kann, abgesehen von der Notwendigkeit umständlicher, teurer und überdimensionierter Kupplungseinrichtungen. Demgegenüber ermöglicht nun die Erfindung die gleichmäßige, intensive Ölkühlung nicht nur der Nabenreibflächen, sondern der gesamten Nabe. Durch die erfindungsgemäße Anordnung von Bohrungen und Schlitzen in der das Drehmoment aufnehmenden Nabe ist dem Material bei hoher Reibungsbeanspruchung und damit bei außerordentlich großer Wärmebildung die Möglichkeit gegeben, seine Form zu ändern, d. h. sich auszudehnen. Dadurch können keine unerwünschten Formänderungen an den Gleitflächen auftreten; ferner werden Umfangsspannungen, die zu den erwähnten Rissen und Zerstörungen führen können, vermieden. Einzelheiten der Erfindung sind aus der nachstehenden Beschreibung und den Zeichnungen zu ersehen. Diese stellen die Erfindung beispielsweise dar, und zwar zeigt Fig. 1 einen Teil-Längsschnitt 1-I der Fig. 2 durch eine Reibungskupplung, Fig. 2 einen Teil-Ouerschnitt 11-II der Fig. 1, Fig.3 eine weitere Ausführungsform des Reibzylinders im Teil-Längsschnitt, Fig. 4 einen Teil-Querschnitt zu Fig. 3, Fig. 5 einen Schnitt V-V der Fig. 3, Fig. 6 und 7 weitere Ausführungsformen des Reibzylinders im Längsschnitt.
  • Der Antrieb der Zylinderreibungskupplung erfolgt über das Kegelrad 1, durch welches die eine Kupplungshälfte 32 und mit dieser der federnde, achsparallel geschlitzte Reibring 2 mitgenommen wird, der einen Reibbelag 13 aufweist. Der Abtrieb des Drehmoments erfolgt dadurch, daß infolge des durch den Kanal 11 der Hohlwelle 22 zugeführten Drucköls, das über den Kanal 35 in den ringförmigen Druckraum 12 eintritt, der den Schlitz 16 aufweisende Reibring 2 zusammengepreßt und gegen die Oberfläche des Reibzylinders 4 gepreßt wird. Hierdurch erfolgt eine Mitnahme durch Reibung, so daß der auf der Welle 22 fest aufgesetzte Reibzylinder 4 das aufgenommene Drehmoment über das Abtriebszahnrad 15 weiterleitet.
  • Gemäß der Erfindung sind eine oder mehrere Reihen konzentrisch angeordneter, achsparalleler Bohrungen 5 im Reibzylinder 4 vorgesehen. Diese achsparallelen Bohrungen 5 dienen einerseits zum Ausgleich von Wärmespannungen des Werkstoffs und anderseits zur Kühlung des äußeren Bereichs des Reibzylinders 4. Wie insbesondere aus Fig. 2 zu ersehen ist, sind auf dem Umfang des Reibzylinders 4 gegen die Achsmitte gerichtete Schlitze 3 vorgesehen, die als Ausdehnungsschlitze wirken und vorzugsweise in Bohrungen 25 münden, durch welche Kerbspannungen verhindert werden. Durch die Schlitze 3 in Verbindung mit den achsparallelen Bohrungen 5 entsteht ein in hohem Maße elastischer Reibzylinder 4, so daß die äußere Zone sich ausdehnen kann, ohne daß große Spannungsunterschiede zwischen benachbarten Schichten mit erheblichen Temperaturunterschieden entstehen. Die Bildung von Rissen im Reibzylinder sowie Brüche sind daher praktisch ausgeschlossen. Die Wahl von beispielsweise zwei Reihen von Bohrungen 5 erhöht den Ausgleich der Spannungen gegenüber der Anwendung einer Reihe von Bohrungen 5.
  • Zur Kühlung wird Kühlöl unter einem Druck von etwa 1 bis 2 atü durch den Ringkanal 10 der Welle 22 eingeleitet und gelangt über den Kanal 9 und die Kanäle 8 des Reibzylinders 4 in die Bohrungen 5, die vom Kühlöl in den angegebenen Pfeilrichtungen durchflossen werden. Zweckmäßigerweise werden diese Bohrungen 5 so nahe als möglich an die Außenfläche des Reibzylinders 4 gelegt, um eine möglichst intensive Wärmeabführung zu erzielen. Bei Ausführung mit zwei Reihen von Bohrungen 5 (Fig. 1 und 2) werden die beiden Reihen im Gegenstrom vom Kühlöl durchflossen. Dadurch wird erreicht, daß im Inneren des Reibzylinders 4 etwa die gleiche mittlere Temperatur herrscht wie an seinem Umfang. Demzufolge wird eine durch Temperaturunterschiede bedingte Durchmesseränderung des Reibzylinders 4 an den Außenzonen gegenüber der Mittelzone vermieden und ein gleichmäßiges Anliegen des Reibbelags 13 erzielt. Es ist vorgesehen, die wirksame Kühlfläche der Bohrungen 5 durch Einschneiden eines Innengewindes zu erhöhen; auf diese Weise kann beinahe eine Verdoppelung der Kühlwirkung erzielt werden.
  • Wie aus Fig. 1 zu ersehen ist, -verlaufen die im Reibzylinder 4 vorgesehenen Kühlölkanäle 8 etwa mäanderförmig, wodurch eine Erhöhung der Kühlwirkung im Inneren des Reibzylinders erzielt wird. Zur weiteren Erhöhung der Kühlwirkung ist vorgesehen, die Kanäle 8 mit Rippen, Rauhungen, Gewindegängen od. dgl. zu versehen. Entsprechend der jeweiligen Ausführungsform der Erfindung können Verteilerkammern 26 vorgesehen sein, von welchen das Kühlöl über die Bohrungen am Grund der Schlitze zu den achsparallelen Bohrungen 5 geleitet wird. Gemäß der Erfindung ist auf die Kühlung des inneren Teils des Reibzylinders 4 großer Wert gelegt, «>eil bei Arbeitspausen jeweils eine intensive Kühlung der Außenzone des Reibzylinders 4 einsetzt, was bei Nicht-Kühlung des inneren Bereichs des Reibzylinders 4 zu erheblichen Tangentialspannungen und zum Bruch des Reibzvlinders führen kann. Durch die Anordnung der Kühlölkanäle zwischen der Welle 22 und den Außenzonen des Reibzylinders 4 werden verhältnismäßig sanfte Temperaturübergänge im Gesamtbereich des Reibzylinders erzielt, was einen elastischen Ausgleich der Wärmespannungen zur Folge hat. Bei der Anordnung von Innenkanälen 8 gemäß Fig. 1 wird der Reibzylinder 4 geteilt ausgeführt und durch Ankerschrauben 14 zusammengehalten. Zur Erzielung einer maximalen Kühlwirkung wird erfindungsgemäß eine Stauung des Kühlöls im äußersten Bereich (äußere Bohrungen 5) dadurch hervorgerufen, daß der Abflußkanal 7 für das Kühlöl radial innerhalb der äußersten Bohrungen 5 nach außen mündet. Hierdurch wird erreicht, daß letztere niemals ohne Kühlöl sind. Diese Wirkung wird noch weiter dadurch gesichert, daß die Abflußkanäle 7 einen geringeren Durchmesser als die Bohrungen 5 aufweisen. Zufolge der erfindungsgemäßen Mündung und der Verengung des Abflußkanals 7 wird daher sowohl bei rotierendem Reibzylinder 4 als auch bei dessen Stillstand die äußerste Reihe der Bohrungen 5 stets mit Kühlöl gefüllt. Wenn somit die Kupplung nach hoher Beanspruchung stillsteht, hört die Ölkühlung nicht auf, sondern das Kühlöl spritzt auch bei ruhendem Reibzylinder, vorausgesetzt daß die Kühlölpumpe weiterläuft, durch die Abflußkanäle 7 seitlich heraus. Dies ist zur Verhinderung von Wärmerissen und Brüchen von Wichtigkeit. Wie aus Fig. 1 zu ersehen ist, erfolgt der seitliche Abschluß der Bohrungen 5 durch Umleit-und Stauringe 6, in welchen die Abflußkanäle 7 vorgesehen sind.
  • Damit das Kühlöl im Bereich der Schlitze 3 nicht durch diese austreten kann, sind sowohl am Grund der Schlitze als auch in der äußeren Reihe der Bohrungen 5 Dichtungsbolzen 27 und 17 (Fig. 2) eingelegt. Gemäß der Erfindung befinden sich in den äußeren Dichtungsbolzen 17 Schmierbohrungen 18 (Fig. 3 und 5) von entsprechend kleinem Durchmesser, zu dem Zweck, den Reibbelag 13 zu schmieren, d. h. ihn mit einem Ölfilm zu versehen. Durch die Schmierung wird zwar der Reibungskoeffizient verringert, jedoch kann der Anpreßdruck wegen der durch das Öl verhinderten Abnutzung der Reibfläche so gesteigert werden, daß die Abmessungen der Kupplung kleiner werden als bei einer nicht schmierten Kupplung. Die Kühlung des Reibbelags 13 erfolgt im wesentlichen durch die Berührung mit dem gekühlten Reibzylinder 4. Da eine Wärmebrücke zwischen dem Belag 13 und dem geschlitzten Reibring 2 besteht, läßt sich eine weitere Kühlung des Bremsbelags noch dadurch erreichen, daß die gegen den Druckraum 12 gerichtete Fläche des Reibringes 2 mit (nicht dargestellten) Kühlrippen bzw. Rillungen versehen wird.
  • Gemäß Fig. 3 und 4 ist ein Füllblech 19 in den Schlitz 3 eingesetzt, wodurch verhindert wird, daß das Kühlöl unter Umgehung der inneren Bohrungsreihe 5 a unmittelbar in die äußere Bohrungsreihe 5 b eintritt. Die Füllbleche 19 sind in Nuten der Dichtungsbolzen 17 eingesetzt.
  • In den Fig. 6 und 7 sind einfachere Ausführungsformen gezeigt, d. h. solche, die für geringere Beanspruchungen vorgesehen sind. Der Reibzylinder 4 besteht hierbei aus einem Stück, und es ist nur eine einzige Reihe von Bohrungen 5 für die Kühlung vorgesehen. An Stelle der mäanderförmigen Kühlkanäle 8 im Inneren des Reibzvlinders 4 sind die aus den Fig. 6 und 7 ersichtlichen Zuführungskanäle 8a und 8 b vorgesehen, die in Ringkanäle verschiedener Form, Größe und Anordnung münden. Bei diesen Ausführungsformen sind entweder seitliche Abschlußscheiben 28 (Fig. 6) oder ein Reibring 24 (Fig. 7) vorgesehen, durch welchen die Kühlölkanäle 5 c von beispielsweise kleinem Durchmesser mitgebildet sind und nach außen abgeschlossen werden. Ein Abschlußring 31 ist bei der Ausführungsform nach Fig. 7 für den seitlichen Abschluß vorgesehen. Als vorteilhafte Ausführungsform werden die Kanäle 5 c (Fig. 7) in der Weise hergestellt, daß sowohl im Reibzylinder 4 als auch auf der Innenfläche des Reibrings 24 Zähne eingestoßen sind, so daß ein allseitiges Spiel für den Durchfluß des Kühlöls vorhanden ist. Auf diese Weise wird trotz geringer Kühlraumhöhe eine verhältnismäßig große Kühlfläche erzielt. Infolge der Verringerung des Kühlöldurchflußquerschnitts tritt eine Erhöhung der Durchflußgeschwindigkeit des Kühlöls und damit eine Erhöhung der Wärmeübergangszahl ein. Außer der intensiven Kühlwirkung hat die Ausführung gemäß Fig.7 noch den Vorteil, daß die Durchmesseränderungen durch Temperaturunterschiede zwischen dem Reibring 24 und dem Reibzylinder 4 keine rissebildenden Spannungen hervorrufen.
  • Die Erfindung ist sinngemäß auch für Kupplungen bzw. Bremsen zur Übertragung kleinerer Drehmomente anwendbar, bei welchen infolge der hohen spezifischen Leistung eine verhältnismäßig große Raumeinsparung erzielt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Flüssigkeitsgekühlte Zylinderreibungskupplung oder -bremse, bei der ein in einem ringförmigen Zylinder der einen Kupplungs- oder Bremshälfte radial beweglicher, achsparallel geschlitzter, federnder Reibring durch Beaufschlagung mittels eines Druckmittels gegen einen Reibzylinder der anderen, zu kuppelnden oder abzubremsenden Reibfläche gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Reibzylinder (4) nahe seiner Reibfläche eine oder mehrere Reihen konzentrisch angeordneter, achsparalleler Bohrungen (5) aufweist, denen über mäanderartig verlaufende Kanäle (8) im Reibzylinder (4) aus an sich bekannten Bohrungen (9, 10) der Welle (22) Kühlflüssigkeit zugeführt wird. , 2. Kupplung oder Bremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibfläche des Reibzylinders (4) durch an sich bekannte, radial gerichtete, in Bohrungen (25) endende Schlitze (3) in Reibsegmente aufgeteilt ist. 3. Kupplung oder Bremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abflußkanal (7) für das Kühlöl radial innerhalb der äußersten Kühlölbohrung (5) nach außen mündet. 4. Kupplung oder Bremse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Abflußkanäle (7) kleiner ist als der Durchmesser der achsparallelen Kühlölbohrungen (5). 5. Kupplung oder Bremse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die im Bereich der Schlitze (3) liegenden Bohrungen (5) Dichtungsbolzen (17, 27) eingesetzt sind, von denen die äußeren Bolzen (17) radiale Bohrungen (18) für die Reibflächenschmierung aufweisen. 6. Kupplung oder Bremse nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlölbohrungen als Gewindebohrungen ausgebildet sind. 7. Kupplung oder Bremse nach den Ansprüchen 2 und 5. dadurch gekennzeichnet, daß in den Schlitzen (3) in Nuten der Dichtungsbolzen (17) eingreifende Füllbleche (19) eingesetzt sind. B. Kupplung oder Bremse nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlkanäle (5 c) durch einen auf den Umfang des Reibzylinders (4) aufgesetzten Reibring (24) nach außen abgeschlossen sind (Fig. 7). 9. Kupplung oder Bremse nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Reibzylinder (4) und der aufgesetzte Reibring (24) mit einen Ö1-durchflußspalt frei lassenden Zähnen oder Rillen versehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 664 531, 699 640, 700 645, 871235, 896 915, 904 627; schweizerische Patentschrift Nr. 203 755; USA.-Patentschriften Nr. 2 368 985, 2 568 759.
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