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DE1161149B - Doppelkupplung fuer den Fahr- und Zapfwellenantrieb eines Ackerschleppers - Google Patents

Doppelkupplung fuer den Fahr- und Zapfwellenantrieb eines Ackerschleppers

Info

Publication number
DE1161149B
DE1161149B DEM36406A DEM0036406A DE1161149B DE 1161149 B DE1161149 B DE 1161149B DE M36406 A DEM36406 A DE M36406A DE M0036406 A DEM0036406 A DE M0036406A DE 1161149 B DE1161149 B DE 1161149B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive
clutch
flywheel
plate
pressure plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM36406A
Other languages
English (en)
Inventor
Jerzy Kosman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MASSEY HARRIS FERGUSON GREAT B
Original Assignee
MASSEY HARRIS FERGUSON GREAT B
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MASSEY HARRIS FERGUSON GREAT B filed Critical MASSEY HARRIS FERGUSON GREAT B
Publication of DE1161149B publication Critical patent/DE1161149B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D21/00Systems comprising a plurality of actuated clutches
    • F16D21/02Systems comprising a plurality of actuated clutches for interconnecting three or more shafts or other transmission members in different ways
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F16D13/58Details
    • F16D13/72Features relating to cooling
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    • F16D2021/0684Mechanically actuated clutches with two clutch plates
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16D23/00Details of mechanically-actuated clutches not specific for one distinct type
    • F16D23/12Mechanical clutch-actuating mechanisms arranged outside the clutch as such
    • F16D2023/126Actuation by rocker lever; Rocker levers therefor
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D2300/00Special features for couplings or clutches
    • F16D2300/02Overheat protection, i.e. means for protection against overheating
    • F16D2300/021Cooling features not provided for in group F16D13/72 or F16D25/123, e.g. heat transfer details
    • F16D2300/0212Air cooling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Doppelkupplung für den Fahr- und Zapfwellenantrieb eines Ackerschleppers Die, Erfindung betrifft eine Doppelkupplung für den Fahr- und den Zapfwellenantrieb eines Ackerschleppers mit einer zwischen der am Schwungrad befestigten Mitnehmerscheibe und der zugehörigen Druckplatte wirkenden Tellerfeder und Belüftung durch axiale Lufteintrittslöcher sowie radiale Kanäle im Schwungrad sowie in der Druckplatte des inneren Kupplungsteiles.
  • Bei bekannten Kupplungen sind die rotierenden Teile so ausgebildet, daß sie einen Luftstrom durch hitzegefährdete Zonen treiben, der hitzeempfindliche Bauteile, wie z. B. die Reibbeläge der Kupplungsscheibe, kühlt und vor einer Zerstörung durch Hitzeeinwirkung schützt.
  • Bei einer bekannten doppelwandigen Kupplungsscheibe sind zu diesem Zwecke aus ihr herausgezogene Abstandshalter radial oder in einem spitzen Winkel zum Radius angeordnet und können in ihrer Längenerstreckung bogenfönnig ausgebildet sein. Bei einer solchen Ausgestaltung wirken die Abstandshalter wie die Flügel eines Ventilators und erzeugen einen Luftstrom in Radialrichtung, der zwischen den beiden Wandungen hindurchströmt und zur Kühlung dient.
  • Bei einer anderen Reibungskupplung, die zwei Druckplatten aufweist, kann eine oder können beide Druckplatten mit radialen Bohrungen versehen sein, die zur Erzeugung eines Kühlluftstromes dienen. Eine weitere bekannte Form von Reibungskupplungen weist radial verlaufende Aussparungen auf, die zwischen den in Kreissektoren unterteilten Reibflächen verlaufen, während die Kupplungsscheibe an ihrem Umfang mit radialen Bohrungen versehen ist. Durch geeignete Bemessung und gegenseitige Abstimmung der Anzahl, des Durchmessers und der Länge der Aussparungen erzielt man ein wirksames Druckgefälle, das einen von der Welle der Kupplung ausgehenden radialen Kühlluftstrom hervorruft.
  • Bekannt ist ferner, bei Kupplungen mit kreisringförmigen Reibflächen, die sich in mehreren Schichten jeweils mit Druckscheiben abwechseln, die Druckscheiben mit radialen oder nahezu radialen, geradlinigen oder bogenförmigen Kanälen zu versehen. Dabei weist die Trommel der Kupplung an der Stimseite an dem Umfang Luftdurchtrittsöffnungen auf, während die Schwungscheibe mit Flügeln versehen ist. Bei dieser Ausbildungsform einer Kupplung tritt der Kühlhiftstrom stirnseitig in den von den Trommelwandungen umschlossenen Raum ein, tritt durch die Durchtrittsöffnungen in den Trommelwandungen in die Kanäle der Druckscheiben und wird von den Flügeln an der Schwungscheibe weggeschleudert. Derartige Kupplungen genügen jedoch nicht den Anforderungen eines Ackeerschleppers, bei dem mindestens zwei unabhängig voneinander oder nacheinander zu betätigende Kupplungen vorhanden sein müssen, und zwar jeweils eine Kupplung für den Fahrantrieb und eine Kupplung für den Zapfwellenantrieb. Für diesen Zweck ist eine Doppelkupplung bekanntgeworden, bei der eine Triebscheibe entweder eine Hohlwelle oder eine in ihr geführte koaxiale Welle oder beide Wellen gleichzeitig treiben kann. Als Kupplungsfedern finden Tellerfedern Verwendung, die sich auf ringförmigen Rücken einerseits und auf den Druckplatten andererseits abstützen. Eine Kühlung der Druckplatten oder der Reibflächen ist bei dieser Ausbildung nicht oder nur in begrenztem Maße möglich, weil die Tellerfedern wie Ringdichtungen wirken.
  • Dieser Nachteil bekommt besondere Bedeutung, wenn ein Ackerschlepper in klimatisch heißen Gegenden zum Einsatz kommt oder wenn er mit Zusatzgeräten, z. B. einem Frontlader, betrieben wird, zu dessen Bedienung ein häufiges und verhältnismäßig lange andauerndes Schleifen oder Rutschen der Kupplung erforderlich ist.
  • Bei derartigen Betriebsbedingungen werden erhebliche Wärmeinengen an den Reibflächen erzeugt, die zur Zerstörung der Kupplungsbeläge und zur Beschädigung der Reibflächen führen, wenn nicht für eine gute Kühlung gesorgt werden kann. Durch den kompakten Aufbau der Doppelkupplung wird aber ein nahezu dicht umschlossener Raum gebildet, in dem sich sowohl die wärmeerzeugenden wie auch die wärinegefährdeten Baut-eile befinden. Durch die Verwendung von Tellerfedern wird zwar diese kompakte und mechanisch günstige Bauweise erst möglich, aber es entstehen dabei auch zusätzliche Kühlungsprobleme, denn dadurch, daß Tellerfedern kreisringförmige Anlageflächen haben, wirken sie wie Ringdichtungen und schaffen im Kupplungsinnenraum nochmals nahezu dichte Innenräume, so daß es unmöglich erscheint, einen axial oder radial gerichteten Kühlluftstrom durch die Kupplung zu leiten. Durch die Gestalt der Tellerfedern und dadurch, daß sich deren kreisringförrnige Auflageflächen auf den Druckplatten in unmittelbarer Nähe der Reibflächen befinden, wird ein guter Wännekontakt gebildet, der dazu führt, daß die Tellerfedern durch Wärmeleitung von den Reibflächen große Wärmemengen aufnehmen und so hoch erhitzt werden, daß ihre Federeigenschaften beeinträchtigt werden und die Tellerfedern erschlaffen.
  • Die Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und eine Doppelkupplung, bei der Tellerfedern verwendet werden, so auszubilden, daß sie ähnlich günstige Kühlungsbedingungen aufweist, wie sie bei einfachen Kupplungen und besonders bei Verwendung von Schraubenfedern als Kupplungsfedern vorhanden sind, ohne daß dabei die Vorteile der Doppelkupplung und die Vorteile, die sich aus der Verwendung von Tellerfedern ergeben, beeinträchtigt werden.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung von einer Doppelkupplung für den Fahr- und Zapfwellenantrieb eines Ackerschleppers aus mit einer zwischen der am Schwungrad befestigten Mitnehmerscheibe und der zugehörigen Druckplatte wirkenden Tellerfeder und Belüftung durch axiale Lufteintrittslöcher sowie radiale Kanäle im Schwungrad sowie in der Druckplatte des inneren Kupplungsteiles. Die Erfindung beruht bei einer derartigen Doppelkupplung darin, daß die Druckplatte der inneren Fahrkupplung in bekannter Weise axial gerichtete Nocken aufweist, auf den-.n die Tellerfeder in der Weise aufliegt, daß radial verlaufende Öffnungen gebildet werden, durch die eine nach auswärts gerichtete Luftströmung erfolgt, die sowohl die Tellerfeder wie auch die Druckplatte kühlt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäß ausgebildeten Doppelkupplung ist in den Zeichnungen dargestellt.
  • Fig. 1 zeigt die obere Hälfte eines Axialschnittes durch die Doppelkupplung; Fig. 2 zeigt einen Teil der Stimansicht des Schwungrades; F i g. 3 stellt einen Schnitt entlang der Linie 111-111 in Fig.2 dar.
  • F i g. 1, zeigt einen Teil eines Schleppergehäuses 19, in dem die erfindungsgemäß ausgebildete Doppelkupplung eingebaut ist. Diese weist zwei Teilkupplungen T und P auf, und zwar eine innere oder Fahrkupplung T und eine äußere oder Zapfwellenkupplung P. Die beiden Kupplungen T und P leiten ihre Antriebskraft von dem Schwungrad 20 ab und übertragen diese auf eine Welle 26 des Fahrantriebs bzw. eine Hohlwelle 31 des Zapfwellenantriebs. Die innere oder Fahrkupplung T enthält eine mit Reibbelag 24 versehene Kupplungsseheibe 25, die sich in einer Ausdrehung 70 des Schwungrades 20 befindet. Die Kupplungsscheibe 25 wird von einer Druckplatte 27, welche von einer Tellerfeder 28 beaufschlagt ist, gegen das Schwungrad 20 gedrückt.
  • Die Druckplatte 27 steht über Knaggen 71 in drehfester Verbindung mit dem Schwungrad 20, kann jedoch in axialer Richtung verschoben werden. In gleicher Weise ist auch die Kupplungsscheibe 25 drehfest mit der Welle 26 verbunden, jedoch auf dieser gleichfalls axial verschiebbar. Die Tellerfeder 28 stützt sich auf einer Mitnehmerscheibe 21 ab, welche mittels Knaggen 74 der Druckplatte 27 mit dieser in drehfester Verbindung steht.
  • Eine weitere Kupplungsscheibe 30 für die Zapfwellenkupplung P ist drehfest mit der Hohlwelle 31 verbunden, jedoch auf dieser axial verschiebbar angeordnet. Sie wird von einer Druckplatte 32, die von einer Tellerfeder 34 beaufschlagt wird, gegen eine Reibfläche an der Stirnseite der Mitnehmerscheibe 21 gedrückt. Die Tellerfeder 34 stützt sich auf einer Stützplatte 22 ab, welche wiederum drchfest, jedoch axial verschiebbar mit dem Schwungrad 20 in Verbindung steht. Zur Betätigung der beiden Kupplungen, die in gegenseitiger Abhängigkeit arbeiten, ist ein pedalbetätigter Druckring 23 A vorgesehen, der eine Anzahl von Ausrückhebeln 23 betätigt, welche über einstellbare Verbindungen 75, 76 und 77 mit der Druckplatte 27 in Verbindung stehen und diese gegen die Wirkung der Tellerfeder 28 in axialer Richtung bewegen. Nach Zurücklegen eines bestimmten Weges wird auch die Druckplatte 32 in gleicher Weise axial bewegt.
  • Bei Betrieb der Doppelkupplung ist die innere oder Fahrkupplung T sehr stark hitzegefährdet, weil sie einmal den stärksten betrieblichen Belastungen ausgesetzt ist und weil sie sich zum anderen innerhalb eines nahezu dichten Gehäuses befindet, welches aus dem Schwungrad 20 der Mitnehmerscheibe 21 und der Kupplungsscheibe 30 gebildet wird. Um eine intensive Kühlung der inneren Fahrkupplung T zu gewährleisten, muß zunächst ein axial gerichteter Luftstrom durch das Innere der Kupplung geleitet werden, und es müssen Vorkehrungen getroffen werden, damit die axial zuströmende Luft in radialer Richtung durch die hitzegefährdeten Zonen im Kupplungsinneren hindurchgetrieben wird. Der axiale Luftstrom wird dadurch ermöglicht, daß in der Kupplungsscheibe 30 mehrere Luftdurchlaßöffnungen 35 vorgesehen sind. die sich in unmittelbarer Nähe der Hohlwelle 31 befinden. Der radiale Luftstrom wird dadurch hervorgerufen. daß die Druckplatte 27 mit Nuten 42 versehen ist, die sich in radialer Richtung erstrecken und zwischen denen sich jeweils zusätzliche Rippen 43 befinden. Durch diese Ausgestaltung der Druckplatte 27 bildet die Auflagefläche der Tellerfeder 28 nun nicht mehr eine Ringdichtung, sondem sie wird von den Nuten 42 mehrfach unterbrochen, so daß der Luftstrom an der Tellerfeder 28 entlang in radialer Richtung nach außen hindurchströmen kann. In gleicher Weise ist die Abstützfläche der Tellerfeder 28 an der Mitnehmerscheibe 21 durch Nuten 44 unterbrochen, so daß auch hier Luftdurchlaßöffnungen gebildet werden.
  • Bei rotierender Fahrkupplung T kann die durch die Öffnung 35 zugeführte Luft infolge der Radial-Gebläsewirkung, weiche durch die Nuten 42 und 44 sowie durch die Rippen 43 hervorgerufen wird, nunmehr die hitzegefährdeten Zonen im Innern dieses Kupplungsteiles durchströmen. Am Schwungrad 20 befinden sich Nuten 38, die die in den F i g. 2 und 3 mit 38A bezeichnete Gestalt aufweisen können. Die Fig. 2 zeigt außerdem, wie in einer vorteilhaften weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäß ausgebildete Doppelkupplung mehrere Nuten38 in einer Gruppe zusammengefaßt sind.
  • Ziel dieser Maßnahmen ist es, dem Schwungrad 20 die Wirkung eines Schaufelrades zu verleihen, um die aus dem Innenraum der Fahrkupplung T austretende Luft rasch und in großer Menge abzuführen. Unterstützt wird diese Gebläsewirkung noch dadurch, daß sich in dem Schwungrad 20 mehrere Löcher 50 befinden (F i g. 2), die ursprünglich dazu dienen, Sikkeröl abzuführen, jedoch ebenfalls als Luftdurchtrittsöffnungen dienen. Um die Nuten 38 in der Schwungscheibe 20 voll wirksam werden zu lassen, ist zwischen der Mitnehmerscheibe 21 und dem Schwungrad 20 bzw. deren Nuten 38 eine Ringscheibe 60 angeordnet, so daß die Nuten 38 nunmehr einen Kranz radialer Düsen bilden, die eine beachtliche Länge haben und eine heftige und starke Luftströmung hervorrufen.
  • Auf diese Weise wird eine intensive Kühlung der inneren oder Fahrkupplung T sichergestellt. Durch die Rippen 43 und die Nuten 42 wird die von Luft umspülte Oberfläche der Druckplatte 27 erheblich vergrößert und damit die Wärmeabgabe an die vorbeiströmende Luft begünstigt. Die Gefahr einer überhitzung der Tellerfeder 28 wird durch die Nuten 44 und 42 vermieden, welche einerseits gewährleisten, daß die Tellerfeder 28 beidseitig von Luft umspült wird und andererseits den Wärinekontakt der Tellerfeder mit der wärmeabgebenden Druckplatte 27 und der gleichfalls wänneabgebenden Mitnehmerscheibe 21 erheblich vermindern, so daß die durch Wärmeleitung auf die Tellerfeder 28 übertragenen Wärmemengen gering bleiben.
  • Die beschriebene Doppelkupplung zeichnet sich dadurch aus, daß sie infolge der Verwendung von Tellerfedern eine nur sehr geringe axiale Baulänge aufweist und daß sie infolge der wirksamen Kühlung hohen Belastungen bei rauhem Betrieb standhalten kann. Ein weiterer Vorzug dieser erfindungsgemäß ausgebildeten Doppelkupplung besteht darin, daß die zu ihTer Betätigung aufzuwendende Kraft gering ist, weil bei Tellerfedern nach überschreiten eines bestimmten Maximalwertes die Federkraft sehr rasch absinkt. Es ist möglich, falls die radiale Baugröße der Doppelkupplung erweitert werden kann, auch entsprechend günstige weitere Ausgestaltungen und noch wirksamere Kühleinrichtungen zu schaffen, wenn nach dem im Beispiel erläuterten Prinzip sinngemäß verfahren wird. Bei den Patentansprüchen 2 bis 5 handelt es sich um echte Unteransprüche, für die ein Schutz nur in Verbindung mit dem Anspruch 1 beansprucht wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Doppelkupplung für den Fahr- und den Zapfwellenantrieb eines Ackerschleppers mit einer zwischen der am Schwungrad befestigten Mitnehmerscheibe und der zugehörigen Druckplatte wirkenden Tellerfeder und Belüftung durch axiale Lufteintrittslöcher sowie radiale Kanäle im Schwungrad sowie in deer Druckplatte des inneren Kupplungsteiles, d a d u r c h g e k c n n - zeichnet, daß die Druckplatte (27) der inneren Kupplung (Fahrkupplung T) in bekannter Weise axial geTichtete Nocken (74) aufweist, auf denen die Tellerfeder (28) in der Weise aufliegt, daß radial verlaufende Öffnungen gebildet wurden, durch die eine nach auswärts gerichtete Luftströmung erfolgt, die sowohl die Tellerfeder wie auch die Druckplatte kühlt.
  2. 2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmerscheibe (21) der inneren Fahrkupplung (T) radial verlaufende Nuten aufweist, die zusammen nüt der Tellerfeder Öffnungen bilden, um der Kühlluft den Durchfluß zwischen der Mitnehmerscheibe und der Tellerfeder zu gestatten. 3. Kupplung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle im Schwungrad (20) in bekannter Weise durch radiale Nuten (38) in dessen Stirnfläche gebildet werden, die durch eine an dieser Stirnfläche anliegende Ringscheibe (60) zu Öffnungen gestaltet werden. 4. Kupplung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle im Schwungrad in Gruppen angeordnet sind und ein Kanal (38A) jeder Gruppe tiefer als die übrigen ist und radial in derselben Richtung verläuft wie Bohrungen (50), die im Schwungrad für die Ab- leitung von Öl vorgesehen sind und durch die Luft zusätzlich eintreten kann. 5. Kupplung nach den Ansprüchen 1 bis 4, bei der die Druckplatte des inneren Kupplungsteiles radial verlaufende Nuten trägt, dadurch gekennzeichnet, daß jede Nu.t (42) an ihrem äußeren Ende durch eine in der Nutmitte angeordnete radiale Rippe in, zwei Nuten aufgeteilt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschnften Nr. 703 083, 850 845; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1696 207; britische Patentschrift Nr. 751286; USA.-Patentschrift Nr. 1635 353.
DEM36406A 1957-01-22 1958-01-14 Doppelkupplung fuer den Fahr- und Zapfwellenantrieb eines Ackerschleppers Pending DE1161149B (de)

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