DE2013961A1 - Walzscheibenbefestigung, insbeson dere fur mit fliegend gelagerten Walz scheiben versehene Drahtwalzwerke - Google Patents
Walzscheibenbefestigung, insbeson dere fur mit fliegend gelagerten Walz scheiben versehene DrahtwalzwerkeInfo
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Description
DEMAG 'Aktiengesellschaft ; 13. März 1970
41 D uls burg 20139ß1 55Bl - WT 3-6
Wolfgang-Reuter-Platz ^--1 iPl/Schi
Walzscheibenbefestigung, insbesondere für mit
fliegend gelagerten Walzscheiben versehene Drahtwalzwerke
Die Erfindung bezieht sich auf eine Walzscheibenbefestigung, insbesondere für mit fliegend gelagerten Walzscheiben versehene
Drahtwalzwerke , deren Wellenstumpf einen hydraulischen Druckräum mit einem von außen betätigbaren Kolben aufnimmt,
wobei der Druck auf eine konzentrische Dehnbuchse übertragbar ist zwecks Mitnahme der aufsteekbaren Walzscheibe.
Walzsehelbenbefestigungen in Drahtwalzwerken treten entsprechend
der Anzahl der Wal2enpaare in großen Stückzahlen auf. An einem
mittleren Drahtblock befinden sich zum Beispiel bis zu 20 Walzseheiben*
Die Umstellung des Drahtblockes auf eine andere Abmessung
oder das Austauschen verschlissener Walzen sollen
möglichst kurzfristig erfolgen. Von einerWalzseheibenbefestiguiig
wird außer guter Lösbarkeit eine sichere ■Spannbarkeit verlangt..
Hierfür bietet die hydraulische Spannung die Grundlage*
Durch Anziehen einer den Druckkolben verstellenden Schraube bzw. durch eine entgegengesetzte Bewegung kann der
hydraulische Druck schnell auf- und abgebaut werden. .
Aus dem allgemeinen Vorrichtungsbau sind Hydraulik-Spanndorne
bekannt, deren Druckraum mit einem aus Kunststoffen bestehenden
Druckmittel gefüllt ist. Solche hydraulischen Spanndorne werden
auch auf Schleifmaschinen zur izentrIschen Spannung des Werkstückes
benutzt. All diesen im Vorrichtungsbau verwendeten
Hydraulik-Spanridornen 1st gemeinsam, daß relativ geringe Arbeitskräfte
auftreten. So wird beim schleifen von Werkstücken
BAP £HFUG»NAL
109841/0340 .....
5581/WT >6 - Pl/Schi - 2 - ->niono 1^O
auf hydraulischen Spanndornen darauf geachtet, keine allzu großen Spandicken abzuheben. Außerdem spielt beim Schleifen
das Kühlen des Werkstückes eine besondere Rolle. Der Spanndorn kann sich daher in seiner Anwendung im allgemeinen Vorrichtungsbau
nur geringfügig erwärmen und erfüllt dort seinen Zweck.
Die Verhältnisse im Walzwerkswesen sind jedoch andere. Große Stichabnahmen des Walzgutes erfolgen meist in Walzkalibern,
wobei die Walzen beidseitig in Walzzapfenlagern von Ständern gelagert sind. Aus Gründen des Walz-Verformungsablautes ist
für solche aus Ständerwalζwerken gebildeten Vorstraßen die
Walzgeschwindigkeit verhältnismäßig niedrig gegenüber den Fertigblöcken, in denen der Walzstrang auf seine Endabmessung
gebracht wird. Die für die Weiterverarbeitung z. B. von Draht erf order HcIIe-, Rundheit, Genauigkeit der Oberfläche und Glätte
werden bei höheren Walzgeschwindigkeiten erzielt. In neuerer Zelt ist die Entwicklung eines Drahtscheibenblocks für Walzgeschwindigkeiten
bis zu 6o m/sec. gelungen. Es hat sich jedoch gezeigt, daß die im Vorrichtungsbau üblichen hydraulischen
Spanndorne den Anforderungen des Walzwerksbaus nicht gerecht werden.
Der Grund, weshalb bis jetzt der hydraulische Spanndorn im
Walzwerkswesen nicht eingeführt werden konnte, soweit die Walzgerüste selbst betroffen sind, ist folgender: Zwei Walzscheiben
bilden an ihrer Berührungsstelle das sogenannte Walzkaliber, d. h. den Querschnitt, in dem die Verformung des WaIzstranges
stattfindet. Beide Scheiben übertragen daher Stützkräfte
auf ihre Befestigung. Diese Kräfte sind bei Walzverfonnung
besonders hoch, weil der zu bearbeitende Werkstoff über seine Streckgrenze hinaus beansprucht werden niuS. Jede
Stelle des WaIzscheibenumfanges durchläuft pro Umdrehung
einmal die Stelle des Walzkalibers. An dieser Stelle ist Jeweils die Walzscheibenbefestigung belastet, Jedoch an
der diametral gegenüberliegenden entlastet. Bei jedem
1 O 9 8 Λ 1 / Π
<J / (3
5581/wT >6 - Pi/schi i.. 3. - ?0139613'>i7°
Walzscheiben-Umlauf pulsiert die Walzkraft-Beanspruchung
innerhalb der Walzscheiben-Befestigung. Dem ständigen Lastwechsel
ist daher auch die Dehnbuchse unterworfen, auf die der Druck des Hydraulikmittels libertragbar ist. Der ansonsten
übliche Hydraulik-Spanndorn eignet sich in der bekannten Form
noch nicht für den Einsatz an einer Walzscheiben-Befestigung.
Walzscheiben-Befestigungen sind daher noch immer mittels mechanischer Spreizvorrichtungen ausgestattet. So ist es
bekannt, eine dünnwandige, im Innern schwach kegelige Buchse
auf den Wellenstumpf aufzutreiben, wobei die Kegelschräge selbsthemmend gewählt ist. Das Aufziehen und das Lösen erfolgen
mittels besonderer Ein- bzw. Abdrückvorrichtungen. Die Handhabung und die Anwendung solcher Vorrichtungen sind
naturgemäß langwierig und mechanisch gespreizte Dehnbuchsen
bleiben nicht immer genau rund. Die vorliegende Erfindung strebt an, diese Mängel zu vermeiden.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, den hydraulischen Spanndorn
auch für Walzscheibenbefestigungen geeignet zu machen.
Als Grundlage für die Lösung der Erfindung dient die Erkenntnis,
daß hydraulische Spanndorne für sich und rein mechanisch wirkende Spanndorne jeweils nicht ausreichend sind, um alle
Schwierigkeiten gleichzeitig zu beheben. Die wesentlichen
Forderungen werden gemäß der Erfindung nunmehr erfüllt durch
mindestens einen auf einem außen konischen Gegenstück axial verschiebbaren, innen konischen Ring, der mittelbar oder unmittelbar
mit Hilfe des hydraulischen Druckes innerhalb der Dehnbuchse spreizbar ist. Dieser Ring besitzt eine Steifigkeit,
die verhindert, daß die Dehnbuchse während eines Umlaufes wie bisher stark "atmet". Es kommt daher nicht mehr zum unerwünschter,
"Ballon-Effekt11, wie dieser von den Bereifungen an Automobilen her
bekannt ist. Als konische Ringe können auch federnde Ringe dienen, auch solche, die einen axialen Schlitz aufweisen. Die Federung
dieser Ringe führt zu einer besonders leichten Lösbarkeit
der Befestigung bei Wegnahme des hydraulischen Druckes.
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5581/WT >6 - Pl/Schi - 4 - 2013861 1^'70
Aber auch geschlossene Ringe besitzen wesentliche Vorteile. So verformen sich beiderlei Arten der Ringe bei radialem
Kraftangriff derart, daß die Ringe in gegenüberliegenden Zonen stärker in die Dehnbuchse gepreßt werden. Der Kraftschluß
wird also auf einem der Walzkraft gegenüberliegenden
Umfangsbereich erhöht. Dadurch steigt die Mitnahmekraft
In Umfangsrlchtung zwischen Walzscheiben-Bohrung und äußerem Umfang der Dehnbuchse.
Dadurch, daß der hydraulische Druck des mehr oder weniger flüssigen Kunststoffes oder eines sonstigen Druckmittels
gleichmäßig auf die Stirnseite des Ringes wirkt, wird der Ring selbst sehr gleichmäßig über den Umfang gegen die
Wandung der Dehnbuchse gepreßt. Es entsteht ein stets auf vollem Umfang herrschender Reibschluß, so daß etwa beim
Walzen auftretende Axialkräfte zusätzlich von den Ringen bzw. federnden Ringen aufgenommen werden.
Da die Walzscheibenbefestigung gemäß der Erfindung auch für andere, Walzkaliber aufweisende Walzkörper anwendbar ist,
werden die innen konischen Ringe auf verschiedenen Längen einer Welle oder eines Wellenstumpfes angeordnet. Nach der
weiteren Erfindung besteht das Gegenstück aus einem konischen Wellenabsatz oder einem außen konischen Ring. Sofern daher
kein Wellenabsatz zur Verfügung steht, wird ein solcher durch einen zweiten Ring gebildet.
Eine sehr lange Dehnbuchse läßt sich gleichmäßig über den Umfang durch Mehrfachanordnung solcher konischer Ringe spreizen.
Hierzu dienen vorteilhafterweise paarweise außen und innen konische Ringe, von denen der mit dem Außenkonus an einem
axialen Anschlag liegt. Der axiale Anschlag kann nun duroh einen Wellenabsatz gebildet sein. Es kann auoh ein besonderer
Teil hierfür vorgesehen werden. Es ist Jedoch auch möglich, insofern einen Anschlag zu schaffen, in-dem der
außen konische Ring durch Elemente, wie Keile, Gewinde oder dergleichen, oder aber durch einen Preß- oder Schrumpfsitz
auf dem betreffenden Wellenabschnitt festgehalten wird.
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Ein Anschlag Ira Sinn des erfindungsgemäßen Vorschlages läßt
sich nunmehr auch dadurch schaffen, daß der hydraulische Druck
des Druckmittels jeweils auf die große Stirnseite eines konischen
Ringes gegeben wird. Dadurch wird es möglich, paarweise außen
und innen konische Ringe zu verwenden, die beide an den Stirnseiten
durch den hydraulischen Druck beaufschlagbar sind. Es entstehen zwei gegenläufige, resultierende Kräfte, solange
der Druck aufrechterhalten wird. Die Ringflächen an den Stirnseiten
der Ringe können dabei unterschiedlich gehalten werden.
Es ist auch möglich, gemäß einem weiteren die Erfindungverbessernden
Merkmal, einen axial einstellbaren Anschlag vorzusehen, der aus zwei Kontermuttern, besteht. Dadurch entsteht
gleichzeitig ein Verschluß für die eine offene Seite der Dehhbuchse.
Besonders vorteilhaft ist auch die Dichtwirkung zweier ineinander geschobener konischer Ringe. Je stärker die Ringe
gegeneinander verschoben werden,desto weniger besteht Ausflußmöglichkeit
des hydraulischen Druckmittels. Dieser Vorteil wirkt sich dann in erheblichem Maße aus, wenn das Drückmittel
durch Erwärmung dünnflüssiger wird.
Für den Lösezustand der Walzscheibenbefestigung können die
konischen Ringe ihre Lage,auch wenn sie gelockert liegen,
beibehalten. Hierzu dient ein die Entfernung zwischen zwei
in einem hydraulischen Druckraum sieh gegenüberliegende
konische Ringe bestimmendes Distanzstück*
Die Bedlenbarkeit der erfindungsjgeinäßen Walzscheibenbefesiiigung,
d. h. um die konischen Ringe zu spaianen oder zm lö^en, wird;
ferner durch ein in den Wellenstumpf e^nsetzbares Versph3.uß-BtÜck
für feinen hydraulischen Veribeilerrat^ierleic^
ausgebauten Zustand kann das hydraulische Druckmittel günstig
eingebracht werden* Man zieht dazu die überv den konischen /
Ringen liegende Dehnbuchse ab und: kann den»Füllungszust;ancl deshydreuliBChen
Druckmittels zwlBcheh den konischen Ringen gUnsti«
beobachten. Danach wird das Versohlußetück wieder eingesetzt.
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Perner ist vorteilhaft, in das Verschlußstück einen hohlen
Bolzen einzuschrauben zur Aufnahme des Kolbens, der einen
Absatz aufvieist, gegen den sich eine oder mehrere am Schraubbolzen
anliegende Federn abstützen. Die Lage des Hydraulik-Kolbens und somit der aufzubauende Hydraulikdruck kann
leicht reguliert werden.
Es ist dann noch zweckmäßig, eine verschließbare Kontrollöffnung in dem Verschlußstück für den hydraulischen Verteilerraum
vorzusehen. Eventuell in der hydraulischen Druckmittelmasse enthaltene Luft 3trömt durch die Kontrollöffnung ab.
^ Auch sind Überwachungsarbeiten, die von Zeit zu Zeit aus
Sicherheitsgründen durchgeführt werden, erleichtert.
In der Zeichnung sind Aus'fUhrungsbeispiele der Erfindung
schematisch dargestellt und im folgenden näher erläuterts
Fig. 1 zeigt eine Walzscheibenbefestigung auf der Grundlage einer fliegend gelagerten Wälzscheibe
für die Herstellung von Draht; gezeichnet ist ein axialer Querschnitt durch das Ende des Wellenstumpfes, der aus dem
Antriebskasten eines Drahtblockgerüstes ragt.
Pig. 2 ist ein gegenüber Fig. 1 verändertes Aus
führungsbeispiel für eine breitere Walzscheibe, d, h. für längere Walzenkörper.
Gezeichnet 1st ebenfalls ein Achsenquerschnitt durch den Teil des Wellenstumpfes.
Gemäß Fig. 1 ist der Wellensturapf 1 mit der Walzscheibe 2
ausgestattet und durch ein weiter nicht gezeichnetes Getriebe drehantreibbar. Die Walzscheibe 2 besitzt an ihrem nicht gezeigten
Umfang eineRille, deren Profil den Querschnitt des zu
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walzenden Stranges anteilig begrenzt. Außerdem weist die Walzscheibe
2 eine Kittenbohrung > auf. Diese paßt auf die Dehnbuchse 4. Die Dehnbuchse ist aus einem federnden Werkstoff v
hergestellt, der eine große Anzahl von Spann- und LÖsevorgängen
aushält. Der V/ellenstumpf 1 bildet einen konischen Absatz 5,
einen zylindrischen Absatz 6 und einen Gewinde-Absatz 7. Im
Innern liegt ein Druckraum 8, von dem strahlenförmig Kanäle 9 verlaufen. Die Dehnbuchse 4 wird zum Wellenstumpf 1 mittels
der erfindungsgemäaen innen konischen Ringe .10 und 11, die außen
jeweils zylindrisch sind und'innen an die Dehnbuchse 4 liegen,
zentriert. Wenn man die Ringe 10 und 11 außen leicht konisch macht, so muß die Dehnbuchse 4 mit den gleichen Konen versehen
sein. Gegenläufige Konen innen und außen und/oder an beiden
Ringen 10 und 11, beeinflussen das Spännverhalten der Dehnbuchse
und die axialen Verschiebewege werden nach einer Richtung begrenzt.
Der Ring 10 zentriert sich auf dem Wellenabsatz 5* hingegen
der Ring 11 auf einem außen konischen Ring 12. Letzterer
ist. auf dem zylindrischen Absatz 6 satt geführt. Die Ringe 10 und 12 liegen auf Abstand^wodurch ein Druckraum 13 gebildet
wird, in den jeweils ein Kanal 9 mundet. Damit sich bei Montage
die Ringe nicht annähern, sind Distanzbolzen 14 eingesetzt.
Die Druckräume 8 und 13 sowie die Kanäle 9 sind mit hydraulischem
Druckmittel 15 gefüllt. Zwei Kontermuttern 16 und 17 bilden auf
dem Gewindeabsatz 7 einen Anschlag fUr den Ring 11.
Der Druckraura 8 ist mit Hilfe der Dichtmanschette l8 und des
mit Gewinde 19 versehenen Veipschlußstückes 20 abgeschlossen.
Ein Gewindering 21 verhindert ein Lockerndes Verschlußstuckes.
Der hydraulische Druckkolben 22, weist einen Absätz 2j; und einen
Schaft 24 auf. Der Kolben 22 selbst ist dichtend im Verschlußstück
20 geführt und der Schaft 24 in der hohlen Einstellschraube 25. Durch Drehen amSchlÜsselstUck 26 ändert sich
die Vorspannkraft der Bruckfedern 27, die zwischen Schaft 23
und Einstellschraube 25 eingespannt sind. Die Vorspannkraft
und deren Veränderung ifirken sielt auf die Preßkraft des Kolbens
22 aus. Je nach der Größe der Preßkraft werden die Ringe 10 und
109 84
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11 gegen die Dehnbuchse 4 gespreizt. Das Druckmittel 15 beaufschlagt
jeweils ringförmige Stirnflächen 28. Eine Teilumfangsflache
29 der Dehnbuchse 4 ist vorteilhafterweise ebenfalls vom gleichen Druck beaufschlagt. Der Druckraum 8 besitzt
ferner eine öffnung 30, die während des Betriebs mit einer Schraube 31 verschlossen gehalten wird. Die Schraube 31 ist
mittels Gewinde im Verschlußstück 20 eingeschraubt.
Gemäß Fig. 2 ist eine lange Dehnbuchse 4 verwendet. Die Anordnung
des Druckraumes 8 und des Kolbens 22 ist gleich wie in Figur 1. Der Druckraum 8 ist nur weit größer und mit zusätzlichen
Kanälen 32 und 33 versehen. Jeder der Kanäle führt zu einem Druckraum 13 zwischen den konischen Ringen 10 und 12. Die
konischen Ringe 11 und 12 bilden jeweils ein Paar. Beide Ringe des Paares werden an ihren großen Stirn-Ringflächen beaufschlagt.
Der hydraulische Druck kann daher unmittelbar auf einen innen konischen Ring 10 wirken, wobei der Ring 10 mit seiner
Außenfläche an der Dehnbuchse 4 liegt. Der hydraulische Druck kann aber auch mittelbar über den außen konischen Ring 12
wirken, der seinerseits einen konischen Ring 10 oder 11 sprefet. Dabei gleichen sich die jeweiligen Reibkräfte aus, weil jeder
Ring eine konische und eine zylindrische Fläche besitzt. Eine Abänderung ist auch an der Dichtmanschette l8 vorgenommen.
Für die Dichtmanschette l8 ist ein U-Querschnitt vorgesehen,
der in einem Ringraum 34 an den Druckraum 8 anschließend liegt.
Es wird besonders auf den in der hohlen Einstellschraube 25 sichtbaren Schaft 24 verwiesen. Dadurch kann jederzeit die
Stellung des Kolbens 22 erkannt werden. Die eingestellte Vorspannung der Federn 27 wird dadurch ebenfalls sichtbar gemacht.
Von besonderem Vorteil ist die gute Spreizwirkung der Erfindung
in Verbindung mit einer durch die konischen Ringe erzielbaren Dichtwirkung gegenüber dem hydraulischen Druckmittel. Es 1st
daher besonders erfinderisch, ineinandersteokbare Konen al» Dicht-Elemente vorzusehen.
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3*6 - n/Bern - 9 - 2013361
In Betraufcfc gesogene
1. Das 1.287.906
2, iron and Steel Engineer/ July 1969/ Seiten 59 ff,
insbesondere Seite 6l
Claims (1)
- PatentansprücheWalzscheibenbefestigung, insbesondere für mit fliegend gelagerten Walzscheiben versehene Drahtwalzwerke , deren Wellenstumpf einen hydraulischen Druckraum mit einem von außen betätigbaren Kolben aufnimmt, wobei der Druck auf eine konzentrische Dehnbuchse übertragbar ist zwecks Mitnahme der aufsteckbaren Walzscheibe, gekennzeichnet durchmindestens einen auf einem außen konischen Gegenstück (5; 12) axial verschiebbaren, innen konischen Ring (10; 11), der mittelbar oder unmittelbar mit HilfeP des hydraulischen Druckes innerhalb der Dehnbuchse (4)spreizbar ist*2. ,Walzscheibenbefestigung nach Anspruch 1, ■ , dadurch gekennzeichnet,daß das Gegenstück aus einem konischen Wellenabsatz (5) oder einem außen konischen Ring (12) besteht."J, Walzscheibenbefestigung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durchpaarweise außen und innen konische Ringe (10,12; 11,12), von denen der mit dem AuSenkonus (12) oder der mit dem Innenkonus (10,11) an eine« axialen Anschlag liegt.4. Walzscheibenbefestigung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durchpaarweise außen und Innen konische Ringe (10,11,12), die beide an den Stirnseiten (28) durch den hydraulischen Druck beaufschlagbar sind.5. VfaliBöheibenbefestigung nach Anspruch 3t gekennzeichnet durch•inen axial eineteilbaren Anschlag, der aus iiwt Konterrmittern (l6,17) besteht.1098&W094Ü5581/wT 2-6 - Pi/scüi - Ii - 7013961 13^'Ί06. Walzsoheibenbefestigung nach den Ansprüchen 1 bis 5» gekennzeichnet durchein die Entfernung.zwischen zwei in einem hydraulischen Druclcraum sich gegenüberliegende konische Ringe (10/12; 11/12) bestimmendes DistanzstUck7. Walzscheibenbefestigung nach den Ansprüchen 1 bis6, gekennzeichnet durch ein in den Wellenstumpf (l) einsetzbares VerschluBstück (20) für einen hydraulischen Druckraum (8)»8. Walzscheibenbefestigung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durcheine in das Verschlußstück (20) einschraubbare hohle Einstellsehraube (25) zur Aufnahme des Kolbens (22), der einen Absatz (2^) aufweist, gegen den sich eine oder mehrere an der Einstellschraube (25) anliegende Druck-Federn (27)abstützen.9. Walzscheibenbefestigung nach den Ansprüchen 1 bis 8, gekennzeichnet'durcn eine verschließbare Kontrollöffnung (50) in dem Verschlußstück (20) für den hydraulischen/... Druckraum (8),ORIGINAL
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