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DE1105970B - Fehlerstromschutzschalter fuer Schalt- und Zaehlertafeleinbau - Google Patents

Fehlerstromschutzschalter fuer Schalt- und Zaehlertafeleinbau

Info

Publication number
DE1105970B
DE1105970B DEB55056A DEB0055056A DE1105970B DE 1105970 B DE1105970 B DE 1105970B DE B55056 A DEB55056 A DE B55056A DE B0055056 A DEB0055056 A DE B0055056A DE 1105970 B DE1105970 B DE 1105970B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit breaker
switch
current circuit
residual current
connection terminals
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB55056A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Boshof
Alfred Eppinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lebronze Alloys Germany GmbH
Original Assignee
Busch Jaeger Durener Metallwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Busch Jaeger Durener Metallwerke AG filed Critical Busch Jaeger Durener Metallwerke AG
Priority to DEB55056A priority Critical patent/DE1105970B/de
Publication of DE1105970B publication Critical patent/DE1105970B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H83/00Protective switches, e.g. circuit-breaking switches, or protective relays operated by abnormal electrical conditions otherwise than solely by excess current
    • H01H83/02Protective switches, e.g. circuit-breaking switches, or protective relays operated by abnormal electrical conditions otherwise than solely by excess current operated by earth fault currents
    • H01H83/04Protective switches, e.g. circuit-breaking switches, or protective relays operated by abnormal electrical conditions otherwise than solely by excess current operated by earth fault currents with testing means for indicating the ability of the switch or relay to function properly

Landscapes

  • Breakers (AREA)

Description

  • Fehlerstromschutzschalter für Schalt- und Zählertafeleinbau Die Erfindung betrifft einen Fehlerstromschutzschalter für Schalt- und Zählertafeleinbau mit T-förmigem, auf Installationsselbstschalter abgestimmtem Seitenprofil und mit direkt oder indirekt durch den Fehlerstrom gesteuertem Schaltgerät (kniehebelgesteuerter Schalter, Schaltschütz) und mit den Fehlerstrom erfassenden Mitteln (Summenstromwandler, gegebenenfalls mit Verstärkergliedern und Hilfsrelais).
  • Bei einem bekannten Fehlerstromschutzschalter dieser Art besitzt der vom Schaltergehäuse eingeschlossene Raum in seinem Seitenprofil von der Boden- bis zur Stirnfläche eine gleichbleibende Breite. Die Anschlußklemmen sind in seitlich dem Gehäuseunterteil angeformten Lagern angeordnet. Die untere Hälfte des Schalters ist als Schaltraum ausgebildet, während über diesem in Nebeneinanderanordnung Kniehebelsprungwerk, Fehlerstromspule und Summenstromwandler angeordnet sind. Der maximale Durchmesser des Summenstromwandlers ist durch die Gerätebreite bestimmt, während für seine Länge nur weniger als ein Drittel der gesamten Gerätelänge zur Verfügung steht. Da die Größe des Summenstromwandlers in direkter Beziehung zu seiner Sekundärleistung steht, muß das Schaltgerät zur Erzielung der erforderlichen Ansprechempfindlichkeit entweder über einen sehr empfindlichen Auslösemechanismus oder über eine Verstärkungseinrichtung für die Ausgangsleitung des Summenstromwandlers verfügen, wodurch das Gerät wesentlich verteuert und störanfälliger wird.
  • Bei einem anderen bekannten Fehlerstromschutzschalter ist die Anpassung des Seitenprofils auf Installationsselbstschalter durch einen baukastenmäßigen Geräteaufbau erreicht. Als Bausteine dienen drei in Reihenbauweise aneinandergereihte Installationsselbstschalter, die durch zwei weitere seitliche angefügte Baueinheiten mit gleichem Seitenprofil ergänzt sind, von denen eine aus einem gehäuseumschlossenen Summenstromwandler und die andere aus einem gehäuseumschlossenen Auslösemechanismus besteht. Der Auslösemechanismus greift über ein Gestänge in die V erklinkungsmechanismen der drei Installationsselbstschalter ein. Das Gerät ist sehr aufwendig und schließt eine Serienanwendung aus. Seine Länge beträgt bei der Ausführung für dreipolige Abschaltung das Fünffache eines Installationsselbstschalters und bei der Ausführung mit zusätzlicher Abschaltmöglichkeit des Nulleiters das Sechsfache. Die Verwendung dieses Geräts ist nur dann gerechtfertigt, wenn durch einen Schutzschalter gleichzeitig Berührungs- und Überstromschutz gewährt werden sollen.
  • Durch vorliegende Erfindung ist unter Ausschaltung dieser Nachteile und unter Einhaltung kleinster Baumaße ein weitaus wirtschaftlicheres und betriebssichereres Gerät geschaffen. Die Erfindung besteht darin, daß der die den Fehlerstrom erfassenden Mittel umschließende und an seinen Seitenwänden die Anschlußklemmen tragende T-Querbalken unter Einhaltung eines genügenden Isolationsabstandes zwischen den Anschlußklemmen und einer gemeinsamen Tafelabdeckplatte bis unter die Abdeckplatte reicht und im T-Längsbalken ein unter Verzicht auf Geräteanschlußklemmen ausgebildetes Schaltgerät und darüberliegend das Kniehebelsprungwerk, eine Fehlerstromspule sowie eine Prüfvorrichtung angeordnet sind.
  • Durch diese Maßnahmen ist Platz für einen sehr großen Summenstromwandler geschaffen. Entsprechend der daraus resultierenden hohen Sekundärleistung des Wandlers besitzt das Gerät eine große Ansprechempfindlichkeit, selbst bei direkter Auslösung und normalem Kniehebelsprungw erk.
  • Es ist zwar schon bekanntgeworden, bei einem Fehlerstromschutzschalter den Summenstromwandler unterhalb des Schaltgeräts unterzubringen. Dabei handelt es sich aber um Geräte mit quaderförmigem und von der Befestigungsebene bis zur Gerätestirnwand gleichbleibendem Querschnitt. Bei solchen Geräten ist genügend Platz zur willkürlichen gegenseitigen Anordnung des Summenstromwandlers und des Schaltgeräts vorhanden. Sie sind aber wegen ihrer Größe und dem rechteckigen Seitenprofil nicht dazu geeignet, in Reihenbauweise mit Installationsselbstschaltern aufgebaut zu werden.
  • Nach weiterer Erfindung kann der Summenstromwandler wahlweise parallel oder senkrecht zu den Anschlußklemmenreihen oder senkrecht zum Geräteboden ausgerichtet sein. Es ist zweckmäßig, ihn durch besondere Formgebung (rechteckig, oval an den im T-Ouerbalken zur Verfügung stehenden Raum gut anzupassen.
  • Die Gesamthöhe des Schalters kann dadurch in gewissen Grenzen vermindert werden, daß schiebergesteuerte Kontaktsätze vorgesehen sind.
  • Zur preßtechnischen Vereinfachung der Gehäuseteile und einer zweckmäßigen Lagerung der Geräteanschlußklemm°n wird der obere Bereich des T-Querbalkens von der bis auf die Geräteanschlußklemmen reichenden Abdeckhaube mit umschlossen.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele nach der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen senkrecht zu den Anschlußklemmenreihen geführten Schnitt durch das Gerät (Draufsicht auf die Stirnseite des Summenstromwandlers), Fig.2 eine senkrecht zu Fig.l verlaufende Seitenansicht des Geräts (vordere Gehäusewand weggeschnitten), Fig. 3 eine Draufsicht auf die Prüfvorrichtung, Fig. 4 eine Draufsicht auf das abgedeckte Gerät nach den Fig. 1 bis 3, Fig. 5 einen zu dsn Anschlußklemmenreihen geführten Schnitt durch einen Fehlerstromschutzschalter mit senkrecht zu den Anschlußklemmenreihen ausgerichtetem Summ°nstromwandler, Fig.6 eine senkrecht zu Fig.5 verlaufende Seitenansicht des Geräts bei weggeschnittener vorderer Gehäusewand, Fig. 7 einen senkrecht zu den Anschlußklemmenreihen verlaufenden Schnitt des Sockelbereichs des Fehlerstromschutzschalters mit senkrecht zum Geräteboden ausgerichtetem Summenstromwandler und Fig.8 eine Draufsicht nach Fig.7 bei seitlich angesetztem Installationsselbstschalter.
  • Wie zunächst aus Fig.l des ersten Austührungsbeispiels (Fig. 1 bis 4) zu ersehen ist, besitzt das vom. Sockel 1 und der Abdeckhaube 2 eingeschlossene Gerät senkrecht zu den Anschlußklemmenreihen einenT-förmigen Querschnitt. Im T-Querbalken 3a ist der als Hohlzylinder ausgebildete Summenstromwandler 4 untergebracht und in Richtung der Anschlußklemmenreihen ausgerichtet. Im T-Längsbalken 3b sind im unteren Bereich die vom Schieber Sec gesteuerten Kontaktsätze 5b angeordnet und lagern auf einer Kontaktsockelplatte 5c. Im oberen Bereich des T-Längsbalkens 3b befinden sich in Hintereinanderanordnung das Kniehebelsprungwerk 6, die Fehlerstromspule 7 (mit Auslöseanker 7a) und die Prüfvorrichtung 8, von deren Isolierstoffplatten der Prüfwiderstand 8a umschlossen ist. Das Bedienungsglied 6a des Kniehebelsprungwerks und die Prüftaste 8b der Prüfvorrichtung durchdringen die Stirnwand 2a der Abdeckhaube 2. Die Anfänge der Wandlerwicklungen 4a sind an den Zuleitungsklemmen 9a angeschlossen und die Enden an den Schaltkontakten. Von diesen führen Verbindungsleitungen 10 zu den Anschlußklemmmen 9b. Mit der Prüfvorrichtung 8 wird der @Viderstand Sec durch die Verbindungsleitungen 8c, 8d parallel zu einer Wandlerwzcklung geschaltet, wodurch künstlich ein Fehlerstrom hervorgerufen wird.
  • Die Höhe H des T-Querbalkens ist so gewählt, daß dieser bei mit Installationsselbstschaltern in Reihenbauweise auf Schalt- oder Zählertafehi aufgebauten Fehlerstromschutzschaltern bis unter die gemeinsame Tafelabdeckung 11 reicht. Die Anschlußkontakte 9a, 9b befinden sich so weit unterhalb der Oberkanten 2b des T-Querbalkens, daß das Maß x zwischen Oberkante-Anschlußklemmen 9rc, 9b und der gemeinsamen Tafelabdeckung 11 einen genügenden Isolationsabstand darstellt. Aus Gründen dieser Klemmenanordnung wird der obere Bereich des T-Querbalkens 3a von der Abdecl.1-1-haube 2 mit umschlossen, so daß die Anschlußklemmen 9a, 9b zwischen der Abdeckhaube 2 und dem Isolierstoffsockel 1 lagern. Die Abdeckhaube 2 ist zu diesem Zweck in ihrem unteren Bereich stufenförmig erweitert.
  • Die Breite B des T-Längsbalkens (s. Fig. 3 und 4) entspricht der entsprechenden Breite, und die Länge L (s. Fig. 2 und 4) beträgt ein Vielfaches (Zweifaches) der entsprechenden Längeines Installationsselbstschalters.
  • Der Fehlerstromschutzschalter nach den Fig. 5 und 6 unterscheidet sich dadurch von dem des ersten Ausführungsbeispiels, daß der Summenstromwandler 20 senkrecht zu den .9nschhißklemmenreihen ausgerichtet ist. Da das Maß K (größte Breite des T-Querbalkens) gegenüber dem entsprechenden Maß eines Installationsselbstschalters in gewissen Grenzen vergrößert sein kann, ohne daß dadurch die Möglichkeit der Reihenbauweise mit Installationsselbstschaltern verlorengeht, kann der senkrecht zu den Anschlußklemmenreihen ausgerichtete Summenstromwandler 20 verhältnismäßig lang ausgebildet sein und bekommt dadurch einen geringeren Durchmesser. Er ragt dadurch nicht mehr mit seiner Peripherie in den Raum des T-Längsbalkens 21 a hinein. Somit kann die Breite B1 des T-Längsbalkens gegenüber dem Gerät nach dem ersten Ausführungsbeispiel verringert und an Installationsselbstschalter kleinster Baumaße angepaßt werden. Im übrigen braucht der Summenstromwandler 20 nicht unbedingt die Form eines Hohlzylinders aufzuweisen, sondern kann z. B. oval ausgebildet sein (Fig. 6), wodurch eine bessere Anpassung an den vom T-Querbalken 21a eingeschlossenen Raum erreicht ist. Im unteren Bereich des T-Längsbalkens 21b befinden sich wieder die Kontaktmittel 22 und darüber in Nebeneinanderanordnung das Kniehebelsprungwerk23, die Fehlerstromspule 24 und die Prüfvorrichtung 25.
  • Bei dem Fehlerstromschutzschalter nach den Fig.7 und 8 ist der Summenstromwandler 30 senkrecht zum Geräteboden 31 im T-Querbalken 32 angeordnet. Er besitzt zur besseren räumlichen Anpassung eine annähernd quadratische Form.
  • In Fig. 8 ist ein Installationsselbstschalter 40 seitlich an den Fehlerstromschutzschalter angesetzt. Es ist zu ersehen, daß der T-Längsbalken 40a des Installationsselbstschalters in seiner Breite dem T-Längsbalken 33 des Fehlerstromschutzschalters entspricht und außerdem die Länge L1 des Fehlerstromschutzschalters das Zweifache der Länge 1i des Installationsselbstschalters beträgt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Fehlerstromschutzschalter für Schalt- und Zählertafeleinbau mit T-förmigem, auf InstallationsselbstschaIter abgestimmtem Seitenprofil und mit direkt oder indirekt durch den Fehlerstrom gesteuertem Schaltgerät (kniehebelgesteuerter Schalter, Schaltschütz) und mit den Fehlerstrom erfassenden Mitteln (Summenstromwandler, gegebenenfalls mit Verstärkergliedern und Hilfsrelais), dadurch gekennzeichnet, daß der die den Fehlerstrom erfassenden Mittel (4, 20, 30) umschließende und an seinen Seitenwänden die Anschlußklemmen (9a, 9b) tragende T-Querbalken (3a, 21a, 32) unter Einhaltung eines genügenden Isolationsabstandes zwischen den Anschlußklemmen (9 a, 9 b) und einer gemeinsamen Tafelabdeckplatte (11) bis unter die Abdeckplatte (11) reicht und im T-Längsbalken (3 b, 21b, 33) ein unter Verzicht auf Geräteanschlußklemmen ausgebildetes Schaltgerät (5, 22) und darüberliegend das Kniehebelsprungwerk (6, 23), eine Fehlerstromspule (7, 24) sowie eine Prüfvorrichtung (8, 25) angeordnet sind.
  2. 2. Fehlerstromschutzschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Summenstromwandler (4, 20, 30) wahlweise parallel (Fig. 1 bis 4) oder senkrecht (Fig. 5 und 6) zu den Anschlußklemmenreihen oder senkrecht zum Geräteboden (Fig. 7 und 8) ausgerichtet ist.
  3. 3. Fehlerstromschutzschalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Summenstromwandler (4, 20, 30) durch besondere Formgebung, rechteckig (Fig.8), oval (Fig.6), oder in ähnlicher Weise an den im T-Querbalken zur Verfügung stehenden Raum angepaßt ist.
  4. 4. Fehlerstromschutzschalter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verminderung der Gesamthöhe des Schalters das Schaltgerät durch einen Schieber gesteuerte Kontaktsätze aufweist.
  5. 5. Fehlerstromschutzschalter nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Bereich des T-Querbalkens (3a, 21a, 32) von einer bis auf die Geräteanschlußklemmen (9a, 9b) reichenden Abdeckhaube (2) mit umschlossen wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1056 248, 1063 259, 065517.
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2088489A1 (de) * 1970-05-11 1972-01-07 Rucker Co
FR2197222A1 (de) * 1972-08-22 1974-03-22 Schutzapparate Paris & Co
AT384909B (de) * 1984-11-21 1988-01-25 Felten & Guilleaume Ag Oester Fehlerstromschutzschalter

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DE1065517B (de) * 1959-09-17

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