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DE1115819B - Fehlerstromschutzschalter - Google Patents

Fehlerstromschutzschalter

Info

Publication number
DE1115819B
DE1115819B DEB56277A DEB0056277A DE1115819B DE 1115819 B DE1115819 B DE 1115819B DE B56277 A DEB56277 A DE B56277A DE B0056277 A DEB0056277 A DE B0056277A DE 1115819 B DE1115819 B DE 1115819B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit breaker
switch
current circuit
residual current
toggle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB56277A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Eppinger
Walter Hesener
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lebronze Alloys Germany GmbH
Original Assignee
Busch Jaeger Durener Metallwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Busch Jaeger Durener Metallwerke AG filed Critical Busch Jaeger Durener Metallwerke AG
Priority to DEB56277A priority Critical patent/DE1115819B/de
Priority to GB191861A priority patent/GB964037A/en
Publication of DE1115819B publication Critical patent/DE1115819B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H83/00Protective switches, e.g. circuit-breaking switches, or protective relays operated by abnormal electrical conditions otherwise than solely by excess current
    • H01H83/02Protective switches, e.g. circuit-breaking switches, or protective relays operated by abnormal electrical conditions otherwise than solely by excess current operated by earth fault currents
    • H01H83/04Protective switches, e.g. circuit-breaking switches, or protective relays operated by abnormal electrical conditions otherwise than solely by excess current operated by earth fault currents with testing means for indicating the ability of the switch or relay to function properly

Landscapes

  • Breakers (AREA)
  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description

  • Fehlerstromschutzschalter Zusatz zur Patentanmeldung B 55056 VIII b / 21 c (Auslegeschrift 1105 970) Die Patentanmeldung B 55056 VIII b/21 c betrifft einen Fehlerstromschutzschalter für Schalt- und Zählertafeleinbau mit T-förmigem, auf Installationsselbstschalter abgestimmtem Seitenprofil und mit direkt oder indirekt durch den Fehlerstrom gesteuertem Schaltgerät (kniehebelgesteuerter Schalter, Schaltschütz) und mit den Fehlerstrom erfassenden Mitteln (Summenstromwandler, gegebenenfalls mit Verstärkergliedern und Hilfsrelais), bei dem der die den Fehlerstrom erfassenden Mittel umschließende und an seinen Seitenwänden die Anschlußklemmen tragende T-Querbalken unter Einhaltung eines genügenden Isolationsabstandes zwischen den Anschlußklemmen und einer gemeinsamen Tafelabdeckplatte bis unter die Abdeckplatte reicht und im T-Längsbalken ein unter Verzicht auf Geräteanschlußklemmen ausgebildetes Schaltgerät und darüberliegend das Kniehebelsprungwerk, eine Fehlerstromspule sowie eine Prüfvorrichtung angeordnet sind.
  • Die Erfindung bezieht sich auf die Geräteausführung nach der Hauptpatentanmeldung, bei der als Schaltgerät ein kniehebelgesteuerter Schalter verwendet wird.
  • Bei der Raumaufteilung nach der Hauptpatentanmeldung ist es möglich, den Fehlerstromschutzschalter äußerst schmal zu bauen, d. h., seine Länge auf das Zweifache der entsprechenden Länge eines Installationsselbstschalters abzustimmen, denn sowohl der Kontaktraum mit vier nebeneinanderliegenden Kontaktsätzen wie auch die nebeneinander angeordneten Organe: Kniehebelsprungwerk, Fehlerstromspule und Prüfvorrichtung, sind in dieser Breite unterzubringen.
  • Die Erfindung besteht in einer vorteilhaften Weiterbildung des Gegenstandes nach der Hauptpatentanmeldung mit dem, Ziel, sowohl die -Höhe des T-Querbalkens wie auch die Gesamthöhe des Geräts zu reduzieren, um eine Anpassung des Seitenprofils ebenfalls an Installationsselbstschalter der Kleinbauweise zu erreichen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Gerätelänge auf das Dreifache der gleichen Länge eines Installationsselbstschalters abgestimmt ist und daß der freie Raum neben einem in einer ersten Ebene über dem Summenstromwandler angeordneten Schieberschalter und einem- in einer darüberliegenden Ebene untergebrachten Springwerk zur Unterbringung der Fehlerstromspule ausgenutzt ist.
  • Durch diese Maßnahme steht dem Wandler parallel zur Befestigungsebene des Geräts mehr Raum zur Verfügung, wodurch er niedriger gebaut werden kann und die Höhe des T-Querbalkens auf die entsprechende Höhe von Installationsselbstschaltern mit sehr niedrigem T-Querbalken abstimmbar ist. Die Gesamthöhe des Geräts ist dadurch reduziert und auf die Höhenmasse von Installationsselbstschaltern der Kleinbauweise abstimmbar, daß ein Schieberschalter vorgesehen ist, der von einem parallel zur Gerätebefestigungsebene wirkenden, darüberliegenden Kniehebelsprungwerk betätigt wird und die Fehlerstromspule nicht über dem Schieberschalter, sondern in einem Raum neben dem Schieberschalter und dem Kniehebelsprungwerk liegt. Dieses Gerät wird immer dann den Vorzug genießen, wenn keine gegenüber Installationsselbstschaltern höheren Geräte, wie Zähler, auf der Schalt- oder Verteilertafel aufgebaut sind.
  • Nach weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die Prüfvorrichtung in der Ebene des Kniehebelsprungwerks untergebracht und die Fehlerstromspule parallel zum Sockelboden und senkrecht zu den Anschlußklemmenreihen ausgerichtet.
  • Es ist vorteilhaft, für den T-Querbalken eine Höhe von weniger als 43 mm vorzusehen, damit die Austauschbarkeit mit allen bekannten Installationsselbstschalten gewährleistet ist. Die günstigste Länge des Geräts liegt zwischen 78 und 84 mm.
  • Eine weitere Maßnahme zur Reduzierung der Baugröße liegt 'darin, daß die Fehlerstromspule mit einem Tauchanker versehen ist, der weniger Platz in Anspruch nimmt als ein Klappanker und der einen besseren Wirkungsgrad besitzt. Der den Summenstromwandler aufnehmende Raum ist nach oben hin von einer Isolierstoffplatte abgedeckt, auf deren Oberseite die Kontakträume eingepreßt sind und durch die-die Festkontakte mit ihren Anschlußklemmen in den Raum des Summenstromwandlers hineinragen.
  • In fünf Zeichnungsfiguren ist ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung dargestellt, während eine Fig. 6 zum Vergleich einen Installationsselbstschalter zeigt.
  • Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch den Fehlerstromschutzschalter, Fig. 2 einen Querschnitt, Fig.3 eine Draufsicht auf den Gerätesockel mit eingesetztem Summenstromwandler, Fig. 4 eine Draufsicht auf das Gerät bei abgenommener Abdeckkappe und unter Verzicht auf das Kniehebelsprungwerk und die Prüfvorrichtung (Draufsicht auf den Schaltraum und die Fehlerstromspule), Fig. 5 eine Draufsicht auf das komplette Gerät und Fig. 6 einen Installationsselbstschalter in perspektivischer Darstellung.
  • Der den Gerätesockel bildende T-Querbalken A desFehlerstromschutzschalters umschließt mit seinem Gehäuse 1, das ein- oder mehrteilig ausgebildet sein kann, den Summenstromwandler 2. Die Länge L des Sockels und somit des gesamten Geräts ist auf das Dreifache der Länge l eines Installationsselbstschalters (s. Fig. 6) abgestimmt. Versuche haben gezeigt, daß sich bei dieser Längenabstimmung sowohl genügend Platz zur Unterbringung des mit den Wicklungen 2 a versehenen Summenstromwandlers 2 wie auch rechts und links des Wandlers genügend Platz für die Unterbringung der Zu- und Ableitungen 2 b, 2 c, 2 d ergibt, wobei der Wandler eine Höhe einnimmt, die es erlaubt, den T-Querbalken A nicht höher als 43 mm zu bauen. Beidseitig besitzt das Gehäuse 1 des T-Querbalkens A die Stufen l a, auf denen die Anschlußklemmen 3 lagern. Einschließlich dieser Stufen 1 a besitzt das Gerät eine Breite B, die auf das Breitenmaß b eines Installationsselbstschalters (Fig. 6) abgestimmt ist. Es ist jedoch ohne weiteres möglich, den T-Querbalken A in dieser Richtung zu vergrößern, ohne daß dadurch die Auswechselbarkeit mit Installationsselbstschaltern verlorengeht. Im T-Längsbalken C befindet sich in einer unteren Ebene ein Schieberschalter 4, während in der darüberliegenden Ebene ein Kniehebelsprungwerk 5 sowie eine Prüfvorrichtung 6 angeordnet sind. Durch die Abstimmung der Schalterlänge L auf das Dreifache der entsprechenden Länge 1 von Installationsselbstschaltern ergibt sich neben dem Schieberschalter und dem Kniehebelsprungwerk ein freier Raum 7. In diesem ist die Fehlerstromspule 8 untergebracht. Sie ist parallel zum Sockelboden und senkrecht zu den Anschlußklemmenreihen ausgerichtet und besitzt einen Tauchanker 8a, der über einen Übertragungshebel 8 b auf das Kniehebelsprungwerk 5 einwirkt. Der den Summenstromwandler 2 aufnehmende Raum ist von einer Isolierstoffplatte 9 abgedeckt, die auf ihrer Oberseite den Schaltraum 4a besitzt, in dem der Schieber 4 b mit seinen Brückenkontakten 4 c führt und die mit ihren Anschlußenden durch die Abdeckplatte 9 in den Raum des Summenstromwandlers 2 hineinragenden Festkontakte 4 d lagern.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Fehlerstromschutzschalter für Schalt- und Zählertafeleinbau mit T-förmigem, auf Installationsselbstschalter abgestimmtem Seitenprofil und mit direkt oder indirekt durch den Fehlerstrom gesteuertem Schaltgerät (kniehebelgesteuerter Schalter, Schaltschütz) und mit den Fehlerstrom erfassenden Mitteln (Summenstromwandler, gegebenenfalls mit Verstärkergliedern und Hilfsrelais), bei dem der die den Fehlerstrom erfassenden Mittel umschließende und an seinen Seitenwänden die Anschlußklemmen tragende T-Querbalken unter Einhaltung eines genügenden Isolationsabstandes zwischen den Anschlußklemmen und einer gemeinsamen Tafelabdeckplatte bis unter die Abdeckplatte reicht und im T-Längsbalken ein unter Verzicht auf Geräteanschlußklemmen ausgebildetes Schaltgerät und darüberliegend das Kniehebelsprungwerk, eine Fehlerstromspule sowie eine Prüfvorrichtung angeordnet sind, nach Patentanmeldung B 55056 VIIIb/21c (deutsche Auslegeschrift 1105 970), dadurch gekennzeichnet, daß die Gerätelänge (L) auf die dreifache Länge (1) eines Installationsselbstschalters abgestimmt ist und daß der freie Raum (7) neben einem in der ersten Ebene über dem Summenstromwandler (2) angeordneten Schieberschalter (4) und einem in der darüberliegenden Ebene untergebrachten Sprungwerk (5) zur Unterbringung der Fehlerstromspule (8) ausgenutzt ist.
  2. 2. Fehlerstromschutzschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfvorrichtung (6) in der Ebene des Kniehebelsprungwerks (5) untergebracht ist und die in dem Raum (7) neben dem Kniehebelsprungwerk (5) und dem Schieberschalter (4) angeordnete Fehlerstromspule (8) parallel zum Sockelboden und senkrecht zu den Anschlußklemmenreihen ausgerichtet ist.
  3. 3. Fehlerstromschutzschalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der T-Querbalken (A) weniger als 43 mm hoch ist.
  4. 4. Fehlerstromschutzschalter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge (L) zwischen 78 und 84 mm liegt.
  5. 5. Fehlerstromschutzschalter nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fehlerstromspule (8) mit einem Tauchanker (8 a) ausgerüstet ist.
  6. 6. Fehlerstromschutzschalter nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der den Summenstromwandler (2) aufnehmende Raum nach oben hin von einer Isolierstoffplatte (9) abgedeckt ist, der auf ihrer Oberseite die Kontakträume (4a) eingepreßt sind, und daß die Festkontakte (4d) mit ihren Anschlußenden in den Raum des Summenstromwandlers (2) hineinragen.
DEB56277A 1960-01-18 1960-01-18 Fehlerstromschutzschalter Pending DE1115819B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB56277A DE1115819B (de) 1960-01-18 1960-01-18 Fehlerstromschutzschalter
GB191861A GB964037A (en) 1960-01-18 1961-01-17 Improvements in or relating to earth fault protective switches

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB56277A DE1115819B (de) 1960-01-18 1960-01-18 Fehlerstromschutzschalter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1115819B true DE1115819B (de) 1961-10-26

Family

ID=6971274

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB56277A Pending DE1115819B (de) 1960-01-18 1960-01-18 Fehlerstromschutzschalter

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GB (1) GB964037A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0153609A1 (de) * 1984-02-13 1985-09-04 General Electric Company Anordnung der elektrischen Verbindung für einen GFCI magnetischen Sensor-Steckbaustein
EP0154171A1 (de) * 1984-02-13 1985-09-11 General Electric Company Baueinheit für magnetischen Sensor für einen Fehlerstromschutzschalter

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JP3210820B2 (ja) * 1994-11-15 2001-09-25 松下電工株式会社 漏電遮断器

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GB964037A (en) 1964-07-15

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